Armistead Maupin

 4.2 Sterne bei 571 Bewertungen
Autor von Stadtgeschichten, Mehr Stadtgeschichten und weiteren Büchern.
Armistead Maupin

Lebenslauf von Armistead Maupin

Armistead Maupin geboren 1944 in Washington, studierte Literatur an der University of North Carolina und arbeitete als Reporter für eine Nachrichtenagentur. Er schrieb für Andy Warhols Zeitschrift Interview, die New York Times und die Los Angeles Times. Seine Geschichten aus San Francisco, die berühmten "Tales of the City", verfasste er über fast zwei Jahrzehnte als täglichen Fortsetzungsroman für den San Francisco Chronicle. Maupin lebt in San Francisco.

Alle Bücher von Armistead Maupin

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Stadtgeschichten

Stadtgeschichten

 (119)
Erschienen am 02.05.2005
Mehr Stadtgeschichten

Mehr Stadtgeschichten

 (71)
Erschienen am 02.12.2013
Noch mehr Stadtgeschichten

Noch mehr Stadtgeschichten

 (58)
Erschienen am 01.07.2005
Tollivers Reisen

Tollivers Reisen

 (51)
Erschienen am 01.08.2005
Am Busen der Natur

Am Busen der Natur

 (49)
Erschienen am 01.09.2005
Schluss mit lustig

Schluss mit lustig

 (43)
Erschienen am 01.10.2005
Michael Tolliver lebt

Michael Tolliver lebt

 (41)
Erschienen am 02.01.2010
Der nächtliche Lauscher

Der nächtliche Lauscher

 (31)
Erschienen am 01.04.2004

Neue Rezensionen zu Armistead Maupin

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Rezension zu "Stadtgeschichten" von Armistead Maupin

fluffiger Heftchenromanjargon
Lesezeichenfeevor einem Monat

Fee erzählt vom Autor


Eigentlich bin ich nicht diejenige, die von Autoren erzählt, aber besonders für mich unbekannte Autoren möchte ich dem Leser ein wenig nahe bringen, manchmal ist es sogar sehr interessant für oder wegen des Buches. 


Vom Autor gibt es wohl an die 10 Bücher, die man bei Amazon kaufen kann, also die auf deutsch, dazu gibt’s noch 20 andere auf englisch und französisch. Die Stadtgeschichten sind so interessant, dass es davon bei Amazon 6 Bände gibt. Die Kleine und der nächtliche Lauscher sind zwei weitere Werke des Autors. 


Armistead Maupin wurde 1944 in Washington geboren. Er studierte Literatur und arbeite für eine Nachrichtenagentur als Reporter. Er schrieb nicht nur für Andy Warhols Zeitschrift Interview, sondern auch für die New York Times und die Los Angeles Times. Die Tales of City, also die Stadtgeschichten waren ursprünglich über 2 Jahrzehnte eine Art täglicher Fortsetzungsroman für den San Francisco Chronicle. Er lebt auch in San Francisco. 


Fee erzählt von der Geschichte oder von den Geschichten und auch ein Teil ihrer Meinung dazu


Es ist schwierig, die Geschichte des Buches über die Geschichten zu erzählen. Wie erklärt man das? Also auf dem Cover steht: Den Geschichten ist eins gemeinsam: Sie suchen das große Glück. Für mich sind die Geschichten einfach nur sehr vielseitig und es gibt da so viele Charaktere, das es faszinierend ist. Der Clan der Barbary Lane 28 (in San Francisco) erlebt sehr viel, miteinander und auch mit anderen und irgendwie werden sie dann wieder mit sich gegenseitig verknüpft. Die Charaktere sind so vielfältig, dass sie jeden Alters sind, jeder sexuellen Orientierung und jeden Geschlechts. Die Hauptdarsteller wohnen alle in einem Haus und von dort aus werden praktisch die Geschichten erzählt. Jeder wird vorgestellt. Wenn die Bewohner Leute von außen treffen werden die dann meist irgendwie irgendwann wieder mit einem Bewohner des Hauses zu tun haben. Liebe Cosmay, ich hoffe nicht, dass dich diese Beschreibung verwirrt. Aber du hast ein Recht darauf zu wissen, worum es bei den Geschichten geht.  Zumindest sind die alle von einem Autor und sie wurden jeden Tag in einer Zeitung veröffentlicht, daher gibt’s inzwischen 6 Bände. Im Buch gibt’s auch noch eine Karte, damit man sich so ungefähr orientieren kann. 


Fees Meinung


Es sind Stadtgeschichten für Jedermann. Ich dachte, meine Nerven, was für ein langweiliges Buch und war total erstaunt, wie schnell das Buch ausgelesen war! Ein vergnügliches Buch für jeden. Für jeden ist eine Geschichte drin, die seine Lieblingsgeschichte ist oder gibts gar Lieblingsgeschichten? Die Geschichten sind total verrückt und mit allerlei Geschlechtern, also eigentlich für jeden etwas, mit einer Ausnahme.  


Dabei fängt das Buch ganz harmlos an. Mary Ann Singleton, 25, reist nach San Franzisco. Ihren Eltern erzählt sie, sie wolle dort Urlaub machen. Sie sucht jedoch nach dem Urlaub eine Bleibe und zieht vorerst bei ihrer alten Freundin ein. Die jedoch lebt ein Leben, das ihr nicht gefällt und so zieht sie von ihr aus und in die Barbery Lane 28. Sie trifft dort auf unterschiedliche Menschen und lernt diese alle kennen. Bis sie dort einzieht, hat sie aber auch schon Menschen kennengelernt und auch die, spielen irgendwie wieder eine Rolle, meist mit anderen Bewohnern des Hauses. 


Wie schon gesagt, das klingt total langweilig, auch die Abnabelung von Mary Ann aus ihrem Elternhaus. Sie findet auch eine Arbeit und alles ist eigentlich gut. Trotzdem ist da irgendwas an dem Buch, das man schlecht beschreiben kann: Es fasziniert, während man denkt, man langweilt sich. Als ich nach 2 Abenden des Lesens schon auf Seite 230 war, da wusste ich, so langweilig kann das Buch nicht sein, sonst hätte ich nicht jeden Abend durchschnittlich 115 Seiten gelesen. 


Es liest sich leicht und fluffig und man wühlt sich durch wie durch weiches Eis. Trotz allem werde ich mir die anderen Bände nicht kaufen und ertauschen. Es ist wohl nur das Gefühl, gelangweilt zu werden, das mich davon abhält, weitere Bücher zu lesen. 


Bei Amazon haben 47 Leute insgesamt 4,6 Sterne gegeben. Davon 34 5 Sterne Rezensionen und die finden dass sie süchtig nach den Geschichten sind. 9 geben 4 und 3 geben 3 Sterne und nur 1 gibt nur 1 Stern. 


Letzteres betrifft auch noch Band 3 und man liest folgendes:“sehr schlecht gebunden, schon nach dem ersten Lesen fallen die Seiten raus, Inhalt des Buches ist gut, aber die Bindung leider nicht.“ Da weiß man doch schon gleich, wie seriös die Bewertungen sind. Die Dame, die das geschrieben hat, hat einen Doktor-Titel. Da fällt mir nur ein: Wo gekauft? Oh weia! Bei einer DVD oder einem Hörbuch ist die Qualität schon wichtig, aber bei einem Buch, wenn ich von meinem ausgehe (ist derselbe Verlag, wie bei diesem Band 3), dann kann ich nur sagen: Montagsbuch! Amazon tauscht das um! Aber das hat doch nix mit dem Inhalt des Buches zu tun, also mit dem geschriebenen Wort. 


Auf der weiteren Suche, was mir nicht gefällt in dem Buch, habe ich eine weitere Rezension gefunden:“Bin nicht mit den Charakteren warm geworden..., ..., das muss ich leider feststellen! Ich bin durch die vielen guten Rezensionen auf das Buch aufmerksam geworden, doch ist bei mir der Funke nicht so ganz übergesprungen. Sicherlich sind die Charaktere in der Geschichte sehr unterschiedlich und auch teilweise sehr symphatisch, doch für mich waren die einzelnen Stories zu verfahren und undurchsichtig. Auch der Humor des Autors scheint mit meinem nicht wirklich kompatibel zu sein. Mein Fazit also: eine nette Abwechslung, ohne dass mir die Geschichten groß in Erinnerung bleiben werden! Auch werde ich wohl die Folgebücher nicht lesen.“S. Heuser "Heuser2" (Giessen), die die Rezension am 11. April 2009 geschrieben hat, drückt das aus, was bei mir nur ein Gefühl war. Endlich weiß ich das. 


Mary Ann und ihre Mitbewohner ließen mich total kalt. Sie wurden nicht meine Freundinnen. Ich hatte keinerlei Emotionen bei dem Buch. Es riss mich nicht mit und ich litt nicht mit und freute mich auch nicht mit den Buchcharakteren. Sie blieben mir fremd und ich konnte sie mir nicht vorstellen. Es gab kein Bild in meinem Innersten! Auch die Geschichten waren ein totales Durcheinander und Wirrwar, ich konnte nichts damit anfangen. Sie blieben mir fremd. Je mehr ich las, desto fremder wurde mir alles. Die Namen vergaß ich, kaum dass ich das Buch weglegte und auch die Geschichten verblassten. Nach dem Lesen des Buches hatte ich nach ein paar Tagen fast alles vergessen, doch ich wollte eine Rezension schreiben, weil ich sonst irgendwann wieder über dieses Buch gestolpert wäre und noch mal meine Zeit damit vergeudet hätte, ein Buch zu lesen, das mich als Leser draußen stehen lässt. Es ist zwar nicht wirklich langweilig, aber kalt und fremd und auch das Cover ist kalt und fremd. Es erwärmt nicht das Leserherz und zieht es auch nicht in den Bann des Geschehens. Das mit dem Humor stimmt auch, ich konnte kein Mal lächeln oder schmunzeln. Mich ließ das alles so gleichgültig. Das ist auf jeden Fall kein Buch für mich und selbst wenn es sich gut und schnell liest und die einzelnen Geschichten kurz sind, sie sind nichts, für eine Fee, die vor dem Schlafengehen gerne liest. 


Wahrscheinlich bin ich einfach zu ungeduldig und es ist zwar leicht geschrieben, aber trotz den sexuellen Verwirrungen nicht seicht. Also eher Buch als ein Heftchenroman. Denn hier ist alles sexuelle normal, egal welche Richtung und das ist das einzige, dem ich was abgewinnen kann und wofür das Buch seinen Stern verdient. Das ist einfach ein Buch, mit dem ich nichts, aber auch gar nichts anfangen kann. Ich konnte mich einfach bei diesem Buch nicht aus der Realität zurück ziehen und das fand ich schade. Das Buch ist auch in einem anderen Erzählstil wie die Bücher, die ich sonst lese. Vielleicht liegts am Übersetzer oder dem amerikanischen Autor, ich weiß es nicht, aber es ist einfach ein wenig anders. 


Die Geschichten sollen eigentlich alltägliche Ereignisse sein, aber wenn das San Francisco ist, dann gute Nacht. Es geht auch darum, dass man hier Drogen raucht, ohne das man sich was dabei denken muss. Gut und Schlecht? Gibt es nicht. Es ist alles richtig und ein Einheitsbrei. Wenn ich ein Buch über San Francisco lese, denke ich an die Fernsehserie Full House und an ihre verrückten Straßen, an die vielen Hügel (wo ich nie Fahrrad fahren möchte), an das mediterrane Klima, die weltberühmten Straßenbahnen (Cable Car), das charakteristischen Chinatown, dem Bellen der Seehunde im Hafenviertel Fisherman's Wharf. All das, was SF ausmacht, all das vermisse ich in dem Buch und so könnte das Buch überall spielen. Das ist es, was ich sehr, sehr schade finde. 


Fees Fazit


Lange habe ich überlegt, wie viele Sterne ich dem Buch geben soll. Denke ich an 3,4, 5 Sterne Rezensionen von Amazon, dann denke ich, entweder sind die Bewertungen gekauft, oder mein Geschmack ist abweichend vom Rest der Masse. Zuerst dachte ich, alle Sexuellen Richtungen sind gleich, das finde ich gut, ein Sternchen, ich habe das Buch an ca. 3 Abenden ausgelesen noch ein Sternchen. Aber ich kann mich nur zu einem einzigen Sternchen durchringen und ich kann das Buch auf gar keinen Fall empfehlen. 


PS: Bei Ciao geben 16 Leute 5 Sterne und einer 3 Sterne. Ich mache die ganze Statistik kaputt mit diesem Bericht. Sorry. Vielleicht solltet ihr auch die anderen Berichte lesen, wenn ihr euch eine Meinung bilden wollt. Fazit: Vielleicht versteht Fee das Buch nicht oder sie hat einfach einen anderen Geschmack! ;-)


Eine Bewertung aus dem Jahr 2018

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Vorleser2s avatar

Rezension zu "Die Tage der Anna Madrigal" von Armistead Maupin

Die letzten Stadtgeschichten
Vorleser2vor 10 Monaten

Die Tage der Anna Madrigal ist der letzte Band von Armistead Maupins insgesamt 9 Stadtgeschichten. Im Mittelpunkt steht die 92 jährige Anna Madrigal, die noch einmal in ihre Heimatstadt Winnemucca aufbricht, da sie dort noch eine alte Rechnung offen hat. Als 15 jähriger Junge lief sie heimlich weg, auf der Suche nach einer Zukunft als die Person, als die sie sich schon lange fühlte.

Anna ist in der Transender–Szene eine Ikone, als Vermieterin in der Barbary Lane 28 in San Francisco war sie der Mittelpunkt einer bunt zusammengewürfelten Hausgemeinschaft. Hier gingen lauter Menschen ein und aus, die den konventionellen Gesellschaftsbildern nicht entsprachen... Mehr dazu könnt ihr bei den Vorlesern auf www.dievorleser.blogspot.de lesen

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Die Tage der Anna Madrigal" von Armistead Maupin

‚Sich mit alten Geschichten abgeben. Alten Geistern.‘
sabatayn76vor 2 Jahren

Anna Madrigal hat ein bewegtes Leben hinter sich und lebt nun im stolzen Alter von 92 Jahren mit dem fast 60 Jahre jüngeren Jack zusammen. Mit ihrem früheren Mieter Brian und seiner frischgebackenen Ehefrau Wren fährt sie eines Tages nach Winnemucca, wo sie (damals noch als Andy Ramsey) im Bordell ihrer Mutter aufgewachsen ist. Die Fahrt wird zu einer Reise in die Vergangenheit und bringt einige Geheimnisse aus Annas Leben ans Licht.

Ich habe vor fast 20 Jahren die sechs Stadtgeschichten von Armistead Maupin gelesen und kenne auch die nachfolgenden zwei Bände, die mir im Vergleich aber etwas weniger gefallen haben. Auf ‚Die Tage der Anna Madrigal‘ habe ich mich gefreut, weil ich es spannend fand, nach längerer Zeit wieder die alten Bekannten aus der Reihe wiederzutreffen.

Der Einstieg ins Buch hat mir durchaus gefallen, aber bald empfand ich den Roman als etwas zu langatmig und weitschweifig. Auch die immer gleichen Themen wie sexuelle Identität, Sex und THC haben sich mit der Zeit ziemlich abgenutzt und wirkten auf mich eher ermüdend als aufregend.

Mir hat die Reihe vor fast zwei Dekaden gut gefallen, aber ich finde, Maupin hätte es dabei belassen sollen, denn die drei nachfolgenden Bücher kamen in meinen Augen alle nicht an die Unbeschwertheit und Spannung der ersten sechs Bände heran.

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Gespräche aus der Community

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Opals avatar
Ich habe auf der Homepage von Armistead Maupin gesehen, dass es eine Fortsetzung der Stadtgeschichten gibt, auf Englisch erschienen Nov. 2010. Weiß irgenjemand wann und bei welchem Verlag das Buch auf Deutsch erscheint???
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