Arne Dahl Gier

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Inhaltsangabe zu „Gier“ von Arne Dahl

Aus seinem Mund ergießt sich ein Schwall Blut. Es ist kaum zu verstehen, was der junge Chinese flüstert. Nur dass seine letzten Worte von entscheidender Bedeutung sind, ist dem Polizisten instinktiv klar. Kurz darauf findet sich in einem Waldstück bei London eine weitere schrecklich zugerichtete Leiche. Was treibt die Drahtzieher der beiden Morde an? Europol tappt im Dunkeln, nur so viel wird ihnen immer klarer - die Dimension dieser Verbrechen lässt selbst den Erfahrensten unter ihnen den Atem stocken.

Nicht so meins --- habe Probleme mit dem Autor - versuche es aber immer wieder

— makama

Ein anspruchsvoller Thriller, mit einem grandiosen Schreibstil eines routinierten Autors. Band 1 einer vierteiligen Reihe!

— Floh

Das A-Team

— mistellor

Mäßiger Einstand.

— Yrttitee

Arne, wärest Du doch beim A-Team geblieben. !! Die beiden nächsten Bände ? bis jetzt bin ich noch nicht bereit diese zu lesen.

— zbaubf

Tolles Buch.

— 22an08

Ich hatte mir mehr erwartet. Die Story an sich nicht schlecht, aber zu unstrukturiert, zu viele Handlungen und zu unübersichtlich.

— trollchen

Ich hatte mehr erwartet.

— flaschengeist1962

Komplexe und herausragendes Talent des Autors den Leser zu packen und nicht mehr loszulassen. Authentische Thematik und grandiose Charaktere

— MichaelSterzik

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  • Ein nahezu perfektes 4,5 Sterne Thrillerwerk. Politisch, korrupt und fesselnd. WOW!

    Gier

    Floh

    Autor Arne Dahl hat mit seinen packenden Kriminalromanen und Thrillern bereits internationale Erfolge als Bestsellerautor gefeiert, wurde ausgezeichnet und hoch gelobt. Nun wollte auch ich mir ein Bild seiner Schreibkünste verschaffen. Mit „Gier“, seinem ersten Band einer neuen Thriller-Reihe habe auch ich einen neuen Lieblingsautor hinzugewonnen. In diesem packenden Thriller "Gier" legt der Autor den Grundstein seiner vierteiligen, hochbrisanten, thematisch aktuellen und grandios anspruchsvollen Polit- und Finanzthrillerreihe. Autor Arne Dahl wagt mit dieser neuen Thrillerreihe um die die Ermittlertruppe Opcop, mit seinen 13 internationalen Ermittlern einen Mix aus der Thematik Finanzen und Macht gepaart mit Psychologie und Psychopathischen Störungen. Alles vermengt, entstand dieser mitreißende und sehr anspruchsvolle Thriller. Erschienen im Piper Verlag (http://www.piper.de/) Inhalt: "Während des G9-Gipfels in London werden zwei Menschen auf bestialische Weise ermordet. Sterbend flüstert eines der Opfer rätselhafte Worte – sind sie der Schlüssel zu einem alle Dimensionen sprengenden Verbrechen? Der erste Fall für die geheimen Ermittler vom Europol-Team. Aus seinem Mund ergießt sich ein Schwall Blut. Es ist kaum zu verstehen, was der junge Chinese flüstert. Nur dass seine letzten Worte von entscheidender Bedeutung sind, ist den Polizisten instinktiv klar. Kurz darauf wird in einem Waldstück bei London eine weitere schrecklich zugerichtete Leiche gefunden – das geheime Europol-Team beginnt zu ermitteln. Was treibt die Drahtzieher der beiden Morde an? Europol tappt im Dunkeln. Nur eines wird den Ermittlern immer klarer: Die Dimension dieser Verbrechen lässt selbst den Erfahrensten unter ihnen den Atem stocken. Brisant, packend und so erschreckend realistisch, dass Sie die Nachrichten in Zukunft mit anderen Augen sehen werden." Zum Schreibstil: Autor Arne Dahl war mir bisher unbekannt, seinen Namen habe ich schon oft in der Literaturwelt vernommen, aber bisher noch keinen seiner Titel und Bestseller gelesen. Hier habe ich definitiv etwas verpasst. In seinem Band 1 einer neuen Thrillerreihe „Gier“ begibt sich der routinierte Autor in die Welt der dunklen Abgründe und nimmt wahrhaftig kein Blatt vor dem Mund. Er bedient sich schauderhafter Elemente der kranken und geschundenen Seelen, der Machtgier und der Geldgier, Politik, Terror und Korruption. Er treibt es auf die Spitze des Thrillers, er schockiert und überrascht. Er trifft den Geschmack der Leser, die auf der Suche nach fesselnder Spannung und packenden Thrillern sind. Seine Story, seine Schauplätze, die Charaktere...alles scheint bis ins kleinste Detail recherchiert und durchdacht zu sein. Selbst die Namen der Protagonisten und des unschlagbar agierenden 13 köpfigen Ermittlerteams geben einen Eindruck der Herkunft und Nationalität eines einzelnen. Mit Bedacht gewählt. Einzigartig und bemerkenswert. Arne Dahl spannt seine Leserschaft auf die Folter, denn das Buch ist ein zerreißendes Wechselspiel aus Spannung und noch mehr Spannung. Erholung gibt es lediglich in den kleinen Ruheoasen aus Alltäglichkeiten, wie Essen- und Trinken, Schlaf und Beischlaf. Der Thriller nimmt gleich zu Beginn richtig Fahrt auf und lässt sich dann kaum noch halten, dieser Umstand wird tatsächlich bis zum Ende durchgezogen! Dies verdankt es sicherlich auch den brisanten Schauplätzen, nahezu um den ganzen Globus. Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Die Dialoge sind knackig und sehr authentisch dargelegt. Ein Schreibstil, der für unerträgliche Spannung und Entsetzen sorgt. Schauplätze: Bei der Wahl der Schauplätze verdient der Autor A. Dahl weitere Sterne. Er hat einen rasanten Thriller erschaffen, der mit einer fast erschlagenen Vielzahl an Kulturen, Ländern und einer sehr treffenden Auswahl an Schauplätzen im Bereich Politik, Macht und Geld rund um den Globus glänzt. Arne Dahl definiert seine Schauplätze mit Details, das Buch erzeugt Bilder und erinnert stark an Actionfilme und großes Kino. Orte, an denen ich als Leser noch nie war, werden mir so nahe gebracht wie meine eigene Hosentasche. Dennoch gibt A. Dahl nur so viel preis wie möglich, aber nur so viel wie nötig. Dieser Umstand beflügelt die Fantasie der Leser sehr und nimmt ihn mit in die beklemmende und kaltblütige Welt der Macht und des Geldes. . Viele atemberaubende Sequenzen bringen den Leser aufgrund der Facette und des Wirkens zum Atemstillstand und zum Adrenalinkick! Charaktere: Bei der Wahl der Charaktere punktet der Autor Beck nochmals haushoch. Zwar hatte ich doch enorme Probleme mit der Geballtheit der Akteure und des grandios verzweigten Ermittlerteams des Opcop, jedoch lohnt sich all die Mühe, jeden einzelnen genauer ins Visier zu nehmen. So entsteht ein komplettes Bild der Nationen, der Fähigkeiten und der einzelnen Aufgaben und Wirkungskreise. Zu den Ermittlern gesellt sich auch die dunkle Seite aus Mafia, Jäger, Gejagten und Täter. Wo diese zu suchen und zu finden sind, lässt unglaubliches zu Tage treten. Thrillerautor Dahl hat Protagonisten erschaffen, die alltäglicher und realer nicht wirken können. Gerade die Hauptrollen, gar Heldenrollen, werden hier eher den weiblichen Ermittlern zugeteilt, das überrascht, das ist neu. Sein schwedisches Spezialteam zieht alle Register und wird den Leser fesseln und verblüffen, mit dessen Handeln und dessen Folgen, sorgt für viel Spannung und unvorhersehbare Ereignisse. Das Leben dieser Spezialeinheit st die reinste Waffe und das reinste Waffenziel. Gleich zu Beginn ermöglicht der Autor seinen Lesern ein klares Bild der einzelnen Persönlichkeiten und bietet zusätzlich eine gelungene Auswahl an Nebenrollen. Manche wird man bis zum Ende nicht mögen, manche werden den Leser überraschen, und manche sind im großen Showdown gar nicht mehr am Leben. Gerade die Finanzwelt und die Skrupellosigkeit der Politiker und Redner, der Unterwelt und der Drahtzieher lassen den Leser nicht mehr los. Tief und eindringlich wird hier jeder Charakter vorgestellt. Gekoppelt mit einer tragischen Entdeckung und einer dramatischen Tragödie, wirken alle Personen sehr gut geschildert und verkörpern ihren Part im Roman gekonnt. Meinung: Manches wirkte auf mich sehr beklemmend und ich musste beim Lesen häufig meinen Blickwinkel verstellen, das hat mir wirklich gut gefallen. Ein grandioser Thriller, mit viel Nervenkitzel, ausgesprochener Recherche, viel Hintergrund und Rasanz. Grandioser Anspruch, aktuelle Thematik. Hier liest man das Wissen und die Erfahrung des Autors. Dieser Roman könnte die Entwicklung der Kriminalität überspitzt auf das Hier und Jetzt deuten. Mainstream? Fehlanzeige. Ich wurde unterhalten, geschockt, erschüttert und mit Nervenkitzel versorgt. Hier gibt es Hochspannung auf großem Niveau in viellerlei Hinsicht! Komplex und überraschend! Die Tiefe der Korruption, Verstrickung und der Finanzkultur muss man jedoch mögen. Vielleicht nicht immer von leichter Kost. Der Autor: "Arne Dahl, Jahrgang 1963, hat mit seinen Kriminalromanen um die Stockholmer A-Gruppe, zuletzt den Bestsellern »Bußestunde« und »Der elfte Gast«, eine der weltweit erfolgreichsten Serien geschaffen. International mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, verkauften sich allein im deutschsprachigen Raum über eine Million Bücher. 2012 begann er mit »Gier« ein neues Thriller-Quartett, dessen Folgebände »Zorn«, »Neid« und »Hass« ebenfalls Bestseller wurden." Zum Cover: Das Cover ist eher schlicht, aber mit großem Wiedererkennungswert. Als komplette Reihe entsteht ein komplettes Quartett des Thriller. Das Buch wirkt absolut hochwertig und liegt wunderbar in der Hand! Fazit: Wer Nervenkitzel liebt, hohen Anspruch und Einblicke in die Politik und Macht nicht scheut, sich von gelungener Recherche fesseln lassen will, der muss dieses Buch lesen. Er wird es lieben und bewundern und auch den Folgeband herbeisehnen. 4,5 Sterne für den nahezu perfekten Thrillergenuß!

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    • 6

    Cridilla

    11. April 2015 um 05:43
    parden schreibt *seufzt* - Lies doch bitte mal nur Liebesromane, ja? Da kann ich wenigstens widerstehen... So was hier kommt doch wieder auf die WL!

    Echt jetzt, das ist immer so fies von ihr, da wächst die WL & wächst..., schlimm, ganz schlimm !)

  • Hochgradig politisch, klug und komplex

    Gier

    Wortmagie

    10. January 2015 um 08:47

    Dass ich „Gier“ und „Zorn“ von Arne Dahl lesen wollte, war eine Spontanentscheidung. Ich unterhielt mich mit meinem Vater über seine Leseziele für das Jahr 2015 und er erwähnte, dass er fest vorhabe, den dritten Teil der Opcop – Reihe „Neid“ zu besorgen und zu lesen. Ich wusste natürlich schon lange, dass er ein Fan von Arne Dahl ist, die Buchrücken sind im Regal schwer zu übersehen. Aber ich habe mich nie näher dafür interessiert. Nach all den YA – Dystopien, die ich Ende 2014 gelesen habe, hatte ich jedoch das Gefühl, mal wieder ein Buch für Erwachsene lesen zu müssen. Also stellte ich ihm die entscheidende Frage: „Papa, worum geht es da eigentlich?“ In „Gier“ lernen die LeserInnen die frisch einberufene, streng geheime operative Einheit der europäischen Polizeibehörde Europol kennen. Die Gruppe höchst fähiger PolizistInnen aus ganz Europa ist ein Experiment, um auszuloten, inwieweit aktive grenzübergreifende Polizeiarbeit möglich ist. Schnell ergibt sich ihr erster Fall: während die Mächtigen der Welt auf dem G20-Gipfel in London darüber beraten, welchen Banken erhebliche Geldmittel zugesprochen werden, stirbt direkt vor der Tür ein junger Chinese bei einem seltsamen und schrecklichen Unfall. Noch mit seinem letzten Atemzug flüstert er mysteriöse Worte, die ausgerechnet Arto Söderstedt hört, der der Opcop-Gruppe angehört. Ein paar Tage später wird in einem Londoner Waldstück die bestialisch zugerichtete Leiche einer Amerikanerin gefunden. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Toten? Opcop ermittelt und Stück für Stück tritt ein kriminelles Netzwerk zu Tage, das mehr als nur ein wenig furchteinflößend ist… „Gier“ ist hochgradig politisch, klug und komplex. Der Fall ist so verschachtelt und unberechenbar, dass ich nie wusste, was als nächstes passieren wird. Ich liebte diese Ungewissheit, weil ich mich trotzdem nie ausgeschlossen fühlte. Ich habe aktiv mitgerätselt, konnte all die Hinweise aber nicht zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen – ich musste mich auf das Ermittlerteam verlassen. Obwohl dieses aus 11 verschiedenen PolizistInnen besteht und außerdem eine Reihe lokaler Kontaktmänner und –frauen umfasst, hatte ich keinerlei Probleme, sie auseinander zu halten. Das lag daran, dass sie meines Erachtens nach alle eine individuelle Persönlichkeit besitzen. Natürlich ist es nicht möglich, so viele Personen auf 500 Seiten bis ins kleinste Detail kennenzulernen, aber das habe ich auch nicht erwartet. Es war völlig ausreichend, dass ich von jedem und jeder sofort ein bestimmtes Bild vor Augen hatte. Arne Dahl hat großartige Arbeit geleistet; nicht nur stellt er sie alle vor und präsentiert ihre Stärken und Schwächen, er macht auch elegant deutlich, inwiefern sie sich ergänzen. Dadurch ergab sich für mich zusätzlich schnell ein Eindruck der gesamten Einheit, ihres Charakters und der Art und Weise, wie ihre Mitglieder mit einander umgehen und arbeiten. Ich bin überzeugt, ohne diese Vielzahl an Figuren hätte „Gier“ darüber hinaus nicht funktioniert. Ich denke, Arne Dahl brauchte so viele Charaktere, weil er die Handlung seines Thrillers sonst nicht hätte aufbauen können. Auch ihre unterschiedliche Herkunft spielt nicht nur auf der persönlichen Ebene eine große Rolle, sondern ist auch in Bezug auf die gesamte Einheit wichtig, weil sie dezent immer in ihre Arbeit einfließt. Die Triebfeder all der Verbrechen, die in Arne Dahls Roman begangen werden, ist gleichzeitig dessen Namensgeber: Gier. Das globale Geflecht aus egoistischen, profitorientierten, skrupellosen Straftaten kennt keine Tabus und erfindet sich stetig neu. Es weiß alle möglichen Umstände zum eigenen Vorteil zu nutzen. Dabei ist es so dicht und engmaschig, dass es schwer ist, überhaupt noch zu definieren, wer keinen Dreck am Stecken hat. Ich fand diesen Blick auf unsere Welt und Gesellschaft sowohl realistisch als auch beängstigend. Ich kam nicht umhin, mich zu fragen: haben wir gegen diese geballte Habgier überhaupt noch eine Chance? Kann unsere Welt je besser sein, solange Geld sie regiert? Natürlich macht es Hoffnung, dass es da draußen Menschen wie die Opcop-Gruppe gibt, dennoch fiel es mir schwer, nicht eine gewisse Entmutigung zu empfinden. Es sind einfach so viele Menschen zu furchtbaren Handlungen bereit, um mit ein paar Scheinen mehr nach Hause gehen zu können. Dementsprechend fand ich das Ende des Thrillers zwar hundertprozentig überzeugend, es hinterließ allerdings auch einen bitteren Beigeschmack, den Arne Dahl vermutlich beabsichtigte. „Gier“ ist ein beeindruckender politischer Thriller. Ich kann die Begeisterung meines Vaters nun völlig nachvollziehen und schließe mich ihm an: Arne Dahl ist ein hervorragender Autor. Ich war überrascht, dass sich der Roman so leicht und flüssig las und weniger politisches Allgemeinwissen voraussetzt, als ich angenommen hatte. Unvermeidlich ist es jedoch, ein Grundverständnis globaler wirtschaftlicher Vorgänge und Systeme zu haben. Daher glaube ich, dass dieses Buch nicht für alle LeserInnen etwas ist. Wer sich noch nie für das Thema Finanzkrise (Stichwort Lehmann Brothers) interessiert hat, wird kaum Freude daran haben. Es ist anspruchsvoll; Arne Dahl erwartet ein Publikum, das mit all seinen Anspielungen, Andeutungen und Bezügen zur Realität etwas anfangen kann. Wer jedoch ab und zu eine Zeitung aufschlägt und die Wirtschaftsnachrichten nicht überblättert, kann bedenkenlos mit der geheimen operativen Europol-Einheit auf Verbrecherjagd gehen.

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  • A-Team

    Gier

    mistellor

    08. November 2014 um 00:43

    Das A-Team aufgelöst, ein Teil der Gruppe arbeitet jetzt bei Europol. Das paßt irgendwie nicht. Wenn man die vorherigen Bücher der Reihe kennt, vermisst man viele Figuren, die Beziehungen zwischen ihnen. Der Fall ist zu Beginn verwirrend und verwickelt wird aber  immer spannender. Arne Dahl hat die Fähigkeit entsetzlich und grausame Vorgänge aus der Distanz zu beschreiben, aber dem Leser erspart er das Entsetzen nicht. Man muss sich als Leser der Tatsache stellen, dass es solche Grausamkeiten in der Welt gibt und dass auch sie möglicherweise unsere kleine gemütlichen und sicherere Welt bedrohen können. 

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  • Gutes Buch, aber nicht so ganz mein Fall.

    Gier

    flaschengeist1962

    Ich war total neigierig auf diesen Autor und wollte unbedingt mal was von ihm lesen. Mit dem Buch hatte ich aber nicht so wirklich Freude. Gute Story und auch an einigen Stellen recht spannend. Ich hatte Probleme, mich in die Geschichte reinzufinden. Ein Spezial Team, namens Europol, das spezielle Fälle in Europa aufklärt, ist ja nicht schlecht, aber die Sprünge von dem einen Team zum anderen, das war für mich nichts. Ich werde aber trotzdem nochmal von Arne Dahl was lesen. Vielelicht iegt mir ein anderes Buch mehr.

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    • 2

    Arun

    29. May 2014 um 15:21
  • Leider nicht mein Stil, schade, ich hatte nur gutes von Arne Dahl gehört.

    Gier

    trollchen

    24. May 2014 um 10:12

    Gier Cover: Das Cover ist relativ unbeeindruckend, schlicht schwarz und mit gelben Schriftzug Gier dick bedruckt. Darüber ein wenig gelb durchschimmernd der Autorenname und darunter Thriller. Aber da es ja eine Reihe ist, erkennt man auch die anderen Bücher dieser Reihe. Herausgeber ist Piper; Auflage: 7 (27. Februar 2012) und das Buch hat 512 Seiten. Kurzinhalt: Während des G9-Gipfels in London werden zwei Menschen auf bestialische Weise ermordet. Sterbend flüstert eines der Opfer rätselhafte Worte – sind sie der Schlüssel zu einem alle Dimensionen sprengenden Verbrechen? Der erste Fall für die geheimen Ermittler vom Europol-Team. Aus seinem Mund ergießt sich ein Schwall Blut. Es ist kaum zu verstehen, was der junge Chinese flüstert. Nur dass seine letzten Worte von entscheidender Bedeutung sind, ist den Polizisten instinktiv klar. Kurz darauf wird in einem Waldstück bei London eine weitere schrecklich zugerichtete Leiche gefunden – das geheime Europol-Team beginnt zu ermitteln. Was treibt die Drahtzieher der beiden Morde an? Europol tappt im Dunkeln. Nur eines wird den Ermittlern immer klarer: Die Dimension dieser Verbrechen lässt selbst den Erfahrensten unter ihnen den Atem stocken. Brisant, packend und so erschreckend realistisch, dass Sie die Nachrichten in Zukunft mit anderen Augen sehen werden. Meine Meinung: Ich habe mich leider sehr schwer getan mit dem Buch. Es war zwar flüssig zu lesen, aber die handlungsstränge kamen für mich einfach nicht so richtig zusammen. Ich habe zwischendurch immer wieder den Faden verloren, angesichts der vielen Handlungsorte, die auch zeitweise ineinander übergriffen. Deswegen habe ich dieses Buch auch nach ca. 200 Seiten weggelegt, ich habe mich nur noch gequält. Mein Fazit: Ich hatte mir mehr erwartet. Die Story an sich nicht schlecht, aber zu unstrukturiert, zu viele Handlungen und zu unübersichtlich. Leider nicht mein Stil, schade, ich hatte nur gutes von Arne Dahl gehört.

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  • GENIAL!

    Gier

    Martin-Martial

    09. March 2014 um 19:30

    Super Krimi!

  • Review: Gier

    Gier

    Medienjournal

    15. September 2013 um 22:11

    Gier ist ein formal gelungener Auftakt der neuen Reihe, der allerdings mit seinen vielen logischen und dadurch auch dramaturgischen Mängeln zu kämpfen hat und dadurch mehr als nur ein wenig überladen wirkt. Die Flut an Feinden und Problemen mag aber auch vorprogrammiert sein, wenn man sich das hehre Ziel setzt, eine international operierende Einheit ins Leben zu rufen. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2013/09/review-gier-buch/

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  • OPCOP oder Blutbad für Bullerbü?B

    Gier

    Pashtun Valley Leader Commander

    08. July 2013 um 11:35

    Ja, ich habe diszipliniert gewartet bis das Taschenbuch erschien. Ich stehe jedesmal am Beckenrand und weiß, dass die Wassertemperatur sehr kalt sein wird. Ich stehe jedesmal beim Buchhändler und nehme einen/den NEUEN DAHL, das Meisterwerk aus Schweden, den müssen Sie lesen, meisterhaftalten spannend vom Stapel und versuche nicht für einen Kunden gehalten zu werden, der einen Krimi auf sein Exemplar von Shades of Grey um "Kleinstadtgeschichten zu vermeiden...... https://www.youtube.com/watch?v=XEe2t3nRB9U Ich denke jedesmal an "Misterioso" oder "Tiefer Schmerz" zurück und hoffe dass ich nicht wieder denken werde, das schöne Geld...... Ja Schweden ist zu klein geworden für das kriminalistische Stockholmer Puppenkiste mit dem Helmschen Kriminalkaspar. Marketingtechnisch ein Kunstgriff, die altbekannten Protagonisten werden nach Brüssel versetzt. Viele neue Akteure, die Genese unzähliger Handlungsstränge und der schale Beigeschmack, dass ich in drei Jahren auf dem Ersten Freitagnacht  eine "neue Kultserie" aus Skandinavien bewundern darf. POSITIV: Mehr Helden, mehr Opfer die Szene in Italien bei der zwei Polizisten in eine erdnahe Umlaufbahn befördert werden ist schon schön. Mehr Helden bedeutet mehr Pyrotechnik und noch mehr  populärphilosophisches Rumgeblubber über Männer mit Frauen, Gender, böse Menschen und ganz böse Menschen, Lob der Familie und Freuden des Älterwerdens die eine oder andere Gammelfleischparty bleibt dem Leser zum Glück erspart. Stereotypen werden fröhlich über Polen und Balten transportiert und immer wieder wieder Seiten geschunden........ Was bleibt, eigentlich ist das Geld angelegt, leiste ich einen Beitrag gegen die Altersarmut skandinavischer Autoren. Die Handlung? Es dreht sich schlicht um die Rettung der Welt.........

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  • enttäuschend!

    Gier

    lesewurm40

    27. April 2013 um 10:25

    Hochgelobt und angepriesen.....und für mich der Reinfall des letzten Jahres!Die Idee einer geheimen internationalen Polizei mit wirklich starken Persönlichkeiten ist super;jedoch hatte ich das Gefühl,das erstmal nur die privaten Nickeligkeiten des einzelnen genaustens erläutert werden mußte.So richtig spannend und interessant wird es quasi auf der Ziellinie;60 Seiten und dann ist das Buch zu ende!Total enttäuschend! Mein Fazit:für mich ein absolutes no-go!

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  • Rezension zu "Gier" von Arne Dahl

    Gier

    monja1995

    12. November 2012 um 06:44

    Klappentext: Während des G9-Gipfels in London werden zwei Menschen auf bestialische Weise ermordet. Sterbend flüstert eines der Opfer rätselhafte Worte – sind sie der Schlüssel zu einem alle Dimensionen sprengenden Verbrechen? Der erste Fall für die geheimen Ermittler vom Europol-Team. Aus seinem Mund ergießt sich ein Schwall Blut. Es ist kaum zu verstehen, was der junge Chinese flüstert. Nur dass seine letzten Worte von entscheidender Bedeutung sind, ist den Polizisten instinktiv klar. Kurz darauf wird in einem Waldstück bei London eine weitere schrecklich zugerichtete Leiche gefunden – das geheime Europol-Team beginnt zu ermitteln. Was treibt die Drahtzieher der beiden Morde an? Europol tappt im Dunkeln. Nur eines wird den Ermittlern immer klarer: Die Dimension dieser Verbrechen lässt selbst den Erfahrensten unter ihnen den Atem stocken. Brisant, packend und so erschreckend realistisch, dass Sie die Nachrichten in Zukunft mit anderen Augen sehen werden. Mein Umriss: Die Welt am Scheidepunkt. Weltwirtschaftskrise, Finanzkrise usw. Unter diesen Voraussetzungen findet der G9-Gipfel statt. Mehrere Demonstration laufen zu einer zusammen. Geheime Ermittler von Europol sind in der Stadt. Ein chinesischer Staatsbürger wird von einem Auto angefahren. Der Beobachter versucht zu helfen, kommt aber zu spät. Das Unfallopfer will ihm was mitteilen….. Mein Eindruck: Wäre auf dem Cover Politkrimi oder Politthriller gestanden, hätte ich die Finger von diesem Buch gelassen, oder wäre mit anderen Erwartungen daran gegangen. So wurde ich erstmal von politischen Gegebenheiten regelrecht erschlagen. Bereits auf Seite 20 war ich genervt, weil der Autor in einer dahinplätschernden Art und Weise schreibt, die einem Thriller nicht gerecht wird. Es ist ok, wenn erklärt wird um welche Weltpolitischen Ereignisse sich das Gipfeltreffen dreht, aber dabei sollte der Autor nicht die eigentliche Handlung aus dem Blick verlieren. Irgendwie hatte ich bis Seite 60 das Gefühl, dass hier irgendetwas einfach nicht passen kann, denn was hat der Gipfel mit dem Unfall zu tun und wie passt eine Putzfrau ins Bild, die sich selber im Haus ihrer Arbeitgeber eingeschlossen hat und plötzlich von drei bewaffneten Männern überrascht wird? Mein Fazit: Abgebrochen nach 60 Seiten, da bis dahin nur gähnende Langeweile herrschte.

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  • Rezension zu "Gier" von Arne Dahl

    Gier

    walli007

    22. August 2012 um 21:51

    Feindliche Übernahme Nachdem die Sonderermittlungsgruppe aufgelöst wurde sind einige ihrer ehemaligen Mitglieder bei einer fast noch geheimen europäischen Polizeibehörde gelandet. Dort treffen sie Kollegen aus ganz Europa, doch zunächst haben sie keine eigene Kompetenz. Es dauert jedoch nicht lange bis sich das ändert. Im Umfeld eines G20 Gipfels kommen zwei Menschen auf ungewöhnliche und unterschiedliche Art zu Tode. Und verdeckt dürfen die Ermittler nun einer richtigen Arbeit nachgehen. Dabei decken sie einen erschreckenden Fall von internationaler Wirtschaftskriminalität auf und geraten selbst in große Gefahr. Einige Bücher von Arne Dahl habe ich gerne gelesen und war begeistert. Hier allerdings wurde ich doch etwas enttäuscht. Zwar tauchen einige der bekannten Personen wieder auf und auch sympathische neue Ermittler werden vorgestellt. Doch wird hier zuviel Wert auf die Schilderung der wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den verschiedenen an den Verbrechen beteiligten Organisationen gelegt, so dass die Lektüre doch sehr dröge wirkt. Auch wenn das sehr erschreckende Bild des heutigen Business, das gezeichnet wird, wahrscheinlich schon einen erheblichen Bezug zur Realität aufweist und solche Verbrechen sehr gut vorstellbar sind, war mir der Roman insgesamt doch zu kalt und bitter. Trotzdem wurde das Buch immer spannender je weiter die Handlung fortschritt. Wie es mit den geheimen Ermittlungen weitergehen wird, weiß ich nicht und ob ich daran ein Interesse haben werde, wird wahrscheinlich von einer spontanen Entscheidung abhängen. Dennoch ein gut recherchierter Krimi, der aber möglicherweise eine eher eingeschränkte Leserschaft ansprechen wird.

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  • Rezension zu "Gier" von Arne Dahl

    Gier

    Natasha

    22. June 2012 um 17:44

    Wer die Fälle des A-Teams kennt, wird sich im OPCOP-Team bald wohlfühlen und weiß auch, worauf er sich mit Arne Dahls Büchern einlässt. Für Neulinge ist der Fall zu komplex und die Personen zu zahlreich und nur, wer sich voll darauf konzentriert, kann diesen hervorragend konstruierten Thriller genießen. Eindeutig ein Buch für Profis und nichts für Zwischendurch!

  • Rezension zu "Gier" von Arne Dahl

    Gier

    Nina2401

    20. May 2012 um 20:51

    In London findet das Gipfeltreffen der G20-Staaten statt. Ein Asiat flüstert dem Beobachter von Europol zunächst unverständliche Silben ins Ohr. Kurze Zeit später wird eine Frauenleiche, die wie ein Kunstwerk drapiert ist, auf einem Waldstück in der Nähe von London entdeckt. Das neue Team von Europol wird auf den Fall angesetzt und eine spannende Jagd beginnt. Mein erstes Buch von Arne Dahl und ich bin restlos begeistert. Die Sprache ist kristallklar und präzise, es wird kein Wort verschwendet und die Eindringlichkeit ging mir unter die Haut wie der kalte Wind von Glencoe, der in diesem Buch eine nicht unwichtige Rolle spielt. Die Überschriften der einzelnen Kapitel sind kurz und prägnant und nicht nur hier jongliert der Autor mit der Sprache. Er hat mir sehr viele Infos vermittelt und mich mit Ereignissen konfrontiert, die ich erschauern ließen. Denn Arne Dahl hat einen überaus komplexen und spannenden Fall konstruiert, der der Realität erschreckend nahe kommt. Er gewährt mir Einblicke in die Finanzwelt und in die Unterwelt der Mafia. Das internationale Ermittlerteam besteht aus vielen sehr interessanten Personen. Ich musste mich zwar an viele „neue Gesichter“ gewöhnen, aber Dahl hat ihnen auf sehr gekonnte Art und Weise unverwechselbare Persönlichkeiten gegeben. Ich durfte dieses exzellente Team begleiten, ich wurde ein Teil davon und habe alles hautnah miterlebt. Die Story ist so komplex, ich musste zwischendurch immer mal wieder inne halten und alles sacken lassen. Dieses Buch konnte ich nicht einfach so nebenbei lesen, es erforderte meine ganze Aufmerksamkeit. Es hat mich gefesselt und auch sehr nachdenklich gemacht. Meine Empfehlung für Liebhaber von anspruchsvollen Thrillern!

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  • Rezension zu "Gier" von Arne Dahl

    Gier

    JaneSmith

    07. May 2012 um 10:01

    Verwirrend. Mein erster Arne Dahl und wohl auch laut anderer Meinungen, anders als seine bisherigen Werke. Ich lese schnell, viel und habe kein Problem mit komplexen Storys, vielen Schauplätzen und Figuren, aber DAS ist wirklich zu viel. Es fehlt ein roter Faden, es fehlt eine Rahmenhandlung, es fehlt die richtige Verknüpfung der einzelnen Teile, es fehlt ein Ende, es fehlt ein Fazit - es ist für mich ein schlechtes Buch, das weder fesselt, noch spannend ist, noch zum nachdeken anregt. Es ist sehr anstrengend zu lesen, teilweise habe ich Seiten zwei Mal gelesen, ohne nachher wirklich besser im Buch zu sein und das geht mir wirklich selten so.

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  • Rezension zu "Gier" von Arne Dahl

    Gier

    Phil Decker

    02. May 2012 um 11:24

    Habe 100 Seiten gebraucht, um mich an die neuen Protagonisten und die EUROCOPS Gruppe A zu gewöhnen. Danach lief es im alten Dahl-Stil, nur halt EU-weit. Hoffe, der nächste Band wird etwas griffiger. Potential habendie Geschichten allemal.

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