Falsche Opfer

von Arne Dahl 
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Falsche Opfer
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spannend, kurzweilig, alle Erzählstränge gut im Griff, 17 Jahre nach erscheinen ein witziger Rückblick zu den Anfängen eines Smartphones

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Das A-Team ist zurück und ermittelt in einem ebenso verwickelten wie spannenden Fall!

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Inhaltsangabe zu "Falsche Opfer"

Der brutale Mord an einem Stockholmer Restaurantbesucher, ein Zeuge, der nichts gesehen haben will, die unerklärliche Bombenexplosion in einem Hochsicherheitsgefängnis und ein tödlicher Bandenkrieg – nach den Bestsellern 'Misterioso' und 'Böses Blut' ein weiterer Fall um die Ermittler Paul Hjelm und Kerstin Holm.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492243766
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.04.2005
Teil 3 der Reihe "A-Team"
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.02.2013 bei steinbach sprechende bücher erschienen.

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    Anni84vor 9 Tagen
    Falsche Opfer

    Klappentext:
    Der brutale Mord an einem Stockholmer Restaurantbesucher, ein Zeuge, der nichts gesehen haben will, die unerklärliche Bombenexplosion in einem Hochsicherheitsgefängnis und ein tödlicher Bandenkrieg – nach den Bestsellern 'Misterioso' und 'Böses Blut' ein weiterer Fall um die Ermittler Paul Hjelm und Kerstin Holm.

    Meinung:
    Auch der dritte Teil der A-Gruppe, hat mir gut gefallen. Manchmal ist man etwas irritiert, wenn von einer zur anderen Sache gesprungen wird aber es geht... :-)
    Ich bin immernoch gespannt ob Hjelm und Holm jemals zusammen finden. Immerhin hat Kerstin Paul ihre liebe gestanden als sie dachte sie muss sterben... Aber man weiß noch garnicht wie Paul richtig damit umgeht.
    Ich bin auf jedenfall auf den vierten Teil gespannt :-)

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    Buecherspiegelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannend, kurzweilig, alle Erzählstränge gut im Griff, 17 Jahre nach erscheinen ein witziger Rückblick zu den Anfängen eines Smartphones
    Kommissar Zufall, viele Recherchen und ein gutes Team lösen die härtesten Fälle

    Kurzrezi über Bomben, Liebe, Missbrauch, Fußballfans und ein wiedervereintes A-Team.
    Das Buch von Arne Dahl „Falsche Opfer“ ist nun auch schon siebzehn Jahre alt, doch erst jetzt habe ich es mir ausgeliehen. Um die Jahrtausendwende waren internetfähige Handys noch nicht so oft zu haben, zumindest waren sie sehr teuer. Es ist witzig darüber nachzulesen, wie diese technische Weiterentwicklung der Mobile Phones einem Kriminalroman eine ganz neue Dimension schenkt.
    Da habe ich mich beim Krimi von Ulrich Ritzel „Forellenquintett“ darüber mokiert, dass man zu viel von den vorhergehenden Teilen einer Serie wissen muss, um wirklich mitzukommen. Das ist hier bei Arne Dahl ganz anders und für mich wichtig, da ich die ersten beiden Bände dieser Reihe nicht gelesen habe. Immer wieder wird über kurze Rückblenden genauestens erläutert, wie der Stand des sogenannten A-Teams um seine Hauptermittler Paul Hjelm und Kerstin Holm nun ist. Wer mit wem gut arbeiten kann, wer wann wo strafversetzt wurde und nun wieder zusammenarbeitet. Selbst einer der bereits im Ruhestand befindlichen Kommissare muss zurückkehren, um die nun wieder zusammengeführte Truppe zu unterstützen.
    Aber was ist nun in dem virtuos spannenden Krimi passiert? Viele Erzählstränge müssen zusammengeführt werden, das steht fest. Da wird ein Knastinsasse in die Luft gesprengt, aber derart präzise, dass ausschließlich dessen Zelle zerfetzt wird. Bei einer Kneipenschlägerei zwischen Fußballfans stirbt einer der Beteiligten und alle wollen nur noch raus. Doch was ist da tatsächlich passiert? Gibt es eine Verbindung zwischen den Vorfällen? Und dann passiert ein Massaker zwischen mindestens zwei rivalisierenden Banden, wobei es ebenfalls zu einer Explosion kommt. Die Zeugenaussagen bei den Vorfällen wollen einfach nicht wirklich passen, immer wieder stellen die Kollegen des A-Teams anhand von Zeichnungen die Sitzplätze des Kneipentatortes aller Zeugen zusammen. Ein wichtiger Zeuge, der angeblich still vor sich hin in einem Buch gelesen haben will und nichts mitbekam, ist unauffindbar. Und schließlich sind auch noch die Kommissare der Pädohilentruppe involviert sowie zwei Liebespaare, eines auf der Seite der Polizei, eines auf der Seite der Opfer? Oder doch Täter? Die Spuren führen ins ehemalige Jugoslawien und seinen Nachfolgestaaten, zu Pädophilen, korrupten Polizisten und vielem mehr. Das innig verliebte Polizistenpaar arbeitet in zwei verschiedenen Bereichen, das aber viel mehr miteinander zu tun hat, als es im ersten Augenblick erscheint. Doch da beide aus Respekt voreinander die Schweigepflicht penibel einhalten, kommt es fast zu Katastrophe.
    Und die sehr teuren internetfähigen Handys, von denen ich am Anfang berichtet hatte, spielen auch eine wichtige Rolle. Wer sind diese Leute, die sie benutzen, als wäre es absolut nichts neues für sie, immer und überall vernetzt zu sein? Wie einfach es auf der einen Seite noch um das Jahr 2000 war, sich im World Wide Web zu verstecken, so schwierig waren wohl die Recherchen. Doch mit jedem Tag werden Erfahrungen gemacht, um die dunklen Stellen zu ermitteln, die Verstrickungen zu lösen, wie auch diesen komplexen Fall. Toll geschrieben bis zur letzten Seite. Falls also noch jemand dieses Buch nicht kennt, auf der Suche nach einem guten Kriminalroman ist, der liegt hier mit Sicherheit nicht falsch.
    Im Netz findet sich genug über den Autor, trotzdem hier ein Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Arne_Dahl




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    Barbara62vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das A-Team ist zurück und ermittelt in einem ebenso verwickelten wie spannenden Fall!
    Das A-Team ist wieder da!

    Nachdem die Stockholmer Sonderermittlergruppe für komplexe Fälle der schwedischen Reichskriminalpolizei am Ende des zweiten Bandes der Reihe, Böses Blut, wegen desaströser Leistungen aufgelöst und die Ermittler verstreut eingesetzt worden waren, erhält das sog. A-Team in diesem dritten Band eine neue Chance, denn es scheint eben doch nicht ohne sie zu gehen.

    Inspektor Paul Hjelm und seine Kollegin Holm ermitteln zunächst in einem Kneipenmord zwischen rivalisierenden Fußballfans. Die Besucher der Szenekneipe verhalten sich fast alle sehr seltsam. Dann ereignet sich im Hochsicherheitsgefängnis Kumla ein Mord an einem führenden Drogendealer und es kommt zu einer Schießerei zwischen zwei Verbrecherbanden auf einem abgelegenen Industriegelände.

    Mit dem Aufleben des A-Teams werden die Fäden langsam entwirrt. Denn irgendwie muss es eine Verbindung zwischen den Fällen geben, das wird klar, als sich herausstellt, dass das fast alle Beteiligten in der Kneipe anwesend waren...

    Arne Dahl ist bei der Konstruktion seiner Krimis ein Perfektionist, der nichts dem Zufall überlässt, aber bezüglich der Konzentration keine geringen Anforderungen an seine Leser stellt. Er wird oft mit Henning Mankell verglichen, doch spielt bei ihm der Teamgedanke bei den Ermittlern eine viel größere Rolle. Beide, Dahl und Mankell, sind scharfe Kritiker der sozialen Zustände in Schweden, beide greifen aktuelle Themen der schwedischen Gesellschaft und Politik auf und beide gehen weit über das Krimigenre hinaus. In meiner Gunst hat Henning Mankell aber immer die Nase einen Tick vorn, vielleicht wegen meiner Sympathie für Wallander, wegen Arne Dahls noch größerer Brutalität oder weil Henning Mankells Wetterbeschreibungen einfach unübertroffen sind.

     

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