Arno Endler , Timo Kümmel Paracelsus

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Inhaltsangabe zu „Paracelsus“ von Arno Endler

Das Raumschiff PARACELSUS ist auf Kurs in eine Katastrophe.
Dunkle Gänge. Tiefe Schächte. Leere Kabinen. Ein Kapitän ohne Gedächtnis, eine Ansammlung von exzentrischen Passagieren und ein blinder Passagier.
Dann beginnt das Töten. Wer ist der Mörder? Warum müssen die Mitreisenden sterben? Und gibt es den blinden Passagier tatsächlich?

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  • Paracelsus

    Paracelsus

    Elmar Huber

    23. October 2017 um 16:14

    “Im Traum funkeln die Sterne. Wie Glitzersteine am Himmel, wenn du im Gras liegst und in die Unendlichkeit hinaufschaust. Bleierne Schwere in allen Gliedern, sodass du dich nicht rühren möchtest. Bewege dich nicht, genieße den Trip. Es ist nur ein Moment, doch er könnte auch für die Ewigkeit sein. Im Weltall hingegen sind es Sonnen, unermesslich weit entfernt. Diese Punkte, die nach dir rufen, gleißen in hundert Farben und tausend Größen. Aber sie sind unerreichbar. Das All ist ein einsamer Platz, selbst auf einem Raumschiff. Denn im All hört niemand deine Schreie.“ STORY Julian Egopartes, Kapitän der „Paracelsus“, erwacht ohne Erinnerung an Bord des offenbar schwer defekten Raumschiffes. Mit Hilfe der Künstlichen Bordintelligenz „Else“ und seiner Ein-Mann-Besatzung, dem „Koch“, gelangt er zur Brücke, wo er erfährt, dass die „Paracelsus“ antriebslos auf ein schwarzes Loch zutreibt. Ihm bleiben höchstens 60 Stunden, um den Antrieb wieder zu aktivieren und dem tödlichen Sog zu entkommen. Leichter gesagt als getan, ohne Erinnerung an die Vorkommnisse an Bord, geschweige denn an seine Systempasswörter. Julians einzige Hoffnung ist, dass sich unter den acht Passagieren, die die „Paracelsus“ transportiert, jemand befindet, der ihm helfen kann. Doch außer ihm, dem Koch und den Passagieren befindet sich noch etwas Anderes an Bord. Etwas, das einen nach dem anderen tötet. „Ich hätte nicht geglaubt, dass es Bereiche des Schiffes geben könnte, die mir noch größeres Unbehagen verursachen würden als die mir bereits bekannten. Wie sehr täuschte ich mich. Ebene vier wirkte wie der Vorhof zur Hölle. Stockfinstere Korridore, in denen ich meinen Kopf einziehen musste, um mich nicht ständig zu stoßen. Ein Labyrinth von minotaurischen Ausmaßen. Kaum einmal die Gelegenheit, mehr als zehn Meter geradeaus zu gehen, schon verzweigten die Gänge. Ich verlor beinahe umgehend die Orientierung.“ MEINUNG Ohne Vorwarnung wird der Leser gemeinsam mit Kapitän Egopartes ins kalte Wasser geworfen, muss sich mit ihm den Weg durch das havarierte Raumschiff zur Brücke erkämpfen und Hinweise darüber sammeln, was genau an Bord der Paracelsus passiert ist. Immer in der Hoffnung, zumindest Bruchstücke seines Gedächtnisses wieder zu erlangen. So baut Autor Arno Endler von Beginn an eine dichte Atmosphäre von Unsicherheit und Desorientierung auf und verpasste dem Helden mit der Kapitänsrolle gleichzeitig die Verantwortungslast, die „Paracelsus“ irgendwie aus dem Sog des Schwarzen Lochs zu befreien. Die extrem dichte und stressige Situation wird nochmals angefeuert durch einen unbekannten Mörder, dem „Mann ohne Hals“, der sich scheinbar völlig frei durch das Schiff bewegt, Egopartes immer einen Schritt voraus ist und die Passagiere nacheinander tötet. Mit immer neuen Wendungen und rätselhaften Andeutungen hält Arno Endler die Spannung stets am Kochen und die Aufmerksamkeit des Lesers hoch. Sehr gut passt es da auch, dass man sich sehr gut mit dem erinnerungslosen Julian Egopartes identifizieren kann, obwohl man kaum etwas über den Kapitän erfährt. Ein Übriges tut die fast spürbare Enge der „Paracelsus“, für die sich Arno Endler von der „Nostromo“ aus ALIEN inspirieren ließ. Die Nebenfiguren sind alle ihrem Zweck entsprechend ausreichend ausgearbeitet und bereichern den Roman mit einigen skurrilen Momenten, ohne dass der Spannungsbogen abbricht. Insgesamt ist dem Roman die vorhergehende Planung deutlich anzumerken. In Verbindung mit dem durchgehend hohen Erzähltempo (bedingt auch durch die angenehm kurzen Kapitel), die gelungene klaustrophobische und unsichere Atmosphäre also jede Menge Pluspunkte, so dass einige Unebenheiten nicht weiter ins Gewicht fallen. Zwar ist die Auflösung des Rätsels ist nicht neu und erfahrene Thriller-Konsumenten ahnen bestimmt schon vorher, worauf die Geschichte hinausläuft, doch in sich funktioniert der Roman ausgesprochen gut. Sehr sympathisch auch, dass der Autor noch ein erklärendes Nachwort verfasst hat, in dem er seine Motivation und Herangehensweise näher beleuchtet. Unbedingt zu erwähnen ist noch das schmuck komponierte Cover von Atlantis-StammgrafikerTimo Kümmel, das mit geringen Mitteln sehr viel her macht. Zusätzlich zu der regulären Paperback-Ausgabe ist für ein paar Euro mehr eine gebundene Hardcover-Ausgabe zu haben, die direkt beim Verlag bestellt werden kann. FAZIT Der temporeich und dicht erzählte Psycho-Thriller im SF-Gewand packt den Leser von der ersten Seite an und punktet mit toller Atmosphäre und überraschenden Wendungen.

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