Arne Dahl Opferzahl

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Inhaltsangabe zu „Opferzahl“ von Arne Dahl

Stockholm unter Schock: Ein Bombenanschlag in der U-Bahn fordert zehn Tote. Kerstin Holm und ihr A-Team ermitteln – der Verdacht fällt auf die islamistische Vereinigung 'Siffins heilige Ritter'. Doch dann werden deren Mitglieder systematisch ermordet.

eine ungemein gute Fortsetzung der Reihe um das A-Team

— mistellor
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    Opferzahl
    P_Gandalf

    P_Gandalf

    02. August 2016 um 20:34

    Ein typischer Arne Dahl Roman. Sprachlich wie immer sehr gut. Die Story hat aber im Gegensatz zu den vorhergehenden Büchern weniger Tiefgang. Terroristen die sich als Möchte-gern Terroristen herausstellen, eine Sexparty die sich als feministische Aktion herausstellt, ein Waffenhändler mit krummen Geschäft und Verbindungen zur Al Quida und zum Schluss ein echter Terrorakt, den Holm, Chavez und Hjelm in Berlin verhindern. Des Guten ein wenig zu viel!

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    robbylesegern

    robbylesegern

    26. November 2011 um 15:03

    gelungen Jan Arnald, der dem Krimileser besser unter dem Pseudonym Arne Dahl bekannt sein wird,ist nicht nur Autor einer Reihe herausragender schwedischer Krimis, sondern auch Redakteur zweier Literaturzeitschriften und Literaturkritiker.Die Freunde dieses Autors kennen seinen unverwechselbaren Schreibstil, der sich durch sprachliche Vielschichtigkeit auszeichnet, so auch in seinem neuen Werk "Opferzahl". Nach Amerika und Europa hält der Terrorismus auch in Schweden Einzug.Ein Bombenattentat auf einen Einsatzwagen der grünen U-Bahnlinie fordert zehn Opfer.Der erste Gedanke läßt sofort einen Angriff von islamistischen Terroristen vor den Augen der Leser entstehen. Als sich dann eine islamistische Vereinigung, namens "Siffins heilige Ritter" zu diesem Anschlag bekennt,scheint der Gedanke sich in Realität zu verwandeln.Die dem Leser schon bekannte A-Gruppe versucht in mühevoller Kleinarbeit die einzelnen Mitglieder dieser Gruppe aufzuspüren, um dann festzustellen,dass diese nach und nach liquidiert werden.Wer also steckt hinter dem Anschlag? Der neue Krimi von Arne Dahl beginnt recht undurchsichtig. Viele Personen werden vorgestellt, Kompetenzrangeleien bestimmen neben der Beschreibung des blutigen Attentats die ersten Seiten. Wer sich davon aber nicht abschrecken läßt, wird mit einer ausgeklügelten Geschichte und einer enorm spannenden Ermittlung belohnt, die mit einem spannenden Finale endet.Bei Arne Dahl hat man immer das Gefühl,dass er aus einer unerschöpflichen Anzahl an Töpfen,die bereitstehen,seine Ideen schöpft und sie wie ein Bilderpuzzel Teil für Teil zu einem Ganzen zusammenlegt.Die Spannung, die dabei entsteht,hält den Leser bei der Stange.Dabei legt er bei seinen Romanen immer sehr großen Wert auf die Beschreibung seiner Ermittler, ihre Probleme, persönliche Befindlichkeiten und ihre Entwicklungen.So erscheinen seine Protagonisten nicht eindimensional,sondern werden von Buch zu Buch reifer,vielschichtiger aber bleiben mit ihren kleinen Macken doch immer menschlich. Außerdem erhält der Leser Einblick in die anstrengende Kleinarbeit der Ermittlungen und darf auch teilhaben an den manchmal sogar philosophischen Gedankengängen der einzelnen Ermittler. Ein Roman, einer seiner besten meiner Meinung nach, den man Seite für Seite genießen sollte.

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    Winterzauber

    Winterzauber

    24. October 2011 um 21:01

    Ein U-Bahn-Wagen fliegt mitten in der Nacht in die Luft, ein Fall für das A-Team, allerdings ist diesesmal die Sicherheitspolizei (Säpo) mit von der Partie. Der ehemalige Chef Hultin, wird für diesen brisanten Fall aus dem Ruhestand geholt und ist der direkte Ansprechpartner der Säpo, Kerstin Holm ist nach ihrer 6-monatigen Suspendierung wieder Chefin der Truppe. Trotz der traurigen Umstände freuen sich alle auf die Zusammenarbeit. Das Bombenattentat hat einige Opfer gefordert, von denen auch nicht alle auf Anhieb identifiziert werden können. Direkt am nächsten Tag bekennt sich die Gruppe - Die heiligen Ritter von Siffin - telefonisch zu der Tat. Nach und nach erzeugen die Ermittlungen in alle Richtungen ein Bild und dann werden die Verdächtigen nacheinander ermordet - alles ist nicht so wie es zu sein scheint. Nun heißt es die Attentäter finden, einen Zusammenhang der Opfer finden, der Toten und der Lebenden und nun noch die Mörder der möglichen Täter finden. Die Spannung baut sich wie immer bei Arne Dahl langsam auf, bis man das Buch nicht mehr weglegen kann. Er schlägt sehr realistisch nachvollziebare Haken, wie man es von ihm gewohnt ist. Ich brauchte schon einige Zeit (Seiten) um in die Geschichte rein zu finden. In diesem Buch läuft Arne Dahl zur Höchstform auf. Wieder ein toller, spannender Krimi. Interessierte, die vorher noch keins seiner Bücher gelesen haben sei dringend empfohlen bei dem ersten Buch anzufangen, da man sonst nicht mitkommt. Das A-Team ist eine verschworene Gemeinschaft und das Privatleben der Ermittler sowie Geschehnisse aus den letzten Büchern werden nicht unbedingt wiederholt bzw. genau erklärt. Dies ist der neute Teil und ich hoffe, Meister Dahl schreibt doch noch mehr Bücher über das A-Team als die von ihm vorgesehenen 10 Teile.

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    Chrissie007

    Chrissie007

    31. August 2011 um 19:55

    Das Buch war/ist nichts für mich. Ich habe mich mit dem Schreibstil des Autors sehr schwer getan, außerdem fand ich den Einstieg ins Buch sehr schwer, nicht nur aufgrund des Schreibstils sondern auch, weil die ersten 2 Kapitel komplett ohne Namen sind und man als Leser einen, ja ich würde sagen "komischen" Einstieg in die Geschichte hat. Der Plot konnte mich auch nicht vom Hocker reißen. Es sind ein paar Situationen in dem Buch, die überhaupt nicht ins jeweilige Geschehen passen. Ich wurde leider bis zum Ende des Buches nicht warm mit selbigen und wundere mich im Nachhinein, warum ich es nicht abgebrochen habe.

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    Natasha

    Natasha

    20. June 2011 um 21:22

    Was für ein Buch! Arne Dahl hat mit diesem genial konstruierten Krimi wieder alles gegeben und beschert jedem, der es ein bisschen anspruchsvoller mag, einen echten Genuss, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Lesen!

  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    carnotis

    carnotis

    18. June 2011 um 09:35

    Der Klappentext mit dem Zitat aus dem schwedischen "Expressen" (bester Krimi überhaupt von Dahl) hat mich mal wieder neugierig gemacht. In der Stockholmer U-Bahn - im letzten Wagen des letzten Zuges um 0:59 Uhr - explodiert eine Bombe, kurze Zeit später bekennt sich eine anscheinend islamistische Gruppe zum Anschlag. Ein anonymer Anrufer mit Akzent spricht einen Satz, der später wichtig werden wird: „Lower your eyes. It makes the mind more focused, and gives more peace to the heart.“ Zu deutsch etwa: "Senke den Blick. Das schärft das Bewußtsein und schenkt dem Herzen mehr Frieden". Die Gruppe nennt sich "Die heiligen Reiter der Siffin", benannt nach einer heiligen Schlacht des Islam, zwischen Schiiten und Sunniten. Das uns als Arne Dahl Leser bekannte A-Team steht vor ungewohnten Aufgaben. ... Terroranschlag ... die wiedereingesetzte Chefin Kerstin Holm sucht später Unterstützung beim inzwischen pensionierten Jan-Olof Hultin, der die Koordination zwischen den beteiligten polizeilichen und geheimdienstlichen Organen innehat. Erneut Kompetenzgerangel und Heimlichtuerei zwischen Staatspolizei, Stockholmer Polizei und der aus anderen Titeln bekannten Sicherheitspolizei "Säpo". Die Untersuchung der Identität der Ermordeten git Rätsel auf. Alle Opfer saßen oder standen im letzten Teil des U-Bahn Wagens, obwohl im vorderen Teil und in der Mitte viele Sitzplätze frei waren. Und ... Die Überlebenden im vorderen Teil fuhren alle nach Hause, die Mehrzahl der Opfer aber entfernte sich von ihrem Wohnort. Wo wollten sie mit der letzten U-Bahn hin? Das A-Team stößt immer wieder an Grenzen, deckt aber mehr und mehr auf, aber nicht nur die "Die heiligen Reiter der Siffin" machen ihnen das Leben schwer. Nach mühseliger kriminalistischer Kleinarbeit können die Ermittler die vier Mitglieder der Bekennergruppe ausfindig gemacht werden, allerdings fallen diese nach und nach Mordanschlägen zum Opfer. Also wer steckt tatsächlich hinter dem Anschlag? Der Showdown spielt dann schließlich in Berlin, aber mehr nicht an dieser Stelle, selber lesen!!! Für mich als Arne Dahl Fan ist "Opferzahl" einer seiner besten Romane! Für Sie vielleicht auch, denn das Finale kann spannender kaum sein.

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    20. May 2011 um 11:13

    Das vorliegende Buch ist der neunte Fall einer auf zehn Bände angelegten Reihe um das sogenannte A-Team um die Polizisten Kerstin Holm und Paul Hjelm. Arne Dahl hat sich die zehnbändige Kultreihe seiner schwedischen Kollegen Maj Sjöwall und Per Wahlöö, die mit ihren Büchern um den legendären Kommissar Beck die siebziger Jahre in Schweden und in der Welt dokumentierten, zum Vorbild genommen und sie in Schweden schon seit Jahren abgeschlossen. Das hier vorliegende Buch ist dort schon 2006 erschienen. Arne Dahl versucht, wie ich finde sehr erfolgreich und gelungen, mit seinen Protagonisten des A-Teams nicht nur das Leben und die Kultur des ausgehenden 20. Jahrhunderts und des beginnenden 21. Jahrhunderts zu beschreiben, sondern auch den durch eine vollkommen veränderte Weltlage und die sie beeinflussende innenpolitische Situation in Schweden vor vollkommen neuen Aufgaben stehende Arbeit der Polizei zu beschreiben. Seine Bücher sind dicker, als die eher dünnen Bände seiner großen Vorbilder, doch das müssen sie auch sein, erzählen sie doch neben dem eigentlichen Fall jedes Mal zahlreiche Geschichten. Geschichten aus dem aktuellen Leben seiner Protagonisten und ihrer vielfältigen Lebenskonflikte und Geschichten aus ihrer Vergangenheit, die jedes Mal auf eine ganz besondere Weise in den aktuellen Fall und seine Lösung mit hineinspielen. Und er erzählt Geschichten aus der aktuellen Weltsituation und aus der Vergangenheit und zeigt oft erstaunliche Zusammenhänge auf. So geht es im aktuellen Fall um einen Anschlag auf die U-Bahn in Stockholm. Eine dreiviertel Stunde nach Mitternacht explodiert ein Waggon der grünen Linie in der Station Fridhemsplan. Zehn Menschen kommen dabei ums Leben. Der bislang an anderen Orten der Welt sich austobende Terror hat Schweden erreicht. Entsprechend schnell und mit vollem Aufgebot reagieren die staatlichen Stellen. Der schon pensionierte frühere Chef des A-Teams Jan –Olof Hultin wird zurückgeholt und mit allen Kompetenzen ausgestattet. Und das A-Team mit den Hauptermittlungen beauftragt. Als sich ein anonymer Anrufer mit arabischem Akzent bei einer kleinen Polizeistation meldet und sich zu dem Anschlag im Namen der „Holy Riders of Siffin“ bekennt, sagt er einen Satz, der in den dann folgenden Ermittlungen eine zentrale Rolle spielen wird: „Lower your eyes. It makes the mind more focused, and gives more peace to the heart.“ Das A-Team gräbt sich tief ein in die frühislamische Geschichte, als die Trennung in Sunniten und Schiiten besiegelt wurde. Hier hat Arne Dahl lange und gut recherchiert und auch der Leser lernt viel. Sie gehen jeder einzelnen Spur nach, die die Toten und erst recht die Überlebenden des Anschlags gelegt haben. Es stellt sich heraus, dass alle Fahrgäste des Waggons Carl Jonas nicht auf dem Weg nach Hause waren, wie man es zu dieser Uhrzeit vermuten sollte, sondern im Gegenteil von zu Hause aufgebrochen waren, um unabhängig voneinander ein gemeinsames Ziel anzusteuern. Es vermischen sich auf eine hochkomplexe Weise wie immer in den Kriminalromanen von Arne Dahl ganz unterschiedliche Stränge, die erst spät im Buch und nicht zuletzt durch die hartnäckige und schlafraubende Ermittlungstätigkeit des A-Teams zusammengeführt werden. Für diejenigen, die die ganze Reihe verfolgt haben und auch an den privaten Schicksalen der Protagonisten interessiert sind: einer von ihnen ist an Krebs erkrankt und zwei andere, die sich schon lange aus den Augen verloren hatten, kommen sich wieder näher… Ein wieder einmal sehr spannendes, ambitioniertes und auch literarisch auf hohem Niveau stehendes Buch von Arne Dahl. Vielleicht führt Arne Dahl in seinem letzten Band, der wohl im nächsten Jahr bei Piper erscheinen wird, alle Fäden zusammen, vielleicht bleiben sie auch offen. Auf den letzten Band der Reihe darf man jedenfalls mit großer Spannung warten. Sowohl auf die Lebensgeschichten seiner Protagonisten als auch auf die politischen Themen, die er behandeln wird. Doch besonders gespannt bin ich auf das erste Buch "danach", wenn die Reihe um das A-Team abgeschlossen sein wird. Ein hochkomplexer Kriminalroman, der seinem Leser alles abverlangt, von der Literaturkritik wie die Vorgänger auch zu Recht hoch gelobt wird, aber im Gegensatz zu anderen Reihen nur von einer kleinen Schar gelesen wird. Das ist schade, denn die Reihe von Arne Dahl gehört zu dem Besten, was in den letzten Jahrzehnten zu lesen war in diesem Genre.

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. May 2011 um 11:42

    Ich mag Arne Dahl. Sehr. Ich finde, er schreibt gut. Klar. Spannend. Einfühlsam. Tiefsinnig. Das einzige, was mir jedesmal von Neuem Probleme bereitet - das umfangreiche Personal des A-Teams. Bis ich wieder weiß, welches der blasse Norweger ist und welches der mit der russischen Frau (oder ist das der Gleiche?), welches der geläuterte Schläger ist und wer mit wem ein Kind hat, das dauert ein paar Seiten. Aber wenn man diese Strukturen wieder vor Augen hat, dann ist auch dieser Dahl wieder ein prima Dahl. Klar. Spannend. Einfühlsam. Tiefsinnig.

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    Phil Decker

    Phil Decker

    01. April 2011 um 14:03

    Eine sehr komplex angelegte Kriminalgeschichte um einen U-Bahn-Anschlag und eine Mordserie an schwedischen Islamisten, die sehr rasant geschrieben ist, selten den Spannungsbogen verliert, aber im Eiltempo durch eine Sammlung von Heroen (A-Team) Entdeckungen macht, für die andere ein ganzes Leben brauchen. Ich lese den Autor trotzdem gerne, stelle aber auch bei ihm wie bei Nesbo zunehmend melodramatische Züge und Seitenhiebe auf andere Institutionen fest, die ich deplatziert finde.

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    Natalie77

    Natalie77

    10. March 2011 um 22:47

    In diesen Krimi kam ich nur sehr schwer und sehr langsam rein. Der Schreibstil verwirrte mich anfangs sehr und das ist wörtlich gemeint, denn er war wirr, jedenfalls für mich. Anfangs tauchten ein zwei Kapitel auf in denen noch nicht mal Namen genannt wurden, für die Geschichte bestimmt wichtig oder beabsichtigt für mich total ungewöhnlich und somit schwer durchzukommen. Ich wusste anfangs gar nicht wer was erlebt, sagt, empfindet. Das legte sich erst etwa ab Seite 150 da fand ich mich langsam in die Geschichte rein und bekam Spaß am lesen, bis ich heute die letzten ca. 200 Seiten unbedingt lesen musste. Der Bombenanschlag der am Anfang geschieht ist Mittelpunkt und trotzdem ist es ganz schön kompliziert raus zufinden warum wieso und was überhaupt. Schön, kann man als Leser sehen, wie viele Organisationen dahinter stehen wenn so ein Anschlag passiert, sei es die einfache Polizei, Geheimdienste oder Sondereinheiten. Die Fäden die am Anfang aus allen Himmelsrichtungen kommen enden doch hinterher an einem Punkt und das war für mich als Leser wichtig. Es war für mich das erste Buch von Arne Dahl und ich habe leider direkt mit dem Zweiten Band vom A-Team angefangen. Ich wusste es nicht besser aber hier wäre es für den Einstieg auf jeden Fall besser gewesen Band 1 (Dunkelziffer) zuerst zu lesen, auch wenn es nichts mit dem Fall zu tun hat, dann doch sehr mit dem A-Team und warum die Gegebenheiten so sind wie sie sind. Vielleicht hätte es mir besser gefallen wenn ich in der richtigen Reihenfolge gelesen hätte. So war es für mich nur Durchschnitt.

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    rocejamki

    rocejamki

    07. March 2011 um 20:37

    Die A-Gruppe ist zurück und ermittelt wieder. Geführt von Kerstin Holm versuchen sie einem Selbstmordattentäter auf die Spur zu kommen. In der Nacht zum Sonntag geht in der grünen Linie der Stockholmer U-Bahn eine Bombe hoch, kurze Zeit später bekennt sich eine Gruppe angeblicher Terroristen zu diesem Anschlag. Sie nennen sich "Die heiligen Reiter der Siffin", doch weltweit gibt es nichts was auf diese Gruppe schliessen lässt. Die Mannschaft der a-Gruppe stößt immer wieder an ihre Grenzen, deckt mehr und mehr auf, denn nicht nur die Siffin machen ihnen das Leben schwer. Meine Meinung: Arne Dahl hat mit Opferzahl wieder einmal ein brandaktuelles Thema aufgegriffen und bestens umgesetzt. Die ersten Seiten waren ziemlich langatmig, doch einmal wirklich im Geschehen drin, konnte mich nichts mehr stoppen. Dahls erschaffene Charaktere sind sehr umfangreich und vielschichtig, wichtig wäre zu erwähnen das viele Ereignisse auf vorigen Büchern wie z.B. Dunkelziffer basieren. Ziemlich schnell habe ich mich wieder mit den Ermittlern angefreundet, da mir einiges aus dem letzten Roman noch geläufig war. Dies ist jedoch kein Muss, denn Arne Dahl gibt auch in Opferzahl genügend Einblicke in die Privatleben und Gefühlswelt der Charaktere. Die Handlung basiert auf aktuellen Thematiken, wie sie heute zu Tage in allen Regionen der Erde gegeben sind. Terrorbekämpfung, sexuelle Neigungen und Abwertungen der einzelnen Geschlechter .Strategisch lupenrein hat Arne Dahl hier viele Handlungstränge wie Fäden zusammen laufen lassen, so das sich zum Ende eine perfekte Marionette in seiner Hand befand. Gestört haben mich jedoch dann und wann leichte Schwächen in der Spannung. Für kurze Zeit, immer mal wieder, schwankte die Linie und die Spannung brach ab.

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  • Frage zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    Matzbach

    Matzbach

    Ich habe vor ein paar Tagen Arne Dahls "Opferzahl" gelesen und dabei festgestellt, dass dieses erst 2011 in Deutschland veröffentlichte Buch schon 2006 geschrieben wurde. Laut Wikipedia gibt es noch zwei weitere Romane um das "A-Team" aus den Jahren 2007/08. Weiß jemand, warum die Romane erst mit einer dermaßen großen Verzögerung in Deutschland veröffentlicht werden bzw. wann die letzten beiden erscheinen?

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    01. March 2011 um 14:04

    Hinderliche Vorurteile In seinem neuesten Roman spielt Arne Dahl in gewohnt sprachstarker, intensiver Weise mit den, sicher zum Teil durchaus gerechtfertigten, Vorurteilen und Ängsten der westlichen Welt ob der islamischen, terroristischen Bedrohung und führt vor Augen, was gut es sich hinter diesem Deckmantel sich verstecken lässt und zu welchen Irrwegen diese gerechtfertigte Sorge auch führen kann. Ein Bombenanschlag auf die U-Bahn in Stockholm fordert 10 Menschenleben. Umgehend tickern die Nachrichten und Meinungen durch die Stadt. Völlig klar für alle Beteiligten ist, dass der islamische Terror nun, nach London, auch in Schweden zugeschlagen hat. Die eiligst zusammengerufene, umfassende Sonderermittlungseinheit aus allen Bereichen der Polizei trifft sich gerade zur ersten Besprechung als zudem noch ein ernstzunehmender Bekenneranruf eintrifft einer Gruppe, die sich „Die heiligen Reiter von Siffin“ nennt. Alles also scheint klaren Linien zu folgen, es kann nur noch darum gehen, diese ominöse, offenkundig islamistische Gruppe, zu finden und dingfest zu machen. Eine Aufgabe, der sich auch die Sondereinheit für Gewaltverbrechen mit internationalem Charakter, kurz A-Gruppe genannt. Wer Arne Dahls Bücher kennt, weiß, dass sich dahinter Kommissarin Kerstin Holm und Inspektor Paul Hjelm mit ihrem Team verbirgt. Mit ihrem aus vorhergehenden Fällen durchaus noch gebeutelte Team, mitsamt aller Probleme der Konkurrenz unter den verschiedenen Polizeieinheiten, mitsamt persönlicher Tragödien wie der Sache mit Bengt aus dem Vorgängerroman, der sich noch im Koma befindet. Und mitsamt dem Problem, dass der Fall des Bombenattentats schon bald Brüche zeigt und nicht einfach so stimmig aufgehen will. Denn warum sonst fallen mehr und mehr Mitglieder der „Heiligen Reiter von Siffin“ Anschlägen zum Opfer? Wer mischt noch mit und was sind die wahren Hintergründe des Attentats von Stockholm? Fragen, die das Polizei Team durch halb Europa führen werden und viel größere Gefahren aufdecken lassen wird als nur die einer einzelnen, islamistischen Terrorzelle. Mit einem Gegner, der beste Verbindungen bis in die Spitze der Polizei aufzuweisen hat. Assoziativ ist der Stil von Arne Dahl. Viele Informationen, Gedanken, Eindrücke und Impulse legt er auf die Seiten seines Buches, lenkt wie zufällig die Augen des Lesers hierhin und dorthin und hat doch mit allem, was er erzählt, etwas im Sinn. Manchmal ist das ein wenig anstrengend zu lesen, gerade im ersten Teil des Buches. Bis dann endlich alle beteiligten Figuren (und da sind nicht wenige) ihren Platz gefunden. Ein Stil, mit dem es Dahl durchaus gelingt, den Leser mitten hinein in die Welt seiner Protagonisten zu versetzen. So, wie er mit knappen Streichen auf gerade einmal knapp drei Seiten das gesamte Team der Gruppe A skizziert, mehr andeutet, als detailliert beschreibt und gerade durch diese vielfachen Andeutungen Interesse an den Figuren erweckt, Figuren, die jeweils Kapitelweise späterhin die Ermittlungen tragen werden, so gelingt es ihm ohne weiteres mit souveräner Hand, den roten Faden durch die 440 Seiten des Buches aufrecht zu erhalten. Ein komplexer Fall, der von komplexen Figuren auf beiden Seiten getragen wird und der so manche Täuschungen und vorschnellen Schlüsse ad absurdum führen wird. Ein Fall, an dem die Ermittler auch höchst persönlich beteiligt sein werden. Intensiv, dicht, und spannend.

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  • Rezension zu "Opferzahl" von Arne Dahl

    Opferzahl
    Bellexr

    Bellexr

    27. February 2011 um 19:55

    Nach London und Madrid nun auch Stockholm? . In der Nacht zum Sonntag explodiert um 00:45 Uhr eine Bombe im U-Bahnwagon der grünen Linie. Bei dem Anschlag sterben zehn Menschen. Stockholm ist geschockt und sofort breitet sich die Angst unter den Einwohnern aus, dass nun auch der islamistische Terror nach Schweden gekommen ist. Die Medien puschen die Meldungen entsprechend. Die gesamte Stockholmer Polizei wie auch das A-Team sind in die Ermittlungen involviert. Schon schnell gibt es einen Bekenneranruf einer geheimen und bisher unbekannten islamistischen Vereinigung, die sich „Siffins heilige Ritter“ nennen. Doch kaum kommt das A-Team hinter die Identität der Mitglieder, werden diese einer nach dem anderen ermordet. . Nach einem halben Jahr Suspendierung kehrt Kerstin Holm zurück zum A-Team und übernimmt wieder die Leitung. Und genau zu dieser Zeit passiert das Attentat. Als strategischer Leiter über die verschiedenen Polizeiorganisationen wird der pensionierte Jan-Olof Hultin eingesetzt. Dieser lässt seinem „alten“ A-Team freie Hand, welche sie zu nutzen wissen. Doch viele Spuren führen ins Nichts und als sie nach akribischer Kleinarbeit endlich hinter die Identität der Mitglieder der „Heiligen Ritter“ kommen, gelingt es ihnen doch nicht, diese zu verhören. Anscheinend steckt noch eine viel höhere Macht hinter dem Anschlag, der nun nach und nach alle Mitwisser eliminiert. . Gewohnt vielschichtig legt Arne Dahl den neuen Fall rund um sein A-Team an. Und es gelingt ihm auch wieder mühelos, die vielen losen Fäden, die er während seines Krimis auslegt, so nach und nach geschickt und logisch in die Geschichte einzuweben. Hierdurch hat man jedoch aber auch am Anfang etwas Schwierigkeiten in die Story hineinzukommen, oder besser gesagt, dieser anfangs folgen zu können. Erst so nach und nach werden einem die Zusammenhänge verständlich und da sich Arne Dahl auch oftmals auf seinen letzten Krimi „Dunkelziffer“ bezieht, wäre es sinnvoll, diesen vorher zu lesen. . Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ist man aber schon nach kurzer Zeit gefesselt von der komplexen Story, zumal es dem Autor gelingt, immer wieder neue und vor allem auch unvorhersehbare Wendungen einzubauen, die man so absolut nicht erwartet. Hinzu kommt der ruhige, nachdenkliche und durchweg kurzweilige Schreibstil von Arne Dahl, dem es mühelos gelingt, einem ein brisantes und nach wie vor leider brandaktuelles Thema spannend und fesselnd zu vermitteln. . Beeindruckt bin ich wieder einmal gewesen, wie scheinbar leichtfüßig es Arne Dahl gelingt, seinen Protagonisten ein Profil zu geben, immer noch einmal ein wenig Platz zu finden, ihr Privatleben mit in die Geschichte einzubauen und einige von ihnen auch wieder wie selbstverständlich in den aktuellen Fall mit einzubinden. Gerade diese kleinen Erwähnungen über das Privatleben der einzelnen A-Team-Mitglieder, die so durch und durch normal und verständlich sind, sorgen dafür, dass durchweg alle sofort wieder Konturen annehmen, man sich ein Bild von ihnen machen kann und sie einem fast augenblicklich sympathisch sind.

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