Arne Dahl Rosenrot

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Inhaltsangabe zu „Rosenrot“ von Arne Dahl

Dag Lundmark war Leiter der rasch und effektiv durchgeführten Razzia. Winston Modisane mußte dabei sterben – aber war der Tod des Südafrikaners wirklich unvermeidlich? Paul Hjelm und Kerstin Holm ermitteln in einem Fall, der im Milieu illegaler Einwanderer beginnt und in der trügerischen Idylle eines schwedischen Sommers atemlos endet. Ein Fall, der mehr mit ihnen selbst zu tun hat, als sie wahrhaben wollen ...

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  • Der Fall Kerstin Holm

    Rosenrot
    fcbfrosch

    fcbfrosch

    04. August 2013 um 14:10

    Darum geht es: Dag Lundmark ist Polizist, der gerade nach seiner Suspendierung wegen Alkoholismus den Dienst wieder aufgenommen hat, und erschießt einen farbigen Migranten bei einer Razzia – der unbewaffnet war. Das legt zunächst rassistische Motive nahe, und doch will er unbedingt von Kerstin Holm und Paul Hjelm vom A-Team vernommen werden, obwohl diese mit internen Ermittlungen rein gar nichts zu tun haben. Im Verhörraum wird schnell klar, dass mehr als ein rassistischer Mord hinter der Tat steckt, doch was versucht Lundmark zu verdecken? Besonders Holm geht dieser Fall sehr nahe und bringt sie an ihre psychischen Grenzen.   Meine Bewertung: Viele Krimis sind gleich aufgebaut. Davon kann ich auch Arne Dahl nicht ausnehmen. Jeder Autor hat seine Art, die Handlungen zu verstricken und sie ähneln sich mitunter doch sehr, besonders in Krimireihen. Doch während es bei vielen Schriftstellern ein recht durchschaubares Strickmuster ist, sind die Fälle des A-Teams immer etwas Besonderes. So hat man zwar meistens ein oder zwei Mordfälle, die rein gar nichts miteinander zu tun haben – und die sich ungefähr in der Hälfte der Geschichte doch zusammenführen. Doch was die Aufklärung der ganzen Morde angeht, tappe ich meistens komplett im Dunkeln. So wirkt es natürlich schon etwas fantastisch, wie sich die Schlussfolgerungen der Ermittler aufeinander aufbauen – aber trotz allem sind die Geschichten klug durchdacht, aufgebaut und vor allen Dingen logisch. Im letzten Buch, Tiefer Schmerz, war es ein Fall für Arto Söderstedt, der die Ermittlungen quer durch Europa reisend unterstützte. Rosenrot jedoch ist der Fall für Kerstin Holm. Die eng vertraute Kollegin von Paul Hjelm trifft mit Dag Lundmark auf ihren Ex-Mann, der schon während ihrer Ehe dem Alkohol verfallen war. Und obwohl sie mit Schrecken mit dieser Zeit verbunden ist, trägt sie noch immer den Ehering – auch wenn sie will, kann sie ihn doch nicht vom Finger lösen. Der Ring und diese Verbindung von Kerstin zum Fall ist ein vordergründiges Thema, das recht belanglos in den ersten Kapiteln eingeführt wird, aber mit zunehmenden Verkettungen auch für den Leser immer interessanter wird. Und so baut sich um diese Beziehung eine Ermittlung auf, die unglaublich intensiv durchkonstruiert ist, dass man das Buch einfach nicht weglegen kann. Ich ahnte am Ende schon einen Teil des Rätsels Lösung, und doch blieb vieles verschwommen. Neben der außergewöhnlichen Konstruktion der Taten, Motive und Spuren, ist Arne Dahl auch durch seinen tollen Erzählstil mein liebster Krimiautor. Die Perspektivwechsel ermöglichen es, zu jeder der Ermittlerfiguren eine Beziehung aufzubauen. Für mich war es am Anfang (der Reihe) recht schwierig zwischen den vielen Männern des Teams durchzublicken, weil sie doch alle schön schwedische Namen haben, die ich kaum auseinander halten kann. Mittlerweile bin ich doch mit jedem von ihnen ganz gut vertraut. Auch Sara, die neue Kollegin und Ehefrau von Jorge Chavez, fügt sich wunderbar in die Gruppe ein und trägt mit scharfem Verstand zur Lösung bei. Noch dazu wird Privates nicht ausgeblendet, sondern munter diskutiert, sodass man nicht das Gefühl bekommt, dass wichtige private Ereignisse während solcher Fälle die Menschen kalt lassen. Sie bleiben doch immer noch Menschen. Und überhaupt, diese heitere, tiefsinnige Sprache gefällt mir ausgesprochen gut. Das würde ich mir in vielen anderen Krimis auch wünschen.   Fazit: Auch „Rosenrot“ hat auf jeden Fall fünf Lesewiesenkatzen verdient. Diesmal steht Kerstin Holm und ihre Vergangenheit im Vordergrund, die auf ganz typische Arne-Dahl-Weise aufgearbeitet wird. Es ist wieder ein verworrener Fall mit mehreren Leichen, die am Ende doch zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden können. Ich konnte das Buch wieder nicht weglegen, viel zu nahe gingen mir Kerstins Probleme. Und jetzt liegt auch schon der 6. Teil aufgeschlagen vor mir. Arne Dahl ist eben ein echter Krimi-Fuchs.

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  • Rezension zu "Rosenrot" von Arne Dahl

    Rosenrot
    11heute

    11heute

    13. January 2013 um 10:44

    etwas schwierig wenn man keine Bücher aus dieser Reihe kennt

  • Rezension zu "Rosenrot" von Arne Dahl

    Rosenrot
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    26. March 2011 um 23:33

    Top Thriller!Hat alles Spannung, Witz, Wahnsinn, Tolle Charaktere, ein Muss für jeden Krimifan

  • Rezension zu "Rosenrot" von Arne Dahl

    Rosenrot
    smutcop

    smutcop

    10. September 2010 um 23:52

    Nun stecken wir mitten in der Serie um Paul Hjelm und seine Mitstreiter und müssen weiterlesen... so habe ich mich von diesem Buch verabschiedet. Diesmal ist mir , trotz aller sympathischer Charaktäre, der Plot einfach zu konstruiert. Wer angefangen hat, diese Serie zu lesen, der muß hier auch durch, wer hier anfangen will, sollte sich an die Chronologie halten! Ich meine, dies war ein Ausrutscher. Soviele Zufälle und Kuriositäten, nee.. das gibts nicht.. obwohl wir prof. Leser ja schon einiges an Fanatasie mitbringen.

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  • Rezension zu "Rosenrot" von Arne Dahl

    Rosenrot
    Magda

    Magda

    08. August 2010 um 01:48

    Winston Modisane, ein südafrikanischer Asylbewerber wurde abgewiesen. In ein paar Tagen sollte er zurück in seine Heimat. Dazu kommt es aber nicht. Er wurde bei einer Polizeirazzia von dem Leiter dieses Einsatzes erschossen. Dag Lundmark, der Polizist, der Modisane erschossen hat und der von den Beamten der A-Gruppe deswegen vernommen wird, verschwindet kurz danach. In der gleichen Zeit erhält ein Einbrecher einen anonymen Tipp und findet in der besagten Wohnung eine stark verweste Leiche. Es handelt sich, allem Anschein nach, um einen Selbstmord; die Polizei findet einen Abschiedsbrief, in dem der Verstorbene mehrere Morde gesteht. Auch in diesem Fall wird die Ermittlung von Paul Hjelm, Kerstin Holm und ihren Kollegen von der A-Gruppe übernommen. Die beiden Fälle sind brisant und bringen viele weiteren Verwicklungen in die Handlung. In dem Buch wimmelt es von verschiedenen Personen, die ich zuerst nicht richtig zuordnen konnte. Mir fehlten die Vorkenntnisse; dieses Buch ist bereits die 5. Folge um Paul Hjelm und Kerstin Holm. Und der Autor knüpft bei fast allen Protagonisten dieser Story an die Ereignisse aus der Vergangenheit. Trotzdem hat mich der Krimi in den Bann gezogen. Ich musste unbedingt wissen, warum Dag Lundmark den Asylbewerber erschossen hat und wie hängt der Selbstmordfall mit dieser Geschichte zusammen. Auch hat es mir sehr gefallen, wie der Autor die Protagonisten mit allen ihren Kanten und Ecken darstellt: sie wirken authentisch, wecken Sympathie, über manches muss man schmunzeln. Und wenn man sich an den anspruchsvollen Schreibstil des Autors gewöhnt, kann man das Buch nicht aus der Hand lassen.

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  • Rezension zu "Rosenrot" von Arne Dahl

    Rosenrot
    Cerepra

    Cerepra

    21. June 2010 um 19:52

    Es fängt spannend an und Dahl schafft es auch wirklich die Spannung bis zu Schluss zu halten. Nur vom Ende war ich wirklich enttäuscht. Es kam mir einfach zu simple, idealistisch (aus der Sicht des Täters) vor. Da wurde so etwas großes aufgezogen und am Ende zerplatzt nicht mal ne Seifenblase. Das Beweggründe des Täters, die am Ende ans Licht kommen, passen einfach nicht in die komplexe Geschichte die Dahl von Anfang an spinnt.

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  • Rezension zu "Rosenrot" von Arne Dahl

    Rosenrot
    Tusi

    Tusi

    27. September 2009 um 13:17

    Es ist sicherlich nicht hoch anspruchsvoll und auch nicht Arne Dahls bester
    (Misterioso halte ich für pfiffiger, was die Handlung betrifft), aber dennoch sehr spannend. Im Prinzip Stoff für eine Tatortfolge.

  • Rezension zu "Rosenrot" von Arne Dahl

    Rosenrot
    Corazon

    Corazon

    22. July 2009 um 15:41

    Der neue Fall der A- Gruppe hat mich wieder voll und ganz in seinen Bann gezogen! Ich finde es klasse wie Dahl so unterschiedliche Erzählstränge immer wieder zu einem Ganzen zusammenführt. In diesem Buch ist die Hauptperson eindeutig Kerstin H.- ich bin gespannt auf den nächsten Teil :-)

  • Rezension zu "Rosenrot" von Arne Dahl

    Rosenrot
    wauzele

    wauzele

    28. June 2007 um 13:37

    zu "rosenrot" möchte ich anmerken, dass es doch bitte nicht gelesen werden soll. war mein erster richtiger krimi, soweit ich mich erinnern kann... und ich wurde maßlos enttäuscht. er triefte nur so von klischees, ein schwarzer wird anfangs umgebracht - meiner meinung nach nur, um ein wenig political correctness vorzugaukeln. immer wieder bibelzitate (ich meine, das ist ja schon so was von abgegriffen), immer wieder wurde beschrieben, dass es regnete (was ja immer in solchen situationen so ist, weil wenn die sonne scheinen würde, wäre die atmosphäre ja nicht passend... aber trotzdem, 100 mal zu lesen, dass sich schon wieder dunkle wolken zusammenbrauen... nein danke). das ende war mir außerdem auch zu happy... naja, nicht zu empfehlen von meiner seite aus!

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