Arno Loeb

 2.9 Sterne bei 12 Bewertungen

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Arno LoebDer Neuschwanstein Code
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Der Neuschwanstein Code
Der Neuschwanstein Code
 (12)
Erschienen am 30.04.2012

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Rezension zu "Der Neuschwanstein Code" von Arno Loeb

Rezension zu "Der Neuschwanstein Code" von Arno Loeb
Hasewuevor 6 Jahren

Auf Schloss Neuschwanstein werden zwei Tote gefunden, beide ermordert. Die Fremdenführerin Wally Windheim gerät dabei mitten in den Fall hinein, nicht nur, weil sie die Toten fand, sondern auch eine geheimnisvolle Dose, die wichtiger Bestandteil eines mysteriösen Rätsels rund um das Schloss zu sein scheint.
Denn hinter den Morden steckt mehr als zunächst gedacht – ein Schatz, der nicht nur unendlichen Reichtum, sondern auch große Macht verspricht und als nibelungenschatz bekannt ist.
Und auf einer Reise quer durch Bayern, um das Geheimnis des Neuschwanstein Codes zu knacken, geraten Wally und ihr Freund Taka in große Gefahr.
Ich bin ja ein sehr großer Ludwig II. Fan und finde nicht nur seine Geschichte, sondern auch seine Schlösser und die ganzen Theorien über seinen Tod sehr faszinierend und spannend. Ich habe mich deswegen auch schon sehr auf Arno Löbs Buch „Der Neuschwanstein Code“ gefreut, da genau diese Aspekte im Vordergrund standen. Dennoch war die Umsetzung des Themas alles andere als gelungen.
Zunächst aber zum positiven. Arno Löb beschreibt die verschiedenen Schauplätze, Ludwigs Schlösser, Bayreuth, München, etc., sehr ausführlich und gut und wenn man schon besagte Schlösser und Orte besucht hat, kann man sich auch ein sehr gutes Bild machen und versinkt bei diesen Stellen in der Geschichte. Auch die Zitate von diversen historischen Persönlichkeiten wie Ludwig II, Richard und Cosima Wagner und Co. Zu Beginn jedes Kapitels waren nett zu lesen, genau wie die interessanten Informationen und Anekdoten zu Ludwig II., Richard Wagner und dessen Werke, die mit Abstand die spannendsten und lesenswertesten Stellen des ganzen Buches waren. Die Verschwörungstheorien waren auch ganz nett, wobei sie aber manchmal zu abstrus wurden.
Die Idee an sich hat mich auch begeistert, aber die Umsetzung gelang dann leider nicht.
Sprachlich war das buch ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei. Teilweise Wiederholungen von Sätzen nur umgestellt, oder oftmals falsche Wortwahl – ich würde eine Vergewaltigung nicht gerade als „gemein“ bezeichnen, das wirkt eher wie Kindergartenniveau – oder die naiven Dialoge, die teilweise recht dümmlich wirkten machten „Der Neuschwanstein Code“ nicht gerade zu einem Buch mit hohem sprachlichen Niveau. Schwierig waren auch die einzelnen Szenenwechsel in einem Kapitel, da es schlichtweg keine Absätze gibt und die Sprünge so meist recht wirr waren. Die Personen waren auch eher farblos und Wally Windheim, deren Name mich eher an eine Karikatur einer „Hauptprotagonistin“ erinnert, war meines Erachtens auch nicht gerade die hellste, wobei das aber auch an der Assoziation liegen könnte, die ich bei so einer misslungenen Namenswahl zog. Auch ihre Rolle in diesem Fall, die einer Hobby-Miss-Marple, fand ich sehr an den Haaren herbeigezogen, aber vor allem die Tatsache, dass sie als Zeugin sofort per Du mit sämtlichen Ermittlern ist, vom verantwortlichen Kommissar Dolling mit Freuden an den Ermittlungen beteiligt wird und problemlos über polizeiinterne Geschehnisse zum Fall auf dem Laufenden gehalten wird. Sehr realitätsfern.
Ansonsten passiert zwar recht viel ohne dass ich es richtig spannend oder mitreißend fand und auch das Ende konnte mich nicht vollends überzeugen.
Sprachlich und in der Umsetzung gesehen war das Buch ein totaler Reinfall, die interessanten Infos über Ludwig II und Gefolge konnten es dann aber noch so weit retten, dass ich zumindest nicht abgebrochen habe.

2 von 5 Sternen!

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Auroras avatar

Rezension zu "Der Neuschwanstein Code" von Arno Loeb

Rezension zu "Der Neuschwanstein Code" von Arno Loeb
Auroravor 6 Jahren

Ich habe mich für dieses Buch bei Blogg dein Buch beworben, weil ich das Cover ansprechend fand, es mich aber gleichzeitig an ein anderes Buch erinnerte, das ich sehr gern gelesen habe. Daher erhoffte ich mir hierbei einen ähnlich spannenden Thriller. Meine anfängliche Euphorie wurde allerlings sehr schnell getübt, als ich das Buch begann. Denn das Buch strotzt einfach nur von Fehlern jeglicher Art, und das auf wirklich jeder Seite. Zwar steht im Impressum des Buches ein Lektor, aber ich frage mich ernsthaft, was dieser während seiner Arbeit getan hat. Geschlafen? Denn meiner Meinung nach ist es die Aufgabe des Lektors, Fehler in Büchern zu korrigieren, doch das ist hier definitiv nicht erfolgt. Eine schöne Aufmachung eines Buches reicht leider nicht aus, um daraus auch ein gutes Buch zu machen. Aber auch der eigentliche Inhalt des Buches wirkte auf mich eher ernüchternd. Die Grundidee, die man als eine Art Schnitzeljagd bezeichnen könnte, finde ich wirklich sehr gut und man hätte daraus sicherlich auch ein spannendes Buch machen können, aber an der Umsetzung hapert es dagegen erheblich. Oftmals werden Zeitsprünge von Stunden / Tage innerhalb eines Absatzes gemacht, sodass der Leser erst einmal ins Stocken gerät. Was ich auch extrem störend fand, waren die ewig langen Dialoge über mehrere Seiten hinweg. Es gab währenddessen meist keine Zwischenhandlungen und oftmals wurden sogar die Redebegleitsätze weggelassen. So kam es einem eher wie ein Frage-Antwort-Spiel vor, noch dazu, weil hier sehr viele geschichtliche Aspekte mit einbezogen werden, die eine Person der anderen Person herunterratterte. Auch wurden erst etwas als Tatsache hingestellt und später infrage gestellt oder ganz anders geschildert. Wer soll da noch durchblicken?
Ich kann dieses Buch daher leider nicht wirklich empfehlen. Aus der anfängliches Freude, dieses Buch bekommen zu haben, wurde die reinste Enttäuschung.

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sugarlady83s avatar

Rezension zu "Der Neuschwanstein Code" von Arno Loeb

Rezension zu "Der Neuschwanstein Code" von Arno Loeb
sugarlady83vor 6 Jahren

1. Satz

Die Speerspitze drang neben dem Schulterblatt in den Rücken des Sängers.

Meine Meinung:

"Jede wahrhafte, jede orginale Musik ist Schwanengesang" (Richard Wagner, Buch Seite 136)

"Oh ein Krimi/Thriller über das Märchenschloss Neuschwanstein", das dachte ich mir, als ich mich auf Blogg dein Buch für ein Rezensionsexemplar beworben habe. Der Klappentext klang super interessant, und ich habe auf ein Buch im Stil aller Dan Brown nur im wunderschönen Schloss Neuschwanstein gehofft. Vielleicht war das mein Fehler, denn diese Hoffnung wurde nicht erfüllt.

Das Buch ist in Erzählform geschrieben, und wird in verschiedenen ErzählsträngenPerspektiven erzählt.

Der Einstieg in das Buch hat mir noch super gefallen. Gleich zu Anfang bekommt man den Mysterösen Mord mit, und der Kopf fängt an zu rattern wer hinter dem Mord stecken könnte. Leider lässt diese Spannung sehr schnell nach. Nachdem die sympathische Protagonistin Wally (Fremdenführerin im Schloss Neuschwanstein) bei einer Führung die 2 Toten findet, wird bald klar, das es sich hier nicht um einen "normalen" Mordfall handelt, denn allein die 3 Schwanenfedern die zu einem Pfeil auf dem Boden neben den Leichen ausgelegt sind, lassen vermuten, das hier mehr dahinter steckt.

Ich muss zu geben, das Buch hat sich nach dem guten Anfang, immer mehr von dem Buch, das ich mir erhofft habe weg entwickelt. Die Morde rutschen schnell in den Hintergrund, und es dreht sich alles um das Finden des Schatzes, der in einer Höhle unter Neuschwanstein versteckt sein soll. Was mich an sich nicht stören würde, wenn die Story dahinter wirklich spannend bleiben würde. Was meiner Meinung nach nicht der Fall ist.

Wie oben schon erwähnt, wechselt das Buch zwischen verschiedenen Erzählsträngen. Einmal wird von Wally erzählt die auf einer Seite dem Komissar Dollinger helfen möchte den Fall zu lösen. Andererseits jedoch durch ihren Freund Taka noch mehr in die Schatzsuche rutscht. Ebenfalls wird aus der Sicht von Edda und Albert, die den Schatz versuchen zu finden, und dabei wie sich bald herausstellt nicht die Einzigen sind, erzählt.

Irgendwie wirkt das Buch auf mich, wie viele oft wirklich gute Ideen, die in einen Topf geworfen wurden. Die Storyline bei der man Anfangs denkt es geht um die Aufklärung der Morde, die dann aber eigentlich Nebensache werden, das Rätsel um den Niebelungen Schatz und dann noch die wie ich finde überflüssigen Fantasyelemente wie Pulver das Unsichtbar macht.

Was ich wirklich toll fand, ist das der Autor für sein Buch wirklich viel recherchiert hat. Auch die Idee, dem Leser die Hintergründe zu den Niebelungen usw., über Albert der seiner Edda immer wieder davon erzählt oder auch über den Weg das Wally die durch ihre Führungen viel Hintergrundwissen hat, und so z.B dem Komissar Hintergründer erzählen kann, näher zu bringen, emfpinde ich als eine gute Idee. Leider war es irgendwann für meinen Geschmack, zu viel Hintergrundwissen, das einem erzählt wurde.

Ebenfalls die Zitate die der Autor an jeden Kapitel Anfang gesetzt hat, finde ich eine tolle Idee.

Was wirklich beim Lesen stört, sind die vielen Fehler die man findet. Einiges war mir z.B. einfach nicht mehr schlüssig.
Zum Beispiel als Wally Taka davon abbringen möchte Nachts in den Saal zu schleichen, da dort schlimme Dinge passiert sind, von der Sie ihm aber nicht erzählen darf (damit sind die Morde gemeint), andererseits gab es aber schon Zeitungsartikel in denen über die Morde berichtet wurde. Warum macht sie also bei Taka so ein Geheimnis darum?

Zugegeben, mir fallen Fehler in Büchern bestimmt nicht so oft auf wie Anderen. Aber wenn erst eine schwarze Katze auf die Fensterbank springt, und diese nur 2 Sätze weiter auf einmal eine rotbraun gefleckte Katze wird....das fällt sogar mir auf. Hier hätte das Lektorat besser arbeiten können.

Fazit:

Lange Rede, Kurzer Sinn, um ehrlich zu sein, MIR persönlich hat das Buch nicht wirklich gefallen. Die Story hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen.
Für alle die sich z.B. für die Niebelungen und König Ludwig den II interessieren, könnte das Buch aber durchaus netter Lesestoff sein. Ich würde aber raten, abzuwarten ob eine überarbeitete 2 oder 3. Auflage folgt in der die Fehler behoben sind.

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