Armin Fuhrer

 4.5 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Herschel, Das Betriebssystem erneuern und weiteren Büchern.

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Görings NSA

Neu erschienen am 10.12.2018 als Hardcover bei Olzog ein Imprint der Lau Verlag & Handel KG.

Alle Bücher von Armin Fuhrer

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Herschel

Herschel

 (9)
Erschienen am 01.10.2013
Das Betriebssystem erneuern

Das Betriebssystem erneuern

 (3)
Erschienen am 01.06.2012
Adolf Hitler

Adolf Hitler

 (2)
Erschienen am 30.03.2015
Wer erschoss Benno Ohnesorg?

Wer erschoss Benno Ohnesorg?

 (1)
Erschienen am 24.09.2009
Eine Freundschaft für Europa

Eine Freundschaft für Europa

 (0)
Erschienen am 01.01.2013
Erich Koch. Hitlers brauner Zar

Erich Koch. Hitlers brauner Zar

 (0)
Erschienen am 27.11.2017
Von Diktatur keine Spur?

Von Diktatur keine Spur?

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Erschienen am 01.06.2009
Christian Wulff

Christian Wulff

 (0)
Erschienen am 30.07.2010

Neue Rezensionen zu Armin Fuhrer

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Adolf Hitler" von Armin Fuhrer

'Wenn der Krieg verloren geht, wird auch das Volk verloren sein.'
sabatayn76vor 4 Jahren

Inhalt:
Die Bildbiografie enthält mehr als 200 Fotografien, die zum Teil aus dem Fotoarchiv des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann und aus den National Archives in Washington stammen. Dabei ist nicht nur Adolf Hitler abgebildet, sondern auch Personen aus seinem näheren Umfeld werden gezeigt und wichtige Ereignisse seiner Zeit werden veranschaulicht. Zu den einzelnen Fotos werden sehr knappe Legenden geboten.

Die Fotos und die Texte umfassen die gesamte Lebensspanne Hitlers: von der Kindheit und Jugend über den Ersten Weltkrieg, den Putsch im Jahre 1923, die Machtergreifung im Januar 1933, den Zweiten Weltkrieg und die Shoa bis zum Tod im Führerbunker und der nachfolgenden Kapitulation Deutschlands.

Die Texte bieten knappe, aber pointierte Einblicke in Hitlers Leben und das Dritte Reich.

Mein Eindruck:
Ich habe schon sehr viel über Adolf Hitler, das Dritte Reich und die Shoa gelesen. Vor allem die Bücher von Joachim Fest und Sebastian Haffner haben mich beeindruckt. Aufgrund der kritischen Besprechung im Spiegel Online bin ich auf Fuhrers Bildbiografie aufmerksam geworden und wollte mir gern eine eigene Meinung zum Buch bilden.

Ich muss sagen, dass ich die Kritik im SPON in keinster Weise nachvollziehbar finde. Natürlich bietet die Bildbiografie keinen detaillierten Einblick in Hitlers Leben. Wer sich für diese Details interessiert, der sollte die großartige, aber 1400 Seiten starke Biografie von Joachim Fest lesen. Für Einsteiger ins Thema ist Fests Werk meines Erachtens aber nicht geeignet.

Fuhrers Bildbiografie möchte meiner Meinung nach keinen umfassenden Abriss der Geschichte bieten, sondern etwas ganz anderes: einen Einblick gewähren, den Leser neugierig auf mehr machen, ein erstes Interesse an der Thematik wecken, eine Person mit den wichtigsten Stationen seines Lebens vorstellen. Ich finde, dass dies dem Autor hervorragend gelungen ist, seine Bildbiografie fasst das Leben Hitlers, seine Erfolge und seine Verbrechen gut lesbar, spannend und anschaulich zusammen. Aufgrund der Kürze des Buches fehlen selbstverständlich Details, aber das ist bei einem Buch von unter 100 Seiten vollkommen klar und alles andere als überraschend.

Hitler selbst ist auf weniger als der Hälfte der abgedruckten Bilder zu sehen. Ich empfinde dies nicht als Mogelpackung oder als Nachteil, sondern finde, dass Hitlers Leben (natürlich) nicht losgelöst von den Weltkriegen, der Shoa und anderen Personen gesehen werden kann. Dies gehört meiner Meinung nach zu einer Biografie dazu, denn die Person Hitler (wie auch jede andere Person) kann nicht isoliert von der Geschichte betrachtet werden. Ich fand die Auswahl der Fotos insgesamt sehr gelungen, und obwohl ich schon viel zum Thema gelesen habe, kannte ich einige der abgedruckten Fotos noch nicht.

Mein Resümee:
Wer sich nicht gleich mit der (unglaublich guten) 1400 Seiten-Biografie von Joachim Fest auseinandersetzen will, findet hier einen sehr guten, spannenden und knappen Einblick in das 'Phänomen Hitler'.

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Rezension zu "Herschel" von Armin Fuhrer

Wichtiges Wissen deutscher Geschichte
LisTaylorvor 5 Jahren

Der 17jährige Herschel Grynszpan, ein junger Mann polnisch-jüdischer Herkunft, verübte am 07.11.1938 ein Attentat auf den Sekretär der deutschen Botschaft Ernst von Rath in Paris.
Daraufhin brannten am 09. und 10.11.1938 die Synagogen in ganz Deutschland. Dem nationalsozialistischen Regime diente diese Tat als Vorwand, um die Progrome gegen die jüdische Bevölkerung endlich durchführen zu können.

In dem Sachbuch "Herschel" von Armin Fuhrer erfährt der Leser einiges über Herschels Vergangenheit, seine Beweggründe und wie es später zum Attentat kam. So wirkt der anfangs noch durchsichtige junge Mann später näher und obwohl es nur Theorien sind, die stellenweise nicht belegt werden konnten, klingt alles plausibel.

Mir gefällt das Buch sehr gut, es gibt einen guten Überblick über die Ereignisse und Grynspans Leben. Erstmals werden Stellen beleuchtet, über denen zuvor nichts veröffentlicht wurde und das obwohl es sich um ein markantes Ereignis der deutschen Geschichte handelt. Trotzdem stößt der Autor gelegentlich an seine Grenzen - denn der Fall Herschels wurde so nie wirklich belegt.


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Rezension zu "Herschel" von Armin Fuhrer

Rezension zu "Herschel" von Armin Fuhrer
Dannyvor 5 Jahren

Der 17jährige Herschel Grynszpan, ein junger Mann polnisch-jüdischer Herkunft, verübte am 07.11.1938 ein Attentat auf den Sekretär der deutschen Botschaft Ernst von Rath in Paris.
Daraufhin brannten am 09. und 10.11.1938 die Synagogen in ganz Deutschland. Dem nationalsozialistischen Regime diente diese Tat als Vorwand, um die Progrome gegen die jüdische Bevölkerung endlich durchführen zu können.

Armin Fuhrers Sachbuch "Herschel" beleuchtet die Beweggründe Grynszpans das Attentat durchzuführen, seine Kindheit, seine Zeit in Frankreich, seine vermeintliche Beziehung zu von Rath und auch sein vermeintliches Schicksal nach seiner Verhaftung. Natürlich gerät auch Fuhrer irgendwann an seine Grenzen, da gerade Herschels Schicksal nach 1942 nicht belegbar ist. Theorien dazu gab es viele.

Gut recherchiert und interessant dargestellt befasst sich Fuhrer mit Grynszpans Schicksal genau und ermöglicht dem Leser damit ein nach dem heutigen Forschungsstand genaues, detailiertes, gut recherchiertes, informatives und übersichtliches Sachbuch zu einem wesentlichen Ereigniss deutscher Geschichte.

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Gespräche aus der Community

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BerlinStoryVerlags avatar
Liebe Freunde des gepflegten Sachbuchs! Wir, der Berlin Story Verlag, starten jetzt eine Leserunde zu unserem Erfolgstitel "Herschel". Sowohl die deutsche als auch die internationale Presse hat das Buch über den 17-jährigen Herschel Grynszpan, der am 7. November 1938 den deutschen Botschafter Ernst vom Rath niederschoss, umfangreich besprochen. Jetzt möchten wir den Lesern hier die Chance geben, dieses detailliert recherchierte Werk zur Vorgeschichte der Reichspogromnacht zu rezensieren. Also sichert euch euer Exemplar der "erste[n] seriöse[n], auf umfassende Archivrecherchen gestützte[n] Biografie" Herschels (Antonia Kleikamp, Die Welt). Wir freuen uns auf eure Kommentare! 
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