Armin Reller Wir konsumieren uns zu Tode

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Inhaltsangabe zu „Wir konsumieren uns zu Tode“ von Armin Reller

Ob Zucker, Wasser oder Kupfer – wir nutzen und benutzen diese »Stoffe« täglich, aber über ihre physische Realität, ihre Herkunft, ihre Geschichte, ihre Zukunft wissen wir fast gar nichts. Mit ihnen untrennbar verbunden sind Fragen nach Gerechtigkeit und Verantwortung, Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit. Armin Reller und Heike Holdinghausen zeigen anhand von Stoffgeschichten und -kreisläufen, woher Ressourcen wie etwa Coltan oder Baumwolle kommen, wofür wir sie verwenden beziehungsweise verschwenden. Und sie sagen: Wenn wir nicht bald anfangen, verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen, konsumieren wir unsere Welt zu Tode.

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  • Rezension zu "Wir konsumieren uns zu Tode" von Armin Reller

    Wir konsumieren uns zu Tode
    rallus

    rallus

    09. November 2012 um 23:54

    Wir konsumieren uns zu Tode ist ein dünnes Sachbuch über 184 Seiten aufgeteilt in 5 Kapiteln. Anhand eines Ehepaares, welches Freunde zum Abendessen einlädt, erleben wir einen Streifzug durch die Geschichte der Menschheit. Hauptsächlich werden uns die Produkte, die dieses Ehepaar für das Abendessen benötigt, vorgehalten und erklärt, wie diese erzeugt und was für Ressourcen gebraucht werden. Dabei erfahren wir interessante Dinge aus der Neuzeit und dem Ursprung von Holz, Wasser, Essen, Fleisch, Kosmetikprodukten, das Auto und das Erdöl und zuletzt über das Handy und die seltenen Metalle. Das Buch geizt nicht mit Zahlen und historischen Ereignissen und betont wie wichtig es ist, in Kreisläufen zu denken. Konsum an sich ist nicht schlecht, nur massvoll muss es sein. Sinnvoll müssen Ressourcen eingesetzt und auch wieder in den Kreislauf eingeführt werden, dabei sehen die Autoren die Hersteller, die Konsumenten, sowie die Politik in der Pflicht. Das alles ist sehr interessant, ohne Frage nur: Von einem Sachbuch über unsere Konsumgesellschaft erwarte ich zumindestens ein wenig Feuer, nicht nur nüchterne Informationen. Die etwas lasche Einstellung zu offiziellen Stellen ist sehr fraglich. Hier wird eindeutig zu wenig nachgehakt, die Kontrollen und Einschränkungen für Konzerne werden nicht hinterfragt. Zwar werden Lücken auch dargestellt, aber Alternativen nicht aufgezeigt. Eine neutrale Einstellung ist einfach zu wenig, zwar sind Grundlagen unumgänglich, doch noch wichtiger ist das innere Feuer für die Veränderung unserer Situation. Auch fehlt mir die Darstellung von alternativen Möglichkeiten, wie meistern z.B. andere Randgruppen ein massvolles, nachhaltiges Leben. Insgesamt ein für meine Gefühle zu nüchternes Buch über unser Konsumverhalten, aber mit vielen interessanten Informationen. Knapp 4 Sterne, und eine Pflichtlektüre für ein neues Unterrichtfach in der Schule.

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