Arno Meyer zu Küingdorf

 3.7 Sterne bei 23 Bewertungen

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Arno Meyer zu KüingdorfDer Selbstmörder- Klub
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Der Selbstmörder- Klub
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 (4)
Erschienen am 01.01.1999
Arno Meyer zu KüingdorfStürmische Tage
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Arno Meyer zu KüingdorfDie Generalprobe.
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Die Richterin
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 (0)
Erschienen am 01.10.2000

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Rezension zu "Was nützt die Liebe in Gedanken, Film-Tie-In" von Arno Meyer zu Küingdorf

Rezension zu "Was nützt die Liebe in Gedanken, Film-Tie-In" von Arno Meyer zu Küingdorf
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Basierend auf einer wahren Geschichte, wird in diesem Buch das "Steglitzer Schülerdrama" aus der Sicht des 19-Jährigen Paul Krantz erzählt.
Paul Krantz stammt aus einer armen Familie, in der der Vater ein glückloser Musiker und ständiger Säufer, die Mutter eine aufopfernde, aber unsichere Frau ist. Paul ist trotz seines nicht vielversprechenden Umfeldes auf eine höhere Schule gekommen und gibt sich dort den Poetischen Künsten hin. Auf dieser Schule lernt er auch Günther Scheller kennen, welcher aus einer gutbürgerlichen und reichen Familie kommt. Beide freunden sich an und verbringen sehr viel Zeit mit hochtrabenden Gedichten, Alkohol und Frauen.
Außerdem verliebt sich Paul in die Schwester Günther's, in Hilde. Doch ist er zu schüchtern sie anzusprechen. Zudem hat er einen Rivalen den jungen Hans Stephan, der jedoch Günther ein Dorn im Auge ist, bezüglich der Beziehung zu seiner Schwester Hilde.
Irgendwann jedoch kommen sich Hilde und Paul näher und verbringen eine Nacht zusammen. Doch am nächsten Tag bzw Abend nimmt das Unglück seinen Lauf.
Hilde lädt Hans Stephan in die Wohnung der Geschwister ein, was Günther seinen Hass auf ebendiesen noch mehr spüren lässt. Paul ist auch noch zugegen und fühlt sich von Hilde betrogen und verletzt.
Hilde vergnügt sich mit Hans Stephan, während Paul und Günther in der Küche Wein trinken und sich gegenseitig zu immer größeren Gefühlsausbrüchen hinreißen lassen. Irgendwann holt Paul den Revolver aus seiner Tasche, den er schon eine ganze Weile mit sich herumträgt. Im Eifer des Rausches schmieden beide Selbstmordpläne und wollen Hans Stephan und Hilde mit in den Tod reisen. Sie wollen sterben, wenn sie keine Liebe mehr empfänden.
Paul gedoch besinnt sich nach einiger Zeit und will dies alles nicht mehr, doch es ist schon zu spät. Günther hat Hans Stephan und sich in den Tod gerissen. Danach folgen die schweren Tage des Prozesses in denen Paul wegen Mordes und Anstiftung zum Mord angeklagt wurde. Doch letztenendes wird er in allen relevanten Punkten freigesprochen.

FAZIT: Da dieses Buch auch verfilmt wurde und ich jetzt schon öfter gehört habe, dieser Film soll sehr toll gewesen sein, werde ich ihn mir auf jeden Fall einmal anschauen. Das Buch hat mir äußerst gut gefallen, was nicht nur an der Thematik liegt, sondern auch an dem leicht poetischen Touch im allgemeinen Schreibstil. Im Buch wird sehr gut dargestellt, wie die Jugend der Nachkriegsjahre des Ersten Weltkrieges gedacht und gefühlt hat, wie unverstanden sie sich gefühlt haben. Es war eine moralisch zerrüttete Jugend, mit in noch sehr jungen Jahren geprägten Eindrücken des Krieges. Diese Jugend hat sich danach gesehnt, einen Sinn im Leben zu finden und diesen vor allem poetisch festzuhalten. Sie wollten im Mittelpunkt stehen und beachtet werden. Außerdem wollten sie kein Klassendenken mehr, was sie als eins der schlimmsten Vergehen betrachteten. Für diese Jugend waren Selbstmordgedanken, ein beflügeltes Denken.
Ich denke dieses Buch, und diese Tragödie, die auch im Ausland große Beachtung fand, sind sehr beachtenswert und lesenswert. Dieses Denken und Fühlen der damaligen Jugend kann auch noch auf einzelne Gruppierungen der heutigen Jugend angewendet werden, weshalb ich denke, dass dieses Buch ein gutes Beispiel daran gibt.
Für mich selber ist es unverständlich, wie man in so jungen Jahren oder besser gesagt überhaupt, Selbstmordgedanken hegen kann, weshalb mich dieses Buch und die Thematik sehr erschreckt bzw berührt haben. Weiterzuempfehlen!

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Jens65s avatar

Rezension zu "Die Generalprobe." von Arno Meyer zu Küingdorf

Rezension zu "Die Generalprobe." von Arno Meyer zu Küingdorf
Jens65vor 10 Jahren

Endlich einmal wieder ein herausragender Thriller aus deutschen Landen! "Die Generalprobe" von Arno Meyer zu Küingdorf greift das Thema Nationalsozialismus auf: Der Reichstag soll in die Luft gesprengt werden. Wir verfolgen den Sportjournalist Markus Springer, der davon allerdings noch keine Ahnung hat. Er ist sympatisch mit seinen Alltagsproblemen. Er arbeitet zu viel, hat keine Zeit für seine Familie und steht unter starkem Konkurrenzdruck im Sender. Der Roman hat mir deshalb so gut gefallen, weil der Autor die Geschichte und seine Figuren nicht ganz so ernst nimmt, und er gelegentlich die Regeln des Thriller-Genres druchbricht. Außerdem bietet das Werk eine hervorragende Sightseeing-Tour durch Berlin und gibt Einblicke in die Medienszene. Im Vordergrung stehen nicht politische Machenschaften und Verschwörungen, sondern die Charaktere. Seine Figuren sind liebevoll gezeichnet und mit Schwächen und Stärken ausgestattet. Es wird kein Heldenbild aufgebaut, denn der Protagonist ist keiner. Stattdessen werden die unterschiedlichen Lebenswege zweier ehemaliger Freunde aufgezeigt. Aber natürlich ist der Roman ein Politthriller und dementsprechend spannend. Besondere Aktualität ist durch die Einweihung des Reichstags, die im April stattfand, gegeben. Solide Unterhaltung und daher empfehlenswert!

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Rezension zu "Was nützt die Liebe in Gedanken, Film-Tie-In" von Arno Meyer zu Küingdorf

Rezension zu "Was nützt die Liebe in Gedanken, Film-Tie-In" von Arno Meyer zu Küingdorf
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren

Hab ich schon seit 2004 in meinem Bücherregal und habe es erst vorgestern wiederentdeckt :) "Was nützt die Liebe in Gedanken" bringt die Jugend der 30er Jahre näher und beschäftigt sich mit Themen wie Selbstmord, Freundschaft und natürlich Liebe. Finde das Buch sehr gelungen.

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