Arne Dahl Der elfte Gast

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Inhaltsangabe zu „Der elfte Gast“ von Arne Dahl

Ein mysteriöser Brief von einem unbekannten Absender erreicht die ehemaligen Ermittler der A-Gruppe. Sie sollen sich in einem verlassenen Herrenhaus treffen und jeder von ihnen soll eine Geschichte erzählen. Es erwartet sie eine festlich gedeckte Tafel und ein Menü aus dem 18. Jahrhundert. Wer steckt hinter dieser Einladung? Ein letztes Mal kommen Paul Hjelm und seine Exkollegen zusammen und warten auf den geheimnisvollen elften Gast  …

Anspruchsvoller, tiefgründiger Roman, doch ohne die gewohnt gute, kriminalistische Spannung.

— Nisnis

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  • Der elfte Gast, den keiner kennt.

    Der elfte Gast

    Daphne1962

    08. May 2017 um 15:11

    Sie waren mal eine Ermittlergruppe, genannt die A-GruppeAlle erhalten gleichzeitig eine Einladung zu einem geheimnisvollen Treffen. Paul Hjelm, Kerstin Holm und der Rest der Kollegen sind inzwischen anderweitig beschäftigt und in ihren Aufgaben vertieft. Nun werden sie in ein einsames Herrenhaus eingeladen, wo sich seit dem 18. Jahrhundert nichts mehr verändert hat. Es liegt derart abseits, das nicht mal ein Handynetz geortet werden kann. Als Aufgabe wurde ihnen gestellt, jeder der 10 Mitglieder soll eine Geschichte erzählen. Sie finden ein Herrenhaus vor, wo sie komplett bewirtet werden, aber nirgendwo ist Personal zu entdecken. Jeder hat jeden in Verdacht, dieses Arrangement organisiert zu haben. Sie erzählen alle nach und nach originelle Geschichten und warten auf den geheimnisvollen elften Gast. Man muss die vorangegangenen Bände nicht gelesen haben. Es handelt sich hier um eine komplett eigenständige Geschichte. Ob die A-Gruppe noch einmal ermitteln wird, geht hier nicht hervor. Das läßt der Autor offen. Allerdings fand ich das Buch etwas sonderbar, ein wenig mystisch. Insgeheim hatte ich immer eine Art Krimi erwartet. Die Geschichten selbst waren alle spannend erzählt, doch war der Einstieg ins Buch etwas holperig. Bis man sich mit den Personen vertraut gemacht hatte, vergingen schon mal 100 Seiten. Aber mehr als 3 Sterne kann ich hier nicht vergeben, obwohl es mich ganz gut unterhalten hat.

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  • Anspruchsvoller, tiefgründiger Roman, doch ohne die gewohnt gute, kriminalistische Spannung.

    Der elfte Gast

    Nisnis

    Die Mitglieder der A-Gruppe haben sich nun seit fast einem Jahr nicht mehr gesehen. Vor einem Jahr vereinbarten sie ein Wiedersehen, daher folgen alle einer Einladung in ein abgelegenes Herrenhaus, tief im Wald. Jedes Mitglied ist aufgefordert eine Geschichte vorzubereiten, um diese dann an dem gemeinsamen Abend zu präsentieren. Man wartet auf den geheimnisvollen „elften“ Gast, während sie ein von unsichtbarer Hand serviertes Festmahl im Stil des 18. Jahrhunderts genießen. Wer ist der mysteriöse elfte Gast? Hat er die ehemaligen Mitglieder da A-Gruppe eingeladen? Schon bald haben die Mitglieder das Gefühl, dass hier irgend etwas geheimnisvolles vor sich geht. Meine Meinung: Ich erwartete einen gewohnt spannenden, eventuell finalen Fall für die A-Gruppe und wurde von dem Klappentext in die Irre geführt. Arne Dahl hat mit „der elfte Gast“, eher einen Zwischenstop hingelegt, bevor die Europol-Gruppe mit einem Quartett von A-Gruppe-Charakteren neue Geschichten schreiben wird. Arne Dahl ehrt in diesem Buch Giovanni Boccaccios legendären Decamerone-Zyklus. Gewohnt tiefgründig und mit einem niveauvollen, außergewöhnlichen Schreibstil lässt er die vorbereiteten 10 Geschichten der A-Gruppe-Mitgliedererzählen und lässt sie wirken. Es sind keine Kurzgeschichten sondern seitenlang und sie haben kaum etwas mit den gewohnt spannenden Fällen der A-Gruppe zu tun. Zum Beispiel wird unter anderem eine Feen-Geschichte erzählt und ich kann beim besten Willen keine kriminalistische Handlung erkennen. Das sollte jedem Leser vor dem Buchkauf berücksichtigen. Erst gegen Ende des Buches erscheint der mysteriöse elfte Gast und es kommt zu einem literarisch genial verknüpften Finale, doch mich hat die Thematik dieses Mal nicht gefesselt sondern eher enttäuscht. Mein Fazit: Ein anspruchsvoller, tiefgründiger Roman, doch ohne die gewohnte, detailreiche kriminalistische Spannung.

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    • 5
  • Für Überraschungen gut

    Der elfte Gast

    mistellor

    Wenn man ein Buch beendet und man ein Lächeln im Gesicht beim Zuklappen des Bucheshat -dann ist es doch ein gutes Buch - oder? So ging es mir mit dem "Elften Gast" von Arne Dahl. Das Buch beginnt mit einem historischen Abschnitt, der Rätsel aufgibt. Danach beginnt der 2. Teil des Buches, indem die Mitglieder der legendären A-Gruppe noch einmal kurz skizziert werden und man über ihren Werdegang nach der Auflösung der A-Gruppe informiert wird. Und dann beginnt der Hauptteil des Buches. Alle Mitglieder der Gruppe werden auf ein Schloss eingeladen. Sie müssen sich verpflichten, eine Geschichte zu erzählen. Und hier beginnt die Verwirrung des Lesers. Er erlebt durch die Geschichten einen Wechsel in den Zeiten, wird wieder zurückgeführt in die Gegenwart, erlebt einige Ungereimtheiten, wird fast magisch hineingezogen in die Geschichte, ohne zu verstehen. Und dann kommt endlich der 11. Gast und plötzlich sieht der Leser die Zusammenhänge, erkennt die Logik und alles endet in einer wunderbaren Überraschung. Wie gesagt mit einem Lächeln beendet man das Buch. Ich persönlich möchte mich auch bei Arne Dahl bedanken, der hier ein wirkliches Kunstwerk vollbracht hat. Nun werden alle begeisterten Fans der A-Gruppe ihn wieder in ihr Herz schließen. Sie können weiter seine wunderbare Sprache genießen, ebenso seine kurzen philosophischen Abhandlungen, seine Intelligenz und die Tiefe seine Figuren.

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    • 2

    SalanderLisbeth

    29. November 2015 um 17:50
  • *+* Ein Hauch von Mystery umweht das Buch *+*

    Der elfte Gast

    Irve

    24. January 2015 um 12:47

    *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang: https://irveliest.wordpress.com/2014/10/21/arne-dahl-der-elfte-gast/ *+* Liebe Lesefreunde, . Kennt ihr die bisherigen Krimi und Thriller von Arne Dahl rund um sein A-Team? Nein? Ich kannte sie vor dem Lesen dieses Romans aus dem Piper Verlag auch nicht. . Ehrlich gesagt war mir bei der Entscheidung für dieses Buch gar nicht bewusst, dass es viele „Vorgeschichten“ hat. Nach dem Lesen muss ich sagen: Glück gehabt…. Man muss diese vorherigen Kriminalfälle nicht kennen, nicht einen einzigen, um den Roman zu verstehen. . Arne Dahl stellt das frühere A-Team sehr gut vor. Zu jedem einzelnen der Ermittler a.D. bekommen „Neueinsteiger“ genügend Informationen, um die Charaktere einordnen und auseinanderhalten zu können. Sowohl die Vorgeschichte als auch die aktuelle Situation dieser Menschen werden eher grob skizziert, sodass Kenner dieser Reihe nicht mit überflüssigen Informationen gelangweilt werden. . Beim Lesen des Rückentextes drängte sich mir sofort der Gedanke an „Eine Leiche zum Dessert“ auf, einem Film, den ich vor gefühlten Urzeiten mal gesehen und gemocht habe. . Meine Neugier war entfacht, sofort fasste ich den Plan, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen… . War der Rückentext noch recht klar verständlich, umgarnte mich der Roman selbst immer wieder mit sehr kryptischen Passagen, die mich teilweise sehr vereinnahmten. Manchmal konnte ich den Sinn einfangen, manchmal entfleuchte er mir aber ganz frech immer wieder durch die Finger und ich konnte ihn nicht packen, so sehr ich mich auch bemühte. . Sehr konform in ihrer Mysteriosität gehen Plot, Umsetzung und auch der Schreibstil Hand in Hand. Die gesamte Komposition wirkt auf mich wie ein grandioses Stilmittel ihrer selbst. . Aber worum geht es denn eigentlich in diesem Roman? Dem Rückentext ist zu entnehmen, dass jedes einzelne Mitglied der ehemaligen A-Gruppe einen Brief erhält. Sie werden zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem verlassenen Herrenhaus erwartet, wo jeder von ihnen eine Geschichte erzählen soll. Ein letztes Mal kommen die Ex-Kollegen zusammen und warten auf den geheimnisvollen elften Gast….. . Wer ist das nur? Wer steckt hinter alldem? Die früheren Kollegen verdächtigen sich immer wieder gegenseitig. Als sich herausstellt, dass niemand von ihnen dieses Treffen arrangiert hat, steigen Nervosität und Spannung….. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, sehe ich die frühen Zeichen und Fingerzeige, mit Hilfe derer man schon recht früh auf des Rätsels Lösung kommen kann. Immer wieder drängten sich mir Gedanken voller Fragezeichen auf, wenn ich mal wieder über etwas gestolpert war, ohne es einordnen zu können. . Sei es bei der Vorstellung der einzelnen Gäste, der Ankunft im Herrenhaus, der speziellen „Einweisung“ jeder einzelnen Person oder auch einiger kleiner Zwischenfälle. Immer wieder wunderte ich mich. . Als dann die Ex-Kollegen der Reihe nach ihre Erzählungen vortrugen, die ebenfalls oftmals mysteriös, kryptisch und nicht greifbar für mich waren, fühlte ich mich immer mehr als ob ich mich in einer Blase zwischen Fantasiewelt und Realität befände. Ein sehr ungewöhnlicher Zustand, das muss ich wohl sagen, aber unwohl fand ich mich meist nicht. . Zugegebenermaßen war mir zunächst etwas mulmig in dem alten Gemäuer. Ich wusste ja noch nicht, wer dahintersteckte, und ob mir der Gastgeber gewogen sein würde. Aber als ich dann miterlebte, mit welcher Arglosigkeit und Fröhlichkeit die anderen Gäste ihre Poetry-Party nebst guter Verpflegung unbekanntem Ursprungs feierten, beschloss ich, nicht länger ein Hasenfuß zu sein. Ich lehnte mich entspannt zurück und harrte der Dinge, die da kommen sollten. . Als alle Gäste ihre Vorträge beendet hatten, trat endlich der geheimnisvolle elfte Gast in die Runde und während seiner Erzählung lichtete sich der zuvor undurchdringbar erscheinende Nebel. Mir wurde alles klar…..die Stimmung, diese Verwebung von Realität und Fiktion, der Sinn der Geschichten…..und letzten Endes war uns allen klar, wer unser mysteriöser Gastgeber war. . Obwohl „Der elfte Gast“ dem Roman-Genre zugesprochen wird, lässt sich ein Hauch von Mystery und Spannung nicht verleugnen. Wer es gerne mal etwas ungewöhnlich mag: Nur zu….Dieses Buch ist wirklich ungewöhnlich und wusste mich auf seine ganz spezielle Art einzufangen! *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang: https://irveliest.wordpress.com/2014/10/21/arne-dahl-der-elfte-gast/ *+*

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  • Literarisches Kabinettstückchen

    Der elfte Gast

    Havers

    23. January 2015 um 09:30

    Arne Dahl hat mit den Romanen um die zehnköpfige A-Gruppe eine der erfolgreichsten skandinavischen Krimi-Reihen geschrieben. Von Anfang an war klar und wurde auch von dem Autor entsprechend kommuniziert, dass – ganz in der Tradition seiner Vorbilder Sjöwall/Wahlöö – nach zehn Bänden Schluss sein wird. Umso verwunderter ist man als Leser dann, wenn ein zusätzlicher Band mit dem Titel „Der elfte Gast“ erscheint, dessen Klappentext eindeutig Bezug zur A-Gruppe herstellt. Wer nun einen Kriminalroman im bekannten Stil des Autors erwartet, wird enttäuscht sein, ist „Der elfte Gast“ doch eher der Kategorie „literarische Kabinettstückchen“ zuzurechnen. Aber worum geht es? Die ehemaligen Mitglieder der schwedischen Sondereinheit erhalten einen mysteriösen Brief, der sie zu einem Treffen einlädt. Der Absender ist zwar nicht bekannt, aber alle folgen dem Ruf in die einsam gelegene Villa auf dem Land. Sie freuen sich auf ein Treffen mit den Kollegen, die sie lange nicht gesehen haben, sind doch nicht alle nach der Auflösung ihrer Einheit in Schweden bzw. bei der Polizei geblieben. Obwohl weit und breit kein Gastgeber in Sicht ist, fehlt es an nichts: die Zimmer sind gerichtet, die Betten frisch bezogen und der Tisch ist gedeckt. Und jeder Gast findet auf seinem Zimmer die Strophe eines Gedichts, die offenbar genau für ihn ausgesucht wurde. Passend dazu erzählen die Teilnehmer des Treffens reihum eine Geschichte, bis schließlich der elfte Gast auftaucht und Licht ins Dunkel bringt… Anfangs war ich durchaus skeptisch und habe mich nach Sinn und Zweck dieser literarischen Fingerübungen gefragt, da von dem bekannten Stil der Dahlschen Krimis nur wenig zu spüren war. Aber mit zunehmender Lesedauer hat dann doch die Faszination die Skepsis überwogen, weil man in jeder Zeile die Liebe des Autors zu seinen Figuren spürt. Indem er jedem Protagonisten noch einmal die Möglichkeit gibt, sich in seiner Individualität zu präsentieren, lenkt er den Fokus des Lesers weg von der Geschichte und hin zur Person. Und beweist einmal mehr, dass auch in Kriminalromanen literarische Qualität zu finden ist!

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  • Wo "Roman" drauf steht, ist kein Kriminalroman drin!

    Der elfte Gast

    Lilli33

    18. January 2015 um 12:25

    Inhalt: Die A-Gruppe ist schon längst aufgelöst, ihre Mitglieder gehen anderen Tätigkeiten nach oder auch nicht. Da erhalten alle eine mysteriöse Einladung in ein entlegenes Herrenhaus. Total blauäugig fahren sie zusammen hin, ohne zu wissen, was sie dort erwartet. Vorbereitet sind sie nur insofern, als sie, wie in der Einladung gebeten, eine Geschichte zum Vortragen im Gepäck haben. Meine Meinung: Es geht hier zwar um die A-Gruppe, aber es handelt sich nicht um einen Kriminalroman wie die anderen Bücher der Reihe. Fairerweise muss man sagen, dass auch nicht „Kriminalroman“ drauf steht, sondern „Roman“. Das sollte man vor dem Lesen beachten. Ich habe es leider nicht getan und bin daher ziemlich enttäuscht von dem Buch, weil es so ganz anders ist, als ich erwartet habe. Da es aber trotzdem eine irgendwie zusammenhängende Geschichte ist, die sich sprachlich auch einigermaßen gut lesen lässt, gebe ich noch 3 Sterne dafür, da ja niemand etwas dafür kann, dass ich mich vorher nicht informiere. Wie auch in den Vorgängerbüchern schon geschehen, werden auf den ersten 100 Seiten die Mitglieder der A-Gruppe vorgestellt. So erfahren wir, was nach der Auflösung der A-Gruppe aus ihnen geworden ist, aber auch einiges, was früher passiert ist. Im Herrenhaus angekommen, versammeln sich die zehn dann im Speisesaal und tragen nacheinander ihre Geschichten vor, die mal mystisch, mal spannend, mal eher langweilig sind. Mal haben sie mit der jeweiligen Person zu tun, mal suchte ich vergebens eine Verbindung. Am interessantesten fand ich noch den Schluss, aber wirklich rausgerissen hat der es auch nicht. Mir war das Ganze einfach zu mystisch und esoterisch und wirkte sehr gewollt.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Der elfte Gast

    Der elfte Gast

    hundertwasser

    13. October 2014 um 11:19

    Wer sich von der Aufmachung und dem Klappentext dieses Buch in die Irre führen lässt, könnte glatt glauben, mit „Der elfte Gast“ den elften Fall für die A-Gruppe aus der Feder Arne Dahls vor sich zu haben. Allen, die die Erwartung eines letzten, finalen und spannenden Falles haben, kann man nur empfehlen, die Finger schleunigst von diesem Buch zu lassen. „Der elfte Gast“ ist vielmehr eine Bonus-Geschichte und eine Art Brückenkopf zum neuen Quartett um die Europol-Gruppe, in dem noch einige Charaktere aus dem A-Team fortbestehen. Der Autor Arne Dahl treibt in seinem Buch ein doppeltes Spiel und schreibt eine Art Verbeugung vor Giovanni Boccaccios legendärem Decamerone-Zyklus. In Dahls Buch treffen sich die zehn Mitglieder, die der A-Gruppe angehörten, noch einmal zu einem finalen Abend in einem alten Herrenhaus. Ein mysteriöser Gastgeber hat zu diesem Mahl eingeladen, doch niemand kann sich einen Reim darauf machen, wer dieser elfte Mann sein sollte. Bis die Identität dieses Gastgebers gelüftet ist, erzählen sich die Mitglieder einander zehn Geschichten, die allesamt auf irgendeine Art miteinander verbunden sind. Diese Geschichten variieren in ihrem Erzählduktus stark und machen so aus dem Roman ein Buch mit Episoden-Charakter. Dementsprechend würde ich dieses Buch auch nicht als Kriminalroman bezeichnen, vielmehr hat das Buch durch seine Fokussierung auf die zehn Geschichten und zehn Protagonisten der A-Gruppe den Charakter eines Kurzgeschichtenbandes, der allerdings in sich geschlossen ist.. Erst mit der Identität und der Erzählung des mysteriösen elften Gastes bekommt die literarische Konstruktion des Buchs Sinn und bildet einen Ringschluss. Dies ist literarisch großartig gemacht – erneut stellt Dahl seine schriftstellerischen Fähigkeiten unter Beweis. Die zehn Kurzgeschichten, die im Buch verbaut sind, künden vom Talent des Autors, Spannung mit anspruchsvoller Prosa zu verbinden. So ist das Buch ein aus dem Dekalog der A-Gruppen-Romane herausstehender Roman, der die bisherigen Bände abrundet und zugleich eine literarische Spielerei, die dem Leser vor Augen führt, welch ein großartiger Schriftsteller Arne Dahl doch ist.

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  • Begegnung mit dem Schöpfer

    Der elfte Gast

    michael_lehmann-pape

    23. September 2014 um 13:17

    Begegnung mit dem Schöpfer Ob das nun wirklich das letze und endgültige Aufeinandertreffen der zehn Beteiligten an der „A-Gruppe“ sein wird, das mag dahingestellt bleiben, im Buch zumindest finden sich auch noch andere Hinweise, die eine Fortsetzung der erfolgreichen Thriller-Reihe möglich erscheinen lassen. Was im Übrigen auch schön wäre, denn (auch wenn dieser Band keinen wirklichen „Fall“ beinhaltet) das Wiedertreffen mit den Polizisten der Spezialeinheit, bei dem Dahl sehr viel Wert auf ausführlichen Raum zur Entfaltung und Beschreibung jeder einzelnen Person legt, rührt Erinnerungen wach und bringt den Leser noch einmal nahe heran an diese ganz speziellen Charaktere, die nur im Zusammenspiel und in der Ergänzung ihrer Fähigkeiten (und Macken) so viele harte Fälle gelöst haben. Eine Einladung zu einem Festmahl erreicht jeden der Beteiligten und, sei es aus Sehnsucht nacheinander, sei es aus reiner Neugier über diese Einladung, die Gruppe trifft sich und fährt zu jenem alten, verlassenen Herrenhaus in Schweden mit seiner ganz eigenen Geschichte (die erst am Ende des Buches offen vor den Augen der Leser und der A-Gruppe liegt). Ein Haus mit Geschichte, ein hinzukommender, elfter Gast mit ganz eigener Geschichte (der spät erst hinzutritt), einer, der „Macht“ über alle anderen am Tisch hat (eine ganz spezielle Macht). Zuvor allerdings bietet Dahl je ein Bild auf das aktuelle Leben seiner Protagonisten, führt diese dann zusammen an den „Tisch des Hauses“ und bietet, wie eine Art Kurzgeschichtensammlung im Roman, eine persönliche Erzählung durch jedes Mitglied der Gruppe. Nicht unbedingt Kriminalfälle, nicht unbedingt so, dass der jeweilige Erzähler biographisch erzählt, wohl aber Geschichten, durch die je die Persönlichkeit, das Besondere der einzelnen Figur emotional fassbar das „Licht der Welt“ erblickt. Bis zur Seite 100 ein Blick auf das aktuelle Befinden, bis zur Seite 320 eine Sammlung von elf Geschichten, an deren Ende (der elften Geschichte) dem Leser unmissverständlich schwant, wer jener elfte Gast ist und wie Arne Dahl in diesem Buch sein eigenes Schaffen um die „A-Gruppe“ literarisch reflektiert und aufarbeitet. Wer bis zu diesem Punkt als Leser und vielleicht Kenner der anderen Thriller über die A-Gruppe etwas irritiert gelesen hat und alles, was bis dato die Romane um diese Ermittler herum an Handlungen ausgemacht hat, vermisst hat (und sich nur in der intensiven Charakterisierung der Figuren ein wenig heimisch gefühlt haben mag), begreift daher erst sehr spät, das Dahl mit diesem Roman eben keine Forstsetzung oder krönenden Abschluss der Reihe geschrieben hat, sondern über das Wesen seines Schreibens selbst (in teils zu simplen Bildern, allerdings) berichtet. Und hierfür seine bekanntesten Figuren „nur“ benutzt. Anders also als vielleicht erwartet und gewohnt mit einigem an Irritation und einem Kern von Kurzgeschichten, die kaum einen echten Zusammenhang mit der A-Gruppe aufweisen, kann man dieses Buch lediglich als „Abschluss“ oder „Zwischenschritt“, als eine Zusammenfassung des literarischen Wirkens und/oder der Motive Dahls verstehen. Was alleine schon am „Setting“ und er fast geisterhaften Atmosphäre im Haus abzulesen ist. Bis hin zu magischen „Lähmungen“, welche die Gruppe an einer Stelle erfasst. Dieses Buch ist „außerhalb der Welt“, könnte man sagen, auf jeden Fall der bisherigen Welt der A-Gruppe. Das unterhält auf dieser Ebene durchaus in breiten Phasen des Buches, das bringt noch einmal die Fähigkeit Dahls, seinen Personen „auf den Grund zu gehen“ vor Augen, das zeigt die hohe literarische Qualität Dahls gerade in den kurzen Geschichten im Buch auf und das lässt am Ende offen, ob vielleicht doch noch ein „echter Fall“ der A-Gruppe zu erwarten sein könnte. Mit dem Duktus und der Spannung der vorhergehenden Bücher hat dies allerdings nichts zu tun, das sollte man im Vorfeld wissen.

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