Sechs mal zwei

von Arne Dahl 
3,8 Sterne bei48 Bewertungen
Sechs mal zwei
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (28):
Baerbel82s avatar

Furios verwirrender zweiter Fall für Berger und Blom.

Kritisch (3):
juli.buechers avatar

Hat mich zum größten Teil sehr verwirrt, Story an sich toll, hinterlässt aber mehr Fragen als Antworten

Alle 48 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Sechs mal zwei"

Der neue Kriminalroman von Arne Dahl - der zweite Fall für Berger und Blom

Zwei Dinge sind Desiree Rosenqvist von der Stockholmer Polizei sofort klar: Der Brief, den sie in Händen hält, wurde in einem Zustand völliger Verzweiflung und Paranoia geschrieben. Und er enthält Details eines ihrer alten Mordfälle, die nur der Mörder selbst oder eine ihm vertraute Person kennen kann. Desiree kontaktiert Sam, der zusammen mit Molly Blom in den schwedischen Norden aufbricht, um die Verfasserin des Briefs zu finden: Wer ist sie, und warum wendet sie sich an Desiree und Sam? Jemand aber scheint sie um jeden Preis davon abhalten zu wollen, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Doch das ist nicht Berger und Bloms einziges Problem – denn nach den Enthüllungen ihres letzten Falls werden sie auch vom schwedischen Geheimdienst verfolgt. Und sie wissen nicht einmal, ob sie einander vertrauen können ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492058117
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2017 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

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    Mirja103vor einem Monat
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    Mich hat auch der zweite Teil der Reihe überzeugt. Ich fand die Geschichte so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Etwas fraglich ist für mich allerdings, ob ein Mensch das alles wirklich so gut überstehen kann. Auch der zweite Band endet sehr spannend.  Ich warte sehnsüchtig auf den 3.!

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    G
    Gisevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Plot, leider etwas verwirrend geschrieben
    Guter Plot, schlechte Umsetzung

    Der ehemalige Polizist Sam Berger und Molly Blom sind undercover aktiv, denn Sam wird polizeilich gesucht. Von Sams ehemaliger Kollegin erhalten sie einen Auftrag, sie sollen herausfinden, was es mit dem seltsamen Brief auf sich hat, der scheinbar an eine alte Ermittlung anknüpft.

    Dieses Buch ist die Fortführung von „Sieben minus eins“, und es ist sinnvoll, zunächst diesen Band zu lesen. Davon war ich sehr begeistert, es ist ein psychologisch gut ausgefeilter Plot mit drei interessanten Ermittlern. Die Rahmenhandlung des ersten Bandes wird in „Sechs mal zwei“ fortgeführt, allerdings fiel mir der Einstieg in das Buch sehr schwer, zu lange lag wohl schon die Lektüre des ersten Bandes zurück. Ein kurzer Rückblick hätte mir gleichwohl geholfen. Zudem werden viele Kapitel mit einem unpersönlichen Pronomen begonnen, so dass es eine Weile dauerte, bis ich nachvollziehen konnte, um was es gerade geht. Das hat es mir sehr erschwert, in die vorliegende Geschichte hinein- und mich währenddessen zurechtzufinden.

    Der Plot zu diesem Buch ist auch diesmal wieder sehr spannend und ausgezeichnet psychologisch ausgefeilt. Überraschende Wendungen lassen immer wieder neue Sichtweisen auf den Fall zu, der Täter mit seiner Motivation ist äußerst gut entworfen, der Spannungsbogen gut gehalten und die Zuspitzung auf den Show-Down sehr plausibel.
    Das Buch hätte somit in meinen Augen das Zeug für 5 Sterne wie auch der erste Band der Reihe. Wenn ich mich nur besser damit zurechtgefunden hätte. Dafür muss ich leider 2 Sterne abziehen, habe ich mich doch sehr durch das Buch durchquälen müssen.

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    Pashtun Valley Leader Commanders avatar
    Pashtun Valley Leader Commandervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Strange Things..... Ungewohnt für einen skandinavischen Autor.... Altersmilde oder abgehangen....? Hinterlässt mehr Fragen als Antworten
    Metzel, Metzel, Schnitzel, Schnitzel, Ficki, Ficki Peng, Peng und aus!

    OK Folks,

    zwei Bande Arne Dahl habe ich überstanden. Dort, wo beim A-Team ein Wunsch nach mehr auftauchte, jedes Mal, wenn das Buch zugeklappt wurde und zumindest ein "ganz gut", oder "..doch für eine Reihe sehr nett..." zurück bliebt, spielt dieser Dahl in einer anderen Kategorie.

    Das BÖSE spukt durch den zweiten, wie den ersten Band. Es taucht auf wie der Jabberwocky bei Alice. Nicht zwingend ein Sinnzusammenhang mit der Handlung, Handlung als fein versponnenes Netz uund dann der Auftritt des/der personalisierten Bösen. Aus dem Off... völlig unvermittelt... liegt da plötzlich ein Haufen Sch.... in der Ecke uund beginnt zu riechen uund unsere "guten" Komissare beginnen zu rennen. Sei es um junges Leben zu retten, oder dem korruptem bösen Polzieapprat zu entkommen..... Wallah, shit happens , brother.....




    Wir kämpfen uns durch zwei Bände, die im schwedischen Nirgendwo spielen. Der Polizeiapparat ist fragmentarisiert, seine unterschiedlichen Abteilungen sind korrupt, von Arschlöchern durchsetzt und wie beim Highwaykiller ist der böseste der oberste Polizist....

    Unser Komissar ist kurz vor der Pensionierung und von mehr oder jungen Damen umgeben, die diese Nähe häufig mit dem Tod bezahlen.

    Am Ende des ersten Bandes zeichnet siicjh bereits eine Rivalität zwischen der Sicherheitspolizei (seit Sjöwall/Wahlöö wisssen wir, das sind die ganz Bösen... pfui, pfui) und der Weiterentwicklung des A-Team/ der Hauptkampfzentrale.

    Der geneigte Leser wird mit solitären Todesfällen konfrontiert, deren Verbindung erst am Ende des zweiten Bandes gelüftet wird. Die beiden Protagonisten stolpern also durch den Nebel des Verbrechens und zählen Leichen und suchen das gemeinsame Charakteristikum, den Trigger der die Fleischberge zu Opfern macht.

    Es hat etwas von einer grossen Schüssel fertig angerichteter Spaghetti beim schlechten Italiener um die Ecke. Du hast einen pappiegen Faden im Mund und hoffst dass in den Spaghetti Marinari nicht allzuviele Muscheln und Krabben sind, da Du , je tiefer Du in den Haufen Nudeln eindringst, Dich immer mehr fragst: Will ich das Wissen, Muss ich das Wissen, Wofür ist das gut?"

    Was hat das mit der Handlung zu tun und wo ist das System. Wenn der Leser kein Strukturfreak sein sollte, wird er oder sie mit den neuen Dahls glücklich werden.

    Mit persönliich ging es mehr wie dem sozialen Unmfeld des jungen Donnie Darko. Hier wirkt auch etwas, was sich nicht in ganzer Schönheit dem Umfeld erschliesst.... Mit dem Unterschied "Donnie Darko" ist Fantasy und die beiden neuen Arne Dahl KKriminalromane....




    UNBEANTWORTET bleibt die Frage gegenüber welcher seiner Assistentinnen unser alternder Komissar übergriffig geworden ist. Er hat die undankbare Massnahme, gegen den ganzen Sicherheitasapprat des Königreiches Schwedens anzukämpfen und als einziger zu erkennen, dass es sich um eine Mordserie handelt. Der Urheber wird auf der vorletzten Seite des zweiten Bandes enttarnt. Es ist mitunter schwer verdaulich, dass ein auktorialer Erzähler aus dem Off heraus, nach gefühlt 400 Seiten einen Charakter auf den Planeten des schwedischen Krimis herabsteigen lässt, der göttliche Funken sprühen lässt und das grosse Durcheinander auflöst. Der Leser stirbt, falls er nicht bis zum Ende durchhält, dumm uns stochert im Nebel herum, dda er mit für die Lösung des Falles völlig irrelevanten vermeindlichen Infos gefüttert wird.

    Mit Mühe baut Herr Dahl eine junge Dame als psychotische Manipulatorin auf, die Jagd auf werdende Mütter macht und sich hierzu ihres Umfeldes bedient.

    Eine zentrale Rolle nimmt hierfür der Penetrations- und Folterkeller ein in dem die Opfer auuf einem Stahlstuhl fiixiert werden, während die Täterin und ihr "Sklave" Verkehr vollziehen um anschliessend ihr Opfer mithilfe von Holzscheiten und Jagdmessern zu Tode zu bringen.

    Wie gesagt, ich bin nicht prüde, habe keine Angst voor Blutgrätschen, aber hier hat jemand über Dinge geschrieben, von denen er keine Ahnung hat.....

    Lehnen wir uns also zurück. Stellen keine dummen Frage nach Sinnhaftigkeit.  Oh ist das alles bunt hier und akzeptieren das "Böse" als stilbildendes Element der Handlung eines Bestsellers dessen Autor ein wenig in die Jahre gekommen ist.








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    SalanderLisbeths avatar
    SalanderLisbethvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener 2. Teil der Berger-Blom-Reihe, der blendend unterhält. Teilweise verwirrend.
    Die Kleeblatt-Morde

    Es macht mich wirklich traurig, dass mir niemand glaubt. Oder, noch schlimmer, dass man glaubt, ich sei verrückt. Ich habe ja den Tonfall der Beamten gehört, als sie hier waren. Ich hörte, wie sie laut über ihren Witz vom „Hausbock“ lachten, während sie in ihren Streifenwagen stiegen. Als wäre ich nicht in der Lage, den Unterschied zwischen dem verhaltensauffälligen Nachwuchs eines Käfers und einem gefährlichen, bösartigen erwachsenen Mann zu hören. Als würde ich diese Geräusche verwechseln. (Auszug Seite 9)


    Die Kleeblatt-Morde

    Jessica Johnsson ist bei der Polizei als durchgeknallte Verschwörungstheoretikern bekannt, eine die unter Verfolgungswahn leidet und mit absurden Anschuldigungen nervt. Aber in dem Brief, den sie der Stockholmer Polizistin Desiré „Deer“ Rosenkvist schickt, sind Details von einem alten Mordfall enthalten, die eigentlich niemand wissen kann. Und Jessica Johnsson behauptet, man hätte den Falschen verhaftet. Es war Rosenkvists erster Mordfall zusammen mit ihrem damaligen Kollegen Kriminalkommissar Sam Berger. In dem besonders grausamen Fall, in dem eine Mutter und ihr kleiner Sohn ermordet wurden, hatte man eine Kleeblatt-Zeichnung auf dem Gesäß des Opfers gefunden.


    Deer gelingt es, Sam zu kontaktieren. Dieser hatte nach der Ermordung einer Kollegin und guten Freundin zwei Wochen zuvor einen Zusammenbruch erlitten. Molly Blom hatte sich um den angeschlagenen Sam gekümmert und auch dafür verstecken gesorgt, dass sie untertauchen, da der Geheimdienst Säpo ihnen den Mord anhängen will. Momentan sie sich in zwei Hütten in einem Nationalpark an Schwedens Pol der Unzugänglichkeit, den abgelegensten Ort des Landes.


    Trotz der Bedrohung durch den Geheimdienst machen sich die beiden auf den Weg, um rauszufinden, ob an der Sache was dran ist. Doch der Besuch bei Jessica Johnsson endet in einem Desaster. Während des Gesprächs werden die beiden überwältigt und finden sich niedergeschlagen und gefesselt im Keller wieder, von Jessica keine Spur. Dafür jede Menge Blut und ein Stück Haut mit einer Kleeblatt-Zeichnung.


    Berger-Blom-Team

    Auch in dem zweiten Teil der Berger-Blom-Reihe verwebt Arne Dahl wieder souverän Rätsel um Rätsel zu einem raffinierten aber auch ziemlich verwirrendem Handlungskonstrukt. Mit jeder neuen Erkenntnis wird alles bisher Geschehene wieder umgeworfen. Dieses habe ich in dieser Häufigkeit selten erlebt. Mit dem Gefühl, etwas überlesen zu haben, musste ich immer wieder zurückblättern und den Handlungsverlauf rekonstruieren. Das macht es am Anfang schwer, sich in dem Geschehen zurechtzufinden. Den ersten Band Sieben minus eins sollte man nicht nur gelesen, sondern die Zusammenhänge auch noch einigermaßen parat haben. Sonst bleibt man bei diesem hoch komplexen Plot schnell auf der Strecke.


    Dramaturgisch wirkungsvoll werden viele Dinge nur angedeutet und Seiten später folgt die Erklärung. Um Spannung zu erzeugen hält Arne Dahl häufig mit Informationen hinter dem Berg, aber diese Methode hat er für meinen Geschmack etwas zu routiniert eingesetzt. Erst spät fügen sich die einzelnen Erzählfragmente zu einem harmonischen Ganzen und dann macht der Thriller auch richtig Spaß.


    Auch gelingt es Dahl wieder vortrefflich, bestimmte Stimmungen zu erzeugen. In filmreifen Szenen beschreibt er die winterlich kalte Atmosphäre Nordschwedens, zum Beispiel die Einsamkeit der zwei verschneiten Hütten am klirrend kalten Polarkreis bei 30 Grad Minus.


    Die Charaktere

    Nachdem sich der eigensinnige Sam Berger und Molly Blom, die hochintelligente, geradezu legendäre Undercoveragentin der Säpo im ersten Band kennen lernten und als Team zusammenrauften, sind sie jetzt zusammen auf der Flucht vor dem Geheimdienst und wollen eine Detektei gründen. Trotzdem weiß der geschwächte Sam nicht, ob er Molly vertrauen kann, denn diese scheint nicht mit offenen Karten zu spielen und ist eine Expertin darin, ein Pokerface zu wahren. Das Misstrauen gegenüber der undurchschaubaren Agentin erhöht die Spannung noch. Leider gönnt der Autor seinen beiden Protagonisten in diesem Band keine wirklich neuen Facetten. Und dann ist da noch die grundsolide Deer. Die Ehefrau und Mutter wirkt gegen die beiden sperrigen Figuren sehr normal und bodenständig.


    Fazit

    Wenn man den Realitätssinn mal außer Acht lässt, wird man auch mit diesem zweiten Band blendend unterhalten. Der schwedische Bestseller-Autor versteht sein Handwerk, erzählt seinen gut durchdachten Plot flüssig und routiniert, die Sprache ist anspruchsvoll und wohlgeformt. Für mich ein gelungener zweiter Teil der Berger-Blom-Serie, der am Ende noch mit einer Überraschung aufwartet und damit neugierig auf den nächsten Teil macht.



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    Lotta22s avatar
    Lotta22vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Leider deutlich schwächer als Band 1
    Leider deutlich schwächer als Band 1

    Berger und Blom haben sich versteckt, im hohen Norden Schwedens. Denn sie werden nach dem letzten Fall vom Geheimdienst verfolgt. Dennoch wollen sie Desiree Rosenqvist helfen, als diese einen Brief bekommt, der Insiderinformationen zu verschiedenen Fällen enthält. Doch die Verfasserin kommt nicht dazu die beiden einzuweihen...

    Der Schreibstil von Arne Dahl ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Besonders in diesem Band sind die vielen tollen Beschreibungen von einem Schweden, welches im Schnee versinkt. Leider nehmen diese Beschreibungen auch ein wenig die Spannung heraus.

    Der Beginn der Story, so die ersten 30 Seiten sind extrem verwirrend. Das Gefühl kommt auf irgendetwas verpasst zu haben. Ganz langsam wird die Verwirrung aufgelöst. 

    Insgesamt kommt leider nie richtig Spannung auf und dadurch auch nicht so fesselnd wie Band 1. So vergebe ich 3 von 5 Sternen und hoffe, dass der nächste Teil eher an Band 1 von der Spannung her anknüpfen kann.

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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Leider deutlich schwächer als Band 1 der Reihe, aber für Fans ein Muss! Eigentlich müsste "Thriller" auf dem Cover stehen ... es wird blutig
    Leider schwächer als Band 1 ...

    Der erste Band der Reihe „Sieben minus eins“ war wirklich superspannend und so war klar, dass ich auch den Nachfolger unbedingt lesen musste. Leider wurden insgesamt meine (zugegeben hohen) Erwartungen nicht ganz erfüllt.
    Es hat sehr lange gedauert, bis ich überhaupt halbwegs in die Handlung hineingefunden habe. Alles wirkt irgendwie verworren und unzusammenhängend. Sam Berger befindet sich nach dem Mord an einer Kollegin auf der Flucht. Begleitet wird er dabei von einer Undercoveragentin, die ebenfalls offiziell aus dem Dienst ausgeschieden ist.
    Als sie dann auch noch von Sams ehemaliger Partnerin „Deer“ den Auftrag bekommen, privat zu ermitteln, wird es stellenweise wirklich etwas unglaubwürdig, was für mich eher ins Genre „Thriller“ gehört und nicht in einen „Kriminalroman“.
    Überhaupt wirkt das ganze Buch viel mehr wie ein Thriller, es geht stellenweise sehr blutig zur Sache, die Ermittler befinden sich fast permanent selbst in Gefahrensituationen und von einem offiziellen Dienstweg ist auch wenig zu spüren.
    Doch recht fesselnd und spannend fand ich dann aber die zweite Hälfte des Buches, denn hier geht es dann Schlag auf Schlag und vieles wird klar. Allerdings ergibt sich am Ende wieder einiges, das man wieder nur als „Cliffhanger“ bezeichnen kann und ich hoffe schon jetzt, dass der dritte Teil wieder insgesamt so prima wird wie der erste. Lesen werde ich diesen auf jeden Fall, auch wenn ich dieses Buch etwas schwächer fand, aber ich muss unbedingt wissen, wie es mit Molly, Sam und Deer weitergeht.

    Kommentare: 1
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    FrauSchafskis avatar
    FrauSchafskivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Leider bei Weitem nicht so gut wie der erste Teil und streckenweise sehr verwirrend.
    Wer ist Sam Berger?

    Was habe ich mich auf die Fortsetzung der Reihe rund um die beiden Ermittler Berger und Bloom gefreut. Schließlich hat mich der erste Teil völlig gefesselt und ich war begeistert von der darin aufgebauten Atmosphäre, die mir regelmäßig einen Schauer den Rücken hinunterlaufen ließ. Zu meinem großen Bedauern musste ich jedoch feststellen, dass der zweiter Teil nicht im Entferntesten an den Vorgängerband heranreicht.

     

    Es gibt zwar auch dieses Mal wieder einen interessanten und ungewöhnlichen Fall zu lösen, der sich jenseits der bekannten Bahnen bewegt. An Einfallsreichtum mangelt es Herrn Dahl ganz sicher nicht. Auch die Ausgangslage scheint zunächst vielversprechend: Berger und Bloom werden polizeilich gesucht und müssen sich „unter dem Radar“ bewegen, was konkret bedeutet, dass sie sich jenseits des Polarkreises in eisiger Kälte verstecken. Kälte ist auch mit das Einzige, was ich bei der Lektüre verspürt habe, einerseits weil die Protagonisten dauernd frieren, andererseits, weil ich mit der Handlung insgesamt nicht richtig warm wurde.

     

    Das lag in meinen Augen an zwei zentralen Problemen:

    1. Fehlte mir die im ersten Teil so präsente, dichte Atmosphäre hier komplett. Also das, was den ersten Band zu einem tollen Leseerlebnis gemacht hat, war nicht mehr vorhanden.

    2. War Bergers psychisch labiler Zustand sehr anstrengend. Anstrengend deswegen, weil ich zwischen seinen Visionen, Träumen und Wahnvorstellungen zeitweise völlig den Faden verloren habe. Diesen Effekt hat Dahl meiner Meinung nach zu übertrieben eingesetzt, der Leser bleibt irgendwann auf der Strecke. Hinzu kommt, dass mir nicht so ganz klar ist, warum diese Psychose überhaupt notwendig ist.

     

    Fazit: Mit großem Bedauern vergebe ich nur mittelmäßige drei Sterne. Ja, ich hatte hohe Erwartungen und ja, die sind natürlich schneller zu enttäuschen. Ich könnte ja auch noch von der verworrenen Handlung absehen, wenn wenigstens die Atmosphäre genauso gut rüberkäme, wie im ersten Teil. Aber so konnte mich der zweite Teil einfach nicht überzeugen.

     

    Kommentare: 2
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    Sigismunds avatar
    Sigismundvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Typisch skanidnavisch - aber Band 1 war besser.
    Typisch skandinavisch

    Wer noch nicht den ersten Band "Sieben minus Eins" von Arne Dahl um den Agenten Sam Becker gelesen hat, wird es beim jetzt neuen zweiten Band "Sechs mal Zwei" anfangs recht schwer haben, gibt es doch enge Bezüge. Erst nach dem ersten Drittel findet man sich in der neuen Handlung zurecht, deren Spannung dann aber stark ansteigt und den Leser wirklich packt. Es ist wieder ein typisch skandinavischer Thriller mit viel Schnee, viel Blut und viel Psycho. Erst gegen Ende löst sich das Verwirrspiel um den Serienmörder auf. Auch am Schluss kommt der Autor wieder auf Band 1 zurück und schickt seinen Helden in den Untergrund zurück. Schließlich soll ja auch Band 3 folgen. Mir hat Band 1 besser gefallen. Aber für Freunde des skandinavischen Thrillers ist "Sechs mal Zwei" genau richtig!

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    Sigismunds avatar
    Sigismundvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Typisch skanidnavisch - aber Band 1 war besser.
    Typisch skandinavisch


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    claudi-1963s avatar
    claudi-1963vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Fortsetzungskrimi mit einem etwas verworrenen Einstieg, der sich dann immer mehr steigert. Absolut empfehlenswert!!!
    Ein perfides Spiel ums nackte Überleben im winterlichen Schweden

    "Die Eigenliebe bringt mehr Wüstlinge hervor als die Liebe." (Jean-Jacques Rousseau)
    Für Desiree Rosenqvist ist klar, den Brief, den sie in den Händen hält, hat jemand aus völliger Verzweiflung und wahnhaften Vorstellungen geschrieben. Den er enthält Details von einem Fall aus ihrer Vergangenheit, die nur der Mörder selbst wissen konnte oder ihr ehemaliger Partner Sam Berger. Deshalb kontaktiert sie auch, den aus dem Dienst ausgeschiedenen Sam Berger, der zusammen mit Molly Blom eine Detektei gründen wollte. Gemeinsam machen sich die Sam und Molly auf in den einsamen, winterlichen Norden Schwedens um die Verfasserin des Briefes zu besuchen. Doch jemand hat etwas dagegen das die beiden hinter den wahren Grund des Briefes kommt und schlägt die beiden nieder. Dabei verschwindet auch die Verfasserin und zurück bleiben am Ort Merkmale und jede Menge Fragen, die sie noch von einem alten Mordfall kannten. Doch das ist nicht Berger und Bloms einziges Problem, den auch der Geheimdienst verfolgt die beiden, so das sie immer unter dem Radar ihre Ermittlungen leiten müssen. Außerdem weiß Berger immer noch nicht, ob er Blom zu 100 % vertrauen kann. Dabei haben sie in ein Wespennest gestochen das erst der Anfang von einem großen Fall ist, für den beide schwer kämpfen müssen.

    Meine Meinung:
    Für dieses Buch ist es gut und wichtig das man den Vorband kennt und schon gelesen hat. Zwar wird in dem Band ein wenig die Geschichte was zuvor passiert ist angerissen, aber selbst ich hatte Schwierigkeiten am Anfang, bis ich drin war, obwohl ich den Vorband kannte. Doch dann mit der Fall wirklich rasant an Spannung zu und man ist wieder voll im Geschehen. Deshalb rate ich jedem Leser auch am Anfang einfach dran zubleiben, bis nach den ersten paar Seiten bis das Verwirrspiel aufgelöst wird. Auch die Beschreibung der kalten, winterlichen Atmosphäre Nordschwedens fand ich total bizarr und beeindruckend. Die Einsamkeit zweier Hütten in denen sich Berger und Blom vor dem Geheimdienst verstecken, war sehr gut dargestellt. Das Cover passt dadurch auch wieder sehr gut zum Inhalt. Die verschiedenen Handlungsstränge sind dann auch das, was das Verwirrspiel am Anfang erzeugt, was aber den Fall wiederum äußerst interessant macht. Man erlebt ein perfides Spiel zweier Psychopathen die mit Sam Berger, Desiree Rosenqkvist und Molly Blom ein Spiel ums nackte Überleben spielen. Und so ist am Ende mit dem Cliffhanger auch klar, das dies noch nicht das Ende ist und es sicher den nächsten Band gibt. Ich jedenfalls würde mich freuen und vergebe 5 von 5 Sterne für diesen meisterhaften Krimi.

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