Arnaldur Indriðason Frostnacht

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Inhaltsangabe zu „Frostnacht“ von Arnaldur Indriðason

In Reykjavík wird an einem frostigen Wintertag die Leiche eines Kindes entdeckt. Die Kriminalbeamten sind schockiert: Der dunkelhäutige Junge liegt im eigenen Blut festgefroren, offenbar brutal niedergestochen. Wie konnte es zu so einer grausamen Tat kommen? Erlendur, Sigurður Óli und Elinborg nehmen die Ermittlungen auf und konzentrieren sich zunächst auf das direkte Umfeld des Kindes: die Lehrer, die Mitschüler, die Angehörigen. Je mehr die Beamten in Erfahrung bringen, desto tragischer erscheint der Tod des kleinen Jungen ... Kommissar Erlendur ermittelt in seinem siebten Fall.

Unterhaltsam, hat mich jedoch nur mäßig begeistert.

— Marjuvin

Nicht das beste Buch Indriðasons!

— sommerlese

nach 100 Seiten abgebrochen

— silbereule

Etwas langatmig. Der Autor kann es besser. Der bisher am wenigsten spannende Krimi von Arnaldur Indridason, den ich gelesen habe....

— Igela

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  • Tod in der Eiseskälte

    Frostnacht

    kassandra1010

    28. November 2016 um 19:33

    Ein Buch aus der Krimi-Reihe um Erlendur.Eine Kinderleiche beschäftigt das Team Erlendur. Brutal getötet und einfach in der Eiseskälte liegengelassen, beginnt die Ermittlung in der tiefen Nacht.Der siebte Fall macht Erlendur zu schaffen. Er hadert immer noch mit seiner Tochter und steht immer mehr zu seinem Einzelgängertum. Während sein Team das gesamt Umfeld des toten Jungen verhört, liest man Szenen, die einem selbst schwer zu schaffen machen....Ein kriminalistisches Meisterwerk!

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  • Frostig

    Frostnacht

    Wortklauber

    02. December 2015 um 17:26

    In einer trostlosen Hochhaussiedlung, bei Temperaturen unter Null und im isländischen Winterdunkel, wird ein kleiner Junge erstochen aufgefunden. Seine Mutter ist Thailänderin. Die Ehe mit seinem isländischen Vater scheiterte. Sunee ist eine der Migrantinnen in Island, die bei manchen unverhohlen auf Abwehr treffen. Ist der Mord an dem kleinen Jungen auf fremdenfeindliche Motive zurückzuführen? Erlendur und sein Team ermitteln im näheren Umfeld des Jungen, in der Familie, bei den Nachbarn, der Schule, im Freundeskreis seines älteren Bruders. Jedem geht der Fall an die Nieren, Erlendur noch zusätzlich, weil er sich an den Tod seines Bruders erinnert fühlt, der als Kind in einem Schneesturm verschwand, ohne jemals wieder aufgetaucht zu sein, während er selbst überlebte und sich seitdem Vorwürfe macht. Zu allem Überfluss lassen sich seine erwachsenen Kinder - zu denen er nie viel Kontakt hatte, die er quasi durch die Trennung von der Mutter mit verlassen hat - nicht davon abbringen, diese Geschichte zu hinterfragen. Marian Briem, ein ehemaliger Vorgesetzter, liegt im Sterben, versucht noch zu helfen. Womöglich steckt auch etwas ganz anderes dahinter. Ein Kleinkrimineller macht Andeutungen, die darauf hindeuten, dass der Peiniger seiner Jugendtage immer noch auf freiem Fuß ist. Quasi im Hintergrund befasst Erlendur sich mit dem Fall einer verschwundenen Ehefrau (das alte, immer wiederkehrende Motiv des Verschwindens). Er ist davon überzeugt, dass die Frau noch am Leben ist. Nicht zuletzt deshalb begeht er einen entscheidenden Denkfehler. Auf vielen Seiten des Romans begleitet der Leser Erlendur und sein Team bei Vernehmungen - das ist womöglich ein entscheidender Bestandteil jedes Krimis; hier fällt er mir entscheidend auf - negativ. Passieren tut eigentlich wenig, geredet wird viel. Mal sind die Personen originell genug, um die Handlung auch während dieser Gespräche voranzutreiben - wie der Handwerkslehrer - meistens nicht. Besonders gegen Ende hin folgt eine Vernehmung der nächsten, was mir etwas zu eintönig daherkam. Zwar schafft Arnaldur Indriðason dann gegen Schluss hin, noch etwas an Tempo zuzulegen - trotzdem: Das Ende, so glaubwürdig es ist, überzeugt nicht. Und so bleibt nur zu sagen: Ich habe von diesem Autor schon besseres gelesen.

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  • Wie man in Island nicht nur äußerlich friert

    Frostnacht

    sommerlese

    23. January 2014 um 16:37

    Im eiskalten winterlichen Island wird ein zehnjähriger Junge isländisch-thailändischer Abstammung erstochen aufgefunden. Er ist in seinem Blut festgefroren. Für die Kripo Reykjavik ermittelt Erlendur Sveinsson im direkten Umfeld des Kindes. Ein rassistischer Hintergrund der Tat ist möglich. Gleichzeitig muss aber noch einem anderen Fall nachgegangen werden: eine Frau wird seit Wochen von ihrem Mann vermisst. In dieser Zeit beschäftigt Erlendur aber auch privat eine Menge. Sein ehemaliger Polizeilehrer Marian Briem liegt im sterben und Erlendurs Kinder wollen die Wahrheit über seine Kindheit in den Ostfjorden wissen. Damals starb Erlendurs ebenfalls zehnjähriger Bruder, die wahren Gründe wurden jedoch bisher verschwiegen. Die klirrende Kälte und extreme Dunkelheit, die im Winter in Island herrscht, spiegelt sich auch in der düsteren Stimmung des Krimis wieder. Man spürt hautnah die aufgezeigten Probleme im Land. Ausländerfeindlichkeit, sozialer Brennpunkt im annonymen Wohnblock des verstorbenen Kindes, Sprachbarrieren und der "zweite Arbeitsmarkt" verstärken die Trostlosigkeit dieses isländischen Krimis. Die Ermittlungen kann man als trockene Polizeiarbeit beschreiben und das Privatleben sämtlicher Ermittler ergibt ebenfalls nicht viel interessantes Erzählpotential. Dazu noch der sterbende Ex-Kommissar und der tragische Fall eines brutalst ermordeten Kindes lassen mich als Leserin in depressive Melancholie versinken. Dieses Buch ist dennoch lesenswert. Zeigt es doch die düstere Stimmung im dunklen Winter Islands und die Probleme seiner Bewohner deutlich. Es ist einmal nicht diese "Heile Welt" in Büchern, sondern zeigt Sozialstudien und gibt Denkanstösse für die eigene Ignoranz und das soziale Desinteresse auch in unserer Gesellschaft.

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  • Guter Krimi!

    Frostnacht

    flaschengeist1962

    22. November 2013 um 13:33

    Das war mein erstes Buch von diesem Autor und ich fand es gut geschrieben. Die Story war spannend und hat mich auch sehr getroffen, da es hier um einen Kindermord ging. Es war sehr spannend zu lesen, wie sich das ganze zugetragen hat und wer dann der/die Täter waren. Das Buch kann ich gut empfehlen.

  • rezension

    Frostnacht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. June 2013 um 19:57

    Unglaublich zähe Entwicklung, kaum Spannung, aber lesbarer, als Erlendurs Fall davor, weil dieser hier in der Gegenwart...

  • Der schlechteste Erlendur

    Frostnacht

    HarryF

    15. April 2013 um 07:49

    Nicht nur ist der Fall an sich höchst unspektakulär und die Lösung beruht eher auf absolutem Zufall als auf Ermittlungstätigkeit, nein, man lernt auch nichts über Island und die Menschen - eine der größten Stärken von Indridason's Büchern. Ich empfehle diesen Krimis nichtmal hartgetsottenen Island Fans wie ich einer bin!

  • Rezension zu "Frostnacht" von Arnaldur Indridason

    Frostnacht

    JuliaDrosten

    24. February 2013 um 19:25

    In Reykjavik wird die Leiche eines thailandisch-isländischen Kindes gefunden. Der erst 10-Jährige Elias wurde an einem eiskalten stürmischen Wintertag nicht weit von seinem Zuhause erstochen. Die Kommissare Erlendur, Elinborg und Sigurdur Oli sollen den Fall lösen. Lange ermitteln sie in die falsche Richtung und entlarven am Ende Täter, mit denen niemand gerechnet hat. Karg und spröde ist die Sprache, in der dieser Krimi geschrieben wurde, so wie man sich das Land im hohen Norden, wo die Handlung spielt, vorstellt. Der Autor gibt knappe, nüchterne Beschreibungen der Protagonisten und Schauplätze, und nüchtern wirken auch die drei Ermittler, trotz reichliche privater Probleme, die sie mit sich herumschleppen. Dennoch hatte das Mordopfer, der kleine Elias sofort meine Sympathie. Er wird als liebenswerter, freundlicher, ein wenig verträumter Junge beschrieben, der niemandem etwas getan hat und keine Feinde hatte. Genau deshalb tappen die Ermittler lange im Dunkeln, suchen den Mörder erst bei Rechtsradikalen, dann unter Kinderschändern, schließlich sogar in Elias eigener Familie. Leider lenkt der Autor mit zahlreichen Nebensträngen vom eigentlichen Verbrechen ab, deren Verbindung zum Mordfall mitunter etwas konstruiert wirkt. Außerdem enthielt das Buch ziemlich viele Druckfehler. Hier hätte der Verlag sorgfältiger korrigieren müssen. Die Geschichte ist dennoch gut beschrieben, spannend und in sich schlüssig. Ich würde weitere Krimis dieses Autors lesen.

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  • Rezension zu "Frostnacht" von Arnaldur Indridason

    Frostnacht

    UteSeiberth

    20. December 2012 um 21:12

    An einem frostigen Wintertag wird die Leiche eines Einwandererkindes in der Nähe der Schule gefunden,offenbar brutal niedergestochen.Seine Mutter kommt aus Thailand und der Vater ist Isländer.Kommissas Erlendur und sein Team versuchen im Umfeld des Kindes,der Schule und der Angehörigen herauszufinden,wer dieses schreckliche Tat begangen hat.Mir hat besonders gut gefallen dass dieses für Island sicherlich brisante Thema von Einwanderern so ruhig abgehandelt wird.

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  • Rezension zu "Frostnacht" von Arnaldur Indridason

    Frostnacht

    Joshy2

    13. November 2011 um 18:54

    Als Nachfolger von Kältezone dreht sich die Geschichte dieses mal um einen Kindermord in Reykjavik. WIr begegnen altbekannten Protoganisten wie Erlendur und Erlinborg, die gemeinsam mit Sigidur Oli wieder diesen Fall bearbeiten. Wieso Indridason seine Fälle immer ins eiskalte Island verlegt, kann ich nicht richtig verstehen, aber es erspart ihm wohl, die beeindruckende abwechslungsreiche Landschaft zu beschreiben, wenn alles gefroren und verschneit ist. Neben Mordermittlungen erfahren wir wieder viel Hintergründiges über Island, z.B. über die Ausländer- und Zuwandererproblematik und Schulpolitik. Befremdlich ist wohl am Anfang, dass sich alle im Buch duzen, daran habe ich mich bis zum Ende des Buches nicht gewöhnen können. Kriminaltechnisch ist das Buch eher langweilig, öde Ermittlungen, viele Befragungen. Aber als Gesamtpaket ist es ein gutes Buch, vor allem, wenn man Interesse an Island hat.

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  • Rezension zu "Frostnacht" von Arnaldur Indridason

    Frostnacht

    Moni

    15. August 2011 um 18:55

    An einem frostigen Januarnachmittag wird in Reykjavik ein Zehnjähriger erstochen vor dem Wohnblock aufgefunden, in welchem er mit seiner thailändischen Mutter und seinem Halbbruder seit wenigen Monaten gelebt hat. Als Tathintergrund wird Ausländerfeindlichkeit vermutet. Erlendur, der schräge Kriminalbeamte, ermittelt, wie schon zuvor in NORDERMOOR - So begeistert ich war von NORDERMOOR, so gelangweilt war ich von FROSTNACHT. Die Geschichte ist langatmig und einfallslos. Ausländerfeindlichkeit ist das zentrale Thema des Buches. Kann es sein, dass es diese allgegenwärtige Untugend auf der kleinen Insel im Nordatlantik gar nicht in der Form gibt, wie auf dem europäischen Festland? Jedenfalls gibt es nicht eine einzige Schilderung eines diesbezüglichen Übergriffs, obwohl das ganze Buch (395 Seiten) irgendwie abstrakt und unwirklich davon handelt. - Die Sprache ist sonderbar und holprig. Ob das allein die Übersetzerin zu verantworten hat, bezweifle ich. Zwar findet man hier eine Vielzahl von längst aus der Mode gekommenen Slang-Ausdrücken, aber das stört mich weniger als die absolute Abwesenheit einer plausiblen oder wenigstens spannenden Geschichte. Andererseits ist dieser Krimi vielleicht einfach nur realistisch: aufreibende Polizeiarbeit, die schließlich einen völlig unsinnigen, mehr aus Zufall begangenen Mord zu Tage fördert. - Für mich als Islandfreund ist dieses Buch kein gänzlicher Fehlgriff, weil ich auch das Wenige, das ich in diesem Buch über Island und seine Bewohner erfahre, gerne und mit Interesse annehme.

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  • Rezension zu "Frostnacht" von Arnaldur Indridason

    Frostnacht

    quadrupes

    17. April 2011 um 18:30

    Mit "Frostnacht" legt Arnaldur Indridason den mittlerweile siebten Kriminalroman rund um Kommissar Erlendur Sveinsson und sein Ermittlerteam von der Kriminalpolizei Reykjavik vor. In Stil und Aufbau orientiert sich Indridason mit diesem Werk zu einem Großteil an den erfolgreichen Vorgängerromanen. So überzeugt auch "Frostnacht" durch eine spannende Handlung, die den Aufhänger für eine gesellschaftskritische Betrachtung des Islands der Gegenwart bildet. Diesmal widmet sich Indridason schwerpunktmäßig der Einwanderungspolitik seines Heimatlandes und der daraus resultierenden Probleme. Wohltuend differenziert beleuchtet er die verschiedenen Seiten dieser schwierigen Thematik, ohne in altbekannte Stereotype zu verfallen. Dabei vernachlässigt er zu keiner Zeit den eigentlichen Kriminalfall und präsentiert zum Ende eine überraschende, sehr ansprechende Auflösung des Mordes an einem kleinen Jungen isländisch-thailändischer Abstammung. Für alle Leser der Vorgängerbände ist "Frostnacht", trotz einer stellenweise etwas holprigen Übersetzung, uneingeschränkt zu empfehlen. Allen anderen neugierig gewordenen Krimifans sei empfohlen, diese Kriminalreihe mit dem ersten Band "Menschensöhne" zu beginnen.

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  • Rezension zu "Frostnacht" von Arnaldur Indridason

    Frostnacht

    Ritja

    26. March 2011 um 10:06

    "Frostnacht" erzählt die Geschichte von Sunee und ihren beiden Söhnen Elias und Niran. Sie zieht von Thailand nach Island in der Hoffnung auf ein besseres Leben. In Island heiratet sie einen Isländer und bekommt mit ihm Elias. Niran kommt erst später aus Thailand nach. Er kann sich jedoch nicht in die isländische Gesellschaft einfügen und erlernt auch kaum die Sprache. Seine Eltern lassen sich bald darauf scheiden und sie müssen nun allein zurecht kommen. Doch dann wird Elias tot aufgefunden und Niran ist verschwunden. War es Fremdenhass? Ein Kindermörder? Arnaldur Indridason beschreibt in "Frostnacht" eher die Probleme eines kleinen stolzen Volkes, welches Angst hat seine Identität durch Ausländer zu verlieren als einen Krimi. Die Auflösung des Mordes an Elias rutscht hier in den Hintergrund und stellt eher die Gesellschaftsstudie "Island" in den Vordergrund.

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  • Rezension zu "Frostnacht" von Arnaldur Indridason

    Frostnacht

    Winterzauber

    30. May 2010 um 01:13

    Ich halte Arnaldur Indrisasson für einen der interessantesten Krimi-Autoren aus dem skandinavischen Bereich. Island mit Eis und Schnee hat seinen ganz eigenen Charme und durch den Erzählstil des Autors, kann man förmlich den eisigen Wind spüren, der hin und wieder beschrieben wird. Auch für große Krimifans ist es oft nicht gut zu ertragen, wenn es um ein totes Kind geht, was einem Verbrechen zum Opfer fällt. Indridasson zeichnet seine Charakere genau und man erfährt auch viel über das Privatleben des ermittelden Teams – das lässt die Leute menschlich werden. Wer blutrünstige Action erwartet, wird hier enttäuscht. Es ist ein leiser Krimi, der die die akribische Ermittlungsarbeit der Kommissare gut beschreibt, dadurch wird das Buch sehr realitätsnah. Da das tote Kind eine thailändische Mutter hat, taucht die Frage nach dem Fremdenhass auf – ein Kind tot, eins verschwunden – das Buch ist absolut lesenwert.

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  • Rezension zu "Frostnacht" von Arnaldur Indridason

    Frostnacht

    Arrowstick

    12. October 2009 um 11:10

    Dieses Buch zu bewerten, fällt etwas schwer. Wenn man nur einen guten Krimi lesen will (was ich wollte) ist man hier falsch. Der eigentliche Mord ist Nebensache und wird am Ende quasi im Vorbeigehen aufgeklärt. Schwerpunkt des Buches scheint eine Betrachtung der schwermütigen isländischen Seele zu sein. Gepaart mit allen wichtigen, depressiven Themen (Betrug, Selbstmord, Depressionen, Drogen und Alkoholsucht, Ausländerhass, schwierige Integration, Entfremdung von Eltern und Kindern, Einsamkeit...) Die Charaktere sind gut geschildert und die depressive Stimmung wird wirklich sehr gut eingefangen... nur war das halt nicht das, was ich lesen wollte. Wer aber Krimis mag, wo der Mord nur als Aufhänger genommen wird, um interessante Psychogramme zu bieten, ist hier richtig.

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  • Rezension zu "Frostnacht" von Arnaldur Indridason

    Frostnacht

    Kate

    29. September 2009 um 11:50

    Gut alte, solide Ermittlungsarbeit wird hier beschrieben, angereichert mit brisantem Thema der eskalierenten Ausländerfeindlichkeit. Gute Themen, langweilig verarbeitet ergeben einen eher schwachen Krimi.

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