Arne Dahl Dunkelziffer

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Inhaltsangabe zu „Dunkelziffer“ von Arne Dahl

In den dunklen Wäldern des nordschwedischen Ångermanlands verschwindet die 14-jährige Emily spurlos. Zwischen ihr und der blutigen Enthauptung eines Mannes scheint es eine grausige Verbindung zu geben. Das Stockholmer Ermittlerteam um Paul Hjelm und Kerstin Holm stößt auf Spuren, die ins Internet führen – mitten hinein in einen perfiden Kampf zwischen Gut und Böse.

Es passiert so ungemein viel, dass man manchmal als Leser überfordert ist. Aber Dahl hält alle Handlungsstränge genial zusammen.

— mistellor
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  • Arne Dahl - ein Meister des Patchwork

    Dunkelziffer
    TochterAlice

    TochterAlice

    24. July 2015 um 07:33

    Ein Mädchen verschwindet auf einer Klassenfahrt: die Umgebung reagiert ausgesprochen unterschiedlich darauf. Eine große Suchaktion wird eingeleitet, die von einigen zum schnellen Sex, von anderen zum Biertrinken genutzt wird. Natürlich gibt es auch Personen im Umfeld von Emily - Mitschüler, deren Eltern, Lehrer - die sich ernsthaft Sorgen machen. Die ersten Momente und Stunden nach dem Verschwinden eines Teenagers werden mitreißend geschildert - es kommt sehr gut rüber, wie unterschiedlich die Umgebung reagiert - die Suche nach dem Kind wird durchaus nicht sofort von jedem ernst genommen. Das Stockholmer A-Team übernimmt den Fall  und es offenbaren sich wahre Abgründe: neben drei lokalen aktenkundigen Verdächtigen gibt es vielfältige Verstrickungen und Verzahnungen - patchworkartig tauchen Einzelteilchen auf, die zum Ende hin immer enger miteinander verwoben werden, bis sie ein einheitliches Bild ergeben. Wie immer bei Dahl spielen die persönlichen Belange - Probleme und positive Entwicklungen - imLeben der Ermittler durchgehend eine große Rolle - das gesamte Erzählkonzept ist davon durchdrungen. Da das A-Team aus 7 aktuellen Mitgliedern - dazu kommen noch Ehemalige wie Paul Hjelm sowie Kollegen aus dem weiteren Umfeld - besteht, ist es für den Leser gelegentlich ein wenig mühselig und umständlich, diese detaillierten Entwicklungen zu verfolgen. Andererseits sind regelmäßige Leser wie ich schon gespannt darauf, zu erfahren, wie Lisa mit ihrer gewaltätigen Neigung umgeht, wie es bei Sarah und Jorge läuft, was bei Kerstin los ist und, und, und... Trotzdem ist das Eingehen auf die Persönlichkeit so vieler Figuren für mich eher eine der wenigen Schwächen der Dahl'schen Erzählkunst. Dieser Band zeigt einen neuen Aspekt von Arne Dahls Facettenreichtum auf - nach Neonazis, Banküberfällen, dem Einschleichen in die Herzen von Mitarbeitern des A-Teams und so weiter geht es nun - nicht zum ersten mal, doch unter völlig neuen Vorzeichen - um Kindes- bzw. Teenager-Mißbrauch. Natürlich tun sich unerwartete Abgründe und Verbindungen auf, mit denen der Leser niemals gerechnet hätte: dies wiederum ist als eine der zahlreichen Stärken von Dahl hervorzuheben. Der Autor offenbart in "Dunkelziffer" die bekannte sprachliche Vielschichtigkeit, die allerdings von Roman zu Roman ausgefeilter daherkommt. Insgesamt wirkt dieser Roman sehr düster und traurig, doch die bekannt originellen stilistischen Wendungen des Autors, die auch in der Übersetzung gut rüberkommen, lassen den Leser gelegentlich schmunzeln. Für Neueinsteiger sicherlich keine leichte Lektüre, doch es lohnt sich! Dahls Werke sind ein Highlight skandinavischer Kriminalliteratur und wer hier einmal Blut geleckt hat, der bleibt dabei!

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  • Düster, verwirrend, aber dennoch spannend

    Dunkelziffer
    AnnaChi

    AnnaChi

    03. October 2014 um 14:24

    Wer das A-Team von Arne Dahl nicht kennt, dürfte wenig Freude an diesem Buch haben - zu groß ist die Zahl von Ermittlern, zu undurchschaubar die Beziehungen der einzelnen Personen und der Personen untereinander. Kenner des A-Teams wie ich hatten diese Verständnishürde nicht, dennoch blieb die Geschichte hinter meinen Erwartungen zurück. Die düstere Thematik des Krimis - Pädophilie und deren Vernetzung, Kindesentführung und obskure, geheime "Orden" ist ja an und für sich sehr vielsprechend, aber viele Details schienen mit doch arg an den Haaren herbeigezogen und die Idee mit dem Penisknochen sogar eher lächerlich. Dennoch - um der Gerechtigkeit Genüge zu tun, hat das Buch, gerade am Anfang (die "Zeugenaussagen" dort sind übrigens brilliant geschrieben) und im letzten Drittel trotz der gelegentlichen Absurditäten einiges an Spannung zu bieten. Fazit: Nicht der beste Krimi von Arne Dahl, nicht empfehlenswert für Einsteiger (die sollten chronologisch lesen), aber dennoch insgesamt gute Hausmannskost!

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  • Spannender Krimi

    Dunkelziffer
    lovelygirl

    lovelygirl

    14. June 2013 um 11:03

    Ein sehr gutes Buch, das auch Nicht-Krimi-Leser sehr schnell in seinen Bann zieht - typisch für Arne Dahl. Die Handlung passt sehr gut in die heutige Zeit, bezieht sich aber auch auf den Menschen im Allgemeinen. Dadurch lässt es auch Stoff zum Nachdenken übrig. Es zwar sehr spannend gehalten und - wie leider nicht bei allen Krimis zu erwarten - es ist nicht immer klar, was als nächstes geschehen wird, jedoch weiß man trotzdem ungefähr auf was es hinausläuft. Doch Arne Dahl schreibt so gekonnt, dass einem das fast gar nicht auffällt. Sehr zu empfehlen

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    crooks

    crooks

    11. March 2012 um 08:22

    Spannende routinierte Krimikost mit unvermeidlichen sado-maso Fantasien. Ich habe schon bessere Krimis gelesen.

  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    Gruenente

    Gruenente

    31. December 2011 um 12:06

    Typischer Dahl mit den Ermittlern des A-Team. Eine 14-jährige verschwindet im Wald, ein Mann verschwindet in der Stadt, ein anderer wird mit einer Klavierseite geköpft. Eine Kommissarin entdeckt ihre Sado-Seite, einer wird fälschlicherweise eines sexuellen Übergriffs beschuldigt, ein Pädophilenring fliegt auf, Pornoseiten werden erstellt, ein mysteriöser Orden wird entdeckt, eine Ehe wird gerettet. Manchmal vielleicht etwas unrealistisch, aber dicht und spannend.

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    silver111

    silver111

    16. September 2011 um 12:16

    Die 14jährige Emily verschwindet während einer Klassenfahrt spurlos. Weder die Eltern/Lehrer/Mitschüler vor Ort finden eine Spur, noch die Polizei. Aber die Ermittlungen kommen ins Rollen und nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen. Das erste Buch, das ich von Arne Dahl gelesen habe und ich muss sagen, dass es mir gut gefallen hat. Nicht von Anfang an, ich hatte Probleme, mit den vielen Namen und Ortsnamen zurecht zu kommen. Eine Vielzahl an Namen, wo man nicht wusste, wer wichtig ist, wer nicht. Außerdem habe ich mir mit den Zeugenaussagen etwas schwer getan, das ging mir schon bei der Leseprobe so. Fand ich nicht optimal, das hätte Herr Dahl bestimmt anders bzw. besser lösen können. Aber nach den Anfangsschwierigkeiten kam die Geschichte in Fluss und steigerte sich dem Ende zu immer mehr. Es brauchte zwar etwas, um zu erkennen, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammen gehören, aber gefallen haben mir die immer neuen Wendungen, die vorher nicht absehbar waren. So wurde die Story nie langweilig. Der Schreibstil ist nicht so wirklich leicht zu lesen, nicht so gängig wie in anderen Büchern, aber insgesamt war das Buch eine spannende Lektüre die mir gut gefallen hat.

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    Toschi3

    Toschi3

    15. September 2011 um 07:09

    Dunkle Machenschaften in schwedischen Wäldern Ein junges Mädchen verschwindet auf der Klassenfahrt spurlos. Das A-Team wittert sofort Verdacht, als herauskommt, dass in der Gegend gleich drei bekannte Pädophile wohnen und auch vier baltische Autos fallen negativ auf. Gleichzeitig müssen sie sich um einen mit einer Klaviersaite ermordeten Mann kümmern und die interne Abteilung ist auf den Liebhaber der Chefin angesetzt. Viele einzelne Fälle, die am Ende in einem Finale furioso zusammen führen. Nach dem in meinen Augen etwas schwächeren Fall Totenmesse ist hier der gewohnte Arne Dahl wieder da. Mit seinem tollen Schreibstil bindet er den Leser in die Geschichte ein und nimmt in mit in die Geheimnisse der schwedischen Wälder. Leider kommt in diesem Buch die Vorstellung der handelnden Personen etwas kurz und Dahl-Neulinge werden die Zusammenhänge innerhalb des Ermittlerteams vielleicht nicht sofort verstehen. Etwas lang geraten ist meiner Auffassung nach die Befragung der Zeugen auf der Klassenfahrt. Hier zieht sich die Geschichte etwas in die Länge. Ansonsten ist der Zusammenhang der Fälle fantastisch erdacht. Witzig ist, wie der Autor die Orte des Geschehens miteinander verbindet. Er lässt die Hauptperson des einen Handlungsstrangs mit dem Protagonisten des zweiten Strangs telefonieren und setzt dann die Handlung bei der zweiten Person fort. Eine nette Idee. Fazit: Der Fall ist spannend, die Personen überzeugend, was will man (von den kleinen Schwächen abgesehen) mehr?

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    Lilli33

    Lilli33

    11. March 2011 um 14:09

    Die A-Gruppe hat bereits sieben Fälle gelöst. Für das Verständnis dieses Romans sind sie jedoch ohne größere Bedeutung. Wer sie kennt, tut sich allerdings sicher mit den vielen verschiedenen Ermittlern leichter. Auf einer Klassenfahrt verschwindet die vierzehnjährige Emily spurlos. Schnell nimmt die Polizei drei bekannte Pädophile ins Visier, die in der Nähe leben. Bald erkennt sie jedoch, dass Emily es faustdick hinter den Ohren hat und nicht das harmlose kleine Mädchen ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Währenddessen findet der Elektriker Steffe bei Grabungen in Stockholm ein seltsames Skelett. Er unterschlägt den Fund, da er Kapital aus der Sache schlagen will. Doch damit begibt er sich in ungeahnte Gefahr. Auf einer Parkbank wird eine Leiche gefunden, deren Kehle mit einer Klaviersaite durchtrennt wurde. Kurz darauf findet man eine 2. Leiche, die auf die gleiche Weise getötet worden ist. Erzählt wird aus der Sicht der verschiedenen Ermittler der A-Gruppe und anderer Stockholmer Polizisten, die in die Fälle verwickelt sind. Dabei werden die Charaktere sehr schön herausgearbeitet. Die Ermittler werden sehr menschlich dargestellt mit all ihren Schwächen und Stärken, Zweifeln und Unsicherheiten. Das macht sie recht sympathisch. Dadurch, dass immer wieder ein anderer Ermittler bei der Arbeit beobachtet wird, ergeben sich häufige Ortswechsel und einige Cliffhanger, was die Spannung nur noch mehr steigert. Auch mit unerwarteten Wendungen versteht Dahl es, den Leser zu fesseln. Die verschiedenen Handlungsstränge werden immer mehr ineinander verflochten, bis es am Schluss zum großen Knall kommt. Mich hat lediglich eine Sache an diesem Buch gestört: dass die Atmosphäre so durch und durch düster ist. Klar sind Verbrechen eine düstere Angelegenheit, aber es könnten doch zumindest ein paar positive Gedanken bei den Ermittlern auftauchen.

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    nutellabrot86

    nutellabrot86

    31. December 2010 um 12:19

    Ich lese sehr gerne skandinavische Krimis und war gespannt auf dieses Buch. Es ist bereits das zweite Buch des Schriftstellers, welche ich lese, wobei ich bei dem Buch Totenmesse nicht so richtig angetan war. Nachdem ich durch das Lesen des Buches Totenmesse das A-Team, welches in den Büchern von Arne Dahl die Ermittlungen leitet, bereits besser kennen gelernt hatte, konnte ich mich schneller in die Geschichte und in die Charaktere einfinden. Da es für immer in diesen Büchern immer sehr viele Personen, mit teilweise sehr schwierigen ausländischen Namen gibt, war dieses auf jeden Fall eine Erleichterung und ich kann nur empfehlen, alle in Ruhe zu lesen und sich zu merken. Das ein oder andere mal kann man schon durcheinander kommen und fragt sich „Wer ist das noch mal gleich?“. Der Klappentext des Buches hat mich angeregt, dieses auszuleihen: Ein 14 jähriges Mädchen verschwindet während einer Klassenfahrt in den Wäldern des nordschwedischen Ångermanlands spurlos. Das Erschreckende: Es wird bekannt, dass drei Pädophile ganz in der Nähe des Tatorts wohnen. Eine brisante und spannende Suche nach dem Mädchen beginnt. Weiterhin fallen dem A- Team viele Fahrzeuge mit baltischem Kennzeichen auf. Haben diese Fahrzeuge etwas mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun? Bei dieser Geschichte sträuben einem zeitweise die Haare und man fühlt ein dumpfen Unbehagen. Die Stimmung wirkt sehr trist, düster. So wird auch das Umfeld, die Gegend beschrieben. Alles passt zusammen. Der Leser bekommt viele Einblicke in die Gedanken, aber auch Ängste der Ermittler des A-Teams, was mir besonders gut gefällt. Weiterhin lernt man dadurch die einzelnen Ermittler viel besser kennen und stellt sich ihre Charaktere vor. Später passiert ein Mord, bei dem das A-Team um Kerstin Holm auch ermittelt. Ein Mann mit durchgetrennter Kehle wird gefunden. Bald gibt es einen zweite Leiche mit ähnlichen Schnittwunden. Hängen diese Mord mit dem Verschwinden des Mädchen zusammen? Würde sie auch bereits ermordet? Insgesamt ist das Buch Dunkelziffer ein sehr gelungener Kriminalroman, welcher für alle Fans dieses Genres nur zu empfehlen ist! Ist bin auf weitere Bücher von Arne Dahl gespannt!

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    Nazena

    Nazena

    20. November 2010 um 20:50

    der Klappentext ist schon mal ganz vielversprechend: ein Mädchen verschwindet während eines Ferienausfluges. In der Gegend wohnen mehrere der Polizei bekannte Pädophile, also scheint der Fall klar. Doch dann taucht eine Leiche auf- der Mann wurde mit einer Klavierseite ermordet- und plötzlich scheint alles in einem ganz anderen Licht... Es wird mit einem "perfiden Kampf zwischen gut und böse" geworben- naja, soll sich ja von der Masse der derzeit verfügbaren Thriller abheben. Es war mein erster Band von diesem Autor. Vom Schreibstil selbst war ich sehr angetan: mantaucht in die Gedankenwelt der handelden Charaktere ein, wie eine Momentaufnahme, aber ohne dass zuviel verraten wird. Der Schreibstil ist sehr unmittelbar und wirkt lebensecht, weil nicht "das Programm abgespult" wird, sondern die Charaktere auch abschweifen. Was mich persönlich sehr gestört hat, war der besonders zu Anfang permanente Perspektivenwechsel und sogar die direkte Anrede des Lesers! Damit kann ich mich überhaupt nich anfreunden. Der Einstieg gestaltete sich für mich recht schwierig, da ich das Team nicht kannte, und meiner Meinung nach plätscherte gerade der Anfang ziemlich vor sich hin, aber insgesamt immer noch 3/5.

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    walli007

    walli007

    14. November 2010 um 15:38

    Wo ist Emily Die 14 jährige Emily verschwindet während einer Klassenfahrt. Das A-Team beginnt zu ermitteln. Jedoch gibt es nur wenige Spuren. Lediglich fremde Autos sind in der Gegend aufgefallen. Zunächst stellt die Polizei fest, dass in der Gegend drei Pädophile leben. Dort setzt man mit den Ermittlungen an, eigentlich weil es einfach keine konkreten Spuren gibt. Die verschwundene Emily scheint sich in letzter Zeit sehr verändert zu haben. Zunächst hatte sie in der neuen Schulklasse schnell Kontakt gefunden und Freundschaften geschlossen. Doch dann hat sie sich von den Freunden zurückgezogen - oder die sich von ihr. Seit einiger Zeit scheint Emily zu einer schlecht gelaunten Einzelgängerin geworden zu sein. Dann wird ein Mann mit durchtrennter Kehle aufgefunden. Besteht zwischen den Ereignissen etwa ein Zusammenhang? Ein spannender Plot, der das ganze A-Team an seine Grenzen gehen lässt. Nachdem ich angefangen hatte, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Wie perfide diese Pädophilen-Netzwerke funktionieren ist sehr beängstigend. Wie sollen die Kinder nur geschützt werden? Und wie sich diese Leute dann auch noch herausreden. Sie sind ja alle unschuldig. In dem Buch geht es auch darum, wie man dem entgegentreten kann, leider wird allerdings keine allgemeingültige Lösung gezeigt. Dennoch war ich beim Lesen teilweise atemlos und mir standen die Haare zu Berge. Die Finger um das Buch gekrampft, kämpfte ich mit den Ermittlern gegen die Bösen. Dabei musste ich mit ihnen ein paar unliebsame Überraschungen erfahren. Das Gefüge der Familien ist auch nicht mehr dass, was es mal war. Für mich war die Lektüre wie ein Formel 1 Rennen, ich bin mit dem Autor durch die atemberaubenden Handlungsstränge gerast, um am Ziel den Fall gelöst zu haben, aber auch ein paar Wahrheiten erfahren zu haben, über die es sich noch mal in Ruhe nachzudenken lohnt.

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    Reever

    Reever

    19. September 2010 um 14:18

    Emily ist 14 jahre jung und verschwindet bei einer Klassenfahrt in dem Wald bei ihrer Unterkunft. Die Schwedische Polizei findet heraus daß drei Pädophile in der Nähe leben, doch dann ändert sich das Blatt, ein Pädophiler wird verschart und mit durchschnittener Kehle am Ort der Entführung gefunden, war das Emily ? Emily verkauft Nacktfotos von sich im Internet, lockt sie die Männer an ? Der Schreibstil ist sehr anstrengend zu lesen, auf einer Seite wechseln Personen und Handlung manchmal mehrmals, doch man gewöhnt sich schnell daran und wird vollkommen gefesselt von der Geschichte.

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    variety

    variety

    13. September 2010 um 13:54

    Das war mein erstes (und vielleicht auch letztes) Buch von Arne Dahl. Leider habe ich nicht ganz bis zur Mitte durchgehalten. Die Gründe? Aus einer spannenden Ausgangslage (Mädchen verschwindet in einem Lager, Pädophile wohnen in der Umgebung, das Internet spielt seine Rolle) ensteht leider viel Abstruses. Die vielen Charaktere haben mir den Zugang zum teilweise schwerfälligen Fortgang der Geschichte auch nicht gerade erleichtert. Als ich die letzten paar Seiten gelesen habe, musste ich erfreut feststellen, dass sich die restliche Lektüre wahrscheinlich für mich auch nicht gelohnt hätte. Den zweiten Stern gibt es für die Grundspannung.

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    Merleperle

    Merleperle

    01. September 2010 um 03:15

    Ja, Hallo, die Waldfee... das ist ja mal ein richtig aktueller und politisch brisanter, super geschriebender Krimi! Hier stimmt ja nun wirklich ALLES! Aus einem "einfachen" Verschwinden eines Teenager-Girls, wird eine Auffächerung der ganzen Sozio-Palette (Zivielcourage, Pädophilie, Computersex-,- dates, -pages, -communities etc., Rechtsstaatsempfinden, Vorurteilen, Polizeiwillkür, Globalem Netzwerk etc. etc. etc. ..). Und dieses "Alles Reinpacken" stört hier überhaupt nicht. Es ist logisch und leider mehr als realistisch. Manchmal möchte man als Leser die Ermitller sogar schüttleln, damit sie die grauenhaften Zusammenhänge endlich erkennen. Aber Arne Dahl lässt unsere Wut verrauchen, denn er hat über Jahre die Distanz des Lesers zum Ermittlerteam schmelzen lassen. Wr gehören mit zur Familie, wir kennen deren Abgründe und verstehen deren Schwächen, also leiden wir. Wir leiden fast mehr mit den Ermittlern, als mit den "Opfern", denn wir wissen recht schnell, dass es sich hier nicht um einen Täter und ein Opfer handelt ... aber das wissen die nicht ... noch nicht ... GROSSARTIG!!!!!!!

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  • Rezension zu "Dunkelziffer" von Arne Dahl

    Dunkelziffer
    Leserrezension2010

    Leserrezension2010

    18. August 2010 um 22:06

    A 38 Dunkelziffer von Arne Dahl Kategorie: Allgemein "Sehr ärgerlich" Ich habe mich sehr über den neuen Fall für die A-Gruppe gefreut. Mittlerweile kenne ich einige Bücher der Serie, sodass mir die Charaktere der einzelnen Mitglieder der Gruppe und deren Miteinander vertraut sind. Auch in diesem Fall werden kleine Arbeitsgruppen gebildet, die je nach ihrer fachlichen Ausrichtung einen Teil der Ermittlungen übernimmt. Aber dann kommt für mich was, was mir den Lesespaß absolut verdorben hat: relativ zeitgleich passieren 3 verschiedene Verbrechen und mehr oder weniger zufällig kommen diese 3 Fälle mit der A-Gruppe in Berührung. Und oh Wunder, alle 3 Fälle hängen eng zusammen, die Ermittlungen decken langsam die Zusammenhänge mit den anderen Fällen auf und es gibt ein großes Finale. Ich muss sagen, dass ich kurz vorher ein Vorgängerbuch von Arne Dahl gelesen habe. Dieser Fall spielt zeitlich höchstens 2-3 Jahre vor dem jetzigen und auch dort gab es 3 vollkommen verschiedene Fälle, die dann sogar alle vom gleichen Täter konstruiert wurden. Da komme ich mir als Leser veräppelt vor. Merkt denn ein Autor selbst nicht, dass er diesen Aufbau wiederholt? Wenn man wie ich viele Krimis liest, kann es halt öfter passieren, dass die Fälle so aufgebaut sind. Aber beim selben Autoren ist das wirklich zuviel des Guten. Wie gesagt, als ich beim Lesen auf die ersten Gemeinsamkeiten der Fälle gestoßen bin, hat sich für mich der Lesespaß für dieses Buch verabschiedet. Das wollte ich mal deutlich zum Ausdruck bringen und am Liebsten hätte ich das sogar dem Herrn Dahl geschrieben.

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