Arne Danikowski

 4,2 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf

Arne Danikowski ist ein richtiges Mondkind. Als der erste Mensch den Mond betrat, erblickte er das Licht der Welt. Vielleicht war es vorherbestimmt, dass seine Leidenschaft schon in frühester Kindheit der Science Fiction galt und seine Begeisterung für dieses Thema bis heute nicht nachgelassen hat. Große Inspiration fand er bei Isaac Asimov, einem der ersten Autoren, die er gelesen hat. Schon in der Jugend hat er Storys für die Schulzeitung geschrieben. Später veröffentlichte er satirische Kurzgeschichten in diversen Zeitschriften. Humor ist bis heute ein fester Bestandteil seiner Werke. 2017 veröffentlichte Arne Danikowski seine ersten Science Fiction Romane und ist seitdem ein vielbeachteter Vertreter diesen Genres.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Arne Danikowski

Cover des Buches Der Helix-Faktor (ISBN: 9783963570773)

Der Helix-Faktor

(2)
Erschienen am 11.12.2019
Cover des Buches Operation Phoenix (ISBN: 9783963570766)

Operation Phoenix

(1)
Erschienen am 11.05.2019

Neue Rezensionen zu Arne Danikowski

Cover des Buches Der Helix-Faktor (ISBN: 9783963570773)
ViktoriaScarletts avatar

Rezension zu "Der Helix-Faktor" von Arne Danikowski

ViktoriaScarlett
Flott erzählt, doch leiden die Emotionen darunter

In diesem Buch wird die Geschichte sehr flott erzählt, was gute Spannung aufbaut, jedoch kaum Emotionen zulässt. Ob es mir gefallen hat, führe ich unten im Text näher aus.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist so gestaltet, dass es beinahe explosiv wirkt. Zu sehen ist eine DNA-Helix, ein Raumschiff, ein Planet und einige andere Elemente, die ich nicht sicher zuordnen kann. Im Gesamten ist die Gestaltung ansprechend und passt irgendwie zur Geschichte. 

Meine Meinung zum Inhalt:
Die Geschichte um die Geschwister Flamming begann sehr dramatisch. Sofort wurde ich in das dystopische Setting eingeführt, in dem die Menschen von Konzernen ausgebeutet und unter schlimmsten Bedingungen zur Arbeit gezwungen werden. Schnell wurde klar, dass der Autor einen rasanten Erzählstil gewählt hat. Zudem wird sie aus der Sicht eines „allwissenden Erzählers“ geschildert. So wechseln wir mitten im Geschehen zwischen den Protagonisten hin und her – wie es eben gerade notwendig erschien.

Bereits nach kurzer Zeit war zu erkennen, dass die Flamming Kinder besonders sind. Die erste Hälfte beschäftigte sie hauptsächlich mit ihrem Aufwachsen. Das Ganze zog sich ein klein wenig in die Länge, dennoch war es gut geschrieben und zeigte, wie verschieden die Beiden sind. Ich kann nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern würde. Jedenfalls gab es auf der Seite des Jungen fast keinen sympathischen Protagonisten. Ihn selbst mochte ich sehr, obwohl seine Wahrnehmung aufgrund der Ereignisse geblendet zu sein scheint. Auf der Seite des Mädchens wurde klar, was Konzerne bereit sind zu tun, um an Macht und Geld zu gelangen. Durch ihr Aufwachsen wurde sie leider zu einer etwas arrogant wirkenden Person, sie sich für was Besseres hielt. Was im krassen Gegensatz zu ihren Befreiungsgedanken stand. Die Grundidee der Geschichte konnte mich begeistern. Des Weiteren mochte ich, wie die Wahrheit im einen Handlungsstrang aufgedeckt wurde. 

Irgendwann gab es Berührungspunkte, die zu neuen Wendungen führte. Trotz einer leichten Vorhersehbarkeit fand ich das Geschehen sehr spannend und verfolgte neugierig, wie es wohl weitergehen wird. Zu einer Überraschung kam es an Bord eines Raumschiffes. Endlich fiel man auf den Boden der Tatsachen zurück und eine neue Richtung für die Zukunft kam in Sicht. 

Diese Art des Erzählens brachte durch das rasche Voranschreiten der Handlung gute Spannung. Allerdings litten darunter die Persönlichkeiten der Protagonisten. Ich hatte das Gefühl von einer Szene in die Nächste zu hasten. Außer Gewalt, Hass, Wut und perfides Ergötzen einzelner Figuren bei ihren Taten waren im einen Handlungsstrang lange kaum andere Emotionen wahrnehmbar. Die meiste Zeit waren andere Gefühle nur oberflächlich und distanziert vorhanden. Erst gegen Ende wurde es besser und etwas intensiver. Jedoch fehlte mir immer noch zu viel. Ebenso fand ich die aufkeimenden Liebesgefühle auf beiden Seiten in diesem Handlungsstrang unglaubwürdig, auch wenn sie nur einen kleinen Teil der Handlung einnahmen.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist trotz rasanter Erzählweise spannend und flüssig geschrieben. Ich kam gut durch die Kapitel und las es relativ schnell. Die Grundidee begeisterte mich und auch das dystopische Setting war klar dargestellt worden. Ein Teil der Protagonisten zeigte außer Wut, Hass und gewaltvolles Handeln fast keine andere Seite von sich. Überhaupt blieben die Protagonisten lange Zeit oberflächlich, da zu wenige Emotionen aufgrund des gewählten Schreibstilstils durchkamen waren. Erst gegen Ende änderte sich dies. Dennoch konnten sie mich nicht immer überzeugen. Die Wendungen vor dem Schluss fand ich hingegen sehr gut und konnte auch mitfiebern.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das eBook wurde von mir über Kindle Unlimited gelesen und anschließend freiwillig rezensiert.

Cover des Buches Der Anschlag: John James Johnson Chroniken 2 (ISBN: B086WHG5FW)
ViktoriaScarletts avatar

Rezension zu "Der Anschlag: John James Johnson Chroniken 2" von Arne Danikowski

ViktoriaScarlett
Eine richtig gute Geschichte mit tollen Elementen

Die Geschichte um John James Johnson fesselt mich mit jedem Band mehr. Warum das so ist, erfahrt ihr spoilerfrei unten im Text. 

Meine Meinung zur Geschichte:
Nahtlos schießt der zweite Band an die Geschehnisse vom ersten Band an und fesselte mich sofort wieder. Mittlerweile habe ich mich Arne Danikowskis Schreibstil gewöhnt und kann mich gut in seine Geschichte hineinversetzen. Durch seine Erzählweise habe ich das Gefühl, als würde mir John James Johnson seine Lebensgeschichte selbst erzählen.

Der Autor hat dies so geschickt gemacht, dass er gleichzeitig Tiefe, Emotionen und eine gut ausgearbeitete Story bietet. Die Dinge geschehen recht schnell, manchmal hätte mich mir ein paar Details mehr gewünscht. Dem Hörspaß tut dies keinen Abbruch. Vielmehr ist es so, dass ich dem nächsten Kapitel entgegen fieberte. Ich wollte einfach erfahren, was die Imperatrix und Johnson tun werden. Durch „Es“ wurden die Spannung und der coolste Teil der Geschichte auf eine neue Stufe gehoben. Es hat mich unglaublich fasziniert und begeistert. Wer hätte gedacht, was das alles ins Rollen bringt. 

Zugegeben, manchmal hatte ich den Eindruck, dass Johnson mit seinem Beschützerinstinkt übertreibt. Doch dann stellte sich wieder heraus, dass es notwendig ist. Ich denke auch, dass da noch mehr dahintersteckt. Gleichzeitig bin ich gespannt, wann Johnson wohl sein Geheimnis der Imperatrix offenbaren wird. Hoffentlich wird Band 3 bald als Hörbuch erscheinen. 🙂

Meine Meinung zum Sprecher:
Max Hoffmann gehört bekanntlich mit seiner jugendlichen Stimme zu meinen Lieblingssprechern. Ich bin immer wieder begeistert, wie er das richtige Maß an Emotionen in die Geschichte einbringt. So verhielt es sich, als wäre er John James Johnson. Er liest flüssig, in der richtigen Tonlage und baut damit Spannung auf. Damit trug er maßgeblich dazu bei, dass ich mitfiebern konnte.

Mein Fazit:
Der zweite Band dieser Reihe hat mich stärker begeistern können als Band 1. Denn „Es“ sorgt für mehr Spannung und faszinierende Vorgänge. Johnson zeigt gleichzeitig, was in ihm steckt und was er bereit ist zu tun, um die Imperatrix zu retten. Durch Sprecher Max Hoffmann und seine jugendliche Stimme, mit der er gekonnt Emotionen einbrachte, konnte ich mitfiebern. Die Geschehnisse waren bis zuletzt richtig gut und lassen mich ungeduldig auf den nächsten Band warten.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Cover des Buches Der Helix-Faktor (ISBN: 9783963570773)
J

Rezension zu "Der Helix-Faktor" von Arne Danikowski

Julia_Kathrin_Matos
Kurzweiliger, temporeicher SF-Auftaktband

Ein Science-Fiction-Thriller rund um Geschwisterliebe, ausbeutende, mächtige Konzerne, fiese und liebe Piraten, Genmanipulation und Spionage im Weltraum in ferner Zukunft.
Das Buch ist verfasst im auktorialen Erzählstil (allwissender Erzähler) mit kurzen Sätzen in einfacher Sprache und kurzen Sinnabschnitten. Es gibt keine nennenswerten Nebenschauplätze. Die Handlung schreitet schnell voran. Zwei Zeitsprünge um mehrere Jahre sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt.
Dies ist keine Hard SF, von vielem ein bisschen, am ehesten Military SF und Space Opera. Ich finde, Unterhaltung steht im Vordergrund. Informationszuwachs zu Naturwissenschaften, Weltraum, Technik oder besondere Denkanstöße habe ich nicht mitnehmen können. Auch für Laien verständlich.
Neben den Geschwistern Diana und Roj als Hauptfiguren kommt auch übergangslos ihr jeweiliges soziales Umfeld inkl. Gefühle, Gedanken, Motivationen zu Wort. Ich persönlich mag es lieber, wenn die Perspektive abschnittsweise wechselt. Hier ist es schade, dass man nahezu alles über die Figuren weiß. Das macht vorhersehbar, drückt die Spannung. Autor Arne Danikowski hat vielen Figuren eine passende Vergangenheit zugedacht, aber es geht nicht so richtig in die Tiefe. Abgesehen von Anflügen von Mitleid konnte ich nicht emotional mitgehen. Einige Mitstreiter sind sogar brutal und total unsympathisch.
Die Idee zur Story ist nicht gänzlich neu, aber doch so umgesetzt, dass ich insgesamt mit Interesse und Freude gelesen habe und nie in Versuchung war, das Werk abzubrechen.
Stilistisch habe ich mich daran gestört, dass innerhalb von Szenen ständig zwischen Vorname, Nachname, Rolle/Beruf/Wesen/etc. gewechselt wird. Zu Beginn irritierend, dauerhaft unrund.
Der Weltenbau wird geschickt angerissen und erlebbar gemacht, wirkt stimmig, bietet Potenzial für Folgebände. Der Anhang mit Personenverzeichnis und Eckpunkten zu relevanten Konzernen ist eine wertvolle Orientierungshilfe und Erinnerungsstütze. Am besten nicht ganz zu Beginn lesen, um Spoiler zu vermeiden.
Das Buch bietet den Vorteil, sich in einem Umfeld konsumieren zu lassen, in dem man sich schlecht konzentrieren kann und Unterbrechungen ausgesetzt ist. Auf dem Arbeitsweg mit dem ÖPNV finde ich es gut, gleich hineinzuspringen, ohne mich einlesen zu müssen.
Aufgepasst, dies ist ein Auftaktband mit offenem Ende. Schön wäre eine Kennzeichnung, wie viele Bände für die Reihe geplant sind.
Die Handlung nimmt eine Entwicklung, die nicht meins ist, weil zu begleitende Charaktere an Sympathie einbüßen. Ob ich Folgebände lese, weiß ich noch nicht.

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