Arne Köhler

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Arne Köhler

Lebenslauf von Arne Köhler

Arne Köhler, Jahrgang 1969, lebt in Wedel bei Hamburg. Der Autor beschäftigt sich schon seit seiner Kindheit mit der Eroberung des Westens im Allgemeinen, der Geschichte der Prärieindianer im Besonderen und der Schlacht am Little Bighorn im Speziellen! Sein Wissen über die berühmteste Indianerschlacht des Wilden Westens stammt aus dem Studium unzähliger Bücher und Dokumentationen, vor allen Dingen aber aus vielen detaillierten Werken, die ausschließlich in den Vereinigten Staaten veröffentlicht wurden. Drei Mal innerhalb der letzten zwölf Jahre besuchte er das Little Bighorn Battlefield im südöstlichen Montana und konnte so wichtige Details über das Gelände lernen, um den Ablauf der Schlacht wirklich nachvollziehen zu können. Noch wichtiger waren für den Autor aber die vielen Gespräche vor Ort mit verschiedenen Experten, durch die er sein Wissen entscheidend vertiefen konnte. Arne Köhler ist Mitglied der Vereinigung „Friends of the Little Bighorn“, die sich durch Spenden als private Initiative um die Finanzierung von Projekten am Little Bighorn National Monument kümmert. Wenn er mal nicht von Sitting Bull oder Custer träumt, unterstützt er einen nicht näher benannten Bundesligaverein aus Hamburg, hört moderne Country-Musik oder befindet sich mal wieder mit seiner Frau auf Reisen... Fragen oder Anregungen? Dann freut sich der Autor auf Ihre E-Mail! http://www.littlebighorn-buch.de info@littlebighorn-buch.de https://www.facebook.com/MythosLittleBighorn

Alle Bücher von Arne Köhler

Mythos Little Bighorn

Mythos Little Bighorn

 (2)
Erschienen am 23.10.2018

Neue Rezensionen zu Arne Köhler

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Saphir610s avatar

Rezension zu "Mythos Little Bighorn" von Arne Köhler

Der letzte Kampf
Saphir610vor 8 Monaten

Die wohl bekannteste Schlacht zwischen amerikanischer Kavallerie und den Indianischen Ureinwohnern. Wobei es dort schon beginnt, es sind nicht die Indianer sondern überwiegend die Sioux genannten Indianer, die verschiedenen Gruppen der Lakota und Cheyenne.

Arne Köhler hat sich viel Zeit genommen, ausgiebig recherchiert, war selber vor Ort und hat die Fakten in eine gut detaillierte Form gebracht.

Wie kam es zu dieser Schlacht, die mit der Niederlage von Custer endet, wer waren die Beteiligten von beiden Seiten, wie lief die Schlacht Mitte des Jahres 1876 ab und wie ging es danach weiter?

Schon so kann man sich vorstellen, wie umfangreich dies alles ist, was alles mit rein spielt damit es so ablief wie es war. Über die Beteiligten aus Seiten der Soldaten gibt es wohl etwas mehr Informationen. Mich selbst interessieren die Indianer eindeutig mehr, die Ungerechtigkeit die ihnen und ihrem Lebensstil wiederfahren ist. Schade, dass diese Schlacht für sie nicht geändert hat.

Neben dem gut gegliederten Aufbau und guten Beschreibungen ergänzen Bilder von einigen Beteiligten und Karten das Buch. Die Karten sind dann eventuell als einziges zu erwähnen, da sie zu klein sind um mehr als einen groben Überblick zu geben.

Der Hergang der Schlacht mit allem was davor und danach passierte, ist sehr gut lesbar geschrieben. Es handelt sich um Fakten, die vom Autoren so dargestellt werden, dass es nicht nur langweilige Fakten sind, sondern sich der Leser dabei eher wie in einem Roman fühlt. Dabei wird in die Personen nichts hinein interpretiert. Der Wahnwitz der Schlacht ist gut nachvollziehbar.

Für einen an der Geschichte, an der Schlacht vom Little Bighorn interessierten ist dieses Buch genau richtig, um detaillierte Informationen in einem guten Schreibstil zu erfahren.

Ich kann dem Autoren nur zustimmen, ein Reise vor Ort, um sich das alles vor Augen zu führen, wäre sicherlich die beste Lösung und nachhaltig wirkend. Für alle, die das nicht können bleibt dieses Buch eine tolle Quelle.

Meine Meinung über die Aneignung des Landes ist etwas anderes, doch wie die Regierung und alle anderen Stellen die Indianer sehen und regelmäßig Verträge brechen, Menschen vertreiben und unterdrücken wird aufgrund der Beschreibung auch deutlich, einfach nur durch die Darstellung der Vorgänge.

Toll.

Kommentare: 1
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Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Mythos Little Bighorn" von Arne Köhler

Hat mich wirklich begeistert
Igelmanu66vor 9 Monaten

»Ich habe keine Angst davor, irgendwo hinzugehen, wo du hingehst, aber unten im Tal sind mehr Indianer, als wir bekämpfen können. Wenn wir jetzt trotzdem dort hinunterreiten, werden wir beide am nächsten Morgen in der Hölle aufwachen!«

 

Tja, hätte George Armstrong Custer an dieser Stelle auf seinen Scout gehört, hätte er womöglich keine Geschichte geschrieben, aber dafür länger gelebt…

 

Die Schlacht am Little Bighorn gehört in den USA vermutlich zur Allgemeinbildung. Was wissen wir hier darüber? Meine Kenntnisse zum Beispiel beschränkten sich bislang darauf, dass bei dieser Schlacht ausnahmsweise mal die Indianer gewonnen und einer der berühmtesten Offiziere der US-Armee verloren hatte. Im Laufe der Lektüre habe ich jetzt gefühlt alles erfahren, was rund um dieses Thema bekannt ist.

 

Arne Köhler hat viele Jahre Recherche in dieses Buch gesteckt, das merkt man deutlich. Da ist zunächst ein sorgfältiger Aufbau, die Schilderungen beginnen in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts, gehen dann über die allmählichen Zuspitzungen und die ersten größeren Auseinandersetzungen 1854 bis hin zum dramatischen Finale am Little Bighorn. Akribisch stellt der Autor die Hauptpersonen vor, der Leser erhält reichlich Infos über die beteiligten Indianer, Offiziere, Soldaten, Scouts usw. Die eigentlichen Gegner werden vorgestellt, also die Stämme und die 7. US-Kavallerie.

Einen großen Umfang hat natürlich der gesamte Feldzug von 1876, der im November 1875 begann und in der Schlacht am Little Bighorn gipfelte. Allerspätestens hier konnte ich es selbst nicht fassen, dass mich die Schilderung einer Schlacht so dermaßen faszinieren konnte. Aber Arne Köhler erzählt so lebendig, dass es mir vorkam, als würde ich eine spannende Geschichte lesen, die auch trotz der Tatsache, dass ich das Ende schon kannte, spannend blieb. So viele Infos und dabei kein bisschen trocken erzählt, das ist einfach klasse!

Abgerundet wird das Thema durch einen Blick auf die Zeit nach der Schlacht. Wie ging es mit den Beteiligten weiter, wie ist die heutige Situation und was gibt es zu den Gedenkstätten und zur Erinnerungskultur zu sagen?

 

Für mich gehören zu einem perfekten Sachbuch gute Fotos, informative Abbildungen und – wo es möglich ist – Karten. Davon gibt es im Buch so einige, allerdings muss ich bei einigen Karten bemängeln, dass ich sie nur schlecht bis gar nicht lesen konnte, weil sie schlicht zu klein abgedruckt sind. Im Gegensatz dazu ist die Schrift im Buch angenehm groß und gut lesbar. Ich ziehe daher nur einen halben Punkt ab und runde anschließend wieder auf, weil ich in der Summe schlicht begeistert war.

Der Stil ist, wie schon erwähnt, sehr lebendig. Gleichzeitig ist alles sehr gut verständlich geschrieben und man kann beim Lesen mühelos in die Atmosphäre des Wilden Westens abtauchen.

 

Fazit: Mich hat dieses Buch wirklich begeistert. Lebendig geschrieben, tolle Atmosphäre und gefühlt alle Infos rund dieses interessante Thema.

 

»We had killed soldiers who had come to kill us.« (Wooden Leg, Cheyenne, 1906)

Kommentare: 11
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Gespräche aus der Community

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Littlebighorns avatar

Interessiert sich hier jemand für den wirklichen „Wilden Westen?
Eine Welt, die weit entfernt von Winnetou, Bonanza oder Western von Gestern wirklich existiert hat?

Anlässlich der Veröffentlichung meines Buches „Mythos Little Bighorn“, verlose ich drei Printexemplare über die berühmteste Schlacht des Wilden Westens.

Der Grundstein für dieses Buch wurde vor fast drei Jahren gelegt:

Es war der 22. Juli 2015. Es war staubig, es war warm und es war windig. Mein Pferd folgte dem vor mir reitenden Indianer und trug mich sicher durch das flache Wasser des Little Bighorn River im südöstlichen Montana. Über einen indianischen Veranstalter hatte ich mir einen kleinen Traum erfüllt und einen knapp dreistündigen Ausritt über das ehemalige Schlachtfeld gebucht. Der indianische Führer merkte bald, dass ich möglicherweise mehr Vorkenntnisse hatte als ein normaler Tourist, und so entwickelte sich mit einigen Unterbrechungen ein nettes Gespräch von Pferderücken zu Pferderücken. Irgendwann erzählte er mir von den Hunderten von Büchern, die es in den Vereinigten Staaten über diese Schlacht gab, und fragte mich, wie viele entsprechende Bücher es denn in deutscher Sprache geben würde. Die Antwort war einfach – es gibt gar keines! So entstand an diesem Tag die Idee, selber das erste deutschsprachige Buch über die Schlacht am Little Bighorn zu schreiben.

Dieses Buch ist nun im Handel erschienen!


Titel: Mythos Little Bighorn
         Die berühmteste Schlacht des Wilden Westens

ISBN 978-3-746-02850-7
Format: DIN A5 (14,8 x 21 cm)
Softcover
436 Seiten
93 Fotos, davon 37 farbige Aufnahmen
19 Karten/Kartenausschnitte, davon 12 farbig


Kurzinformation zum Buch:

Sitting Bull. Custer. Little Bighorn.

Die berühmteste Indianerschlacht der Geschichte zieht auch heute noch die Menschen in ihren Bann. Was ist damals wirklich passiert? Wie kam es zu dieser blutigen Auseinandersetzung? Wie entstand der Mythos vom Little Bighorn?

In den Vereinigten Staaten gibt es Hunderte von Büchern, die sich mit diesem für die Amerikaner prägenden Ereignis beschäftigen. Jetzt gibt es endlich auch in deutscher Sprache ein Werk, das sich mit allen Aspekten dieser dramatischen zwei Tage im Juni 1876 auseinandersetzt. Reich bebildert, mit aktuellen Fotos und historischen Aufnahmen, informiert dieses Buch über den geschichtlichen Hintergrund und liefert Fakten über die Geschehnisse, die schließlich zur Schlacht am Little Bighorn führen. Weiterhin werden die Hauptakteure beider Seiten vorgestellt und natürlich der zeitliche Ablauf der Schlacht detailliert geschildert. Jahrelange Recherche, zusammengefasst auf 436 Seiten, lässt Sie die wahre Geschichte rund um die Schlacht am Little Bighorn verstehen.


Wie schon erwähnt, verlose ich drei Printexemplare.

 

Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr in eurem Beitrag lediglich die folgende Schätzfrage beantworten:


Wie viele Indianer (Männer, Frauen und Kinder) befanden sich am 25. Juni 1876 im Tal des Little Bighorn River, als das Indianerlager von der US-Armee angegriffen wurde?

 

Dann kann es ja losgehen, ich bin mal gespannt ob es hier auch Interessenten für Sachbücher gibt!

 

Liebe Grüße aus Wedel (Hamburg)

Arne Köhler


https://www.littlebighorn-buch.de
https://www.facebook.com/MythosLittleBighorn

Igelmanu66s avatar
Letzter Beitrag von  Igelmanu66vor 8 Monaten
Das freut mich aber! Ich wünsche Dir noch ganz viele Leser:)
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