Armin Kaster

 3.4 Sterne bei 21 Bewertungen

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Ich hab schon über 500 Freunde!

Ich hab schon über 500 Freunde!

 (11)
Erschienen am 01.11.2012
Im Netz gewinn ich jeden Fight

Im Netz gewinn ich jeden Fight

 (3)
Erschienen am 09.02.2009
Street-heart

Street-heart

 (2)
Erschienen am 27.08.2015
Komm, lass uns ein Ding drehen!

Komm, lass uns ein Ding drehen!

 (1)
Erschienen am 14.07.2014
Wozu soll ich denn noch leben?

Wozu soll ich denn noch leben?

 (1)
Erschienen am 21.01.2010
Jakob und die Schnitzelfrösche

Jakob und die Schnitzelfrösche

 (1)
Erschienen am 11.07.2016

Neue Rezensionen zu Armin Kaster

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mabuereles avatar

Die 14jährige Alina ist mit ihren Eltern von Köln nach Hamburg gezogen. Das Eingewöhnen im neuen Lebenskreis fällt ihr schwer. Die Eltern sind noch mit dem Umzug beschäftigt, ihr großer Bruder Ben hat eigene Interessen und in der Schule findet Alina kaum Kontakt. Sie vermisst ihre Freundinnen. Als Kati ihr empfiehlt, sich bei Facebook anzumelden, weil man dann miteinander chatten könne, wird Alina nach kurzem Zögern Mitglied im Forum.

Der Autor hat einen spannenden Jugendroman geschrieben. Im Vorwort erwähnt er, dass es nicht darum geht, Facebook zu verteufeln. Das kann ich nach dem Lesen bestätigen. Es geht dem Autor darum, auf mögliche Gefahren hinzuweisen.Das Buch stammt aus der Reihe K.L.A.R. vom Verlag an der Ruhr. Große Schrift, kurze Kapitel und etwa 100 Seiten sollen auch Lesemuffel den Griff zum Buch erleichtern.

Positiv hervorzuheben ist Bens Bemühen, Alina schon zu Beginn darauf hinzuweisen, was sie beim Anmelden und Einrichten des Profils beachten sollte. Doch Alina verbringt immer mehr Zeit am Computer. Sie hat nur ein Ziel – die Zahl ihre Freunde schnell zu steigern. Dabei sieht sie nicht die Gefahr ihres Handeln.

Der Schriftstil ist der Zielgruppe angemessen. Sehr gut wird herausgearbeitet, wie die Jagd nach Freunden zur Sucht wird. Kritische Fragen blockt Alina ab. Auch den Hinweis des Vaters, dass das Internet nicht vergisst, ignoriert sie. Im Laufe der Handlung wird gezeigt, das auch Sperren, die es für minderjährige Teilnehmer gibt, von anderen problemlos umgangen werden können.

Das Cover mit dem Mädchen vor der Mauer wirkt wie ein Bild von Einsamkeit.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es thematisiert geschickt ein hochaktuelles Problem.

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mabuereles avatar

Rezension zu "Wozu soll ich denn noch leben?" von Armin Kaster

Der langsame Weg zum Selbstmordversuch
mabuerelevor 2 Jahren

„...Leon wünschte sich weit weg. So weit, dass niemand ihn folgen könnte. Aber wo sollte er hin?...“

Leon ist das jüngste Kind seiner Familie. Er war ungewollt und bekommt das zu spüren. Bei seinem Vater zählt nur Arbeit und Leistung, die älteren Geschwister behandeln Leon von oben herab. Leons bester Freund hat seit kurzem eine Freundin. Dadurch hat er nicht mehr so viel Zeit für Leon und den geheimen Raum, den beide im Keller entdeckt haben. Leon zieht sich immer mehr in sich selbst zurück. Nur bei seiner Oma findet er Ruhe.

Der Autor hat einen berührenden Jugendroman geschrieben. Die Geschichte lässt sich gut lesen und ist leicht nachvollziehbar.

Der Schriftstil ist für die Zielgruppe angemessen. Die etwas größere Schrift und die knapp 100 könnten auch Wenigleser ansprechen.

Einfühlsam zeigt der Autor, wie sich die Abwärtsspirale bei Leon zu drehen beginnt. Die Verhältnisse im familiären Bereich sind unerträglich. Der Klassenlehrer, der mit Disziplinproblemen zu kämpfen hat, sucht sich in Leon ein williges Opfer. Der Freundeskreis kann mit Leons Veränderungen nicht umgehen.

Im Internet recherchiert der Junge zum Thema Selbstmord. Gegenüber seinen Freunden lässt er entsprechende Äußerungen fallen. Lange werden die Zeichen nicht gesehen. Als Leons Oma nach einer Operation stirbt, wird Leon jeder Lebensmut genommen.

Ein Vorwort führt sachte in das Geschehen ein.

Das Cover mit der Hand auf dem Tisch und der umgefallenen Tablettenflasche deutet auf den Inhalt des Buches hin.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Dazu haben die einfühlsame Gesprächsführung des Arztes und die Reaktionen von Leons Freunden wesentlich beigetragen.


Kommentare: 5
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Seelensplitters avatar

Rezension zu "Jakob und die Schnitzelfrösche" von Armin Kaster

Frösche sind toll
Seelensplittervor 2 Jahren

Meine Meinung zum Buch:
Jakob und die Schnitzelfrösche

Erwartung und Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt erfahrt ihr auf meinem Blog

Inhalt in meinen Worten:
Die halbe Schule von Jakob befindet sich auf einmal im Garten von ihm und raunen und sprechen darüber das gerade in diesem Teich, den die Familie hat, verwunschene Frösche zu finden seien, die doch irgendwann mal Menschen waren, doch wie kommen sie auf diese Idee?
Und was hat es mit der Stimme aus dem Teich auf sich?
Dieses Buch verrät es euch.

Wie fand ich das gelesene?
Zu erst verwirrten mich die beiden ersten Kapitel etwas und ich wusste noch nicht wohin das Buch mich führen wird. Doch als ich dann mitgekommen bin und mich auch wirklich schnell auf die Geschichte einlassen konnte, wurde schnell klar, wie es dazu gekommen ist, das Jakob sich mit seiner Familie im Wohnwagen befindet und warum so viele Kinder die außen herum stehen mit Grasbüscheln um sich werfen.
Das Jakobs Vater aber eigentlich den Stein ins Rollen brachte und das eines auf das andere folgte, wird schnell klar.
Und somit kommt es zu dieser seltsamen Situation und Jakob schafft es dennoch, der Held zu sein und wieder für Ordnung zu sorgen.

Das seine Familie allgemein eher ein bisschen anders sind als andere Familien wird auch schnell klar, denn immer wieder kommt es zu makaberen und lustigen Szenen.

Dabei trumpft das Buch aber vor allem auch deswegen, dass es eher ein Dialog ist, als nur eine starre Geschichte, wobei das auch anfangs erst einmal zu leichten Verwirrungen gesorgt hatte.

Charaktere in der Geschichte:
Die Hauptrolle in diesem Buch hat Jakob, der anfangs ein bisschen wie ein Nerd daher stolpert und auch nicht ganz im Klassengeschehen der Held ist. Doch zum Glück hat er ein paar Ideen, die ihm doch Respekt verschaffen.
Seine Schwester ist ein kleiner Wirbelwind im Buch und stellt auch gern so manchen Blödsinn an.
Dann folgen die Schulkameraden sowie die Eltern und Großeltern.

Spannung im Buch?
War für mich leider nicht ganz nachvollziehbar vorhanden, dafür aber viel Humor und interessante Nebeninformationen zu Fröschen. Am besten hat mir jedoch die Moral der Geschichte gefallen und ich bin gespannt,wie der zweite Teil von Jakob sein wird.

Themen im Buch:
Dieses Buch kann gut vermitteln, wie das Prinzip Flüsterpost funktioniert. Der eine hört etwas, gibt es weiter, ein anderer sieht etwas und gibt es weiter und somit vermischen sich Tatsachen mit Fiktion und schnell ist alles anders, als es doch der Ursprung war.
Obwohl dieses Buch wirklich auch lustig ist, so finde ich die Moral des Buches ziemlich gut umgesetzt.

Fazit:
Dieses Buch ist ein Buch das die Bauchmuskeln fördert und dabei aber noch Wissenswertes und auch einen Erzieherischen Aspekt in sich trägt.

Sterne
Diesem Buch gebe ich 4 Sterne.

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