Armin Sengbusch

 4.4 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Das Chamäleon, Regentränen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Armin Sengbusch

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Armin SengbuschDas Chamäleon
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Das Chamäleon
Das Chamäleon
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Erschienen am 15.09.2011
Armin SengbuschIrgendwann kommen sie und holen mich ab
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Irgendwann kommen sie und holen mich ab
Irgendwann kommen sie und holen mich ab
 (1)
Erschienen am 03.02.2012
Armin SengbuschFeuerbrüder
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Feuerbrüder
Feuerbrüder
 (1)
Erschienen am 01.10.2008
Armin SengbuschInga, kleine Katastrophen und ich
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Inga, kleine Katastrophen und ich
Inga, kleine Katastrophen und ich
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Erschienen am 13.08.2007
Armin SengbuschMitten im Licht: Slam Poetry und Bühnentexte
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Mitten im Licht: Slam Poetry und Bühnentexte
Armin SengbuschHinters Licht geführt
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Hinters Licht geführt
Hinters Licht geführt
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Erschienen am 21.09.2015
Armin SengbuschFeuerbrüder
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Feuerbrüder
Feuerbrüder
 (0)
Erschienen am 04.05.2013
Armin SengbuschMitten im Licht
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Mitten im Licht
Mitten im Licht
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Erschienen am 03.01.2013

Neue Rezensionen zu Armin Sengbusch

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HHarthuns avatar

Rezension zu "Regentränen" von Armin Sengbusch

Gedichtband, der Wörter wie Töne nutzt um in unserem Kopf Melodien erklingen zu lassen
HHarthunvor 5 Jahren

Regentränen ist ein weitesgehend melancholischer Gedichtband des Poetry-Slammers Armin Sengbusch, auch unter seinem Künstlernamen Schriftstehler bekannt.

"Könnten Augen Fotos machen
Dann wollte ich ein Bild von Dir
In Farbe, hochglanz, neun mal zwölf
Rahmenlos und sonnenwarm"

Armin Sengbuschs Texte sind wie die Musikstücke von Kimmo Pohjonen. Beide packen einen im Nacken und nehmen einen mit ans andere Ende des Universums. Dort angekommen, drehen sie einen um und verpassen einem einen Tritt in den Hintern, dass man zurück rast und mit dem Gesicht auf dem Asphalt bremst.

Armin Sengbusch versteht es wie kaum ein anderer, Worte aneinander zu reihen, die eine eigene Dynamik im Kopf des Lesers/Zuhörers entwickeln. Sie berühren mal hier und mal dort Bilder an den Wänden von Gedankengängen, klopfen mal lauter, mal leiser an fest verschlossene Türen der Erinnerung und bringen so einen Ball ins Rollen, der lauter werdend durch den eigenen Gedankenpalast, die Treppe herunter springt.

"Zweifel kleine Teufel sind
Die schamlos lästern
Spöttisch grinsen ..."

Bei den gedruckten Texten vieler Poetry-Slammern fehlt das Salz in der Suppe. Denn bei vielen Slammern erhalten die Texte erst durch die dazugehörige Perfomance auf der Bühne die entscheidende Wirkung. Armin Sengbuschs Texte können alle und ausnahmslos auch für sich alleine bestehen und verlieren kein Quentchen Kraft und Eleganz. Eine seltene Gabe, die man gar nicht hoch genug wertschätzen kann.

"Frauen, die wie Katzen sind
Wünsch' ich mir so lange schon
Werd' ich niemals wohl begegnen
Weil Männer so wie Hunde sind"

Der Gedichtband erscheint im Eigenverlag, was für mich alleine schon bedeutet: kaufen! Jeder Künstler, der sich eigenständig durch den Buch- und Verlagsdschungel kämpft, sollte die größtmögliche Unterstützung erhalten.

Rezension mit Bildern und Video unter:
http://www.tee-kesselchen.de/2014/03/23/regentr%C3%A4nen-von-armin-sengbusch/

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Asmodis avatar

Rezension zu "Das Chamäleon" von Armin Sengbusch

Rezension zu "Das Chamäleon" von Armin Sengbusch
Asmodivor 6 Jahren

"Das Chamäleon" ist die Geschichte zweier Profikiller. Und die Geschichte zweier Spinner. Zwar sind die beiden Protagonisten charakterlich ziemlich unterschiedlich, aber außer ihrem "Beruf" eint sie noch etwas anderes: ein völlig verqueres Menschenbild.
Armin Sengbusch ist mit seinem Roman ein echtes Kunststück gelungen. Obwohl sich in dem Buch nicht ein einziger sympathischer Charakter findet, munter zwischen zwei Erzählperspektiven geswitcht wird und das Storyfinale im Grunde vorhersehbar ist, verfügt das Werk über Empathie, eine klare Linie und viel Spannung.
Der Grund dafür ist klar. Dass der Mix aus Kriminalroman, Milieuskizze und Psychostudie fasziniert, liegt an der Wortkunst des Autors. Der Schriftstehler, wie sich der Armin Sengbusch selbst nennt, weiß mit Sprache umzugehen. Dies hat der Hamburger bereits bei zahllosen Poetry Slams bewiesen.
Den Werdegang zweier Auftragsmörder "von der Pike auf" zu verfolgen, ist ein interessantes Sujet. Wie ticken solche Leute, die auf Zuruf mitleidlos Menschen eliminieren? Was treibt sie zu ihren Bluttaten? Geldgier, Lust am Töten ...? Kann man Gleichmut trainieren und sich vorsätzlich abstumpfen? Wie hält man seine Emotionen unter Kontrolle?
"Das Chamäleon" ist gleichsam ein Buch über Selbsteinschätzung und darüber, wie man von anderen wahrgenommen wird. In dieser Hinsicht enthält das Buch viele aufschlussreiche Gedankengänge und Reflexionen. Hier erweist sich der permanente Perspektivwechsel als ausgesprochen belebendes Element. Wird etwa in einer Passage eine Figur aus Eigensicht als höchst professionell geschildert, werden an ihr schon in der nächsten aus einer Fremdbetrachtung heraus Zweifel gestreut. Widersprüchlichkeiten werden zum Stilmittel.
Man mag sich als Leser an der Kälte stören, die dem Werk über weite Strecken innewohnt, aber andererseits ist die Aura des Unnahbaren, Kalkulierten, Höhnischen und Süffisanten den Protagonisten angemessen.
Wenn "Das Chamäleon" eine Schwäche hat, dann liegt sie in der Figurenanlage. Beide Killer haben im Privaten eigentümlicherweise ausgesprochen vernünftige Ansichten und einnehmende Vorlieben (sei es nun in Bezug auf Ausländerhass, Spießbürgertum oder Rockmusik). Man bedauert fast, dass sie solche Arschlöcher sind.
Dass Berufsmörder Alexander, der seine sozialen Bindungen trotz seiner unmoralischen Tätigkeit nie aufgibt, irgendwann in Gewissensnot stürzt, ist eigentlich logisch. Dass er am Ende zur Weinerlichkeit neigt, beißt sich ein wenig mit der Gedankenlosigkeit und dem Egoismus, die er zu Beginn an den Tag legt. Dieser Entwicklungsprozess mutet ein wenig zu drehbuchartig an. Liebe erklärt nun mal doch nicht alles.
Auch Richard, ein Natural Born Killer und das titelgebende Chamäleon, ist nicht in allen Aspekten seines Wesens wirklichkeitsnah. Einerseits zeigt er als radikaler Misanthrop nicht sonderlich viel Interesse an anderen Menschen, andererseits tarnt er sich für seine Aufträge mit einer Art Mimikry, was doch eigentlich viel Hingabe für die Beobachtung der Umwelt und somit auch eine gewisse Hinneigung zum Volk voraussetzt. Aber diese Tarnfähigkeit wird ihm quasi wie ein Axiom zugestanden, es ist eben so. Das macht die Figur zwar nicht unbedingt unglaubwürdig, aber doch irgendwie un- und übernatürlich.
So recht stören tut die vertrackte Charakterzeichnung indes nicht. Killer haben halt alle einen Hau und sind daher von Natur aus unglaubwürdig. Armin Sengbuschs Crime-Groteske hat Hintersinn und Esprit, sodass sie eine erfrischende Lektüre abgibt.

Kommentare: 3
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M

Rezension zu "Das Chamäleon" von Armin Sengbusch

Rezension zu "Das Chamäleon" von Armin Sengbusch
malte_tagtraeumervor 7 Jahren

Es ist eine interessante Geschichte, die in die Tiefen der menschlichen Seele eintaucht. Besonders hervor zu heben sind zwei verschiedene Erzählperspektiven dabei, die das Lesen noch spannender machen, da man sich immer wieder aus einer anderen Sicht mit den Protagonisten identifizieren kann....Prädikat: Wertvoll !!

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