Arno Specht

 4.7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Geisterstätten Berlin, Geisterstätten Leipzig und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die Liebenden von Taschkent

Neu erschienen am 01.08.2019 als Hardcover bei Dagyeli, J & D.

Alle Bücher von Arno Specht

Cover des Buches Geisterstätten Berlin (ISBN:9783897737549)

Geisterstätten Berlin

 (2)
Erschienen am 31.10.2014
Cover des Buches Geisterstätten Leipzig (ISBN:9783897739284)

Geisterstätten Leipzig

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Erschienen am 28.02.2014
Cover des Buches Die Liebenden von Taschkent (ISBN:9783935597531)

Die Liebenden von Taschkent

 (0)
Erschienen am 01.08.2019

Neue Rezensionen zu Arno Specht

Neu

Rezension zu "Geisterstätten Leipzig" von Arno Specht

Rezension zu Geisterstätten - Leipzig
Leuchtturmwaerterinvor 7 Monaten

Inhalt:
Je mehr Leipzig boomt und zur neuen Hipster-Metropole wird, desto seltener und wertvoller werden die „Geisterstätten“ der Stadt: Orte, die einst von Bedeutung waren, heute aber nur noch von ihrer Vergangenheit erzählen. Wo früher Menschen wohnten, arbeiteten oder sich kurieren ließen, herrschen heute Ruhe und Verfall.

Vierzehn solcher vergessenen Orte in Leipzig und Umgebung werden hier vorgestellt, darunter der morbide Bahnhof in Leipzig-Leutzsch, die märchenhafte, vom Wind durchwehte Heilanstalt Dösen und das einst so mondäne Messehaus für Buchgewerbe und Graphik.

Das Buch fängt in stimmungsvollen Bildern den Zauber dieser geheimnisvollen Orte ein. Es ist ein außergewöhnlicher Begleiter durch ein Leipzig fernab des Großstadttrubels: vergessen, verlassen, still und oft genug voll schaurigem Charme.

Quelle: Jaron Verlag

Meinung:
Leipzig, eine Stadt mit vielen Fassetten und tollen "vergessenen" Ecken. Die Autoren haben in diesem Buch 14 dieser Orte wunderbar aufbereitet. Mit tollen Hintergrundinfos zu dem jeweiligen Gebäude und der Geschichte, die es beinhaltet.
Leipzig ist einer dieser Orte, die noch viel DDR-Charme versprühen in solchen alten Gebäuden. Für Menschen, die noch nie in Leipzig waren und die vielleicht (wie ich selbst) auch nicht in Ostdeutschland aufgewachsen sind, hat das Buch viele tolle geschichtliche Infos parat. Mit diesem Buch lernt man wohl mehr über die ostdeutsche Vergangenheit, als in so manchem Geschichtsunterricht. Man liest von Abhörvorrichtungen der Stasi und den  Beeinflussungen der DDR-Führung in das Leben der Sportler. Viele Firmen wurden in der Zeit der DDR Volkseigentum und hatten VEB vor dem Namen stehen. 

Fazit:
Die Mischung aus tollen Bildern und geschichtlichen Hintergrundinfos zu den verschiedenen Orten, macht dieses Buch zu einem grandiosen Lese- und Betrachtungserlebnis. Von mir gibt es dafür 5 von 5 Sternen und die Lust Leipzig auf seine ganz eigene Art und Weise kennenzulernen ist groß.

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Rezension zu "Geisterstätten Berlin" von Arno Specht

Wundervolles Bild-Text-Buch zu verlassenen Orte in Thüringen
HEIDIZvor einem Jahr

Es gibt zahlreiche Bücher - die Lost Places thematisieren - in Wort und Bild, weil es viele Menschen gibt, die u. a. auch durch das Hobbie Geocachen zum Liebhaber von Lost Places wurden, so erging es uns. Es ist einfach spannend, diese verlassenen Orte zu erkunden, ob vor Ort oder literarisch. Ich habe mir verschiedene Bücher angeschaut und bin bei diesem hängen geblieben, die textlichen Erklärungen fand ich sachlich, doch auch flüssig spannend informativ zu lesen und die
Fotografien fand ich so, als hätte ich die Objekte fotografiert, genau die Szenen  und Objekte hätte ich auch vor die Linse genommen, mich hat das Buch von der ersten Sekunde an angesprochen, daher habe ich mich damit näher beschäftigt.

Schön anzusehen sind die doppelseitigen Fotografien, die machen den Eindruck, als wäre man vor Ort, man kann sich gut in die Szenerie hineinversetzen. Auch finde ich die Auswahl der Objekte sehr gut gewählt, weil sie sich über komplett Thüringen ziehen - von Gößnitz nach Gera, nach Erfurt, Bad Berka, Jena, Bad Blankenburg, Eisenach, Löhma, Rathsfeld, Leheste, Oberhof, Schleusingen oder Roschütz.

Man kann diese stimmungsvollen Fotografien sehr gut auf sich wirken lassen, sich vorstellen, wie das einzelne Objekt dereinst lebte, es ist einfach faszinierend und auch irgendwie charmant und idyllisch, naja, da kann mich sich streiten. Ich mag solche Orte einfach, weil ich gern in Gedanken in der Zeit zurück gehe und mich davon tragen lasse, das ist mir auch gelungen, als ich das Buch Seite für Seite betrachtet und gelesen habe. Die Texte geben Infos zur Geschichte, als die Orte noch nicht vergessen waren und Infos zum Heute, ob evtt. eine Sanierung geplant ist o. ä.

Gelungene Publikation !!!

Arno Specht, Uwe Schimunek

Geisterstätten Thüringen

Vergessene Orte

Broschur, 96 Seiten, 80 farbige Fotos

Format: 16,5 x 24 cm

€ 12,95

ISBN: 978-3-89773-947-5


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Rezension zu "Geisterstätten Berlin" von Arno Specht

14 vergessene und verlassene Orte Berlins
Marakkaramvor 3 Jahren

Diese Rezension bezieht sich auf die Neuauflage, da die Erste leider 4 Jahre nach ihrem Erscheinen überarbeitet wurde.

Ich persönlich finde es schade, dass man wohl gleich ganze Kapitel ausgetauscht hat, weil es diese Ruinen schon nicht mehr gibt. Lieber wäre es mir gewesen, man hätte einfach einen 2. Band herausgebracht.
Desweiteren wurden die Texte überarbeitet und einige Fotografien durch aktuellere ausgetauscht. Hätte nicht unbedingt sein müssen - ich suche jetzt nach der ersten Auflage um zu sehen, was mir entgangen ist.

Denn eins muss man dem Buch lassen, es ist unheimlich interessant.
Vorgestellt werden 14 vergessene Orte in Berlin und der näheren Umgebung, wie die Beelitzer Heilstätten, das Ballhaus Riviera in Grünau, der Spreepark und das Futtermittelwerk in Rüdersdorf, um nur Einige zu nennen.

Mir gefallen die teilweise großartigen Fotos, die die Emotionen des Vergessenen und Vergessens toll einfangen.
Doch es gibt auch Fotos, die mir persönlich zu klein abgedruckt sind und so oftmals nicht 100% wirken können.
Das Buchformat ist zwar schön und handlich, aber dann gerne ein paar Seiten mehr und alle Fotos mindestens auf halbseitigem Format.

Arno Spechts Texte sind informativ, seriös, teilweise sehr nachdenklich stimmend, aber immer ohne Effekthascherei. So wird beispielsweise bei den Beelitzer Heilstätten von einem tödlichen Unfall eines (Amateur) Fotomodels gesprochen (2008), bei einem anderen Verlag heisst es dazu, dass sie von einem Fetisch-Fotograf getötet wurde, der sie mit einer Bratpfanne (!) schlug und würgte, bevor er sich an der Leiche verging...

Fazit: Ein Muss für jeden, der sich für Lost Places interessiert und ein Appetizer für alle, die noch nicht so recht wissen, ob es sie interessiert und erstmal mit einem kleinen, günstigeren Band beginnen wollen. Ich kann es nur empfehlen und schonmal vorwarnen, dass es mit Sicherheit nicht bei einem Band bleiben wird.

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