Bauernjäger

von Arne Dessaul 
3,5 Sterne bei4 Bewertungen
Bauernjäger
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Positiv (3):
B

Toller Regionalkrimi mit einem so lebendigen Schreibstil als wäre man dabei und einem Schluss, der typisch Helmut Jordan ist.

Kritisch (1):
LoveLy_Iviis avatar

Eher ein durchschnittliches Buch ohne viel Spannung

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Inhaltsangabe zu "Bauernjäger"

Wenige Stunden vor Anpfiff des WM-Finales zwischen Deutschland und Argentinien bekommt Helmut Jordan Besuch von seinem Jugendfreund Fritz. Die beiden haben sich seit 40 Jahren nicht mehr gesehen – seit dem ungeklärten Mord an Heinz Schrader und dem spurlosen Verschwinden von Helmuts Freundin Elke. Plötzlich findet sich Helmut mitten im verregneten Sommer des Jahres 1974 wieder. Schließlich ist er es gewesen, der Schraders Leiche am Tiefenbach entdeckt hat. Kann er die Rätsel endlich lösen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839221075
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:05.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    LoveLy_Iviis avatar
    LoveLy_Iviivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eher ein durchschnittliches Buch ohne viel Spannung
    Das gewisse Etwas fehlt!

    Das Buch schlägt einen Bogen über 40 Jahre von der Fußball-WM 1974 bis zur WM 2014. Die puzzleartigen Handlungsstränge die sich zu einer Story fügen hat mir sehr gut gefallen. Die Story wurde in zwei Sichtweisen erzählt, Gegenwart 2014, Vergangenheit 1974 und dazu kamen die damaligen Vernehmungsprotokolle von 1974. Diese haben mir besonders gut gefallen, ich freute mich jedes mal wenn die Vernehmungprotokollen kamen. Dadurch war die Story an sich sehr authentisch.
    Die Mordnacht 1974 wird durch die Augen aller Beteiligten betrachtet: Opfer, Täter, Verdächtige, Zeugen. Alle Protagonisten haben gut gepasst und ich fand alle sehr toll. Jeder einzelne wurde 1974 von KHK Albrecht vernommen. Fand ich klasse die Nacht aus verschiedenen Sichtweisen zu lesen. Zum Schluss wird aber nochmal das Verschwinden von Elke aufgerollt, welches ich ehrlich gesagt über das ganze Buch hinweg kaum noch im Kopf hatte. Mich hat es gefreut das auch dieses zum Ende hin aufgeklärt wurde. War traurig, das es leider so gekommen ist wie es ist 😐
    Die Schreibweise fand ich sehr angenehm, leicht und verständlich was es zum Glück einfacher machte das Buch zu lesen. 
    Die Story an sich, hat mir gut gefallen doch mich konnte das Buch leider nicht ganz überzeugen. Ich kam zu Beginn sehr schwer in das Buch rein. Ab und an war ich verwirrt, da die Zeitsprünge so plötzlich waren. Die Umstellung darauf fand ich schwierig. Mir fehlte generell das gewisse etwas in diesem Buch. Es war leider kein Buch welches ich nicht aus der Hand legen konnte, im Gegenteil. Manchmal musste ich das Buch weg legen, weil ich kaum noch Lust hatte zu lesen. Für mich ist es ein Buch für einmal lesen leider

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    B
    Buchstaben_showvor 2 Monaten
    Positiv überrascht

    Das Buch "Bauernjäger" hat mich positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass der zweite Band so gut sein wird, nach dem der erste ("Trittbrettmörder") schon ein absoluter Volltreffer war. Die wundervolle Schreibart konnte nahtlos an den ersten Teil anknüpfen, genauso das weiträumig, aber systematisch ausgearbeitete Netz der Personen. Ein paar Fakten wurden aus dem ersten Teil wieder aufgegriffen, was einem teilweise erleichterte, jedoch finde ich, das man den ersten Teil nicht zwingend gelesen haben muss, um diesen zu verstehen. Das wichtigste bei allem ist aber: ich hatte mega viel Spaß beim lesen und habe die ganze Zeit mitgerätselt. Alles war klar und deutlich formuliert, die Spannung wurde durchgehend aufrecht erhalten.
    Was mir nicht ganz so gut gefiel, war, dass manche Kapitel extrem lang waren, manche hingegen nur sehr kurz. Die langen Kapitel haben teilweise sehr aufgehalten, man hätte sie vielleicht etwas kürzen oder unterbrechen können. Genauso ist es Geschmackssache, ob man Fußball mag oder nicht, denn dies wird an einigen Stellen sehr detailreich beschrieben und oft wieder aufgegriffen.
    Aber letzendlich überwiegen wieder die positiven Aspekte: die Zeitsprünge gefallen mir sehr gut, deshalb ist es sehr hilfreich, dass über dem Kapitel immer die Uhrzeit und das Datum angegeben ist. Viele Kapitel wurden am Ende noch bereichert (hier möchte ich nicht zu viel verraten 😉), was mir sehr gut gefiel und einem mitfiebern und -rätseln lässt. So wird die Spannung super aufrecht erhalten. Für das leichte Verständnis helfen hier auch wieder Zusammenfassungen im Buch.
    Was mir während des Lesens auch aufgefallen ist, dass das Buch mit dem gewählten Format und der Größe angenehm in der Hand liegt, das Cover ist genau wie der erste Teil ansprechend gestaltet. Außerdem erkennt man den Gmeiner Verlag unter vielen anderen Krimis am Cover sofort wieder, durch die weißen Balken, hinterlegt beim Autor und beim Titel. Deshalb ebenfalls ein großes Lob an den Verlag.

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    B
    Buchwurm05vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Regionalkrimi mit einem so lebendigen Schreibstil als wäre man dabei und einem Schluss, der typisch Helmut Jordan ist.
    Toller Regionalkrimi

    Arne Dessaul hat einen lebendigen Schreibstil, aufgelockert durch seinen trockenen Humor. Dadurch hat man das Gefühl als wäre man mitten in der Geschichte. Diese beginnt im Sommer 2014 und der Fußballweltmeisterschaft. Kurz vor dem Endspiel bekommt Helmut Jordan von der Kripo Wolfenbüttel überraschend Besuch von seinem alten Schulfreund Fritz den er seit 40 Jahren nicht mehr gesehen hat. Ihm fällt wieder der ungeklärte Mordfall im Sommer 1974 an dem Bauern Heinz Schrader ein, bei dem auch er als Zeuge vernommen wurde. Da er und sein Team zur Zeit mit keinem akuten Mordfall beschäftigt sind, holen Sie die alten Akten hervor...

    Das Buch ist in 3 Erzählabschnitte eingeteilt: Gegenwart, Rückblicke in den Sommer 1974 und die damaligen Vernehmungsprotokolle. Langsam baut sich die Spannung auf und man erfährt auch einiges über den 20-jährigen Helmut und dessen Freunde. Am Schluss gibt es noch eine Überraschung und wie ich finde ungewöhnliches Ende, dass aber prima zur Figur Helmut passt. Ratsam ist es auch erst Trittbrettmörder und dann Bauernjäger zu lesen, da letzteres kleine Spoiler zu Band 1 enthält. Auch sollte man ein kleines bisschen Interesse an Fußball haben, da man gerade am Anfang auch einiges wissenswertes darüber erfährt. Ich fand diesen 2. Band um Helmut Jordan etwas besser als den ersten Teil, da mir hier die Ermittler und ihre Arbeit besser gefallen haben und auch die Beschreibungen nicht mehr ganz so umfassend waren.

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    Bambisusuus avatar
    Bambisusuuvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Provinz-Krimi mit Hauptkommissar Helmut Jordan!
    Ein spannender Provinz-Krimi

    Der Kriminalroman "Bauernjäger" ist bereits der zweite Fall von Helmut Jordan und wurde vom dem Autor "Arne Dessaul" geschrieben. Der erste Teil "Trittbrettmörder" ist bereits 2016 erschienen.

    Sommer 2014: Chefermittler Helmut Jordan und sein Kollegen der Kripo Wolfenbüttel können seelenruhig die WM-Spiele genießen und haben momentan kein aktuelles Gewaltverbrechen. Kurz vor Anpfiff des WM-Finales erhält Helmut Besuch von Fritz, einem Jugendfreund. 40 Jahre nach dem ungeklärten Mord an Heinz Schrader und dem Verschwinden von Helmuts Freundin Elke. Helmut Jordan hatte damals die Leiche gefunden. Welchen Bezug hatte Fritz zu dem Mord? Und warum ist Elke spurlos verschwunden? Kann Helmut das Rätsel lösen?

    Ohne den ersten Teil gelesen zu haben, bin ich zügig in die Geschichte eingestiegen und hatte bis zum Schluss einen guten Überblick über die vielen Charaktere. Der Krimi lässt sich wunderbar ohne Vorkenntnisse lesen. Ich finde es gut, dass der Zusammenhang zum ersten Teil nicht unbedingt vorhanden ist.

    Arne Dessaul hat einen spannenden und authentischen Krimi geschrieben, der sich durch den angenehmen Schreibstil leicht lesen lässt. Die Provinz wurde bildlich und realistisch beschrieben, sodass ich das Gefühl hatte, mich vor Ort zu befinden. Der Ort, an dem die Leiche vorgefunden wird, wird besonders häufig geschildert und dem Leser nahe gebracht. Die Spannung erhöht sich umso mehr.

    Helmut Jordan konnte ich mir als Ermittler toll vorstellen. Seine ernste Art und der regionale Flair haben es interessant gemacht. Mürrisch, aber auch liebenswert versucht Helmut seine Vergangenheit abzuschließen. Das Treffen mit Fritz kam unerwartet. Damals war Helmut noch Malergeselle und hatte einen anderen Blickwinkel auf die damaligen Vorkommnisse. Die Szenen werden abwechselnd mit dem Jetzt und der Vergangenheit geschrieben. Die Vernehmungskontrollen finde ich fesselnd und geben der Geschichte den Nervenkitzel. Hier bekommt der Leser hautnah das Erlebnis eines Kommissars mit und erfährt Hintergründe, Alibis und Nachweise. Helmut versucht die Vergangenheit abzuschließen, was ihm aber nur gelingt, wenn er den Täter endlich gefunden hat.

    Nachdem mich der zweite Fall so mitfiebern lassen hat, bin ich gespannt, ob bald wieder etwas von Arne Dessaul erscheinen wird. Den ersten Teil werde ich im Blick behalten!

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