Arnd Schimkat , Moses Wolff Highway to Hellas

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Inhaltsangabe zu „Highway to Hellas“ von Arnd Schimkat

Die griechische Insel Paladiki steht unter Schock: Die Deutschen kommen, um zu schnüffeln! Jörg Geissner – unfreiwilliger Neu-Single und Vollblutspießer – will die korrekte Verwendung eines Kredits überprüfen. Doch mit Hilfe des gewitzten Gigolos Panos führen die Inselbewohner den Banker so richtig an der Nase herum. Eine wahre Odyssee beginnt!

Eine klassische Heldenreise, die gängigen Klischees im deutsch-griechischen Verhältnis auf humorig-ironische Art vor Augen der Leser führt.

— Wedma

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    Highway to Hellas

    Wedma

    Die Rezension bezieht sich auf das Hörbuch: gekürzte Ausgabe, 4 Stunden und 49 Minuten, gelesen von Simon Jäger.   Es ist eine humorvolle Geschichte von einem spießigen Kreditmanager, der zu einer kleinen griechischen Insel geschäftlich reist, dort eine innere Verwandlung erlebt und zu sich und zu seiner Freiheit findet. Jörg Geissner ist ein Langweiler wie es im Buche steht. Er wollte nie etwas anderes als bei der Bank arbeiten, wo er nun Kredite vergibt, bzw. diese abschlägt, ansonsten gefühlsarm und kommunikationsunfähig, mit einer guten Ladung von Minderwertigkeitskomplexen ausgestattet, was er vergeblich hinter den Zahlen, Auswertungen und seinem hochnäsigen Verhalten zu verstecken versucht. Von seinem Chef wird er gedemütigt, was Geissner weiter nicht besonders aufgefallen wäre, denn das ist nach all den Jahren nichts Neues und er verehrt den Chef für seine weise Voraussicht ohnehin, wenn der Vorgesetzter nicht ständig seinen Namen vergessen, oder so tun als ob, würde. Geissner ist insofern ein passender, sprechender Name: jemand der gegeißelt wird. Seine Frau konnte der gute Jörg aber über seine offensichtlichen Mängel im zwischenmenschlichen Bereich nicht täuschen: Sie hatte genug von ihm und hat ihn verlassen. Kinder gibt es keine. Und als ob es nicht genug von den Herausforderungen des Lebens wäre, wird Jörg von seinem Chef nach Griechenland, zu einer kleinen Insel Paladiki geschickt, hpts. um zu bestätigen, dass das Kredit veruntreut wurde. Dann kann die Bank die hinterlegte Sicherheit, den schönen Strand, einverleiben, um ihn mit Hotelhochburgen vollzupflastern und noch mehr Geld zu machen. Was mit Jörg auf der griechischen Insel passiert, kann er selbst nicht glauben. Aber die schöne Natur, die Sonne, das Meer, eine junge Frau, in die er sich verliebt, die Menschen vor Ort, die er kennenlernt, insb. der lebensfrohe Panos, der ihn auf unmögliche Abenteuer schickt und über sich hinaus wachsen lässt, all die Erfahrungen auf der Insel verändern Jörg Geissner. Er entwickelt einen anderen Blick auf sich, auf sein Leben und setzt seine Prioritäten neu. Der Sprecher Simon Jäger hat eine tolle Arbeit geleistet und die Geschichte zweifelsohne bereichert. Besonders der Chef Geißners mit seinem schwäbischen Dialekt ist wunderbar gelungen. Auch Panos steht dem im nichts nach. Ein Lebemann wie es im Buche steht kommt sehr gut durch. Auch den biederen Langweiler Jörg kann man gut heraushören, wie die Alten der Insel Paladiki, den Bürgermeister, etc. Fazit: Eine klassische Heldenreise, die die gängigen Klischees im deutsch-griechischen Verhältnis auf humorig-ironische Art vor Augen der Leser führt. Eine schöne Geschichte, die mich immer wieder schmunzeln ließ. Absolut lesens- bzw. hörenswert.

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  • Einmal Griechenlandkrise und zurück bitte!

    Highway to Hellas

    guybrush

    04. October 2015 um 10:25

    Werft alle Vorurteile, die ihr gegen deutsche Bänker habt, in einen großen Topf. Tut die gängigen Griechenlandklischees hinzu. Einmal gut umrühren, et voila: „Highway to Hellas“. Jörg Geissner, Vollblutbänker eindimensionalen deutschen Geistes, soll ein Kreditobjekt auf der fiktiven griechischen Insel Paladiki überprüfen. Die Inselbewohner arbeiten mit allen Tricks daran, ihn hinters Licht zu führen. Da sie sich dabei nicht besonders geschickt anstellen, führt das naturgemäß zu einigen recht skurrilen und zuweilen auch komischen Verwicklungen. Griechenlandkrise von der humorvollen Seite? Einige Anklänge in diese Richtung gibt es. Die gehen im allgemeinen Klamauk aber leider unter. Wie nicht anders zu erwarten, siegt die griechische Lebensfreude über die deutsche Steifheit. Alles zu leicht vorhersehbar. Er ist aber auch eine Geschichte über Freundschaft, die man dort findet, wo man sie am wenigsten vermutet. Über die Annäherung zweier recht unterschiedlicher Männer und Kulturen. Aus Misstrauen und Vorurteilen entsteht Vertrauen und die Erkenntnis, dass man doch so unterschiedlich gar nicht ist. Eben eine typische Wohlfühlkomödie, die ich als lockerleichte Urlaubslektüre durchaus empfehlen kann. Mehr darf und sollte man nicht erwarten. Auf die Verfilmung mit Christoph Maria Herbst bin ich dennoch gespannt. Er könnte der recht eindimensionalen Figur Geissner noch ein paar zusätzliche Facetten abgewinnen. Ein Hörbuch steht und fällt mit seinem Sprecher. Simon Jäger, einer der routiniertesten deutschen Hörbuchsprecher im Bereich Krimi & Thriller, war für dieses Hörbuch meiner Meinung nach nicht die beste Wahl. Die Telefonate zwischen Geissner und seinem Chef, eigentlich ein Highlight im Hörbuch, verhunzt er so gründlich, dass mir der Spaß vergangen ist. Was für ein Dialekt sollte das noch mal sein? Schwäbisch? Wenn man kein Schwäbisch kann, sollte man es lassen! Entweder einen Sprecher engagieren, der es kann, oder die Passagen in Hochdeutsch belassen, was natürlich schade ist. Aber was Herr Jäger hier überbetont, affektiert und völlig falsch rausgeschrien hat, war einfach nur grottenschlecht. Schade! Sprecher: Simon Jäger Erschienen: 15.09.2014 Verlag: Audio media verlag GmbH Dauer: 4 Audio- CDs , ca. 300 Min.

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  • Klasse Hörbuch zum Schmunzeln und Träumen

    Highway to Hellas

    Antek

    Griechenland ist fast täglich in aller Munde, genau die richtige Zeit für dieses genial witzige Hörbuch, dass aber auch Tiefgang hat. Ich bin wirklich begeistert. Jörg Geissner ist Vollblutspießer durch und durch. Gerade eben hat ihn seine Freundin verlassen und für ihn gibt es eigentlich nichts Wichtigeres als seinen Job als Kreditmanager. Er, der Herr über Kredit oder nicht, geht in seiner Arbeit völlig auf. Ausgerechnet ein Kredit, den seine Abteilung bewilligt hat, soll scheinbar nicht die richtige Verwendung gefunden haben. Die kleine griechische Insel Paladiki wollte ein E-Werk und eine Krankenstation bauen, doch scheinbar haben die Inselbewohner das Geld anderweitig verprasst. Geissners Vorschlag jemanden zur Überprüfung vor Ort zu schicken, der in der Bank keine Lücke hinterlässt, ist ganz im Sinne seines Chefs und er weiß auch schon wen es schicken wird, nämlich Geissner. Dieser windet sich wie ein Aal und würde sogar lieber eine schwere Krankheit in Kauf nehmen, als irgendwo an den Arsch der Welt in der Ägäis zu reisen. Aber auch die Inselbewohner, allen voran Minimarkt Besitzer Panos, den das Fax über den unerwarteten Besuch als erstes erreicht, sind alles andere als begeistert, dass die Deutschen einen Spion schicken wollen. Entweder Krankenstation und  E-Werk, oder ein guter Plan müssen her und zwar schnell. Da Geissner schon am nächsten Tag ankommen soll, bleibt eigentlich nur, den an der Nase herumzuführen und da sind die Inselbewohner mehr als einfallsreich. Bei der Geschichte kann man eine tolle Entwicklung miterleben. Beginnt doch alles mit dem klischeebeladenen Vollblutspießer Geissner, der einen Tränen lachen lässt. Noch zuhause stolpert er von einem Fettnäpfchen ins andere. Sei es bei seiner Fehlinvestition für Tabletten, die angeblich starkes Fieber auslösen sollen, so wie ihm der Straßenverkäufer versprochen hat, oder auch bei dem Versehen die 1,79€ für die Ortungsapp für das Handy seiner Freundin vom gemeinsamen Konto abbuchen zu lassen. Bei der Hinreise fühlt Geissner dann jedes seiner Vorurteile bestätigt und seine Kommentare lassen einen wirklich schmunzeln. Eine wahre Odyssee für ihn beginnt aber erst, als es an die Besichtigung der Bauten geht, denn der Bürgermeister und  Panos haben sich nicht nur eine Schikane ausgedacht. Aber mit jedem Tag mit dem sich seine Abreise verzögert, lernt Geissner auch die schönen Seiten der Insel kennen, verliebt sich sogar und was wohl das Wichtigste ist, er findet Freunde. Ein ganz anderer Geissner, der plötzlich sein altes Leben infrage stellt. Wie wird er sich entscheiden? Pflichtbewusstsein seiner Bank gegenüber oder die neu entdeckte Lebensfreiheit und -freude? Das Hörbuch hat mich super gut unterhalten. Ich konnte viel schmunzeln, ich habe eigentlich mit einem Dauergrinsen gehört. Meine Highlights sind eindeutig das Nacktbaden mit seinem but please close your eyes oder das extra für ihn zubereitete Zitronenhuhn, da konnte ich laut schreien vor lauter Lachen. Aber die Geschichte hat mich auch gerührt, die Entwicklung Geissners, die Erkenntnis, wie toll und wichtig Freunde sind, das wird super toll dargestellt. Und hier entstehen wirklich Freundschaften, die den Namen verdienen. Auch die Reiselust wurde bei mir geweckt, eine Hommage an Griechenland im wahrsten Sinne des Wortes, gutes Essen, sympathische und lebenslustige Leute und ganz viel Strand und Meer. Simon Jäger macht hier seine Arbeit als Sprecher wirklich grandios. Er verleiht jedem seinen passenden Dialekt. Er beweist bei Geissners Chef, dass er Schwäbisch perfekt beherrscht und ein griechischer Einschlag scheint ihm gar keine Probleme zu machen, da hat er sogar für jeden einzelnen Inselbewohner genau den richtigen Akzent. Er schafft es Geissners spitzen Kommentaren die nötige Schärfe und Ironie zu verleihen, weiß es aber auch genauso gut dessen Gefühlen den nötigen Klang zu geben. Großes Kino für die Ohren, ganz so wie beworben.

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    Wedma

    27. August 2015 um 14:25
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