Arne Jens , Clemens Herbstmeister Nach vorne!

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Inhaltsangabe zu „Nach vorne!“ von Arne Jens

Betrunkene Vorstopper, kickende Schlümpfe, Sammelbild-Dealer oder kleine Jungs, die sich stundenlang im Regen selber tunneln: All das und noch viel mehr bietet „Nach vorne!“, eine Sammlung kurioser, sentimentaler oder einfach witziger Fußballgeschichten. Unter den Autoren finden sich Fußballkoryphäen wie Axel Formeseyn, die 11Freunde-Redakteure Philipp Köster und Jens Kirschneck, der Comedian Fritz Eckenga oder „Mister Ruhrgebietsfußball“ (WAZ) Ben Redelings. Ihnen ist alles erlaubt: Nichts muss, alles kann, vieles geht! Ausgewählt wurden die Geschichten von der Kölner Fußball-Lesereihe TORWORT. Seit mittlerweile sechs Jahren bringt TORWORT Stars und Sternchen des runden Leders, aber auch schreibende Fußballfans vors Mikrofon und hat inzwischen deutschlandweite Bekanntheit erlangt.

Absolut empfehlenswert!!!

— Krohm
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  • Rezension zu "Nach vorne!" von Sascha Theisen

    Nach vorne!
    Krohm

    Krohm

    19. January 2010 um 21:49

    NACH VORNE! Manchmal sind es die kurzen Sätze im Fußball, denen nichts hinzufügen ist. Ob als D-Jugendlicher auf dem dörflichen Aschenplatz, gebrüllt vom Jugendtrainer, oder Jahre später auf den Rängen im Stadion selbst, diesmal raus gepustet vom Sitznachbarn: „NACH VORNE!“ passt immer. Ein neues famoses Fußball-Buch heißt genau so und ist so vielseitig wie der Fußball selbst. In „Nach Vorne!“ finden pathetische Abgesänge auf Stadionuhren und Stehplatzränge genauso ihren Platz wie kickende Schlumpf-Figuren in den Wohnzimmern der frühen Achtziger, erwachsene Panini-Dealer auf Grundschul-Pausenhöfen oder betrunkene Vorstopper im Kreisklasse-Fußball. Kurz: „Nach Vorne!“ ist wie der Fußball selbst: vielschichtig, launig, hin und wieder gar pathetisch aber immer voller Leidenschaft. Meine Bewertungsskala: Emotion Kreisklassen-Fußball ist hart im Zweikampf und rüde im Ton. Jeder, der einmal auf den abgelegenen Aschenplätzen der Republik gegen einen Ball getreten hat, kennt sie: Betrunkene Vorstopper, die obszöne Gesten und Wörter bemühen als gäbe es keinen Morgen mehr, dabei aber trotzdem jeden Mittelstürmer zur Bedeutungslosigkeit degradieren. In der famosen Kurzgeschichte „Die Peule und der Kaiser“ erzählt Herausgeber Sascha Theisen, wie solche Vorstopper ein ganzes Leben zerstören können. Emotionaler, sozialromantischer und schonungsloser geht es nicht. Abhängigkeit Ob Fritz Eckenga vom unverbesserlichen Glauben in seine Mannschaft erzählt, ob Sascha Theisen seine Hörigkeit zum limitierten Aachener Stürmer Mario Krohm zelebriert oder ob Daniela Schulz ihr Leben als Fußball-Girlie zum Besten gibt – Fußball-Fans sind immer auch abhängige Mensche. Es ist gut, wenn darüber zu sprechen. Erlebniswert Der Schweizer TV-Korrespondent Peter Balzli erzählt von einer irrwitzigen Live-Schaltung nach Brasilien während der WM 2006 – nur eine Geschichte, die aus dem direkten Erfahrungsschatz der „Nach Vorne“-Schreiber stammt. Wunderbar auch der Vater, der Karl-Heinz Rummenigge zusammenfaltet, weil der dem kleinen Sohnemann bei der Autogrammstunde in der örtlichen Sparkassen-Filiale kein Autogramm gibt. Besonderes gelungen: die Erzählung von Axel Formeseyn, der einst mit dem Tortenschlumpf im heimischen Wohnzimmer für seinen HSV zum 2:1 gegen die verhassten Bayern traf – dort im Tor: natürlich der rosarote Panther, allerdings ohne Chance gegen den Tortenschlumpf. Wahnsinn Vereinsmaskottchen die per Grätsche den gegnerischen Trainer ausschalten, Kreisklassen-Trainer die ihrer Mannschaft das lädierte Gemächt unter die Nase halten oder Pornodarstellerinnen auf Amateurplätzen – in „Nach Vorne!“ kann alles, muss nichts, geht vieles. Liebe Kein Buch ohne Frauen! Das gilt auch und gerade für Fußball-Bücher. Pauline, Antje, Michaela und Saskia heißen die Ladies in „Nach Vorne!“. Was sie mit Fußball zu tun haben? Eine ganze Menge! Fazit: Nach Vorne! Kaufen!

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