Eiseskälte

von Arnaldur Indriðason 
3,9 Sterne bei65 Bewertungen
Eiseskälte
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DarkTowers avatar

Typische Indriðason: düster. immer leicht depressiv, aber auch spannend.

N

Ein typisches Buch für den Autoren, aber dennoch war es für mich der beste Teil der Reihe.

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Inhaltsangabe zu "Eiseskälte"

Ohne Abschied zu nehmen, ist Kommissar Erlendur in die Ostfjorde gereist, dorthin, wo er seine Kindheit verbracht und seinen kleinen Bruder im Schneesturm verloren hat. Jahrzehnte zuvor hatten sich in dieser Gegend dramatische Szenen abgespielt: Ein Trupp englischer Soldaten geriet auf einem Höhenpfad in ein tödliches Unwetter. In derselben Nacht verschwand eine junge Frau, deren Leiche aber nie gefunden wurde. Das Schicksal dieser Frau zieht Erlendur in seinen Bann: Er will unbedingt herausfinden, was sich damals zugetragen hat – so schmerzlich es für ihn auch sein mag, Ereignisse aus dieser Zeit ans Licht zu bringen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404169832
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:380 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:16.09.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.11.2012 bei Lübbe Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Leylascraps avatar
    Leylascrapvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Frostiger Krimi
    Eiseskälte

    Rezension


    Der Kommissar Erlendur kehrt zurück an dem Ort seiner Kindheit. Dem Ort, an dem sein Bruder eines Tages bei einem Schneesturm verloren ging und nie wieder gefunden wurde.

    Doch nicht nur der Bruder verschwand eines Tages. Auch eine Frau  verschwand eines Tages bei einem starken Unwetter in dem englische Soldaten auch in dem Unwetter gelangen. Sie wurde nie gefunden und die Geschichte lässt Kommissar Erlendur einfach nicht los. Also geht er der Geschichte auf den Grund und versucht nebenbei auch heraus zu finden, was wohl mit seinem Bruder passiert sein musste. 


    Meine Meinung:


    Die Geschichte ist recht frostig. Nicht nur, weil es im Winter spielt und sehr kalt sein muss, sondern gab es auch nicht so viel Gefühle. Da passt der deutsche Titel "Eiseskälte" super. 


    Im großen und ganzen ist es ein guter Krimi, den ein bisschen mehr Tiefe gefehlt hatte.

    Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Die verleihen dem Buch etwas Besonderes.

    Auch wenn man sich das Ende schon recht früh denken kann, ist der Weg dorthin gut beschrieben und hält die Spannung.  



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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Eis-kaltes-Island

    Ein typisch isländischer Roman!
    Auf eine ganz besondere Weise wird die Vergangenheit von Erlendur wiedergespiegelt. alte Geschichten, Missverständnisse, Geheimnisse, Verbrechen und Tragödien werden aufgerollt...
    Auch die Elfen- und WiedergängerWelt hat ihren (berechtigten) Platz in diesem Roman.

    Es ist ein Buch mit vielen Facetten, still, nachdenklich, gruselig und mysteriös...wer die vorherigen Romane von und mit Erlendur kennt, erfährt nun was beim Schneesturm mit seinem Bruder geschah...

    Es soll der letzte Roman dieser Reihe sein, aber das Ende von *Eiseskälte* bleibt offen...darf man sich doch noch auf ein nächstes Buch freuen?

    Der bildhafte Schreibstil von Arnaldur Indriðason versetze mich sofort an die Orte, die ich selbst schon kennenlernen durfte.

    Wer Island und seine ganz besondere, mysteriöse Welt mag, sollte diesen Roman unbedingt lesen.

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    Q
    quadrupesvor 4 Jahren
    Routinierter Abschluss der Reihe


    Kommissar Erlendur ist an den Ort seiner frühen Kindheit - die isländischen Ostfjorde - zurückgekehrt. Dort wird er mit dem bislang ungeklärten Verschwinden einer jungen Isländerin Anfang der 40er-Jahre des 20. Jahrhunderts konfrontiert. Das Schicksal der Frau lässt ihn nicht los und aufgrund zahlreicher Gespräche mit Zeitzeugen, deren Verwandten sowie entfernten Verwandten des Opfers gelingt es Erlendur, ein lange zurückliegendes Verbrechen zu rekonstruieren und aufzuklären. In diesem Zusammenhang stößt er auch auf neue Erkenntnisse über den tödlichen Unfall seines Bruders in Kindheitstagen, die es ihm ermöglichen, dessen Tod aufzuarbeiten und mit den damaligen Ereignissen endgültig seinen Frieden zu schließen.


    „Eiseskälte“ bildet den Abschluss der Romanreihe um Kommissar Erlendur von der Kriminalpolizei Reykjavík. Indriðason bleibt auch im elften Band seinem Stil treu. Routiniert lässt er Erlendur ein lange zurückliegendes Verbrechen anhand tiefgehender Dialoge und mit viel Gespür für Details aufklären. Arnaldur Indriðason greift somit in „Eiseskälte“ auf seine altbewährten Erzähl- und Stilmittel zurück, die beim Leser in gewohnter Weise prägende Stimmungen und Gefühle wecken, jedoch zugleich erkennen lassen, dass Erlendur als Protagonist mit all seinen Charakterzügen mittlerweile ausgeschrieben sein dürfte. Es ist daher zu begrüßen, dass Indriðason sich entschlossen hat, diese Kriminalreihe nunmehr abzuschließen und eine mit ihr und deren Charakteren in engem Zusammenhang stehende neue Reihe zu beginnen.

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    Simona1277s avatar
    Simona1277vor 5 Jahren
    Eiseskälte

    Auf den ersten Seiten bekommt man einen kleinen Eindruck vom Leben des Hauptcharakters Erlendur, ein junger Polizist, der in seiner alten Heimat Urlaub macht.
    Schon bald wird klar, daß sich Erlendur nicht nur ausruhen und die schöne Aussicht genießen möchte. Eine schlimme Vergangenheit liegt auf dem Ort, eine Vergangenheit die auch unmittelbar etwas mit Erlendur zu tun hat.
    Im zweiten Weltkrieg verschwand eine junge Frau und Jahrzehnte später sein Bruder. Hängen die Vorfälle womöglich zusammen?   
      Der Einstieg in dieses Buch war für mich ziemlich verwirrend. Die Dialoge musste ich Anfangs 2 mal lesen, um genau zu wissen wer gerade spricht.Das legte sich einige Seiten später wieder und man konnte die Dialoge besser auseinander halten. Ich hatte das Gefühl, das sich der Autor immer besser in das Buch hineinfand.
    Der Autor schreibt sehr bildlich. Ich konnte mir die Umgebung sehr gut vorstellen und war schnell mitten im Geschehen. Die isländischen Namen und Gebiete sind für den deutschen Leser ungewohnt und schwer auszusprechen, aber dies tut der guten Story keinen Abbruch.
    Das Cover ist sehr schön gestaltet und ich würde es im Buchladen aus reiner Neugierde in die Hand nehmen um den Klapptext zu lesen.

    Mein Fazit: Wer auf einen guten Krimi mit mysteriösen Touch steht, sollte sich dieses Buch kaufen.

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    Querbeetleserins avatar
    Querbeetleserinvor 5 Jahren
    Langweilig

    habe es leider nicht geschafft,mehr als die ersten dreissig Seiten zu lesen.Der Klappentext versprach mehr,als das Buch gab,die Geschichte hat mich von Anfang nicht angesprochen und war mir zu langweilig,schade!

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    silberfischchen68s avatar
    silberfischchen68vor 5 Jahren
    eiskalt...

    Dieser angeblich letzte Erlendur ist so ganz anders als die anderen. Wir begleiten Erlendur in seine Heimat und seine Jugend zum Schneesturm, in dem er seinen Bruder verlor. Durch Zufall stößt er hier auf einen Fall aus dem zweiten Weltkrieg, dem er auf die Spur geht, ohne die Suche nach seinem Bruder aufzugeben.

    Ein sehr intensives, eher stilles Buch. Mitunter auch ein wenig langatmig - und manchmal sehr deprimierend und ziemlich gruselig, wenn von lebendig Begrabenen die Rede ist. Aber Durchhalten lohnt sich.

    In diesem Buch erfahren wir endlich, was damals im Schneesturm passierte, wie sich alles abspielte mit seinem Bruder. Erlendur kommt dem Leser näher als in den zehn Bänden davor.

    Das Ende ist ein Cliffhanger, Erlendur tot? Möglich..aber auch möglich, dass er es nicht ist und es doch einen nächsten Fall gibt...ich hoffe es!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    rezension

    Als mir klar wurde, dass hier das Hauptmotiv ist, in der Vergangenheit von Erlendur herum zukramen, habe ich es über 20 Seiten nicht geschafft.

    Mein FAZIT dieser Krimireihe: Geht so. Alles in allem eher nicht der Hit. Schade, dass Indridason nicht mehr Erlendurs Kollegin und Kollege hat ermitteln lassen. Beide Bücher, in denen das der Fall war, waren mehr nach meinem Geschmack, als die Ermittlungen von Erlendur.

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    Elfenblumes avatar
    Elfenblumevor 5 Jahren
    Zwiespältige Gefühle

    Der Autor lässt Erlendur weit in die Vergangenheit reisen. Alles dreht sich um das spurlose Verschwinden von Menschen. Dass sein Bruder Bergur als Kind verschwunden ist, hat er nie überwunden, macht sich Vorwürfe, dass er es nicht verhindern konnte. Das ist nicht neu. Die Einsamkeit und Kälte ist spürbar. Manchmal ist die Handlung schwerfällig, auch dem Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart ist nicht immer leicht zu folgen. Teilweise ist es fesselnd, dann wieder langatmig und der Autor verzettelt sich in Details. Erlendur sucht schon fast zwanghaft nach der Wahrheit....  ich finde die Handlung verwirrend... und auch das Ende weckt zwiespältige Gefühle in mir.

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    nr-verlags avatar
    nr-verlagvor 6 Jahren
    Rezension zu "Eiseskälte" von Arnaldur Indridason

    In seinem, nach Zählung des Verlags 11. Fall, begegnen wir Kommissar Erlendur endlich wieder, nachdem er in den vorangehenden Bänden der Reihe nur noch von seinen Kollegen erwähnt wurde, aber nicht mehr selbst in Erscheinung trat. Während man sich in Reykjavik also über seine lange Abwesenheit wundert, ist Erlendur am Ort seiner Kindheit in den Ostfjorden und versucht, wie schon in früheren Bänden, das Verschwinden von Menschen zu klären. Wir erfahren vieles über seine eigene Geschichte und seine Familie, das seinen Charakter im Rückblick auf die Reihe umso schlüssiger erscheinen lässt. Ein Thema, das das Leben vieler Figuren in diesem Roman bestimmt (hat), ist das Gefühl der Schuld. Erlendur erweist sich wieder einmal als besonders hartnäckiger Ermittler, was letztlich sogar dazu führt, dass er einige Erfahrung im nächtlichen Öffnen von Gräbern sammelt.
    Obwohl die Geschehnisse, um die es geht, Jahrzehnte zurückliegen, gelingt es dem Autor, die aus seinen Büchern gewohnte Spannung aufzubauen. Allerdings geschieht das diesmal eher gemächlich.
    Der Klappentext ist mit der Frage überschrieben "Stirbt Erlendur?" und schließt mit der Aussage, dass es sich hierbei um Kommissar Erlendurs letzten Fall handelt. Der Roman selbst enthält zwar einige Andeutungen in diese Richtung, hat aber doch letztlich ein offenes Ende. Warum der Verlag also ungefragt mit dieser Information auf dem Cover daherkommt, ist einigermaßen rätselhaft.

    Kommentare: 2
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    DarkTowers avatar
    DarkTowervor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Typische Indriðason: düster. immer leicht depressiv, aber auch spannend.
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