Arno Frank So, und jetzt kommst du

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Inhaltsangabe zu „So, und jetzt kommst du“ von Arno Frank

Aufregend, wenn die Eltern auf der Flucht vor der Polizei ihre Kinder mitschleppen. Aber für die drei Geschwister verwandelt sich das Abenteuer bald in einen Albtraum. Ihre Odyssee führt sie quer durch Europa. Ein Roman wie ein Roadmovie. Eine ebenso tragische wie komische Familiengeschichte. Vater, Mutter und drei Kinder in der pfälzischen Provinz der Achtzigerjahre. Der Autoverkäufer Jürgen und seine Frau Jutta sind verschuldet, aber glücklich. Als auf einmal das »große Geld« da ist, wandert die Familie fluchtartig nach Südfrankreich aus. Dort leben vor allem die drei Geschwister wie im Paradies, doch die Eltern benehmen sich immer seltsamer – bis ein Zufall enthüllt, dass der Vater ein Hochstapler ist. Er hat das Geld unterschlagen und bereits aufgebraucht, als sich die Schlinge enger zieht. Im letzten Moment flieht die Familie vor dem Zugriff der Behörden und die Jagd durch Europa geht weiter. Es ist ein freier Fall auf Kosten der Kinder, bis es unweigerlich zum Aufprall kommt …

Betrug, Flucht & eine Verfolgungsjagd durch mehrere Länder. Und mittendrin 3 Kinder. Autobiographisch; geschrieben in lockerem Ton.

— -Leselust-
-Leselust-

Großartiges Buch, bei dem mir aber zunehmend das Lachen im Halse stecken bleibt.

— meppe76
meppe76

Ein Vater wittert immer und überall das große Geschäft, macht Schulden ohne Ende und zieht seine Familie ins Verderben.

— pandora84
pandora84

Fantastisches Buch über eine furchtbare Kindheit. Unbedingte Leseempfehlung.

— Himmelfarb
Himmelfarb

Nicht mein Schreibstil ansonsten gute Geschichte

— digra
digra

Es lesenswertes Buch über das Leben einer Familie auf der Flucht und wie hilflos und vertrauensvoll Kinder den Eltern ausgesetzt sind.

— Caroas
Caroas

Autobiografischer Roman - definitiv eines der Highlights des ersten Quartals 2017!

— RobinBook
RobinBook

Eine tragisch-komische Abrechnung mit der eigenen Kindheit ... absolut lesenswert!

— Paperfox
Paperfox

Ungewöhnliche Geschichte einer ungewöhnlichen Familie

— brauneye29
brauneye29

Herrlich skurrile und trotzdem berührende Familiengeschichte

— ulrikerabe
ulrikerabe

Stöbern in Romane

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Hat sich in ein paar Stunden weggelesen. Das Ende macht nachdenklich, aber stellt mich nicht ganz zufrieden. Erinnert an Musso.

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WordLover

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  • LovelyBooks Literarische Weltreise 2017

    Reise um die Welt
    Ginevra

    Ginevra

    Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr (wieder) Lust auf eine literarische Weltreise im Jahr 2017? Dann lasst uns gemeinsam durch 21 verschiedene Lese- Regionen reisen! Die Aufgabe besteht darin... - 12 Bücher in einem Jahr zu lesen; - Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen); - Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen. - Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen; - Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen; - Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen, dabei sind 2 Kurzmeinungen erlaubt. - Eure Beiträge werde ich verlinken; - Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich; - Genre und Erscheinungsjahr sind egal: - Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt! Diese Challenge eignet sich für Neuerscheinungen aller Kategorien, um den SuB endlich mal weiter abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren. Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlost Lovelybooks am Ende des Jahres ein kleines Buchpaket! Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Viele tolle Tipps und Empfehlungen findet ihr auf der Seite der LIterarischen Weltreise 2016:  https://www.lovelybooks.de/autor/Lily-King/Euphoria-1117239512-w/leserunde/1210564360/ Dann wünsche ich uns allen... Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездки Счастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! - 旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。- Gute Reise! TeilnehmerInnen: ambermoonArgentumverde Arietta Aleida ban-aislingeach Bellis-Perennis Beust black_horse britta70 buchjunkie Buchraettin Buecherwurm Caroas carathisCaro_LesemausChattysBuecherBlog Code-between-lines Cornelia_RuoffCorsicana CosmoKramer danielamariaursula Elke elmidi faanie fasersprosse Fjordi Florenca Fornika Gela_HK Gelinde Ginevra Gruenente gst Gwendolina haberland86 Hamburgerin hannelore259 Harlequin histeriker Hortensia13 Igela Igelchen Isador Jari jeanne1302 lehmasLeonoraVonToffieFee leselea lesebiene27 lieberlesen21 Jisbon JuliB kingofmusic kleinechaotin krimielse LibriHolly Luiline marpije miss_mesmerized monerlnaninka Nelebooks  niknak Nisnis paevalill Pagina86 papaverorosso parden peedee Petris PMelittaM postbote saku Schlehenfee schokoloko29 seschat Sikal StefanieFreigericht sursulapitschi TanyBee TraubenbaerValabe vanessabln vielleser18 wandablue waschbaerin Wedma Wermoewe Wichellawidder1987 WollyYolande

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  • Wie kann ein Kind mit dieser Geschichte jemals wieder vertrauen?

    So, und jetzt kommst du
    meppe76

    meppe76

    06. June 2017 um 22:20

    Anfangs sieht es so aus, als sei der Autoverkäufer Jürgen eine Art Lebenskünstler, der sich nie unterkriegen lässt, immer noch eine geniale Idee hat und sich mit Charme und Witz durch's Leben schlägt. Er ist nicht nur selbst davon überzeugt, sondern vermittelt es auch seiner Familie, dass das ganz große Geld nicht mehr lange auf sich warten lässt.Und dann scheint es tatsächlich geklappt zu haben. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion packt die Familie ihre Sachen und reist nach Südfrankreich. Dort beginnen sie ein echtes Luxusleben. Geld spielt keine Rolle - es ist einfach im Überfluss vorhanden.Nach und nach wird klar, dass der Vater 300 000 € unterschlagen hat, dass der überstürzte Aufbruch eine Flucht vor der Polizei war und dass auch weiterhin nach ihm gefahndet wird. Das Geld reicht nicht ewig und so kommt es, wie es kommen muss: wieder Hals über Kopf alles einpacken, flüchten, neues 'Zuhause' finden. Als kein Geld mehr da ist, beginnt der Abstieg in die absolute Armut, und auch "der Oma die Handtasche klauen" ist jetzt eine Option, die vom Vater noch unterstützt wird.Im Klappentext zum Buch heißt es, dass das Buch tragisch und komisch ist. Für mich hatte es allenfalls auf den ersten 50 Seiten komische Anteile. Je weiter ich gelesen habe, umso bedrückender und tragischer fand ich es. Kinder sollten ihren Eltern vertrauen können, Schutz und Geborgenheit bei ihnen finden, Freunde haben dürfen, ein sicheres Zuhause... das alles finden die drei Geschwister nicht. Und das ist genau der Punkt, der für mich die Geschichte so bedrückend macht, umso mehr, als es sich auch noch um einen autobiografischen Roman handelt. Echt harte Kost.Aber unbedingt lesenswert. Großartig!!

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  • ein Leben auf der Flucht

    So, und jetzt kommst du
    coffee2go

    coffee2go

    05. June 2017 um 22:54

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Autoverkäufer Jürgen, seine Frau Jutta und die drei Kinder sind durch Betrügereien zu einer Menge Geld gekommen und werden von der Polizei gesucht. Sie verlassen das Land und flüchten nach Südfrankreich, wo sie es sich für eine Weile gut gehen lassen und ihr gesamtes Vermögen aufbrauchen. Danach sind sie wieder auf der Flucht…   Meine Meinung zum Buch: Mich hat die Stimmung des Buches sehr angezogen und nicht mehr losgelassen. Die Geschichte wird aus der Sicht des größeren Jungen erzählt, der zu Beginn noch gutgläubig seinen Eltern alle Geschichten abkauft, aber dann mit zunehmender Reife Widersprüche erkennt, Ängste entwickelt und sehr unter der Situation leidet. Jürgen ist einerseits ein Hochstapler und Betrüger, auf der anderen Seite möchte er seiner Familie etwas bieten und sie auch nicht im Stich lassen. Seine Frau Jutta steht zu ihm und verschließt teilweise ihre Augen bzw. möchte gar nicht so genau wissen woher ihr Mann Geld bekommt. Sehr traurig fand ich die Situation, als sich die Familie gerade in Südfrankreich eingelebt hatte, die Kinder in der Schule halbwegs integriert waren und dann wieder mitten in der Nacht fliehen mussten. Mit jeder Flucht blieben ihnen weniger materielle und emotionale Gegenstände, sodass sie am Ende lediglich mit der Kleidung, die sie am Leib trugen, wieder zuhause ankamen.   Titel und Cover: Der Titel hat mich zuerst überhaupt nicht angesprochen, wie auch das Cover nicht, das auf den ersten Blick recht altmodisch wirkt.   Mein Fazit: Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe und die Familie über Höhen und Tiefen bis nach Südfrankreich und wieder zurück begleiten durfte.

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  • Sehr unterhaltsam geschrieben

    So, und jetzt kommst du
    echidna

    echidna

    04. June 2017 um 12:07

              Familie Frank hat das große Geld gemacht. Jedenfalls wird das so den Kindern gesagt, als sie Hals über Kopf mitten in der Nacht nach Südfrankreich zu ihrem "neuen Leben" aufbrechen. Angeblich steinreich braucht der Vater nicht mehr zu arbeiten, die Familie lebt in Luxus und die Kinder sind glücklich. Doch schon bald müssen sie wieder weiterziehen und weiter und weiter und besitzen bald nicht mehr als das, was sie am eigenen Körper tragen. Die Wahrheit wird vor den Kindern so lange geheim gehalten bis es nicht mehr geht.Ich finde das Buch hervorragend geschrieben. Mir hat dieser unterschwellige Humor, der sich durch das gesamte Buch zieht, sehr gut gefallen. Die Lektüre war daher sehr unterhaltsam, auch wenn es im Buch selber gerade nicht lustig zuging.Was ich auch sehr gut gelungen fand, ist die Charakterentwicklung, besonders vom Jungen. Als Leser lernen wir ihn schon sehr jung kennen. Im Laufe des Buches wächst er heran und wird zum Teenager. Da aus seiner Sichtweise geschrieben wird, weiß der Leser immer nur so viel, wie der Junge mitbekommt und verstehen kann. Er ist ein sehr guter Beobachter und so versteht der Leser oft mehr als der kleine Junge, der beschreibt und Dinge noch nicht richtig einzuordnen weiß. Doch während er heranwächst, ändert sich auch der Schreibstil passend dazu und wird erwachsener. Er vertraut nicht mehr blind seinen Eltern, sondern beginnt Zusammenhänge zu erkennen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen bis er sich schließlich sogar gegen seine Eltern stellt.Die Charaktere sind überhaupt durchgehend gut entwickelt mit vielen Facetten und Eigenheiten, die auch konsequent durchgezogen werden. Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich alle Charaktere so klar vor Augen sehen konnte wie hier.Einen Punkt muss ich leider abziehen, da die Handlung im Mittelteil teilweise etwas langatmig wurde. Doch das war wirklich nur stellenweise und dank des ausgeprägten Humors, der immer wieder eingeflochten wird, war das auch kein großer Störfaktor.Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Es war eine amüsante Lektüre mit sehr interessanten Charakteren. Ich würde es definitiv weiterempfehlen.        

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  • Die Achterbahn des Lebens

    So, und jetzt kommst du
    Langeweile

    Langeweile

    28. May 2017 um 15:02

    Eine normale Kindheit sieht anders aus, als die, welche der Autor beschreibt. Sein Vater, ein Abenteurer,? ein Hochstapler?, oder ein Lebenskünstler? In der Ich - Perspektive wird erzählt, wie der Autor und seine zwei Geschwister ihre Kindheit verbringen. Sie leben sozusagen immer auf der Durchreise, oft haben sie Geld im Überfluss, dann fällt es Ihnen wieder am Nötigsten. Ständig auf der Flucht vor der Polizei, was der Vater Ihnen als großes Abenteuer verkaufen möchte. Der Schreibstil des Autors gefiel mir gut, ein eigentlich schwieriges Thema wurde humorvoll und locker verpackt. Die Geschichte regt sehr zum Nachdenken an . Ich habe mich bei der Lektüre fortwährend gefragt, was in Eltern vorgeht, die ihren Kindern so ein Leben zumuten. Sie mussten auf jegliche Beständigkeit und teilweise auf die Nestwärme, welche jedes Kind benötigt, verzichten. Fazit: Eine Geschichte, die noch lange nachwirkt.

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  • Kindheit auf der Flucht

    So, und jetzt kommst du
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    12. May 2017 um 14:58

    Das Unheil kommt auf leisen Sohlen. Anfangs lesen sich die Erinnerungen des Erzählers noch eher heiter. Ja, sicher, der Vater ist ein „Lebemann“, wohl auch ein wenig verantwortungslos, sehr egozentrisch.„Keiner, der´s hier oben hat“, und dazu tippt er sich an die Schläfe,“ muss schuften. Schuften müssen nur die Idioten.“ lautet eine seiner Lebensweisheiten, die er seiner Familie, vornehmlich seinem Sohn gegenüber gerne selbstgefällig preisgibt, meist mit dem Schlusssatz „So, und jetzt kommst du.“ Dabei ist er an der Meinung seines Sprösslings so wenig interessiert wie an der der Mutter. Er allein ist der Mittelpunkt seiner Welt. Aber zu Beginn scheint sein Lebensmodell zu laufen. Zunächst Verkäufer in einem Autohaus, Gebrauchtwagenhändler, dann mit allerlei Waren jonglierend, jede davon der sichere zukünftige „Renner“, bietet er seiner Familie zunächst doch ein Leben in einigem Wohlstand. Einen gewissen Charme kann man ihm unmöglich absprechen. Und ganz am Ende, alles schon lange den Bach hinunter gegangen ist, wird die Mutter auf dem Sterbebett zu ihrem Sohn sagen:„Immerhin war es nicht langweilig.“Es sind diese anfänglich geschilderten Jahre, die dem Erzähler auch im Verlauf der Geschichte einigen Halt geben werden, die als einmal geschaffenes Bild von „Familie“ auch deren komplette Zerstörung noch lange Zeit überdauern wird. Einiges an Nostalgie wird da zu Beginn heraufbeschworen, Kaba und Seborin Haarwasser, Krieg der Sterne und Sony Walkman. Leser, die auch in dieser Zeit groß wurden, packt da ein gewisses heimeliges Gefühl. Liebe scheint es in der Familie reichlich zu geben, zwischen den Eltern, aber auch zu den drei Kindern, ja selbst die Hunde sind Teil dieser unverbrüchlich erscheinenden Gemeinschaft. In der Erinnerung ist die Mutter für den Erzähler „die summende Frau“, der Vater der Beschützer und Held. Eine kleine Siebziger Jahre Idylle. Und doch braut sich da was zusammen. Man weiß es nicht nur aus dem Klappentext, sondern spürt es sehr deutlich, wenn auch auf den erwähnten leisen Sohlen, herannahen. Der Erzähler schildert aber weiter aus seiner kindlich unbedarften Perspektive, die aber nie verniedlicht oder künstlich wirkt, sondern sehr authentisch. „Mein Vater ist eine geologische Gegebenheit. Unhinterfragbar da, wie die Kordilleren oder die Pyrenäen.“Gerade diese Unhinterfragbarkeit der Eltern, der unbeirrbare Glaube an sie und die Richtigkeit ihrer Entscheidungen, ist Kindern, zumindest bis zu einem gewissen Alter, zu eigen. Das schildert der Autor sehr eindrücklich und gerade das lässt beim Leser zunehmend Beklemmung aufkommen. Denn diesem wird die Lebenslüge dieser Familie weitaus früher bewusst als dem Erzähler. Die reichlich windigen Geschäfte laufen irgendwann nicht mehr so gut, der Vater verspekuliert sich, häuft eine Menge Schulden an. Als er seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, wird das Haus gepfändet. Die Mutter springt als Tupperware Vertreterin für das Familieneinkommen ein. Dabei wird immer deutlicher, dass sie, genau wie der Vater in seiner Großmannssucht, gar nicht die nötige Reife besitzt, um Verantwortung für eine Familie zu tragen. Immer häufiger zieht sie sich mit dem Daumen im Mund auf Bett oder Sofa zurück. Der Vater sitzt vor dem Fernseher oder liest den „Spiegel“. Aber er ist nicht nur ein leichtfertiger Hochstapler, er entwickelt sich mehr und mehr zum Betrüger. „Es steht jeden Tag ein Dummer auf“ ist sein Motto. Es gilt, ihn nur zu finden. Irgendwann veruntreut er eine hohe Summe, von 300000 DM ist die Rede. Unbemerkt kann das nicht bleiben. Als die Polizei ihnen auf der Spur ist, packt die Familie ihre Siebensachen und flieht nach Frankreich, wo der Vater einst aufgewachsen ist. Ziel ist die Côte d´Azur. Man lebt dort auf großem Fuß, verprasst das ergaunerte Geld. Hier, in diesem vorübergehenden Paradies, setzt die Abwärtsspirale nach einer Weile mit Macht ein. Das Geld geht zur Neige, Interpol kommt auf die Spur. Letztendlich werden die letzten Besitztümer geopfert, damit ein portugiesischer Bauarbeiter die Familie in sein Heimatland schmuggelt. Die Geschichte, vom Erzähler weiterhin lakonisch aus seiner kindlichen Perspektive, aber nicht ohne die Schärfe des Erwachsenenblicks darauf, geschildert, verliert nun jegliche Leichtigkeit, aber nicht ihren Humor. Auch wenn der Leser zunehmend beklommen die Lethargie der Eltern, die steigende Gewaltbereitschaft des Vaters, den schon fast Regression zu nennenden Zustand der Mutter, den Hunger und die Ungewissheit, die die Kinder plagen, verfolgt, sind doch immer noch viele Momente von Situationskomik anzutreffen. Das Lachen bleibt aber dabei im Hals stecken. War man anfangs noch ein wenig irritiert, mit welcher Sorglosigkeit selbst das Baby im Auto zugequalmt wird (ja, es waren andere Zeiten), der Einjährige schließlich den ganzen Tag (und vielleicht auch die Nacht) mit Schwimmflügeln herumlaufen muss, damit die Eltern sich wegen des Pools nicht kümmern müssen, häufen sich nun die Tatbestände einer massiven Vernachlässigung, wird gar die kleine Tochter vom Vater zum Handtaschenraub angestiftet. Der Leser ist einfach nur erleichtert, als die ganze Sache schließlich ein Ende findet. War doch schließlich zwischenzeitlich auch mal von erweitertem Selbstmord die Rede.Überraschend ist die Erzählhaltung dieses auf autobiografische Gegebenheiten beruhenden Buchs. Am Ende wird die Inhaftierung und das anschließende Verschwinden des Vaters erwähnt, die schwierige, von sozialen Problemen bestimmte Zeit für Mutter und Kinder zurück in Deutschland, die Distanzierung, die zwischen ihnen stattfand „Wir Kinder fielen von ihr ab wie reife Früchte von einem Baum und kullerten den Abhang herunter, der das Leben ist.“ Und doch ist der Ton ein versöhnlicher, ja fast liebevoller. Es ist der Tod der Mutter, der dem Erzähler und vermutlich auch dem Autor die Möglichkeit gab, sich von dieser geraubten Kindheit frei zu schreiben.Als die im Sterben liegende Mutter mühsam ein „ES. Tut. Mir. So. Leid.“ hervorbringt, kann der Erzähler sich mit einem „Alles gut“ verabschieden. Es ist eine Lüge. Das weiß der Leser, das weiß der Erzähler, wahrscheinlich auch die sterbende Mutter. Aber nun, nach ihrem Tod, kann er darüber erzählen, kann auch mit dem verschwundenen Vater „machen, was ich will.“ Das, was er gemacht hat, ist ergreifend, lustig, tieftraurig, durchrüttelnd, ein tolles Buch.

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  • Flucht vor dem wahren Leben

    So, und jetzt kommst du
    Jolly_sun

    Jolly_sun

    01. May 2017 um 14:50

    Das Buch von Arno Frank "So und jetzt kommst du" hat mich positiv überrascht. Es beruht auf einer wahren Geschichte. Es geht um eine Familie, die nicht sehr viel Geld hat, jedoch ein normales Leben führt. Plötzlich scheint der Vater das große Geld gemacht zu haben und flieht mit der gesamten Familie nach Frankreich. Es stellt sich relativ schnell heraus, dass der Vater ein Hochstapler ist! Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man begleitet die Familie auf ihrem Leben, dass teilweise sehr luxuriös und teilweise sehr bescheiden ist. Die Familie ist dauerhaft auf der Flucht vor der Polizei. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des ältesten Sohnes der Familie. Daher ist die Sichtweise teilweise sehr naiv, da er zu Beginn noch nicht versteht, was sein Vater tut und am Ende schon viel zu sehr in seinen "Geschäften" mit drin steckt. Die Gesamte Beziehung zwischen Vater und Sohn ist sehr interessant und man sieht wie sehr Kinder ihren Eltern vertrauen und immer denken, diese würden schon das Richtige tun. Beim lesen dieser Geschichte kommen die unterschiedlichsten Gefühle von Mitleid über Wut bis zu Besorgnis für diese Familie auf. Eine Geschichte die meiner Meinung nach toll geschrieben ist und auf jeden Fall absolut ungewöhnlich ist. Klare Leseempfehlung 

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  • Wenn die Realität dich einholt

    So, und jetzt kommst du
    Marapaya

    Marapaya

    23. April 2017 um 15:11

    Hand heben, wem das auch so geht: Ich lese gern Ich-Erzähler-Romane, weil mir der Erzähler oft wie ein guter alter Bekannter vorkommt – nur an seinen Namen will ich mich beim besten Willen nicht erinnern. So gern würde ich jetzt mit dem Protagonisten in die Rezension einsteigen und mir fällt der Name nicht ein. Jürgen Frank heißt der Vater, dem wir das Länderhopping verdanken. Die Mutter der drei Kids heißt Jutta, sie wirkt aber mehr wie eine Chantale oder Monique. Überhaupt sind Jutta und Jürgen ganz schön deutsche, spießige Namen für das schillernde Paar. Jeany heißt die kleine etwas morbid veranlagte Schwester und der Jüngste Spross hört auf den Namen Fabian. Ich bekomme auch locker die Hundenamen zusammen: Schnauz, der Zwerg und der Riese. Gut, das war auch einfach. Aber wie heißt nun Frank Junior? Auf den gesamten 350 Seiten fällt der Name nicht. Mein Sohn, mein Großer, Sohnemann, Junge, Dicker, junger Herr – Zuschreibungen dieser Art gibt es jede Menge. Im Klappentext lese ich, dass der Autor Arno Frank in Kaiserslautern geboren ist, wie der Ich-Erzähler. Er trägt auch den selben Nachnamen wie die Familie im Buch. Sollte es so einfach sein? Arno Frank also? Einen Arno habe ich mir beim Lesen aber nie vorgestellt, eher einen Christian. Arno oder Christian, der Junge hatte es als Erstgeborener jedenfalls nicht leicht mit seiner schrägen Familie. Leider ist das Schräge hier nicht als positive Zuschreibung gemeint. Vater Frank ist ein Luftikus, Schaumschläger, Hochstapler und schnöder Betrüger. Warum schuften wie die anderen blöden Deutschen, wenn doch auch leichter an Geld zu kommen ist. Der junge Frank erlebt die ersten Lebensjahre in einem netten, überschaubarem Umfeld. Eigenheimsiedlung, Großeltern in der Nähe, vertraute kurze Wege – eine Umgebung, die er aus der Erinnerung gern „mit Karamell übergießen“ würde. Zuckrig, paradiesisch, behütet. So ist ihm die Kindheit dort vorgekommen. Doch dem Vater reicht das nicht. Er will nicht herkömmlich arbeiten und buckeln, er will das Geld leichter verdienen und am Ende muss das Eigenheim daran glauben. Es setzt eine Odyssee ein, in der die Eltern wie Pech und Schwefel zusammen halten und die kleine Familie wie ein fünfblättriges Kleeblatt dem Glück hinterherhetzt. Für ein knappes Jahr fühlt es sich in Südfrankreich auch fast danach an, doch nach diesem Ausflug ins Paradies ist der Fall nur umso tiefer und der Aufprall umso schmerzhafter. Es geht ein eigenartiger Sog von diesem Buch aus, der viel mit dem jungen Erzähler zu tun hat, der einfach die Zusammenhänge nicht ganz begreifen kann. Dass unlautere Mittel zum Alltag gehören ist ihm unterbewusst sehr klar. Die Polizei ist ein natürlicher Feind, dem es aus dem Weg zu gehen gilt. Doch die Dinge nehmen schnell eine Eigendynamik an, in denen Nicht-Wissen-Wollen der beste Selbstschutz für eine Kinderseele sein kann. Es ist eine merkwürdig faszinierende Familiengeschichte, die Arno Frank in einer ausgewogenen, formvollendeten, ganz leicht überzuckerten Sprache erzählt. Ein Showdown, den man unaufhaltsam kommen sieht und wie die Kinder und Hunde im Auto einfach aushalten muss. Nur zusehen ist möglich, mitleiden, wütend werden, ungläubig der Entwicklung folgen, den Schmerz und die Verwahrlosung der Familie aushalten, die niemand anderes in diese Lage gebracht hat als ihr Familienoberhaupt. Beeindruckend ist der Zusammenhalt in all diesem Wahnsinn und ebenso fassungslos wie schnöde die Familie auseinanderbricht, als hätte einzig die Flucht sie zusammengehalten. Wie der Sohn stehe auch ich als Leser fragend und etwas verloren vor der Geschichte. Warum ließen es die Eltern soweit kommen? Welches Ziel haben sie eigentlich im Blick gehabt und wie naiv und dumm sind sie gewesen? Arno Frank hat auf diese Fragen keine Antworten oder will sie mir nicht geben. Er erzählt mir einfach seine Geschichte und ich danke ihm dafür.

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  • "Es steht jeden Tag ein Dummer auf“

    So, und jetzt kommst du
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    "Es steht jeden Tag ein Dummer auf“ S. 29, ist eine der Lebensweisheiten, die der Ich-Erzähler in diesem Buch von seinem Vater lernt. Der Vater will seinen Lebensunterhalt darauf gründen, dass es diese „Dummen“ gibt. Lange bevor ebay und Co. ein verbreitetes Geschäftsmodell wurde, gründet Vater Jürgen einen Versandhandel daheim. „Nicht, dass Jürgen das Baccalauréat oder später, wieder in Deutschland, das Abitur bestanden hätte. Dafür war er zu schlau.“ S. 16 Das Lager wird nie leer. Dann kommen die Briefe, die Männer mit den Aktentaschen – zuletzt der Umzug aus dem eigenen Haus in die Mietwohnung. Jetzt veranstaltet die Mutter Tupperpartys, der Vater arbeitet bei einem Gebrauchtwagenhandel. Das kann er, anderen Autos verkaufen, mit schönen Felgen, aber marodem Innenleben, der schöne Schein.  Wirkliche Arbeit scheint im Konzept des Vaters nicht vorgesehen zu sein, schon die Wahrsagerin hatte ihm einst vorhergesagt: „Er würde reich sein. Er würde nicht reich werden mit einer Idee oder einem Geschäft, nein. Er würde es eines Tages einfach sein.“ S. 16 Wieder kommen Briefe, diesmal mit dem Landeswappen – wieder kommt ein Umzug, mitten in der Nacht, nach Frankreich, das große Geld ist plötzlich da, ein Haus wird gemietet und die Mutter geht einkaufen oder putzt. Es wird nicht die letzte plötzliche große Veränderung im Leben der Familie mit inzwischen drei Kindern sein.  Das Buch ist autobiographisch geschrieben von Arno Frank – der Ton ist unterhaltsam, oft direkt, wenngleich mir dabei mehrere Male kalte Schauer über den Rücken liefen. Es sind nicht die prekäre Lage, der gesellschaftliche Abstieg oder die Wolkenschlösser, die mich schockieren – es ist, wie der Vater das seiner Familie verkauft. Die Banken sind schuld – ja, sicherlich gibt es das. Der Vater verkauft etwas – sicher, doch bereits als Autoverkäufer erklärt er seinem Sohn, wie genau man andere zu betrügen hat. Viel später wird er die Tochter zum Handtaschendiebstahl anstiften. Und die Mutter? Wenn es eng wird, sitzt sie da und lutscht Daumen.  Arno Frank wurde im selben Jahr wie ich geboren, seine Kindheit streift die Ereignisse meiner eigenen Jugend: die Terroristenplakate in der Post, die Grünen, Kießling, Tschernobyl. Doch fast völlig fehlen die sonstigen Erlebnisse der Kindheit, wie sie zum Beispiel in Stephan Lohses „Ein fauler Gott“ Nostalgie hervorriefen – zu stark ist das Leben der Familie zwischen Überfluss und Flucht jenseits aller Normen. Meisterhaft, wie der Autor die Ausblendung der Realität in Bilder fasst. Der Ich-Erzähler klammert sich an seinen Diercke-Schulatlas auf der Flucht quer durch Europa, der kleine Bruder trägt immer Schwimmflügel, auch, als der Pool schon längst auf der Flucht zurück gelassen wurde. Auch die scheinbaren Verbesserungen können überfordern: „Zunächst lässt meine Schwester, die so viel Platz gar nicht gewohnt ist, sich in ihrem Wandschrank häuslich nieder.“ S. 93  Wohin das führt, ist klar; es geht mehr darum wie meisterhaft das dargestellt wird, wie lange die Realität ausgeblendet wird, auf Abstand gehalten werden kann, bis die Erkenntnis kommt: „Ich habe es satt, nur auf Sicht zu fahren, wenn es hinter jeder Ecke schlimmer wird. Ich habe die Anfänge satt, die ins Leere laufen S. 259 Leseempfehlung. Tolle Sprache, grandiose Bilder – und eine schlicht wahnsinnige Geschichte.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee (23/20) B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoebine174B_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsbookscoutBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79capcolacarathisCarigosCaroasChattysBuecherblog (20/20)CherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBooksCrazy-Girl6789crimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegold (40/40)Darcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDion (20/20)Dirk1974divergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07 (30/30)engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFairy-KittenFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFrau-AragornFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalanni (30/30)happytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84Janna_KeJasBlogjasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Julchen77Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinTh (30/30)kingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaLectureLaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseLottiLeseMama82Leseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33 (40/40)LimitLesslinda2271lLise95LissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LolaWriterLooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20 (30/30)MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberry (30/30)MissSweety86mistellormondymonstahasimrc0mrsCalemmmingsMrs_Nanny_OggMurphyS91Myxania N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinkie31PinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog) (20/20)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerlese (36/30)SnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611Steffi_LeyererSteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeuulrikerabe V Valabevalle87vanystefvb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha (34/30) W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly (30/30) X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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  • So, und was ist jetzt

    So, und jetzt kommst du
    Venice

    Venice

    15. April 2017 um 20:07

    Zu Beginn findet der vierjährige Arno Frank seine Mutter ohnmächtig im Treppenhaus, glücklicherweise geht alles gut aus. Der Vater hat von einer Kartenlegerin erfahren, mit 40 sei er reich. Diese Vorhersage scheint wahr zu werden. Auf der Suche nach dem Glück zieht die Familie zunächst in Deutschland von Stadt zu Stadt bis sie eines Tages überstürzt nach Frankreich aufbrechen. Dort erlebt der Teenager Arno eine recht angenehme Kindheit in der schönen, warmen Gegend um Nizza. Inzwischen hat er 2 Geschwister, eine recht schräge Schwester Jeanie und einen kleinen Bruder der ständig mit seinen Schwimmflügeln herum rennt. Doch eines Tages endet der schöne Traum von Südfrankreich und die Vergangenheit holt den Vater ein. Der 'A..' voll Geld der vorher einfach da war, ist plötzlich alle. Das gemietete Grundstück wird nicht mehr gepflegt, der Vater wird von Interpol gesucht. Die Reise geht weiter, mit Hilfe eines portugiesischen Bauarbeiters in der Nachbarschaft geht es nach Portugal und von dort kreuz und quer durch Europa auf der Flucht vor der Polizei. Der Schreibstil ist recht naiv aus der Sicht eines Jugendlichen geschrieben. Teilweise humorvoll oder traurig erlebt man die reichen Jahre in Südfrankreich bis hin zum tiefen Sturz in die Armut. Das ganze spielt in den 80er Jahren. Durch die geschilderten Erlebnisse werden eigene Erinnerungen an diese Zeit wieder wach und führten zu einem netten Leseerlebnis.

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  • Nicht mein Schreibstil, ansonsten gute Geschichte

    So, und jetzt kommst du
    digra

    digra

    15. April 2017 um 09:38

    Nach langem Zögern, ob ich dieses Buch lesen muss, habe ich mich aufgrund der durchweg positiven Bewertungen für das Buch entschieden. Aber wie das so oft ist: Wenn es anderen gefällt, ist es gar nicht meins. Ich kann nicht genau sagen was mich an dem Buch stört. Wahrscheinlich ist es die Beschreibung in der Vergangenheitsform und manchmal auch das ausufernde Beschreiben des Erzählers. Ich höre quasi immer nur zu anstatt dabei zu sein, wenn etwas geschieht. So konnte mich die Geschichte überhaupt nicht fesseln. Das Schöne ist, wie sicherlich auch vom Autor beabsichtigt, das Einfließen typischer Erscheinungen der 80er Jahre. Politische Dinge oder aber auch Konsumgüter, die damals topaktuell waren. Das ist für Leser, die in dieser Zeit groß geworden sind eigentlich immer sehr unterhaltsam. So auch für mich. Die Gespräche des Protagonisten mit seinem Vater fand ich immer sehr rührend. Er versucht seinem Sohn immer die Welt zu erklären und die persönlichen Umstände, die zu dem ein oder anderen Wegzug führen. Der Schreibstil allerdings hat mich nicht in seinen Bann gezogen. Die Lobeshymnen für den Autor mögen gerechtfertigt sein und so vergebe ich noch 3 von 5 Sternen.

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  • Einmal Frankreich und retour

    So, und jetzt kommst du
    Caroas

    Caroas

    11. April 2017 um 18:39

    In diesem Roman erzählt der Autor mit Humor und Realitätsnah die Flucht vor der Polizei quer durch Europa. Vom Vater der vom großen Geld träumt und als er es dann greifbar hatte die falsche Entscheidung fällt und in einer Nacht und Nebelaktion mit Frau und Kindern nach Frankreich abhaut. Dort erlebten die Kinder noch einen positive Zeit. Als aber das Geld ausgeht und sie nach Portugal weiter flüchten beginnt für die Kinder eine negative Zeit die dann in Deutschland endete. Von der Mutter die vor der Wahrheit die Augen verschließt und dadurch sind die Kinder schutzlos den Willküren der Eltern ausgesetzt.Fazit, eine Geschichte die aus der Sicht des Sohnes erzählt wird, spannend ist und zum Nachdenken anregt. Es zeigt auf wie Kinder ihren Eltern vertrauen und Situationen nicht hinterfragen. Ich empfehle dieses Buch aus vollem Herzen weiter.

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  • Eine wahre Geschichte

    So, und jetzt kommst du
    inya

    inya

    05. April 2017 um 20:12

    Von inya_loves_books Eine kleine Familie mit drei Kindern aus Kaiserlautern, der Vater ist Autohändler mit einem Hang zu dubiosen Geschäften. Eigentlich nichts Besonderes, würde der Vater nicht ständig das große Geschäft ankündigen und alle in einer Dauerschleife hängen. So geht es den Kindern der Familie. Als dann die Polizei klingelt und die Mutter mit Ihnen verstecken spielt, wird den Kindern schon ein wenig klar, dass nicht alles normal ist. Doch dann geht alles los, die Koffer werden über Nacht gepackt und auf geht es in das Abenteuer nach Südfrankreich. Von da an gibt es nur noch die beste Privatschule, die schönste Villa und die teuersten Klamotten. Es scheint alles perfekt zu sein. Bis der Vater nur noch teilnahmslos in der Wohnung lungert und es wieder über Nacht los geht, dieses Mal nach Portugal und von da an geht es nur noch abwärts. Dieses Buch schildert eindrucksvoll die Ausgesetztheit von Kindern gegenüber ihren Eltern und wie eine Kindheit verlaufen kann, wenn die Eltern auf den falschen Weg geraten. So und jetzt kommst du, ist auf jeder Seite spannend und der Leser fragt sich, wann fliegen sie endlich auf? Unbedingt lesenswert!!!

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  • Ein Kinderleben wie eine Achterbahn

    So, und jetzt kommst du
    RobinBook

    RobinBook

    05. April 2017 um 14:09

    Dieser autobiografische Züge aufweisende Unterhaltungsroman handelt von einer Familie mit drei Kindern, das älteste davon ist der Ich-erzählende Protagonist Arno Frank. Er ist zur Zeit der im letzten Quartal des vergangenen Jahrhunderts angesiedelten Geschichte so etwa 12-13 Jahre alt und erzählt sachlich, manchmal verzweifelt, manchmal leicht humorig von einem Leben wie eine Achterbahn. Dominant ist der Vater, dessen häufig an Arno gerichteter Aufforderung der Buchtitel entnommen ist.  Auch das Coverbild passt gut zum erzählten Geschehen. Ausschlaggebend für dieses Geschehen  ist immer wieder die jeweilige finanzielle Situation. welche von Himmelhochjauchzend über Hoffnung, Reichtum, Armut, und Hunger bis zur Verzweiflung wechselt und schließlich sogar in die Kriminalität führt.   Ein überstürzter Aufbruch folgt einigen innerdeutschen "Umzügen" und führt zunächst an die Côte d' Azur und dann durch Spanien nach Lissabon und von dort über Paris zurück nach Deutschland, zuerst zu Verwandten und dann zu Bekannten und schlussendlich direkt ins Aus. Der Stil ist trotz der traurigen Ereignisse, welche die Kinder erst spät und meist nicht in vollem Umfang mitbekommen, angenehm lesbar, gelegentlich blitzt sogar etwas Humor hervor. Respekt vor und alle guten Wünsche für den ehemaligen kleinen Jungen, der hier ein sehr nachwirkendes Buch vorstellt!  

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