Arne Dahl Tiefer Schmerz

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Inhaltsangabe zu „Tiefer Schmerz“ von Arne Dahl

Ein toter Nobelpreiskandidat und eine bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leiche in einem Stockholmer Freizeitpark – haben sie etwas miteinander zu tun? Fieberhaft suchen die Sonderermittler um Paul Hjelm und Kerstin Holm nach dem Verbindungsglied in einer bizarren Mordserie. Der Fall führt sie nicht nur durch halb Europa, sondern auch in die Vergangenheit, bis hin zu einem monströsen Verbrechen vor langer Zeit.

Dahl war schon besser.

— frigomann
frigomann

Ein Krimi, der tief in die schwedische Vergangenheit führt - lesenswert, aber recht brutal.

— Barbara62
Barbara62

Viele Stränge gekonnt zusammengeführt. Souveräner Krimi.

— Gulan
Gulan

Dichter Erzählstil, Wortspiele und Wissenswertes der schwedischen Geschichte in einem Krimi: Typisch Dahl, sehr empfehlenswert!

— fcbfrosch
fcbfrosch

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  • Spuren in die Vergangenheit

    Tiefer Schmerz
    Barbara62

    Barbara62

    04. June 2016 um 18:15

    Im vierten Band von Arne Dahls Reihe um das Stockholmer A-Team der Reichskriminalpolizei geht es um Frauenhandel in der Ukraine, NS-Forscher und die Verwicklung schwedischer Wissenschaftler und die organisierte Kriminalität in Italien. Zu Beginn werden menschliche Knochen im Vielfraßkäfig in Stockholms Freizeitpark gefunden. Das Opfer wurde kopfunter an den Zaun gehängt. Immerhin hatte es noch die Zeit, die 5 Buchstaben „EPIVU“ in den Sand zu schreiben. Dieselben Buchstaben findet man bei einem 90-jährigen Hirnforscher und Nobelpreiskandidaten, einem ehemaligen jüdischen KZ-Häftling. Auch er wird ermordet aufgefunden, kopfunter aufgehängt auf einem jüdischen Friedhof, eine lange Nadel im Kopf. Aus anderen Städten Europas werden ähnliche Morde gemeldet. Wie hängen die Morde zusammen und warum wurden sie so überaus brutal verübt? Und wie passt das Verschwinden zweier Prostituierter aus einem Asylbewerberheim dazu? Spuren führen nach Italien, wo ein Mitglied des A-Teams gerade verlängerte Ferien verbringt. Wieder ein sehr spannender, anspruchsvoller, aber auch überaus brutaler Dahl-Krimi, bei dem es keine einfachen Lösungen gibt und alles seine Ursprünge in der Vergangenheit hat.

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  • Ein Fall, der in die schwedische Zeit des Nationalsozialismus führt.

    Tiefer Schmerz
    fcbfrosch

    fcbfrosch

    25. July 2013 um 15:58

    Darum geht es: Ein Zuhälter wird in wenigen Einzelteilen im Vielfraß-Gehege in einem Stockholmer Freizeitpark aufgefunden. Wenige Tage baumelt die Leiche eines über 80-Jährigen Nobelpreiskandidaten an den Füßen aufgehängt auf dem jüdischen Friedhof über einem Grab: Und die A-Gruppe steht vor der Frage, wie diese beiden so unterschiedlichen Menschen Opfer desselben Mörders werden konnten.   Meine Bewertung: Manchmal häufen sich in meinem Leben Themen ganz ungewollt. So habe ich erst letzte Woche das Tagebuch von Lena Muchina gelesen, die die Blockade in Leningrad während des 2. Weltkrieges überlebt hatte. Aus einem mir unergründbaren Impuls heraus entschied ich mich als Nachfolgebuch dann für den vierten Teil der A-Gruppen-Reihe Arne Dahls. Und plötzlich war auch hier das Thema der Judenverfolgung und des 2. Weltkrieges aktuell. Für mich kristallisierte sich der vierte Fall für Hjelm, Holm und Söderstedt zu meinem bisherigen Favoriten. Das ist sicher dem Thema geschuldet, für das ich mich sehr interessiere. Und zum zweiten ist es wieder ein typisches Buch der Reihe: Voller Wortspiele, intensiver und detaillierter Beschreibungen und den liebgewonnenen Charakteren, die ich auch gern mal treffen würde. Wer also gerne Arne Dahl liest, wird auch an diesem Buch seine Freude haben. Natürlich geht es nicht nur um den Fall, sondern auch die Figuren entwickeln sich weiter. So steckt Kerstin in einer Krise, und Sara und Jorge liefern sich kleinere, harmlose Ehekämpfe. Hultin indes plagt sich mit der Angst vorm Schlaganfall und sinniert über Zeitlöcher, in die er immer mal wieder hineingerät. “Wohin die Zeit verschwunden war, würde er, so souverän er als Detektiv auch sein mochte, nie ergründen können. Diese Lücken in der Zeit gehörten zu den großen Rätseln des Lebens.” (Arne Dahl, Tiefer Schmerz, S. 61)   Aus meiner Sicht heraus gewinnt die Reihe vor allem durch die dichten Erzählpassagen, in denen tiefgründige Gedanken erkundet werden, in denen sich die Figuren mit sich selbst auseinandersetzen, sie zu amüsanten, lustigen oder ernsten Handlungslinien kommen oder in denen einfach schön erzählt wird: über Hintergründe der Tat, der Opfer und was sich um den Fall herum alles erzählen lässt. Es gibt Bücher, da purzeln die Dialoge nur so aus den Seiten heraus und treiben die Handlung voran. Bei Arne Dahl ist es ganz anders und das gefällt mir. Die Spannung schleicht sich leise wie eine Katze heran und ehe man es sich versieht, hängt man in der Geschichte drin und kann nicht mehr aufhören, bis sie zu Ende ist.   Fazit: „Tiefer Schmerz“, der vierte Fall für das Stockholmer A-Team, das um die Aufklärung internationaler Verbrechen bemüht ist, reist thematisch in die nationalsozialistischen Hintergründe Schwedens und Finnlands. Für mich ein interessantes Thema. Und dank der gewohnt witzigen, dichten Sprache hat sich Buch 4 zu meinem bisherigen Favoriten der Reihe herauskristallisiert. Und was Vielfraße sind, weiß ich jetzt auch. Also alles in allem für Arne Dahl Fans absolut keine Enttäuschung und wieder ein interessantes Thema schwedischer Geschichte! Lesenswert.

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  • Rezension zu "Tiefer Schmerz" von Arne Dahl

    Tiefer Schmerz
    Buechereule

    Buechereule

    24. November 2009 um 21:13

    Klappentext: Ein toter Nobelpreiskandidat und eine verstümmelte Leiche in einem Stockholmer Freizeitpark – haben sie etwas miteinander zu tun? Fieberhaft suchen die Sonderermittler um Paul Hjelm und Kerstin Holm nach dem Verbindungsglied in einer bizarren Mordserie. Der Fall führt sie durch halb Europa bis hin zu einem monströsen Verbrechen vor langer Zeit. Inhalt: Wo ist der Zusammenhang zwischen dem bestialischen Mord an einem international agierenden Zuhälter, der in Skansen – einem Zoo in Stockholm – den Vielfraßen zum Fraß vorgeworfen wurde und dem Mord an einem 90jährigen Gehirnforscher und Nobelpreiskandidat, der aufgehängt an einem Baum auf dem jüdischen Friedhof gefunden wird? Paul Hjelm und Kerstin Holm, Ermittler bei der A-Gruppe, einer Spezialeinheit der schwedischen Kriminalpolizei – die Verbrechen von internationalen Charakter auflösen, machen sich mit ihren Kollegen an die Arbeit das Rätsel zu lösen. Erst der Mord an einem Kleinkriminellen in der Stockholmer U-Bahn, der kaltblütig von einer Frau zusammengeschlagen und auf die Gleise geworfen wurde, bringt sie auf eine erste Spur. Diese Spur führt sie durch halb Europa und das was sie herausfinden schockiert sie zu tiefst… Meinung: Arne Dahls „Tiefer Schmerz“ ist der vierte Band um die A-Gruppe, einer Spezialeinheit der schwedischen Polizei. Wie auch seine Vorgängerromane brilliert er durch temporeiches erzählen und den verschiedenen Handlungssträngen. Auch die derbe und heftige Art der Beschreibung einzelner Szenen ist wiederum vorhanden. Arne Dahl wirft auch in diesem Krimi um Paul Hjelm und Kerstin Holm wieder einen kritischen Blick auf die schwedische Gesellschaft und scheut auch nicht davor zurück der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Nicht nur das kritische fasziniert einen, sondern auch das er die einzelnen Charakter immer deutlicher darstellt. Sei es Hultin, den alten Chef der A-Gruppe, mit seinen Gedächtnisproblemen oder Waldemar Mörner, der Polizeidirektor, mit seinem Hang zur Überheblichkeit und Selbstdarstellung. Die einzelnen Charaktere gewinnen immer mehr an Konturen und kommen so dem Leser näher. Ein spannendes Buch mit vielen Handlungssträngen, die sich zum Ende hin auflösen. Empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Tiefer Schmerz" von Arne Dahl

    Tiefer Schmerz
    greteb

    greteb

    03. June 2009 um 13:54

    Kestin Holm in der Metamorphose, alle im Umbruch, was kommt jetzt?
    Morde in Stockholm, das A.Team sucht den Zusammenhang. Skurille Morde, ein Kokainschnupfer wird von Vielfrassen aufgefressen.
    Sapnnend mythologisch, philosophisch.

  • Rezension zu "Tiefer Schmerz" von Arne Dahl

    Tiefer Schmerz
    andreadressler

    andreadressler

    07. December 2008 um 16:32

    Spannender Schwedenkrimi -der dritte von Arne Dahl und wärmstens zum Weiterlesen empfehlenswert !

  • Rezension zu "Tiefer Schmerz" von Arne Dahl

    Tiefer Schmerz
    Gruenente

    Gruenente

    20. December 2007 um 18:02

    Spannender Krimi
    Schöne Krimireihe (erinnert mich etwas an den Adler, dänische Krimireihe aus dem ZDF)
    Die Sache mit dem Vielfraß ist ein wenig skurril.