Arne Ahlert Moonatics

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Inhaltsangabe zu „Moonatics“ von Arne Ahlert

Hippies auf dem Mond Die nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los …

"Verrückter Trip zum Mond." Nett zu lesen.

— leseratte69
leseratte69

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    Moonatics
    thebookpassion

    thebookpassion

    22. May 2017 um 20:46

    Darian erbt überraschender Weise ein kleines Vermögen und so kann er ganz entspannt Urlaub machen. Die Welt ist kein sicherer Ort mehr, da Kriege, Gewalt und Naturkatastrophe die Erde fast täglich heimsuchen und so vieles zerstört ist. Daher muss Darian nicht lange überlegen und sein nächster Urlaub führt ihn zum Mond. Doch auch auf dem Mond ist nicht immer alles friedlich und so erlebt Darian nicht nur wilde Partys, sondern auch gefährliche Abenteuer.Ich finde die Idee des Romans, denn Mond aus der Sicht eines Touristen zu erkunden, sehr interessant, da man relativ viele Möglichkeiten hat eine interessante Story zu erschaffen. Durch das moderne Hotel und die Reise zum Mond enthält der Roman SiFi Elemente aber auch dystopische, da die Welt durch Naturkatastrophen und Kriege kurz vor dem Ende steht.Schnell hatte ich jedoch einfach das Gefühl, dass sich der Autor zu sehr mit unwichtigen Sachen beschäftigt und es dadurch keinen wirklichen roten Faden gibt. Ich wusste oft einfach nicht, worauf die Ereignisse abzielen. Zu Beginn wird vor allem der Alltag als Tourist auf dem Mond beschrieben, dies fand ich zunächst auch super interessant. Die Beschreibungen wurden mir aber irgendwann zu viel, da sich diese fast bis zum Ende finden lassen. Oft hatte ich dadurch einfach das Gefühl, dass ich einen Reisebericht lese bei dem der Tourist seine kleinen und größeren Abenteuer in seinem Urlaub erzählt. Aufgrund des Reiseberichtcharakters hat sich einfach keine Spannung aufgebaut und ich konnte nicht mitfiebern. Auch nach Beendigung des Romans weiß ich immer noch nicht ganz genau, was mir der Autor sagen will, obwohl in dem Roman durchaus einige sozialkritische Aspekte aufgegriffen werden.Der Schreibstil passt perfekt zur Geschichte, da er klar und wenig verschnörkelt ist. Es gibt nur wenig unbekannte und technische Begriffe. Die wenig unbekannten Wörter werden genauestens erklärt, sodass man alles super verstehen kann.Obwohl die Story aus Darians Sicht geschildert wird und es sein „Reisetagebuch“ ist, konnte ich leider keine Beziehung zu ihm aufbauen. Selbst nachdem ich den Roman beendet habe konnte ich nicht wirklich sagen, wer die Figur Darian eigentlich wirklich ist und welche Aspekte oder Eigenschaften ihn ausmachen.Insgesamt hat mich "Moonatics" absolut enttäuscht. Die Grundidee hatte durchaus Potenzial und man hätte einiges aus der Geschichte herausholen können. Der Protagonist wirke auf mich bis zuletzt wie ein fremder Zimmernachbar.(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • "Verrückter Trip zum Mond."

    Moonatics
    leseratte69

    leseratte69

    09. May 2017 um 19:52

    KlappentextHippies auf dem MondDie nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los …Der AutorArne Ahlert wurde 1968 in Lüneburg geboren und ist im Rheinland aufgewachsen. Er lebte insgesamt mehrere Jahre in den USA, Kanada und Australien und ist regelmäßig, vorzugsweise in Asien, als Backpacker unterwegs. Neben seinen beruflichen Verpflichtungen beschäftigt er sich mit Literatur, dem Lauf der Dinge und dem Sinn des Ganzen. Heute lebt er in Berlin-Kreuzberg. Moonatics ist sein erster Roman.Meine MeinungStoryIm Jahre 2044 ist es möglich, Urlaub auf dem Mond zu machen. Der Globetrotter Darian Curtis, der schon die ganze Welt bereist hat, macht sich nach einer Erbschaft auf zum Mond. Hier angekommen stürzt sich der Webdesigner gleich in das pralle Mondleben. Jachtpartys, Golftuniere, als Darian sich einer Gruppe Hippies, die schon lange auf dem Mond leben anschließt, ist er von ihrem Leben vollends begeistert. Noch ahnt Darian nicht, das einige ein düsteres Geheimnis hüten.SchreibstilDie Geschichte ist einfach zu lesen und wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Dem Autor gelingt es, die Welt auf dem Mond gut zu beschreiben , auch das Leben im Jahr 2044 ist nachvollziehbar erklärt.CharaktereMit Darian kann man sich gut identifizieren. er Charakter wirkt echt und glaubhaft. Bei der Vielzahl der anderen Charaktere ist es unterschiedlich, sie sind aber gut gezeichnet und wirken echt und authentisch in ihren Rollen. So richtig Sympathie aufbauen konnte ich dennoch nicht.Mein FazitEin verrückter Roadtrip zum Mond, etwas durchgeknallt, mit Humor und einer Prise Sozialkritik. Arne Ahlert hat ein S/F Roman geschrieben mit einer neuen Idee. Ich hätte dem Buch gerne mehr Leseratten gegeben, allein schon für die Idee, aber leider hat das Buch auch eine Schwäche , nicht nur das Ende, auch einige Handlungsstränge werden nicht aufgeklärt und lassen den Leser mit einigen Fragezeichen zurück. Ich vergebe gute drei von fünf Leseratten/Sternen  und eine Empfehlung für S/F Fans.

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  • 3 1/2 Sterne für die Mondreise

    Moonatics
    sapperlot

    sapperlot

    18. April 2017 um 06:37

    Dieses dicke Buch habe ich mir als Lektüre für die Osterfeiertage ausgesucht. Eine rund 570 Seiten lange Geschichte zu lesen braucht Musse und Zeit und dies ist am ehesten im Urlaub oder über kalendarische Feiertage gegeben. Ich bin kein Science-Fiction Leser, ich habe sogar etwas Mühe mit diesem Genre, aber Ostern lesend und gedanklich auf dem Mond zu verbringen hat seinen Reiz und ist mal etwas komplett anderes.Als nicht Sci-Fi Leser habe ich mir von der Kurzbeschreibung einen sanften Einstieg in diese Art Literatur oder zumindest eine etwas anders gestaltete Weltraumgeschichte erhofft. Auch ohne grossen Erfahrungswerte im Sci-FI Bereich glaube ich schreiben zu dürfen, dass diese Geschichte sehr ungewöhnlich ist und sie die Leserschaft in ihrem Urteil spalten wird. Ich vermute, dass der Autor sich durchaus bewusst ist, dass er einen speziellen Roman geschrieben hat und dieser unterschiedliche Reaktionen/Bewertungen auslösen wird. Aber manchmal muss man etwas wagen oder ein Projekt konsequent durchziehen. Der renommierte Heyne Verlag hat ihn bei diesem Vorhaben unterstützt und gewährt einem Autoren beim Debüt stattliche 570 Seiten zu um seine Geschichte zu erzählen. Mutig.Die Ausgangslage ist in der Kurzbeschreibung zusammengefasst. Der Einstieg klappt problemlos und die ersten 102 Seiten lese ich in einem Rutsch. Die Handlung spielt im Jahre 2044 und die Menschheit hat es geschafft, das Klima und somit die Erde aus dem Lot zu bringen mit drastischen Konsequenzen. Der Mond wurde bewohnbar gemacht und zieht allerlei interessante und zumeist extrovertierte Menschen an. In seinem Handeln bleibt sich der Mensch treu, mit all seinen Marotten und Schwächen … Starke aber gegensätzliche Charaktere schaffen ein Spannungsfeld das die Leser fesseln soll. Was im ersten Drittel des Romans gut funktioniert flacht im Verlaufe der Geschichte leider etwas ab und gute Passagen mischen sich mit solchen die man hätte weglassen können. Der Unterhaltungs- und Spannungsbogen ist ein stetes auf und ab. Philosophische Komponenten werden mit eingebunden und ich hab mich zeitweise gefragt, warum mir das der Autor das alles erzählt und wohin das bis zum Schluss führen soll?Eine gute und eine originelle bis spleenige, ab und zu aber auch etwas belanglose Geschichte die insgesamt zu umfangreich ausgefallen ist. Trotz einem anerkennenswert guten Erzähl-/Schreibstil verliert sie über die Seiten etwas an Spannkraft. Die Bewertung fällt mir schwer, ich schwanke zwischen drei und vier Sternen.

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  • Moonatics

    Moonatics
    Drakonia007

    Drakonia007

    13. March 2017 um 16:19

    Darian erbt von seinem Vater ein höheres Vermögen. Da er eigentlich schon jeden Land der Erde gesehen hat, entscheidet er sich für einen dreiwöchigen Trip auf den Mond. Urlaub und Leben auf dem Mond ist mittlerweile nämlich möglich. In seinem Urlaub lernt Darian verschiedene, vor allem unterschiedliche Personen kennen und auch lieben. Unter anderem die "Moonatics", eine Hippie Kultur auf dem Mond. Es gab Teile in dem Buch, die recht interessant und spannend waren. Gefallen hat mir der Anfang, der natürlich interessant war. Urlaub auf dem Mond ? Eine Erde die sich nach und nach selbst zerstört. Eigentlich nicht komplett undenkbar. Dann wurde es in der Mitte nochmal spannend, nachdem Buzz, der Robotor, anfängt ein menschliches Verhalten an den Tag zu legen. Aber irgendwie war der Rest nicht so meins. Also von über 500 Seiten, haben mir vielleicht 200 gut gefallen. Es lag nicht an dem Schreibstil. Eher an der Story. Mir war bewusst, dass es ein Zukunftsroman ist. Aber irgendwie kam ich mit der Menge an Personen und Technik nicht klar. Zudem war mir die Story zum Teil einfach viel zu langatmig. Fast 600 Seiten, die so vor sich hin plätschern. Spacy und philosophisch.

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  • Grandios witzig und intelligent

    Moonatics
    HappySteffi

    HappySteffi

    11. February 2017 um 19:49

    Broschiert: 576 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 14. November 2016 ISBN-10: 3453318145 https://www.randomhouse.de/Paperback/Moonatics/Arne-Ahlert/Heyne/e504683.rhd Klappentext Hippies auf dem MondDie nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los … Autor Arne Ahlert wurde 1968 in Lüneburg geboren und ist im Rheinland aufgewachsen. Er lebte insgesamt mehrere Jahre in den USA, Kanada und Australien und ist regelmäßig, vorzugsweise in Asien, als Backpacker unterwegs. Neben seinen beruflichen Verpflichtungen beschäftigt er sich mit Literatur, dem Lauf der Dinge und dem Sinn des Ganzen. Heute lebt er in Berlin-Kreuzberg. Moonatics ist sein erster Roman. Cover Ein leuchtendes Hotel-Schild auf dem Mond, Krater und eine atemberaubende Aussicht auf die Erde – dies alles bietet das Cover zu Moonatics. Obwohl alles in Weiß- und Blautönen gehalten ist, finde ich dieses Cover wunderschön. Es ist stimmig in sich, unterstreicht den Titel und passt bei meiner Weltraum-Sterne-Liebe absolut in mein Beuteschema. Meinung Wenn die Welt unbewohnbar wird, weil die Menschheit mit offenen Augen in ihr Verderben gerannt ist, liegt nichts näher als die Reise zum Mond anzutreten. Nach einer Erbschaft hat auch Darian die nötigen Mittel um sich die Fahrt dorthin leisten zu können und begibt sich auf den Weg. Darian war mir als Protagonist ehr fremd und ich bekam nur sehr langsam eine Verbindung zu ihm, was ich sehr schade finde, denn ich glaube mit einem Charakter, auf den ich mich mehr hätte einlassen können, würden einige Situationen noch besser aufgenommen werden. Besonders die Situationskomik, die entsteht, wenn sich völlig verrückte Leute in der Zukunft auf dem Mond nieder lassen um die Hippiezeit wieder aufleben zu lassen. Gin Tonics, Haschisch und Partys sind Teil des alltäglichen Lebens und bringen die Vergangenheit in die Zukunft. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ahlert hat den schmalen Grad zwischen komplex geschrieben und dennoch unterhaltsam sein perfekt getroffen und erinnert mich vor allem wegen des intelligenten Gesamteindrucks stark an die Per Anhalter durch die Galaxis-Reihe. Gut gelungen finde ich ebenso den Spiegel, den Ahlert der Gesellschaft mit seinem Buch vorhält, denn die Szenarien, die er aufstellt sind keinesfalls undenkbar: Ressourcenknappheit, welche die Existenz der Menschheit bedroht, das Wetter ist kein verlässlicher Faktor mehr und die Klimazonen verschieben sich ins Extreme. Was die Menschen oder zumindest der Teil der Bevölkerung die über das nötige Geld verfügen mit dieser Situation machen ist traurig und vermittelt schon jetzt ein Gefühl dafür, was kommen kann: Sie breiten sich auf einen anderen Planeten aus und lassen ihren Heimatplaneten sterben. Alles in allem hat mir Moonatics sehr gut gefallen und ich hoffe nach dem abrupten Ende auf einen weiteren Teil zu dieser Geschichte. Fazit Moonatics ist ein intelligent geschriebener, zukunftsdenkender Roman, der durch seinen stark humoristischen Charakter sehr unterhaltsam ist. Eine wunderbare Mischung aus Zukunftsvision und Retrogefühl.  

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  • ein richtig gutes Debüt mit einer faszinierenden Hintergrundidee

    Moonatics
    Manja82

    Manja82

    21. January 2017 um 12:26

    KurzbeschreibungHippies auf dem MondDie nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los …(Quelle: Heyne Verlag)Meine MeinungDer Roman „Moonatics“ stammt vom Autor Arne Ahlert. Es ist das Debüt des Autors und aufgrund des vielversprechend klingenden Klappentextes war ich neugierig auf die Geschichte, die mich hier wohl erwarten würde.Darian ist hier der Protagonist. Er unternimmt eine aufregende Reise zum Mond, möchte dort Urlaub machen. Dort angekommen scheint es als ob alles dort eine nicht endende Party zu sein scheint. Er lernt die merkwürdigsten und gleichzeitig auch interessanten Typen kennen, von denen ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich mochte Darian, er hat irgendwie etwas an sich das mir echt gut gefiel.Die Charaktere, auf die man auf dem Mond trifft, sind sehr vielseitig und facettenreich. Man trifft hier beispielsweise auf Hippies, andere Menschen oder auch einen sehr interessant gestalteten Roboter namens Buzz. Der Autor hat hier eine sehr gute Mischung gefunden und ich konnte mir alle richtig gut vorstellen.Der Schreibstil des Autors ist richtig gut, vor allem wenn man bedenkt es ist ein Debüt. Er schreibt flüssig und locker, man kommt gut durch die doch über 500 Seiten und kann alles nachvollziehen. Zudem beschreibt Arne Ahlert die Umgebung auf dem Mond sehr detailliert, so dass man sich als Leser beinahe automatisch vorzustellen beginnt wie das Hotel zum Beispiel aussehen mag.Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Abenteuer, beinahe schon wie ein Tagebuch, man erfährt was Darian alles auf dem Mond vorfindet. Er beobachtet es quasi von außen.Zunächst aber kam mir das Geschehen etwas lang vor, es geschah nicht unbedingt so viel. Je weiter ich aber vorankam, desto spannender wurde es. Je näher man hier dem Ende kommt, desto mehr überschlagen sich die Ereignisse. Ich muss gestehen das war mir dann aber schon wieder etwas zu viel. Eine Mischung aus beiden wäre hier wohl das Beste gewesen.Dennoch aber empfand ich die Handlung immer als interessant, denn wann hat man schon mal die Chance auf den Mond zu reisen, wenn auch nur buchtechnisch? Es gibt hier Humor, genauso wie Science-Fiction, es passt gut zusammen.Das Ende ist passt zur Geschichte. Einerseits schließt es gut ab, andererseits aber lässt es auch genug Raum für die eigene Fantasie. Und wer weiß, vielleicht führt Arne Ahlert seine Idee ja irgendwann fort.FazitAbschließend gesagt ist „Moonatics“ von Arne Ahlert ein richtig gutes Debüt mit einer faszinierenden Hintergrundidee.Vorstellbar gezeichnete Charaktere, ein gut und leicht zu lesender Stil des Autors sowie eine Handlung, die zunächst etwas ruhig daherkommt, dann aber rasch an Spannung gewinnt, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.Durchaus lesenswert!

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  • Drogenrausch auf dem Mond vor der untergehenden Erde

    Moonatics
    Ceciliasophie

    Ceciliasophie

    21. January 2017 um 12:24

    Inhalt:Hippies auf dem Mond Die nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los …Meinung:Moonatics hat mich wirklich überrascht. Ich ging von einer Geschichte auf dem Mond aus, mit vielen dystopischen Einklängen und einem "das Ende ist nah"-Feeling. Bekommen habe ich ein irrwitziges, nachdenklichstimmendes Leseerlebnis, das glänzen konnte mit einem unfassbar gut durchdachtem Setting, tollen Charakteren und genau der richtigen Mischung aus "Carpe Diem" und "Wir sind schuld am Ende der Erde". Dennoch fällt mir eine Bewertung wirklich schwer. Denn Moonatics ist eins dieser Bücher, bei denen man wirklich in der richtigen Stimmung sein muss und viel Zeit hat, um ohne Druck lesen zu können. Ich bin eine Schnell- und Vielleserin und dieses Buch hat mich wirklich Nerven gekostet, aber ich habe es nun nach einem Monat endlich beendet. Es passiert über mehrere Seiten hinweg manchmal nichts besonderes. Und das muss es auch nicht, weil der Leser so viel mehr Zeit hat, sich in all das Geschehen hineinzuversetzen. Es ist, wie bei einem guten Freund gewesen. Mal sieht man sich nur ganz kurz, eine Weile lang überhaupt nicht und dann wieder ganz lange. Es gab Tage, da las ich nur zehn Seiten in dem Buch, legte es weg und kam zu einem späteren Zeitpunkt wieder, um dieses Mal mehr zu lesen. Ich mochte alle Charaktere. Auch die Bösen. Obwohl es hier keine Schwarz-Weiß-Zeichnung gab. Jeder handelte aus eigenen Antrieben, war kein Unschuldslamm und somit einfach Mensch.Darian fand ich klasse. Er ist kein Held und auch kein Antiheld. Er ist ein ganz normaler Mensch (wenn man von der überraschenden Erbschaft einmal absieht, könnte er sein wie du und ich). Mein persönliches Highlight war Buzz. Ein Roboter, der plötzlich ein eigenes (wirklich eigenes?) Denkvermögen entwickelt? Also von einer künstlichen Intelligenz zu einer weiterentwickelten Form der Intelligenz wird, das Antlitz von Nietzsche verwendet und klüger ist, als er sein sollte.Und dann wären da noch Tony und Christopher und all die anderen. Und die Moonatics. Eine Hippiekommune auf dem Mond, voller Partydrang und Drogen. Ein unfassbar skurriles Bild. Und doch passte sich diese Darstellung irgendwie perfekt in die Landschaft des Mondes ein.Die Handlung verlief wie bereits angesprochen sehr plätschernd. Einzig die letzten hundert Seiten verliefen in einem so raschen Tempo, das ich etwas verwirrt blinzelnd dasaß, als das Buch wirklich zu Ende war. Und so ganz begriffen habe ich all das um ehrlich zu sein wahrscheinlich nicht wirklich. Das Ende war nach all dem Geplänkel wirklich ein harter Schnitt.Doch es geht ja auch um das dahinter. Was machen wir eigentlich, wenn unsere Erde kurz vor der vollkommenen Zerstörung steht? Was würde ich als erstes machen? Wie viel kann die Menschheit vertragen, um so abgestumpft zu werden? Können wir ein solches Szenario vielleicht noch aufhalten oder ist es dafür schon zu spät? Werden Roboter uns wirklich einmal auslöschen und strebt der Mensch nur nach dem eigenen Tod?Ich liebe Bücher, die mich mit genau solchen Fragen zurücklassen, mich nachdenken lassen, damit ich sie mit meinem Freund (an dieser Stelle: Danke fürs Aushalten mit mir!) diskutieren kann.Ich mag alles an dem Buch. Es ist sowas von lesenswert. Aber bitte, plant genug Zeit ein, um das Buch wirklich genießen zu können!

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  • Arne Ahlert - Moonatics oder Der Traum vom Gras aus dem Mond

    Moonatics
    Laecheln86

    Laecheln86

    20. January 2017 um 08:20

    Moonatics ist Arne Ahlerts Debütroman. Ich habe den Roman aufgrund des Themas Mondtourismus in Kombination mit dem wirklich viel versprechenden Klappentext gewählt. Als SciFi-Leserin bin ich weit im All herumgekommen, habe viele Planeten besucht und viel gesehen. Aber Hippies auf dem Mond? Das klang für mich neu. Moonatics ist ein fast 600 Seiten langer Wälzer. Ob es sich für euch lohnt, ihn zu lesen, erzähl ich euch jetzt. Setting: Das Aussterben der Menschheit naht 2044. Der Golfstrom ist versiegt. Es gibt keinen Sommer mehr in Europa. Schwedische Klimaflüchtlinge drängen gen Süden. Die Erde wird von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Müll treibt auf den Weltmeeren. Die Zeit der Menschheit läuft ab. Was passiert? Darian Curtis reiste sein Leben lang um die Welt. Eine Erbschaft eröffnet ihm neue Möglichkeiten. Wer alles auf der Erde gesehen hat, und nichts gefunden, wo es sich zu bleiben lohnt, der sucht weiter. Und so reist Darian zum Mond. Im Hotelkomplex Levania, inmitten staubiger Mondlandschaft, trifft Darian auf sonderbare Charaktere. Als Tourist trifft er bald auf die ersten Residents, reiche Aussiedler, die zum Abendessen ins Hotel kommen. Das Hotelpersonal ist Teil der Moonatics, der Hippie-Kommune in Pleroma, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Ob Resident oder Moonatics - hinter beiden Seiten scheinen große Geldgeber zu stecken, die ihre eigenen Pläne zur Zukunft der Menschheit auf dem Mond verfolgen. Worum geht´s dabei eigentlich? Darian beobachtet, hört zu und feiert mit. Niemals würde er eine Einladung zu einer guten Party ablehnen. Und so lernt er die Mondbewohner schnell kennen, ihre Ansichten und Eigenheiten. Er wird zum Teil der Gesellschaften, die auf dem Mond heimisch sind. Außerhalb der Stadt wohnen die Residents in ihren teuren Villen. Frei nach dem Motto „Wenn es keine Zukunft mehr gibt, müssen wir uns um sie auch keine Sorgen mehr machen.“ (S. 142) klirren dort die Gin-Tonic-Gläser, während die Menschheit sich auf der Erde langsam ausrottet. Die Mitglieder der Hippie-Kommune Moonatics, die im Hüttendorf Pleroma wohnen, träumen von Gras auf dem Mond. Nein, wirklich. Sie wollen den Planeten bepflanzen und der Menschheit eine neue Heimat schaffen. Doch zum Feiern treffen alle Parteien aufeinander. Und wo richtig gefeiert wird, werden Pakte geschlossen. Wo dunkle Mächte regieren, gibt es Opfer. Moonatics schildert Darians Erlebnisse auf dem Mond mit toller atmosphärischer Beschreibung der Szenerie. Die Charaktere sind bunt und schrill, und oft redet man über Gott und die Welt. Der Roman scheut hier auch keine Tiefe in Dialogen. Es geht um Themen wie das Bewusstsein künstlicher Intelligenz, Besitz im Allgemeinen und den Begriff der Kunst. Dabei sind die Gespräche wirklich clever und knackig geschrieben. Das Leben auf dem Mond ist elitär, mit Sicherheit nie langweilig, doch auch weit entfernt von friedlichem Zusammensein. Die Spannung, die dabei entsteht, ist aber eher eine durchgehende Neugier, die Verwicklungen der Strippenzieher zu entwirren. Besonders gefallen hat mir aber, dass der Roman sich dank vieler Details und verträumter Atmosphäre tatsächlich wie ein Kurzurlaub auf dem Mond anfühlt. Fast konnte man den Staub riechen, fast nahm es einem die Luft zum Atmen. Schwerelose Lektüre mit philosophischem Anker. So lesen sich auch 600 Seiten in 4 Tagen. Und, wie war´s so? Untechnisch, philosophisch und verrückt. Arne Ahlerts Moonatics ist ein Wahnsinnstrip durch die Partygesellschaften auf dem Mond. Trotz der allgegenwärtigen Gefahr, die Menschheit möge aussterben, wird hier nicht mit erhobenem Zeigefinger die Welt verbessert. Nein, vielmehr scheint die „Carpe Diem“-Einstellung die Mondbewohner zu noch verrückteren Aktionen zu ermutigen. Moonatics ist ein gesellschaftskritischer Roman, der mir aber jederzeit Spaß gemacht hat. Neugierig aufs Ende war ich bis zuletzt. Unterm Strich hätte ich mir etwas mehr Abwechslung in der Gesamtstimmung gewünscht, die sich (von Party zu Party) stets ähnelte. Besonders toll fand ich die philosophischen Dialoge, die jeder Party Tiefe verliehen. Ich empfehle Moonatics jedem, der gern verrückte Zukunftsvisionen mag, auf Storys mit Kunstfiguren steht, gern tief philosophiert oder einfach schon mal von Urlaub auf dem Mond geträumt hat. Dabei ist es völlig egal, ob Science Fiction zu eurer üblichen Lektüre zählt. Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für dieses Rezi-Expemplar. [Ausführliche Rezi auf meinem Blog]

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  • Unglaublich verrückt und sehr besonders

    Moonatics
    buchmagie88

    buchmagie88

    16. January 2017 um 17:43

    Willkommen in der nahen Zukunft!Darian Curtis ist ein Weltenbummler. Nirgendwo hält es ihn lange und er hat schon fast jedes Land auf der Welt bereist. Als ihn eine mysteriöse Einladung nach Italien führt und er dort erfährt, dass ihm ein beträchtliches Erbe hinterlassen wurde, entscheidet sich Darian die Erde hinter sich zu lassen und sich einen lang gehegten Traum zu erfüllen. Urlaub auf dem Mond.Drei Wochen will er in einem Hotel auf dem Mond verbringen, um dieses Mal nicht nur ein anderes Land, sondern den Weltraum zu erkunden. Auf dem Mond angekommen, wird schnell klar, dass sich der dreiwöchige entspannte Urlaub schnell zum größten Abenteuer seines Lebens entwickelt. Darian lernt die verrücktesten Typen von Menschen kennen. Über einen französischen Yachtenbesitzer, einem durchgeknallten Gärtner und den sogenannten 'Moonatics', einer Hippiekommune, ist alles dabei. Völlig fasziniert von dem bunten Treiben, schließt sich Darian den 'Moonatics' an. Nicht ahnend, dass nicht nur er selbst mit jeder Menge Geheimnissen und einer dunklen Vergangenheit zum Mond gereist ist...Ich kann mich an kein Buch aus meiner breit gefächerten Lesevergangenheit erinnern, bei dem es mir so schwer gefallen ist, eine Bewertung abzugeben. Ein Bewertungssystem habe ich persönlich auch nicht, und nachdem ich Arne Ahlerts Debütroman "Moonatics" gelesen habe, kann ich nur sagen, zum Glück nicht. Die Geschichte spielt in einer nahen Zukunft, in einer Welt, in der sich die Erde, so wie wir sie kennen, verändert hat. Die Klimaerwärmung, die wir heute nur aus den Nachrichten kennen, ist so weit fortgeschritten, dass Naturkatastrophen an der Tagesordnung sind, die Meere sind übersäuert, das Eis an den Polen existiert fast nicht mehr. Der Protagonist, Darian, kehrt dem allen den Rücken und fliegt zum Mond. Urlaub machen. Dort angekommen, lernt er die verrücktesten Typen kennen und beginnt sich schon bald heimisch zu fühlen. Kommen wir nun zu den Problemen, die ich bei "Moonatics" hatte und zwar passierte einfach auf zu langen Strecken nichts. Natürlich war es aufregend einen Protagonisten auf den Mond zu folgen, um dort Urlaub zu machen. Man fragt sich, wie das Hotel wohl aussehen wird und wie das Prozedere allgemein funktionieren sollte. Als dieser Punkt allerdings abgehakt wurde, verlor man sich lange in eine Art Urlaubsalltagstrott der Hauptfigur. In den Kapiteln funkelten noch zwischendurch kleine Spitzen und man zog überrascht die Augenbrauen zusammen, aber im Großen und Ganzen passierte nichts Neues mehr. Kommen wir nun zu den Punkt, der es mir so schwer macht diese Geschichte zu bewerten. In den bereits erwähnten langatmigen Stellen tritt plötzlich - aus heiterem Himmel - eine so absurde Situation auf, dass ich des Öfteren ein paar Zeilen zurückspringen musste, um sicherzugehen, dass das gerade wirklich passiert ist. Die ganze Absurdität eines Urlaubs auf den Mond wird in eine kleine Szene gesteckt und anhand dieser Szene kann man nicht glauben, dass die Handlung einfach so weitergehen kann. Und das passiert nicht nur einmal, sondern direkt mehrmals, während der Lektüre. Und ich kann mich nicht entscheiden, ob ich persönlich dieses Phänomen gelungen fand oder einfach nur komplett verrückt, es ist wohl irgendetwas dazwischen. Was mir aber besonders gefallen hat an "Moonatics", war die Botschaft, die zweifelsohne hinter dieser Geschichte stand. Arne Ahlernt hält unserer Spaßgesellschaft einen Spiegel vor. Einer Gesellschaft, die immer wieder zu vergessen scheint, dass das Problem der Klimaerwärmung ein reales Problem ist. Die Menschen in dem Roman haben ihren Heimatplaneten bis auf das Letzte ausgebeutet und anstatt aus ihren Fehlern zu lernen, suchen sie sich einfach einen neuen Platz zum Leben, um dort genau die gleichen Fehler zu machen. Auch die philosophischen Stellen in "Moonatics", die mit der Botschaft der Geschichte zusammenhängen, fand ich besonders gut gelungen.Zusammenfassend kann ich also durchaus sagen, dass mir die Geschichte gefallen hat. Sie ist besonders, durch und durch. Trotzdem würde ich das Buch nicht allen Leuten weiterempfehlen, da ich glaube, dass nicht jeder mit der Handlung etwas anfangen kann. Wer allerdings auf Science-Fiction steht, die auf der einen Seite völlig verrückt ist und auf der anderen Seite ein durchaus mögliches Szenario in der Zukunft behandelt, der wird mit "Moonatics" nichts falsch machen. Man wird eine Menge ungewöhnlicher Menschen kennen lernen und an komplett außergewöhnlichen Parties teilnehmen. Aber vor allem gehört "Moonatics" zu den Büchern, die nachwirken, wenn auch auf eine völlig verrückte Art und Weise. 

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  • Meine Rezension zu Moonatics

    Moonatics
    Belladonna

    Belladonna

    16. January 2017 um 16:19

    Beschreibung Die Erde steht aufgrund des Klimawandels kurz davor zu kollabieren. Die nahe Zukunft der Menschen liegt somit im Weltall. Darian Curtis ist als Globetrotter schon viel durch die Welt gereist und hat sich bisher seinen Lebensunterhalt als Webdesigner verdient. Als er eines Tages ein kleines Vermögen erbt erfüllt er sich den Traum, drei Wochen Urlaub auf dem Mond zu machen. Im Weltall angekommen beginnt Darians wohl verrücktestes Abenteuer seines Lebens… Meine Meinung Der Science Fiction Roman „Moonatics“ von Arne Ahlert ist ein außerordentlich abgefahrenes sowie gelungenes Debüt! Gemeinsam mit Darian Curtis tritt man eine aufregende Reise zum Mond an, dort angekommen hat man das Gefühl in eine nicht enden wollende Party der interessantesten Charaktere zu stürzen. Zum einen sind da die Hippies, auch Moonatics genannt, dann gibt es da noch einen wirklich außergewöhnlichen Roboter Buzz sowie viele freundliche Mitmenschen und die Katze Schrödinger, bei der ich unwillkürlich an The Big Bang Theory und das physikalische Gedankenexperiment Schrödingers Katze denken musste. Es hat mir riesigen Spaß gemacht durch Arne Ahlerts klaren und detaillierten Schreibstil eine sagenhafte Reise auf den Mond anzutreten. Dabei sind vor allem die unterschiedlichen Charaktere eine wahrer Vollgenuss! Lediglich der Hauptprotagonist Darian scheint als Art „Beobachter“ den Geschehnissen beizuwohnen, ohne seine eigene Gedanken und Meinungen einzubringen. Dies hat mich allerdings wenig gestört, da es bereits genügend andere schillernde Figuren auf dem Mond gibt! Einen Großteil des Romans wird man nach und nach Zeuge diverser und ziemlich außergewöhnlicher Ereignisse auf dem Mond. Dies liest sich fast schon wie eine Art Tagebuch oder Bericht, wobei so gut wie keine Spannung aufkommt – dennoch bleibt es die ganze Zeit über auf jeden Fall interessant. Auf den letzten 100/150 Seiten nimmt die Geschichte eine rasante Wendung und der bisher fehlende Spannungsbogen schnellt von 0 auf 100 in die Höhe. Auf einmal passiert alles Schlag auf Schlag, die Ereignisse überstürzen sich und Darian steckt mitten drin. Der Debütroman von Arne Ahlert hat mich sagenhaft gut unterhalten, dabei verbindet er gekonnt ein überaus nachvollziehbares Weltuntergangsszenario mit Humor und seiner eigenen Idee wie das Leben auf dem Mond aussehen könnte. Ich vergebe für dieses farbenprächtige und eindrücklich geschilderte Mondabenteuer 4 von 5 Grisekatzen! Noch ein Wort zum Schluss: Das Ende von „Moonatics“ bietet der eigenen Fantasie viel Raum für eigene Gedanken – aber vielleicht dürfen wir ja auch auf ein weiteres Werk von Arne Ahlert hoffen? Über den Autor Arne Ahlert wurde 1968 in Lüneburg geboren und ist im Rheinland aufgewachsen. Er lebte insgesamt mehrere Jahre in den USA, Kanada und Australien und ist regelmäßig, vorzugsweise in Asien, als Backpacker unterwegs. Neben seinen beruflichen Verpflichtungen beschäftigt er sich mit Literatur, dem Lauf der Dinge und dem Sinn des Ganzen. Heute lebt er in Berlin-Kreuzberg. Moonatics ist sein erster Roman. (Quelle: Heyne Verlag) Fazit Ein originelles und zum Schluss auch noch sehr spannendes Mondabenteuer mit jeder Menge Partyspaß! ---------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 16.01.2017

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    angeltearz

    angeltearz

    11. January 2017 um 19:36

    Eine Reise auf den Mond. Wer hat davon nicht schon mal geträumt!? Vor allem, wenn man auf der Erde schon alles gesehen und das nötige Kleingeld für so eine Reise hat.Das war eigentlich der Hauptgrund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ich reise selbst total gerne und irgendwie reizte mich dieses Buch dadurch enorm. Die Geschichte an sich gefällt mir auch richtig gut. Auch wenn die besagte Party irgendwie ein Dauerzustand auf dem Mond ist. Man muss ja schließlich die Feste so feiern, wie sie fallen. Und da fällt viel an!Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich das Ende schon etwas überrascht hat. Naja, Ende kann man nicht sagen, denn das Ende ist offen. Ob ein weiterer Band folgen wird, steht wohl in den Sternen. Man kann in das Ende auch viel hineininterpretieren. Ich mag sowas nicht! Ich habe es lieber, wenn Einzelbände auch abschließen. Ich hätte mir für Darian ein anderes Ende gewünscht. Mehr möchte ich nicht sagen, um nicht zu spoilern.Das Buch ist mit seinen 576 Seiten wirklich dick und unhandlich, aber der angenehme Schreibstil des Autors machte es mir einfach das Buch in kurzer Zeit durchzulesen. Auch wenn es manchmal etwas langatmig ist, aber das sind nur recht kurze Passagen. Die trotzdem immer wieder kommen.Die Charaktere sind toll gemacht. Der Hauptcharakter wird eigentlich sogar von den Nebencharaktern in den Schatten gestellt. Ohne Darian, würde es die Reise auf den Mond nicht geben, aber ohne die Nebencharaktere würde es die Ereignisse auf dem Mond nicht geben. Deswegen würde ich Darian vielleicht nicht unbedingt als Hauptcharakter einordnen, auch wenn es sich immer um ihn dreht.Mir gefiel das Buch alles in allem echt gut. Dicke Empfehlung von mir! Und nur nicht von der Seitenanzahl abschrecken lassen!Das Cover: Ich liebe das Cover! Es passt perfekt zur Geschichte.Fazit: Ein richtig tolles Buch. Sehr gute Charaktere und ein angenehmer Schreibstil des Autors.Teilweise etwas langatmig und das offene Ende gefällt mir nicht.

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  • Mondsüchtig

    Moonatics
    Legeia

    Legeia

    30. December 2016 um 21:35

    Klappentext:Die nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los …Der Autor:Arne Ahlert wurde 1968 in Lüneburg geboren und ist im Rheinland aufgewachsen. Er lebte insgesamt mehrere Jahre in den USA, Kanada und Australien und ist regelmäßig, vorzugsweise in Asien, als Backpacker unterwegs. Neben seinen beruflichen Verpflichtungen beschäftigt er sich mit Literatur, dem Lauf der Dinge und dem Sinn des Ganzen. Heute lebt er in Berlin-Kreuzberg. Moonatics ist sein erster Roman. Meine Meinung:2043. Darian hat so gut wie alle Ort der Welt besucht, die noch angeschaut werden konnten. Viele seiner Ziele gibt es mittlerweile nicht mehr. Dass die Erde kurz vor dem Zusammenbruch steht, macht es nicht leichter, neue Reiseziele zu suchen. Da kommt ihm eine Erbschaft von seinem mysteriösen Vater gerade recht. Und als sollte er auf einen Trip auf den Mond aufmerksam gemacht werden, bekommt er Angebote dafür zugeschickt.Sogleich bucht er einen längeren Aufenthalt, um dieses Abenteuer zu erleben. Auf dem Mond angekommen, entfaltet sich eine ganz neue Welt, die es zu erkunden gilt. Und Darian erlebt so manche Überraschung, die ihn inmitten eines neuen Lebens katapultiert. Das Hotel Levania, in dem er als Tourist eincheckt, bildet dabei nur den Anfang.Ich bin recht zwiegespalten, was dieses Buch und die Erzählweise angeht.Einerseits hat mir die Idee gefallen. die nun wirklich nicht alltäglich ist und Stoff hergibt, den man nach Belieben formen kann. Andererseits war mir die Geschichte an vielen Stellen zu trocken. Die Handlung zog sich hin und es geschah wenig. Als würde man selbst einen hin und wieder aufregenden Urlaub erleben, der sich ganz anders gestaltet als angenommen, der aber etwas seicht in seiner Erzählweise daherkommt. Vielleicht so gewollt, mir hat es nicht immer gefallen.Interessant und wirklichkeitsnah fand ich das Szenario, dass die Erde kurz vor ihrem Todesstoß steht. Das, worauf die Menschheit in vollem Wissen hingearbeitet hat, tritt ein. Die Ressourcen, die das Überleben sichern sollen, sind fast aufgebraucht. Das Wetter spielt verrückt, und Europa hat sich nach dem Zerfall der EU in hunderte Staaten gesplittet. Eisberge vor der portugiesischen Küste sind Alltag. Um nur einige Beispiele zu nennen.Wer würde da nicht eine Reise zum Mond wagen, vorausgesetzt, man verfügt über die Mittel?Der Anfang des Buches gefiel mir, man wusste noch nicht, wohin die Reise führt - natürlich, zum Mond, aber was Darian dort erlebt, das war noch nicht klar.Seine Begegnungen und Abenteuer waren mitunter spannend und auch humorvoll geschildert. Ich konnte mir die Landschaft und Begebenheiten bildlich vorstellen.Zwischenzeitlich war die Handlung jedoch eher ermüdend, bis sie am Ende wieder Fahrt aufnahm.Ehrlich gesagt, ist Darian mir als Mensch nicht sehr nahe gekommen, und ich ahnte auch, warum er auf den Mond fliegen sollte. Das kristallisierte sich schon zu Beginn heraus, aber trotzdem gab es noch die eine oder andere Wendung.Party- und Drogentrips sind wohl auch auf dem Mond das Nonplusultra. Wem's gefällt, bitteschön.Die Menschheit scheint also nach der Erde den Mond für ihre Belange zu nutzen, um weiterzuziehen, und vielleicht haben sie doch nichts aus der Zerstörung der Welt gelernt. Das Leben geht ja woanders weiter. Jedenfalls für einige.Das Ende ist offen, meiner Meinung nach. Entweder kann sich der Leser selbst ausmalen, wie die Geschichte weitergeht, oder es wird tatsächlich noch einen zweiten Teil geben."Moonatics" wird sicher Leser finden, die das Buch richtig gut finden, da bin ich sicher. Für mich gab es auch Momente, die mich gebannt haben, nur war dies leider nicht die ganze Zeit der Fall. Ich vergebe 3 Sterne.

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    • 2
  • Rezension zu Moonatics von Arne Ahlert

    Moonatics
    Kitsune87

    Kitsune87

    29. December 2016 um 20:30

    Rezension zu Moonatics von Arne Ahlert Titel: Moonatics Autor: Arne Ahlert Verlag: Heyne Seitenzahl: 576 Genre: Science Fiction/Dystopie Preis: 14,99 € Erscheinungsdatum: 14.11.2016 Isbn: 978-3453318144 Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar durch das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe erhalten. Vielen Dank dafür. Klappentext: Die nahe Zukunft: Webdesigner Darian Curtis ist ein begeisterter Globetrotter, der schon so gut wie jedes Land der Erde besucht hat. Als er eines Tages ein beträchtliches Vermögen erbt, erfüllt er sich einen lang gehegten Traum: Da die Erde aufgrund des Klimawandels und wachsender Terrorgefahr sowieso kein angenehmer Ort mehr zum Leben ist, besteigt Darian kurzerhand eine Rakete und fliegt zum Mond, um dort drei Wochen entspannt Urlaub zu machen. Es ist der Beginn des größten und verrücktesten Abenteuers seines Lebens, denn auf dem Mond geht die Party erst richtig los. Meinung: Hier ist sie endlich. Meine Rezension zu Arne Ahlerts Erstlingswerk „Moonatics“. Es hat sich dieses Mal leider sehr hingezogen, da ich nicht nur mitten in der Lektüre in eine Leseflaute gerutscht bin, sondern weil Hannah sich auch dafür entschieden hatte, etwas früher auf die Welt zu kommen. Warum die Leseflaute aufgetreten ist, dazu später mehr. Der Klappentext hatte mich sehr angesprochen und als die Bestätigung durch das Bloggerportal kam, war die Freude sehr groß. Direkt nach Eingang des Rezensionsexemplars habe ich mich direkt mit Darian auf die Reise zum Mond begeben. Der Roman ist in den 40er Jahren des 21. Jahrhunderts angesiedelt. Die Erde steht kurz vor dem Kollaps. Nicht nur ist der Golfstrom versiegt, auch werden die Ressourcen immer knapper. Darian, der sich stets dort aufhält, wo das Klima gerade so erträglich ist, beschließt nach dem Erkenntniserlangen einer großen Erbschaft, sich eine Reise auf den Mond zu gönnen. Genauer gesagt in das Hotel-Resort Levania. „Nun saß ich also auf dem Beifahrersitz eines Gemüsetransporters und konnte noch nicht ganz fassen, wo ich gerade befand. Ich schaute auf die graue Mondschaft im fahlen Dämmerlicht.“ - Seite 30 Ahlerts Schreibstil lässt sich als flüssig und klar beschreiben, weswegen ich direkt einen Zugang zur Story finden konnte, auch wenn ich zunächst geglaubt hatte, mit Darian nicht warm werden zu können. Schon kurz nach dessen Ankunft wird schnell klar, dass die Uhren dort oben anders ticken. Ein bunter Haufen an Menschen (sowie einem Roboter und einem Kater) haben sich dort oben angesammelt. Die einen für einen kurzen Aufenthalt. Die anderen, um vor der Realität, die auf der Erde herrscht, zu fliehen. Ca. 200 Seiten lang habe ich diesem Treiben als stille Beobachterin, denn anders lässt sich Darians Position nicht beschreiben, beigewohnt. Doch ich fragte mich immer mehr, was Ahlert mir genau mit seinem Roman erzählen mag. Ein roter Faden war bis hier einfach nicht zu erkennen. Vielmehr war es bis zu diesem Punkt eine Aneinanderreihung von teilweise sehr skurrilen (jedoch amüsanten) Ereignissen. Ich kann solchen Episoden jedoch nur etwas abgewinnen, wenn ich ein ungefähres Ziel vor Augen habe. Auch war mir Darians Rolle in dem ganzen nicht klar. Bis zum Ende des Romans konnte ich keinerlei Bezug zu ihm aufbauen, da kaum etwas persönliches von ihm aufblitze. Ich habe den Roman durch seine Augen verfolgt, da er jedoch gefühlt immer nur „irgendwie mit dabei war“ blieben seine Beziehungen zu den anderen Bewohnern und auch sein Denken sehr schwammig. Ich hatte auch nie das Gefühl, dass er eine eigene Meinung zu bestimmten Themen hatte, oder diese vertreten hat. Nachdem ich den Roman dann für eine kleine Pause, in dem ich einen kurzweiligen Roman gelesen habe, bei Seite gelegt hatte, wollte ich Ahlert jedoch eine weitere Chance geben. Und tatsächlich konnte mich das Buch auf den letzten 100 Seiten noch einmal abholen. Denn für den Abschluss, so wirkte es, sollten noch einmal alle Register aufgezogen werden. Die Spannung, die ich in den Seiten davor so vermisst habe, wurde hier, so schien es mir, bis zum Anschlag aufgedreht und die Ereignisse überschlugen sich. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Spannung über den ganzen Roman besser verteilt und Darian als Person etwas greifbarer gewesen wäre. Und dann kam der Schluss. Nein, ich muss es anders ausdrücken. Es kam das abrupte Ende. Ich konnte leider keinerlei Informationen dazu finden, ob es eine Fortsetzung geben wird. Aber ich hoffe doch sehr, dass Ahlert noch Licht ins Dunkeln bringen wird. Mitten im turbulenten Geschehen wurde ein Cut gesetzt und ich als Leser mit vielen Fragen zurück gelassen. In Bezug auf offene Enden setzt Ahlert hiermit ganz neue Maßstäbe. Besonders hervorheben möchte ich die erschreckende, jedoch realistische Umsetzung der Klimakatastrophe auf Erden, die uns auch erwarten wird, wenn wir nicht bald etwas an unserem Konsumverhalten ändern. „Dort sah ich, wie sich Gletscher und Eisberge von der Antarktis lösten und langsam nach Norden trieben. Einer von ihnen kollidierte gerade mit Madagaskar, von wo die Rauchfahnen der brennenden Wälder weit über den Indischen Ozean trieben.“ - Seite 262 Fazit: Die Reise auf unseren ständigen Begleiter und seinen wirren Bewohnern war spannend, nicht immer nachvollziehbar und mit Turbulenzen versehen. Nachdem ich die Länge im Mittelteil sowie meine kurzzeitige Leseflaute überwunden hatte, hat mir Ahlerts erster Roman viel Freude bereitet. Als ein Lesehighlight würde ich das Buch jedoch nicht bezeichnen. Dafür konnte der Hauptcharakter leider zu wenig überzeugen.

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  • Cool!

    Moonatics
    ibela

    ibela

    29. December 2016 um 16:10

    Moonatics ist einer der unterhaltsamsten und originellsten Romane, die ich seit Jahren gelesen habe. Kein wirklicher SciFi (wie man wegen des Settings auf dem Mond und des Covers vermuten könnte), sondern eher Pop-Literatur. Elegant geschrieben, bitterböse, witzig, manchmal albern (selbst vor Kalauern wird nicht zurückgeschreckt), mit ernsten Untertönen und vielen Anspielungen: Zauberberg und The Beach, Hesse und Jünger, James Bond und Tarantino. Die Erzählstruktur ist verspielt und episodenhaft, von ausschweifend bis cineastisch. Die Handlung entwickelt sich eher gemächlich (im letzten Drittel umso heftiger), die Geschichte lebt vielmehr von den Ideen und Charakteren, dem Humor und der Verknüpfung von Banalitäten und Großen Konzepten. Sicher nichts für Plot-Fanatiker und strenge SciFi-Fans.

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  • Zwischen geringer Schwerkraft und Drogenrausch

    Moonatics
    Shiro_91

    Shiro_91

    13. December 2016 um 12:13

    Moonatics ist ein sehr spezielles Buch, denn gerade der darin vorkommende Sarkasmus, Witz und Thema (welches uns auch jetzt schon betrifft) machen es zu einer interessanten Lektüre. Man kann es gleich in zwei Kategorien einteilen, zum einen in Science Fiction - da es im Weltraum und in der Zukunft spielt und einige Elemente beinhaltet, wie beispielsweise Roboter (von denen eigentlich nur einer auf der Mondoberfläche existiert) und zum anderen kann man es zu den humorvollen Romanen zählen, da hier besonders der Wortwitz und die handelnden Personen einiges dazu beitragen und ein tolles Leseerlebnis bieten.Wer hätte gedacht, das es möglich wäre, einmal einen Pauschal-Urlaub auf dem Mond zu buchen. Dieser Roman macht es möglich, zwar nicht persönlich, doch durch den Schreibstil von Arne Ahlert hat man jederzeit das Gefühl selbst auf dem Mond zu wandeln und die Geschehnisse, die Mondoberfläche und die Leute kennen zu lernen. Aus der Sicht des Protagonisten Darian Curtis lernt man das Hotel Levania, die Bewohner, die Gäste und so einige andere kauzige Figuren kennen. Man erlebt gemeinsam mit ihm Drogentrips, (ja ihr habt richtig gehört auf dem Mond wird nicht nur die geringe Scherkraft ausgenutzt) und feiert ohne Ende Partys. Dennoch hat alles Gute mal ein Ende, so auch hier, wenn es in Richtung Schluss des Buches geht. Was mich wirklich sehr traurig gestimmt hat und ich auch so nicht erwartet hätte. Trotzdem gibt es einige lustige und schöne Momente, die wiederum mit einigen weniger schönen sich im Gleichgewicht halten und das Buch abwechslungsreich macht. Besonders lässt sich aber in Moonatics die Grundidee bzw das Thema Klimawandel auch in die heutige Zeit übertragen, denn in Zukunft wird es mit Sicherheit dazukommen, dass sich die Menschheit und die Erde selbst auf dem absteigenden Ast zubewegt und die Kontinente zerstört werden und die Menschen (so fern sie sich nicht selbst zerstören) dazu gezwungen sind, eine andere " Welt '' als Lebensbasis zu suchen. Das Ganze gibt dem Roman einen etwas bitteren Geschmack. Jedenfalls ist Moonatics wirklich ein Erlebnis, denn es passiert sehr viel und man bekommt keine Sekunde das Gefühl einer Leseflaute, klar man muss sich mit dem Witz auseinandersetzen können, dennoch hat es mir sehr gut gefallen und ich wäre bei einer Fortsetzung nicht abgeneigt diese zu lesen. 

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