Arnaldur Indriðason

 3.9 Sterne bei 2.515 Bewertungen
Autor von Nordermoor, Todeshauch und weiteren Büchern.
Arnaldur Indriðason

Lebenslauf von Arnaldur Indriðason

Erfolgreichster Krimiautor aus Island: Der 1961 geborene isländische Autor graduierte 1996 an der University of Iceland in Geschichte und war im Anschluss als Journalist sowie Filmkritiker bei Islands größter Tageszeitung Morgunblaðið tätig. Der Vater des mehrfach ausgezeichneten Autors war ebenfalls Schriftsteller. 1997 erschien sein Debütroman und gleichzeitig der erste Band mit Erlendur Sveinsson und der Kripo Reykjavík, „Synir Duftsins“ (dt. „Menschensöhne“ 2005). Der Ermittler und sein Team stehen im Fokus zahlreicher Werke. Inzwischen belegen die Krimis des Isländers seit Jahren die oberen Ränge der Bestsellerlisten. Seine Kriminalromane „Nordermoor" und „Todeshauch" wurden mit dem Nordic Crime Novel’s Award ausgezeichnet, darüber hinaus erhielt der meistverkaufte isländische Autor für „Todeshauch" 2005 den begehrten Golden Dagger Award sowie für „Engelsstimme" den Martin-Beck-Award für den besten ausländischen Kriminalroman in Schweden. Arnaldur Indriðasons Werke werden in viele Sprachen übersetzt und er verschaffte Island einen prominenten Platz auf der europäischen Krimilandkarte. Der Autor lebt mit seiner Ehefrau und drei Kindern in Reykjavík.

Neue Bücher

Graue Nächte

 (22)
Neu erschienen am 21.12.2018 als Hardcover bei Bastei Lübbe. Es ist der 3. Band der Reihe "Flovent-Thorson-Krimis".

Graue Nächte: Island-Krimi (Flovent-Thorson-Krimis 2)

 (1)
Neu erschienen am 21.12.2018 als E-Book bei Bastei Entertainment.

Gletschergrab

Neu erschienen am 21.12.2018 als Taschenbuch bei Bastei Lübbe.

Graue Nächte

Neu erschienen am 21.12.2018 als Hörbuch bei Lübbe Audio.

Alle Bücher von Arnaldur Indriðason

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Nordermoor

Nordermoor

 (269)
Erschienen am 01.05.2013
Todeshauch

Todeshauch

 (240)
Erschienen am 01.01.2005
Menschensöhne

Menschensöhne

 (231)
Erschienen am 11.07.2006
Engelsstimme

Engelsstimme

 (188)
Erschienen am 07.05.2009
Gletschergrab

Gletschergrab

 (182)
Erschienen am 18.01.2005
Todesrosen

Todesrosen

 (157)
Erschienen am 09.10.2009
Kältezone

Kältezone

 (156)
Erschienen am 14.08.2007
Kälteschlaf

Kälteschlaf

 (157)
Erschienen am 18.02.2011

Neue Rezensionen zu Arnaldur Indriðason

Neu

Rezension zu "Graue Nächte" von Arnaldur Indriðason

Spannender Islandkrimi!
Wolkenschloss2vor 2 Tagen

Im dritten Band der Flovent-Thorson-Reihe geht es um Reykjavik im Jahr 1943, einer wirklich schrecklichen Zeit in Island, die Landschaft ist sehr karg und die Menschen haben es schwer zu überleben und sind dabei teilweise sehr kreativ. Der isländische Kommissar Flovent und sein Kollege von der kanadischen Militärpolizei Thorson haben gleich zwei Hintergründe zu Todesfällen aufzuklären. Eine Leiche wird am Strand angespült, ein anderer wird in einer Kneipe erstochen. Stehen die beiden Toten mit den Kriegsereignissen der Zeit in Verbindung? 

Wie immer schafft der Autor Arnaldur Indridason die düstere Atmosphäre der Zeit und der Ermittlungen authentisch rüber zu bringen und zeigt auf wie verschlossen die Menschen gegenüber der Polizei waren und wie schwer die beiden mit ihren Ermittlungen voran gekommen sind. Das Buch gefällt mir wieder einmal wirklich gut und ich kann es wirklich nur empfehlen. Man muss beim Lesen sehr aufmerksam sein, da Arnaldur Indridason zwei Zeitstränge im Buch parallel erzählt und man den Überblick behalten sollte, um nicht durcheinander zu kommen. Dem Autor ist dies gut gelungen, als Leser reicht es aufmerksam zu lesen ;) 

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Rezension zu "Graue Nächte" von Arnaldur Indriðason

Island im 2. Weltkrieg
SusanDvor 10 Tagen

Island ist während des zweiten Weltkrieges von den Amerikanern besetzt, was vielen Isländern nicht gefällt. In diesen unruhigen Zeiten wird eine Leiche am Strand angeschwemmt und einer Toter mit unbekannter Identität wird in einer von Soldaten frequentierten Bar gefunden. Doch die Polizisten Flovent und Thorson beschäftigt noch ein anderer Fall: Eine Frau, die sich immer wieder mit amerikanischen Soldaten einlässt, wird vermisst. Offenbar tragen viele Menschen dunkle Geheimnisse mit sich und die Ermittler geraten selbst in Gefahr…


„Graue Nächte“ ist bereits der dritte Krimi um den isländischen Ermittler Florent und sein militärisches Pendant Thorson, doch er lässt sich auch ohne Vorkenntnisse gut lesen.


Die diversen Erzählstränge und Ermittlungen, die so gar nichts miteinanders zu tun zu haben scheinen, laufen anfangs noch streng parallel und sorgen für einige Verwirrung beim Leser. Diese Tatsache, zusammen mit den zahlreichen (ungewohnten) Namen machten es mir nicht leicht, in das Buch hineinzukommen. Doch mit dem Verlauf und vor allem den ersten Zusammenhängen, die sich entdecken ließen, kam Spannung auf.


Indriđason schafft eine besondere Atmosphäre und bringt dem Leser viel Zeitgeschichte aus dem letzten Jahrhundert nahe sowie ein interessantes Bild seiner Heimat Island; zwei Dinge, die vielen Menschen ja nicht unbedingt bekannt sind.


„Graue Nächte“ handelt im Jahr 1941 auf Island und Skandinavien; der Leser sollte sich also auf andere „Umgebungsparameter“ als die Gegenwart einstellen. Nicht nur die Ermittlungsmethoden und die Einstellungen waren seinerzeit andere, allerdings ist die Geschichte gut recherchiert und durchaus lehrreich.


Sprachstil und Handlung sind intelligent und flüssig, allerdings darf man sich an vielen zunächst parallelen Geschichten und Zeiten, die nicht besonders gekennzeichnet sind, nicht stören.


Ein guter Krimi über doch nur oberflächlich bekannte Dinge.

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Rezension zu "Graue Nächte" von Arnaldur Indriðason

Indriđason ist einfach einer der besten Krimi & Thriller Autoren
HighlandHeart1982vor 11 Tagen

Ich bin seit vielen Jahren ein großer Fan von den Büchern Indridasons. Graue Nächte ist der zweite Band aus der Reihe um Flóvent und Thorson, die zeitlich im Island des 2.Weltkriegs spielt. Und obwohl ich den ersten Teil dieser Reihe (noch) nicht gelesen habe,war es überhaupt kein Problem in diese Geschichte rein zu kommen, die Arbeitsweise der beiden zu begreifen.

Beide Ermittler finde ich sehr sympathisch, so verschieden wie sie sind, so gut harmonieren sie miteinander.

Die Geschichte ansich wird auf zwei Ebenen erzählt, einmal über die Arbeit der Ermittler und einmal aus Sicht einer bis kurz vor dem Ende nicht benannten weiblichen Person; die zweite Ebene beginnt schon rund 2 1/2 Jahre vor der eigentlichen Geschichte und wird von eben jener unbekannten erzählt.

Diese zweischichtige Erzählweise macht die ganze Geschichte noch spannender, denn nach und nach werden die einzelnen Puzzlestücke freigelegt und zu einem großen ganzen zusammengefügt.

Mir hat dieses Buch außerordentlich gut gefallen, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und war dementsprechend recht fix durch damit.

Ich fand es spannend und fesselnd, informativ und erschütternd, so kenne ich den Autor, und das ist auch der Grund, weshalb ich seine Bücher so sehr liebe.

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Arnaldur Indriðason wurde am 28. Januar 1961 in Reykjavík (Island) geboren.

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