Arno Camenisch

 4 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Der letzte Schnee, Ustrinkata und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Arno Camenisch

Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa im Kanton Graubünden geboren und aufgewachsen, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, wo er heute auch lebt. 2009 erschien im Engeler-Verlag der Roman Sez Ner, 2010 Hinter dem Bahnhof, 2012 Ustrinkata, 2013 Fred und Franz, 2013 Las flurs dil di, 2014 Nächster Halt Verlangen, 2015 Die Kur, 2016 Die Launen des Tages, 2018 Der letzte Schnee, 2019 Herr Anselm. Publikationen im “Harper’s Magazine” (New York) und in “Best European Fiction” (USA). Seine Texte wurden in über 20 Sprachen übersetzt und seine Lesungen führten ihn quer durch die Welt, von Hongkong über Moskau und Buenos Aires bis nach New York. Im März 2015 strahlte das Schweizer Fernsehen und 3sat den Dokumentarfilm “Arno Camenisch - Schreiben auf der Kante” aus.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Goldene Jahre

Neu erschienen am 22.04.2020 als Hardcover bei Urs Engeler.

Alle Bücher von Arno Camenisch

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Cover des Buches Der letzte Schnee9783906050355

Der letzte Schnee

 (8)
Erschienen am 10.01.2018
Cover des Buches Ustrinkata9783033030282

Ustrinkata

 (5)
Erschienen am 01.02.2012
Cover des Buches Herr Anselm9783906050430

Herr Anselm

 (4)
Erschienen am 30.08.2019
Cover des Buches Die Kur9783906050225

Die Kur

 (3)
Erschienen am 01.07.2015
Cover des Buches Fred und Franz9783906050065

Fred und Franz

 (2)
Erschienen am 15.05.2013
Cover des Buches Sez Ner9783938767795

Sez Ner

 (2)
Erschienen am 14.07.2010
Cover des Buches Nächster Halt Verlangen9783906050188

Nächster Halt Verlangen

 (2)
Erschienen am 14.10.2014
Cover des Buches Hinter dem Bahnhof9783906050027

Hinter dem Bahnhof

 (0)
Erschienen am 08.04.2013

Neue Rezensionen zu Arno Camenisch

Neu

Rezension zu "Herr Anselm" von Arno Camenisch

Eine weitere Geschichte vom Verschwinden
Buecherwurm1973vor 6 Monaten

Wir stehen mit Herrn Anselm dem Friedhof in irgendeinem Bündner Dorf. Er pflegt das Grab seiner Frau. Auch nach ihrem Tod ist sie nach wie vor seine grosse Liebe. Seit 33 Jahren ist er der Abwart der Dorfschule – er nennt sie sein Schiff und er ist der Kapitän. Doch bereits der erste Schultag im neuen Schuljahr beginnt mit schlechten Nachrichten. Im Lehrerzimmer hängt eine offizielle Meldung vom Gemeindepräsident, dass im nächsten Sommer die Schule geschlossen wird. Herr Anselm beginnt zu sinnieren und erzählt seiner Frau alles, was im durch den Kopf geht. Sein Monolog enthalten Geschichten von seiner Arbeit und seinen Pflichten als Abwart, über die Schüler, Lehrer und gemeinsamen Ausflügen mit ihr.

Keiner schreibt so   melancholisch über das Verschwinden wie Arno Camenisch. Seinen Protagonist nannte er auf einer Lesung einen Lebensphilosoph. Ich glaube genau, dass ist es, was seine Bücher ausmacht – Nostalgie und Philosophie. Man findet sich in den Geschichten wieder, eigene Erinnerungen kommen hoch.

Für mich als Sprachliebhaber ist sein Schreibstil einzigartig. Er verwendet immer wieder Dialektwörter und streut  Sprichwörter aus anderen Sprachen ein. Seine Vergleiche zaubern dem Leser immer wieder ein Lächeln ins Gesicht  

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P

Rezension zu "Der letzte Schnee" von Arno Camenisch

Ein Beckett der touristischen Nachsaison
Pauline_Gbhvor einem Jahr


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Rezension zu "Der letzte Schnee" von Arno Camenisch

Ein Buchjuwel
Buecherwurm1973vor 2 Jahren

Irgendwo in den Bündner Bergen an einem Skilift arbeiten Georg und Paul. Es hat nur noch ein paar Tage im Winter genügend Schnee, um zu Skifahren. Trotzdem verrichten die beiden jeden Tag ihre Arbeiten. Währenddessen sinniert Paul über das Leben, über das Verschwinden im Tal, über die Wetterkapriolen. Er erzählt von seiner grossen Liebe und seinem Sohn und Anekdoten über die Bewohner im Tal.

Die Sprache von Arno Camenisch ist bildhaft. Man sieht die beiden bildlich wie sie auf dem roten Bänkli sitzen oder Arbeiten verrichten. Ausserdem versteht er das Spiel mit den Sprachen. So lässt er bündner, rätromanische, italienische und französische Ausdrücke einfliessen. Ich liebe die Sprachenvielfalt der Schweiz und man findet sie selten in den Büchern – ausser bei Arno Camenisch.

Es ist ein wunderbarer Buchjuwel über das Verschwinden und dem Wandel der Zeit. Sehr lesenswert!

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