Armin Maiwald Aufbau vor laufender Kamera

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Inhaltsangabe zu „Aufbau vor laufender Kamera“ von Armin Maiwald

Seine Stimme kennt jeder. Seit über 40 Jahren erzählt Armin Maiwald Sachgeschichten für Kinder. Und jetzt erzählt er auf seine unnachahmliche Art – »solange das Gedächtnis noch funktioniert« – anlässlich seines 75. Geburtstags zum ersten Mal Geschichten in eigener Sache, angefangen beim Wiederaufbau nach dem Krieg und seinen ersten Schritten beim Theater und im Fernsehstudio. »Das ist viel zu schnell, das geht komplett über die Köpfe der Kinder hinweg« – zeitgenössische Reaktion auf die allerersten Sachgeschichten für Kinder, die heute recht lahm geschnitten wirken. Töne für Außendrehs wurden damals mit einer »Mikroport«-Anlage gemacht, für die man eine Sendelizenz der Deutschen Bundespost brauchte; geschnitten wurde an vorsintflutlichen klobigen Maschinen. So fing das an mit dem Kinderfernsehen in Köln, und Armin Maiwald, der Vater der »Maus«, war von Anfang an dabei. Alles wurde zum ersten Mal gemacht, jeder neuer Film brauchte nicht nur gute Ideen, sondern auch ganz viel Recherche und Ausprobieren, bis ein Sachverhalt – »Wie kommt das Ei auf den Frühstückstisch?« – richtig erklärt und dargestellt war. Und die Technik dafür musste immer miterfunden werden. Armin Maiwald erzählt in seiner schnörkellosen Art von diesem ständigen kreativen Improvisieren, das nicht nur seine Arbeit als Fernsehproduzent, sondern sein ganzes Leben geprägt hat. Und er muss selbst staunen, wie viel sich verändert hat seit den Anfängen im kriegszerstörten Köln.

Ich würde gerne 6 Sterne vergeben. Dieses Buch bekommt einen festen Platz bei meinen Lieblingsbüchern.

— Igelmanu66

Spannend, humorvoll und kurzweilig. Wie die Sendung mit der Maus.

— thursdaynext

Eine tolle Biografie über einen einzigartigen Menschen der so viele Kindheiten bis heute prägt!

— Ginger1986

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  • Und das ging so… oder wie ein Lieblingsbuch entsteht

    Aufbau vor laufender Kamera

    Igelmanu66

    »Damals war Köln ein »Sternpunkt« für Eurovisionssendungen. Darunter verstand man damals entweder Sendungen, die in Deutschland produziert und gleichzeitig ins Ausland übertragen wurden, oder Sendungen, die aus einem anderen Land stammten und auch bei uns gezeigt wurden. … In der obersten Etage des Hochhauses am Hansaring, da, wo heute Saturn drin ist, war die Sende- und Übertragungstechnik, und auf dem Dach standen jede Menge Parabolspiegel. Wenn nun so ein Eurovisions-Ding anstand, mussten die »Zenti-Strecken« eingerichtet werden. Und das ging so: …«   Seine Stimme kennt vermutlich jeder. Seit Jahrzehnten erklärt Armin Maiwald Kindern, Eltern und anderen Interessierten wie die Welt funktioniert. Und nach jeder kleinen Sachgeschichte ist man – auch als Erwachsener – ein bisschen schlauer geworden. Als ich seine Autobiographie entdeckte, war ich mir sicher, dass sie großartig sein würde. Wenn jemand weiß, wie man erzählt, informiert, seine Zuhörer fesselt und unterhält, dann er. Was soll ich sagen? Meine Erwartung wurde in vollem Umfang erfüllt!   Was habe ich alles in diesem Buch erfahren! Natürlich die Eckdaten seines Lebens und vieles, was für den privaten Armin von Bedeutung war und ist. Dann jede Menge Zeitgeschichtliches, denn sein Leben begann im Januar 1940 in Köln, da kommen reichlich Erinnerungen an Kriegs- und Nachkriegszeiten, an Aufschwung und Krisenjahre zusammen. Weiter geht’s mit gefühlt allem, was es über die Entwicklung im Bereich Film- und Tontechnik zu berichten gibt, sehr detaillierten Schilderungen über die Entstehung einiger Sachgeschichten und natürlich mit so manchem Wissenswerten über die „Sendung mit der Maus“, den „Spatz vom Wallrafplatz“ und „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“. Fotos gibt’s natürlich auch, da kann man zum Beispiel einen langhaarigen Armin aus dem Jahr 1972 bewundern ;-)   Im Grunde kam mir das Buch wie eine große Sachgeschichte vor. Die Geschichte von Armin, gewissermaßen ;-) Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit über seine Stimme im Ohr und war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Es gibt wirklich nichts, was ich aussetzen könnte, außer vielleicht, dass ich mir gewünscht hätte, dass das Buch noch umfangreicher gewesen wäre. Im Jahr 1995 erhielt Armin Maiwald das Bundesverdienstkreuz. Hochverdient, wie ich finde. Wie viel Aufwand und Zeit in so manchen Sachgeschichten steckt – unglaublich! Nun, da ich auch noch so einiges über sein Leben erfahren habe, stelle ich fest, dass er schon immer und bei allem, was er tat, mit großem Einsatz, enormer Kreativität, Mut und Improvisationstalent zugange war.   Fazit: Ich würde gerne 6 Sterne vergeben. Dieses Buch bekommt einen festen Platz bei meinen Lieblingsbüchern.   »Die wichtigste Entscheidung war: Es sollten keine »Lehrfilme« werden. Man sollte nichts lernen müssen. Es sollte niemand, sozusagen mit erhobenem Zeigefinger, dozieren … Uns war von Anfang an klar, dass wir die Schule weder imitieren noch ersetzen wollten. Schließlich arbeiteten wir für ein Unterhaltungsmedium. Und es sollte Spaß machen zuzuschauen. Aber wenn man nach so einem kleinen Film etwas schlauer war als vorher, wäre das kein Fehler.«

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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  • Der Mann hinter der Maus

    Aufbau vor laufender Kamera

    thursdaynext

    05. July 2015 um 11:24

    Biographien, insbesonders Autobiographien, haben für mich oftmals ihre Tücken und Fallstricke. Offenbaren die Autoren zuviel, fühlt man sich unangenehm berührt - soviel wollte man nun doch nicht wissen - bloßer Klatsch und Tratsch ist schlicht uninteressant. Ehrlichkeit, bestimmte Details und die damit einhergehende Authenzität sind ja durchaus qualitätsbestimmend und von Interesse. Eine Gratwanderung für die Autoren. Auf diesem dünnen Steg balancierte sich Armin Maiwald, für mich der MAUS Mann, gekonnt voran. Selbstsicher, mit einer angenehmen Portion Understatement und sehr humorvoll erzählt er die „Geschichten aus meinem Leben“. Als wirklich langjähriger Fan der Sendung mit der Maus und ihres Hauptprotagonisten hatte ich Angst vor Entzauberung. Völlig unnötig. Von Anfang an hatte ich beim Lesen die "Mr. Maus'" Stimme im Ohr. Erzählt Armin Maiwald aus seinem Leben doch genauso unaufgeregt und unangestrengt wie seine Sachgeschichten, die übrigens zuerst ein Anderer sprach, aber diese Geschichte müsst ihr schon selbst nachlesen. Es lohnt sich, denn Armin Maiwalds Leben ist ebenso interessant und vielfältig wie seine Sachgeschichten. Seine Autobiographie ermöglicht eine spannende Zeitreise, durch die Technik, die Medien, bietet einen unverstellten Blick auf die Mühen und besonders die Kreativität und die Gedanken, die hinter dieser halbstündigen Kultsendung stecken. Das schönste an Mr. Maus' bisherigem Lebensbericht ist diese unnachahmliche, fluffige, leichte und dabei stringente Erzählweise die man, wenn man die Kindersendung ein paarmal verfolgt hat, sofort wiedererkennt. Diese unzähligen mit einem Augenzwinkern erzählten Anekdötchen, die ein rundes passendes Bild zu Mann und Maus ergeben. Armin Maiwalds sympathische Art, sich selbst nicht so ernst zu nehmen, sein Humor und seine positive Grundeinstellung zum Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, mal abgesehen von den Kirchenobrigen und dem Berufsfeld der Banker und Bankangestellten, machen das Schmökern zu einem herrlichen Vergnügen. Damit ist "Aufbau vor laufender Kamera" in meinen empfehlenswerten Olymp der uneingeschränkt lesenswerten Autobiographien gewandert, in welchem sich bis dato bereits so illustre Genossen/innen wie John Cleese; Dieter Hildebrandt; Marius Jung; Monika Gruber; Eric Clapton und Keith Richards mit "Life" versammelten. Alice Schwarzer habe ich stillschweigend wieder aussortiert, stellte sich doch im Nachhinein heraus, dass sie augenscheinlich sehr vergesslich ist. Wer also etwas erfahren möchte über den Mann hinter der Maus, den Spatz vom Wallraff Platz, die Lach- und Sachgeschichtenentstehung, der gehe hin und lese vertrauensvoll. Ich bedanke mich hiermit beim Autor, der meine Jugend, die meiner Söhne und unzähliger anderer Kinder bereichert und erhellt hat, mit einem dicken DODO. Wir gucken die Maus weiterhin, nun mit einem etwas geschärfterem Blick.

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  • Eine tolle Biografie

    Aufbau vor laufender Kamera

    Ginger1986

    05. April 2015 um 14:43

    Inhalt: Jedes Kind kennt ihn, oder zumindest seine Stimme. Armin Maiwald, Miterfinder der Sendung mit der Maus, lässt in diesem Buch einen Einblick in sein Leben vor und hinter der Kamera zu. Anlässlich zu seinem 75. Geburtstag erschien dieses Jahr seine Biografie. Das Cover: Eine wunderschöne Idee ein Portrait vor dem Kölner Dom zu machen. Auch die Maus ist vertreten, allerdings so das der Leser erkennt, dass es hier hauptsächlich um Herrn Maiwald geht (Aber auch ein bisschen um die Sendung mit der Maus).   Meine Meinung: Auch ich bin natürlich mit Armin Maiwald und der Sendung mit der Maus groß geworden. Daher habe ich mich über diese Biografie sehr gefreut. Herr Maiwald erzählt sehr detailreich von seiner Kindheit während des Krieges, sein Leben nach dem Krieg und sein Beginn beim Fernsehen. Gleichzeitig erfährt der Leser viel über die Entstehung der ersten Filme und deren Entwicklung bis heute. Wie dreht man so eine Sachgeschichte und was steckt dahinter? Ich habe gestaunt wie aufwendig und mit wieviel Liebe die berühmten Sachgeschichten produziert werden. Aber auch viel Privates und Rührendes erzählt Herr Maiwald den Lesern, alles auf eine sehr natürliche Art, so wie er es gesehen und erlebt hat. Wie war seine Kindheit nach dem Krieg? Sein Familienleben? Seine Teenagerzeit? Er lässt keine Fragen offen. Oft hört man auch den kölschen Humor raus, den Armin Maiwald ist bis heute ein kölsches Urgestein. Ich mag seine Erzählstimme sehr und freue mich noch auf viele Lach- und Sachgeschichten von diesem beeindruckenden Menschen, der das deutsche Kinderfernsehen mehr als geprägt hat. Das Buch hat Herr Maiwald seinen Kindern und seiner Frau gewidmet. Neben privaten Informationen und Geschichten, gibt es auch einige schwarz-weiss Bilder zu sehen, die unteranderem seine Kindheit zeigen. Vielen Dank an den Kiepenheuer & Witsch Verlag für das Rezensionsexemplar.

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