Armin Strohmeyr

 4 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Abenteuer reisender Frauen, Dichterkinder und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Armin Strohmeyr

Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch »Verkannte Pioniere« wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb »Historisches Buch des Jahres« mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das »Wissenschaftsbuch des Jahres«. Im Piper Verlag erschienen bisher die Porträtsammlungen »Abenteuer reisender Frauen«, »Einflussreiche Frauen«, »Geheimnisvolle Frauen«, »Uns gehört die Welt«, »Weltensammlerinnen« und »Die leuchtenden Länder« sowie die Biografie »Annette Kolb«.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Ferdinandea. Die Insel der verlorenen Träume

Erscheint am 01.03.2021 als Hardcover bei Südverlag.

Alle Bücher von Armin Strohmeyr

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Buchformat:
Cover des Buches Abenteuer reisender Frauen (ISBN: 9783492405669)

Abenteuer reisender Frauen

 (6)
Erschienen am 10.11.2014
Cover des Buches Dichterkinder (ISBN: 9783492315340)

Dichterkinder

 (4)
Erschienen am 02.03.2020
Cover des Buches Die leuchtenden Länder (ISBN: 9783492309677)

Die leuchtenden Länder

 (3)
Erschienen am 01.09.2017
Cover des Buches Einflussreiche Frauen (ISBN: 9783492303743)

Einflussreiche Frauen

 (2)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches Geheimnisvolle Frauen (ISBN: 9783492306058)

Geheimnisvolle Frauen

 (2)
Erschienen am 08.12.2014
Cover des Buches Weltensammlerinnen (ISBN: 9783492309660)

Weltensammlerinnen

 (1)
Erschienen am 01.06.2018

Neue Rezensionen zu Armin Strohmeyr

Neu

Rezension zu "Dichterkinder" von Armin Strohmeyr

Wundervolles Porträt und Zeitdokument
HEIDIZvor 5 Monaten

Dichterkinder von Armin Strohmeyr erzählt von Verrat, Drama und Liebe - von Klaus und Erika Mann und ihrer beider Umfeld. 

 

Freundschaften der beiden werden auf ganz unnachahmliche Art und Weise beleuchtet und lebendig kurzweilig informativ beschrieben. 

 

1920 war die Hoffnung noch groß, 1933 allerdings endete alles Gute im Exil und Untergang. Fünf Freunde waren es, die sich gegenseitig beflügelten. Da sind Mopsa Sternheim, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens, Therese Giehse, Rudolph von Ripper, Ricki Hallgarten sowie René Crevel. 

 

Der Autor lässt diese Zeit sowie die beiden Manns und ihre engsten Wegbegleiter lebendig werden, gewährt Blicke hinter die Kulissen und zeigt, wie sich zu der damaligen alles - nicht nur literarisch, sondern vor allem politisch änderte, sodass dieses Porträt der beiden und das Erzählen und Teilhaben an ihren Freundschaften gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte ist. 

 

Liest sich flüssig, entspannt und informativ. Das Buch ist mit zahlreichen Fotografien untermalt. Es kommt sehr gut die Inspiration - künstlerisch betrachtet - zum Ausdruck. Jede Person für sich brachte sich ein und machte die Freundschaft, zu der, als die wir sie hier im Buch erleben. Alles Bürgerliche war ihnen zuwider. Außergewöhnlich lebendig und farbenprächtig bringt Armin Strohmeyr all das zum Ausdruck. Ein sehr lesenswertes Buch !!! 

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Rezension zu "Dichterkinder" von Armin Strohmeyr

Unterhaltsam wie ein Roman - und doch viel mehr als das
dr_y_schauchvor 7 Monaten

Es ist eine sehr spezielle Clique, die sich in den 1920er Jahren zusammenfindet: wild und doch bourgeois, künstlerisch begabt und doch überschattet von den übergroßen Vätern, sexuell freizügig und doch gefesselt durch gesellschaftliche Zwänge. Sie heißen Erika und Klaus Mann, Pamela Wedekind, Dorothea „Mopsa“ Sternheim, sie sind eng miteinander befreundet (und in unterschiedlichen Konstellationen bisweilen auch mehr als das), sie experimentieren mit der Kunst, der Liebe und mit Drogen, und allesamt sind sie, wie der Titel sagt, „Dichterkinder“. Sie ziehen zeitweise andere in ihren Bann (oder umgekehrt): Gustaf Gründgens, Gottfried Benn, Annemarie Schwarzenbach. Sie erleben ungezügelte Jahre, sind mehr als einmal Gegenstand der Klatschpresse und Verursacher von Skandalen – bis das Jahr 1933 unwiderruflich das Ende einläutet.

Ich habe „Dichterkinder“ ausgesprochen gern gelesen. Zwar war mir vieles, was die Geschwister Mann betrifft, durchaus bekannt, doch durch die im Fokus stehende Freundschaft der beiden zu Mopsa Sternheim und Pamela Wedekind bekamen selbst vertraute Tatsachen für mich eine neue, intimere Qualität. Die Leidenschaft und Begabung, die Zerrissenheit und der Freiheitsdrang, die Suche nach künstlerischer und sexueller Selbstverwirklichung, der unselige, zerstörerische Hang zu Drogen und Schwermut, die alle vier „Dichterkinder“ in sich tragen, ziehen sich als roter Faden durch diese detailreiche und fesselnde Biografie. Einen besonderen Pluspunkt stellt für mich Armin Strohmeyrs ausgeprägtes erzählerisches Talent dar: „Dichterkinder“ liest sich so flüssig wie ein Roman, ohne dabei je ins Voyeuristische oder Sensationsheischende abzugleiten. Strohmeyr erzählt überaus unterhaltsam, bisweilen ein wenig anekdotenhaft, doch gleichzeitig eindringlich und sensibel. 

Wer sich bereits ausführlich mit einem oder mehreren der vier Dichterkinder beschäftigt hat (bei den meisten dürften das die Mann-Geschwister sein), wird möglicherweise nicht allzu viele neue Erkenntnisse, aber vielleicht einen neuen Blickwinkel gewinnen. Wer indes einfach gerne Biografien liest und sich vor allem für die 1920er Jahre interessiert, findet in „Dichterkinder“ einen interessanten, informativen und fesselnden Lesestoff.

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Rezension zu "Einflussreiche Frauen" von Armin Strohmeyr

Zwölf Porträts
gstvor 7 Monaten

In diesen zwölf Kurzbiografien stellt der Autor mehr oder weniger bekannte Frauen vor, die zwischen 931 n.Chr. und heute gelebt haben, bzw. noch leben. Einige von ihnen erhielten durch den Tod ihrer Männer Einfluss, andere erarbeiteten sich diesen durch eigene Strategien.

Jeder von ihnen widmet der Autor 20 bis 30 Seiten, so dass man einen kurzen Überblick über ihr Leben erhält. Mich hat zwar erstaunt, wie früh Adelheid, Adele von Blois, Lecrezia Borgia und Jeanne Antoinette de Pompadour schon Macht erlangten, aber wirklich interessiert haben mich erst die Damen, die zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts und heute leb(t)en. Angefangen mit der Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Eleanor Roosevelt war zwar zwölf Jahre First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika, wurde jedoch nach dem Tod ihres Mannes zur First Lady of the World. Die „Eisernen Lady“ Margret Thatcher zeigte, wie hart Frauen in der Politik agieren können. Ganz so weit brachte es Hillary Clinton zwar nicht, hat sich aber durchaus einen bleibenden Namen erarbeitet. Katharine Graham übernahm 45jährig nach der Scheidung von ihrem Mann die Washington Post und überstand die Watergate-Affäre. Auch den deutschen Verlegerinnen Liz Mohn und Friede Springer ist jeweils ein Kapitel gewidmet. Als krönenden Abschluss erfahren wir Leser auch noch etwas über die Jugend und die politischen Anfänge von Angela Merkel. Gerade bei den noch lebenden Frauen fehlt natürlich noch einiges, trotzdem hilft es, das Bild ein wenig abzurunden.

Der Vorteil solch kurzer Porträts ist für mich, nur mal zwischendurch in ein Buch reinlesen zu können. Es ist nicht nötig, es auf Anhieb von vorne bis hinten zu konsumieren. Allerdings ist es bei den noch lebenden Frauen von Nachteil, dass das Buch schon 2015 erschienen ist und damit nicht auf dem neuesten Stand.

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