Armin Fuhrer

 4,4 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Herschel, Das Betriebssystem erneuern und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Armin Fuhrer

Dr. Patrick Sensburg ist Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des NSA-Untersuchungsausschusses. Er ist Professor an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen in Münster. Armin Fuhrer hat über 20 Jahre als investigativer Reporter und Hauptstadtkorrespondent führender deutscher Printmedien gearbeitet, zuerst bei der „WELT“, dann bei „FOCUS“. Mittlerweile arbeitet er als Freiberufler und ist Autor zahlreicher Bücher.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Armin Fuhrer

Cover des Buches Herschel (ISBN: 9783863681012)

Herschel

 (9)
Erschienen am 01.10.2013
Cover des Buches Das Betriebssystem erneuern (ISBN: 9783863680565)

Das Betriebssystem erneuern

 (3)
Erschienen am 01.06.2012
Cover des Buches Adolf Hitler (ISBN: 9783957230461)

Adolf Hitler

 (2)
Erschienen am 30.03.2015
Cover des Buches Wer erschoss Benno Ohnesorg? (ISBN: 9783898090872)

Wer erschoss Benno Ohnesorg?

 (2)
Erschienen am 24.09.2009
Cover des Buches Unter Freunden (ISBN: 9783864704956)

Unter Freunden

 (2)
Erschienen am 18.05.2017
Cover des Buches Hitlers Spiele (ISBN: 9783898090896)

Hitlers Spiele

 (0)
Erschienen am 04.04.2011
Cover des Buches Christian Wulff (ISBN: 9783957680556)

Christian Wulff

 (0)
Erschienen am 30.07.2010
Cover des Buches Ernst Thälmann (ISBN: 9783957680440)

Ernst Thälmann

 (0)
Erschienen am 01.04.2011

Neue Rezensionen zu Armin Fuhrer

Cover des Buches Wer erschoss Benno Ohnesorg? (ISBN: 9783898090872)ichverstehdasbuchnichts avatar

Rezension zu "Wer erschoss Benno Ohnesorg?" von Armin Fuhrer

Grundwissen und Tippfehler
ichverstehdasbuchnichtvor 3 Jahren

Der Reporter Armin Fuhrer bringt trägt in diesem Buch Material zusammen, dass ein Bild rund um den 2009 als Mitarbeiter der StaSi enttarnten Karl-Heinz Kurras, der am 2. Juni 1967 den Studenten Benno Ohnesorg im Rahmen einer Demonstration erschoss. Ob das der "Auslöser der 68er-Revolte" war, lässt sich meiner Meinung nach nicht durch das Material auf den Punkt bringen. Die Aufteilungen und Begründungen sind gut gewählt, jedoch haben mich Tipp-, Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler in meinem Lesefluss sehr gestört, in einem gut redigierten, wissenschaftlich fundierten Text sollten Klar- und Decknamen nicht vertauscht werden und ständig vergessene Buchstaben auch nicht vorkommen. Wer sich für den Mord an Benno Ohnesorg interessiert, für den ist die Faktenlage hier dünn, wer aber einen Charakterisierung eines geheimen Mitarbeiters der Stasi lesen möchte, der wird hier fündig.

Kommentieren0
1
Teilen
Cover des Buches Unter Freunden (ISBN: 9783864704956)Dr_Ms avatar

Rezension zu "Unter Freunden" von Patrick Sensburg

Alles halb so schlimm, wir sind doch Freunde!
Dr_Mvor 4 Jahren

Einer der Autoren ist Bundestagsabgeordneter der CDU/CSU-Fraktion und leitete über drei Jahre den NSA-Untersuchungsausschuss als Vorsitzender. Bei dieser Ausgangslage könnte man naiv vermuten, dass in diesem Buch endlich die Wahrheit auf den Tisch kommt. Oder man erwartet das genaue Gegenteil. Leider bekommen die Zweifler Recht. Der ganze Text ist in einem Stil verfasst, bei dem man am Ende nicht mehr weiß, was eigentlich sein Inhalt ist. Dabei wäre es doch ganz einfach gewesen: Man hätte die Fragen formulieren können, die der Ausschuss untersuchte, um dann anschließend die Erkenntnisse dazu wiederzugeben. Das passiert jedoch nicht. Stattdessen fabulieren die beiden Autoren über alles Mögliche, was so auf deutschem Boden an Abhör- und sonstigen möglichen Geheimdienstaktivitäten in der fraglichen Zeit geschehen sein könnte. Klare, eindeutige Antworten gibt es nicht.

Die entscheidende Frage, ob der NSA unbefugt deutsche Staatsbürger in Deutschland abgehört oder anderweitig massenweise ausspioniert haben könnte, wird nicht beantwortet oder halbherzig bestritten (geht angeblich technisch gar nicht). Man erfuhr ja bereits ziemlich schnell nach Bekanntwerden solcher Machenschaften aus dem Munde der Kanzlerin, dass keine deutschen Gesetze verletzt wurden. Das wiederum trieb Medien zu Spekulationen, wie es denn eigentlich tatsächlich mit der deutschen Souveränität bestellt sei, wenn eventuell deutsche Gesetze ein solches Abhören deutscher Staatsbürger durch die ehemaligen westlichen Siegermächte zulassen würden. Darauf gibt dieses Buch keine Antwort, weil es diese Frage gar nicht stellt. Stattdessen wird die gesamte eventuelle Schuld auf den BND abgeladen. Aber auch da bleibt es nur bei recht dünnen Formulierungen.

Sehr deutlich hingegen kann man die tatsächliche Situation in den Kapiteln ablesen, in denen es um Snowden geht. Zunächst wird er am Anfang von seinem Heldensockel gestoßen. Man kann sich allerdings nur schwer ein belastbares Bild darüber machen, inwieweit die Autoren dabei wirklich die Wahrheit treffen. Der NSA-Untersuchungsausschuss brachte es nicht fertig, den NSA-Insider Snowden nach Deutschland einzuladen und ihm dabei zuzusichern, nicht anschließend in die USA verfrachtet zu werden. Hier wird das ganze Dilemma der Bundesregierung und dieses Ausschusses völlig offensichtlich. Man kann den USA nicht vor den Kopf stoßen, weil man abhängig ist. Und genau aus diesem Grund kann man auch nicht erwarten, dass dieser Ausschuss die Tatsachen offenlegt.

Glenn Greenwald sollte auch vor dem Ausschuss in Berlin aussagen. Er weigerte sich. Dazu findet man dann folgende Sätze in diesem Buch: "Greenwald, der zuvor bereits vor dem US-Kongress, dem brasilianischen Senat und per Videoschaltung vor dem EU-Parlament ausgesagt hatte, verband seine Absage mit massiven, inhaltlich völlig unverständlichen Vorwürfen gegen den Ausschuss. Die Entscheidung, Snowden nicht in Berlin zu vernehmen, zeige, dass es dem Ausschuss wichtiger sei, die USA nicht gegen sich aufzubringen, als die Spionageaffäre ernsthaft aufzuklären. Greenwald behauptete, er lehne es ab, an einem "Ritual teilzunehmen, das die Illusion einer Untersuchung" darstellen solle, tatsächliche Aufklärung jedoch vermeide." So sehr sich die Autoren auch empören – dieses Buch beweist, dass Greenwald die Sache genau auf den Punkt gebracht hat.

Natürlich kann dieses Buch dennoch lesen. Es enthält einige bemerkenswerte Informationen. Beispielsweise erfährt der Leser, dass es der CIA möglich ist, sich in die Steuerung vieler Anlagen einzuhaken und sie zu übernehmen. Aber da dies ja unter Freunden geschieht, bleibt das natürlich völlig ungefährlich. Zwischen den Zeilen blinkt noch die eine oder andere bemerkenswerte Information durch. Im Großen und Ganzen jedoch ist dieses Buch ein bewusster Irrläufer. Wer etwas anderes erwartet hat, glaubt wahrscheinlich auch, dass es unter Staaten Freunde gibt oder dass sich Geheimdienste "demokratisch kontrollieren" lassen.

Kommentieren0
4
Teilen
Cover des Buches Adolf Hitler (ISBN: 9783957230461)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Adolf Hitler" von Armin Fuhrer

'Wenn der Krieg verloren geht, wird auch das Volk verloren sein.'
sabatayn76vor 6 Jahren

Inhalt:
Die Bildbiografie enthält mehr als 200 Fotografien, die zum Teil aus dem Fotoarchiv des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann und aus den National Archives in Washington stammen. Dabei ist nicht nur Adolf Hitler abgebildet, sondern auch Personen aus seinem näheren Umfeld werden gezeigt und wichtige Ereignisse seiner Zeit werden veranschaulicht. Zu den einzelnen Fotos werden sehr knappe Legenden geboten.

Die Fotos und die Texte umfassen die gesamte Lebensspanne Hitlers: von der Kindheit und Jugend über den Ersten Weltkrieg, den Putsch im Jahre 1923, die Machtergreifung im Januar 1933, den Zweiten Weltkrieg und die Shoa bis zum Tod im Führerbunker und der nachfolgenden Kapitulation Deutschlands.

Die Texte bieten knappe, aber pointierte Einblicke in Hitlers Leben und das Dritte Reich.

Mein Eindruck:
Ich habe schon sehr viel über Adolf Hitler, das Dritte Reich und die Shoa gelesen. Vor allem die Bücher von Joachim Fest und Sebastian Haffner haben mich beeindruckt. Aufgrund der kritischen Besprechung im Spiegel Online bin ich auf Fuhrers Bildbiografie aufmerksam geworden und wollte mir gern eine eigene Meinung zum Buch bilden.

Ich muss sagen, dass ich die Kritik im SPON in keinster Weise nachvollziehbar finde. Natürlich bietet die Bildbiografie keinen detaillierten Einblick in Hitlers Leben. Wer sich für diese Details interessiert, der sollte die großartige, aber 1400 Seiten starke Biografie von Joachim Fest lesen. Für Einsteiger ins Thema ist Fests Werk meines Erachtens aber nicht geeignet.

Fuhrers Bildbiografie möchte meiner Meinung nach keinen umfassenden Abriss der Geschichte bieten, sondern etwas ganz anderes: einen Einblick gewähren, den Leser neugierig auf mehr machen, ein erstes Interesse an der Thematik wecken, eine Person mit den wichtigsten Stationen seines Lebens vorstellen. Ich finde, dass dies dem Autor hervorragend gelungen ist, seine Bildbiografie fasst das Leben Hitlers, seine Erfolge und seine Verbrechen gut lesbar, spannend und anschaulich zusammen. Aufgrund der Kürze des Buches fehlen selbstverständlich Details, aber das ist bei einem Buch von unter 100 Seiten vollkommen klar und alles andere als überraschend.

Hitler selbst ist auf weniger als der Hälfte der abgedruckten Bilder zu sehen. Ich empfinde dies nicht als Mogelpackung oder als Nachteil, sondern finde, dass Hitlers Leben (natürlich) nicht losgelöst von den Weltkriegen, der Shoa und anderen Personen gesehen werden kann. Dies gehört meiner Meinung nach zu einer Biografie dazu, denn die Person Hitler (wie auch jede andere Person) kann nicht isoliert von der Geschichte betrachtet werden. Ich fand die Auswahl der Fotos insgesamt sehr gelungen, und obwohl ich schon viel zum Thema gelesen habe, kannte ich einige der abgedruckten Fotos noch nicht.

Mein Resümee:
Wer sich nicht gleich mit der (unglaublich guten) 1400 Seiten-Biografie von Joachim Fest auseinandersetzen will, findet hier einen sehr guten, spannenden und knappen Einblick in das 'Phänomen Hitler'.

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Liebe Freunde des gepflegten Sachbuchs! Wir, der Berlin Story Verlag, starten jetzt eine Leserunde zu unserem Erfolgstitel "Herschel". Sowohl die deutsche als auch die internationale Presse hat das Buch über den 17-jährigen Herschel Grynszpan, der am 7. November 1938 den deutschen Botschafter Ernst vom Rath niederschoss, umfangreich besprochen. Jetzt möchten wir den Lesern hier die Chance geben, dieses detailliert recherchierte Werk zur Vorgeschichte der Reichspogromnacht zu rezensieren. Also sichert euch euer Exemplar der "erste[n] seriöse[n], auf umfassende Archivrecherchen gestützte[n] Biografie" Herschels (Antonia Kleikamp, Die Welt). Wir freuen uns auf eure Kommentare! 
73 BeiträgeVerlosung beendet

Community-Statistik

in 23 Bibliotheken

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks