Arno Stern , André Stern Mein Vater – mein Freund

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Inhaltsangabe zu „Mein Vater – mein Freund“ von Arno Stern

Der kleine Arno Stern fährt mit seinem roten Spielzeugauto im Hof herum, als ihn seine Mutter ruft: 'Arno, lass das Auto stehen und komm ganz schnell!' So beginnt 1933 die jahrelange Flucht der jüdischen Familie vor den Nationalsozialisten. Geleitet
werden die Sterns dabei von der Intuition und dem unverbrüchlichen Gottvertrauen des Vaters Isidor – und sie erfahren auf ihrem Weg Glücksfälle, die an ein Wunder grenzen. Vertrauen und bedingungslose Liebe sind der Kern von Isidor Sterns Umgang mit seinem Sohn Arno, der als Erfinder des Malorts eine außergewöhnliche Forscherlaufbahn einschlagen wird. Arno wiederum hat diese Tradition des Vertrauens an seinen Sohn André weitergegeben, der das Privileg genießen
durfte, nicht in die Schule zu gehen. Und inzwischen hat auch André einen kleinen Sohn.
Bei den Sterns geht es nicht darum, die eigenen Erwartungen in den Kindern erfüllt zu sehen, sondern vielmehr soll jedes in einem Freiraum von Liebe, Vertrauen
und Stärkung aufwachsen, in dem sich die eigenen Fähigkeiten ungehindert entfalten können. Arno und André Sterns bewegte Familiengeschichte berührt tief, weil sie einem essenziellen menschlichen Bedürfnis Raum gibt: der Sehnsucht nach
dem liebenden Vater.

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  • Rezension zu "Mein Vater – mein Freund" von André Stern

    Mein Vater – mein Freund

    WinfriedStanzick

    16. May 2011 um 09:26

    Schon seit längerer Zeit kann man im Verhältnis zwischen Eltern und ihren Kindern eine wachsende Unsicherheit feststellen. Die Eltern, oft selbst noch nicht richtig erwachsen geworden, haben Probleme, in eine sichere und klare Elternrolle hineinzufinden. Sie wollen ihren Kindern Freunde sein und enthalten ihnen dabei wichtige elterliche Autorität vor. Aus Angst vor einer als unsicher imaginierten Zukunft pressen insbesondere Mittelschichteltern mit einer gewissen Bildung ihre Kindern hinein in ihre Erwartungen und lassen sie vor lauter Förderung nicht mehr richtig Kind sein. Der Pädagoge und Therapeut Wolfgang Bergmann hat dazu gerade ein Buch veröffentlicht („Lasst eure Kinder in Ruhe“, Kösel 2011) , in dem er nicht nur dafür plädiert, dass Eltern wieder ihren eigenen Intuitionen vertrauen, sich und ihren Kinder vor allen Dingen Zeit und gegenseitiges Zuhören schenken sollen, sondern leidenschaftlich dafür wirbt, sich gegen den allgegenwärtigen Förderwahn zu wehren und aus einem System auszusteigen, dass unseren Kindern die Kindheit stiehlt. Wie insbesondere Väter ihren Söhnen gegenüber ein lebenslanges Verhältnis von Freundschaft, Achtung und Liebe entwickeln können, zeigt dieses autobiographische Zeugnis von Arno und Andre Stern. das unter dem Titel „Mein Vater, mein Freund“ erschienen ist und „das Geheimnis glücklicher Söhne“ beschreibt. Vater und Sohn, die zusammen hier ihre von Vertrauen und Liebe geprägte Lebens- und Familiengeschichte erzählen, wollen keine Ratschläge erteilen und Vorschriften machen. Und dennoch lernt man auf fast jeder Seite etwas über ein Vater-Sohn-Verhältnis, das den Sohn stärkt. Der Vater ist dem Sohn eine Stütze, von klein auf bis hinein in das Erwachsenenalter. Es ist eine bewegende Geschichte einer Beziehung, die den Leser dazu anregen möchte, über sein eigenes Leben nachzudenken und, wenn er eigene Kinder bzw. Söhne hat, nach für sich passenden Lösungen zu suchen. Es ist für mich, der ich in dem Buch eine wahre Schatzgrube für mein Verhältnis zu meinem Sohn entdeckt habe, gar nicht vorstellbar, dass man als Vater dieses Buch unberührt im doppelten Sinn zur Seite legt. Die bewegende Geschichte einer gelungenen Vater-Sohn-Beziehung, aus der man als Vater viel lernen kann.

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