Armistead Maupin Der nächtliche Lauscher

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Inhaltsangabe zu „Der nächtliche Lauscher“ von Armistead Maupin

“Man verschlingt dieses Buch wie ein nächtliches Mahl in der Küche” (New York Times) In seiner Mitternachts-Radioshow tröstet Gabriel Noone unzählige Menschen, aber er selbst ist nicht glücklich. Da bekommt er Post von einem 13-jährigen Fan: Pete ist unheilbar krank, verfügt jedoch über Lebenskraft und ein ungewöhnliches Schreibtalent. In langen Telefonaten freunden sich die beiden an, doch als Gabriel auf eine Begegnung drängt, entzieht sich Pete. Lange wehrt sich Gabriel gegen einen schlimmen Verdacht. Ein neuer Roman vom Autor der “Stadtgeschichten” – “Das stärkste Buch, das Armistead Maupin je geschrieben hat.”(Stern)

Unfassbar spannend und überraschend neue Thematik.

— Poesiesoso

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  • Rezension zu "Der nächtliche Lauscher" von Armistead Maupin

    Der nächtliche Lauscher

    MarlaSinger

    27. June 2009 um 11:18

    Ich hatte den Film mit Robin Williams dazu vor ca 1,5 Jahren gesehen und wollte auch endlich mal Maupins Romanvorlage lesen. Die Story um Pete, seine Pflegemutter Donna und den Autor Gabriel, die in langen Telefongesprächen ein Vater Sohn-Verhältnis aufbauen und die dann dadurch gefährdet wird, dass Gabriel Petes Existenz anzweifelt (er glaubt daran, dass Donna und Pete ein und dieselbe Person sein könnten), hat mich wahnsinnig gefesselt. Maupin macht allerdings die Homosexualität Gabriels zu seinem Hauptthema, was ja auch nicht unüblich ist, für seine Romane, dennoch hätte ich mir noch mehr von Pete gewünscht. Der Schluss bleibt leider offen, was jedoch recht gut gelöst wird, da „Der nächtliche Lauscher“ so für immer als nachdenkenswert gelten wird und das macht ein gutes Buch schließlich auch aus.

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  • Rezension zu "Der nächtliche Lauscher" von Armistead Maupin

    Der nächtliche Lauscher

    Wortklauber

    09. June 2009 um 23:07

    Gabriel Noone ist Schriftsteller, durchaus bekannt, aber derzeit mitten in einer persönlichen wie in einer Schaffenskrise. Sein Partner hat ihn verlassen. Peter Lomax ist ein missbrauchter Junge, der seine Erlebnisse in einem aufwühlenden Roman verarbeitet hat, HIV-positiv, von der Krankheit schwer gezeichnet, jeder Tag könnte sein letzter sein. Peter ist ein Fan von Noones Radiosendung und sucht Kontakt zu ihm. Die beiden beginnen zu telefonieren. Bald ist der Junge einer von Noones engsten Vertrauten. Noone hat das Gefühl, ihm alles sagen zu können, trotz des Altersunterschiedes, trotz der räumlichen Entfernung, trotz allem, was sie sonst trennt. Bis er zu zweifeln beginnt. An der Geschichte des Jungen, an seiner ganzen Identität. Klingt Petes Stimme nicht genauso wie die seiner – angeblichen – Adoptivmutter? Und warum hat ihn noch niemand je gesehen? Niemand beim Verlag, der sein Manuskript verlegen will, hat ihn leibhaftig getroffen. Alles, was von ihm existiert, ist eine Stimme am Telefon. Noone begibt sich auf eine Reise ins winterliche Milwaukee, um der Sache auf den Grund zu gehen, aber eigentlich, um sich zu beweisen, dass der Mensch, der ihm allein durch ihre Telefonate sehr ans Herz gewachsen ist, Pete, tatsächlich existiert. Armistead Maupin, Autor der legendären „Stadtgeschichten“, hat mit dem „Nächtlichen Lauscher“ eine Art Schlüsselroman geschrieben. Denn ihm ist tatsächlich etwas widerfahren, wie es seiner Figur Gabriel Noone widerfährt. Und dann gab es da noch JT LeRoy, ebenfalls Autor, jedoch einer, den es nie gegeben hat – obwohl es sich bei ihm keinesfalls um eine Figur in einem Roman handelt. Hinter der Fassade des sexuell missbrauchten Jungen verbarg sich eine Frau mit Perücke und Sonnenbrille. Das merkte lange niemand. Auch nicht die weiblichen Stars, an deren Seite „er“ die Öffentlichkeit suchte (Diane Keaton, Debbie Harry, Courtney Love, Pink, Tatum O’Neal, Suzanne Vega ...). Maupin, nein, Noone, sich ansonsten der Vorliebe von Schriftstellern bewusst, „juwelengeschmückte Elefanten“ zu schaffen, um ihre Geschichten auszuschmücken, schreibt, dass er diese Geschichte so schmucklos wie möglich erzählen wolle. Dabei ist die Geschichte an sich eigentlich äußerst abwegig. Eine psychisch labile Frau erfindet einen missbrauchten, sterbenskranken Jungen und sucht als dieser Junge Kontakt zu bekannten Schriftstellern und Stars, und das durchaus lange Zeit glaubwürdig. Das Buch ist mit gut 350 Seiten nicht sehr dick. Aber selbst mit „nur“ 350 Seiten hat es seine Längen. Die Geschichte ist originell, und ob sie nun erfunden ist oder nicht, verstehe ich, dass man sie erzählen wollte – umso mehr, wenn sie nicht erfunden ist. Aber trotz allem trägt diese Geschichte meines Erachtens nicht sehr gut, jedenfalls nicht 350 Seiten lang. So füllt Maupin ein Gutteil dieser Seiten mit Erzählungen um die Trennung Gabriel Noones von seinem langjährigen Partner. Auch wenn man zugute halten muss, dass Noones angeschlagene Verfassung während dieser Zeit einen guten Nährboden für die aufkeimende Beziehung zu der körperlosen Stimme am Telefon bietet, ist’s irgendwann dann auch gut – dann artet es in ein Lamento aus. Denn eigentlich wollte man ja eine andere Geschichte lesen.

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  • Rezension zu "Der nächtliche Lauscher" von Armistead Maupin

    Der nächtliche Lauscher

    Coco206

    28. April 2009 um 20:54

    Schlechte Entscheidung gewesen, dieses Buch zu lesen. Und tatsächlich hat mir auch die Pointe nicht mehr als ein müdes Lächeln entlockt. Das Ende hat nämlich leider nicht für den Rest entschädigt. In erster Linie ging es mir zu viel und zu oft um Sex und die Beschreibung männlicher Genitalien. Und jeder Schwule hat das HI Virus, zudem wurde zu sehr auf der Homosexualität herumgeritten (welch Wortspiel...). Zum Ende hin hatte ich auch immer mehr das Gefühl, dass es eigentlich gar nicht um die Geschichte geht, wie sie im Klappentext beschrieben wird, sondern um die (gescheiterte) Beziehung zwischen Gabriel und Jess, und Gabriels Familiengeschichte. Er musste auch immer wieder analytisch seine Kindheit verarbeiten. Manche Abschnitte waren langweilig und haben mich immer fast zum Querlesen verleitet. Hätte ich das mal gemacht, es wäre mir wahrscheinlich einiges erspart geblieben. Empfehlen kann ich dieses Buch gar nicht, von mir gibt es einen Stern.

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  • Rezension zu "Der nächtliche Lauscher" von Armistead Maupin

    Der nächtliche Lauscher

    jessyswelt

    05. December 2008 um 18:45

    Krasses Buch über eine multiple Persönlichkeit

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