Arnaldur Indriðason Frevelopfer

(98)

Lovelybooks Bewertung

  • 109 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 16 Rezensionen
(24)
(41)
(26)
(7)
(0)

Inhaltsangabe zu „Frevelopfer“ von Arnaldur Indriðason

In einer Wohnung mitten in Reykjavík wird ein Mann tot aufgefunden - mit durchtrennter Kehle. Der Täter scheint das Opfer gekannt zu haben, denn nichts weist auf einen Einbruch hin. Kommissarin Elinborg findet am Tatort einen Kaschmirschal, der einen merkwürdigen Geruch verströmt, und in der Jackentasche des Opfers eine Vergewaltigungsdroge. Erlendurs Kollegin ahnt, dass der Mord die Rache für ein brutales Verbrechen war. Und ihm Freveltaten vorrausgingen, die nie gesühnt werden können ... Während Kommissar Erlendur in de Ostfjorden seine traumatischen Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten versucht, ermittelt Elínborg in einem Mordfall, der nicht nur sie erschüttert.

In einer Nacht ausgelesen ;-)

— yesterday
yesterday

Indische Küche in Island spannend serviert!

— sommerlese
sommerlese

Stöbern in Krimi & Thriller

SOG

Eine Todesliste, die einen ganz tragischen Hintergrund hat - unheimlich spannend, erschreckend und nervenzerreisend geschrieben

EvelynM

Todesreigen

Wie alle Bücher der Reihe ein absolutes Muss für alle Thrillerfans.

Tina06

Ermordung des Glücks

Der Autor überzeugt mit guter Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen.

NeriFee

Totenstille im Watt

Interessante Perspektive, kurzweilig und ein sehr angenehmer Schreibstil. Leider nicht so fesselnd, wie man bei der Perspektive erwartet.

AreadelletheBookmaid

Nachts am Brenner

Grauner und Saltapepe ermitteln in der Vergangenheit. Solider Krimi am dunklen Brennerpass.

oztrail

Verfolgung

So toll wie der vierte Teil. Auch mit dem neuen Autor ist die Story um Mikael und Lisbeth spannend

Rahel1102

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Selbstjustiz

    Frevelopfer
    jenvo82

    jenvo82

    18. November 2014 um 10:44

    Klassischer Kriminalroman. Hier stehen weniger der Mörder und sein Täterprofil im Vordergrund als die gründliche Ermittlungsarbeit der isländischen Kriminalpolizei. Vergewaltigungstaten verjähren nicht und wenn das Rechtssystem keine ausreichenden Strafen verhängt, schlägt irgendwann die Selbstjustiz zu.

  • Frevelopfer

    Frevelopfer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. August 2014 um 16:23

    „Arnaldur Indriðason schreibt über Island, aber er schreibt über die Welt” WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG In einer Wohnung mitten in Reykyavík wird ein Mann tot aufgefunden – mit durchtrennter Kehle. Der Täter scheint das Opfer gekannt zu haben, denn nichts weist auf einen Einbruch hin. Kommissarin Elínborg findet am Tatort einen Kaschmirschal, der einen merkwürdigen Geruch verströmt, und in der Jackentasche des Opfers eine Vergewaltigungsdroge. Erlendurs Kollegin ahnt, dass der Mord die Rache für ein brutales Verbrechen war. Und ihm Freveltaten vorausgingen, die nie gesühnt werden können … Meine Begeisterung für das Buch hält sich in Grenzen. Nochmal würde ich es garantiert nicht lesen.

    Mehr
  • Indische Küche hilft bei Mordaufklärung!

    Frevelopfer
    sommerlese

    sommerlese

    23. May 2014 um 09:27

    Island Krimi Autor "*Arnaldur Indridason*" hat mit "*Frevelopfer*" seinen 9. Fall der Kommissar-Erlendur-Serie vorgelegt. Allerdings wird Erlendur in diesem Krimi durch seine Kollegin Elinborg würdig vertreten. Island, Reykjavik In einer Wohnung wird die Leiche eines Mannes gefunden, ihm wurde die Kehle durchgeschnitten. Da kein Einbruch vorliegt, ermittelt Kommissarin Elinborg wegen Mordes. Am Tatort entdeckt sie einen Kaschmirschal, dem ein merkwürdiger Geruch anhaftet. Außerdem hat das Opfer ein Narkotikum bei sich: Rohypnol. War der Mord die Rache für vorangegangene Freveltaten? Elinborg ist eine ausgezeichnete Ermittlerin, die einfach einen siebten Sinn für Zusammenhänge und ein gutes Gespür für Menschen und deren Gefühle hat. Mit entschiedenem Biss geht sie an den Fall heran, der sie auch nachts verfolgt und um ihren Schlaf bringt. Ihre Verhöre begeistern, denn sie lenkt ihr Gegenüber stets in Situationen, viel von sich preis zu geben. Sie ist eine ganz besondere Person, die eigentlich eine eigene Krimireihe verdient hat. Die Tragik dieser Freveltat kommt im Krimi gut zum Ausdruck. Hier werden unter Einsatz von KO-Tropfen junge Frauen mißbraucht, die aus Schamgefühl keine Anzeige erstatten. Dadurch können ihre Täter unbehelligt weiter freveln, ohne strafrechtlich verfolgt und belangt zu werden. Interessant finde ich hier auch besonders den Einblick in die Privatsphäre Elinborgs. Man lernt ihre Familie näher kennen und erkennt ihre eigenen Schwierigkeiten durch ihren Nerven aufreibenden Fulltimejob. Speziell die Einblicke in die isländische und indische Küche haben mir sehr gut gefallen. Ein absolut gelungener Krimi mit Spannungspotential, schon allein durch den realen Hintergrund mit aktuellem Bezug ein Lesemuss. Wahrscheinlich wird Elinborg eher von Frauen geschätzt! Ich kann diese Ermittlerin und ihren Arbeitsstil absolut leiden.

    Mehr
  • Mord in Reykjavik

    Frevelopfer
    Cloodia

    Cloodia

    17. November 2013 um 19:42

    In einer Wohnung in Reykjavik wird die Leiche eines jungen Mannes aufgefunden. Ihm wurde auf gekonnte Art und Weise die Kehle durchgeschnitten.  Am Tatort wird, neben anderen Gegenständen, auch eine Vergewaltigungsdroge gefunden. Kommissarin Elinborg ist mit den Ermittlungen betraut worden, in dessen Verlauf sie versucht, Familie und Beruf wenigstens noch einigermaßen miteinander in Einklang zu bringen. Das Opfer hatte kaum soziale Kontakte, so dass Elinborg die wenigen Menschen, die ihn kannten, ausfindig machen muss. Dabei stößt sie auf die unterschiedlichsten Persönlichkeiten und muss allerlei Indizien zu einem Ganzen zusammen fügen. Aufgrund des flüssigen Schreibstiles liest sich der Krimi sehr leicht und zügig. Es fällt an keiner Stelle schwer, die Handlung mitzuverfolgen. Die Dialoge während der Vernehmungen sind gut aufgebaut und der Weg vom Mord, bis hin zur Lösung des Falles, ist jederzeit nachzuvollziehen. Kommissarin Elinborgs Persönlichkeit wird im Laufe des Buches zunehmend charakterisiert. Hierbei wird auch Einblick in ihre Familie gewährt - zum einen mit Blick auf das Positive, zum Anderen aber auch mit Blick auf die innerfamiliären Schwierigkeiten. Auch die anderen Protagonisten werden ausreichend charakterisiert und tragen dazu bei, dass der Leser bis zum Ende des Buches grübelt, wer denn nun der Täter ist. Ich kann den Krimi ohne Bedenken weiter empfehlen. Als Leser kann man sehr gut Mitdenken und Mitspekulieren. Wer allerdings unerwartete Gefahren oder bedrohliche Situationen in Kriminalromanen mag, dem wird hier genau dies fehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Frevelopfer"

    Frevelopfer
    j125

    j125

    05. August 2013 um 20:51

    In diesem Island Krimi von Arnaldur Indridasson ermittelt mal nicht Kommissar Erlendur, sondern seine Kollegin Elinborg. Es ist schön, auch mal näheres über sie zu erfahren, über ihre Familie und wie sie arbeitet. Wie auch bei den anderen Büchern hat mir sehr gefallen, dass einige isländische Gepflogenheiten übernommen wurden, wie beispielsweise die Tatsache, dass man sich in Island duzt.  Anfangs irritiert das vielleicht ein wenig beim Lesen, aber ich mag dieses Stück Authentizität. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war nicht vorhersehbar und sehr spannend. Auf jeden Fall empfehlendswert.

    Mehr
  • rezension

    Frevelopfer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. June 2013 um 19:51

    das bisher beste Buch dieser Reihe - finde ich! Der Start ist zwar etwas zäh, doch weil hier nicht Erlendur ermittelt (er ist im Urlaub), sondern seine Kollegin, sind hier zum einen die Lückenfüller nicht zu finden - Erledurs Familie und deren ewigen Drogenprobleme - und zum anderen scheint auch der Autor hier seine Feder neu gefasst zu haben: Das Buch baut interessante Spannung auf. Auch wenn diese sich nicht ins Unermessliche steigert, so ist sie hier doch auffallend, da vorher fast nie vorhanden... Die Kollegin bringt dem Leser neuen Wind und lässt das alte beiseite - und das tat mir und dem Buch gut.

    Mehr
  • Kann man lesen, muss man aber nicht.

    Frevelopfer
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    22. April 2013 um 13:33

    Ich muss sagen, dass ich bislang wirklich keinen einzigen Roman des Autors kenne und es allgemein mein erster Island - Krimi war. Dieses Buch habe ich über eine Verschenkungsaktion gewonnen und es mir nun gestern endlich mal zur Hand genommen. Da das Wetter sich dafür heute perfek geeignet hat, habe ich es auch auf dem Balkon durchgelesen. In einer Wohnung inmitten von Islands Hauptstadt wird ein Mann tot aufgefunden, mit durchgetrennter Kehle. Sein Tod gibt viele Rätsel auf, zumal es keine Einbruchsspuren gab. Hat er seinen Mörder gekannt und ihm womöglich selbst die Tür geöffnet? Die Kommisarin Elinborg nimmt sich dem Fall an und prompt deutet alles darauf hin, dass das Opfer selbst nicht nur Opfer war, sondern auch Täter in einem anderen Fall. In seiner Jackentasche findet sie eine Vergewaltigungsdroge, welche auf Verbrechen hinweisen, die nicht nur sie erschüttern. Ich muss allerdings auch ehrlich gestehen, dass ich von dem Buch einen .. sagen wir richtigen Krimi erwartet hätte. Im Laufe des Buches vernimmt die Kriminialkommisarin etliche Zeugen, geht etlichen Hinweisen nach und doch hatte ich oft das Gefühl, dass eher ihre private Situation im Vordergrund steht. Die Aufklärung des Falles war eher.. reine Routine. Sie verfolgt die Spuren, die ihr gelegt werden, ist von einem Vater und seiner Tochter nicht ganz überzeugt, welche sich des Mordes schuldig bekennen und der eigentliche Mörder selbst wird ihr am Ende fast schon auf dem Silbertablett serviert. Das Buch an sich war vom Schreibstil her wirklich gut zu lesen und auch die Thematik fand ich gut aufgegriffen, allerdings hat mir ein wenig die Spannung gefehlt , wodurch das Buch nur 3 von 5 Gänseblümchen von mir bekommt.

    Mehr
  • Rezension zu "Frevelopfer" von Arnaldur Indridason

    Frevelopfer
    goldstaub

    goldstaub

    14. December 2012 um 08:50

    meine meinung: das buch ist sehr flüssig geschrieben und das geheimnis wer der täter ist, wurde bis auf die letzten seiten geheim gehalten. zum autor: arnaldur indridason wurde 1961 in reykjavík geboren. zum buch: kommissarin elinborg wird zu einem mordfall gerufen. ein mann wurde tot in seiner wohnung aufgefunden, ihm wurde die kehle durchgeschnitten. elenborg findet unterm bett einen damenschal, er riecht nach einem indischen gewürz und in der jacke des toten wird eine vergewaltigungsdroge gefunden. für elinborg und ihre kollegen ist schnell klar das dieses verbrechen ein racheakt ist. nur wer könnte so eine tat nur verüben?? durch zufall spürt elinborg eine frau auf die von dem toten vergewaltigt wurde. die beamten nehmen die frau und ihren vater ins visier. nach langen vernehmungen gesteht der vater die tat, er behauptet das messer hat er ins meer geschmissen. doch plötzlich ist sich elinborg nicht mehr sicher ob er wirklich der gesuchte mörder ist. nach einigen nachforschungen wird elinborg auf einen mann aufmerksam, dessen halbschwester auch von dem toten vergewaltigt wurde. könnte er der mörder sein?? wenn ja, wird er wirklich seine tat bereuen??

    Mehr
  • Rezension zu "Frevelopfer" von Arnaldur Indridason

    Frevelopfer
    Papillion

    Papillion

    26. August 2012 um 11:10

    Frevelopfer ist ein netter Isländischer Krimi, allerdings gefielen mir manche Heransgehensweisen und Verdächtigungen der Kommissarin Elinborg nicht wirklich. Die Geschichte über den Mord war eigentlich sehr spannend, da man bis auf die letzten 50 Seiten nicht wirklich wusste, wer denn jetzt letztendlich der Mörder war. Die Zeugenbefragungsgespräche gefielen mir sehr gut, vor allem weil es eine ganz schöne Umstellung war, dass in dem ganzen Krimi nur geduzt wurde. Elinborg an sich ist mir eigentlich recht sympatisch nur diese übertriebenen Ausschweifungen übers Kochen haben mich manchmal etwas gestört. An sich finde ich das Krimi-Thema gut und der Schreibstil ist locker und lässt sich flüssig lesen. Schade, ich hatte mir etwas mehr von einem Island-Krimi erhofft...

    Mehr
  • Rezension zu "Frevelopfer" von Arnaldur Indridason

    Frevelopfer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. August 2012 um 18:53

    Das Isländer auch Krimis schreiben, war mir bis vor kurzem noch neu. Ich weiß gar nicht, wer mir Indriðason als Autor ans Herz gelegt hat, aber auf meinem Wunschzettel stand eigentlich ein anderes Werk: "Abgründe". Zum Geburtstag bekam ich dann aber "Frevelopfer" geschenkt, welches nun mein erster Indriðason wurde. Es ist der 9. Fall der "Kommisar Erlendur"-Reihe, in dem derselbige allerdings so gut wie keine Rolle spielt. Seine Kollegin Elínborg ermittelt in einem Fall eines ermorderten jungen Mannes, der mit durchgeschnittener Kehle, einem zu kleinen T-Shirt bekleidet und Rohypnol in der Hosentasche aufgefunden wird. Das Rohypnol ist bekannt als Beruhigungsmittel, aber auch als sogenannte Vergewaltigungsdroge, da es vermischt mit Alhohl zu einem totalen Gedächtnis- und Kontrollverlust führt. Schnell sind Elínborg und ihr anderer Kollege sich einig, dass es sich hierbei wohl um einen Racheakt handelt. Der Tote namens Runólfur hat vermutlich junge Frauen mit diesem Mittel willenlos gemacht und sie vergewaltigt und jemand hat sich an ihm gerächt, indem er ihn ebenfalls diese Zeug schlucken ließ. Lange Zeit bekommt die Polizei allerdings nicht viel heraus - weder über Runólfur, der als freundlicher, unbescholtener Bürger bekannt ist - noch über die Frau, mit der er am Tag des Todes noch Geschlechtsverkehr hatte. Ist sie die Mörderin? Am Tatort fand sich noch ein Tuch mit einem ungewöhnlichen Geruch, dem Geruch nach Tandoori - einer indischen Gewürzmischung. Zumindest ist dies ein Anhaltspunkt, ebenso die Zeugenaussage einer etwas verwirrten Frau, die einen Mann mit einer "Antenne" am Bein zum Tatzeitpunkt in der Nähe der Wohnung des Opfers gesehen haben will. Schleppend sind die Ermittlungen. Zeitweise spielen mehr die Familienverhältnisse der Kommissarin eine Rolle - ihre pubertierenden Kinder, ihre Leidenschaft fürs Kochen, die ihr in diesem Fall sehr weiterhilft. Zwischendurch ist auch die Rede des vorhin bereits erwähnten Kollegen Erlendur, der zu einem Urlaub weilt, aber gleichzeitig für niemanden erreichbar ist und die Sorge um ihn zunehmend wächst. Insgesamt hat mich der Krimi nicht überzeugt. Das lag an zwei Dingen, zum einen fand ich die eigentliche Krimihandlung zu offensichtlich, die Fährten zu plump gelegt, die offenen Fäden und Ungereimtheiten teilweise am Ende nicht aufgelöst. Da habe ich schon wesentlich Besseres gelesen. Zum anderen - und das trägt sicherlich auch zum ersten Störfaktor bei - ist die Sprache sehr einfach und wenig virtuos. Gerade nach dem Genuss eines vortrefflichen Romans fiel es mir schwer, mich mit dieser Schlichtheit anzufreunden. Sicher erwartet man von Krimis keine literarische Höchstleistung, aber auch hier bin ich von z. B. Elizabeth George eine andere Klasse gewohnt. Indriðason versucht in seiner Reihe die klassischen Muster zu bedienen: die Kommissare bekommen ein Profil und dies wird (vermutlich) von Roman zu Roman weiter verfolgt. Vielleicht konnte ich deshalb auch einiges im Buch nicht nachvollziehen. Und vielleicht wurden deshalb auch nicht alle Fäden zu Ende gesponnen. Es reizt mich allerdings nicht allzusehr, diese wieder aufzunehmen - so spannend waren sie dann doch nicht. Gut gefallen hat mir hingegen, dass dem Autor mit der Kommissarin Elínborg eine Figur gelungen ist, die mitten im Leben steht. Sie hat kein Alkoholproblem wie Harry Hole bei Nesbo, sie ist kein einsamer Wolf wie Wallander und kein Adliger wie Thomas Lynley. Auch die Aufklärung des Falles ist nicht spektakulär, sondern vielmehr große Routinearbeit: das Überprüfen von sämtlichen Verbindungen zum Opfer, zu den gefundenen Gegenständen und immer wieder Nachhaken und unter Druck setzen der Verdächtigen. Dabei geht es aber ganz ohne Action und Gewalt zu. Und manches bleibt eben auch unaufgeklärt, trotz guter Polizeiarbeit, weil einfach nach einer gewissen Zeit kein Beweis mehr vorrätig ist, um einen Täter dingfest zu machen. Ebenfalls positiv fand ich die Kochleidenschaft der Kommissarin, die meiner eigenen sehr entspricht. So mochte ich die Ausflüge, die sie in ihre Küche macht - manch anderen mag dies langweilen.

    Mehr
  • Rezension zu "Frevelopfer" von Arnaldur Indridason

    Frevelopfer
    AnnaChi

    AnnaChi

    10. May 2012 um 16:21

    Mitten in Reykjavik wird ein Toter mit durchschnittener Kehle gefunden. Alles deutet darauf hin, dass der Täter ihn kannte. Die Vergewaltigungsdroge Rohypnol wird in Verbindung mit dem Mörder gebracht ... Kommissarin Elinborg dröselt die verwickelten Fäden des Falls auf, die weit in die Vergangenheit und einen kleinen isländischen Ort führen. - Eine Geschichte vom Leid der Opfer und der Schuld, die nicht verjährt, gewohnt gekonnt erzählt von Arnaldur Indridason. Gefallen hat mir besonders die Kommissarin Elinborg, die, wie im "wirklichen Leben" nicht nur mit beruflichen, sondern auch mit familiären Problemen zu kämpfen hat. Ihr den Indridason-Fans bekannter Kollege Erlendur weilt während des Krimis übrigens unauffindbar in den Ostfjorden - mal sehen, ob er bis zum nächsten Fall wieder aus der Versenkung auftaucht.

    Mehr
  • Rezension zu "Frevelopfer" von Arnaldur Indridason

    Frevelopfer
    Kiara

    Kiara

    12. February 2012 um 13:06

    Inhalt: In einer Wohnung in Reykjavík wird ein toter Mann aufgefunden. Alles deutet auf Mord durch eine vertraute Person hin. Als die Vergewaltigungsdroge Rohypnol in seiner Jackentasche entdeckt wird, ahnt Kommissarin Elinborg, dass diese Tat ein Racheakt für ein grausames Verbrechen sein könnte... Eindruck: Das Grundproblem, dass ich mit diesem Buch hatte, ist, dass es mir an kaum einer Stelle naheging. Und das bei einem Thema, auf das ich normalerweise überaus sensibel reagiere. Beginne ich mal bei der Kommissarin: Erlendur, der eigentliche Hauptkommissar dieser Reihe, ist verschollen und nun steht seine Kollegin Elinborg im Mittelpunkt der Ereignisse. Doch das ganze Buch über blieb sie mir seltsam fremd, blass und leider auch etwas schwach. Obwohl neben dem eigentlichen Kriminalfall auch ihre Familie vorgestellt wird und die Probleme mit ihren Kindern beschrieben werden, konnte ich mich mit ihr einfach nicht anfreunden. Dann beginnt das Buch auch noch sehr zäh. Nach dem Leichenfund reiht sich Zeugenbefragung an Zeugenbefragung. Zudem wird ein zu großer Fokus auf Familienthemen und sonstige Dinge gelegt, die vom eigentlichen Fall ablenken. Da der Großteil der Seiten aber nur aus Dialogen besteht und kaum etwas beschrieben wird, konnte sich keinerlei Atmosphäre entfalten. Zudem empfand ich die einzelnen Befragungen als sehr eintönig und langatmig. Daran hat sich den Großteil des Buches auch nichts geändert. Erst ganz zum Schluss ist es meiner Meinung nach dem Autor gelungen dem Leser nahezubringen, welches Leid den Opfern von Vergewaltigungen widerfährt und wie schwer es ist, solch traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Denn auch wenn im Buch beschrieben wird, wie lasch solche Verbrecher bestraft werden, fehlt auf weiten Strecken der eigentliche Bezug zu den Opfern. Und das finde ich sehr schade. Denn dieses Thema hat es verdient mehr Beachtung zu finden, damit mehr Menschen begreifen, dass sich in unserem Rechtssystem dringend etwas ändern muss. Auch im direkten Vergleich zu "Abgründe", dem 10. Krimi von Indridason, hat "Frevelopfer" sehr schlecht abgeschnitten. Hat mich in Abgründe die spannende und vielschichtige Umsetzung eines aktuellen Themas in Island restlos überzeugt, empfand ich "Freveleopfer" dagegen als große Enttäuschung. Allerdings kenne ich die ersten 8 Bücher um Kommissar Erlendur noch nicht, habe mir aber sagen lassen, dass diese richtig gut sein sollen. Also werde ich es demnächst einfach mit einem der früheren Krimis versuchen. Cover: Die neuen Cover für diese Reihe finde ich sehr gelungen: Das frostige Weiß mit der schwarzen Schrift passen richtig gut zu den Island-Krimis. Fazit: Im Gegensatz zu "Abgründe" war "Frevelopfer" für mich eine große Enttäuschung. Ein wichtiges Thema wurde einfach zu zäh und langatmig umgesetzt. Schade!

    Mehr
  • Rezension zu "Frevelopfer" von Arnaldur Indridason

    Frevelopfer
    LEXI

    LEXI

    07. January 2012 um 21:11

    Mein favorisierter Autor im Bereich der Nordischen Kriminalliteratur hat mich mit dem vorliegenden Roman wieder einmal nicht enttäuscht. Im Gegenteil. In wunderbarer Sprache erzählt er die Geschichte um einen Mordfall mitten in Reykjavik, entwirrt behutsam die Handlungsfäden, verfolgt akribisch die vielen Fährten und serviert dem Leser einen Kriminalroman der Spitzenklasse. 5 Sterne für Plot, lebendige und interessante Protagonisten und ausgezeichneten Schreibstil. Perfekt.

    Mehr
  • Rezension zu "Frevelopfer" von Arnaldur Indridason

    Frevelopfer
    Sokrates

    Sokrates

    30. March 2011 um 08:54

    Die Geschichte ist nicht gequält erzählt und der Mordfall von der Idee her nicht allzu sehr an den Haaren herbeigezogen, aber irgendwie kam wenig Spannung auf, auch wenn man "weiterlas". Im Vergleich zu den vorangegangenen Krimis ein weniger überzeugendes Leseerlebnis. Vielleicht wird der Nächste besser.

  • Rezension zu "Frevelopfer" von Arnaldur Indridason

    Frevelopfer
    Winterzauber

    Winterzauber

    14. May 2010 um 15:30

    So, geschafft, nicht so gut wie - Kälteschlaf - was mich nicht wundert, da an dieses Buch ja nun schwer dran zu kommen ist. Dieses mal fehlt Erlendur komplett, er gönnt sich einen Urlaub und taucht gar nicht auf, die Ermittlungen führt seine Kollegin Elinborg, man erfährt sehr viel über ihr Privatleben, ihre Kinder, ihr Ehemann - sehr interessant. Ein Vergewaltiger, der mit k.o.-Tropfen sich Frauen gefügig macht, wird tot aufgefunden und die Ermittlungen laufen die erste Zeit ins leere - unheimlich interessant auch die Tatsache, dass man mit dem Opfer keinerlei MItgefühl hat, im Gegenteil, fast habe ich gehofft, der Mörder möge nie gefunden werden, da das Opfer so verabscheuungswürdig rüber kommt. Aber natürlich kommt es anders. Für mich ein überraschendes Ende - alles in allem gute Story , komplett nachvollziebar - mit Bedauern habe ich das Buch schnell ausgelesen und hoffe mit Ungeduld auf den nächsten Band.

    Mehr
  • weitere