Arne Dahl Sechs mal zwei

(31)

Lovelybooks Bewertung

  • 33 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 12 Rezensionen
(9)
(10)
(11)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Sechs mal zwei“ von Arne Dahl

Der neue Kriminalroman von Arne Dahl - der zweite Fall für Berger und Blom

Zwei Dinge sind Desiree Rosenqvist von der Stockholmer Polizei sofort klar: Der Brief, den sie in Händen hält, wurde in einem Zustand völliger Verzweiflung und Paranoia geschrieben. Und er enthält Details eines ihrer alten Mordfälle, die nur der Mörder selbst oder eine ihm vertraute Person kennen kann. Desiree kontaktiert Sam, der zusammen mit Molly Blom in den schwedischen Norden aufbricht, um die Verfasserin des Briefs zu finden: Wer ist sie, und warum wendet sie sich an Desiree und Sam? Jemand aber scheint sie um jeden Preis davon abhalten zu wollen, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Doch das ist nicht Berger und Bloms einziges Problem – denn nach den Enthüllungen ihres letzten Falls werden sie auch vom schwedischen Geheimdienst verfolgt. Und sie wissen nicht einmal, ob sie einander vertrauen können ...

Leider deutlich schwächer als Band 1

— Lotta22

Spannender Pageturner, anfänglich aber auch mal verwirrend. M.m.n. ein Thriller, kein Krimi. Ich verfolge die Reihe weiter!

— killerprincess

Ein aussergewöhnlicher Krimi mit toller Sprache und tiefgründigen Charakteren.

— EmmaWoodhouse

Hervorragendes Buch. Spannung pur, nach und nach wird jede Frage beantwortet. Ich freue mich schon auf sein nächstes Buch.

— AndreaW1978

Leider deutlich schwächer als Band 1 der Reihe, aber für Fans ein Muss! Eigentlich müsste "Thriller" auf dem Cover stehen ... es wird blutig

— angi_stumpf

Leider bei Weitem nicht so gut wie der erste Teil und streckenweise sehr verwirrend.

— FrauSchafski

Typisch skanidnavisch - aber Band 1 war besser.

— Sigismund

Stellenweise ziemlich wirr...

— Pippo121

Spannende Fortsetzungskrimi mit einem etwas verworrenen Einstieg, der sich dann immer mehr steigert. Absolut empfehlenswert!!!

— claudi-1963

Wieder mega gut. Anfangs zwar etwas verwirrend, aber dieser Knoten löst sich im Laufe der Geschichte. Sehr spannend!

— faanie

Stöbern in Krimi & Thriller

Wie Wölfe im Winter

Lesenswerte postapokalyptische Dystopie in Eis und Schnee mit bildhafter einfacher Sprache für angenehme Lesestunden auf dem Sofa.

OliverBaier

Hangman - Das Spiel des Mörders

Nicht so gut wie Ragdoll. Etwas unübersichtlich, die Motivation des Täter überzeugt mich nicht, allerdings zwischendurch atemlose Spannung.

fredhel

Schlüssel 17

Hochspannender Thriller, den ich nur weiterempfehlen kann. Kann einen weiteren Band um die Ermittler rund um Tom Babylon kaum erwarten.

SaintGermain

Suizid

Insgesamt unterhaltend, aber leider etwas langatmig!

misery3103

Das Jesus-Experiment

Spannend, lesenswert, zum Glück nicht wahr

omami

In eisiger Nacht

Spannend und mit aktuellem Bezug.

Kuhtipp

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leider deutlich schwächer als Band 1

    Sechs mal zwei

    Lotta22

    09. January 2018 um 09:20

    Berger und Blom haben sich versteckt, im hohen Norden Schwedens. Denn sie werden nach dem letzten Fall vom Geheimdienst verfolgt. Dennoch wollen sie Desiree Rosenqvist helfen, als diese einen Brief bekommt, der Insiderinformationen zu verschiedenen Fällen enthält. Doch die Verfasserin kommt nicht dazu die beiden einzuweihen...Der Schreibstil von Arne Dahl ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Besonders in diesem Band sind die vielen tollen Beschreibungen von einem Schweden, welches im Schnee versinkt. Leider nehmen diese Beschreibungen auch ein wenig die Spannung heraus.Der Beginn der Story, so die ersten 30 Seiten sind extrem verwirrend. Das Gefühl kommt auf irgendetwas verpasst zu haben. Ganz langsam wird die Verwirrung aufgelöst. Insgesamt kommt leider nie richtig Spannung auf und dadurch auch nicht so fesselnd wie Band 1. So vergebe ich 3 von 5 Sternen und hoffe, dass der nächste Teil eher an Band 1 von der Spannung her anknüpfen kann.

    Mehr
  • Leider schwächer als Band 1 ...

    Sechs mal zwei

    angi_stumpf

    26. November 2017 um 03:17

    Der erste Band der Reihe „Sieben minus eins“ war wirklich superspannend und so war klar, dass ich auch den Nachfolger unbedingt lesen musste. Leider wurden insgesamt meine (zugegeben hohen) Erwartungen nicht ganz erfüllt. Es hat sehr lange gedauert, bis ich überhaupt halbwegs in die Handlung hineingefunden habe. Alles wirkt irgendwie verworren und unzusammenhängend. Sam Berger befindet sich nach dem Mord an einer Kollegin auf der Flucht. Begleitet wird er dabei von einer Undercoveragentin, die ebenfalls offiziell aus dem Dienst ausgeschieden ist. Als sie dann auch noch von Sams ehemaliger Partnerin „Deer“ den Auftrag bekommen, privat zu ermitteln, wird es stellenweise wirklich etwas unglaubwürdig, was für mich eher ins Genre „Thriller“ gehört und nicht in einen „Kriminalroman“.Überhaupt wirkt das ganze Buch viel mehr wie ein Thriller, es geht stellenweise sehr blutig zur Sache, die Ermittler befinden sich fast permanent selbst in Gefahrensituationen und von einem offiziellen Dienstweg ist auch wenig zu spüren. Doch recht fesselnd und spannend fand ich dann aber die zweite Hälfte des Buches, denn hier geht es dann Schlag auf Schlag und vieles wird klar. Allerdings ergibt sich am Ende wieder einiges, das man wieder nur als „Cliffhanger“ bezeichnen kann und ich hoffe schon jetzt, dass der dritte Teil wieder insgesamt so prima wird wie der erste. Lesen werde ich diesen auf jeden Fall, auch wenn ich dieses Buch etwas schwächer fand, aber ich muss unbedingt wissen, wie es mit Molly, Sam und Deer weitergeht.

    Mehr
    • 2
  • Wer ist Sam Berger?

    Sechs mal zwei

    FrauSchafski

    11. November 2017 um 08:49

    Was habe ich mich auf die Fortsetzung der Reihe rund um die beiden Ermittler Berger und Bloom gefreut. Schließlich hat mich der erste Teil völlig gefesselt und ich war begeistert von der darin aufgebauten Atmosphäre, die mir regelmäßig einen Schauer den Rücken hinunterlaufen ließ. Zu meinem großen Bedauern musste ich jedoch feststellen, dass der zweiter Teil nicht im Entferntesten an den Vorgängerband heranreicht.   Es gibt zwar auch dieses Mal wieder einen interessanten und ungewöhnlichen Fall zu lösen, der sich jenseits der bekannten Bahnen bewegt. An Einfallsreichtum mangelt es Herrn Dahl ganz sicher nicht. Auch die Ausgangslage scheint zunächst vielversprechend: Berger und Bloom werden polizeilich gesucht und müssen sich „unter dem Radar“ bewegen, was konkret bedeutet, dass sie sich jenseits des Polarkreises in eisiger Kälte verstecken. Kälte ist auch mit das Einzige, was ich bei der Lektüre verspürt habe, einerseits weil die Protagonisten dauernd frieren, andererseits, weil ich mit der Handlung insgesamt nicht richtig warm wurde.   Das lag in meinen Augen an zwei zentralen Problemen: 1. Fehlte mir die im ersten Teil so präsente, dichte Atmosphäre hier komplett. Also das, was den ersten Band zu einem tollen Leseerlebnis gemacht hat, war nicht mehr vorhanden. 2. War Bergers psychisch labiler Zustand sehr anstrengend. Anstrengend deswegen, weil ich zwischen seinen Visionen, Träumen und Wahnvorstellungen zeitweise völlig den Faden verloren habe. Diesen Effekt hat Dahl meiner Meinung nach zu übertrieben eingesetzt, der Leser bleibt irgendwann auf der Strecke. Hinzu kommt, dass mir nicht so ganz klar ist, warum diese Psychose überhaupt notwendig ist.   Fazit: Mit großem Bedauern vergebe ich nur mittelmäßige drei Sterne. Ja, ich hatte hohe Erwartungen und ja, die sind natürlich schneller zu enttäuschen. Ich könnte ja auch noch von der verworrenen Handlung absehen, wenn wenigstens die Atmosphäre genauso gut rüberkäme, wie im ersten Teil. Aber so konnte mich der zweite Teil einfach nicht überzeugen.  

    Mehr
    • 2
  • Typisch skandinavisch

    Sechs mal zwei

    Sigismund

    28. October 2017 um 16:43

    Wer noch nicht den ersten Band "Sieben minus Eins" von Arne Dahl um den Agenten Sam Becker gelesen hat, wird es beim jetzt neuen zweiten Band "Sechs mal Zwei" anfangs recht schwer haben, gibt es doch enge Bezüge. Erst nach dem ersten Drittel findet man sich in der neuen Handlung zurecht, deren Spannung dann aber stark ansteigt und den Leser wirklich packt. Es ist wieder ein typisch skandinavischer Thriller mit viel Schnee, viel Blut und viel Psycho. Erst gegen Ende löst sich das Verwirrspiel um den Serienmörder auf. Auch am Schluss kommt der Autor wieder auf Band 1 zurück und schickt seinen Helden in den Untergrund zurück. Schließlich soll ja auch Band 3 folgen. Mir hat Band 1 besser gefallen. Aber für Freunde des skandinavischen Thrillers ist "Sechs mal Zwei" genau richtig!

    Mehr
  • Typisch skandinavisch

    Sechs mal zwei

    Sigismund

    28. October 2017 um 16:40


  • Ein perfides Spiel ums nackte Überleben im winterlichen Schweden

    Sechs mal zwei

    claudi-1963

    24. October 2017 um 10:42

    "Die Eigenliebe bringt mehr Wüstlinge hervor als die Liebe." (Jean-Jacques Rousseau)Für Desiree Rosenqvist ist klar, den Brief, den sie in den Händen hält, hat jemand aus völliger Verzweiflung und wahnhaften Vorstellungen geschrieben. Den er enthält Details von einem Fall aus ihrer Vergangenheit, die nur der Mörder selbst wissen konnte oder ihr ehemaliger Partner Sam Berger. Deshalb kontaktiert sie auch, den aus dem Dienst ausgeschiedenen Sam Berger, der zusammen mit Molly Blom eine Detektei gründen wollte. Gemeinsam machen sich die Sam und Molly auf in den einsamen, winterlichen Norden Schwedens um die Verfasserin des Briefes zu besuchen. Doch jemand hat etwas dagegen das die beiden hinter den wahren Grund des Briefes kommt und schlägt die beiden nieder. Dabei verschwindet auch die Verfasserin und zurück bleiben am Ort Merkmale und jede Menge Fragen, die sie noch von einem alten Mordfall kannten. Doch das ist nicht Berger und Bloms einziges Problem, den auch der Geheimdienst verfolgt die beiden, so das sie immer unter dem Radar ihre Ermittlungen leiten müssen. Außerdem weiß Berger immer noch nicht, ob er Blom zu 100 % vertrauen kann. Dabei haben sie in ein Wespennest gestochen das erst der Anfang von einem großen Fall ist, für den beide schwer kämpfen müssen.Meine Meinung:Für dieses Buch ist es gut und wichtig das man den Vorband kennt und schon gelesen hat. Zwar wird in dem Band ein wenig die Geschichte was zuvor passiert ist angerissen, aber selbst ich hatte Schwierigkeiten am Anfang, bis ich drin war, obwohl ich den Vorband kannte. Doch dann mit der Fall wirklich rasant an Spannung zu und man ist wieder voll im Geschehen. Deshalb rate ich jedem Leser auch am Anfang einfach dran zubleiben, bis nach den ersten paar Seiten bis das Verwirrspiel aufgelöst wird. Auch die Beschreibung der kalten, winterlichen Atmosphäre Nordschwedens fand ich total bizarr und beeindruckend. Die Einsamkeit zweier Hütten in denen sich Berger und Blom vor dem Geheimdienst verstecken, war sehr gut dargestellt. Das Cover passt dadurch auch wieder sehr gut zum Inhalt. Die verschiedenen Handlungsstränge sind dann auch das, was das Verwirrspiel am Anfang erzeugt, was aber den Fall wiederum äußerst interessant macht. Man erlebt ein perfides Spiel zweier Psychopathen die mit Sam Berger, Desiree Rosenqkvist und Molly Blom ein Spiel ums nackte Überleben spielen. Und so ist am Ende mit dem Cliffhanger auch klar, das dies noch nicht das Ende ist und es sicher den nächsten Band gibt. Ich jedenfalls würde mich freuen und vergebe 5 von 5 Sterne für diesen meisterhaften Krimi.

    Mehr
  • Nicht immer schlüssig und mit Längen

    Sechs mal zwei

    michael_lehmann-pape

    Nicht immer schlüssig und mit LängenAuch wenn der Klappentext vom Duo Sam Berger und Molly Brown spricht, Ex Polizist und Ex Geheimdienstagentin, beide „unter der Hand“ von ihren ehemaligen Diensten gejagt, und auch wenn beide Figuren in diesem Thriller eng gemeinsam arbeiten, Bergers ehemalige Kollegin und Freundin „Deer“ gehört ebenso zum geheimen Ermittlerteam und beansprucht eine Perspektive im Buch durchaus für sich.Eine Ermittlung, die manches Mal wirkt, als hätte Dahl hier zu viel des Guten mit hineingepackt. Was vor allem lange Zeit eher unverbunden wirkend nebeneinander steht.Die Landschaft Schwedens und ein Serienmörder, den es in Schweden doch einfach nicht geben kann. Offiziell. Und dessen Hintergrund im Lauf der Zeit eher fragwürdig denn packend wird.Verdächtige über Verdächtige, die einer nach dem anderen aus verschiedenen Gründen ausfallen.Eine Schilderung der Arbeit der Spurensicherung, die Dahl zwar nicht breit, aber doch immer wieder in den Mittelpunkt rückt und fast so etwas wie Wunder an einem kleinen Fetzen eines kleinen Fadens irgendwo an der Wand eines Heizungskellers vollbringt.Zwei Gejagte, die doch eigentlich immer auf der Seite der „Guten“ standen.Eine Bedrohung für alle drei Ermittler, die alleine bereits als Thema für einen Thriller ausreichend gewesen wäre.Eine „dritte Partei“, die technisch versiert beobachtet (was nicht immer wirklich realistisch wirkt).BDSM Haltungen, Szenen, Erfahrungen, die weniger in den sexuellen Bereich wie bei „Fifty Shades of Grey“ abdriften, sondern sich vor allem im mentalen Bereich abspielen und weitgehend nur indirekt Thema im Thriller sind.Bis da eine gewisse Ordnung für den Leser entsteht und so manches Verhalten bei minus 30 Grad (was Duschen und Sport betrifft) für leichtes Kopfschütteln sorgt und bis ein gewisser Überblick über die Figuren neben den Hauptpersonen eintritt, vergeht einige Zeit. Was die Figuren im Buch nicht hindert, ein spontanes „Aha-Erlebnis“ nach dem anderen zu erleben, von denen manche eher an Prophetie denn an solide Ergebnisse von Ermittlungen grenzen.Beredt und bildkräftig, durchaus an den Personen interessiert (teilweise vielleicht gar zu viel an Aufhebens um manche Figuren betrieben wird) ergibt sich mit der Zeit ein dennoch durchaus interessanter Stoff, der sprachlich flüssig zu lesen ist.Echtes Tempo aber stellt sich selten ein, trotz ständiger Fahrten von hier nach da ist der Fortgang der Ereignisse eher gemächlich, daran ändern auch die hier und da eingestreuten „Aufgeregtheiten“ über Ermittlungsergebnisse und Fortschritte nicht unbedingt etwas.Dennoch, einige hervorragend gestaltete Szenen (der Besuch in einem Haus einer zwielichtigen Frau, das Finale, Szenen in der psychiatrischen Klinik) bieten dann doch auch knisternde Spannung und überraschende Auflösungen.Alles in allem solide Unterhaltung, die aber an die Fälle der „A-Gruppe“ mit ihren hoch individuellen Mitgliedern und komplexen Fällen nicht heranreicht.

    Mehr
    • 2
  • Kleeblatt ohne Glück

    Sechs mal zwei

    Lesemone

    19. September 2017 um 09:28

    Die Handlung des Buches ist sehr komplex und man muss als Leser ordentlich mitdenken. Wer den ersten Band nicht gelesen hat oder wenn das lesen, wie bei mir, schon länger her ist, dann wirkt der Anfang erst mal sehr verworren und undurchsichtig. Der Autor hat jedoch ein ganzes Kapitel in die Geschichte eingearbeitet, wo die wichtigsten Details vom Vorgängerband enthalten sind, so dass man die Hintergründe besser versteht bzw. das Wissen wieder aufgefrischt wird. Mit jeder neuen Erkenntnis von Blom und Berger denkt man einen Schritt näher an den Täter zu kommen, um dann aber festzustellen, dass alles was bisher geschah, umgeworfen wird. Selten habe ich einen so verzwickten Fall erlebt, bei dem sich dann die Ermittler gegenseitig noch misstrauen und man sich ständig fragt, ob das jetzt Realität, Traum oder Phantasie ist. Arne Dahl versteht es, den Leser zu fesseln und durch immer neue Fährten die Spannung aufzubauen, um dann in einem explosiven Schluss, alle Nebel zu lichten. Durch die eingestreuten Kapitel des unbekannten Beobachters, wird noch zusätzliche Spannung erzeugt. Bei diesem Buch darf man nicht nach „50“ Seiten aufgeben, das ergibt bei einem Thriller keinerlei Sinn. Der Mörder wird nun mal erst am Schluss entlarvt! Man muss von Anfang an mitdenken und darf nichts in der Schnelle überlesen, denn sonst verliert man den Anschluss! Dafür wird man dann mit einem sehr spannenden, hochkomplexen Fall belohnt, der auf einen weiteren Band hoffen lässt!

    Mehr
  • Sehr komplexer Kriminalroman

    Sechs mal zwei

    Lilli33

    17. September 2017 um 21:37

    Broschiert: 398 Seiten Verlag: Piper (1. September 2017) ISBN-13: 978-3492058117 Originaltitel: Hinterlands Preis: 16,99€ auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich Sehr komplexer Kriminalroman Inhalt: Der ehemalige Polizist Sam Berger und die ehemalige Geheimdienstmitarbeiterin Molly Blom sind auf der Flucht. Als Sams Kollegin Deer aka Desiré Rosenkvist einen seltsamen Brief erhält, in dem eine als Querulantin bekannte Frau Insiderwissen offenbart, bittet sie Sam und Molly, sich inoffiziell darum zu kümmern. Denn Deer ist angewiesen worden, offiziell nichts zu unternehmen. An der angegebenen Adresse erwartet das Ermittlerteam eine böse Überraschung … Meine Meinung: „Sechs mal zwei“ ist der 2. Band der Reihe um Sam Berger und Molly Blom. Die Rahmenhandlung des 1. Bandes wird hier fortgeführt, spielt aber nur eine geringe Rolle. Es ist natürlich immer besser, wenn man mit dem 1. Band in eine Reihe einsteigt, doch ist es hier nicht unbedingt notwendig. Es ist allerdings nicht sinnvoll, zuerst den 2. und dann den 1. Band zu lesen, da im 2. Band Details aus dem 1. Band verraten werden. Arne Dahl verlangt den Lesenden einiges ab. Der Einstieg ist in gewisser Weise verwirrend, da die beschriebenen Szenen sich nicht klar einordnen lassen. Hier hilft es, einfach drauf los zu lesen und es auf sich zukommen zu lassen. Nach und nach klärt sich dann alles und die einzelnen Puzzlesteinchen fallen an den richtigen Platz. Ich kann verstehen, dass manche Lesenden damit Probleme haben und lieber gleich alles verstehen wollen. Mir persönlich gefällt Arne Dahls Erzählweise aber sehr gut. So kann man wild mit spekulieren. Außerdem verbirgt sich quasi auch hinter jeder Sequenz, die sich nicht auf den ersten Blick offenbart, eine Überraschung. Mehr als einmal musste ich daher meine Vermutungen revidieren und in eine ganz andere Richtung denken. Konzentriertes Lesen ist nötig, um keine Details zu verpassen und schließlich alles richtig zusammensetzen zu können. Sam und Molly bekommen es mit einer unglaublich kalten und psychisch gestörten Person zu tun, die ihnen scheinbar immer einen Schritt voraus ist. Ihre Ermittlungen werden dadurch erschwert, dass sie sich eigentlich vor der Polizei und dem Geheimdienst verstecken müssen, da sie im Zusammenhang mit einem Ereignis aus dem 1. Band gesucht werden. Außerdem kann Sam Molly nicht hundertprozentig vertrauen. Zu viel ist zwischen ihnen passiert. Dies alles erhöht die Spannung noch, die sowieso schon da ist. Besonders gelungen sind auch die Beschreibungen der verschneiten Landschaft Lapplands. Hier wird man von der düsteren schwedischen Winteratmosphäre total gebannt und man wundert sich nicht, dass sie eine so kaltblütige Psyche hervorbringen kann. Fazit: Mir hat wie schon der 1. Band der Reihe auch der 2. ausgesprochen gut gefallen. Die Handlung ist rasant, spannend und nicht leicht zu durchschauen. Immer wieder erwartet die Lesenden eine neue überraschende Wende. Die Reihe: 1. Sieben minus eins 2. Sechs mal zwei ★★★★★ Herzlichen Dank an den Piper Verlag, der mir ein Exemplar dieses Buches zur Rezension zuschickte.

    Mehr
  • Atemlose Jagd durchs winterliche Schweden – hier ist Mitdenken angesagt!

    Sechs mal zwei

    Caillean79

    17. September 2017 um 19:04

    Atemlose Jagd durchs winterliche Schweden – hier ist Mitdenken angesagt! Puh, diesmal hat Arne Dahl mich fast kleingekriegt. Ich musste meine Gedanken ganz schön zusammennehmen, um in diesem Wirrwarr (richtige und falsche Fährten, Identitäten, Motiven…) nicht den Faden zu verlieren. Gleich zu Anfang lockte mich Herr Dahl auf die komplett falsche Spur, und während ich noch überlegte, wie es dazu kommen konnte, dass Hauptfigur Sam Berger vollgepumpt mit Beruhigungsmitteln versucht aus einer psychiatrischen Klinik zu fliehen, hatte ich schon fast die nächste wichtige Begebenheit verpasst / überlesen. Dahl fordert seine Leser wirklich sehr mit diesem hochkomplexen Thriller. Nach dem ersten Band hatte ich noch geschrieben „was auch immer er für Zeug genommen hat, bevor er diesen Roman (Sieben minus eins) schrieb – ich will, dass er sich Nachschub besorgt und sofort den zweiten Roman schreibt!“. Nun, das hat er getan, aber anfangs hatte ich die Befürchtung, er hat zu viel von dem „Zeug“ erwischt… es war doch schon sehr verwirrend, was da auf den ersten 100 Seiten passierte. Dennoch schafft Dahl es auch diesmal wieder, dass man sich auf die Story einlässt und sie entwickelt sich dann auch zu einem hochspannenden Psychogramm eines Serienmörders und seiner Beweggründe. Molly Blom bleibt weiterhin eine undurchschaubare Frau, die offenbar noch viele Geheimnisse verbirgt und auch Sam scheint sie weniger zu kennen, als er dachte. Deer ist und bleibt die „gute Seele“ der Romane. Bodenständig, ehrgeizig, treusorgende Mutter mit schlechtem Gewissen ob ihres Jobs, der viel Zeit und Nerven erfordert. Eine Figur, bei der man mal kurz durchatmen kann, denn wenigstens eine scheint hier tatsächlich das zu sein, was man von ihr glaubt. Auch dieser zweite Roman endet mit einem Cliffhanger und es wird deutlich, dass Teil 3 bereits geplant sein dürfte. Und obwohl das Buch mich teilweise verwirrt und auch teilweise überfordert hat – ich freue mich schon auf den dritten Band :-)

    Mehr
  • Tödliches Kleeblatt

    Sechs mal zwei

    MissNorge

    10. September 2017 um 18:35

    Kurz zur Geschichte(lt. Verlagsseite)Zwei Dinge sind Desiree Rosenqvist von der Stockholmer Polizei sofort klar: Der Brief, den sie in Händen hält, wurde in einem Zustand völliger Verzweiflung und Paranoia geschrieben. Und er enthält Details eines ihrer alten Mordfälle, die nur der Mörder selbst oder eine ihm vertraute Person kennen kann. Desiree kontaktiert Sam, der zusammen mit Molly Blom in den schwedischen Norden aufbricht, um die Verfasserin des Briefs zu finden: Wer ist sie, und warum wendet sie sich an Desiree und Sam? Jemand aber scheint sie um jeden Preis davon abhalten zu wollen, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Doch das ist nicht Berger und Bloms einziges Problem – denn nach den Enthüllungen ihres letzten Falls werden sie auch vom schwedischen Geheimdienst verfolgt. Und sie wissen nicht einmal, ob sie einander vertrauen können.Meine MeinungEndlich hat Arne Dahl den zweiten Band dieser Krimi-Serie vorgelegt und ich muss sagen, es ist schon eine Weile her das ich Band 1 gelesen hatte und hier hat mich zu Beginn die neue Geschichte vollkommen überfordert. Ich hatte keinen richtigen Bezug mehr zu den Personen und deren Verbindungen. Denn am Anfang besteht die Story aus vielen Abschnitten die ich weder als Lüge, Wahrheit oder Traum einordnen konnte. Alles kam mir so vor, als würde ich das Buch durch einen Nebelschleier lesen und irgendwann erhoffte ich mir, das endlich die Sonne den Nebel vertreibt und ich muss sagen, ab Seite 100 etwa wurde ich dann belohnt für das Durchhaltevermögen. Ab diesem Moment hatte mich die Erzählung im Griff und da war er wieder, der Arne Dahl, den ich so gerne lese. In letzter Zeit habe ich selten so einen Krimi gelesen, der mit jeder neuen Erkenntnis alles Vorangegangene wieder komplett umgeworfen hat und ich wieder alles in Frage stellte, was ich vor einer Seite noch gelesen hatte. Diese Tatsache liest sich nun so, das man bestimmt den Überblick verlieren könnte, aber nein, hier zeigt Arne Dahl wieder sein wahres Können. Er schafft es, mich wieder mit sein Wendungen und den landschaftlichen Beschreibungen der Einöde Lapplands zu begeistern. Bei einigen eigenartigen Vorgehensweisen dachte ich noch, was soll das denn nun wieder, das passt doch nicht ins aktuelle Geschehen der Geschichte und doch hat es sich im Nachhinein als grandiose Idee entpuppt. Sehr ungewöhnlich und spannend empfand ich diesmal, das man Sam Berger und Molly Blom ja eigentlich als gutes Team kennt, aber hier hat der Autor gegenseitiges Misstrauen und verstreute Zweifel eingebaut, das dem Ganzen nochmals eine andere Sichtweise nahe brachte. Man könnte fast denken, das die beiden Bände erst das Vorgeplänkel zu den kommenden, erscheinenden Büchern sind. Ich hoffe es, denn ansonsten würde mich Herr Dahl doch sehr enttäuschen und das möchte ich mir nicht vorstellen.FazitArne Dahl schafft es immer wieder mich zu überraschen, mich zu überrumpeln und mich zu begeistern. Seinen Schreibstil empfinde ich als packend und oftmals so düster und beklemmend wie Schweden im tiefsten Winter. Ich bin schon sehr auf Band 3 gespannt, denn diese Reihe werde ich auf alle Fälle weiterhin verfolgen.

    Mehr
  • Erneut Drei plus ein halber Stern für die Sechs mal zwei

    Sechs mal zwei

    sapperlot

    03. September 2017 um 10:05

    Da ich den ersten Band der Berger & Blohm Reihe von Arne Dahl erst vor zwei Wochen gelesen habe, habe ich den Vorteil, dass mir die Personen und der vorhergehende Fall noch ganz frisch im Gedächtnis sind. Und ich bin sehr froh darüber, dass mir noch vieles in Erinnerung ist weil der Beginn in diesen zweiten Band sehr verwirrend ist und Arne Dahl den Lesern den sicheren Boden unter den Füssen wegzieht. Irgendwie ist alles wie im Delirium und vieles spielt sich wie in Traumsequenzen ab. Vollkommen konfus und wie hinter einem einem nebulösen Schleier verborgen spielen sich Szene für Szene ab und ich habe versucht herauszufinden, was zum Teufel mir der Autor da zum Lesen vorsetzt. Nach und nach klären sich die Nebelschleier auf und als Leser fasst man festen Tritt und kann sich ganz dem Geschehen widmen.Sam Berger und Molly Blom sind nicht mehr im Polizeidienst bzw. beim Geheimdienst und sie müssen erstmal von der Bildfläche verschwinden und untertauchen. (Das hat mit dem üblen Cliffhanger ganz am Ende des ersten Bandes zu tun) Der Geheimdienst fahndet nach den Beiden und dank Mollys spezifischem Wissen können sie sich unbemerkt in die klirrend kalte schwedischen Einöde zurückziehen. Sie stehen dennoch in Kontakt mit Deer (Desiree Rosenqvist) die einen komischen Brief erhält der mit eindeutig zweideutigen Textpassagen gespickt ist der auf Sam, seine aktuelle vertrackte Lage sowie einen alten Kriminalfall Bezug nimmt. Molly und Sam besuchen die Verfasserin des Briefes und geraten in eine desaströse Lage und sind fest als Hauptverdächtige in einen Mordfall verstrickt. Ganz so wie das eine unbekannte und bösartige Person geplant hat. Nun müssen sie sich aus ihrem geheimen Versteck selbst aus der misslichen Situation helfen. Sie werden bei ihren Unternehmungen aber genau beobachtet ...Ganz ehrlich, dieser Kriminalfall und das Handlungsgerüst wirken auf mich arg konstruiert. Deer, Molly und Sam müssen sehr intelligente Protagonisten sein, sie kommen im Verlauf der Geschichte auf Entscheidungen / Gedankengänge / Lösungen deren Grundlage mir manchmal verborgen blieb und Stellenweise habe ich den Überblick nach dem "Warum jetzt gerade das geschieht was geschieht" verloren. Um alles gedanklich halbwegs einsortieren zu können, musste ich ab und zu zurückblättern und Passagen mehrfach lesen. Vieles ist nicht so wie es scheint aber bis zum Schluss ergibt aber dennoch ein ganzheitliches Gebilde.Meine Vermutung: Diese beiden ersten Bände sind nur Etappen auf einem Weg zu einer grossen Sauerei die wahrscheinlich bis in höchste schwedische Kreise reicht. (Geheimdienst/Polizei? Wirtschaft? Politik?) Arne Dahl hat ein den jetzigen Fällen übergeordnetes Konstrukt geplant und führt uns Leser nun Stück für Stück an die skandalträchtige Wahrheit heran. Und nur weil ich das vermute und wissen will was Dahl da für ein richtig grosses Wespennest in petto hat bleibe ich an der Serie dran. Wäre es nur lose Aneinanderreihung von Kriminalfällen würde das Handtuch werfen und aus der Serie aussteigen.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks