Armistead Maupin The Night Listener

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Inhaltsangabe zu „The Night Listener“ von Armistead Maupin

Gabriel Noone is a writer, whose late night radio stories have brought him into the homes of millions. A publisher sends him proofs of a remarkable book: the memoir of a sickly 13-year-old boy, who suffered horrific sexual abuse at the hands of his parents. Noone phones the boy to offer encouragement, and then begins an extraordinary friendship.

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  • Rezension zu "The Night Listener" von Armistead Maupin

    The Night Listener

    christiane

    25. August 2010 um 08:26

    Maupins Stadtgeschichten - ich habe es geliebt sie zu lesen - und nun ein nicht mehr ganz neuer, anderer Roman des Autors. Wunderbarerweise findet sich der Leser erneut in San Francisco wieder und die Themen Homosexualität u. AIDS, als allgegenwärtige Krankheit, sind auch hier wieder präsent. Es geht Maupin aber dieses Mal um die Geschichte von Gabriel Noone, einem Schriftsteller, dessen Geschichten im National Public Radio vorgelesen werden und der damit eine große Fangemeinde um sich versammelt hat. In seinem "richtigen" Leben aber steckt Gabriel in einer Krise mit seinem HIV-positiven Mann Jess u. hat deswegen keinen Kopf zum Schreiben. In dieser Situation erhält er das Manuskript zu einem Roman von einem befreundeten Lektor mit der Bitte es zu lesen u. zu bewerten. Es dauert nur eine Nacht bis Gabriel das Manuskript gelesen hat u. hin und weg ist von der Geschichte u. dem Jungen, der diese Geschichte geschrieben hat: Pete Lomax. Er beginnt mit Pete zu telefonieren u. ihm sein Herz auszuschütten - nun ist Pete erneut der nächtliche Zuhörer: erst hat er Gabriels Radioshow vom Krankenbett aus gehört, nun hört er Gabriel am Telefon zu. Zweifel an der Existenz von Pete kommen zuerst Jess, den es wundert, dass noch niemand Pete zu Gesicht bekommen hat außer seiner Adoptivmutter Donna. Diese beschützt Pete nach allem, was er durchmachen musste, wo sie nur kann ...doch die Zweifel bleiben, irgendwann auch bei Gabriel. Wie sich die Gesichte auslöst oder eben nicht auflöst, kann und soll an dieser Stelle nicht vorweggenommen werden. Für mich ist es ein sehr feinsinnig gestrickter Roman, Maupin hat die Gabe Gefühle und Emotionen in Worten zu beschreiben wie nur wenige Autoren. Es ist ein leichtes sich Gabriel und Pete beim nächtlichen Gespräch vorzustellen und die Zweifel, Sorgen und Ängste nachzuvollziehen, die Gabriel umtreiben. Ein emotionaler, von der Geschichte her sicherlich sehr anderer Roman, den ich auf jeden Fall empfehlen würde, bei Gelegenheit zu lesen.

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