Arnaldur Indriðason Operation Napoleon

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Inhaltsangabe zu „Operation Napoleon“ von Arnaldur Indriðason

1945: a lost German bomber crashes on the Vatnajokull glacier in Iceland. Inexplicably, in the midst of World War Two, there are both German and American officers on board. One of the senior German officers claims that their best chance of survival is to try to walk to the nearest farm and sets off, a briefcase handcuffed to his wrist. (Quelle:'Flexibler Einband/04.08.2011')

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    Operation Napoleon
    Fornika

    Fornika

    22. March 2015 um 16:21

    Island, 1945: kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges stürzt ein Flugzeug mit prekärem Inhalt über dem größten Gletscher des Landes ab. Wrack und Besatzung bleiben trotz intensiver Suche verschwunden. Reykjavik, 1999: Die Anwältin Kristin erhält von ihrem jüngeren Bruder einen seltsamen Anruf. Er ist zu Übungszwecken auf dem Gletscher Vatnajökull, als er von bewaffneten Soldaten überrascht wird. Die Telefonverbindung bricht ab, Kirstin ist in heller Aufregung. Kurze Zeit später stehen auch vor ihrer Tür Bewaffnete. Eine atemlose Hetzjagd beginnt, bei der Kristin von unverhoffter Seite Hilfe bekommt…   Sorry, diese Rezension funktioniert nicht ohne ausgiebige Megaspoiler, denn meine Kritik bezieht sich hauptsächlich auf den Inhalt.   Dieses Buch hätte wohl als Actionstreifen im TV besser funktioniert. Wohlgemerkt besser, nicht gut. Indridason hat sich hier am Allerweltsrezept für laue Actionstreifen gütlich getan und im Baukastenprinzip eine Story gebastelt. Eigene Ideen: keine. Ok eine, das Ganze spielt nämlich auf Island. Ansonsten folgt er brav diesem Rezept: Man nehme: Böse, ganz geheim operierende US-Militärs. Grausam. Gefühlskalt. Gehen über Leichen. Auch unnötig., Ältere böse US-Militärs (kann man später läutern. Oder umbringen. Irgendwas davon passt schon)., Geheimnisse. Ganz viele. Je mehr desto besser. Dazu passend: Wendungen. Überraschende… halt nein Moment, ich meinte vorhersehbar. Vorhersehbare Wendungen., Eine sympathische Heldin. Mütterlich. Single (kann man später gut verbandeln). Intelligent (angeblich; handeln tut sie nicht so wahnsinnig intelligent), Einen smarten Helden. Attraktiv. Ebenfalls Single (warum wohl?). Aus dem Feindeslager (was einen tollen Interessenskonflikt hätte abgeben können. Tut es aber nicht. Also eigentlich egal)., Allgemein sind flache und stereotype Charaktere wichtig. Verwirrt den Leser doch sonst nur., Unlogische Handlungsweisen von allen Beteiligten. Auch von Nebenfigur XYZ., Klischees. Möglichst viele davon. Damit der Leser auch vorher immer schon genau weiß worauf man als Autor raus will. Und sich dementsprechend wechselweise langweilt oder vor lauter Verzweiflung vor den Kopf schlägt, Verschwörungstheorien. Ebenfalls möglichst viele. Mögen sie noch so schwachsinnig und unwahrscheinlich sein., Nazis. Die lassen sich als Feindbild in jedem Actionstreifen, ähm Thriller gut an. Warum sollte man also darauf verzichten? Dazu passend: Nazigold. Auch immer gut. Oder Bomben. Oder gefährliche Geheimpapiere. Ach komm, nehmen wir alles!, Abstruses Ende. Jaaa, man hat es kommen sehen. Oder soll ich sagen befürchtet? Ich bleibe bei befürchtet. Für nähere Informationen siehe Klischees & Verschwörungstheorien. Für mich war es der Gipfel einer dämlichen Romanidee. Das Ganze gut umrühren und möglichst lieblos aufs Papier bringen. Fertig.  Indridason hat natürlich nicht das Schreiben verlernt und sein Erzählstil war eigentlich das Einzige was mich bei der Stange gehalten hat. So etwa bis zur Hälfte. Dann habe ich den Rest nur noch fertiggeblättert. Inhaltlich war Operation Napoleon wirklich zum Vergessen. Eigentlich nicht zu glauben, dass dieses Buch aus derselben Feder wie die Erlendurromane stammen soll.

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