Tödliche Intrige

von Arnaldur Indriðason 
3,8 Sterne bei99 Bewertungen
Tödliche Intrige
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sansols avatar

Ungewohnter Ablauf eines Krimis mit gelungener Überraschung in der Buch-Mitte. Trotzdem - für mich - nicht wirklich überzeugend.

Schokolatinas avatar

sehr hübsch, ab der Mitte gute Überraschung. Spannend, aber auch nordisch düster und deprimierend

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Inhaltsangabe zu "Tödliche Intrige"

In diesem psychologischen Thriller von Arnaldur Indriðason über eine isländische Femme fatale geht es um Leidenschaft und Liebe - und um einen überaus raffiniert geplanten Mord. "Arnaldur Indriðason hat
mit diesem Buch wieder einmal unter Beweis gestellt, dass er einer unserer besten Autoren ist." MORGUNBLAÐIÐ

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404153381
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:270 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:21.06.2005
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.01.2011 bei Bastei Lübbe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    sansols avatar
    sansolvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ungewohnter Ablauf eines Krimis mit gelungener Überraschung in der Buch-Mitte. Trotzdem - für mich - nicht wirklich überzeugend.
    Ungewohnter Ablauf eines Krimis mit gelungener Überraschung

    Dieser Krimi beginnt auf eine ganz ungewöhnliche Art und Weise, nämlich am Schluss. Der Ich-Erzähler ist – unschuldig – für eine Mord im Gefängnis und beschreibt, wie es überhaupt dazu kommen konnte.

    Da das Buch eine gelungene Überraschung enthält und der Klappentext bereits die notwendigen Informationen nennt möchte ich auf keinen Fall spoilern (obwohl das zumindest bei einer Rezi direkt gemacht wurde).

    Die Geschichte spielt in Island und die Beschreibung der Menschen und ihrer Art ist wirklich gelungen. Oft ist es wirklich ein wenig nordisch düster, der Leser bekommt alles aus den Gedanken des Erzählers mitgeteilt.

    Ich war auch von den in der Mitte des Buches aufkommenden Hinweisen überrascht, dies ist wirklich ein gelungener Trick.

    Trotzdem konnte mich das Buch nicht überzeugen. Ich fand es nicht sonderlich spannend und mit dem Erzähler bin ich nicht wirklich klar gekommen, die Identifikation und Sympathie fehlte leider.


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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Frau geht für ihr Ziel über eine Leiche. Brutal, intrigant und wirklich gut gesponnen!
    Wenn eine Frau über Leichen geht

    Ein wahres Meisterwerk über eine Femme Fatal. Indridason hat sich hier erstmals an ein eigenständiges Werk mit einer Frau als Mörderin gewagt und ein Werk aus purer Spannung geschaffen.

    Eine Frau geht für ihr Ziel über eine Leiche. Brutal, intrigant und wirklich gut gesponnen!

    Mir sind die Krimireihen von ihm zwar lieber, aber diese Story hat mich sehr gefesselt!

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine verflixte Geschichte kommt ans Licht
    Eine verhängnisvolle Affaire


    Der Isländer "*Arnaldur Indriðason*" schrieb den Thriller "*Tödliche Intrige*". Das Buch erscheint im "*Bastei Lübbe Verlag*".



    Der Ich-Erzähler sitzt wegen Mordes im Gefängnis und lässt die Geschichte Revue passieren. Immer noch wundert er sich über die raffiniert eingefädelte Affaire, die ihn zu einem willenlosen Opfer werden liess. Ein Mann wurde ermordet. Doch der vermeintliche Täter ist unschuldig. 

    Dieser Thriller beginnt am Ende und klärt im Verlauf die Handlung Stück für Stück auf. Das macht die Geschichte so besonders und die Spannung wächst mit jeden weiteren Puzzlestück der Offenbahrung des Geschehenen.

    Denn hier ist eine Figur einer faszinierenden Frau, einer Femme Fatal aufgesessen, die seine Leidenschaft schamlos für eigene Interessen ausgenutzt hat und in diesem Fall sogar für einen brutalen Mord.
    Als Leser ist man wie der Erzähler mit gefangen in den ausgelegten Fallstricken, die sich erst nach und nach aufklären.
    Dabei ist die Mordgeschichte ein wenig vorhersehbar, doch das ist gerade der beabsichtigte Clou an dieser Geschichte. 
    Als Leser erkennt man die Manipulation zur Hälfte des Buches. Hier werden Inhalte und wichtige Tatsachen erwähnt, die total überraschen. Doch damit ergibt sich auch gleichzeitig die Frage, ob der Erzähler eine Chance hatte, sich vor dieser Manipulation zu schützen.

    Ohne blutige Szenen bekommt dieser Thriller auch so eine spannende Thematik, die beeindruckt. Das Hauptaugenmerk wird auf die Gedanken und die Person des Erzählers  gelegt, dem übel mitgespielt wurde.

    Arnaldur Indriðasons Erzählstil führt mit ruhiger Hand durch das Buch und macht es zu einer Lektüre zum Verschlingen.

    Ein aussergewöhnlicher Thriller, der mal am Ende beginnt und dadurch auf den Fall neugierig macht. Gute Unterhaltung und ein raffinierter Plan geben hier den Ton an.

    Kommentare: 1
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    janakas avatar
    janakavor 6 Jahren
    Rezension zu "Tödliche Intrige" von Arnaldur Indridason

    Der Ich-Zähler sitzt in Untersuchungshaft und lässt das Geschehene Revue passieren.
    Durch die Begegnung mit einer Femme Fatale lernt der Erzähler die große Liebe kennen. Diese Frau beherrscht das Einmaleins der Verführung und der Manipulation und verwickelt den Erzähler in eine große Intrige. Hier wird erzählt wie es zu dem raffiniert geplanten Mord an dem Lebensgefährten der Femme Fatale kommt.

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und anschaulich, jedoch hat mich das Buch nicht so gefesselt. Auf der einen Seite ist die ganze Geschichte vorhersehbar, aber auf der anderen wartet in der Mitte des Buches eine gravierende Überraschung auf den Leser.

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    simonegs avatar
    simonegvor 7 Jahren
    Rezension zu "Tödliche Intrige" von Arnaldur Indridason

    Es ist die Geschichte einer Femme fatale, einer außerordentlich attraktiven Frau, die sämtliche Künste der Verführung beherrscht und vor nichts zurückschreckt, wenn es darum geht, ihre Pläne durchzusetzen. Ihre Verbindung zu einem reichen Reeder, der ein Testament zu ihren Gunsten gemacht hat, wird kritisch, als dieser Mann ihrer Seitensprünge überdrüssig wird und sich von ihr trennen will. Sie muss sich seiner entledigen, wenn sie nicht all die Annehmlichkeiten, die mit Reichtum verbunden sind, verlieren will ... Die Geschichte wird aus der Perspektive der Hauptperson erzählt, die der intriganten Betty zum Opfer gefallen ist.

    Ein echt toller Psychothriller! Die Story hat mich an die guten Hammesfahr-Thriller erinnert. Man weiß von Beginn an, dass etwas furchtbares passiert ist, aber nicht was und dann erfährt man so nach und nach was sich zugetragen hat. Die Erzählweise wechselt problemlos zwischen Gegenwart und Vergangenheit. In der Mitte des Romans gibt es dann noch einen Überraschungsknüller.

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    S
    sabavor 8 Jahren
    Rezension zu "Tödliche Intrige" von Arnaldur Indridason

    "Tödliche Intrige" handelt von einer "Femme fatale" und das tödliche Intrigennetz, dass sie spinnt. Wie alle Bücher von Arnaldur Indridason sehr flüssig geschrieben, wenngleich auch ohne große Höhepunkte. Einzig in der Mitte des Krimis kommt es zu einem Überraschungsmoment. Geeignet für einen entspannten Lesetag ohne große Ansprüche an neue Literaturimpulse.

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    Wurmlis avatar
    Wurmlivor 9 Jahren
    Rezension zu "Tödliche Intrige" von Arnaldur Indridason

    Manchmal lese ich wochenlang an einem Buch, ohne richtig voranzukommen, aber dieses hier habe ich in zwei Tagen gradezu verschlungen. Es war richtig spannend. Es hätte zwar noch spannender sein können, wenn es teilweise nicht schon so vorhersehbar gewesen wäre, aber dann kam diese Stelle etwa in der Mitte des Buches, die mich beinahe umgehauen hat ... Nur das Ende fand ich ein bisschen doof, wenn auch nachvollziehbar. Gefallen hat mir die klare, schnörkellose Schreibweise, und dass ich nur vier Wortfehler (meistens Wortdoppelungen) gefunden habe (Erstausgabe 2005). Etwas mehr hätte ich mir von dem isländischen Element und der isländischen Landschaft gewünscht, was in diesem Buch leider zu kurz kam, für mich aber das Hauptmotiv ist, ein isländisches Buch zu lesen. Obwohl ich selbst schon an den Schauplätzen wie Akureyri und Reykjavik gewesen bin, konnte ich mir die Orte der Handlung nur schwer, oder vielmehr gar nicht vorstellen. Dennoch meine absolute Empfehlung.

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    Coco206s avatar
    Coco206vor 9 Jahren
    Rezension zu "Tödliche Intrige" von Arnaldur Indridason

    Erstmal das Positive: ein flüssiger Schreibstil, keine 300 Seiten, sodass man das Buch schnell lesen kann.
    Eine überraschende Wendung in der Mitte des Buches, mit der man eigentlich überhaupt nicht rechnet.

    Das Negative: es ist so langweilig. Die Geschichte plätschert so dahin. Fand ich es am Anfang noch interessant zu erfahren, warum der Erzähler in Untersuchungshaft sitzt, wurde es mir mit der Zeit recht egal und ich wollte es eigentlich nur noch beenden.

    Selbst die Überraschung in der Mitte hält nicht länger als ein paar Seiten und das Ende kann nicht überzeugen.

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    TorstenBs avatar
    TorstenBvor 10 Jahren
    Rezension zu "Tödliche Intrige" von Arnaldur Indridason

    Arnaldur sollte nur noch Erlendur-Krimis schreiben.

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    Jens65s avatar
    Jens65vor 10 Jahren
    Rezension zu "Tödliche Intrige" von Arnaldur Indridason

    Das Spannende ist gar nicht so sehr die Geschichte, die hier erzählt wird, sondern ein ganz bestimmter Umstand, der dem Leser erst sehr spät klar wird - und ihn umhauen wird.

    Das Buch ist nicht mit "Nordermoor", "Todeshauch" oder "Gletschergrab" zu vergleichen. Ein Ich-Erzähler, wegen Mordes im Gefängnis untergebracht, erzählt aus seiner Perspektive, wie es dazu gekommen ist, dass er ins Gefängnis kam. Dabei nimmt das Buch in der Mitte eine überraschende Wendung, die für mich schon den Höhepunkt darstellte, über die ich hier nichts berichten möchte.

    Fazit: Ein absolut unerwarteter Indridason!
    Eine grandios gestrickte Story, mit einem echten Überraschungsknaller, der einen das Buch noch mal lesen lässt!

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