Arno Strobel Das Rachespiel

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Inhaltsangabe zu „Das Rachespiel“ von Arno Strobel

Es ist nur ein Spiel. Aber willst du wirklich mitspielen? Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert. Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, das ihn in einen Atombunker in der Eifel führt. Einem Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht – für Frank, für seine Frau. Und für seine Tochter …

Ein vielversprechender Bauplan; das Endprodukt ist jedoch stellenweise sehr grob gezimmert.

— Elmar Huber

Klasse spannender Thriller, zum Ende hin etwas vorhersehbar. Angenehme Stimme des Vorlesers. Ich empfehle es.

— Metalhepchen

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  • Das Rachespiel

    Das Rachespiel

    Elmar Huber

    22. June 2015 um 13:48

    “Das Spiel hatte begonnen, alle Spieler hatten sich erwartungsvoll angemeldet. Es war ihm egal, ob einer von ihnen seine erste Aufgabe erfüllen würd, wahrscheinlich würde es keiner versuchen. Aber das würde sich ändern, wenn sie ihre Aufgabe bekamen. Er würde dafür sorgen, dass das Spiel so verlief, wie es geplant war.“ STORY In einem anonymen Umschlag erhält der Softwareentwickler Frank Geissler einem USB-Stick, mit dem er aufgefordert wird, zu einem bestimmten Zeitpunkt eine angegebene Webseite aufzurufen. Die Neugier siegt und er bekommt dort zur angegebenen Zeit eine harmlos erscheinende Aufgabe gestellt, der er allerdings nicht nachkommt. Einige Stunden später stirbt auf grausame Weise ein Mensch, live übertragen auf der angegebenen Webseite. Damit ist Frank unfreiwillig zum Teilnehmer eines perversen Spiel geworden, das seine Wurzel in seiner eigenen Vergangenheit hat. Gemeinsam mit drei weiteren Spielern – Freunde aus seiner Kindheit wird er in einem leerstehenden Atombunker gelockt, wo die nächsten Runden des Rachespiels stattfinden sollen. „Den ganzen Vormittag über versuchte Frank angestrengt, die Gedanken an Festus, den toten Mann und dieses perverse Spiel zu verdrängen, aber es gelang ihm nicht. Was auch immer er anpackte, binnen weniger Minuten saß er mit starrem Blick da, und seine Gedanken kreisten um die Geschehnisse der letzten Stunden. Ein Mann war bestialisch getötet worden, weil er, Frank, nicht getan hatte, was ein Irrer auf einer Webseite von ihm verlangte.“ MEINUNG Nicht umsonst haben sich die Kindheitsfreunde Frank, Manuela, Jens und Thorsten mit der Zeit aus den Augen verloren. Eine unbedachte Handlung hatte damals, 30 Jahre zuvor, den Tod des geistig behinderten „Festus“ zur Folge. So glauben sie zumindest, denn der Initiator des Spiels gibt sich als eben jener „Festus“ aus. Nun – ohne Wasser, Nahrung und Licht gefangen in einem Betonrelikt des kalten Krieges – werden den ehemaligen Bandenmitgliedern vier Aufgaben gestellt, deren Lösungen nach einem Punktsystem bewertet werden um dem oder den Gewinnern das Weiterleben seiner/ihrer Familie zu garantieren. Schon ohne den Druck dieser Extremsituation herrschen offene Spannungen zwischen der Gruppenmitgliedern, die sich unfreiwillig wieder zusammenfinden. Schon bald bröckelt das Gemeinschaftsgefühl wieder. Das perfide Punktsystem schürt das gegenseitige Misstrauen noch zusätzlich. Hier erweist sich die gelungen Charakterisierung als deutlicher Pluspunkt, auch wenn sich die Aktionen und die Streitgespräche der Gruppe mehrmals im Kreis drehen. Unterbrochen wird der Leerlauf immer wieder durch Rückblicke zu eben jenen Tagen, an denen der verhängnisvolle Unfall stattfand. Dabei vermeidet es Strobel lange Zeit, eine endgültige Aussage zu machen, ob „Festus“ damals wirklich gestorben ist oder ob er überlebt hat, untergetaucht ist (sehr unwahrscheinlich) und heute tatsächlich der Initiator des Rachespiels sein kann. Ärgerlicherweise passiert dies auf sehr plumpe weisem indem der Autor ständig die Gedankengänge seiner Figuren unterbricht, um nicht zu schnell zu viel zu verraten. Das ist nicht nur plump sondern man fühlt sich auch als Leser mit der Zeit verhohnepiepelt. Statt dessen hätte der Autor sehr gut mit subjektiven Erinnerungen/Schilderungen arbeiten könne, die auch nicht immer die Wahrheit sein müssen. Zusätzlich stören immer wieder überflüssige Kinkerlitzchen den Lesefluss. Ja, Hr. Strobel, die meisten ihrer Leser wissen wahrscheinlich, wie man sich am Computer und im Internet bewegt und brauchen keine klick-für-klick-Anleitung innerhalb eines Romans. Das sind zwar Kleinigkeiten, die sich jedoch summieren und nur nerven, weil sie absolut überflüssig sind und nur die Handlung ausbremsen. DAS HÖRBUCH Sascha Rotermund ist ein zu Recht vielbeschäftigter Hörbuchsprecher, der bereits die Hörfassungen von Arno Strobls DAS WESEN und DAS SKRIPT eingelesen hat. Im „Normalmodus“ überlegt, beherrscht er aber auch ängstliche Facetten und das zunehmend bedrohlicher und aggressiver werdende Timbre des grobschlächtigen Thorsten, so dass man als Hörer sehr gut in das Geschehen eintauchen kann. Kleine Stimmmodulationen lassen die Figuren unterscheidbar und lebendig werden. FAZIT Wie bei den vorherigen Strobl-Thrillern liegt auch DAS RACHSPIEL ein vielversprechender Bauplan zugrunde; das Endprodukt ist jedoch stellenweise sehr grob gezimmert und verfügt über einige unnötige und verzichtbare Aufbauten.

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  • Es fing so gut an...

    Das Rachespiel

    extremehappy

    Ein solider Thriller, der mich zu Anfang überaus spannend mitgerissen hat. Leider flachte die Spannung zu Mitte des Romans ab, und das Ende inkl. Auflösung konnte mich nicht überzeugen - war fast schon langweilig. Sascha Rotermund, der Sprecher, hat jedoch super gelesen und jeder Person seine ganz eigene Note gegeben. Wer übrigens Angst vor Nagetieren hat, sollte die Finger von diesem Buch lassen. :) Worum geht´s: 4 Erwachsene, die als Jugendliche in einer Clique waren, werden von einem Psychopathen zu einem Spiel ums nackte Überleben gezwungen. Dabei kann keiner dem anderen trauen, hüten die 4 doch ein düsteres gemeinsames Geheimnis...

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    • 2

    parden

    29. November 2014 um 06:33
  • Die Vergangenheit holt sich immer wieder ein!

    Das Rachespiel

    FantasyBookFreak

    31. May 2014 um 13:28

    Die Vergangenheit holt dich immer wieder ein! Es ist nur ein Spiel. Aber willst du wirklich mitspielen? Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert. Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, das ihn in einen Atombunker in der Eifel führt. Einem Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht – für Frank, für seine Frau. Und für seine Tochter … Meine Meinung „Das Rachespiel“ ist mein erster Thriller von Arno Strobel. Bisher hatte ich nur gutes von ihm gehört. Deswegen war ich sehr neugierig auf seine Bücher. Für mich hat sich „Das Rachespiel“ am interessantesten angehört. Es ist auch sein aktuellster Thriller. Also jetzt nachdem ich das Hörbuch gehört habe, kann ich ungefähr verstehen, was alle so an seinen Büchern liefern. Arno Strobel schafft es wirklich einen bis zum Schluss auf die falsche Spur zu lenken, so das man nie darauf kommen würde, wer nun jetzt wirklich der wahr Täter ist, oder in diesem Fall, wer hier falsch spielt. Die Geschichte an sich war sehr gut durchdacht, besonders da dem Leser/Hörer immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit gezeigt werden. Jedoch nur so viel, das er die aktuelle Situation verstehen kann und nicht zu viel erfährt, das ihn vielleicht in die richtige Richtung gelenkt hätte, was den Täter betrifft. Die Spieler befinden sich ja die meiste Zeit in diesem Atombunker, in dem es stock dunkel ist. Für mich war die Wegbeschreibung und all die Gänge und dieses hier und da und dieser Raum und jener Raum einfach irgendwann zu viel. Ich hab einfach den Überblick verloren, wo sie sich gerade befinden, weil ich mir einfach keinen Grundriss von diesem Bunker vorstellen konnte und das hat mir etwas von der Spannung genommen. Außerdem war mir keiner der vorkommenden Charaktere wirklich sympathisch. Es gab keinen an den ich mich halten konnte, bei dem ich gedachte habe „Oh man, er muss einfach überleben“. Nein, zum Schluss hin, war es mir sogar recht egal, ob sie alle abkratzen. Der Schreibstil ist recht gut. Er lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Fazit Ein ganz netter Thriller für zwischen durch. Der spannend ist bis zur letzten Minute. Der aber doch was die Umgebungsbeschreibung angeht sehr verwirrend ist und auch nicht mit sympathischen Charakteren überzeugt. Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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