Arnaldur Indriðason Gletschergrab

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Inhaltsangabe zu „Gletschergrab“ von Arnaldur Indriðason

Schauplatz: Europas größter Gletscher Die Eiskappe des Vatnajökull auf Island schmilzt. Die Streitkräfte der US-Basis Keflavík sind in Alarmbereitschaft, denn der Gletscher hütet ein Geheimnis: Ein abgestürztes Flugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg mit brisanter Fracht. Vor der grandiosen Kulisse des ewigen Eises gerät eine junge Isländerin in Lebensgefahr. Sie weiß nur wenig, aber das ist schon zu viel für die Drahtzieher der "Operation Napoleon" ...

konnte mich nicht überzeugen, hat mich nicht gefesselt

— CorneliaP
CorneliaP

Realität und Fiktion sind hier gut verflochten, das Ende womöglich gar nicht so abwegig.

— Dataha
Dataha

Ein sehr spannender Thriller, der besonders fasznierend als Hörbuch rüberkommt! Hör- und Lesegenuss und Spannung pur!

— kassandra1010
kassandra1010

Ein spannendes Buch, aber das Ende wirkte arg konstruiert.

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Spannend & fesselnd mit einer durchaus realistischen Story - konnte ich trotz Gänsehaut nicht aus der Habd legen!

— Icelegs
Icelegs

Guter Krimi

— Bokaormur
Bokaormur

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  • Das Geheimnis des Vulkans!

    Gletschergrab
    kassandra1010

    kassandra1010

    28. November 2016 um 19:26

    Der uns allen bekannte Vulkan Vatnajökull schmilzt. Das die Erderwärmung nicht nur bei Ökologen Hitzewallungen auslöst ist klar, denn die in Keflavik stationierten Amerikaner bangen mit ihnen. Der Vulkan birgt ein dunkles Geheimnis aus dem zweiten Weltkrieg.Ausgerechnet die junge Kristin gerät mitten hinein in einen Militäreinsatz der ganz anderen Art. Irgendwie wollen alle zu diesem alten Flugzeug, das nunmehr aus den Schnee- und Eismassen herausragt und die Zeit drängt.Ein sehr spannender Thriller, der besonders fasznierend als Hörbuch rüberkommt! Hör- und Lesegenuss und Spannung pur!

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  • Rezension zu Gletschergrab

    Gletschergrab
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Mysteriöse Machenschaften am größten Gletscher Europas - die schmelzende Eiskappe des Vatnajökull offenbaren ein Flugzeugwrack aus dem zweiten Weltkrieg mit hochbrisanter Fracht. Die auf Island stationierten US-Militärs wollen dies um jeden Preis geheim halten, unliebsame Zeugen werden skrupellos aus dem Weg geräumt. So geraten zwei unfreiwillige Zeugen, die nur ihre Schneemobile testen wollten ins Visier der Geheimdienste, einer der beiden bringt auch seine Schwester durch ein Telefonat in Lebensgefahr. Eine gefährliche Verfolgungsjagd beginnt. Gletschergrab von Arnaldur Indridason wurde 2005 das erste mal in Deutschland veröffentlicht und ist das erste Buch was ich von diesem Autor gelesen habe. Kurz vor Kriegsende des zweiten Weltkrieges stürzt ein Flugzeug auf dem isländischen Vatnajökull ab. Bald beginnt die Suche der US-Militärs nach dem Flugzeug, doch der Gletscher und die Schneestürme haben das Wrack bereits verschlungen. Von da an haben die USA den Gletscher immer im Auge. Als der Gletscher das Flugzeug fast wieder freigibt starten die US-Militärs eine sofortige Bergungsaktion um den hochbrisanten Inhalt des Flugzeuges in die Hände zu bekommen, und jeder der ihnen in die Quere kommt muss um sein Leben fürchten. Das Buch beginnt 1945 recht spannend und interessant mit einem Überlebenden der versucht Hilfe zu holen, um dann in das Jahr 1999 zu springen. Leider konnte mich dann der Rest der Geschichte nicht immer ganz so überzeugen. Die Idee dahinter war interessant und bedient damit die eine oder andere Verschwörungstheorie, aber leider wurde das alles in eine Geschichte verpackt, die mich an schlechte Spionagefilme mit einer Menge Klischees erinnerte. Wirkliche Handlung kam für mich kaum auf, sondern es war vor allem eine Verfolgungsjagd, die die Amerikaner mehr als dumm und für mich auch mehr als unrealistisch aussehen ließ. Leider blieb ein großer Teil der Handlung für mich zu konstruiert und zu unrealistisch und so kam bei mir auch kaum Spannung auf. Die Protagonisten waren mir persönlich auch einfach zu flach ohne Tiefgang und wie aus einer Schablone gegossen - gut - böse - wirklich richtig böse - ohne weitere Facetten. Auch die Hauptprotagonistin über die man etwas mehr erfährt kommt aber kaum über das Klischee der unfreiwilligen Heldin mit schwierigenr Familiengeschichte hinaus. Der Schreib- und Sprachstil ist sehr klar ohne Schnörkel und treibt somit die Geschichte voran, so daß ich trotz allem gut durch die Seiten kam um meine Neugierde nach dem Geheimnis im Flugzeug zu befriedigen. Mein Fazit: Zu viele Klischees, mir oft zu unrealistisch, zu wenig Tiefgang und eher wie ein schlechter Spionagefilm - ich hattemir persönlich mehr versprochen.

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    • 15
    awogfli

    awogfli

    27. April 2016 um 19:00
  • Ein guter Einfall ist zu wenig.

    Gletschergrab
    StephanG

    StephanG

    11. November 2015 um 13:37

    Nicht schlecht geschrieben, aber vorhersehbar und eigentlich nicht neu. Denkt man. Bis ungefähr zur Mitte des Buchs.
    Dort gibt es eine überraschende Wendung. Guter Einfall für eine Kurzgeschichte, aber leider zu wenig für einen Roman.
    Habe schon viel besseres von diesem Autor gelesen.

  • Gletschergrab - Arnaldur Idridason

    Gletschergrab
    Phini

    Phini

    Ein klasse Buch. Spannend bis zum letzten Wort. Es hat mich einfach nicht losgelassen. Ich wollte immer wissen was in dem Flugzeug drin war, dass es die Amis so unbedingt entdecken wollten. Super geschrieben. Das einzige was mich gestört hat, war, dass sich alle gleich mit "Du" anstatt "Sie" anreden. Das hat teilweise für Verwirrung, ob sich die Personen bereits kennen. Absolute Empfehlung - und nicht mein letztes Buch von dem Autor.

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    • 2
  • Unfreiwillige Satire???

    Gletschergrab
    Pongokater

    Pongokater

    15. October 2013 um 18:38

    Ehrlich gesagt, über das erste Drittel fand ich den Roman interessant. Machenschaften der amerikanischen Geheimdienst verquickt mit dem Schicksal eine isländischen Geschwisterpaars. Im letzten Drittel hat mich aber nur noch die Frage beschäftigt, ob der Autor freiwillig oder unfreiwillig eine Agenten-Thriller Satire schreiben wollte. Soweit hergeholt ist die Verbindung von amerikanischen Geheimdiensten und Nazis in den letzten Kriegsmonaten, das es eben schon beinahe lustig ist. Aber warum der gar nicht satirische Anfang?  Hat Indridason auch bessere Bücher geschrieben?

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  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    Wortklauber

    Wortklauber

    14. January 2013 um 18:32

    Im Jahr 1945 stürzt ein deutsches Flugzeug auf dem Vatnajökull, Islands (gleichzeitig Europas) größtem Gletscher ab. Die überlebenden Männer scheinen verloren, denn zudem tobt auch noch ein Sturm. Einer der Männer will dem sicheren Tod entgehen und wagt sich in den Orkan hinaus: ans Handgelenk einen Koffer gekettet, welcher offenbar höchst brisantes Material enthält. Mehr als ein halbes Jahrhundert später, nachdem bereits eine groß angelegte Suche der Amerikaner nach diesem Flugzeug gescheitert ist, gerät der militärische Geheimdienst der USA in Zugzwang, denn der Gletscher droht, sein Geheimnis zu lüften. Auf Satellitenbildern sind bereits Teile des Flugzeugwracks zu erkennen. Eine neue Suchaktion rollt an, natürlich streng geheim. Von all dem ahnt die Juristin Kristín nichts. Sie hat berufliche Schwierigkeiten und fühlt sich von einem Mann bedroht, der ihrem Arbeitgeber – und weil sonst niemand greifbar ist, ihr – die Schuld an einem finanziellen Fiasko anlastet. Zudem gerät ihr jüngerer Bruder als Mitglied einer Bergrettungsmannschaft bei einer Übung auf dem Vatnajökull in Bedrängnis. Er kann gerade noch einen Anruf an sie absetzen, bei dem er etwas Unverständliches von Militär und einem Flugzeugwrack auf dem Gletscher von sich gibt. Ehe sie es sich versieht, findet sich Kristín nun doppelt verfolgt – und die Männer, die es jetzt auf sie abgesehen haben, scheinen überhaupt keine Skrupel zu haben. Um Haaresbreite gelingt ihr die Flucht. Zusammen mit einem Bekannten, einem Amerikaner, der auf der Militärbasis arbeitet, gelingt es ihr, Stück für Stück aufzudecken, was es mit dem Flugzeug auf sich hat. Und vor allem, mit seiner Ladung. Ich habe dieses Buch – weniger ein Krimi als ein Thriller – verschlungen, konnte es kaum aus den Händen legen. Es ist unheimlich spannend – womöglich auch gleichzeitig an den Haaren herbeigezogen, aber das hat mich nicht gestört. Es war vor allen Dingen gute Unterhaltung. Es greift alle möglichen (Verschwörungs-) Theorien auf, und das Ende ist womöglich tatsächlich etwas haarsträubend ... Das liegt meiner Meinung daran, dass der Autor die ganzen im Verlauf des Romans gestreuten Möglichkeiten, was die Maschine eigentlich so Brisantes an Bord hatte, irgendwie noch toppen musste, aber: Wer dieses Buch liest, wird keine historisch verbrieftes Geschichtsbuch erwarten, von daher hat es seinen Zweck für mich voll erfüllt. Außerdem greift er ein Kapitel der isländischen Geschichte auf – die Zeit der amerikanischen Militärbasis – mit allen Licht- und Schattenseiten, nicht etwa einseitig dargestellt.

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  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    imbilde

    imbilde

    25. August 2012 um 12:10

    Dieses Buch gehört nicht zur Serie rund um Ermittler Erlendur.
    Es ist mit "geschichtlichem Hintergrund" und extrem spannend!

  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    leserin

    leserin

    05. March 2012 um 14:35

    Ich fand das Buch recht spannend, kenne aber von diesem Autor nur das eine.

  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    DerFundraiser

    DerFundraiser

    30. July 2011 um 17:45

    Leider doch nicht ganz so spannend. Ganz ordentlich geschreiben - aber wie gesagt: die Spannung ist überschaubar. Vom Autor bin ich tatsächlich besseres gewohnt.

  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    TanteGhost

    TanteGhost

    29. January 2011 um 15:25

    Der zweite Weltkrieg neigt sich dem Ende, als zwei Brüder auf einem abgelegenen Bauernhof eine Ju bemerken, die zu tief fliegt und mit ziemlicher Sicherheit abgestürzt ist. Ein Schneesturm hindert die beiden Männer daran, auf dem schnellsten Weg Hilfe zu holen. Und als man dann 4 Tage später nach dem Flugzeug sucht, ist die Maschine bereits vom Eis verschluckt. 1999 ist auf Satelitenbildern ersichtlich, dass der Gletscher das Frack wieder freizugeben scheint. Auf dem schnellsten Wege wollen die Amerikaner es nun bergen und außer Landes schaffen. Aber dabei werden sie von zwei Männer gesehen, welche von einer Bergnotrettungsgruppe sind. Man versucht zwar, sie zum Schweigen zu bringen, aber per Telefon hat der eine schon seine Schwester benachrichtigt. Diese ist nun in großer Gefahr und ahnt dieses nicht. - Sie merkt erst dann, dass etwas im Busch ist, als zwei Männer vor ihrer Tür stehen, die aussehen wie Mormonen und sie umbringen wollen. Eine wilde Jagd beginnt, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten Seite an komplett in seinem Bann gehabt. Zumal ich als Leser den Zusammenhang zwischen dem abgestürzten Flugzeug und einer Anwältin in der Botschaft, fast 50 Jahre später, erst gar nicht so herstellen konnte. Auch in der weiteren Handlung werden Fakten, Gedanken und Akteninhalte nur sporadisch angerissen, aber ich als Leser habe nie erfahren, was es nun wirklich war oder um was es genau geht. - Bis zum Schluss habe ich gerätselt, warum die "Operation Napoleon" so geheim gehalten wurde. Aber die letzten Worte liesen mir dann ein Licht aufgehen und ich bekam nen Schreikrampf. Nicht auszudenken, wenn dem wirklich so gewesen wäre... Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Buch was ich sicher mehr als nur einmal lesen werde.

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  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    Winterzauber

    Winterzauber

    18. April 2010 um 23:40

    Diesmal ohne Erlendur - spannend aber eher wie ein Amerikanischer Krimi zu lesen. Ein Gletscher in Island legt ein Flugzeug aus dem 2. Weltkrieg frei. Der Fund soll aber geheim bleiben und so werden die Personen, die davon wissen, gnadenlos verfolgt.

  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    Thrill

    Thrill

    19. December 2009 um 19:13

    Ich lese sehr gerne spannende Thriller oder Krimis. Gletschergrab ist durchaus ein unterhaltsames Buch, welches Spannung erzeugt und gegen Ende sogar zu etwas Erstaunen führt. Allerdings hat es mich nicht"umgehauen". Solide Kost!

  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    Buechereule

    Buechereule

    04. October 2009 um 16:11

    Klappentext: Schauplatz: Europas größter Gletscher. Die Eiskappe des Vatnajökull auf Island schmilzt. Die Streitkräfte der US-Basis Keflavik sind in Alarmbereitschaft, denn der Gletscher hütet ein Geheiminis: ein abgestürztes Flugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg mit brisanter Fracht. Vor der grandiosen Kulisse des ewigen Eises gerät eine junge Isländerin in Lebensgefahr. Sie weiß nur wenig, aber das ist schon zu viel für die Drahtzieher der „Operation Napoleon“… Inhalt: Im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs 1945 stürzt über den Gletscher Vatnajökull ein Flugzeug der deutschen Wehrmacht ab. Das Flugzeug, von einem amerikanischen Piloten gelenkt, wird trotz langer Suche nicht gefunden. 1999, gute fünfzig Jahre nach dem Absturz gibt der Gletscher aufgrund der Schmelze sein Geheimnis preis. Die US-Streitkräfte, die in Keflavik stationiert sind, setzen alles daran dieses Flugzeug zu bergen, bevor jemand von seiner Existenz erfährt. Aber die amerikanischen Streitkräfte werden bei der Bergung von zwei jungen Isländern beobachtet, und einer ruft seine Schwester an und erzählt was er gerade sieht. Die beiden jungen Männer werden gefangengenommen, gefoltert und schließlich in eine Gletscherspalte geworfen. Zur gleichen Zeit beginnen zwei Geheimdienstmitarbeiter mit der Suche nach der Schwester um auch sie zu töten. Ihr gelingt die Flucht und versucht nun herauszufinden, weshalb sie ermordet werden soll. Meinung: Indridason ist mit „Gletschergrab“ ein spannender Agenten-Thriller gelungen. Spannend war für mich, wie Kristin versucht hat herauszufinden, weshalb sie getötet werden soll und was es überhaupt mit dem Flugzeug auf sich hat. Der Thriller ist sehr temporeich geschrieben. Für mich ein sehr gutes Buch, denn es bietet sowohl Spannung als auch historische Tatsachen.

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  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2009 um 12:54

    Dieses Buch ist zum einen kein "Erlendur"-Krimi (vielleicht liegt es daran) und zum anderen, daß einzige Buch von diesem Autor, was mir nicht wirklich gefallen hat. Ist zwar spannend, aber irgenwie fehlt mir da der Pfiff.

  • Rezension zu "Gletschergrab" von Arnaldur Indridason

    Gletschergrab
    Skadi

    Skadi

    18. June 2009 um 23:56

    Ich kann der Aussage von quadrupes, dass Arnaldur Indridason es lieber lassen sollte Thriller zu schreiben und sich besser auf Krimis versteht, nur zustimmen. Die Handlung war nicht wirklich mitreißend, obwohl bewusst versucht wurde Spannung zu erzeugen. Die Personen wirkten unsympathisch. Die Protagonistin Kristin ist nicht nur neugierig, sondern lebensmüde und nervig. Sie versucht dem Grund auf die Spur zu kommen und meint sie tut es für ihren Bruder. Doch immer mehr benimmt sie sich absolut egoistisch und skrupellos und fragt sämtlichen Leuten Löcher in den Bauch. Nicht nur die Personen wirken unrealistisch, sondern auch die Geschichte. Sehr überzogen und doch nicht interessant. Es kam mir zudem noch vor, als ob die Handlung absichtlich versucht wurde in die Länge zu ziehen. Andauernd wurden Ereignisse wiederholt und immer wieder jemand anderem erzählt. Die Vergangenheit wurde ebenfalls des öfteren wieder aufgerollt. Sogar die Gedanken und Wünsche der einzelnen Figuren wiederholten sich. Kristin hätte Miller am liebsten geschüttelt und nach einigen Sätzen hätte sie ihn am liebsten wieder (oder noch einmal?) geschüttelt. Alles in allem gefiel mir diese Geschichte überhaupt nicht. Ich habe mich gegen Ende, sogar als alles aufgeklärt wurde, immer mehr quälen müssen weiter zu lesen. Ich hatte mir eindeutig mehr von diesem Buch versprochen.

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