Kältezone

von Arnaldur Indriðason 
3,9 Sterne bei156 Bewertungen
Kältezone
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (111):
mst_geniuss avatar

Interessante Story manchmal etwas lahm aber trotzdem irgendwie gut. Verzwickte umd überraschende Story.

Kritisch (7):

Habe das Buch abgebrochen...

Alle 156 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Kältezone"

In einem See südlich von Reykjavík wird ein Toter entdeckt. Der Wasserspiegel hatte sich nach einem Erdbeben drastisch gesenkt und ein menschliches Skelett sichtbar werden lassen, das an ein russisches Sendegerät angekettet ist. Ein natürlicher Tod ist ausgeschlossen. Hat man sich hier eines Spions entledigt? Erlendur, Elínborg und Sigurður Óli von der Kripo Reykjavík werden mit der Lösung des Falls beauftragt. Ihre Nachforschungen führen sie in das Leipzig der Nachkriegsjahre, wo eine tragische Geschichte um Liebe, Verlust und berechnender Grausamkeit ihren Anfang nahm ... Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem sechsten Fall.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404157280
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:413 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:14.08.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.09.2008 bei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Ermittlungen gehten in der Zeit weit bis in den zweiten Weltkrieg zurück und bringen überraschende Dinge ans Licht.
    Schneeschmelze

    Der sechste Teil des Erlendur-Ermittlerteams.

    Eine Leiche taucht im wahrsten Sinne des Wortes nach der Schneeschmelze auf. Das Skelett scheint schon sehr lange dort eingefroren zu sein, die weiteren Funde am "Tatort" weisen darauf hin, dass es sich um einen Ex-Militär oder um einen Spion handelte. Die Ermittlungen gehten in der Zeit weit bis in den zweiten Weltkrieg zurück und bringen überraschende Dinge ans Licht.

    Sehr gut ermittelt!

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kein typischer Erlendur, leider zu langatmig und mir zu politisch! Schade!
    DDR als Kältezone

    Der Islandkrimi "*Kältezone*" ist der 6.Band der Kommissar Erlendur Reihe von "*Arnaldur Indridason*". Das Buch erscheint im "*Bastei Lübbe Verlag*".

    Südlich von Reykjavik ist der Wasserstand eines Sees nach einem kleinen Erdbeben gesunken. Dabei tritt ein Skelett zutage. Die Polizei findet heraus, dass es an ein altes russisches Sendegerät gekettet ist. Erlendur und seine Mannschaft vermuten bei dem Toten einen Spion. Ihre Nachforschungen führen sie nach Leipzig in die Nachkriegsjahre.

    Bei diesem Krimi kann ich leider nur die von mir geschätzten Figuren Erlendurs und seiner Kollegen für gut befinden. Der Einblick in ihre Arbeit und in ihr Privatleben gefällt mir ausgesprochen gut. Leider wird in diesem Band mehr auf die Handlung aus einer früheren Zeit eingegangen. Die Nachforschungen führen in die frühen 60er Jahre und gehen bis zur Spionage-Zeit des Kalten Krieges. Die Zeit wird aus der damaligen Sicht der Involvierten geschildert.

    Diese Thematik ist mir zu geschichtlich und hätte als bloße Grundlage des Krimis vollkommen ausgereicht. Der Autor geht jedoch sehr darauf ein. Es werden sozialistisch eingestellte Studenten aus Island vorgestellt, die in der DDR studieren dürfen. Dabei gibt es eine Liebesgeschichte zwieschen dem Isländer Tomas und der Ungarin Ilona. Die Stasi verhaftet Ilona und die Ideale des Sozialismus werden zur Bespitzelung ausgenutzt. 
    Interessant erscheint mir die Tatsache, wie Island zum Spielball sozialistischer Länder genutzt wurde. Das ist eine Information, die für mich völlig neu ist.

    Für Erlendur Fans nur bedingt ein spannender Krimi, für geschichtlich Interessierte sicher eher eine gute Lektüre. Ich habe noch einige Erlendur Krimis zu lesen und gebe aufgrund dieses Buches die Hoffnung auf tolle Krimis nicht auf.
     


    Kommentare: 1
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    Aoibheanns avatar
    Aoibheannvor 4 Jahren
    Kältezone

    In einem See südlich von Reykjavík wird ein Toter entdeckt. Der Wasserspiegel hatte sich nach einem Erdbeben drastisch gesenkt und ein menschliches Skelett sichtbar werden lassen, das an ein russisches Sendegerät angekettet ist. Ein natürlicher Tod ist ausgeschlossen. Hat man sich hier eines Spions entledigt? Erlendur, Elínborg und Sigurður Óli von der Kripo Reykjavík werden mit der Lösung des Falls beauftragt. Ihre Nachforschungen führen sie in das Leipzig der Nachkriegsjahre, wo eine tragische Geschichte um Liebe, Verlust und berechnender Grausamkeit ihren Anfang nahm.

    Ich mag Indridasons Krimis um den etwas eigensinnigen Kommissar Erlendur und lese sie immer wieder gerne. Diesen Fall fand ich besonders interessant, denn außer des Skelettfundes ist nichts bekannt und die Puzzlearbeit zur Auflösung scheint auf den ersten Blick aussichtslos zu sein. Dabei ist es einmal mehr erstaunlich, wie intuitiv Erlendur handelt und sich an scheinbar nebensächlichen Fällen regelrecht festbeißt, um am Ende diesen Teil in das große Ganze einbeziehen zu können.

    Ich mag den Stil des Autors – spannend und mitreißend, aber nicht übertrieben oder schnodderig. Indridason schafft es immer wieder mich an die Geschichte zu fesseln und ich merke dann gar nicht, wie schnell hundert Seiten weggeschmökert sind.

    Die zwei Erzählstränge – Gegenwart und Vergangenheit im Leipzig der Nachkriegszeit – fügen sich für mich gut in das Buch ein und bilden den Ermittlungsrahmen. Selbst für mich, die altersbedingt diesen geschichtlichen Abschnitt nur aus Erzählungen anderer kennt, war dieser Abschnitt nachvollziehbar und nicht weniger spannend.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    rezension

    ging mal wieder gar nicht: Erlendur ermittelt in der Vergangenheit, weil ein Skelett gefunden wurde, dessen Körper vor ca. 70 Jahren in einem See ermordert wurde...?!?

    Zäh, langatmig, langweilig.

    Das Schlimmste für mich: Der Autor wiederholt sich in jedem seiner Bücher im Bezug auf Erlendurs Familie, das ist kaum auszuhalten.

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    Manfred_SHs avatar
    Manfred_SHvor 5 Jahren
    Lohnendes Buch

    Der Wasserstand eines Sees sinkt plötzlich nach einem kleinen Erdbeben. Ein Skelet kommt zutage. Wie die Polizei feststellt ist es mit einem alten Apparat russischer Herkunft verbunden.
    Die Recherche beginnt, über vermisste Personen aus den 60ern bis hin zur Spionage aus dieser Zeit des kalten Krieges.
    Der Leser bekommt parallel Eindruck von der Vorgeschichte. Sozialistisch eingestellte Studenten, die in der DDR studieren dürfen. Es geht um eine Liebe zwischen dem Isländer Tomas und der Unrarin Ilona. Dann kommt die Stasi ins Spiel. Die Studenten erkennen, dass es mit den Idealen des Sozialismus nicht weither ist. Bespitzelung im engsten Freundeskreis ist Gang und Gäbe.
    Die Polizei auf Island stochert immer tiefer in die Vergangenheit hinein und kommt letztlich zur Lösung vieler sich auftuender Rätsel.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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    HarryFs avatar
    HarryFvor 5 Jahren
    Erlendurs Bester!

    Kältezone ist Band 6 der Kommissar Erlendur Reihe von Arnaldur Indridason und meiner Meinung nach auch der bisher beste. Erstens weil die Geschichte spannend ist, man viel über die Nachkriegszeit in Island erfährt und auch wie das Land Spielball im kalten Krieg war. Außerdem erfährt man wieder ein paar Hintergrunddetails über die Kinder von Erlendur.
    Wie immer empfehle ich das Buch trotzdem nur Islandfans oder zumindest solchen, die sich für das Land interessieren - ansonsten hat man sicher seine liebe Not mit den Eigennamen der Menschen und Plätze und dem durchaus eigenständigen Wesen der meisten Isländer!

    Kommentare: 1
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    itwt69s avatar
    itwt69vor 6 Jahren
    Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Der Kriminalfall ist nicht übermäßig spannend, man weiß doch recht früh, wer wen ermordet hat. Die Schilderung des DDR-Bespitzelungsystems jedoch, welches in dem Roman eine große Rolle spielt, ist eindrucksvoll beschrieben. Nicht zu fassen, dass es über so viele Jahre erfolgreich betrieben werden konnte...

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Mein erstes Buch von diesem Autoren.
    Ich war angenehm überrascht und fand das Buch gar nicht mal so schlecht.
    Ein paar Längen hat es gehabt und das gewisse Etwas hat mir gefehlt.
    Aber ich werde auf jeden Fall noch ein Buch von Arnaldur Indridason probieren

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    libris avatar
    librivor 7 Jahren
    Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Das schien wohl der 7. Fall eines Ermittlertrios zu sein. Können die Verlage das nicht deutlich irgendwo hinschreiben ?? Ich mag keine Fortsetzungen.
    Der Fall war interessant, sehr sogar. Aber alles zwischenmenschliche des Trios war für mich einfach aus dem Nichts erzählt und daher nur wenig interessant und störend für die Geschichte. Schade :(

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    "Kältezone" war das erste Buch, daß ich von, Arnaldur Indridason, in die Finger bekommen habe. Auf jeden Fall 5 Sternchen.

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