Armin Tima

 4.3 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Armin Tima

Jahrgang 1975, Literatur- und Kommunikationswissenschaftler. Tima arbeitet seit 2006 als freier Autor für den Michael Müller Verlag. Die Liebe zu Australien entdeckte er während einer einjährigen Auszeit nach dem Studium – und reiste für die Recherche seines Reiseführers dann gleich noch einmal für 12 Monate nach »down under«. Für das nächste Buchprojekt ging es von den südlichen Hemisphäre in den hohen Norden, die Reiseführer »Norwegen« und »Südnorwegen« kamen im Jahr 2010 in die Regale. 2011 zog es den Wahlmünchner für einige Wochen zurück in die Niederbayerische Heimat, um dort den Wanderführer »Bayerischer Wald« zu recherchieren. Nähere Infos unter www.reiselog.com

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Südnorwegen Reiseführer Michael Müller Verlag" von Armin Tima

Toller Reiseführer
leserattebremenvor einem Jahr

Wer die Natur und kleine verwunschene Orte sucht, ist in Südnorwegen auf jeden Fall richtig. Unberührte Natur und wunderschöne Touren für Autos, Wohnmobile und auch Wanderer durchziehen das Land und laden zu wunderbaren Urlaubserlebnissen ein. Die Neuauflage des Reiseführers „Südnorwegen“ des Michael Müller Verlags bietet großartige Einblicke in dieses schöne Reiseziel. 

Wie so oft überzeugt die Mischung bei diesem Reiseführer. Wunderschöne Bilder wechseln sich mit vielen allgemeinen Informationen, Reisetipps und GPS-Wanderungen ab, die dabei helfen, eine Reise zu planen und vor Ort auch die echten Geheimtipps zu finden. Mit den Wanderungen aus den Reiseführern des Michael Müller Verlags habe ich bisher nur Gutes erlebt, man bekommt einen tollen Einblick in die Landschaft, ohne gleich auf Scharen von Touristen zu treffen, die bereits mit Bussen an den Startort gekarrt wurden. Gerade für Individualreisende ist dieser Reiseführer absolut zu empfehlen, wer sich einfach treiben lassen und Land und Leute entdecken will, wird für jeden Ort einen tollen Tipp finden, ob Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Sehenswürdigkeiten. 

Ich kann diesen Reiseführer für Südnorwegen nur allen Reiselustigen ans Herz legen, man merkt ihm an, dass dem Autor Armin Tima das Land wirklich am Herzen liegt. Besonders begeistert haben mich dieses Mal auch die wunderbaren Fotos, die einen gleich mitnehmen, ich hätte am liebsten sofort die Reisetasche gepackt. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung für diesen Reiseführer. 

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Rezension zu "Australien - Der Osten Reiseführer Michael Müller Verlag" von Armin Tima

Eine Reise - ein Buch
aus-erlesenvor 2 Jahren

Das andere Ende der Welt übte schon vor Jahrhunderten eine besondere Faszination auf Abenteurer aus. Wer den Traum Australien zu erkunden noch in sich lodern fühlt, weiß, dass er / sie eine Welt betritt, die nicht nur weit weg von zuhause, sondern wahrhaft selbige auf den Kopf stellen kann. Blöd, wenn man dann auf dem neuen Kontinent nicht weiß wo man anfangen soll. Achthundertvierzig Seiten sollten mehr als ausreichend sein wochenlang dreieinhalb Millionen Quadratkilometer einer tiefgreifenden Untersuchung mit stetig steigendem Reisefieber erforschen zu können. Queensland, New South Wales und Victoria – nur drei Staaten? Und die sollen reichen Australiens Osten kennenzulernen? Ja, denn es gibt nur diese drei Staaten. Dementsprechend groß müssen sie sein, und sind sie auch. Allein Queensland ist fünfmal so groß wie Deutschland. Die schiere Größe ist jedoch nicht der Grund, um Australien zu besuchen. Allenfalls ein weiterer. Fakt ist: Wer Australien besucht, will viel sehen und muss sich vorher genau informieren. Denn mal schnell von Melbourne nach Brisbane ist nur mit dem Flieger möglich. 
Das herausragende Merkmal dieses Reisebandes sind die kleine Orte, die scheinbar unbekannten Hotspots, die niemand sucht, die den Reisenden jedoch finden. Mornington Peninsula in der Nähe von Melbourne, dort wo Inspector Hal Challis aus den Romanen von Garry Disher das Verbrechen vor sich hertreibt, steht für maximal für Leseratten auf den ersten Plätzen der To-Do-List. Wer an den Stränden (endlos, schließlich ist man in Australien!) sich in der Sonne brät oder das mehr oder weniger kühle Nass genießt, kommt unweigerlich bald an den bunt bemalten bathing boxes vorbei. Es sind solche kleinen Dinge, die einen Australienurlaub so besonders machen. Und für jede Menge „likes“ bei Instagram und ähnlichen Plattformen sorgen. Oder Orte wie Ulladulla. Schon allein wegen des Namens muss man da hin. Nicht nur, wenn man Ursula, Ursel oder Ulla heißt. Zusammen mit Milton bilden diese beiden Orte, die nun wirklich nicht weit voneinander entfernt sind, ein breites Spektrum an Urlaubserlebnissen. Milton, die Stadt mit Geschichte und Bummelparadies und Ulladulla, das Fischerstädtchen, das übersetzt sicherer Hafen bedeutet. Wasser, Strand, Dünen und Boote um es in wenige Worte zu kleiden. 
Armin Tima weiß so genau wie kaum jemand anders wie abwechslungsreich, farbenfroh und ereignisgeladen der Osten Australiens ist und auf den Reisenden wirkt. Wohl dosiert gibt er Tipps ohne den Leser zu überfordern und ohne dabei etwas Entscheidendes auszulassen. Ihm kann man vertrauen, bevor der Flieger gen Ende der Welt abhebt. Ist man da, sollte man immer eine Hand freihaben, um nachzublättern, damit auch nichts vergessen wird. Wer weiß, wann man wieder hierher kommen kann. Exzellente Detailkarten sowie die gelb eingefärbten Infokästen mit den Infos, die in illustrer Runde für Erstaunen sorgen, lassen wirklich keine Fragen offen. Und er schaut natürlich über den Tellerrand hinaus. Soll heißen, Ayers Rock. Wer in Australien urlaubt, will, ja muss den berühmten Berg sehen. Der liegt weit im Landesinneren und nicht mehr im buchthematischen Osten des Landes. Doch auch der Autor kommt nicht umhin ein wenig abzuschweifen. Genauso wie Armin Tima dem Leser Platz lässt links und rechts der Routen auf eigene Faust dem Abenteuertrieb freien Lauf zu lassen.

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Rezension zu "Norwegen" von Armin Tima

Rezension zu "Norwegen" von Armin Tima
HelmuthSantlervor 8 Jahren

Norwegen, der mit Abstand gelungenste Entwurf von Slarti Bartfass, beheimatet ein ausgesprochen sportliches Volk. Möglicherweise ist man beim Michael-Müller-Verlag davon ausgegangen, dass Norwegen-Reisende ähnlich veranlagt sind, als man Herrn Tima sich auf 720 Seiten über die Heimstätte der Nachfahren der Wikinger verbreiten ließ; denn der Buchziegel bringt knapp ein Kilo auf die Waage und macht sich im Wanderrucksack fitnessfördernd oder, je nachdem, schmerzhaft bemerkbar.
Ich sehe ein, dass man hier vor mehreren Dilemmata steht: Man will natürlich möglichst umfassend sein, zugleich aber kompakt; man will schöne Fotos auf geeignetem Papier abdrucken und die Produktqualität so hoch halten, dass einer der meistbelasteten Büchertypen überhaupt garantiert zumindest die Dauer des Urlaubs in einem Stück übersteht; andererseits gilt es, nicht den Preisrahmen zu sprengen und, speziell bei wanderfreudigen Reisezielen, keinen Klotz in der Tasche zu produzieren.
Der vorliegende Norwegen-Führer ist für meinen Geschmack etwas zu viel des (sehr) Guten geworden. Ja, es steht nach bestem Wissen und Gewissen alles drin, was Reisende über Norwegen wissen wollen könnten, und die Informationen – so viel Kredit hat der MMV schon lange bei mir – dürften weitestgehend akurat und aktuell sein; nur, wie viele bereisen auch nur ein Viertel dieses langgestreckten Landes und schleppen ergo drei Viertel nutzlosen Ballast mit sich? Eine Aufteilung in zwei oder drei Führer über Teilgebiete sollte im Wege von Mutationen nicht allzu schwierig herzustellen sein. (Es gibt “Südnorwegen”, ein Schritt in der hier geforderten Richtung.)
Um es ganz klar zu sagen: Geht es nur um den Inhalt, ist dieser Reiseführer Sonderklasse. Und ich gestehe: Meine larmoyante Kritik rührt vielleicht auch daher, dass der Norwegen-Guide alles leistet, was man sich erhoffen darf – bloß leistbarer kann er eine Nordlandreise auch nicht machen. (Als interrailreisender Jungspund habe ich mich sogar einmal in einer Gefängniszelle in Narvik einsperren lassen, um die Übernachtungskosten einzusparen. Die Option hat jenseits der 40 aber schon deutlich an Attraktivität eingebüßt.) Also bleibt es für diesmal beim Schmökern im Reiseführer; so gesehen sollte ich mich nicht beklagen, sondern glücklich schätzen: Mehr kann über Norwegen in einem Buch schwerlich stehen. Und meinem Bücherregal ist es herzlich egal, wie viel es wiegt.

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