Arnaldur Indriðason Kältezone

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Inhaltsangabe zu „Kältezone“ von Arnaldur Indriðason

In einem See südlich von Reykjavík wird ein Toter entdeckt. Der Wasserspiegel hatte sich nach einem Erdbeben drastisch gesenkt und ein menschliches Skelett sichtbar werden lassen, das an ein russisches Sendegerät angekettet ist. Ein natürlicher Tod ist ausgeschlossen. Hat man sich hier eines Spions entledigt? Erlendur, Elínborg und Sigurður Óli von der Kripo Reykjavík werden mit der Lösung des Falls beauftragt. Ihre Nachforschungen führen sie in das Leipzig der Nachkriegsjahre, wo eine tragische Geschichte um Liebe, Verlust und berechnender Grausamkeit ihren Anfang nahm ... Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem sechsten Fall.

Für mich das schwächste Buch der Reihe. Bis jetzt...

— fitzelchen

Da ein Teil der Handlung in Leipzig spielt ein eher ungewöhnlicher aber spannender Krimi.

— Annichristine

Spannend bis zum Schluss!

— ToniK

Habe das Buch abgebrochen...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Kein typischer Erlendur, leider zu langatmig und mir zu politisch! Schade!

— sommerlese

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  • Schneeschmelze

    Kältezone

    kassandra1010

    28. November 2016 um 19:41

    Der sechste Teil des Erlendur-Ermittlerteams.Eine Leiche taucht im wahrsten Sinne des Wortes nach der Schneeschmelze auf. Das Skelett scheint schon sehr lange dort eingefroren zu sein, die weiteren Funde am "Tatort" weisen darauf hin, dass es sich um einen Ex-Militär oder um einen Spion handelte. Die Ermittlungen gehten in der Zeit weit bis in den zweiten Weltkrieg zurück und bringen überraschende Dinge ans Licht.Sehr gut ermittelt!

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  • DDR als Kältezone

    Kältezone

    sommerlese

    Der Islandkrimi "*Kältezone*" ist der 6.Band der Kommissar Erlendur Reihe von "*Arnaldur Indridason*". Das Buch erscheint im "*Bastei Lübbe Verlag*". Südlich von Reykjavik ist der Wasserstand eines Sees nach einem kleinen Erdbeben gesunken. Dabei tritt ein Skelett zutage. Die Polizei findet heraus, dass es an ein altes russisches Sendegerät gekettet ist. Erlendur und seine Mannschaft vermuten bei dem Toten einen Spion. Ihre Nachforschungen führen sie nach Leipzig in die Nachkriegsjahre. Bei diesem Krimi kann ich leider nur die von mir geschätzten Figuren Erlendurs und seiner Kollegen für gut befinden. Der Einblick in ihre Arbeit und in ihr Privatleben gefällt mir ausgesprochen gut. Leider wird in diesem Band mehr auf die Handlung aus einer früheren Zeit eingegangen. Die Nachforschungen führen in die frühen 60er Jahre und gehen bis zur Spionage-Zeit des Kalten Krieges. Die Zeit wird aus der damaligen Sicht der Involvierten geschildert. Diese Thematik ist mir zu geschichtlich und hätte als bloße Grundlage des Krimis vollkommen ausgereicht. Der Autor geht jedoch sehr darauf ein. Es werden sozialistisch eingestellte Studenten aus Island vorgestellt, die in der DDR studieren dürfen. Dabei gibt es eine Liebesgeschichte zwieschen dem Isländer Tomas und der Ungarin Ilona. Die Stasi verhaftet Ilona und die Ideale des Sozialismus werden zur Bespitzelung ausgenutzt. Interessant erscheint mir die Tatsache, wie Island zum Spielball sozialistischer Länder genutzt wurde. Das ist eine Information, die für mich völlig neu ist. Für Erlendur Fans nur bedingt ein spannender Krimi, für geschichtlich Interessierte sicher eher eine gute Lektüre. Ich habe noch einige Erlendur Krimis zu lesen und gebe aufgrund dieses Buches die Hoffnung auf tolle Krimis nicht auf.

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    • 2
  • Kältezone

    Kältezone

    Aoibheann

    19. December 2014 um 09:58

    In einem See südlich von Reykjavík wird ein Toter entdeckt. Der Wasserspiegel hatte sich nach einem Erdbeben drastisch gesenkt und ein menschliches Skelett sichtbar werden lassen, das an ein russisches Sendegerät angekettet ist. Ein natürlicher Tod ist ausgeschlossen. Hat man sich hier eines Spions entledigt? Erlendur, Elínborg und Sigurður Óli von der Kripo Reykjavík werden mit der Lösung des Falls beauftragt. Ihre Nachforschungen führen sie in das Leipzig der Nachkriegsjahre, wo eine tragische Geschichte um Liebe, Verlust und berechnender Grausamkeit ihren Anfang nahm. Ich mag Indridasons Krimis um den etwas eigensinnigen Kommissar Erlendur und lese sie immer wieder gerne. Diesen Fall fand ich besonders interessant, denn außer des Skelettfundes ist nichts bekannt und die Puzzlearbeit zur Auflösung scheint auf den ersten Blick aussichtslos zu sein. Dabei ist es einmal mehr erstaunlich, wie intuitiv Erlendur handelt und sich an scheinbar nebensächlichen Fällen regelrecht festbeißt, um am Ende diesen Teil in das große Ganze einbeziehen zu können. Ich mag den Stil des Autors – spannend und mitreißend, aber nicht übertrieben oder schnodderig. Indridason schafft es immer wieder mich an die Geschichte zu fesseln und ich merke dann gar nicht, wie schnell hundert Seiten weggeschmökert sind. Die zwei Erzählstränge – Gegenwart und Vergangenheit im Leipzig der Nachkriegszeit – fügen sich für mich gut in das Buch ein und bilden den Ermittlungsrahmen. Selbst für mich, die altersbedingt diesen geschichtlichen Abschnitt nur aus Erzählungen anderer kennt, war dieser Abschnitt nachvollziehbar und nicht weniger spannend.

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  • rezension

    Kältezone

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. June 2013 um 15:59

    ging mal wieder gar nicht: Erlendur ermittelt in der Vergangenheit, weil ein Skelett gefunden wurde, dessen Körper vor ca. 70 Jahren in einem See ermordert wurde...?!?

    Zäh, langatmig, langweilig.

    Das Schlimmste für mich: Der Autor wiederholt sich in jedem seiner Bücher im Bezug auf Erlendurs Familie, das ist kaum auszuhalten.

  • Lohnendes Buch

    Kältezone

    Manfred_SH

    19. June 2013 um 10:16

    Der Wasserstand eines Sees sinkt plötzlich nach einem kleinen Erdbeben. Ein Skelet kommt zutage. Wie die Polizei feststellt ist es mit einem alten Apparat russischer Herkunft verbunden. Die Recherche beginnt, über vermisste Personen aus den 60ern bis hin zur Spionage aus dieser Zeit des kalten Krieges. Der Leser bekommt parallel Eindruck von der Vorgeschichte. Sozialistisch eingestellte Studenten, die in der DDR studieren dürfen. Es geht um eine Liebe zwischen dem Isländer Tomas und der Unrarin Ilona. Dann kommt die Stasi ins Spiel. Die Studenten erkennen, dass es mit den Idealen des Sozialismus nicht weither ist. Bespitzelung im engsten Freundeskreis ist Gang und Gäbe. Die Polizei auf Island stochert immer tiefer in die Vergangenheit hinein und kommt letztlich zur Lösung vieler sich auftuender Rätsel. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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  • Erlendurs Bester!

    Kältezone

    HarryF

    Kältezone ist Band 6 der Kommissar Erlendur Reihe von Arnaldur Indridason und meiner Meinung nach auch der bisher beste. Erstens weil die Geschichte spannend ist, man viel über die Nachkriegszeit in Island erfährt und auch wie das Land Spielball im kalten Krieg war. Außerdem erfährt man wieder ein paar Hintergrunddetails über die Kinder von Erlendur. Wie immer empfehle ich das Buch trotzdem nur Islandfans oder zumindest solchen, die sich für das Land interessieren - ansonsten hat man sicher seine liebe Not mit den Eigennamen der Menschen und Plätze und dem durchaus eigenständigen Wesen der meisten Isländer!

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  • Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Kältezone

    itwt69

    15. January 2013 um 19:09

    Der Kriminalfall ist nicht übermäßig spannend, man weiß doch recht früh, wer wen ermordet hat. Die Schilderung des DDR-Bespitzelungsystems jedoch, welches in dem Roman eine große Rolle spielt, ist eindrucksvoll beschrieben. Nicht zu fassen, dass es über so viele Jahre erfolgreich betrieben werden konnte...

  • Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Kältezone

    vormi

    25. August 2011 um 15:13

    Mein erstes Buch von diesem Autoren.
    Ich war angenehm überrascht und fand das Buch gar nicht mal so schlecht.
    Ein paar Längen hat es gehabt und das gewisse Etwas hat mir gefehlt.
    Aber ich werde auf jeden Fall noch ein Buch von Arnaldur Indridason probieren

  • Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Kältezone

    libri

    29. April 2011 um 12:56

    Das schien wohl der 7. Fall eines Ermittlertrios zu sein. Können die Verlage das nicht deutlich irgendwo hinschreiben ?? Ich mag keine Fortsetzungen.
    Der Fall war interessant, sehr sogar. Aber alles zwischenmenschliche des Trios war für mich einfach aus dem Nichts erzählt und daher nur wenig interessant und störend für die Geschichte. Schade :(

  • Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Kältezone

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2009 um 22:08

    "Kältezone" war das erste Buch, daß ich von, Arnaldur Indridason, in die Finger bekommen habe. Auf jeden Fall 5 Sternchen.

  • Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Kältezone

    TorstenB

    06. February 2009 um 01:00

    Gute Hintergrundgeschichte. Es geht zurück ins Deutschland der Nachkriegszeit. Arnaldur ist einfach klasse.

  • Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Kältezone

    quadrupes

    01. January 2009 um 15:57

    So langsam könnte man meinen, das immer wiederkehrende Muster der Kriminalromane von Arnaldur Indridason rund um Kommissar Erlendur und sein Team könnten langweilig werden. Doch weit gefehlt. Auch in "Kältezone" gelingt es dem Autor hervorragend, die Handlung rund um die laufende Ermittlungsarbeit der Polizei durch Rückblenden in die Vergangehit zu unterbrechen, um so dem Leser die Auflösung des Falles Stück für Stück aus zwei verschiedenen Perspektiven näherzubringen. Dass der Schwerpunkt diesmal in der Aufarbeitung der Geschichte der DDR liegt, macht die Lektüre für den deutschen Leser nur noch interessanter. Auch wenn recht schnell klar wird, in welche Richtung sich der Roman entwickelt, so bleibt dennoch die Spannung über den genauen Ausgang bis zum Schluss erhalten. Dabei bestätigt sich jedoch auch die Tendenz der letzten Bände der Erlendur-Reihe, dass Indridason das Privatleben der Romanfiguren intensiver in die Geschichte mit einbezieht, was für Kenner der Charaktere aus den Vorgängerromanen sicherlich sehr reizvoll ist, diejenigen, die jedoch zum ersten Mal einen Erlendur-Roman lesen, eher irritieren könnte. Ihnen ist daher zum Einstieg der 1. Band der Reihe "Menschensöhne" zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Kältezone

    Tarja

    18. November 2008 um 18:56

    Erlendurs 7. Fall

  • Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Kältezone

    Joshy2

    10. November 2008 um 09:19

    Eigentlich hat mich beim Kauf eher Leipzig als Island interessiert, aber die Verbindung gelang Indridason sehr gut. Geschichtlich gut recherchiert, beschreibt er die Zustände in der DDR in den Zeiten des Wiederaufbaus und die Rolle der Staatssicherheit, die unmenschlichen Methoden und die Auswirkungen auf die Menschen in der damaligen Zeit. Die Verbindung mit einem Mordfall in Island macht die Sache spannend und interessant. Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Kältezone" von Arnaldur Indridason

    Kältezone

    Jens65

    01. June 2008 um 21:16

    Deutsche Geschichte auf Isländisch: Mit "Kältezone" erreicht der Autor eine neue Güteklasse. Für mich ist hier der vordergründige Kriminalfall eher Nebensache. Das wahre Verbrechen liegt in der Kältezone der Vergangenheit. Indridason verfolgt zudem das Prinzip eines Serienhelden mit so viel Feingefühl wie kaum ein anderer Autor. Seine Protagonisten entwickeln sich langsam und glaubwürdig. Keine großen Sprünge passieren gegenüber dem Vorgängerband, sondern immer nur kleine Schritte. Erlendur taut ein wenig auf und gewinnt menschliche Wärme, gleichzeitig bleibt er der Fremde für seine Kinder, die immer verzweifelter in ihm den Vater suchen. Elinborg geniesst den Ruhm, den sie wegen ihres Kochbuchs zu spüren bekommt und Sigurdur Olis Glück wird durch ein weiteres privates Drama getrübt. Dieses Buch ist spannend bis zum Schluß.Mir gefällt der Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit ohne das die Geschichte an Spannung verliert. Beklemmend ist die realistische Beschreibung des Lebens in der Ex-DDR, wenn man anders denkend war,als von dem SED Regime vorgeschrieben oder wie Menschen sich als Stasispitzel vereinnahmen lassen um Erfolg zu haben und ihre "Freunde"verraten.Für mich eines der besten Bücher von Arnaldur Indridason.

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