Arne Dahl Totenmesse

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Inhaltsangabe zu „Totenmesse“ von Arne Dahl

Ein brutaler Banküberfall samt Geiselnahme in Stockholms Nobelviertel Östermalm eröffnet für die Sonderermittler um Kerstin Holm und Paul Hjelm die gnadenlose Jagd nach einer geheimen Formel, für die viele Leute über Leichen gehen würden. Der raffiniert verschachtelte Fall, der die geballte Kompetenz des Stockholmer A-Teams erfordert, führt bis nach Wolgograd und zurück in die Zeit des Kalten Krieges.

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  • Skandinavienkrimi

    Totenmesse

    Tara01092012

    22. July 2016 um 07:56

    Vorab sollte man hier vielleicht erwähnen, dass es sich um einen Skandinavienkrimi handelt ... Dieses Buch ist nicht der erste Teil, man kann es zwar einzeln lesen, wird aber ein wenig Schwierigkeiten mit den Personen und den Verhältnissen haben... also besser vorangehende Teile erst lesen! Das Buch ist spanndend und sehr interessant ... durchweg durch das ganze Buch ist Spannung vorhanden und als Leser ist man ständig am fiebern... Ein sehr spannender und lesenswerter Krimi... Nicht so gut gefallen hat mir, dass die eigentliche Tat (ein Banküberfall) die Ermittlungen in frühere Zeiten führt... und hier kam dann nicht irgendein früherer Fall, sondern es geht in den kalten Krieg zurück... Sicherlich wird das dem ein oder anderen sehr gefallen, ich bin jedoch kein so Fan von historischen Elementen ...

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  • Ein durchwachsener Krimi

    Totenmesse

    Aurora

    01. January 2016 um 11:57

    In diesem Buch gibt es prositive, aber auch negative Aspekte für mich. Dazu möchte ich vorab erwähnen, dass dies mein erstes Buch von Arne Dahl ist und ich während des Lesens feststellte: Moment mal, da werden ständig Ereignisse erwähnt, die in dem Buch gar nicht vorkomen. Ein Blick auf die Kurzvita klärte mich schließlich auf, dass es sich hierbei um eine ganze Buchreihe handelt. Doch nun zu meinen Eindrücken von diesem Buch: Am Anfang empfand ich es als sehr wirr - jedes Kapitel eine andere Szenerie mit anderen Personen, die schneinbar nichts miteinander zu tun haben. Das ist ja an sich nicht schlimm, es gibt einige Bücher, in denen diese einzelnen Szenen erst nach und nach zueinander finden. Genauso ist es auch hier und irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem alles Vorangegangene einen Sinn ergibt. Hin und wieder werden auch reale, noch nicht lange zurückliegende Ereignisse in die Handlung mit eingebracht. So etwas kann mitunter ja auch ganz lehrreich sein, doch wenn das über mehrere Seiten geht oder gar ein ganzes Kapitel füllt, empfinde ich persönlich das eher als nervend. Denn wie bereits erwähnt, sind schon die einzelnen Kapitel völlig unterschiedliche Handlungen, die man im Kopf behalten muss, um den Zusammenhang zu verstehen, wenn diese Handlung sich später fortsetzt. Kommen dann aber noch - wenn ich das jetzt mal etwas plump ausdrücken darf - Lexikontexte hinzu, deren reale Handlungen prinzipiell jedem bekannt sein sollten, ist so etwas sehr störend. So etwas liest sich dann wie ein ausgeknautschter Kaugummi. Man kennt alles bereits aus den Medien, weiß demnach auch, worum es geht und dann wird hier noch einmal alles aufgeführt. Während solcher Szenen denke ich mir dann immer: "Mann, ja doch, weiter im Text!" Ich finde halt, so etwas sollte - wenn überhaupt - Randinformationen bleiben. Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich anderweitig informieren. Als beste Zwischenszene finde ich das Tagebuch. Zwar fragt man sich zuerst auch: Warum? Wieso? Weshalb? Doch stellt sich genau dieses Tagebuch als Schlüssel für alle Ereignisse heraus, mit denen sich die Stockholmer A-Gruppe herumschlagen muss. Da mir die Haupthandlung wirklich sehr gut gefällt, werde ich mir wohl früher oder später weitere Bücher dieser Reihe zulegen.

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  • Cilla Hjelm entrinnt nur kurz dem Status einer Staffagefigur

    Totenmesse

    TochterAlice

    15. June 2015 um 11:18

    Cilla Hjelm entrinnt nur kurz dem Status einer Staffagefigur, da der Banküberfall, bei dem sie als Geisel genommen wird, nur eines von vielen Puzzleteilen im aktuellen Fall - nunmehr dem siebten - der Stockholmer A-Gruppe um Kerstin Holm ist. Das spurlose Verschwinden der Täter nach der Befreiung der Geiseln leitet die streckenweise recht verwirrende Handlung in Arne Dahls neuestem Krimi Totenmesse erst so richtig ein. Auch in diesem neuen Teil der Serie geht der Autor oft extrem detailliert auf das Eigenleben seiner Figuren ein: wie immer sucht er sich nicht nur einige wenige aus, sondern konfrontiert den Leser gleich reihenweise mit Schicksalen. Gelegentlich überdeckt dies die durchaus spannende Handlung des eigentlichen Kriminalfalls. Der Leser wird mit unterschiedlichen Szenarien konfrontiert, die meines Erachtens nicht immer die Handlung bereichern - so wirkt die Rede des amerikanischen Präsidenten zum Irak-Krieg eher deplaziert, vor allem im Hinblick auf die weitere Entwicklung und die wahrhaft fulminante Schlussphase, für die dieser Part aus meiner Sicht komplett ohne Bedeutung ist.. Insgesamt gesehen jedoch strickt Dahl aus den verschiedenen Patchworkflicken einen Fall, den es sich zu lesen lohnt. Aus meiner Sicht ist es beachtlich, dass bei einem Buch mittlerer Länge keiner der maßgeblichen Erzählstränge, auch im Hinblick auf die Personenbeschreibungen, offen bleibt. So ist das eigentliche Ende des Buchs eher unspektakulär, wirkt dadurch jedoch umso eindringlicher.

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    hanniball

    23. April 2012 um 10:57

    *Schwedischer Politthriller der Extraklasse* Der nunmehr siebte Fall um den Ermittler Paul Hjelm und seine Mitarbeiter dreht sich zunächst um einen "simplen" Banküberfall in Stockholm, in dem Pauls Noch-Frau Cilla als Geisel verwickelt ist. Geistesgegenwärtig gelingt es Cilla, mit ihrem Handy einen "Livemitschnitt" an ihren Mann zu senden, so dass die Polizei auf diese Weise wichtige Informationen erhält und den Banküberfall und die Geiselnahme schnell beenden kann. Bloß: Wo sind die Geiselnehmer? Bei der Durchsicht der Videoaufnahmen fällt dann ein unbekannter, zusätzlicher Polizist auf. Genau dieser Polizist nimmt die Gefangenen in Gewahrsam und verschwindet. Schnell stellt sich heraus, dass die Geiselnehmer im wesentlichen nicht an dem erpressten Geld interessiert waren. Aber woran dann? Arne Dahl verwebt in der Totenmesse zahlreiche Handlungsstränge zu einem komplexen Politthriller der Extraklasse, der sich vielleicht nicht mal eben schnell nebenher lesen lässt, der aber den Aufwand lohnt, auch mal zurückzublättern, eine Stelle noch mal genauer zu lesen oder zu überdenken. Wie auch in den anderen Bänden schafft Arne Dahl es, seine Personen glaubwürdig zu beschreiben, wobei er sie in ihrer Komplexität und teilweise auch in ihrer Zerrüttung fast seziert, ohne dass es übertrieben wirkt. Insgesamt hat mich die Totenmesse begeistert, ein Buch, das ich sicher noch öfter lesen werde.

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    Boris

    28. November 2011 um 19:39

    Achtung: dies ist keine Rezension! Nur ein paar lose Bemerkungen...OK...mal will schon wissen wie der Autor das schafft alles zusammenzuschnüren. Stalingrad, Golfkrieg, Öl, Wasserstofftechnik, Bankraub, Geiselnahme, und , und, und... Deswegen ließt man die 400 Seiten. Aber: das Ganze ist so konstruiert! Müssen sich Krimiautoren wirklich immer absurdere Plots ausdenken? Heute"nur" von einem Mord zu erzählen geht wohl gar nicht mehr. Dieser ist gar nicht so bluttriefend, in "Dunkelziffer" legt Dahl dann nach, aber er ist...."absurd"...mir fällt keine anderes Wort dafür ein. Irgendwie verschwendete Zeit....für mich!!!

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    Jiline

    07. September 2011 um 17:23

    Beginnt mit einem gewöhnlichen Bankraub. Die Grund dafür liegt jedoch lange in der Vergangenheit zurück - zu Zeiten des Kalten Kriegs und noch viel früher. Spionage und Geheimdienst mischen mit und geben dem Krimi seine Spannung und mittendrin dabei ein mutige Frau die sich auch von ihrem Ex-Mann nicht unterkriegen lässt.

  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    Toschi3

    26. June 2011 um 14:12

    Das A-Team ermittelt zum 7. Mal: Bei einem Banküberfall wird die Exfrau von Paul, einem ehemaligen A-Team-Mitglied, als Geisel genommen. Trotz der gefährlichen Situation schafft sie es, mit ihrem Handy wichtige Informationen an das Team zu geben. Aber was ist das Ziel der Bankräuber und was hat das alles mit dem 2. Weltkrieg, zu dessen Zeit die Parallelhandlung spielt, zu tun? Arne Dahl ist einer von unzähligen skandinavischen Schriftstellern, aber ein sehr guter, denn immerhin hat er es geschafft, seiner Leserschaft mit TOTENMESSE schon den 7. Fall um das A-Team vorzulegen. Für mich ist es der erste Krimi von ihm und trotzdem hatte ich keine Mühe, in das Team hineinzufinden. Zwar spielen einige persönliche Verbindungen eine Rolle, aber diese sind ausreichend erläutert. Für Fans des Teams sind die persönlichen Beziehungen der Ermittler untereinander sicher einfacher zu verstehen. Das Buch liest sich sehr flüssig und die gut 400 Seiten sind schnell ausgelesen. Dazu tragen auch die angenehm kurz gehaltenen Kapitel bei. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass die Dahl-Reihe sehr spannend ist, fand ich die Handlung und die Verknüpfung verschiedener Geschehnisse etwas verwirrend. Ich glaube, hier wollte der Autor etwas zu viel des Guten. Die Ecken, über die der Fall vom Zweiten Weltkrieg zum Ziel der Bankräuber führt, sind doch etwas zahlreich und wirken arg konstruiert. Das tut dem Gesamteindruck nicht ganz so gut. Fazit: Auch wenn die Handlung spannend war, ist der hier hoffentlich einer der etwas schwächeren Dahl-Krimis: Ich werde mich auf jeden Fall noch an weiteren Fällen des A-Teams versuchen.

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    Aurora

    29. March 2011 um 19:22

    In diesem Buch gibt es prositive, aber auch negative Aspekte für mich. Dazu möchte ich vorab erwähnen, dass dies mein erstes Buch von Arne Dahl ist und ich während des Lesens feststellte: Moment mal, da werden ständig Ereignisse erwähnt, die in dem Buch gar nicht vorkomen. Ein Blick auf die Kurzvita klärte mich schließlich auf, dass es sich hierbei um eine ganze Buchreihe handelt. Doch nun zu meinen Eindrücken von diesem Buch: Am Anfang empfand ich es als sehr wirr - jedes Kapitel eine andere Szenerie mit anderen Personen, die schneinbar nichts miteinander zu tun haben. Das ist ja an sich nicht schlimm, es gibt einige Bücher, in denen diese einzelnen Szenen erst nach und nach zueinander finden. Genauso ist es auch hier und irgendwann wird ein Punkt erreicht, an dem alles Vorangegangene einen Sinn ergibt. Hin und wieder werden auch reale, noch nicht lange zurückliegende Ereignisse in die Handlung mit eingebracht. So etwas kann mitunter ja auch ganz lehrreich sein, doch wenn das über mehrere Seiten geht oder gar ein ganzes Kapitel füllt, empfinde ich persönlich das eher als nervend. Denn wie bereits erwähnt, sind schon die einzelnen Kapitel völlig unterschiedliche Handlungen, die man im Kopf behalten muss, um den Zusammenhang zu verstehen, wenn diese Handlung sich später fortsetzt. Kommen dann aber noch - wenn ich das jetzt mal etwas plump ausdrücken darf - Lexikontexte hinzu, deren reale Handlungen prinzipiell jedem bekannt sein sollten, ist so etwas sehr störend. So etwas liest sich dann wie ein ausgeknautschter Kaugummi. Man kennt alles bereits aus den Medien, weiß demnach auch, worum es geht und dann wird hier noch einmal alles aufgeführt. Während solcher Szenen denke ich mir dann immer: "Mann, ja doch, weiter im Text!" Ich finde halt, so etwas sollte - wenn überhaupt - Randinformationen bleiben. Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich anderweitig informieren. Als beste Zwischenszene finde ich das Tagebuch. Zwar fragt man sich zuerst auch: Warum? Wieso? Weshalb? Doch stellt sich genau dieses Tagebuch als Schlüssel für alle Ereignisse heraus, mit denen sich die Stockholmer A-Gruppe herumschlagen muss. Da mir die Haupthandlung wirklich sehr gut gefällt, werde ich mir wohl früher oder später weitere Bücher dieser Reihe zulegen.

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    Lilli33

    11. March 2011 um 13:52

    Mein erster Dahl Die A-Gruppe hat bereits sechs Fälle gelöst, die ich leider noch nicht kenne. Für das Verständnis dieses Romans sind sie jedoch ohne größere Bedeutung. Der 7. Fall der A-Gruppe beginnt mit einem Banküberfall in Stockholm. Die Täter nehmen neun Geiseln, stellen aber keine Forderungen. Unter den Geiseln befindet sich auch Cilla Hjelm, deren Ex-Mann ein Internermittler der Polizei ist und mit der A-Gruppe zusammenarbeitet. Mithilfe ihres Handys gelingt es ihr, der Polizei Informationen aus dem Inneren der Bank zukommen zu lassen. Schließlich wird die Bank von einem Einsatzkommando gestürmt, die Täter festgenommen und die Geiseln befreit. Trotzdem sind die Täter unauffindbar. Irgendwas läuft hier schief… Der Fortgang der Handlung wird immer wieder durch Tagebucheinträge eines bisher Fremden während des Zweiten Weltkriegs in Russland unterbrochen. Arne Dahl gelingt es tadellos, die einzelnen Handlungsstränge zu einem spannenden Politthriller zu verknüpfen, wenngleich die vielen Personen und Erzählperspektiven anfangs ein wenig verwirrend wirken. Aber Durchhalten lohnt sich hier wirklich, und am Schluss ist alles klar, sogar der Himmel. Fazit: Mein erster Dahl, aber sicher nicht mein letzter!

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    hellokaddi

    09. January 2011 um 20:47

    Ich mag die A-Truppe sehr, aber diesmal war es einfach im Vergleich zu den bisher erschienen Fällen irgendwie schwerfällig. Klar war es wieder spannend aber es wirkte einfach zu konstruiert und zu verkopft. Mir hat diesmal auch ein bisschen der Blick in die Charaktere der einzelnen A-Truppen-Mitglieder gefehlt. Bin dennoch gespannt auf den nächsten Arne Dahl Krimi.

  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    nutellabrot86

    31. December 2010 um 12:23

    Totenmesse ist der 7. Teil der Paul Hjelms- Reihe des Autoren Arne Dahl. Ich lese sehr gerne skandinavische Krimis und war gespannt auf dieses Buch. Durch das Internet bin ich auf den Autoren aufmerksam geworden und Totenmesse war mein erstes Buch. Das Buch beginnt mit einem Banküberfall im vornehmen Stockholmer Viertel Östermalm. Zwei Maskierte Männer stürmen mit Maschinenpistolen brutal in die Bank. Zunächst scheint es ein „normaler „ Banküberfall zu sein, doch schnell stellt sich heraus, dass die beiden Maskierten mehr wollen als nur Geld. Nach einiger Zeit nehmen ziehen sich gewisse Fäden zwischen den einzelnen Handlungen und Orten in diesem Buch. Es fiel mir etwas schwer, den Zusammenhang manchen Stellen zu verstehen, da ich die Vorgänger dieser Bücher nicht gelesen habe. Zwischendrin sind immer wieder Tagebucheinträge von 1941/42 eingeflochten, die für mich zunächst keine Unbedeutsam waren, zum Ende hin aber doch ihren Sinn und Zweck fanden. Weiterhin erhält der Leser zwischendurch auch Einblicke in das Privatleben der Mitglieder des Teams, was ich besonders interessant fand und der Geschichte noch eine andere Note gab. Die Sprache des Schriftstellers ist für mich etwas schwierig, viele Worte habe ich noch nie gehört, verstand ich nicht und so fehlte mir teilweise der Zusammenhang in den Sätzen. Außerdem hatte ich mit den vielen ausländischen Namen und Orten/Städten schwierigkeiten.Die Spannung entwickelt sich mit der Zeit, so dass man es nicht so früh aus der Hand legen sollte. So auch die einzelnen Zusammenhänge des Geschriebenen. Insgesamt jedoch ist für meinen Geschmack die Geschichte politsch angehaut und zu Kriegslastig ausgelgt. Aber wer gerne Bücher zu diesem Themenbereich ließt, sollte sich Totenmesse von Arne Dahl nicht entgehen lassen!

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    walli007

    31. October 2010 um 14:48

    Ba-ba-ba-banküberfall Ein Banküberfall mit Geiselnahme in einem Stockholmer Viertel, so oder so ähnlich kommt die Meldung rein. Zu seinem Entsetzen muss Kommissar Hjelm feststellen, dass sich seine Ex-Frau unter den Geiseln befindet. Wie kann sie gerettet werden? Einiges scheint merkwürdig zu sein an diesem Überfall, was bezwecken die Gangster? Es erweist sich als sehr hilfreich für die Arbeit der Polizei, dass Cilla Hjelm mit dem Handy, das die Geiselnehmer übersehen haben, Nachrichten übermitteln kann. Doch gerade als die Bank gestürmt wird, läuft etwas ganz schön schief. Der Anfang dieses Romanes gefiel mir nicht so gut, da doch sehr oft auf die Vorgängerbände dieser Reihe verwiesen wurde, die ich nicht gelesen habe. Zum Glück wurde dies jedoch bald besser und die Verweise machten einem spannenden Fall Platz, in dem der Leser ganz schön in die Irre geführt wird und mit ihm die Ermittler. Viel wird darüber berichtet, welchen Wert eine gute Zusammenarbeit haben kann, was ich als sehr positiv empfunden habe. Freundschaft über Grenzen und Parteipolitik hinaus, Zusammenhalt, der wichtiger ist als vieles andere. Das Ganze transportiert mit einem fesselnden Rätsel, dass zunächst kaum lösbar scheint. Wer ist das Mastermind und was hat er oder sie im Sinn? Die alles umspannende Frage und die überraschenden Mittel, die eingesetzt werden, um das Ziel zu erreichen. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten ein für mich super geschriebenes Buch, das mir durchaus Appetit auf mehr Lesekost dieses Autors gemacht hat.

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    suse9

    10. June 2010 um 09:30

    Etwas über den Inhalt des Buches zu schreiben, ist schwierig, da man ständig Angst hat, zu viel zu verraten. Dies zeigt auch wieder einmal der Klappentext des Buches. Besser, man liest ihn nicht und weiß nur so viel, dass hinter einem Banküberfall in Stockholm sehr viel mehr steckt, als vorerst angenommen. Er ist lediglich der Auftakt zu einer spannenden Jagd mit vielen Überraschungen und Wendungen. Aus verschiedenen Perspektiven wird das Geschehen geschildert, so dass man lange Zeit nicht weiß, wie viele Täter es zu jagen gibt und warum. Immer sind sie oder ihre Motive zum Greifen nahe, um wieder zu entwischen und neue Fragen aufzuwerfen. Das gut zusammenarbeitende A-Team der Stockholmer Polizei nimmt die Herausforderung an und findet sich bald in einem politischen Verwirrspiel verstrickt. Bücher von Arne Dahl waren für mich bisher neu und ich musste mich erst mit seinem Schreibstil anfreunden. Leicht machten es mir auch die schwedischen Städte- und Straßennamen nicht. Nach wenigen Seiten jedoch hatte ich die Charaktere kennengelernt und mich eingelesen. Normale Helden mit Schwächen sind mir immer sympathisch und die gab es in diesem Buch viele. Neben der Arbeit, die sie leisteten, spielte auch ihr Privatleben eine Rolle. Dabei wurde es nicht zu ausschweifend beschrieben, aber doch so, dass man sich in sie hineindenken konnte. Arne Dahl fand das richtige Maß, damit es für Kenner seiner Bücher nicht zu langweilig und für Neueinsteiger erklärend genug war. Die unterschiedlichen parallelen oder bereits vergangenen Handlungen stifteten zunächst große Verwirrung beim Leser und man fragte sich die ganze Zeit, worauf das hinausläuft. Wenn man dachte, den Knoten entwirrt zu haben, geschah etwas, was alles wieder in Frage stellte. Arne Dahl traute uns aber so viel Intelligenz zu, dass wir über kurz oder lang auf eine Lösung des Rätsels kommen würden, auch wenn dies erst ganz am Ende des Buches. Die Spannung, die für mich erst so richtig nach dem Banküberfall begann, hielt buchstäblich bis zur letzten Seite und nachdem ich das Buch bereits zugeschlagen hatte, schwirrte es noch lange in meinem Kopf herum. Dies ist ein Roman für jeden, der mit- und nachdenken möchte und für den die Welt nicht in gut und böse eingeteilt ist.

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    Bellexr

    10. April 2010 um 17:36

    Kurz nachdem Cilla Hjelm, Exfrau von Paul Hjelm, der mittlerweile bei der Internermittlung in Stockholm arbeitet, die Bank im Stockholmer Viertel Österhalm betritt, wird diese überfallen. Die Bankräuber schießen wild um sich, verdunkeln die Fenster und nehmen Bankangestellte wie Kunden als Geiseln. Sollte die Bank gestürmt werden, drohen sie diese und das gesamte Viertel in die Luft zu jagen. Das A-Team um Kerstin Holm wird mit dem Fall betraut. Doch die Bankräuber stellen keine Forderungen und scheinen abzuwarten. Nur auf was? Cilla gelingt es, per SMS und MMS mit Paul Hjelm Kontakt aufzunehmen. Ihre Bilder zeigen den Spezialisten, dass die Bomben nur Attrappen sind und entschließen sich zur Stürmung der Bank. Doch die Geiselnehmer sind verschwunden. Während der Ermittlungen stellt sich schnell heraus, dass der Banküberfall nur fingiert war. Was sind die wahren Hintergründe der Tat und vor allem, wer steckt dahinter? . Arne Dahl lässt seinen vorliegenden Kriminalroman am Tag des Irakkriegs am 20.03.2003 beginnen. Die Hintergründe hierfür werden einem im Lauf der Geschichte verständlich. Wie auch die verschiedenen Handlungsstränge, die anfangs etwas verwirren, sich jedoch im Lauf des Buches schlüssig verbinden. Bei einem Erzählstrang handelt es sich um die Tagebucheinträge eines deutschen Soldaten 1941/42 vor Stalingrad. Und je länger dieser erzählt wird, umso verständlicher wird einem die äußerst komplex angelegte Story, auch wenn sie in meinen Augen doch stellenweise – besonders der Grund des Banküberfalls – etwas übertrieben ist. . Hauptbestandteil des Buches sind die Ermittlungsarbeiten des A-Teams, die von Arne Dahl wieder sehr nachdenklich, stellenweise etwas melancholisch, doch zu jederzeit interessant und spannend erzählt wird. Und auch seine Charaktere rund um das A-Team sind wieder gewohnt facettenreich und lebendig dargestellt. Allerdings ist es ratsam, schon das eine oder andere Buch vom A-Team gelesen zu haben, um verschiedene Äußerungen auch richtig verstehen zu können. . Alles in allem ist „Totenmesse“ wieder ein gewohnt spannender Krimi mit einer äußerst komplexen Story.

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  • Rezension zu "Totenmesse" von Arne Dahl

    Totenmesse

    anyways

    14. March 2010 um 12:18

    Welche Verbindung besteht zwischen dem 2. Weltkrieg, dem 2.Irakkrieg, der "Totenmesse" von Mozart und dem brutalen Überfall auf die Östermalmsbank? Die A-Gruppe- Spezialeinheit für Gewaltverbrechen von internationalem Charakter- wird durch ein Telefonanruf aus der Liveübertragung zur Berichterstattung über die Kampfhandlungen im Irak gerissen.In der Östermalmsbank wurde ein Überfall verübt. Erschwerend kommt hinzu, das eine der Geiseln die Ex-Ehefrau von Paul Hjelms- Ermittler in der Internen Sektion- ist.Von nun an arbeiten beide Teams zusammen, um die Geiselnahme in der Bank unblutig zu beenden.Mit Hilfe von Paul's Ex-Ehefrau gelingt es ihnen sogar. Aber warum konnten die Täter entkommen und liessen das Geld zurück. Fragen die beide Teams tief in alte Spionage- Seilschaften aus dem Kalten Krieg verstricken. Dieses Buch hält durch seine vielen Wendungen den Leser in Atem.Eine gut recherchierte Geschichte und wieder einmal ein hervorragender "Schweden-Krimi".

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