Armistead Maupin Michael Tolliver lebt

(40)

Lovelybooks Bewertung

  • 41 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 11 Rezensionen
(16)
(12)
(7)
(3)
(2)

Inhaltsangabe zu „Michael Tolliver lebt“ von Armistead Maupin

Wiedersehen in der Barbary Lane Michael Tolliver, der heimliche Held der 'Stadtgeschichten', ist mittlerweile 55 Jahre alt. Er betreibt ein erfolgreiches Gärtner-unternehmen und ist verheiratet mit dem 25 Jahre jüngeren Ben. Sicher, die Haare sind grau geworden, er hat einen Bauch bekommen, und der Rücken macht auch nicht mehr alles mit. Aber eigentlich geht es Michael gut. Bis ihn die Nachricht ereilt, dass Anna Madrigal einen Herzanfall erlitten hat. Nun liegt sie im Koma. Und so versammelt sich – wie es scheint zum letzten Mal – die alte Truppe aus der Barbary Lane um ihre ehemalige Vermieterin und transsexuelle Übermutter. 'Das Warten hat sich gelohnt.' NEON

Ich kann damit leider nichts mehr anfangen

— Gruenente

Stöbern in Romane

Das Haus ohne Männer

Anfangs war ich doch verwirrt &skeptisch, aber im Laufe der Geschichte war die Verbindung der Frauen sehr wichtig. Ich liebe es.

Glitterbooklisa

Acht Berge

Welch ein berührendes Buch, das alle Fragen des Lebens so eindringlich und schön gearbeitet verhandelt - ein ganz große Empfehlung!

hundertwasser

Und jetzt auch noch Liebe

Eine gute Geschichte, an manchen Stellen etwas unrealistisch.

Traubenbaer

Lügnerin

Ein tolles Buch, ein merkwürdiges Ende

naninka

Birthday Girl

3.5 Sterne

AlinchenBienchen

Underground Railroad

Eine grandios geschriebene Abrechnung!

RubyKairo

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Tolliver lebt, aber das kann mich nicht fesseln

    Michael Tolliver lebt

    Gruenente

    04. October 2015 um 18:02

    Ich habe die Reihe der Stadtgeschichten geliebt. Alle Bände habe ich verschlungen. Doch jetzt kann ich mit dem Stil und dem Inhalt nichts mehr anfangen. Liegt es daran, dass sich die Gemeinschaft der bewohner aufgelöst hat? Oder habe ich mich soweit verändert, dass diese Bücher nicht mehr zu mir passen? Keine Ahnung. Ich habe mich gelangweilt. Es hat mich alles überhaupt nicht mehr interessiert. Tolliver lebt. Das ist nicht selbstverständlich, ist er doch schon lange HIV-Positiv. Jetzt ist er eigentlich sehr glücklich. Er hat einen tollen Mann, ein schönes Haus, einen Beruf den er liebt. Er vermisst etwas die Nähe aus dem alten Haus, in dem er früher wohnte. Er hält sogar noch Kontakt zur serh alt gewordenen Mary Anne. Nur seine Familie kann sich immer noch nicht wirklich mit seiner Homosxualität abfinden. Sie blenden das total aus... Vielleicht mache ich noch ein paar Jahre Pause und versuche es nochmal und nehme mir dann auch Mary Ann im Herbst noch vor. Im Moment passen Armistead Maupin und ich leider gar nicht zusammen.

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Die Romantherapie" von Susan Elderkin

    Die Romantherapie

    DieBuchkolumnistin

    Es gab in meinem Leben eigentlich kaum eine Situation, bei der Bücher nicht in irgendeiner Weise geholfen hätten. Zugegeben - an manchen Problemen sind sie auch indirekt schuld, zum Beispiel am aktuellen Kontostand - aber: sie waren und sind mir immer eine Lebenshilfe! Die Autorinnen Susan Elderkin und Ella Berthoud haben diese Tatsache einmal von ihrem eigenen Leben in ein Buch übertragen und im Insel Verlag ist soeben mit Unterstützung von Traudl Bünger "Die Romantherapie - 253 Bücher für ein besseres Leben" erschienen. Kaum ein Unglück oder Gefühl, gegen das kein Buch geschrieben wurde - egal ob Liebeskummer, Fernweh, Sehnsucht, Wut, Eifersucht oder natürlich die Schlaflosigkeit und all diese werden in diesem fabelhaften Sachbuch zur unendlichen SUB-Erweiterung empfohlen! Aber Achtung: Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Buchhändler oder den Lieblingsautor!  Wir verlosen gemeinsam mit dem Insel Verlag 10 Exemplare des Bibliophilen-Ratgebers und stellen dafür natürlich eine Aufgabe rund um Buchtipps: Zeigt uns entweder hier auf LovelyBooks oder/und auf Facebook, Twitter, Instagram und Google+ mit einem Bild Euren Buchtipp gegen: a) Liebeskummer oder b) Fernweh oder c) Wut oder d) Schlaflosigkeit oder e) Einsamkeit. Wir wollen die Buchtipps natürlich möglichst breit streuen und freuen uns deswegen, wenn Ihr den Anlass nutzt und entweder zu einem oder zu allen Gefühlen Euer Lieblingsbuch auf den sozialen Kanälen mit dem Hashtag #romantherapie postet. Das Posting dann bitte einfach hier verlinken und schon sitzt Ihr im Lostopf! :-) Hier ein Beispiel meines aktuellen Fernwehbuchs: https://twitter.com/Buchkolumne/status/394783113605550081 und http://instagram.com/p/gAkQBvKwnV/ Die Romantherapie im Netz: Website inklusive Rezept-o-mat + Die Romantherapie auf Facebook + die Romantherapie auf Twitter

    Mehr
    • 107
  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    Bücherwurm

    30. September 2011 um 23:26

    Ich liebe ihn. Den Michael Tolliver. ------ Jahre, gefühlte Jahrzehnte ist es her, dass ich die San Francisco Stadtgeschichten gelesen habe. Auch wieder mit Band 4 begonnen statt mit Band 1, egal, ich habe sie verschlungen..... und Jahrzehnte war mir nicht klar, was mir im Leben fehlt----- Es ist mir klargeworden. Es war meine logische Familie in San Francisco. Es waren die Geschichten und Neuigkeiten, dieses Hoffen und Bangen, ob der HIV-kranke Michael nach Jon´s Tod eine Chance eines Lebens bekommt. In diesen Zeiten des Aids, diesen Zeiten des epidemischen Verlaufs in der Schwulenszene, dieses Nicht-Wissen, diese Zeit der Keine-Bahndlungsmöglichkeit, der Zeiten des Wen-beerdigen-wir-heute-aus-dem-Freundeskreis. Wir durften in den 6 bändigen Geschichten miterleben, wie einer nach dem anderen sich infizierte, ein sympathischer Schwuler nach dem anderen krank wurde und elendig verstarb, mit dieser Serie wurde uns allen klargemacht, dass es nicht die "dreckige Szene" ist, nicht die "bösen menschen", die es trifft, sondern junge, kräftige, sympathische Kerle, die einfach nur eiskalt erwischt wurden und verstarben, noch bevor sie eine rechte Chance bekamen, ihr Leben richtig anzufangen. Männer in festen Beziehungen, mit intelligentem Wesen, wichtigen Arbeitsstellen.... das Schicksal nimmt keine Rücksicht. Was war ich im letzten Band foh, dass Michael in Thack nach Jon´s Tod einen neuen Partner fand, die Frage war nur, wie lange wird wohl Michael noch leben? Umso überraschter war ich, als ich jetzt- gefühlte Jahrzehnte später- einen neuen Band sehe, mit dem passenden Titel "Michael Tolliver lebt"! Ich muss dazu sagen, ich habe in meiner Kundschaft auch HIV-positive Leute, denn es macht nirgends halt. Auch diese stehen unter Dauermedikation, unter einem gesundheitlichen Auf und Ab, das ohne Unterlass an den Nerven zerrt und über Jahre zermürbt. Eigentlich hat man ja schon vor Jahren abgeschlossen mit dem Leben, anfangs freut man sich über die "geschenkte Zeit", vielleicht wenige Monate, vielleicht noch 1-2 Jahre.... wenn daraus dann aber 20 Jahre werden, nie wirklich gesund, bei jedem Schnupfen neuer Abschied, dann klappt das nicht mehr mit dem Leben. Das ist wie ein Auto fahren im roten Bezin-Bereich.... irgendwann bleibt der Wagen stehen, man weiss es, man weiss nur noch nicht, auf welcher Kreuzung! So passend der Titel, wie eine Fanfare dröhnt es entgegen: Michael lebt! Noch bevor man weiss, wie viel Zeit vergangen ist, seit dem 6. Band, kommt einem diese Nachricht fröhlich entgegen! Hey, Michael lebt! Es geht ihm gut! Er hat ein Leben! Aber wie geht es ihm? Was macht er heute? Wie alt ist er inzwischen? Was machen die anderen? Wo lebt er heute? Oh Gott, ich muss mich erst mal setzten... nein, lieber gleich lesen.... man beginnt mit den ersten Sätzen... und ist drin! Wie wenn man nur eben mal schnell Kuchen holen gewesen wäre! Aber es sind Jahre vergangen, Michael ist alt geworden, alle anderen haben sich verstreut, Thack ist nicht mehr da, die schlimme Zeit danach hat Michael ohne uns durchgestanden. Aber- oh Hoffnung!- nicht nur neues Glück gefunden, sondern DAS GLÜCK getroffen! Und da wäre er nie hingekommen, niemals, wenn er nicht diesen schwierigen, verzwackten und verschlungenen Weg genommen hätte! Er hat die Ruhe gefunden, die Aussöhnung mit so vielen Dingen, so viele Erkenntnisse gewonnen und er ist reif und weise geworden. Das Buch ist wunderschön! Ich wollte es eben mal schnell lesen, aber dazu bin ich dann doch zu sentimental, zu sehr verbunden mit den Figuren aus San Francisco. Damals wollte ich unbedingt nach den Staaten auswandern, mich unbedingt mal dort niederlassen, mal unbedingt diesen Flair erleben. Heute lebe ich in Berlin, halte mich viel in ähnlichen Umgebungen auf, meine Niederlasung im Stadtbezirk mit 90% der Bevölkerung als Transvestiten, Schwule, Lesben, Freigeister, mein Wohnort im Stadtbezirk mit 99% Immigrationshintergrund, manchmal denke ich, es fehlen nur die Cable Cars... und natürlich Michael. Ich habe jedes Wort eingesaugt, jede Redewendung genossen und alles hat mich tief berührt und mir das Gefühl des "Nach-Hause-Kommens" gegeben. Auch wenn es natürlich nicht nur fröhlich ist, es ist melachnolisch, alternd, ein Buch des Abschieds und des Erwachsen-Werdens. Die Realität ist nicht aufzuhalten, neue Generationen beanspruchen den Platz, die Jugend des neuen Partners kann nicht über springen. So lebt man und wartet. Wartet auf den Tod, der nicht kommt und es wird klar, dass es immer mehr Positive gibt, die "ganz natürlich" an Herzinfarkt, Krebs oder anderen Alterserkrankungen sterben, die nicht durch das HIV Virus verursacht werden. Das erscheint wie Betrug. Hat man doch so viele der Freunde verloren, die sich nie weiterentwickeln in den Gedanken, sondern immer jung bleiben und irgendwann nicht mehr ins Leben passen. Ob für alle von uns so eine neue Chance wartet? Ob wir damit umgehen können? Ob der Tod ab einem gewissen Alter immer präsent sein wird? Es gibt kein 5. Ziel!

    Mehr
  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. September 2011 um 11:49

    Inhalt:
    ~2005
    ** ** ** ** ** ** ***
    Schreibstil:
    leicht, locker und lebendig.
    ** ** ** ** ** ** ***
    Quintessenz:
    ein super Buch. Ich mag die Reihe!

  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    mehrsonntag

    Es gibt kein fünftes Ziel. Ganz einfach. Dieser wahrscheinlich ungewöhnlichste Spruch, den ein Navigationsgerät jemals von sich gegeben hat, wurde für Mouse und Ben zum Leitsatz, zum Running-Gag. Michaels Mutter liegt im Sterben und es wird so sein, wie die Natur es vorgesehen hat, ein Kind beerdigt seine Eltern, nicht umgekehrt. Trotz HIV hat Mouse überlebt, zwar mit Hilfe eines täglichen Tablettencocktails, aber: immerhin. Und es geht ihm gut und er ist an seinem Ziel angekommen. Viele Jahre sind seit den letzten Geschichten aus der Barbery Lane 28 ins Land gegangen, die morschen Stufen zur alten Herberge der verrückten Bande aus Annas Haus sind erneuert worden, Brians Tochter Shawna ist zur jungen Frau gereift, Michael ist vom Gärtnereiangestellten zum Chef eines ebensolchen Etablissements geworden und als ältlicher Schwulen-Daddy ist er mit seinem um viele Jahren jüngeren Freund Ben super glücklich. Mary Ann, schon immer die unsympathischste Akteurin kann im neusten Band der Stadtgeschichten erst im letzten Viertel des Buches in Erscheinung treten und leider (oder zum Glück?) nichts an ihrer Position ändern, ein paar neue Mitbewohner sind in Annas Leben getreten und doch ist irgendwie alles wie immer. Ein herrlich offener Roman, über die Tücken des Outings (schau an, schau an, der Neffe von Mouse scheint auch zur Tunte geboren) und des schwulen Lebens, über Friseusen und Transen, nichts für schwache Nerven und auch nichts für Ignoranten und Lästermäuler; eher für Fans der alten Stadtgeschichten, die in Betrachtung paarungswilliger Kerle und Schilderung verschiedener Schwänze in Action nicht gleich angeekelt die Seiten zuklappen. Schöne und teilweise auch sentimentale Gefühlsduseleien aus rosa San Francisco. Nett, sehr nett, wenngleich aber nicht ganz so unterhaltsam, überraschend und frisch wie die ersten Bände. Macht aber nichts.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    sabatayn76

    21. February 2011 um 20:56

    Wiederbegegnung mit alten Bekannten Inhalt: Viele Jahre sind ins Land gezogen, Michael 'Mouse' Tolliver ist nunmehr 55 Jahre alt, verheiratet mit dem deutlich jüngeren Ben und hat mit Hilfe antiretroviraler Medikamente seine HIV-Infektion im Griff. Der Leser erfährt primär von Michaels Leben, von seiner Mutter und seinem Bruder, aber auch davon, wie es seinen ehemaligen Mitbewohnern in der Barbary Lane im Laufe der Jahre ergangen ist. Mein Eindruck: Vor mehr als 10 Jahren habe ich die Stadtgeschichten gelesen und hatte viel Spaß mit all den verrückten und liebenswerten Charakteren. Bei 'Michael Tolliver lebt' geht es (wie man aufgrund des Titels schon erwartet) vor allem um Michael, seine Familie und seinen Partner. Zwischen unterhaltsamen Geschichten und sehr sexlastigen Anekdoten findet man auch bewegende Einblicke in Michaels Leben mit einer HIV-Infektion, wird mit der Tatsache konfrontiert, dass man trotz antiretroviraler Medikamente chronisch krank ist und bei kleinsten Veränderungen Panik bekommt, dass es nun langsam Zeit ist, sich von dieser Welt zu verabschieden. Auch Themen wie Alter, Einsamkeit und Freundschaft werden angesprochen, was dafür sorgt, dass man es nicht nur mit einer simplen Lektüre zu tun hat, sondern durchaus den ein oder anderen Denkanstoß bekommt. Mein Eindruck: Für Fans der Stadtgeschichten. Definitiv nichts für homophobe Zeitgenossen.

    Mehr
  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    Bri

    13. June 2010 um 10:12

    "It's an odd thing, but anyone who disappears is said to be seen in San Francisco" (Oscar Wilde) Das stand schon über dem ersten Stadtgeschichten Band und nun: Michael Tolliver lebt ... eine gute Nachricht. Und mit ihm noch einige andere aus der Barbary Lane 28. Nicht mehr in der Barbary Lane und auch nicht mehr in ihrer Gemeinschaft. Gute dreißig Jahre sind vergangen, in denen viel passiert ist. Und das merkt man. Wer denkt, dieses Buch reiht sich nahtlos an die 6 Stadtgeschichten-Bände, wird ein bißchen enttäuscht sein. Zwar steht auch hier wieder das Leben in San Francisco im Mittelpunkt, doch es ist ein anderes als früher. Eigentlich logisch: Aids hat viele erwischt und nicht alle haben, so wie Michael, das Glück gehabt, zu überleben. Freundschaften haben sich über die vorbeiziehenden Jahre verloren. Dennoch ist Michael trotz einiger Einschränkung - der medizinische Cocktail darf nicht vergessen werden - immer noch auf seine Art der alte Mouse. Und er ist angekommen. Michael Tolliver lebt ist durchaus so amusänt zu lesen, wie alle anderen Stadtgeschichten - allerdings mit einem neuen Blick auf die Welt. Die 70er und 80er sind vorbei, aber nicht vergessen. Worin sich diese Stadtgeschichten jedoch deutlich von den vorhergehenden unterscheiden, ist die zentrale Figur Michael. Brian, Anna Madrigal, Mary Anne ... geraten ein wenig an den Rand der Geschichte, die vor allem aus Michaels Perspektive erzählt wird. Nichts destotrotz war es ein wunderbares Wiedersehen und eine gelungene Fortsetzung, auf die ich schon lange, lange gewartet hatte.

    Mehr
  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. May 2010 um 17:39

    Nach vielen Jahren und vollkommen unerwartet ist Michael Tolliver zurück. Leider lange nicht so gut wie die Stadtgeschichten, als Lektüre für den Strand ganz ok.

  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    jessyswelt

    05. December 2008 um 18:55

    Oh ja, Michael Tolliver lebt. Im Prinzip der letzte Stadtgeschichtenband, mutet aber auch sehr autobiografisch an..

  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    Eltragalibros

    04. October 2008 um 15:45

    Einen besseren Abschluss für seine Stadtgeschichtenreihe hätte Armistead Maupin nicht finden können. Man versöhnt sich mit allen Figuren, die einem im Laufe der Bücher genommen wurden.

  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    bookista

    22. August 2008 um 20:38

    Ich liebe Armistead Maupins Bücher. Nach langer, langer, langer Wartezeit wissen wir endlich, dass der Kampf gegen AIDS Michael Tolliver nicht dahingerafft hat. Maupin meinte, dass ihn so viele auf Mouse angesprochen hätten mit dem Kommentar, dass er wohl jetzt schon tot sei. Dies als ein Lebenszeichen. Eigentlich ist das Buch nicht als eine Fortsetzung der Stadtgeschichten konzipiert, allerdings kann es den Süchtigen doch wieder in das Leben in der Barbary Lane 28 - ohne Barbary Lane, hineinziehen. Alle kommen vor, Anna Madrigal, Brian und die mittlerweile erwachsene Shauna, die mit ihrem Blog die Gemüter erregt, und zum Schluss auch Mary Ann. Was wichtig ist, ist, dsss Michael Tolliver glücklich ist, verheiratet und immer noch mit seinem Leben zufrieden. Er hat neue Menschen kennengelernt, San Francisco und später auch Florida leben. Aus Michaels Sicht werden seine Erlebnisse um den Tod seiner Mutter mit Rückblenden dazu, wie es ihm und den anderen in den letzten 18 Jahren ergangen ist, geschildert. Etwas anders, als in den Stadtgeschichten, aber genauso hinreißend. Glücklicherweise arbeitet Maupin anscheinend an einer Fortsetzung der Stadtgeschichten, die Leute der Barbary Lane lassen ihn nicht in Ruhe. Ich freue mich schon darauf und lese inzwischen doch wieder die ersten 6 Bände durch!

    Mehr
  • Rezension zu "Michael Tolliver lebt" von Armistead Maupin

    Michael Tolliver lebt

    Melli2505

    28. June 2008 um 15:23

    Endlich neues von Michael Tolliver! Im Gegensatz zu den anderen Büchern, die aus der Sicht eines Erzählers von außen geschrieben wurden, ist dieses in der Ich-Form aus der Sicht von Michael Tolliver geschrieben. Wie er erzählt, wie es ihm in den letzten Jahren ergangen ist, hört sich teilweise etwas weichgespühlt an, aber das wird dadurch wieder wett gemacht, in dem er auch sehr mit sich selbst in die Kritik geht. Außerdem ist Tod und Sterben ein großes Thema, bei dem er nichts beschönigt. Maupin versteht es auch wieder, aktuelle Themen in seine Geschichte einzubauen, wie zum Beispiel: 9/11 oder die Patientenverfügung. Im Zusammenhang mit Sterbehilfe und Patientenverfügung nennt er Terry Schaivo, die bis 2004 im Wachkoma lag, und die Eltern und der (Geschiedene?) Ehemann sich um die lebensverlängernden Maßnahmen gestritten haben (Zur Erinnerung: Terry Schaivo ist qualvoll verhungert und verdurstet, nachdem ihr die Ernährunssonde gezogen wurde.). Der Leser wird von Maupin/Tolliver immer mal wieder direkt angesprochen: "Kennt ihr noch...?" "Erinnert ihr euch noch an...?". Für mich machte genau dieses das Buch ganz besonders. Im Laufe der Stadtgeschichten fühlte ich mich wie ein Teil "Familie" der Barbery Lane 28, und es kam mir vor wie ein Wiedertreffen mit alten Freunden.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks