Mary Ann im Herbst

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Inhaltsangabe zu „Mary Ann im Herbst“ von Armistead Maupin

Mary Ann Singleton, die einst Mann und Kind wegen einer Fernsehkarriere verließ, ist nach San Francisco zurückgekehrt, leider aus unerfreulichem Anlass: Sie hat Gebärmutterkrebs. Sich zu Hause in Darien, wo jeder jeden kennt, einer Behandlung zu unterziehen, will sie um jeden Preis vermeiden. Außerdem ist zu Hause kein Zuhause mehr für sie, seit sie nach einem Skype-Chat mit ihrem Mann, der auf Geschäftsreise in Venedig weilte und vergessen hatte, die Webcam des Notebooks abzuschalten, live miterleben musste, wie er mit ihrer persönlichen Lebensberaterin Calliope schlief. Nun will sie einen Schlussstrich unter ihre Ehe ziehen. Und tatsächlich ist ihr die «logische» Familie der alten Freunde sehr viel hilfreicher als die biologische: Sie zieht in das kleine Gartenhäuschen, das Michael und Ben gerade auf ihrem Grundstück gebaut haben, und über die alten Freundinnen DeDe und D’or findet sie eine vertrauenswürdige Ärztin für die anstehende Totaloperation. Doch dann fliegt ihr ihre buntschillernde Vergangenheit um die Ohren … Viele Freunde und Vertraute aus dem großen Kreis der Stadtgeschichten tauchen in Mary Ann im Herbst wieder auf, gealtert zwar, doch bereit, das Leben weiter in all seinen Facetten zu genießen. Und in den Bögen, die Maupin spannt, entfaltet sich immer auch ein Panorama unserer Zeit: Facebook, Skype, die Wirtschaftskrise, all das ist spielerisch und witzig integriert – ein garantiertes Lesevergnügen.

hat nicht mehr den Biss wie früher - klar, die werden auch älter, aber hier fehlte mir was ...

— Bri
Bri

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  • 'Wenn man im Lauf der Jahre den Kontakt zu jemandem verliert, dann doch meist aus gutem Grund, oder?

    Mary Ann im Herbst
    sabatayn76

    sabatayn76

    31. August 2013 um 20:59

    Inhalt: Mehr als 30 Jahre, nachdem Mary Ann nach San Francisco gezogen ist, kehrt sie - nach einem Zwischenspiel an der Ostküste - in ihre alte Wahlheimat zurück. Doch die Gründe für ihre Reise nach San Francisco sind wenig erfreulich: sie hat ihren Mann verlassen, nachdem sie ihn beim Fremdgehen erwischt hat, und sie ist an Krebs erkrankt. Nun sucht sie Trost bei ihrem alten Freund Michael Tolliver, lebt in seinem kleinen Cottage und lässt sich in San Francisco behandeln. Mein Eindruck: Ich habe vor etwa 15 Jahren erstmals die Stadtgeschichten von Maupin gelesen und wurde von Protagonisten wie Michael Tolliver, Mary Ann Singleton und Anna Madrigal und ihren Erlebnissen immer sehr gut unterhalten. Auch der achte Band der Stadtgeschichten liest sich flüssig und ist unterhaltsam, doch die Begeisterung, die ich für die alten Geschichten entwickeln konnte, stellte sich hier nicht ein. Zum einen wirkten die Protagonisten auf mich überhaupt nicht wie 50- bis 60-jährige Personen, schienen sich nicht weiterentwickelt zu haben, zum anderen empfand ich den Roman als extrem konstruiert. Zwar waren die Stadtgeschichten immer recht konstruiert und unrealistisch, aber hier kamen doch ein paar zu viele Zufälle zusammen. Mein Resümee: Muss man nicht lesen. Die Protagonisten wirkten auf mich weder gealtert noch authentisch. Schade.

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  • Rezension zu "Mary Ann im Herbst" von Armistead Maupin

    Mary Ann im Herbst
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    26. November 2012 um 08:44

    Inhalt: Die "Familie" der Stadtgeschichten findet mehr oder weniger wieder zusammen... ** ** ** ** ** ** *** Schreibstil: "Junge geblieben" ** ** ** ** ** ** *** Zeitstrang/ Fortschreiten der Geschichte: Diese Stadtgeschichte umfasst eine nicht so große Zeitspanne. ** ** ** ** ** ** *** Quintessenz: Ja, ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, weil alle Vorgänger für mich tolle ücher waren. Umso größer die Enttäuschung bei diesem aktuellsten Band. Mir hat nicht so gut gefallen, dass der Autor m.E. versucht hat in der Sprache "jung zu bleiben." Seine Personen sprechen, reden, denken m.E. nicht Altersgemäß, nicht authentisch. Sie sind für meinen Geschmack zu sehr der "Gesichtsbuch-Generation" angepasst. In den einzelnen Kapitel beschreibt er die Lebenswege der einzelnen, Stadgeschichts-Personen. Abwechselnd kann ich lesen, was gerade Mary Ann macht, Michael und Ben etc. Hier gibt es wenige Verknüpfungen und erst zum Ende hin, finden sie zusammen. Und doch wirkt dieses wieder "Zusammenwachsen" zu sehr gekünstelt. Dieses Buch hat einfach nicht mehr den Charme der "alten Stadgeschichten". ** ** ** ** ** ** ***

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  • Rezension zu "Mary Ann im Herbst" von Armistead Maupin

    Mary Ann im Herbst
    Falparsi

    Falparsi

    01. November 2012 um 20:31

    Wenn man wie ich mit den Stadtgeschichten mit all seinen bunten Bewohnern die letzten 20 Jahre gelitten hat, dann freut es um so mehr, wenn solche Serien weitergeführt werden. Nach wie vor ist das Lesen der Stadtgeschichten eine große Freude. Und ich muss gestehen, ein paar Tränen habe ich schon im Auge , wenn Mary Ann bei Michael Zuflucht sucht und findet. Schwule Freunde sind doch immer noch die BESTEN.... Ich kann die gesamte Reihe nur jedem wärmstens ans Herz legen. Man beginnt zu lesen und denkt, eine Geschichte schaff ich noch. Und schwups, ist das Buch auch durch.

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