Arne Ulbricht

 4.4 Sterne bei 16 Bewertungen

Neue Bücher

Vatertag!

Neu erschienen am 24.08.2018 als Hardcover bei KLAK Verlag.

Alle Bücher von Arne Ulbricht

Nicht von dieser Welt

Nicht von dieser Welt

 (9)
Erschienen am 26.02.2016
Maupassant

Maupassant

 (2)
Erschienen am 19.05.2017
Vatertag!

Vatertag!

 (0)
Erschienen am 24.08.2018
Lehrer: Traumberuf oder Horrorjob

Lehrer: Traumberuf oder Horrorjob

 (0)
Erschienen am 04.03.2014
Lehrer - Traumberuf oder Horrorjob?

Lehrer - Traumberuf oder Horrorjob?

 (3)
Erschienen am 17.01.2013
Schule ohne Lehrer?

Schule ohne Lehrer?

 (0)
Erschienen am 01.01.2015

Neue Rezensionen zu Arne Ulbricht

Neu
secretworldofbookss avatar

Rezension zu "Lesen ist cool!: Vom Vorlesen zum Selbstlesen" von Arne Ulbricht

Rezension" Lesen ist cool!:Vom Vorlesen zum Selbstlesen " von Arne Ulbricht
secretworldofbooksvor einem Jahr

Inhaltangabe:


Lesen bildet. Das weiß jeder. Aber wie fördere ich das Lesen bei Kindern? Indem ich ihnen vorlese. Arne Ulbricht gibt in seinem Buch Anregungen, was und wie Eltern am besten vorlesen. Insbesondere die Vater-Kind-Beziehung profitiert beim Lesen und Vorlesen. Arne Ulbricht gibt viele konkrete Buchempfehlungen und schildert sehr persönlich, mit welchen Tricks und Techniken man Kindern das Lesen schmackhaft macht. Nicht zuletzt zeigt er aber , welch große Befriedigung Erwachsene aus dem Vorlesen und dem Lesen mit Kindern ziehen können. Unterstützung erhält der Autor durch Meinungen von Experten: Namhafte Kinderbuchautoren wie Martin Baltscheit oder Andreas Steinhöfel und erfahrene BuchhändlerInnen beantworteten seine Fragebogenaktion und unterstützen seine Thesen.



Meinung:


Da in der Inhaltsangabe eigentlich schon der größte Inhalt beschrieben ist, fällt meine Meinung hier nur kurz und knapp aus. 
Gefallen hat mir die Größe des Ratgebers, schön klein und handlich. Man muss kein superdickes Kilowerk wälzen. Toll sind die Leseempfehlungen mit der ungefähren Altersangabe, wie Herr Ulbricht schon im Buch beschreibt, jedes Kind unterschiedliche Intressen und Entwicklungen hat und man sich da nicht festlegen sollte.
Einige Schätze aus meiner eigenen Kindheit konnte ich auch wiederfinden. 
Leider kam der Teil mit den ganz kleinen Kindern ( unter 3 ) zu kurz. Ich fand keinen Hinweis wie ich diese zum Lesen ranführen kann. Außer Bilderbücher anschauen und Leserituale wurde da nichts weiter aufgeführt und das ist ja allgemein bekannt.
Das Buch bekommt von mir 4 Sterne, da ich die Einblicke in Arne Ulbrichts Lesewelt amüsant fand , die Tipps super sind und die Buchempfehlungen auch in Ordnung sind.

Kommentieren0
92
Teilen

Rezension zu "Maupassant" von Arne Ulbricht

Ein amüsanter Einblick in das Leben von Guy de Maupassant
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

In diesem autobiografischen Roman schildert Arne Ulbricht die schweren Jahre Guy de Maupassants von seinen schriftstellerischen Anfängen in der Jugend bis hin zu seinem Durchbruch. Dabei nimmt sich Arne Ulbricht einige Freiheiten was die Vollständigkeit und chronologische Reihenfolge der Ereignisse angeht, stützt sich aber auf ein breites Wissen über Maupassants Leben und Schaffen und erzählt dadurch eine unterhaltsame Geschichte.

Mein Eindruck:
Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, da der Autor auch vor häufiger Verwendung des Plusquamperfekts nicht zurückschreckt und das zwar grammatikalisch völlig richtig, aber eben nicht immer schön zu lesen ist. Glücklicherweise wurde im Verlauf der Geschichte die zeitliche Ebene gewechselt und die Sprache entsprechend flüssiger. Dennoch war das Buch insgesamt weder sprachlich noch strukturell etwas Besonderes für mich, sodass ich mir letztlich auch keine Passagen markierte.

Dafür hatte es aber einen sehr hohen Unterhaltungswert, denn Guy de Maupassant lebte zu einer spannenden Zeit, hatte ein durchaus bewegtes Leben, wusste es zu genießen und ist in Gesellschaft sehr interessanter Männer, darunter z.B. Gustave Flaubert und Émile Zola. Daher kam bei mir auch niemals Langeweile auf und ich hätte das Buch durchaus in einer Sitzung lesen können. Aus diesem Grund war ich auch etwas traurig, dass die Geschichte zum Zeitpunkt von Maupassants schriftstellerischen Durchbruchs endet. Mich hätte es durchaus interessiert, welchen Einfluss dieser Erfolg auf sein Leben hatte. 

Da Guy de Maupassant sicherlich kein Kind von Traurigkeit war, seine Zeit gern mit Frauen verbrachte und auch die Pariser Bordelle regelmäßig aufsuchte, spielt Sex in diesem Buch eine zentrale Rolle. Da Sexualität auch ein Thema in einigen seiner Werke ist und diese zur damaligen Zeit sogar als pornografisch galten, halte ich diesen Aspekt auch für durchaus notwendig um die Persönlichkeit von Maupassant zu beschreiben. Allerdings nahm es auf den wenigen Seiten für meinen Geschmack zu viel Raum ein und machte mir Guy de Maupassant auch nicht unbedingt sympathisch.

Fazit:
Das Buch gibt einen amüsanten ersten Einblick in das Leben von Guy de Maupassant und macht daher Lust auf dessen Werke. Dabei ist das Buch in erster Linie unterhaltsam und kurzweilig.



Kommentieren0
2
Teilen
Buecherspiegels avatar

Rezension zu "Maupassant" von Arne Ulbricht

Vom vögeln, rudern, schriftstellern: Maupassant
Buecherspiegelvor einem Jahr

Wenn aus einer Französischlektüre im Schulunterricht eine Passion wird ...
... dann kann daraus ein Roman entstehen, wie bei Arne Ulbricht "Maupassant".
Es war wohl, wie der Autor schreibt, sein Französischlehrer, der ihm im Leistungskurs die Novellen, Romane, Gedichte und andere Schriften von Maupassant näher brachte. Er "verschlang" während seines Romanistik-Studiums so gut wie alles von Guy de Maupassant, recherchierte viel über ihn und kam auf die Idee, einen Roman über dessen Leben und Wirken zu schreiben. Nicht alles ist auf den Nachlass zurückzuführen, vor allem die wörtlichen Reden musste er dazu dichten, Zeitgenossen weglassen, die ein oder andere Person dazu. Schließlich sollte es ein lebendiger Roman werden, keine Nacherzählung oder Aneinanderreihen von Ereignissen.
So wurde es ein leicht lesbares Buch, der Einstieg beginnt mit den tragischen letzten Wochen des Schreibkünstlers. Von Kopfschmerzen geplagt, das Augenlicht beeinträchtigt, er hatte das Gefühl zu erblinden, alles zu vergessen, selbst wer er war, wie er war, wo er war. Drogenmissbrauch und Syphilis haben schlimme Spuren hinterlassen, er konnte kaum noch schreiben beziehungsweise sich an seine Geschichten erinnern, Selbstmordversuche trieben ihn in die Klinik.
Nachdem wir also vom zu erwartenden furchtbaren Ende Maupassant erfahren haben, beginnt der Autor chronologisch mit der Kindheit, Schulzeit, erste Begegnungen mit Flaubert und anderen Schriftstellern jener Zeit. Darunter erwähnt Ulbricht auch noch Zola, Goncourt, Turgenew, Bouilhet. Zu diesen Schriftstellern bekommt er Kontakt durch die eigene Familie. Und Jeder Besuch bei Flaubert erzeugt den nächsten Namen, den er für seine Zwecke, seinen Bekanntheitsgrad zu vergrößern, Veröffentlichungen in kleineren Zeitungen zu platzieren, nutzen kann.
Obwohl die Mutter ihm und seinem jüngeren Bruder sehr viele Freiheiten lässt, sie hatte sich schon früh vom Vater der Jungs getrennt, und ihnen eine abenteuerreiche Jugend beschert, muss er doch später in ein streng katholisches Internat, dass er nur erträgt, weil er dort Gedichte und kleine Novellen anfängt zu verfassen. Von seiner Zeit als Soldat im französisch-preußischen Krieg gibt es wohl nicht sehr viel Material. Aber dass er, statt Jura zu studieren, langweilige Jobs in Ministerien verrichtet, die ihn gerade so über Wasser halten. Seine Zeit verbringt der junge Maupassant mit Freunden beim Rudern auf der Seine, gemeinsame Theaterstücke verfassend, Gedichte und Novellen schreibend. Immerzu wartet er auf den Durchbruch.
Ulbricht beschreibt auch Begegnungen mit Frauen, Maupassants sexuelle unstillbare Lust, dass er sehr oft zu Prostituierten ging aber auch ältere Freundinnen hatte. Dass er zu viel Zeit mit Prostituierten und Rudern verbringt, statt mit dem Schreiben, warf ihm auch Flaubert vor.
Dieser biografische Roman bringt mit seinem lockeren Schreibstil das Leben des Schriftstellers dem interessierten Leser näher. Wer aber tiefergehendes erwartet, wird enttäuscht sein. Ulbricht verweist daher zu Recht, dass es sich nicht um eine Biografie von Maupassant handelt, diese gibt es bereits. Nein, es ist eine ganz andere Art, das Leben eines Berühmten quasi wieder auferstehen zu lassen.
Leider ist das Inhaltsverzeichnis ganz am Ende gesetzt, dafür sind alle Quellen der erwähnten Gedichte, Novellen, Roma und so weiter akribisch aufgeführt.
Angehende Schriftsteller, die glauben, in diesem Buch Weisheiten darüber zu erfahren, wie man schnellstmöglich seine Werke veröffentlichen kann und großen Erfolg erzielt, denen sei folgendes gesagt: entweder man ist ein Genie der Worte, oder man muss üben, üben, üben. Und selbst dann kann es nicht schaden, wie bei Maupassant, gute Kontakte zu pflegen. Doch auch er brauchte Jahre, um endlich von seiner Schreibkunst leben zu können.
Weitere Informationen erhält man im Netz zum Beispiel unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Guy_de_Maupassant
Über den Schriftsteller Arne Ulbricht unter http://www.arneulbricht.de/

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 22 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks