Armin Strohmeyr

 3.9 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Abenteuer reisender Frauen, Die leuchtenden Länder und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Armin Strohmeyr

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Cover des Buches Abenteuer reisender Frauen (ISBN:9783492405669)

Abenteuer reisender Frauen

 (5)
Erschienen am 10.11.2014
Cover des Buches Die leuchtenden Länder (ISBN:9783492309677)

Die leuchtenden Länder

 (3)
Erschienen am 01.09.2017
Cover des Buches Geheimnisvolle Frauen (ISBN:9783492306058)

Geheimnisvolle Frauen

 (2)
Erschienen am 08.12.2014
Cover des Buches Weltensammlerinnen (ISBN:9783492309660)

Weltensammlerinnen

 (1)
Erschienen am 01.06.2018
Cover des Buches Einflussreiche Frauen (ISBN:9783492303743)

Einflussreiche Frauen

 (1)
Erschienen am 10.03.2014
Cover des Buches George Sand (ISBN:9783451068140)

George Sand

 (1)
Erschienen am 12.04.2016

Neue Rezensionen zu Armin Strohmeyr

Neu

Rezension zu ""Sie war die wunderbarste Frau …" - Das Leben der Sophie von La Roche" von Armin Strohmeyr

Eine bedeutende Vorreiterin für weibliches Schriftstellertum
sommerlesevor 5 Monaten

Im Südverlag erscheint im März 2019 die Biografie "Das Leben der Sophie von La Roche" von Armin Strohmeyr.

Schon Goethe sagte über Sophie von La Roche (1730-1807): "Sie war die wunderbarste Frau, und ich wüsste ihr keine andre zu vergleichen."

Sophie erlangte im Jahr 1771 mit ihrem Briefroman "Geschichte des Fräuleins von Sternheim" als eine der ersten Schriftstellerinnen der Frühaufklärung eine gewisse Berühmtheit. Auf ihre frühe Bildung legte ihr strenger Vater besonderen Wert, das machte sie zu einer klugen Frau, die sich der Literatur zeitlebens widmete.

Nach unglücklichen Liebesgeschichten folgt Sophies Vernunftehe mit dem kurmainzischen Hofrat La Roche, die der wissbegierigen jungen Frau aus bürgerlichen Verhältnissen die höfische Welt eröffnet. Ihr schriftstellerisches Tun bringt Sophie große Anerkennung, und ihr literarischer Salon macht sie zur Grande Dame der zeitgenössischen Geisteswelt. Ihr Leben verbringt Sophie von La Roche im Allgäu und in Augsburg, in Lindau, Oberschwaben und am mittleren Neckar, in Mainz, Koblenz, Speyer und Offenbach. In späteren Jahren reist die Großmutter von Clemens und Bettine Brentano gerne durch Europa, sie schreibt Romane, verfasst Reisebücher und gibt das Bildungsmagazin "Pomona" heraus. Trotz vieler Schicksalsschläge bleibt Sophie bis zuletzt offen für Neues und eine schöngeistige Beobachterin ihrer Zeit.

Der Autor veranschaulicht mit diesem Porträt auf besonders einfühlsame Weise die Atmosphäre vergangener Zeiten. Das Leben von Sophie von La Roche spiegelt die Aufklärung wider und lässt den Leser an ihrer individuellen Lebensgeschichte teilhaben. Durch Briefe, Tagebücher und die autobiografischen Erzählungen von Zeitgenossen bekommt man einen lebendigen Einblick in das Zeitgeschehen und erlebt es dank der verwendeten Originalzitate, die auf heutige Leser etwas gestelzt wirken, authentisch mit.


Sophie von La Roche stand im Mittelpunkt des schöngeistigen Lebens, aber auch der politischen Umwälzungen. Mit ihrem Engagement für Kulturgeschichte prägte sie diese Zeit wie kaum eine andere Frau. Ihre Zeit in Mainz machte sie ihr literarischer Salon zur Grande Dame der zeitgenössischen Geisteswelt.

"Nach der damals geltenden Humoralpathologie,...ist es der guten Laune und dem Esprit einer Frau abträglich, wenn sie ihre Kinder selbst stillt." Zitat Seite 78

Diese Erfahrung sorgte dafür, dass Sophie sich für die Problematik der Erziehung interessierte und sie zum Thema ihres Schreibens wurde. Sie brachte neun Kinder zur Welt, davon überlebten fünf.


Es gibt viele Lebensansichten, die sie schon zu damaliger Zeit angezweifelt hat, wie die Notwendigkeit, ihre Kinder durch eine Amme versorgen zu lassen. Sie war der Überzeugung, dass sich das enge Band zwischen Mutter und Kind durch das Stillen festigt. Doch auch sie war damals machtlos gegen die herrschenden Ansichten.

Trotz ihrer vermeintlichen Anpassung in die gesellschaftlichen Vorgaben, brachte sie ihre Meinung in ihren Schriften deutlich zum Ausdruck.
In späteren Jahren reist die Großmutter von Clemens und Bettine Brentano gerne durch Europa (Schweiz, Frankreich, Holland und England). Sie schreibt Romane, verfasst Reisebücher und gibt die erfolgreiche Frauenzeitschrift "Pomona" heraus, ein gleichsam unterhaltendes Bildungsmagazin.
Der Tod ihres Mannes bringt die erhoffte Freiheit mit sich, die finanziellen Sorgen jedoch nötigen Sophie dazu, zahlende Kostgänger im Haus aufzunehmen und die literarische Produktion mit eiserner Disziplin anzugehen. Sie veröffentlicht diverse Berichte und Bücher über ihre Reisen. Diese verkaufen sich aber eher schleppend.

Armin Strohmeyr hat in diesem Einzelporträt die Figur von Sophie von La Roche lebendig dargestellt. Die Erzählung ihres Lebens kann man sehr authentisch durch Briefe, eingebaute Zitate von Tagebüchern und Auszügen aus Memoiren miterleben.

Besonders für Leser, die Sophies Bücher kennen, ist diese Biografie ein wunderbares Eintauchen in die Zeit ihres Lebens.


Eine hervorragend recherchierte und interessant dargestellte Biografie, die den Zeitgeist perfekt widerspiegelt und das Leben dieser Schriftstellerin auch in kleinen Details aufleben lässt. Viele Buchbeispiele regen Interessierte zur weiteren Recherche an. Als reiner Roman geht dieses Buch etwas zu sehr in die Tiefe.

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Rezension zu "Abenteuer reisender Frauen" von Armin Strohmeyr

15 verschiedene Frauen
Ann-KathrinSpeckmannvor 6 Monaten

Das ist eines dieser Bücher, das ich irgendwann mal geschenkt bekommen, das mich grundsätzlich interessiert hat, aber irgendwie nie ganz oben auf dem Stapel lag. Jetzt habe ich es endlich von vorne bis hinten gelesen.

Von den 15 Portraits kannte ich nur eines, das aber eigentlich zwei Frauen enthielt: Mary Read und Anne Bonny. Von den anderen kannte ich manche Namen, konnte diese aber kaum zu ordnen. Somit habe ich auch viel Neues erfahren, obwohl es schwer ist, sich viel zu merken.

Der Autor hat einen schönen Schreibstil. Sein Vorgehen hat mir. Auch die Auswahl der Frauen. Nur was Hepburn am Ende zu suchen hat, habe ich nicht verstanden. Im Gegensatz zu allen anderen Frauen geht es bei ihr nicht, um ihr Leben, sondern nur um eine einzige Reise zu einem einzigen Film. Das passte nicht so ganz.

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Rezension zu "Weltensammlerinnen" von Armin Strohmeyr

Weltreisende
Bibliomarievor einem Jahr


Frauen ziehen aus, um die Welt zu erobern und ihren Horizont zu vergrößern. In dieser Sammlung waren mir eigentlich nur die Namen von Clärenore Stinnes und Martha Gellhorn ein Begriff. Die anderen Abenteurerinnen waren mir bis dato ganz ungekannt.
Schön, dass ihnen hier ein kleines Denkmal gesetzt wird und sie nicht ganz in Vergessenheit geraten sind. Die Gründe für den Aufbruch waren ganz unterschiedlich, mal war es schlichtes Kalkül um Geld zu verdienen, mal die Sehnsucht nach dem Unbekannten. Mit großem Mut haben sich aber alle Frauen über die geltenden Regeln hinweggesetzt und haben ihren Traum verwirklicht.
Die Beschreibungen geben nicht nur einen biografischen Abriss der Frauen, ihrer Herkunft und ihrer Lebensumstände, sie schließen auch Beschreibungen und Zitate aus Briefen und Tagebüchern mit ein. Das ergibt ein farbiges und lebendiges Bild der Frauen. Ganz wichtig fand ich auch die historische Einordnung, denn viele der Briefzitate wirken in ihrer Überheblichkeit heute schon etwas befremdlich. Die Vorurteile so mancher Frau gegenüber den Einheimischen, „den Wilden“ wären sonst aus unserer heutigen Sicht unerträglich.
Eine schöne Zusammenstellung die Lust macht, sich mehr mit den Abenteuern der Weltensammlerinnen zu beschäftigen.

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