Arnim Kaiser Metakognitiv fundierte Bildungsarbeit

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Inhaltsangabe zu „Metakognitiv fundierte Bildungsarbeit“ von Arnim Kaiser

Oft scheitert das Lernen Erwachsener nicht an mangelnder Intelligenz oder fehlendem Fleiß. Es fehlen vielmehr geeignete Denk-Werkzeuge, die helfen, komplexe Informationen zu verstehen und Probleme zu lösen. Der Band beschreibt Ansatz, Verlauf und Ergebnisse der umfangreichen Projektstudie „KLASSIK (Kognitive Leistungsfähigkeit im Alter zur Sicherung und Steigerung der Informationsverarbeitungskompetenz)“. An ihr haben 350 ältere Menschen zwischen 50 und 90 Jahren teilgenommen. Das BMBF-geförderte Projekt konnte zeigen, dass der gezielte Einsatz leicht erlernbarer metakognitiver Techniken hervorragend geeignet ist, die Denkfähigkeit zu erhöhen und Lernbarrieren zu überwinden. Davon profitieren insbesondere lernschwächere Adressaten. Often the learning processes of adults do not fail due to lack of intelligence or lack of effort. Rather, it is the suitable thinking tools helping to understand complex information and solve problems that are missing. The publication describes the approach, process and the results of the extensive project study "KLASSIK (Kognitive Leistungsfähigkeit im Alter zur Sicherung und Steigerung der Informationsverarbeitungskompetenz, cognitive performance in old age to ensure and increase information processing competences)". 350 seniors of ages between 50 and 90 years took part in that study. The project, which is funded by the BMBF (Federal Ministry of Education and Research), could prove that the targeted use of easily learnable metacognitive techniques is perfectly suited to increase cognitive abilities and to overcome barriers to learning. Slower learners, in particular, benefit from such an approach.

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  • Rezension zu "Metakognitiv fundierte Bildungsarbeit" von Arnim Kaiser

    Metakognitiv fundierte Bildungsarbeit

    michael_lehmann-pape

    18. June 2012 um 12:50

    Bildung für das und im Alter Das vorliegende Werk stellt in übersichtlicher und breiter Form die Ergebnisse eines Forschungsprojekts (KLASSIK) zur Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Alter zur Sicherung und Steigerung der Informationsverarbeitungskompetenz dar. Hierbei greifen die verschiedenen Autoren im Buch einerseits auf quantitativ-statistische Daten und entsprechende Prüfverfahren zurück, bieten aber auch einige narrativ fokussierte Interviews an, um die quantitativen Daten auf hermeneutischem Weg zu einer qualitativen Möglichkeit der Auswertung hin zu führen. Zudem nutzen die Herausgeber eine Darstellung der Methode BALL, um aus (in der Regel verwendeten) subjektiven Einschätzungen eines Lernerfolges möglichst objektive, tatsächliche Lernerfolge zu evaluieren. Tatsächlich also bietet dieses Werk eine durchaus breite, aus verschiedenen methodischen Richtungen kommende Sicht auf die Arbeit an der kognitiven Leistungsfähigkeit im Alter. Eine differenzierte Breite an Herangehensweisen, die durchaus als Stärke des Buches bezeichnet werden kann. Eine Ergebnisdarstellung, die im Zuge der allgemeinen und wichtigen Diskussion über die zumindest Erhaltung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Alter angesichts des demographischen Wandels und der zunehmenden Informationsdichte und Informationsgeschwindigkeit der modernen Welt wertvolle Bausteine für die weiterführende Diskussion und Forschung in sich trägt. „Zentral ist die Frage, ob die kommende Gesellschaft der Alten die gleichen innovativen Kräfte hervorbringen kann, die bislang als Privileg der Jüngeren gelten.“ Eine Frage, die durch die verschiedenen Ergebnisse und Darstellungen der verschiedenen Autoren im Buch durchaus optimistisch beantwortet werden kann, was sich sowohl an die quantitativen, als auch an den qualitativen Ergebnissen ablesen lässt. Interessant sind hier vor allem die Einlassungen zum einen zum „kognitiven Potential“ der Teilnehmenden im Rahmen eines Intelligenztestverfahrens , sowie die Folgen von eigener Motivation und, vor allem, die Zusammenschau der Sicht auf das eigene Alter mit dessen Folgen für die jeweilige Lerneinstellung und Informationsverarbeitungskompetenz. Deutlich ablesbar ist, wie einflussreich die je eigene, optimistische und zugehende Verhaltensweise auf mögliche Lernerfolge ist. Zum besseren Verständnis der einzelnen Beiträge empfiehlt es sich im Übrigen, mit der Zusammenfassung des Gesamtmodells „KLASIK“ durch Arnim Kaiser zu beginnen, um mit diesem Verständnis dann die einzelnen Beiträge der verschiedenen Autoren zum Thema besser ein- und zuordnen zu können. Alles in allem bietet das Buch eine umfassende Darstellung des Forschungsprojekts „KLASSIK“ und eröffnet mit den verschiedenen Beiträgen eine fruchtbare Diskussion über Methoden, notwendige persönliche und gesellschaftliche Haltungen und bietet erfolgversprechende Instrumente für eine Erhaltung und Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Alter an. Wie immer, wenn es auch um Statistiken, Modelle, Fragebögen und Auswertungen geht ist die Form des Buches als eher trocken und komplex zu bezeichnen. Immerhin bieten die Interviews in narrativer Methode im Buch hier einen leichten Kontrapunkt, der sehr zum Verständnis beiträgt. Nichtunbedingt ein buch für den Laien, der sich zum Thema kundig machen möchte, wohl aber eine fundierte Darstellung des Forschungsprojektes für die weitere wissenschaftliche und politische Diskussion.

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