Exoplanet: Mission Kepler-438b

von Armin Weber 
3,7 Sterne bei7 Bewertungen
Exoplanet: Mission Kepler-438b
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Schreiberisch top, Idee top, die Umsetzung okay

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Exoplanet I ist speziell. Speziell anders.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781530964826
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:311 Seiten
Verlag:CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum:05.05.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    ViktoriaScarletts avatar
    ViktoriaScarlettvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schreiberisch top, Idee top, die Umsetzung okay
    Schreiberisch top, Idee top, die Umsetzung okay

    Eins verstehe ich nicht: Kepler-438b ist 470 Lichtjahre von Titan entfernt. Wie soll, wie kann bei dieser gewaltigen Strecke die Teleportation in Echtzeit gelingen? – Zitat aus dem Buch

    Fakten zum Buch:
    Titel: Exoplanet – Mission Kepler 438 b
    Autor/in: Armin Weber
    Verlag: Self-Publishing
    Erscheinungsjahr: 2016
    Seitenanzahl: 313 Seiten
    ISBN: 978-1530964826
    Erhältliche Formate: Taschenbuch, Ebook

    Inhaltsangabe laut Amazon:
    Im Jahr 2105 regiert auf der Erde eine Computer-Diktatur, die weltweit unter dem Namen Nummer 2 bekannt ist. Mit 100 Millionen Kampfrobotern herrscht sie über die letzten Reste der Menschheit, die auf der Erde nur noch für kurze Zeit geduldet sind. Nummer 2 legt daher ein Programm auf, das die baldige Entvölkerung der Erde zum Ziel hat.

    Unter anderem wird deshalb auf dem Saturnmond Titan die erste Teleportation eines Menschen vorbereitet. Ziel der Mission: Ein erdähnlicher Exoplanet mit der Bezeichnung Kepler 438-b. Wenn alles nach Plan läuft, soll dort bald eine menschliche Kolonie gegründet werden.

    Auf Titans Forschungsstation Apache One arbeitet der Informatiker John Satcher zusammen mit dem US-Marine William Leery verdeckt gegen Nummer 2. Sie tritt dort auf in Form von Robotern und bedeutet für die Männer eine ständige Gefahr. Sie entscheidet auch, wer nach Kepler 438-b teleportiert werden soll.

    Unter dem Befehl von Nummer 2 wird ein Mann aus der fünfköpfigen Crew zur Teleportation gezwungen. Doch diese verläuft ganz anders als erwartet. Was die Männer dabei erleben, gerät zur größten Gefahr – aber auch zur erhebensten Erfahrung ihres Lebens …


    Meine Meinung zum Cover:

    Das Cover wirkt auf mich eher unscheinbar. Ich hatte dahinter keine Science-Fiction Geschichte erwartet. Schon gar nicht mit diesem Inhalt. Zum Glück hat mich der Autor auf das Buch aufmerksam gemacht, sonst wäre mir das Buch entgangen.

    Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
    Die Erde wird von einer Computer-KI gesteuert. Das Leben der Menschheit ist von Kontrolle beherrscht, niemand darf eigenständig handeln. Fernab der Heimat, auf einem Saturnmond namens Titan befindet sich eine Forschungsstation der herrschenden KI „Nummer 2“. Dort lebt eine 5-köpfige Crew unter der Herrschaft der KI. Emotionslos und kalt erteilt sie ihnen Befehle und zeigt ihnen, dass sie für die KI eigentlich bedeutungslos sind. Doch dann soll der erste Mensch auf einen fernen Planeten teleportiert werden. Die Angst ist groß, wissen die Menschen doch nicht wie das gelingen soll. Bei der Teleportation geht etwas gewaltig schief. Es wird etwas erschaffen, dass das Leben der Crew und der Roboter komplett auf den Kopf stellen wird.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Einerseits fand ich das Buch wahnsinnig spannend und gut geschrieben, andererseits störte es mich, dass mir viele Informationen fehlen und die Handlung nicht ganz schlüssig war. Im Folgenden werde ich näher darauf eingehen.

    Das schreiberische Können des Autors ist sehr gut, er kann Spannung erzeugen und weiß, wie er den Leser mitreißt. Die Charaktere haben alle einen intensiv ausgearbeiteten Charakter bekommen und sind greifbar. Allerdings fand ich den derben Humor an vielen Stellen unpassend, die Kraftausdrücke waren teilweise auch sehr extrem. Manchmal gab etwas komische Satzstellungen, die meinen Lesefluss zum Glück nicht beeinflussten.

    Zu Anfang war ich verwirrt und brauchte eine Weile, bis ich mich zurechtfand. Mir fehlten die Informationen zur „Welt“. Ohne den Klappentext hätte ich wohl nicht verstanden, wo und wann ich mich befinde. (Oft beginne ich Bücher ohne den KT vollständig zu lesen, damit ich mich komplett von der Geschichte überraschen lassen kann.) Die Informationen zur Computer-Diktatur kommen erst nach und nach. Genauso jene über die Lebenssituationen. Über den titelgebenden Exoplanet Kepler 438b erfuhr ich über das ganze Buch so gut wie gar nichts.

    Nachdem ich mich orientiert hatte, konnte ich dem Verlauf der Geschichte leicht folgen. Ich fand die Grundidee sehr gut und war dann doch über die Wendung überrascht. Das Experiment der Teleportation endete ziemlich unerwartet. Es ist schwer die Rezension ohne Spoiler zu schreiben, da das Endergebnis der Teleportation ca. 75 Prozent des Buches massiv beeinflusst. Die Handlung ist im Mittelteil durch die „Folgeexperimente“ geprägt und eher mäßig spannend, aber trotzdem interessant. Sie zeigte mir, wie grausam die KI ihre Interessen vorantreibt. Eben so, wie eine Maschine „denkt“: emotionslos und zielgerichtet.

    Ein bisschen Kopfzerbrechen bereitete mir der Umgang mit der Quantenverschränkung, sowie die Verwendung der KI. Mittlerweile habe ich einige Science-Fiction Bücher gelesen. Ich kenne mich weder in der Informatik, noch in der Physik wirklich gut aus. Aber ich hatte das Gefühl, dass der Autor die Dinge extrem an seinen Storyverlauf angepasst hat. Soweit ich weiß, funktioniert die Quantenverschränkung anders. Bei den physikalischen Dingen hat es mich beim Lesen nicht wirklich gestört, da mir die Geschichte trotzdem schlüssig vorkam. Ich finde es bis zu einem gewissen Grad in Ordnung, wenn Autoren Fakten für ihre Geschichte ändern. Deswegen liest man ja erfundene Geschichten. Nur die Sachen mit der KI und den Computern störte mich immer wieder.

    Trotz dieser vielen kleinen Punkte fand ich die Geschichte spannend und mitreißend. Ich las 60% des Buches an einem Tag. Somit konnte mich die Geschichte fesseln. Das Ende des Buches war ebenso komplett anders als erwartet. Die Wendung fand ich gut und die erklärten Gründe schlüssig.

    Mein Fazit:
    Die Geschichte war im Großen und Ganzen sehr spannend und mitreißend. Ich konnte mitfiebern und verfolgte den Storyverlauf mit großem Interesse. Die Geschichte ist für mich eine Mischung aus Science-Fiction und Thriller. Zu Beginn brauchte ich eine Weile bis ich zurechtkam, genauso erging es mir mit dem derben Humor. Es gab mehrere Dinge, die mich ein wenig störten, aber zum Glück keine großen Auswirkungen auf meinen Lesefluss hatten. Alles in allem hat mir das Buch gefallen.


    Ich habe eine ganze Weile überlegt, wie viel Sterne ich dem Buch geben möchte. Es fiel mir nicht leicht, da ich zwischen 3 und 4 Sternen schwankte. Aufgrund der überwiegend positiven Dinge habe ich mich dazu entschieden 4 von 5 möglichen Sternen zu vergeben.

    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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    KristinSchoellkopfs avatar
    KristinSchoellkopfvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Exoplanet I ist speziell. Speziell anders.
    Der erste Band der Reihe...

    Meist weiß ich innerhalb der ersten einhundert Seiten, was ich von einem Roman denke. Gefällt er mir oder tut er das nicht? Können die Charaktere überzeugen oder lassen sie mich kalt? Doch es gibt Romane, die auf unterschiedlichen Ebenen spielen. Und jede Ebene hat ihren eigenen Charakter …

    Der erste Band von Exoplanet kann viel. Sehr viel. Er entführt den Leser in den Weltraum, lässt dies jedoch nicht den Hauptaspekt des Werkes werden. Armin Weber konzentriert sich darauf, zu zeigen, was Wissenschaft kann und was diese im Weltraum mit der Menschheit anrichten könnte. Das wissenschaftliche Detail ist in diesem Werk wahrlich beeindruckend. Ich bin selbst sehr naturwissenschaftlich interessiert und war begeistert, wie genau Entwicklungen dargestellt und beleuchtet werden. Egal ob es Gradzahlen oder biologische Prozesse sind.

    Doch genau dies macht es dem Roman schwer. Ich war häufig so darauf konzentriert, die Details zu verarbeiten, dass die Geschichte mehr an mir vorbeizog, als mich in sich aufgenommen hat. Die Charaktere werden zwar ins Scheinwerferlicht gerückt, doch die Wissenschaft verdrängt sie immer wieder. Aus diesem Grund tat ich mir beim Lesen sehr schwer, gerade was den Aspekt des „Erzählens“ angeht. Der Autor ist brillant in seiner Realitätsnähe und in seiner Beschreibung dieser, doch die Geschichte scheint dabei mehr als Mittel zum Zweck zu dienen, was ich sehr schade fand.

    Armin Weber schreibt packend. Er zeigt, dass in einem Genre, das hauptsächlich von Fiktion geprägt ist, sehr viel Realität stecken und setzt dies auch in seinen Formulierungen um. Dabei baut er Spannung auf, was schon allein im ersten Kapitel zu lesen ist. Doch auch hier fehlte mir eines: tiefe Emotion. Ich konnte mich emotional nicht in die Geschichte einfinden, was allerdings auch meinem persönlichen Geschmack geschuldet sein kann. Mögt Ihr Geschichten, die vor allem durch Fakten, Spannungsaufbau und Detailtreue glänzen, seid Ihr bei Armin Weber genau richtig!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Monaten
    Hat mir leider gar nicht gefallen

    Armin Weber hatte mich über die Rezi-Suche kontaktiert. Der Klappentext klang spannend, die Leseprobe machte in der Tat Lust auf mehr. Warum also nicht? 248 Seiten sind bei mir schnell gelesen, aber leider wurde ich arg enttäuscht. Es ging spannend los, wurde dann aber schnell voll schräg und zog sich dann bald arg in die Länge. Die Figuren sind alles Männer – weil Frauen die Mission ja nur stören würden und es ja Streit geben würde zwischen den Männern, wenn zwei dieselbe Frau begehren würden – und davon ist irgendwie keiner sonderlich sympathisch. Es gibt Sexpuppen, die Nummer 2 den Männern für ihre Triebbefriedigung zur Verfügung gestellt hat und das auch teils sehr graphisch dargestellt. Die einzig Frau, die vor Beginn der Geschichte wohl ein Teil der Crew war, wurde bereits auf der Reise zum Titan vergewaltigt und ermordet – sie und ihr Partner sollten wohl Kepler-438-b anfangen zu bevölkern, so ganz war mir das irgendwie nicht klar, welche Rolle sie hätte spielen sollen, denn eigentlich war Nummer 2’s Ziel ja, die Erde zu entvölkern. Wäre ich eine künstliche Intelligenz, würde ich die Menschen kurzerhand auslöschen, statt solche Mühen auf mich zu nehmen, aber sei’s drum.
    Die Teleportation wirkte irgendwie an den Haaren herbei gezogen und so richtig hatte man kein wirkliches Science-Fiction-Gefühl, was ich sehr schade fand. Vom Handwerk her ist der Schreibstil solide, allerdings fand ich die Wortwahl teilweise unpassend.
    Ganz unabhängig davon, inwiefern der Wissenschaftsteil des Buches richtig oder fehlerhaft umgesetzt war, so wirkte vieles unlogisch und teils zusammenhangslos, dabei hätte der Autor hier sehr viel Potential gehabt, die Geschichte spannend und interessant aufzubauen. Leider war ich die meiste Zeit eher verwirrt und genauso leider muss ich sagen, dass mir das Buch so absolut gar nicht gefallen hat.
    FazitDas Buch und ich passen nicht zueinander. Leider.

    Kommentare: 2
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    anra1993s avatar
    anra1993vor 10 Monaten
    Gelungener Auftakt


    Habt ihr euch schon einmal vorgestellt, wie es in einigen Jahrzehnten auf der Erde aussieht? Das beschreibt der Autor zwar nicht direkt, aber bei ihm herrschen die Computer und somit die künstliche Intelligenz über die Erde. Ihr glaubt das funktioniert nicht? Seid euch da mal nicht so sicher. Das Buch spielt allerdings nicht auf der Erde, sondern im Weltraum. Genau genommen auf dem Saturnmond Titan. Allerdings kann man auf diesen nur innerhalb eines speziellen Gebäudes überleben.
    Mir hat der Schreibstil des Autors gut gefallen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, die Charaktere waren gut beschrieben und alles war flüssig zu lesen. Ich hätte mir ein paar mehr Beschreibung von der Erde gewünscht, aber das ist eher nebensächlich. Seine geschaffenen Charaktere waren sehr interessant. Sie verkörpern verschiedene Menschenbilder, sodass Gut und Böse nicht weit auseinanderliegen. Von vielen erfuhr ich einiges aus der Vergangenheit, von anderen eher weniger. Jedoch gibt es nicht nur Menschen, sondern auch Roboter, die durch die künstliche Intelligenz zum größten Teil selbst agieren, aber auch gleichzeitig auf Nummer 2, die Computer-Diktatorin, hören.
    Mir hat das Setting gut gefallen, auch wenn es eher trist ist. Aber was erwartet man von einer Forschungsstation weit entfernt der Erde? Auch die Idee hat mir gut gefallen, auch wenn sie am Anfang für mich nicht greifbar war. So genau kann ich euch das nicht beschreiben, ohne zu spoilern. Aber glaubt mir, die Teleportation, wie im Klappentext beschrieben, verläuft wahrlich anders als gedacht, sodass das eher ruhige und geordnete Leben auf Titan gehörig durchgewirbelt wird und einige Kämpfe stattfinden.
    Spannungsmäßig war es teils etwas schwankend. Vieles war sehr spannend, anderes etwas schleppend und doch hat für mich die Spannung überwogen. Für mich war bis zum Ende nicht transparent, wie der erste Teil ausgehen wird und welche Absichten die Charaktere verfolgen. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, der bereits erschienen ist.
    Fazit
    Mit seinem Auftakt konnte mich der Autor überzeugen. Er ist größten Teils spannend, aber viel mehr interessant zu lesen. Die Charaktere sind vielfältig und gut gestaltet, sodass ich sie gerne begleitet habe. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil.

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    Suhanis avatar
    Suhanivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich bin begeistert! Ein Sci-Fi ohne viel technische Details, aber spannend bis zum Schluß. Teil 2 muss her!!!
    Dieses Buch hat mir wieder Lust auf Science-Fiction gemacht!

    Ja es hat mich begeistert – und zwar so, das ich jeden Moment verflucht habe, wo ich es aus der Hand legen musste.
    Ein Thriller im Sinne der üblichen Krimi- oder Psychothriller ist dies zwar nicht, aber ein Weltraum-Thriller schon.
    Die kleine Mannschaft sitzt quasi in einem geschlossenen Areal – in dem es Unterkünfte, Labors, Computerzentralen und alles andere gibt - fest.
    Außerhalb davon auf dem Saturn Mond ist kein Leben möglich.
    Sie werden auf Schritt und Tritt von der Allmacht „Nummer 2“ überwacht, die durch ihre Kampfroboter und Drohnen-Libellen alles im griff hat.
    Das Leben der fünfköpfigen Mannschaft ist genauso fremdbestimmt wie das Leben auf der Erde. Nichts bleibt Nummer 2 verborgen und bei jedem Zwischenfall greifen sofort die Kampfroboter und Libellen ein.
    Was also ist der Sinn und Zweck der Mannschaft auf dem Planetenmond?
    Nüchtern betrachtet, nur zu Versuchszwecken für Nummer 2.
    Die will nämlich mit menschlichen Clone und Teleportation noch weiter entfernte Planeten mit menschlichem Leben besiedeln.
    Doch als Bence aus der Mannschaft die Ehre zuteil wird als Erster teleportiert zu werden, geht das Experiment total schief und alle müssen ums Überleben kämpfen.
    Wirklich alle?
    Mannschaft, Kampfroboter, Drohnen-Libellen und vielleicht sogar Nummer 2?
    Das ist hier die Frage und bis die geklärt ist, lässt die Spannung nicht nach!

    Der Schreibstil ist so flüssig und bildhaft, dass ich überhaupt kein Problem mit dem uns fremden Planeten hatte.
    Er entstand sofort vor meinen Augen und das Cover passt hier wirklich zu 100 %.
    Die Figuren waren wirklich gut ausgearbeitet und total realistisch. Selbst alles andere drum herum war trotz Sci-Fi realistisch. Mehr als einmal kam mir der Gedanke, wann wohl unsere Welt wirklich so weit “runtergekommen“ sein wird, das eine Nummer 2 ein paar wenige von uns beherrschen wird.
    Die Geschichte ließ mich drüber nachdenken, dass es gar nicht so abwegig ist, das eines Tages die Computer vom Menschen unabhängig sind.
    Und wenn der Mensch überflüssig geworden ist, dann macht die Technik mit ihm was sie will. ….

    Aber trotz der Spannung und diesem Hintergrund hatte die Geschichte auch Humor.
    Oder war es der Humor von Nummer 2, die sich dem Menschen freundlicher zeigen wollte als sie wirklich ist?
    Ich fand die Beschreibungen der Kampfroboter echt lustig.
    Das Ende brachte dann noch mal eine Wendung und Überraschung und obwohl das Buch ohne Cliffhanger endete, bleibt bei mir noch die Frage ob das Ende so ist wie es scheint. ….
    War es wirklich das Ende von Mada und war das Ende wirklich so selbstlos von ihm?
    Wer Mada ist?
    Das müsst ihr selbst herausfinden.
    Es lohnt sich!

    Mein Fazit:
    Eine durchdachte Geschichte die vielleicht irgendwann nicht mehr Science-Fiction bleibt.
    Realistische Figuren in einer Geschichte mit einem Hintergrund, der zum Nachdenken anregt.
    Spannung bis zum Schluss!
    Das Ganze ohne dass der Leser mit technischen Details überflutet wird.
    Von mir volle Leseempfehlung die alle gerne Science-Fiction lesen, oder damit anfangen wollen!
    Der zweite Teil ist übrigens sofort auf meiner Wunschliste gelandet.

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    Jaris avatar
    Jarivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich lasse mich immer wieder gerne überraschen und dieses Buch war ein solcher Überraschungserfolg.
    Armin Weber - Exoplanet: Mission Kepler -438b

    Als ich von Autor Armin Weber die freundliche Anfrage zur Rezension erhielt, zögerte ich im ersten Moment. Obwohl ich mich momentan in einer Sci-Fi-Phase befinde, wusste ich nicht, ob mir das Buch wirklich zusagen würde. Doch dann dachte ich "Why not?" und bin nun sehr froh, dass ich den ersten Band von "Exoplanet" lesen durfte. 
    Weber wirft in seinem Buch sehr viele ethische und soziale Fragen auf. Vor allem natürlich jene, wie weit Nummer 2 mit ihrer „Forschung“ an Mada gehen darf/soll. Teilweise wurde mir bei ihren Tests ziemlich schummrig zumute. Aber auch die Frage nach der Rolle des Menschen wird gestellt. Krone der Schöpfung oder Sklave der Maschine?
    Wir folgen den unterschiedlichen Hauptfiguren auf ihren Wegen, lernen sie kennen und verstehen. Alle haben andere Antriebe und Gründe für ihre Handlungen. Dabei wird auch Terry nicht ausgespart, der hier als Bösewicht fungiert, jedoch nicht ohne weitere Fragen aufzuwerfen: inwieweit kann er für seine Handlungen verantwortlich gemacht werden? Oder liegt die Schuld alleine auf Nummer 2?
    Zwar hätte man die Figuren vielleicht noch etwas differenzierter zeichnen können, aber das ist für mich meckern auf hohem Niveau. Mein einziger Kritikpunkt ist eigentlich, dass das Ende sehr nach der Maxime des Deus ex Machina funktioniert. Schlussendlich flutscht es fast ein wenig zu sehr.
    Dennoch tat dies meiner Freude an „Exoplanet“ keinerlei Abbruch. Ich lasse mich immer wieder gerne überraschen und dieses Buch war ein solcher Überraschungserfolg. Erwartet hatte ich Kämpfe und Schlachten und obwohl es zu einigen rasanten Kämpfen kommt, so bleibt mir dieses Werk doch vor allem wegen seiner unerwarteten philosophischen Züge im Kopf.
    Ein Blick auf Amazon zeigt, dass Weber bereits vor diesem Titel Bücher veröffentlicht hat, die auch sehr gute Rezensionen erhalten haben. Diese schriftstellerische Erfahrung schlägt sich auch in diesem Werk nieder. „Exoplanet“ lässt sich süffig und spannend lesen, man findet keinerlei Stopfersteine oder Rechtschreibfehler. Die Sprache ist angenehm und passend für das Milieu, in dem die Handlung stattfindet.
    In „Exoplanet 2: Lichtsturm“ geht die Geschichte übrigens weiter und wir erfahren, was aus unseren Helden geworden ist.

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    wordworlds avatar
    wordworldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein außergewöhnlicher Roman, der uns Leser in eine beängstigende Zukunft entführt und mit vielen gut durchdachten Entwicklungen überrascht.
    Ein außergewöhnlicher Science-Fiction-Roman

    Allgemeines:

    Titel: Exoplanet - Mission Kepler-438b
    Autor: Armin Weber
    Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (5. Mai 2016)
    Genre: Science-Fiction
    ISBN-10: 1530964822
    ISBN-13: 978-1530964826
    ASIN: B01D8M5KEC
    Seitenzahl: 311 Seiten
    Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
    0,99€ (Kindle-Edition)
    Weitere Bände: Exoplanet - Lichtsturm

     

    Inhalt:

    Im Jahr 2105 regiert auf der Erde eine Computer-Diktatur, die weltweit unter dem Namen Nummer 2 bekannt ist. Mit 100 Millionen Kampfrobotern herrscht sie über die letzten Reste der Menschheit, die auf der Erde nur noch für kurze Zeit geduldet sind. Nummer 2 legt daher ein Programm auf, das die baldige Entvölkerung der Erde zum Ziel hat. 
    Unter anderem wird deshalb auf dem Saturnmond Titan die erste Teleportation eines Menschen vorbereitet. Ziel der Mission: Ein erdähnlicher Exoplanet mit der Bezeichnung Kepler 438-b. Wenn alles nach Plan läuft, soll dort bald eine menschliche Kolonie gegründet werden. 
     Auf Titans Forschungsstation Apache One arbeitet der Informatiker John Satcher zusammen mit dem US-Marine William Leery verdeckt gegen Nummer 2. Sie tritt dort auf in Form von Robotern und bedeutet für die Männer eine ständige Gefahr. Sie entscheidet auch, wer nach Kepler 438-b teleportiert werden soll. 
     Unter dem Befehl von Nummer 2 wird ein Mann aus der fünfköpfigen Crew zur Teleportation gezwungen. Doch diese verläuft ganz anders als erwartet. Was die Männer dabei erleben, gerät zur größten Gefahr – aber auch zur erhebendsten Erfahrung ihres Lebens...



    Bewertung:

    DISCLAIMER: Vielen Dank an den Autor Armin Weber für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplars!

    Schon vorweg: das ist wohl einer der außergewöhnlichsten Science-Fiction Romanen, die ich je gelesen habe. Armin Weber trumpft hier mit einer Story Darstellung auf, die ich in solchem Format noch nie gelesen habe. Auch wenn ich bei einigen Stellen ein wenig skeptisch bin hat mich dieser Roman vor allem in einem Punkt überzeugt: Innovation. In diesem Roman geht es um Künstliche Intelligenz, Teleportation und Genforschung. Spannend verpackt und auf dem aktuellen Stand der Forschung zu den einzelnen Themen.


    "Die Teleportation ist misslungen. Ziel war ja, einen Menschen von A nach B zu bringen, der perfekt angepasst auf dem Planeten überleben soll. Doch offenbar haben wir gerade wegen der Anpassungen ein neues Wesen erschaffen. Denn das ist er: ein neues Wesen."


    Das Cover finde ich persönlich nicht zu hundert Prozent passend. Zwar ist die orange gehaltene außerirdische Landschaft mit dem Methansee und den eisigen Bergen sehr passend auf den rauen Saturnmond Titan zugeschnitten und lässt auch wunderbar ein erdfernes Science-Fiction-Feeling auskommen, da die Handlung aber vollständig innerhalb der abgeriegelten Forschungsstation Apache One stattfindet und der Titan relativ wenig Einfluss auf den Plot hat, hätte ich mir eher ein etwas anderes Titelbild erhofft. Vielleicht ein Labor, die Hightech-Roboter, die eine große Rolle spielen oder eine Andeutung auf das geheimnisvolle Wesen, das bald den Mittelpunkt der Geschichte einnimmt. Nichtsdestotrotz - die distanziert schöne Landschaft in braun und orange Tönen lässt das Cover sehr räumlich und greifbar wirken. Der Titel, Untertitel sowie Autorenname und Genrebezeichnung fügen sich stimmig in das Gesamtbild mit ein. Was mir aber wirklich nicht gefällt ist der Klapptext. Zu aller erst finde ich ihn viel zu lang mit seinen vielen Wiederholungen und Absätzen. Ich hätte mir da lieber eine kurze, prägnante Erklärung der aktuellen Situation gewünscht - die Zusammenhänge mit Nummer 2, der Teleportation und dem Kepler-438b-Projekt müssen für mich im Klapptext keine so hervorstechende Rolle einnehmen. Vielmehr hätte ich einen Akzent auf den "Fehler" bei der Teleportation gesetzt und ein wenig angedeutet, was passiert - denn um die Auswirkungen dieses Fehlers geht es die vollständigen 311 Seiten.


    Erster Satz: "Bence Király wagte nicht zu atmen."


    Das Buch beginnt höchst spannend mit der Jagd des alten Kantinenkochs Bence durch die Gänge von Apache One. Er flieht vor einem Haufen Libellen (eine Art Roboterdrohne) und Kampfrobotern, die ihn fangen und zur Teleportation zwingen wollen. Sofort wird eindrücklich klar gemacht, dass die Roboter in der dargestellten Welt am längeren Hebel sitzen. Die Maschinen sind stark, schnell und willenlos - gesteuert von einer allübergreifenden künstlichen Intelligenz, die sich "Nummer 2" nennt und über die Menschen herrscht. Das finde ich eine sehr gute Idee - eine Diktatur des Netzes bei der sich vom Menschen entwickelte Technik gegen seinen Schöpfer wendet. Etwas, das in naher Zukunft durchaus passieren könnte - vom überall vernetzten Internet, das für uns Dinge in allen Bereichen des Lebens regelt, ist es kein allzu weiter Schritt mehr zu einer sich selbstbewussten, eigenständigen Intelligenz. Denn unser menschliches Bewusstsein entsteht ja auch nur durch die komplexen Verschaltungen von einzelnen Nachrichten- und Impulsquellen. Was entstehen kann, wenn statt Nervenzellen Prozessoren verschaltet werden, kann man in dieser Dystopie sehr schön sehen. Und es macht mir Angst...

    Apache One ist ein Forschungsprojekt, bei dem die Menschen keine große Rolle spielen und nur notwendige Putzarbeiten erfüllen und mit ihrer Anwesenheit den Anschein von menschlicher Beteiligung am Fortschritt erwecken sollen. Dass die Maschinen, die zum Teil eigene Charakter zu besitzen scheinen, sie unterdrücken und herumkommandieren, löst immer mehr Unmut aus. Mangelnde Freiheit und Selbstwertgefühl treiben das menschliche Team schließlich dazu, sich gegen Nummer 2 aufzulehnen. Doch die Roboter haben die Menschen längst von der Krone der Schöpfung verdrängt und so ist jeder Umbruchversuch zum Scheitern verurteilt. Das Blatt scheint sich erst zu wenden, als bei einem Teleportationsversuch eines Menschen nach Kepler-438b ungeahnte Nebenwirkungen auftreten: aus dem geschaffenen Teilchensturm tritt eine rätselhafte Kreatur in Apache One, die weder Mensch noch Maschine und beiden überlegen ist. Fragt sich nur: auf welcher Seite steht sie?


    "War Mada nun ein Monster, weil dessen Bruder auf Kelper-438b sich fortlaufend verwandelte, um dort zu überleben? Falls ja, würde es keinen Unterschied machen, wer oder was hier Mensch oder Maschine war. Dann würde Mada alle vernichten, denn dann wäre er schon auf dem Weg zum Raubtier..."


    Diese Entwicklungen stellen sich schon sehr bald ein, sodass sich der Hauptteil des Buches um die Erforschung des fremden Wesens dreht, das sie Mada nennen (Adam rückwärtsgesprochen um auf die Schöpfung Gottes anzuspielen - coole Idee, nicht?). Alles, was sich um ihn dreht fand ich unglaublich spannend und konnte gar nicht schnell genug mehr über den Mutanten erfahren. Als sich schließlich nach zahlreichen grausamen Experimenten an Mada seine wahre Stärke zu zeigen beginnt, sieht die menschliche Crew ihre Chance, endlich gegen Nummer 2 aufzutrumpfen...

    In rasantem Tempo und garniert mit vielen spannenden Wendungen, mitreißender Action und nachdenklich machender Überlegungen, nimmt die ungewöhnliche Story ihren Lauf und konnte mich immer mehr in ihren Bann ziehen. Der einfache, kurzgehaltene Schreibstil unterstützt die schnellen Entwicklungen und Sprünge von einer Situation zur nächsten und lässt die beklemmende Situation bildlich vor dem Auge des Lesers entstehen. Nicht relevant für meinen Lesefluss waren die vereinzelten Rechtschreibfehler, die ich gefunden habe. Dass manchmal recht derbe Sprechweisen benutzt werden lässt sich auf die Charaktere zurückführen und hat mich ebenfalls nicht wirklich gestört.


    "Kaum ließ William den Blick von Bence, löste sich aus dem übernächsten Gang eine Gestalt, die keuchend auf sie zu rannte: Terry Bones! Er flüchtete zwischen die Roboter, stützte die Hände auf den Knien ab, atmete durch, richtete sich wieder auf und sah sich ängstlich um. Sein Gesicht trug alle Anzeichen der Panik. "Was ist los?", fragte William. "Die Hölle", antwortete Terry."


    Ja, jetzt kommen wir zu einem Punkt, der mich zum Teil ein wenig gestört hat: die Darstellung der Protagonisten. Dafür dass die restliche Geschichte so gut ausgearbeitet ist, sind mir jene viel zu blass und oberflächlich geblieben. Die menschliche Crew lässt sich zum Teil nur schwer auseinanderhalten und hat teilweise fast weniger Profil als der ein oder andere Roboter. Natürlich werden die Charaktere charakterisiert, mir sind aber Emotionen und allgemeine Informationen zu Charaktereigenschaften ein wenig zu kurz gekommen. Im Klapptext wird der Informatiker John Satcher als Hauptprotagonist dargestellt, wovon ich aber bis zum Ende nicht sonderlich viel gespürt habe. Die Perspektiven wechseln sich ab und so wird über jeden Charakter mal in der personalen Erzählperspektive gesprochen.

    Neben John ist noch William Leery Teil des Teams, der hauptsächlich durch seine Ausbildung als Marine und die Haltung von Goldhamstern charakterisiert wird. Ebenso wie Bence Király, einem in die Jahre gekommenen Kantinekoch und Lukas, der einsam und verbittert ist, nachdem seine Frau Susan während der Mission vergewaltigt und ermordet wurde, steht er der neuen Bedrohung sehr aufgeschlossen gegenüber, während der zwielichtige Halbindianer Terry Bones es sie liebsten tot sehen würde. Ich fand keinen von ihnen so wirklich sympathisch, Terry Bones sogar richtig abstoßend. Dadurch dass ich keine wirkliche Verbindung zu den Protagonisten aufbauen konnte, wirkten sie alle und die Handlung ein wenig distanzierter als nötig gewesen wäre. Der einzige, der es wirklich herausgehauen hat, war Mada, zu dem ich jetzt leider nicht viel sagen kann, da ich eigentlich schon viel zu viel verraten habe ;-)


    "Wenn eintritt, was ich befürchte", sagte John ebenfalls sehr langsam, "dann beginnt unser Alptraum erst."


    Gut gefallen hat mir auch, dass über die Frage nachgedacht wird, ob Roboter eine Persönlichkeit haben können, die von ihrer Programmierung abweicht. Da auch ab und an aus ihrer Perspektive berichtet wird und sie durchaus auch Charaktereigenschaften zugewiesen bekommen, würde ich deuten, dass die Geschichte diese Frage eindeutig bejaht. Hasso zum Beispiel, der schrankartige Roboter mit dem Hundekopf und der Schweineschnauze, der so anders als die anderen zu sein scheint, der ruppige Huntsman, der mit Cowboyhut und Colt herumläuft,... sie alle haben etwas das über eine Maschine hinausgeht.

    Das Ende glich dann eher weniger dem finalen Showdown, den ich mir vorgestellt hatte, sondern wuchs sich zu einem eher ruhigen Machtkampf aus. Das hat mir sehr gut gefallen, ein wenig unglaubwürdig fand ich nur den Ausgang des Kampfes. !!!Kurze Spoiler Warnung: Nummer 2 wurde die ganze Zeit über so allmächtig und weise Dargestellt, dass es doch recht unrealistisch wirkt, dass Mada sie einfach mühelos hinters Licht führen und einfach abschalten kann. Spoiler Ende!!!
    Wie das Problem dann aber seine Lösung findet und am Ende alles gut ausgeht, hat mir dann wiederum in der Gestaltung sehr gut gefallen, sodass ich sehr gerne den zweiten Teil lesen würde. Vielleicht wird den Charakteren ja dort etwas mehr Luft gelassen...


    "Maschinen sind Werkzeuge; auch Computer, und seien sie noch so intelligent. Sie sind Mittel, nicht Zwecke. Der Zweck auf der Erde kann nur der Mensch sein, sowie Tier und Pflanze. Aber kein Computer, kein Roboter oder sonst ein Werkzeug aus dem Kosmos der Mittel, die der Mensch für seine Zwecke einsetzte, um sein Leben, schöner, besser und sicherer zu machen."


    Fazit:

    Ein außergewöhnlicher Science-Fiction-Roman, der uns Leser in eine beängstigende Zukunft entführt und mit vielen gut durchdachten Entwicklungen überrascht. Zwar mit einigen Schwächen in der Darstellung der Charaktere, aber dennoch lesenswerte Unterhaltung!!!

    Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

    www.w0rdw0rld.blogspot.com

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    D

    Hallo allerseits!

    Ich würde gerne eine Leserunde veranstalten zu meinem Science Fiction-Thriller: Exoplanet – Mission Kepler-438 b.

    In dem Roman stehen drei Themen im Zentrum, die innerhalb der Forschung und auch in Teilen der Gesellschaft angeregt diskutiert werden: Künstliche Intelligenz, Genforschung und Teleportation (von Quanten).

    Da von euch vermutlich noch niemand das Buch kennt, möchte ich als Vorabthema bis zum Ende der Verlosungszeit gerne über folgende Frage sprechen: Wo verläuft die Grenze zwischen Hard-Science-Fiction (überwiegend an den Naturwissenschaften orientiert, technisch) und Soft-Science-Fiction (überwiegend an den Geisteswissenschaften ausgerichtet, sozial)?

    Wo würdet ihr die (die vermutlich fließenden) Grenzen sehen? Gibt es rote Linien?

    Ich bin gespannt, von euch zu erfahren, was ihr über diese Frage denkt und ob sich überhaupt ein Trennstrich ziehen lässt zwischen diesen beiden Unterkategorien des Genres Science Fiction.

    Ich werde später Unterthemen einfügen, wenn die eigentliche Leserunde startet. Auch werde ich selbst mitdiskutieren, bitte aber aus Zeitgründen schon vorab um Verständnis, wenn sich meine Beiträge etwas verzögern. (Derzeit viel Arbeit mit einem neuen Roman.)

    Hier nun der Klappentext zum Buch:

    Im Jahr 2105 regiert auf der Erde eine Computer-Diktatur, die weltweit unter dem Namen Nummer 2 bekannt ist. Mit 100 Millionen Kampfrobotern herrscht sie über die letzten Reste der Menschheit, die auf der Erde nur noch für kurze Zeit geduldet sind. Nummer 2 legt daher ein Programm auf, das die baldige Entvölkerung der Erde zum Ziel hat.

    Unter anderem wird deshalb auf dem Saturnmond Titan die erste Teleportation eines Menschen vorbereitet. Ziel der Mission: Ein erdähnlicher Exoplanet mit der Bezeichnung Kepler 438-b. Wenn alles nach Plan läuft, soll dort bald eine menschliche Kolonie gegründet werden.

    Auf Titans Forschungsstation Apache One arbeitet der Informatiker John Satcher zusammen mit dem US-Marine William Leery verdeckt gegen Nummer 2. Sie tritt dort auf in Form von Robotern und bedeutet für die Männer eine ständige Gefahr. Sie entscheidet auch, wer nach Kepler 438-b teleportiert werden soll.

    Unter dem Befehl von Nummer 2 wird ein Mann aus der fünfköpfigen Crew zur Teleportation gezwungen. Doch diese verläuft ganz anders als erwartet. Was die Männer dabei erleben, gerät zur größten Gefahr – aber auch zur erhebensten Erfahrung ihres Lebens ...“

    Die Verlosung der Bücher beginnt heute und endet am 31.10.2017.

    Verlost werden 16 e-books in den Formaten Mobi (für Amazon Kindle) und ePub (für alle anderen Reader). Den Start der eigentlichen Leserunde setze ich dann an ab 04.11.2017 – Ende: 30.11.2017.

    Bitte schreibt nach Abschluss der Leserunde eine Rezension zum Buch und veröffentlicht sie bei Lovelybooks und auch bei Amazon. Natürlich sind auch alle nicht teilnehmenden Leserinnen und Leser herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

    Bewerben könnt ihr euch hier über Lovelybooks per e-Mailnachricht.

    Bitte beachtet die Lovelybooks-Richtlinien für Leserunden und Buchverlosungen.

    Hinweis: Dies ist meine erste Leserunde. Sollte ich etwas vergessen haben, lasst es mich bitte wissen – ich trage das dann nach.

    Hier noch ein Link zur Leseprobe:

    http://www.armin-weber.net/wp-content/uploads/2016/06/Exoplanet-1-Mission-Kepler-438b-Leseprobe.pdf

    Also, ich freue mich auf eure Teilnahme und wünsche schon vorab eine spannende Lektüre!

    Zur Leserunde

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