Arne Svingen Mit eigenen Augen

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Inhaltsangabe zu „Mit eigenen Augen“ von Arne Svingen

Glauben die Leute wirklich, was sie sehen? Sie sind alle nur seinetwegen da. Seit fast anderthalb Stunden steht er auf der Bühne und zieht seine Show ab. Das Publikum nähert sich der Ekstase. Er klammert sich an die Routine. / Er braucht eine Auszeit. / Sie kommt am Strand auf ihn zu. Ihre roten Haare fallen schon von Weitem ins Auge. Sie wird ihn nach einem Autogramm fragen. Darf ich ein Foto machen? Das Übliche. / Sie geht vorbei. Sie weiß nicht, wer er ist. / Ein Anfang? Eine ausgezeichnete Graphic Novel der ganz besonderen Art.

Eine magisch und einfühlsam illustrierte Selbstfindungsgeschichte!

— loveisfriendship
loveisfriendship

So ein schönes Buch über zwei einsame Herzen, die zusammen finden. Tolle Zeichnungen, viel Gefühl - ein tolles Graphic Novel!

— allthesespecialwords
allthesespecialwords

Ich habs gesehen und musste es irgendwie einfach kaufen. Und ich habs nicht bereut! Wunderschöne Malereien und ein tolle Geschichte.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Hatte mir mehr davon erhofft!

— Neko-sama
Neko-sama

Diese Graphic Novel vereint Malerei und Schrift so wunderbar und zaubert dabei eine berührende Liebesgeschichte.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Eine magisch und einfühlsam illustrierte Selbstfindungsgeschichte.

    Mit eigenen Augen
    loveisfriendship

    loveisfriendship

    12. May 2016 um 14:41

    Eine magisch und einfühlsam illustrierte Selbstfindungsgeschichte. Jim wird als Rockstar allseits bewundert und bejubelt. Doch er fühlt sich zusehends leer. Eines Tages geht eine Frau mit leuchtend rotem Haar an ihm vorbei, ohne ihn anzuschmachten, ja sie beachtet ihn nicht einmal. Lise ist blind – und sieht als Einzige, wer er wirklich ist und nicht, wie er vorgibt zu sein und wie andere ihn sehen. Und bringt ihm bei zu sehen. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Dialog. Dieser illustrierte Roman kommt ohne Sprechblasen und Kästen nicht so comichaft daher wie viele andere Graphic Novels. Textparagraphen und Illustrationen bleiben oftmals getrennt und ziehen sich über ganze Seiten. Mit gewählten Worten fühlen sich die Autoren in ihre Protagonisten ein und sind, was die Bilder angeht, experimentierfreudig. Sie experimentieren mit Schriftgrößen und -arten, Textumfang, Farben, Metaphern, Symbolen und Songtexten. Auf einigen Seiten ist viel Text, auf anderen wenig, auf manchen Bildern überwiegt das Schwarzweiße oder nur ein farbliches Element wird betont, wodurch die wechselnde Stimmung gut transportiert wird. Die abwechslungs- und detailreichen Bilder sind allemal schön zu betrachten und bieten viel zu Entdecken. Fazit: „Mit eigenen Augen“ von Arne Svingen und Christoffer Grav ist ein Buch für Dich, wenn Du eine romantische und außergewöhnlich ausgearbeitete Liebesgeschichte lesen und entdecken willst, die mit ihren zarten Illustrationen und poetischen Textpassagen trotz der insgesamt etwas typischen und dünnen Handlung als Gesamtkunstwerk besonders ist!   Auch zu lesen unter: https://jubiwi.wordpress.com/2016/03/08/buchvorstellung-mit-eigenen-augen/

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  • Tolle Zeichnungen, viel Gefühl - ein schönes Graphic Novel!

    Mit eigenen Augen
    allthesespecialwords

    allthesespecialwords

    17. August 2014 um 15:46

    Inhalt Jim Winge ist ein Star. Und er hält es nicht mehr aus. Er braucht eine Auszeit, nachdem sich ein junges Mädchen in seiner Gegenwart eine Überdosis Koks gegeben hat. Sein Manager schickt ihn an den Strand und dort trifft er Lise. In ihr erkennt er eine neue Möglichkeit, bei ihr kann er ganz er selbst sein, ohne dass sie jemals erfährt, dass er ein Star ist. Denn Lise ist blind und für sie ist Jim nun Jacob, der einfühlsame, junge Mann, der sie wirklich sieht. Was aber, wenn sie erfährt, wer er wirklich ist? Schreibstil Zu diesem Buch gehört ja sehr viel mehr als ein Schreibstil. Es gibt zwar immer wieder große Absätze aus Dialogen, aber viel von der Geschichte erzählen auch die schön gezeichneten Bilder. Die Seiten sind in großen Teilen schwarz-weiß gehalten, zwischendrin gibt es aber immer wieder Farbkleckse sowie Jims Augen oder Lises rotes Haar. Die Farben sind wohl bedacht und tragen die Geschichte weiter, so dass man wohl bei Schreibstil auch ein bisschen von Malstil reden kann. Mir hat besonders dieser Fokus auf etwas richtig gut gefallen. Die Bilder ließen den eher durchschnittlich gestalteten Text in den Hintergrund treten. Wer also ein literarisches Höchstwerk erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein. Dafür kann man sich aber umso mehr vom Spiel mit Farben und Schrift bezaubern lassen. Meine Meinung Wie bereits oben beschrieben, machen die Zeichnungen einen sehr großen Teil des Buches aus (deswegen ja auch Graphic Novel), so dass es mir schwer fällt, meine üblichen Punkte für eine Rezension an diesem Werk abzuarbeiten. Das würde dem auch irgendwie nicht gerecht werden. Am liebsten hätte ich euch ein paar Ausschnitte fotografiert, um euch einen Eindruck der Zeichnungen zu vermitteln. Aber ich glaube nicht, dass ich das darf und außerdem sieht man es doch besser, wenn man das Buch selbst in der Hand hält. Noch ein paar Worte zur Geschichte. Die Idee finde ich klasse. Ein hochgelobter Star, der noch viel zu jung ist, um dieses Leben zu führen, ist von seinen Erfolg ausgebrannt. Der Druck durch seine Manager und durch die Fans macht ihm zu schaffen, so dass er überlegt, einfach abzuhauen. Nachdem sich ein junges Mädchen nach einer Show mit einer Überdosis Koks fast umbringt, schickt ihn sein Manager an die Küste. Und dort trifft er auf Lise, die ihn verwundert, weil sie ihn einfach ignoriert. Er läuft ihr nach und findet heraus, dass sie blind ist und so sieht er seine Chance noch einmal von vorn anzufangen, in dem er sich als Jacob ausgibt. Eine nachvollziehbare Reaktion und trotzdem fürchtet man zurecht, dass Lise nicht gerade erfreut sein wird, wenn sie von seinem Betrug erfährt. Sie ist ein starkes Mädchen, aber ihre Blindheit macht sie auch verwundbar. Nicht auf körperlicher Ebene, sondern vielmehr, weil das Vertrauen zu einem Menschen für sie eine ganz andere Bedeutung hat, als es das für einen nicht blinden Menschen vielleicht hat. Fazit Es war ein bisschen schade, dass das Buch so kurz war. Aber ich glaube, die Bilder kann man sich immer wieder ansehen. Gerade sie machen die Geschichte so intensiv, dass es nicht mehr Länge brauchte, um mich zu berühren und zum Nachdenken anzuregen. Ein schönes Buch, das ihr euch unbedingt mal genauer ansehen solltet.

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  • Eine tolle Geschichte mit wunderbaren Bildern ...

    Mit eigenen Augen
    SharonBaker

    SharonBaker

    16. July 2013 um 18:58

    Jim ist der aufgehende Stern am Musikerhimmel und der Liebling des Publikums. Nur statt sich darüber zu freuen, sieht es in ihm leer aus, und er hält sich an sein Programm um auf der Bühne zu überleben. Nach einem Konzert nimmt er ein Mädchen mit auf sein Zimmer, diese möchte mit ihm feiern. Um in die richtige Stimmung zu kommen, schnüffelt sie Drogen und gibt sich somit eine Überdosis. Sie landet im Krankenhaus. Jim‘s Manager ist alles andere als begeistert und schickt ihn für ein paar Tage in Urlaub, damit Gras über die Sache wächst. Für Jim Zeit zu sich zu finden? Er sitzt am Strand und geniesst die Meeresluft, als ein Mädchen mit roten Haaren vorbei geht. Jim ahnt schon schlimmes und geht innerlich schon wieder auf Abwehrhaltung, er hat einfach keine Lust mehr auf diese Groupies. Aber das Mädchen geht an ihm vorbei, ganz ohne eines Blickes, oder Wort. Jim ist verwirrt und spricht sie an. Sie heisst Lise und ist blind. Er stellt sich als Jakob vor und möchte mit diesem interessanten Mädchen mehr Zeit verbringen. Sie gehen spazieren und er beschreibt ihr die Umgebung. Jim fühlt sich sehr wohl bei Lise und sie kommen sich näher. Aber der Alltag will ihn wieder zurück auf die Bühne und er, will er das auch? Für ihn steht nur fest, das er Lise wieder sehen möchte und lässt sie von seinen Manager zu seinem nächsten Konzert einladen. Auf der Bühne macht er sie auch direkt aus, denn ihre roten Haar leuchten und für einen kurzen Augenblick fühlt er sich glücklich. Dann beginnt er das Konzert mit einem neuen Song, nur für sie. Doch das Publikum will den alten Jim und so legt er sich ins Zeug um ihnen das bieten zu können. Doch dabei bemerkt er das Lise bedrängt wird und immer mehr in der Menge untergeht, er versucht ihr zu helfen und bricht sich dabei das Steißbein. Im Krankenhaus bestürmt ihn sein Manager, was für einen Knüller das gebracht hat, nur Jim‘s Gedanken sind ganz woanders. Er bekommt Besuch und sie ist ganz und gar nicht erfreut. Lise macht Jim eine klar Ansage und drückt aus wie sehr sie sich betrogen fühlt. Sie geht und lässt ihn zurück. Für Jim beginnt eine schwer Zeit des Suchens, denn nicht nur sein Leben möchte er ändern, sonder auch Lise wieder finden. Wird es ihm gelingen? Und kann er sie wieder zurück erobern? Ich habe das Buch in meinem Buchladen des Vertrauens entdeckt und mich haben direkt diese Augen angesprochen. Sonst kaufe ich mir solche Bücher eigentlich nicht, aber hier wurde ich regelrecht angezogen und die Bilder wirkten so erwachsen. Also musste ich es mitnehmen. Die Gesichte an sich ist ja nicht neu, Rockstar der sich ausgebrannt fühlt und sich neu finden muss. Jim verkörpert das alles sehr gut und leidet sehr vor sich hin. Aber dann kommt Lise dazu, das blinde Mädchen spielt auf einmal in seinem Leben eine Rolle und das macht die ganze Sache interessanter. Lise ist als Figur sehr gut gelungen und auch sie verbirgt ihre Geheimnisse. Durch ihre Sprüche bringt sie Jim zum nachdenken. Mir hat das unheimlich gut gefallen, wie sie ihm ihre Blindheit beschrieben hat, und wie sie damit umgeht. Man spürt direkt die Anziehungskraft der Beiden zueinander und durch die Bilder wird das alles noch schöner und überzeugender. Die Bilder sind einfach wunderbar und unterstreichen diese Geschichte ausgesprochen gut. Ich konnte mich teilweise gar nicht satt sehen und musste mich manchmal zwingen umzublättern. Das Einzige, was ich manchmal Schade fand, waren die abgeschnittenen Texte. Manchmal erzählt Jim viel und dann wieder nur ein paar Zeilen, das wirkte leider machmal so unvollendet und ich war damit nicht immer glücklich. Gut, es ist ja kein Roman, aber ich glaube ein bisschen harmonischer zueinander und passender hätte mir mehr gefallen. Eine wunderschöne Gesichte um das Finden und Suchen von Gefühlen und Werten, die durch die Bilder einfach wunderbar untermalt wurde. Ich werde noch oft die schönen Bilder bestaunen.

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  • Rezension zu "Mit eigenen Augen" von Arne Svingen

    Mit eigenen Augen
    FlashingLight1000

    FlashingLight1000

    23. February 2013 um 19:34

    Kurzbeschreibung: Jim ist der angesagteste Sänger in Europa und hat alles was sich ein Junge nur Wünschen kann. Aber Jim ist von seinen Grenzenlosen und Materiellen Leben frustriert und will einfach nur weg, bis er einen Grund bekommt zu bleiben. Dieser Grund ist groß, hat strahlend Rote Haare und heißt Lise. Sie behandelt ihn nicht wie alle anderen es tun. Sie schmachtet ihn nicht direkt an und fragt nach einem Autogramm. Sie behandelt ihn wie einen x-beliebigen Jungen. Jim ist von Lise angetan und spricht sie an. Sie erzählt ihm, dass sie Blind ist. Er sagt ihr, dass er Jakob heißt und Student ist. Meine Meinung: Eine Liebesgeschichte kann mit wunderschönen Worten und wunderbaren Charakteren rührend und herzlich sein. Aber was wenn man diese Liebesgeschichte zusammen mit Illustrationen erzählt? Spürt man die Geschichte mit erweiterten oder limitierten Gefühlen? Das habe ich mich gefragt bevor ich mir dieses Buch zur Hand nahm. Und zu meiner Erleichterung kann ich sagen, dass die Verbindung von Bildern und Wörtern, beide in ihren schönsten Farben, der Liebe eine neue Facette geben. Was ich schon zu allererst außergewöhnlich toll fand, war dass die Bilder und die Texte einzeln einen Teil der Liebesgeschichte zwischen Lise und Jim erzählen. So wurden beide Erzählungsformen gleich relevant und so haben der Autor (Svingen) und der Illustrator (Grav) viele interessante Möglichkeiten gefunden, die Gefühle zu vermitteln und so konnte man diese Emotionen auch stärker wahr nehmen. Bildlich setzt man auf viele verschiedene Stilmittel. So gab es mal Seiten die durchweg Schwarz Weiß waren und dann auf der nächsten waren die Seiten Bunt wie ein Farbtopf und strahlten nur so von Leben. Manchmal gab es auch “nur” eine Schwarzweiß Zeichnung in der ein kleines Farbiges Detail raus sticht und den Charakteren mehr Facetten gibt als es Worte tun könnten. Aber die Worte standen den Bildern in nichts hinterher. Arne Svingen setzt auf einen Träumende und Poetische Schreibstil, der immer schön in den Ohren rauscht, genauso schön wie die Bilder die das Auge entzücken. Aber egal ob man ein Graphic Novel oder einen normalen Roman ließt, jede Geschichte braucht starke Charaktere und hier wurde das beachtet. Man wird als Leser zu Jims Schatten und verfolgt seine Schritte und Emotionen. Man konnte nachempfinden warum er sein Rocker Leben nicht mehr ertragen kann und wieso er einfach nur weg will, und man kann verstehen wieso er Lise erzählt, er hieße Jakob und warum er ihr eine neue Identität vorlügt. Aber nicht nur der männliche Teil wurde stark ausgearbeitet sondern auch das weibliche Pendant. Lise war eine unfassbar sympatische aber auch starke Frau die durch ihre Behinderung nicht als Hilfebedürftig gelten will, sondern ihre eigene Meinung und ihrem eigenen Bauchgefühl traut. Sie lässt sich nicht leicht beeindrucken was Jim, der eigentlich nur an anschmachtenden Fan Girls gewohnt ist, völlig aus der Bahn wirft. Toll fand ich, um nochmal auf die Illustrationen zu kommen, dass jeder Charakter eigene Merkmale bekam, z.B. Jims Sternentattoo und Lises wunderschöne grüne Augen und ihr strahlendes rotes Haar. Die Beziehung zwischen den zwei unterschiedlichen Protagonisten war wirklich spannend zu verfolgen, weshalb ich das Buch bestimmt noch mal lesen werde, denn ich denke ich habe es etwas zu schnell inhaliert, so habe ich vielleicht nicht jedes Detail erfasst, welches man in den Bildern und Texten fand. Deshalb lese ich es bestimmt nochmal, aber es dauert ja bei den kurzen Umfang auch nicht lang. Vielleicht war das Buch auch etwas zu kurz, denn ich fand es etwas schade, dass das Ende recht schnell und “einfach” ging (was die Handlung angeht, die Bilder waren auf jeder Seite ein kleines Kunstwerk). Fazit: “Mit eigenen Augen” ist eine wunderschöne Liebesgeschichte die mit beidem, Worten und Bildern, die Leser in ihren Bann zieht und sie dann mit einer rührenden Geschichte mit sympatischen Charakteren begeistert.

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