Arndt Waßmann

 4 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf von Arndt Waßmann

Ich wurde in einem beschaulichen Dorf im Westen Sachsens geboren. Meine Faszination für Literatur und das Schreiben erwachte früh und verlosch seitdem nie. Stets aufs Neue führt mein Weg dabei ins Reich der Phantastik, und ich beschreite die Pfade von Fantasy, Mystery und Science Fiction, da sie ermöglichen, Träume und Alpträume zu schildern, ohne an die Wirklichkeit der Gegenwart gebunden zu sein.

Alle Bücher von Arndt Waßmann

Der Weg der Maga

Der Weg der Maga

 (7)
Erschienen am 12.03.2015
In des Greifen Schatten

In des Greifen Schatten

 (1)
Erschienen am 20.11.2015

Neue Rezensionen zu Arndt Waßmann

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Rezension zu "In des Greifen Schatten" von Arndt Waßmann

Sehr unterschiedliche Geschichten
storytellervor 3 Jahren

In des Greifen Schatten

König Nerdan ist träge geworden und hat immer mehr seiner Aufgaben an Sarrik übertragen. Selbst das Lesen der Gesetze, die er erlässt, scheint ihm überflüssig. Sarrik schielt allerdings nach der Macht und hat sich mit den haarigen Wesen, Årrx genannt, verbündet. Mit letzter Not gelingt es Nerdan, aus dem Schloss zu entkommen, als die Revolte losbricht.
Auf der Flucht steht er der jungen Novizin des Hethena-Tempels, Isilda, bei und erfährt von ihr, dass er beim Volk längst nicht so beliebt ist, wie Sarrik ihn glauben machte. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht aus Nerwik, der Hauptstadt des Landes.

Bernhild, eine Priesterin des Hethena-Tempels, wird mit drei Novizinnen auf die Reise geschickt. Sie soll einen Spährenriss verhindern, der allerlei bösen Kreaturen den Weg in diese Welt eröffnen würde.

Laridas Kroning, ein Kaufmann, mit Gütern unterwegs, trifft auf eine Frau, die von seltsamen schattenhaften Wesen überfallen wurde. Er hilft ihr und bringt sie in die nächste Schenke.

Arndt Waßmann beginnt diese Geschichte sehr stimmungsvoll und intensiv. Man wird gut ins Geschehen gezogen und erfährt, in welcher Beziehung die Personen untereinander stehen. Selbst die Lethargie des Königs versteht der Leser anhand der Erklärungen. Der Autor braucht seine Welt nicht großartig beschreiben, man sieht sie trotzdem vor Augen. Ich denke, er hätte aus dieser Geschichte sogar einen Roman machen können. Verschiedene Charaktere, unterschiedliche Welten mit vielen Wesen und Handlung hätte er genug gehabt. Der eine und der andere Strang hätte für meinen Geschmack gerne weiter ausgebaut werden dürfen. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass er nach ungefähr drei Vierteln plötzlich schnell fertig werden wollte. Es entsteht zwar nicht der Eindruck, dass sich alles von alleine fügt, aber für mich hätte er die ursprüngliche Geschwindigkeit beibehalten dürfen.

Die letzte Hoffnung

König Lagar, Herrscher über Lassarien, sieht sich gezwungen, das Horn der Tamaris zu blasen und so die Wassergöttin um Hilfe anzuflehen. Die drei bislang zerstrittenen Völker aus dem Süden haben sich zusammengetan, Lassarien zu vernichten. Mordend und brandschatzend ziehen sie bereits durchs Land. Die Göttin erscheint, bietet ihre Hilfe an, fordert allerdings das Leben seiner beiden Kinder. Der König, der seine Frau schon vor langer Zeit verlor, überlegt, ob es noch eine andere Möglichkeit geben könnte.

Diese Geschichte erscheint mir wie ein Grundgerüst und weist Löcher auf.
Was die Südländer davon haben, Lassariens Bewohner zu ermorden, wird mit keiner Silbe erwähnt. Der Vater, der die Wahl hat, entweder seine Kinder oder sein Volk zu retten, bleibt blass. Die beiden Kinder, die scheinbar nur darauf gewartet haben, sich opfern zu dürfen, überzeugen mich nicht wirklich.
Die Göttin, die nicht so grausam ist, wie sie scheint, würde ich auch ins Reich der Märchen verbannen.

Der Sturm

Prinz Mustafa wurde von Königin Lasgerd abgewiesen und macht sich mit seiner Schiffsflotte auf den Weg, ihr Volk büßen zu lassen. Er ist ein grausamer Herrscher und ebenso grausam soll seine Rache sein.
Er gerät ohne Vorwarnung in einen Sturm und danach ist nichts mehr, wie es vorher war.

Bis auf das Ende, das mich überraschte, konnte mich an dieser Geschichte nichts begeistern. Zu viel Schwarz-Weiß-Malerei, die auch von dem Ende nicht wettgemacht wird.

Der Stern des Königs

Ein Gedicht, in dem es wieder um einen König geht, dem die Wassergeister seine Liebsten entreißen wollen.
Mit Lyrik hatte ich nicht in diesem Band gerechnet und bin nicht Fachmann genug, um ein Urteil darüber zu fällen.


Der Stein von Amtarim

König Mirsan ist so wütend auf seine Schwester Miranna, dass er den Magier Thurius bittet, das Band, mit dem der Zauberer sie vor langer Zeit verband, zu lösen. Der Magier warnt ihn, dieser Akt sei zwar möglich, aber mit Risiken verbunden. Der Hass hat Mirsan so verblendet, dass ihm egal ist, wenn er selbst bei diesem Vorgang umkommt, solange seine Schwester nur das gleiche Schicksal teilt. Der Magier bittet ihn, in einen Kreis zu treten …

Mirsan findet sich völlig nackt im Schneetreiben wieder. Er weiß weder, wo er sich befindet, noch wie er herkam. Alles, was er weiß, ist, er darf nicht rasten, sonst wird er erfrieren. Dennoch bricht er irgendwann bewusstlos zusammen.

Er wacht in einer Hütte auf, und wird dort von einer jungen Stickerin, Sirma gepflegt. Sie sorgt für eine warme Hütte und gibt ihm alte Kleidung ihres Vaters. Einzig mit Essen kann sie nicht dienen. Die Vorräte sind fast zu Ende. Der frühe Schnee-Einbruch hat ihre Eltern scheinbar auf dem Rückweg vom Proviantholen überrascht. Sirma rechnet nicht vor dem Frühjahr mit ihrer Rückkehr.
Mirsan wurde von seinen Eltern, die vor etlichen Jahren starben, in der Jagd ausgebildet und kann für genug Proviant sorgen. Nach anfänglichen Streitereien verstehen Sirma und Mirsan sich prächtig. Durch ihre Fragen beginnt er, den Hass auf seine Schwester zu hinterfragen. Sirma hat für etliche Punkte, die er für bloße Schikane hielt, vernünftige Gründe zu bieten. Nach und nach erscheint es ihm ratsam, ein Gespräch mit Miranna zu führen, bevor er sie tötet.

Er kommt dahinter, dass Sirma die Tochter von Edelleuten ist, die er vom Hof verbannte. Beide zusammen müssen Årrx bekämpfen und brechen zu guter Letzt gemeinsam in die Nordprovinz auf, um Miranna zu besuchen. Dort werden sie schon von deren Truppen empfangen.

Miranna ahnt, dass der Stein von Amtarim nun eine Entscheidung verlangt.
Wie Magier Thurius offenbart, kann es wohl nur einen Herrscher über das Land geben und der Trick, den Ihre Eltern angewandt hatten, das Land mit Nord- und Südprovinzen auf beide Kinder aufzuteilen, sei nun hinfällig.
So begeben sich Miranna, Mirsan und Sirma in die Höhle, um die Entscheidung des Steines zu empfangen. Einer von beiden wird sterben müssen, wenn das Ungleichgewicht, das sich durch Erdbeben, die in immer schnellerer Abfolge das Land erschüttern, äußert, behoben werden soll.

Es kommt anders, als man denken mag.

Diese Geschichte gefiel mir wieder sehr gut. Auch wenn ich das Ende so niemals erwartet hätte. (Ich hoffe, ich habe es nicht missdeutet.)

Die zwei Seiten der Wahrheit

Valius und Rimbold sind zwei Magiestudenten, die sich in der Fähigkeit üben, in den Geist der Gefangenen zu blicken. Anhand ihrer Recherchen werden die Häftlinge verurteilt oder freigelassen.
Valius glaubt beim aktuellen Fall an einen Gewohnheitsdieb, er immer weiter stehlen wird, wenn man ihn lässt. Rimbold dringt als Erster in den Geist des Häftlings ein und sieht einen kleinen Jungen, der seiner Mutter mit einem großen Blumenstrauß eine große Freude macht. Valius spürt dieser Spur nach und entdeckt: Der Strauß war geklaut. Aber das überzeugt Rimbold nicht.
Er spürt nach weiteren Erinnerungen und sieht den Verdächtigen in einer Hütte mit seiner Frau, die ihm für ihr Kind dankt.

Der Ansatz der Geschichte gefällt mir, weil es in aller Regel eben viel mehr grau als schwarz und weiß gibt, allerdings bleibt der Autor dann doch wieder in vorgefertigten Bahnen. Eine differenzierte Herangehensweise hätte mir besser gefallen.

Das blaue Licht

Johanna marschiert durch das Schneetreiben auf das verblassende Licht des Berges zu. Das Licht behütet den Ort, sorgt für gute Ernten, hält Kriege fern und scheint über allem zu wachen. Doch es verblasst. Die Bewohner wissen nicht, was zu tun ist. Nur Johanna wacht eines Morgens auf und weiß, sie muss zur Quelle des Lichtes. Was sie dort zu tun hat, ahnt sie nicht. Keiner von denen, die zum Licht gingen, kam je zurück.
Die Geschichte ist nicht schlecht erzählt. Aber die Story reißt mich nicht wirklich mit.

Keiner von den Guten

Die siebzehnjährige Johanna sitzt im Kerker und wird angeklagt, sich der Hexerei schuldig gemacht zu haben. Erek, der Sohn des Grafen von Bilstein scheint ihr wohlgesonnen. Er kommt in ihren Kerker und erklärt ihr, dass ihr Todesurteil schon gesprochen ist. Er rät ihr, die Vergehen zuzugeben, um die Qual zu verringern. Er ist es satt, dass die Inquisitoren sein Volk immer weiter dezimieren, und möchten dem sich gegenseitig Beschuldigen ein Ende bereiten. Außerdem verspricht er ihr Vergünstigungen, wenn sie sich ihm freiwillig hingibt. Sie weiß, dass sie ihm angekettet, wie sie ist, unterlegen ist, dennoch bittet sie ihn, sich nicht zu nehmen, wonach ihm gelüstet. Wider Erwarten zieht er sich zurück. Allerdings nicht, ohne ihr zu versichern, dass er keiner von den Guten ist.

Johanna zweifelt an seinen Worten, als er ihr die Möglichkeit zur Flucht bietet, die sie selbstverständlich ergreift. Als sie erschöpft eine Rast einlegt, kommt Erek ihr erneut zu Hilfe. Er bringt ihr Kleider uns Schuhwerk. So ausgerüstet, sagt er, hätte sie eine reelle Chance, dem obersten Inquisitor, der bereits Jagd auf sie macht, wie auf ein Wild, zu entkommen.

Eine der besseren Geschichten des Bandes, die wieder mit einem überraschenden Ende punkten kann.

Fazit:

Eine durchaus unterhaltende Geschichtensammlung, in der mir persönlich die längeren Storys besser gefielen.
Ich vergebe 3 von 5 Punkten.

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Rezension zu "Der Weg der Maga" von Arndt Waßmann

Der Weg der Maga
Iphigenie34vor 3 Jahren

„Der Weg der Maga“ ist ein 408 Seiten zählender Roman des Autors Arndt Waßmann, welcher am 12.03.2015 im Verlag Torsten Low erschienen ist.


Klappentext:

Eine Magierin. Eine Suche. Eine Stadt, die ihr Leben verändert. Kaum hat Serana Meridan ihre Ausbildung an der Akademie beendet, stellt das Leben sie bereits vor neue Prüfungen, härter und gnadenloser als jedes Examen. Freunde und Feinde treten in ihr Leben, um es für immer zu verändern. Und über allem schwebt stets der Schatten eines drohenden Krieges, der bald näher kommt, als sie es je befürchtet hätte. So beschreitet Serana einen Weg, von dem es kein Zurück mehr gibt – den Weg der Maga.


Mein Eindruck:

Bis zum Abschluss ihrer Prüfung kennt Serana nur das behütete Leben in der Akademie, welche sie seit Entdeckung ihrer besonderen Fähigkeiten im Kindesalter besucht hat.
Unbeschwert, bisweilen auch ein wenig naiv und ohne große Lebenserfahrung zieht sie nach bestandenem Examen und aufgenommen in die „Bruderschaft der Wissenden“ voller Abenteuerlust in die Welt, um ihren Platz als Maga und ihre Bestimmung zu finden, aber auch um ihrer Familie zu beweisen, dass die Ausbildung zur Maga nicht umsonst gewesen ist.

„... denn wiewohl du am Ende deiner Ausbildung stehst, stehst du doch erst am Beginn deines Weges“

Zu Fuß startet sie ins Ungewisse mit ihrem erstes Ziel Kendar – der Hauptstadt des Reiches. Eine Jahreszahl wird im Buch nicht genannt, aber aufgrund der Beschreibungen der Umgebung, wie zum Beispiel des Marktplatzes und der Art zu Reisen (zu Fuss oder mit einer Kutsche) mutet das Buch ein wenig mittelalterlich an.

Bereits auf dem Weg nach Kendar muss sie eine negative Erfahrung machen. Und in der Hauptstadt angekommen, lernt sie auch dort schon bald die Schattenseiten des Lebens kennen.

Ihre Reise, welche sie sich so schön erträumt hatte, wird somit - neben Freundschaften, die sie ebenfalls knüpft- relativ schnell von Schicksalsschlägen überschattet, die in ihr nachhaltige Veränderungen bewirken und sie umdenken lassen. Diese Veränderungen sind nicht immer positiv, so dass die Sympathie, die ich anfangs für sie entwickelt hatte, nicht durchgängig bestehen bleibt.

Plötzlich wird ihr Leben begleitet von Schmerz, Leid, Hass und Rachegelüsten. Im Ergebnis lässt sie sich zur Kämpferin ausbilden.

Die Geschichte wird überschattet von einem immer näher rückenden Krieg und schlussendlich führt es Serana selbst an den Schauplatz des Krieges, wo sie zu einer grundlegenden Erkenntnis gelangt...

Der Weg der Maga klingt für mich so groß, so epochal – irgendwie nach einem ganzen Leben. Ich hatte daher eine Geschichte erwartet, die den Leser durch einen langen Zeitraum eines Lebens führt. Tatsächlich handelt es sich aber nur um einen relativ kurzen Abschnitt im Leben der Maga. Dennoch erlangt sie zum Schluss eine Erkenntnis, für die manch anderer ein ganzes Leben braucht. Für mich vollzog sich ihre Entwicklung (selbst für einen Fantasy-Roman) teilweise viel zu schnell, was die Figur ein wenig unglaubhaft bzw. unrealistisch wirken lässt. Aber nicht nur das Tempo, sondern auch Seranas Handeln stand für mich gelegentlich im Widerspruch. Zum einen ist sie jung, naiv und unbeschwert, zum anderen aber unternimmt sie Dinge die schon so reif und erwachsen wirken. Es wäre für mich glaubhafter und nachvollziehbarer gewesen, wenn zwischen den einzelnen Etappen ihres Weges ein bisschen mehr Zeit gelegen hätte.

Allerdings ist die Geschichte einfach wundervoll geschrieben, was die paar kleinen Makel nebensächlich macht. Man war sofort in der Geschichte drin und es war durchgängig spannend ohne irgendwelche Durststrecken. Der Sprachstil gefällt mir sehr gut und ab und an mal ein paar Zaubersprüche in Latein (welche für Menschen ohne Lateinkenntnisse umgehend übersetzt werden) lassen einen in die magische Welt Seranas eintauchen und an einer Reise voller Magie, Abenteuer, Freundschaft, aber auch Leid, Schmerz, Wut, Hass, Rache und Krieg teilhaben.

Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und vergebe **** Sterne. Ich kann sie guten Gewissens weiterempfehlen.


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Rezension zu "Der Weg der Maga" von Arndt Waßmann

Schöner Fantasie-Roman über die Entwicklung einer jungen Magierin vom Schulmädchen zur Kriegerin!
Jungenmamavor 3 Jahren

Der Autor Arndt Waßmann hat mit diesem Fantasie-Roman eine wunderbare Geschichte über die Entwicklung eines jungen Mädchens, frisch von der Schule und mit magischer Begabung, zur Kriegerin geschrieben.

Im Roman erfährt die junge Magierin Serena Meridian nach ihrem Schulabschluss das Leben außerhalb der behüteten Mauern der Akademie mit all seinen Facetten von Freude und Leid, Freundschaft und Unterwerfung. Sie trifft wunderbare Menschen, muss aber trotz ihrer magischen Fähigkeiten auch heftige Schicksalsschläge in Kauf nehmen und entwickelt genau durch diese Einflüsse einen ganz besonderen Charakter.

Ich fand die Darstellung der Personen und der mittelalterlich anheimelnden Umgebung  sehr gelungen. Die Namen, die Sprache und auch die Umsetzung verschiedener Eindrücke von Serena haben mich richtiggehend in die Zeit eintauchen und diese miterleben lassen.

Insgesamt hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. War ich im Epilog noch etwas überwältigt von den vielen fremden Begriffen und magischen Worten, so habe ich mich danach sehr gut ins Geschehen versetzen können und mit Serena gefühlt, gehofft und gelitten...

Serena selbst ist auf der einen Seite zu Beginn des Buches noch eher mädchenhaft und etwas naiv, doch im Laufe der Geschichte werden ihre Gedanken und Handlungen immer tiefgründiger und regen sehr zum Nachdenken an.

Auch einige mir bereits bekannte Sprüche und Floskeln wurden vom Autor gekonnt in die Handlung eingebaut. "Wer ein Schwert führt, ohne es zu beherrschen, stirbt durch seine eigene Waffe…"

Besonders die bildliche Sprache hat mir sehr gut gefallen so zum Beispiel die Parabel zwischen einem plätschernden Bach und dem Schicksal: "...Jeder Bach, jeder Fluss Eveneniens kannte seine Aufgabe, sein Ziel, seine Bestimmung - und er konnte sie nicht verfehlen, nicht den falschen Weg nehmen, auch nicht einfach stehen bleiben. Und sie? Wo war ihr Fluss, in den sie münden konnte, wo ihr Meer? War der Weg den sie wählte immer der richtige,  egal, welche Richtung sie wählte? Irgendetwas, eine Aufgabe, eine Herausforderung…"

Auf dem Cover sieht man Serena mit ihrem magischen Stab und dem Umhang (Zeichen ihres Standes) wie sie auf einem Hügel steht und auf die Stadt Kendar blickt. Voll Hoffnung und gespannt auf ihre Zukunft und das Leben in der Stadt kann sie hier noch nicht ahnen welche Veränderungen der Aufenthalt dort bringen wird…. Ich finde das Cover sehr gelungen, denn obwohl es nicht wirklich eine Szene des Buches zeigt, so fängt es doch die Stimmung sehr gut ein und man bekommt einen optischen Eindruck der Hauptdarstellerin!

Das Buch ist am Ende in sich abgeschlossen und doch lässt es den Leser nachdenklich zurück, denn das weitere Schicksal  Serenas bleibt offen, gibt Raum für Vermutungen und evtl. auch die Möglichkeit ihr Schicksal weiter zu spinnen…

Fazit: Eine gelungene Fantasiegeschichte (für Jugendliche bzw. Erwachsene Leser) ohne einen besonderen Quest, die große Liebe oder eine epische Schlacht - aber dennoch abwechslungsreich, spannend und sehr unterhaltsam!

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Gespräche aus der Community

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A

Herzlich willkommen zu meiner ersten Leserunde hier auf LovelyBooks. Nach einer wunderschönen Premiere auf der Leipziger Buchmesse möchte ich meinen Roman "Der Weg der Maga" gerne auch hier vorstellen. Nichts ist für einen Autor wichtiger als die Reaktion seiner Leser. Daher lade ich alle, die das Buch schon kennen und erst recht jene, die es erst kennenlernen wollen, zur Teilnahme ein.
Der Verlag Torsten Low stellt hierfür 5 signierte Exemplare zur Verfügung, die bis zum 18.5.2015 auf neue Besitzer warten. Dafür einfach die Frage beantworten: Wie heißt die beste Freundin meiner Titelheldin? (Kleiner Hinweis: Die Kurzgeschichten unten könnten weiterhelfen ;-))

Aber nun endlich zum Buch:

Eine Magierin. Eine Suche. Eine Stadt, die ihr Leben verändert.

Kaum hat Serana Meridan ihre Ausbildung an der Akademie beendet, stellt das Leben sie bereits vor neue Prüfungen, härter und gnadenloser als jedes Examen. Freunde und Feinde treten in ihr Leben, um es für immer zu verändern. Und über allem schwebt stets der Schatten eines drohenden Krieges, der bald näher kommt, als sie es je befürchtet hätte.
So beschreitet Serana einen Weg, von dem es kein Zurück mehr gibt – den Weg der Maga.

Und für alle, die ein wenig über die Vorgeschichte meiner Heldin erfahren möchten, gibt es hier zwei kostenlose Kurzgeschichten:


Nun stehen die Gewinner fest. Vielen Dank für all die Bewerbungen! Und alle, die diesmal leider kein Glück bei der Verlosung hatten, sind natürlich dennoch herzlich bei der Leserunde willkommen.

Die glücklichen Sieger sind:

Angel1607

Annlu

Chihirox3

Iphigenie34

Jungenmama


Bitte schickt mir in den nächsten Tagen Eure Adresse per PM. Falls es spezielle Wünsche für eine Widmung im Buch gibt, so dürfen diese gern geäußert werden.


Iphigenie34s avatar
Letzter Beitrag von  Iphigenie34vor 3 Jahren
Hier nun, wenn auch verspätet (sorry!), meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Arndt-Wa%C3%9Fmann/Der-Weg-der-Maga-1157817537-w/rezension/1168184129/ Ich möchte mich nochmals ganz herzlich für das Leseexemplar bedanken und dafür, dass ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte. LG und alles Gute, Nancy
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Arndt Waßmann im Netz:

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auf 4 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

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