Das Rachespiel

von Arno Strobel 
4,0 Sterne bei360 Bewertungen
Das Rachespiel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (271):
AmyLilians avatar

Beide Daumen hoch für Arno Storbel. Seiner Thriller bescheren mir immer wieder spannende Lesemomente. Gänsehaut pur!

Kritisch (22):
AnnabethAphrodiete97s avatar

Nicht mein stil

Alle 360 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Rachespiel"

»Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben.« Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert. Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten … »Meisterhaft spielt Arno Strobel mit den Nerven seiner Leser. Hochspannung pur!« Nele Neuhaus zu »Der Sarg« »Arno Strobel gehört zu den besten deutschen Thrillerautoren.« Für Sie

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596196944
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:23.01.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.01.2014 bei Argon erschienen.

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    Daniel89s avatar
    Daniel89vor 23 Tagen
    Ich liebe den Killer.

    Worum geht es in "Das Rachespiel"

    Frank bekommt einen Brief mit einem Stick, als er ihn anschließt, verlangt ein Unbekannter, dass er eine Aufgabe machen soll. Oder ein Mann wird sterben.
    Frank hält das für einen schlechten Scherz und am nächsten Tag ließt er in der Zeitung von einem Toten.
    Also lässt er sich auf das Spiel ein und muss sich schon bald mit seiner Vergangenheit auseinandersetzten.

    Meine Meinung;

    Ich weiß ja auch nicht, wie Arno Strobel das immer wieder schafft, aber ich mochte den Killer viel lieber als seine Opfer. Das kann sehr cool sein, aber seien wir mal ehrlich, wenn man seinem Protagonisten beim Überlebenskampf zuschaut und die ganze Zeit denkt, "hoffentlich stirbst du" ist das nicht förderlich für die Spannung.
    Außerdem war mir recht schnell bewusst wer der Killer ist.

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    martina400s avatar
    martina400vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich spannender Thriller, dessen Kernaussage erschreckend nah an der Realität mancher Kinder liegt.
    Das Rachespiel

    "Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben."

    Inhalt:
    Frank erhält einen USB-Stick auf dem er eine Aufforderung zu einem Spiel sieht. Auf einem Video sieht er einen Mann neben dem ein Käfig mit Ratten steht. Erfüllt er seine Aufgabe, kann er den Mann retten. Frank ist angewidert und schließt die Seite. Doch kurz darauf ist der Mann tot und Frank mittendrin im Spiel.

    Cover:
    Das Cover ist typisch für den Autor. Eine Person und ein farbiger Schriftzug auf dunklem Hintergrund reicht aus, um die Aufmerksamkeit zu wechseln und fördert den Wiedererkennungswert des Autors.

    Meine persönliche Meinung:
    Wie immer schafft es Arno Strobel seine Leser zu fesseln und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte ist völlig verrückt, obwohl es ja eigentlich nur Manuela ist. Als Kinder begehen sie eine Dummheit und schweigen aus Angst vor den Konsequenzen, sind sich vermutlich nicht einmal bewusst wie schlimm diese Dummheit eigentlich war. Manuela kann mit dieser seelischen Last nicht umgehen und rächt sich dafür. Abgesehen davon, dass "Das Rachespiel" nur eine Geschichte ist, finde ich sie so gar nicht unrealistisch. Wie viele Kinder erfahren traumatische Erlebnisse und müssen völlig auf sich allein gestellt damit umgehen?! Die Seele leidet höllische Qualen und ohne unterstützendes Umfeld bekommt sie einen großen Schaden. Dabei ist es egal, ob die Kinder eine Dummheit gemacht haben oder von Seiten der Eltern einfach nicht genügend versorgt wurden. Da ich in einer Sonderschule arbeite und einige Schicksale kenne, weiß ich wovon ich spreche. Dieser Thriller ist spannend und erschreckend und mit seiner Kernaussage schrecklich nah an der Realität. Er hat mich wieder aufgerüttelt, mehr auf die Kinder zu hören und zu schauen, was hinter ihren Reaktionen steht, die ja eigentlich Hilferufe sind.

    Fazit:
    Ein wirklich spannender Thriller, dessen Kernaussage erschreckend nah an der Realität mancher Kinder liegt.

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    JuliCa95s avatar
    JuliCa95vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend, man fiebert wirklich mit wie es weitergeht, sehr packend.
    Sehr packend und mitreißend

    Mich hat dieses Buch sehr gepackt und ich konnte es kaum mehr zur Seite legen. Man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht, wer das Spiel überlebt oder ob es vielleicht alle schaffen und wer sich diesen perfiden Plan ausgedacht hat.

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    L
    Lesebegeistertevor 9 Monaten
    ...ein Spiel...

    Endlich wieder neuer Lesestoff von Arno Strobel. „Rachespiel“ ist total packend und sehr fesselnd. Der Mörder spielt ein brutales Spiel, bei dem es ums nackte Überleben geht. Als Leser will man wissen wer hinter dieser gestörten Person steckt und was der Grund für dieses abartige Spiel ist. Für Fans von Fitzek, Dorn und Co!!!


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    AnnabethAphrodiete97s avatar
    AnnabethAphrodiete97vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht mein stil
    Schade

    Schade das Buch klang sehr viel versprehend doch ist es mir zu vorhesebar. Dabei liegt mir der schreibstil nicht. ansonsten ist die Geschichte interessant gedachtdoch ein psychothriller ist das nicht wirklich.

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ziemlich spannend
    Ziemlich spannend, aber unrealistisch

    Vorher hatte ich nur "Die Flut" von Arno Strobel gelesen, ein Buch, das mir nicht wirklich gefallen hat. Dieses habe ich gelesen, um dem Autor noch mal eine Chance zu geben und ich muss sagen, dass es mir zwar besser gefiel, ich aber dennoch nicht mit dem Stil des Autors warm werde. 


    Zunächst einmal fehlt mir der stringente Aufbau der Persönlichkeiten innerhalb des Buches, der mir elementar wichtig ist. Außerdem ist mir diese klischeehafte Aufteilung der Gruppe viel zu einfach und sie gleicht fast schon einem der Romane von Stephen King.  


    Die Geschichte ist spannend aufgebaut und diese klaustrophobische Umgebung steigert den Spannungsbogen noch. Auch die Grundidee der Geschichte ist wirklich spannend. 


    Allerdings finde ich es alles wahnsinnig unrealistisch umgesetzt. Zunächst einmal, dass es den Protagonisten trotz völliger Dunkelheit immer noch gelingt, sich an einem ihnen unbekannten Ort zurechtzufinden... naja. Und dass der ganze Plan so aufgegangen ist wie geplant. Es gab einfach viel zu viele Variablen und Unwägbarkeiten... 


    Fazit: ein spannendes Buch bei dem man den Kopf als Leser ausschalten muss, um es zu mögen. 

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    britsbookworlds avatar
    britsbookworldvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Psychothriller, der mich leider nicht richtig packen konnte, da mir viel zu früh bewusst war, wer hier welches Spiel spielt...
    Mein erster Strobel, der mich leider nicht richtig überzeugen konnte ....

    Dies war mein erstes Buch von Arno Strobel und es war mein Wichtelgeschenk vom letzten Jahr. Ich war sehr neugierig auf den Autor und was und wie er so schreibt. An sich würde ich sagen: es ist ein gutes Buch, aber warum dann nur 3 Sterne?

    Bevor ich euch dazu die Antwort gebe, lasst mich euch kurz sagen, worum es in dem Buch überhaupt geht (Ohne Spoiler natürlich)
    Der Protagonist des Buches heißt Frank, der ein normales Familienleben lebt. Er hat eine Frau, eine Tochter und geht ganz normal seinem Alltag nach, bis er eines Tages einen Umschlag erhält. In diesem Umschlag befindet sich ein Memory Stick und von der Neugierde gepackt will er wissen, was darauf sein könnte. Der Absender des Sticks, der sich nicht zu erkennen gibt sagt Frank, dass er sich jetzt mitten in einem Spiel befindet. Einem Spiel in dem es um Leben und Tod geht. Denn was er auf dem Bildschirm seines PC´s sieht ist für Frank mehr als schockierend. Ein nackter Mann, gefesselt, auf dem Boden liegend und um ihn herum Käfige voller Ratten.... Wenn Frank eine bestimmte Aufgabe nicht erfüllt heißt es, wird der Mann sterben...

    Frank nimmt diese Nachricht jedoch nicht ernst und ignoriert sie, bis am nächsten Tag in der Zeitung steht, dass eine Leiche gefunden wurde. Ein Mann, nackt, von Ratten zerfressen... Bevor Frank weiß, wie ihm geschieht erhält er auch schon die nächste Nachricht und dieses Mal geht es nicht um einen Fremden, sondern um das Leben seiner Frau und seiner Tochter. Spielt Frank dieses Mal mit? Und was haben seine alten Freunde, Manuela, Jens und Torsten, die er das letzte Mal vor 30 Jahren als dreizehnjähriger gesehen hat damit zu tun? Frank wird hineingezogen in ein Spiel, das er niemals spielen wollte...

    Meine Meinung zu dem Buch: Dies war mein erstes Buch von Arno Strobel. Der Stil ist für mich ein klassischer Psychothriller Stil, viele kurze Kapitel, die sich durch einen sehr flüssigen und auf den Punkt gebrachten Schreibstil schnell weglesen lassen und auch die Spannung ist von Beginn an greifbar und steigert sich von Kapitel zu Kapitel.

    Wieso dann nur 3 Sterne? Leider war mir bereits nach 100 Seiten bewusst wer der wahre Täter in diesem Spiel ist und wenn dann keine Überraschungen mehr kommen und man sich sehr sicher ist, wie das Buch enden wird, dann geht die Spannung natürlich automatisch verloren. Des weiteren waren mir die Charaktere, die eigentlichen vier Hauptfiguren nicht genug ausgereift. Sie waren sehr eintönig, blieben immer in ihrer einen und anscheinend einzigen Rolle und zeigten kaum Facetten um das ganze Wesen, den wahren Charakter der Figuren besser verstehen zu können. Somit ist es ein Thriller von dem ich sage: Kann man lesen, muss man aber nicht... LEIDER !

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mein erster Strobel und leider sehr enttäuschend, vor allem die Auflösung war unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.
    Unglaubwürdige Auflösung

    Zu Beginn fand ich das Buch spannend. Ich wollte wissen, was dahintersteckt und wie es weitergeht. Doch im Laufe des Buches wurde ich leider tief enttäuscht. Für mich ist es das erste Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe. 
    Die Spannung, die zunächst aufgebaut wird, setzt sich leider auf den nachfolgenden Seiten nicht fort. Oft sind sogar meine Gedanken beim Lesen abgeschweift, was mir bei Thrillern normalerweise nicht passiert. Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, die größtenteils mit einer Uhrzeit versehen sind. Daran konnte ich zwar erkennen, wie die Zeit im Buch vergeht (denn es ist eine spezielle Nacht, die thematisiert wird), aber als zielführend empfand ich das nicht.
    Die Spannung wird auch teilweise durch Wiederholungen aus der Story herausgenommen und bremst diese aus. So streiten sich die Protagonisten beispielsweise immer wieder um das Licht ihrer Handys, was ich auf Dauer als nervig empfand.
    Arno Strobel beschreibt alles sehr detailliert. Das mochte ich sehr gerne, auch wenn es der Geschichte zusätzlich ein bisschen Spannung herausnimmt, weil alles dadurch "länger dauert". Wie der Titel erahnen lässt, geht es um ein Spiel, das der Täter mit den Protagonisten spielt. Die Spielregeln dieses Spieles musste ich mehrfach lesen. Sie sind zwar verständlich, allerdings erscheinen sie mir im Nachhinein unlogisch und ohne großen Sinn. Mehr möchte ich hierzu nicht verraten. 
    Ort des Geschehens ist hauptsächlich eine Atombunkeranlage, die sehr verwinkelt und wie ein Labyrinth dargestellt ist. Dies hat mich als Leser sehr verwirrt. Der positive Aspekt hierbei ist, dass ich mir die labyrinthartigen Gänge und die ausweglose Situation der Protagonisten gut vorstellen konnte. Leider konnte ich die vier Hauptfiguren trotzdem nicht verstehen und ihre Handlungen nur schwer nachvollziehen. Bereits zu Beginn ist ihnen z. B. klar, wo sie sich treffen werden - in einer Atombunkeranlage. Trotzdem kommt nicht einer der vier auf die Idee, Ausrüstung (warme Kleidung, Taschenlampe, etc.) mitzunehmen. Meinetwegen hätte die Ausrüstung später aus welchen Gründen auch immer abhanden kommen können, aber dass wirklich keiner auf diese oder eine ähnliche Idee gekommen ist, empfand ich als sehr schade, weil es der Geschichte ein bisschen mehr Glaubwürdigkeit verliehen hätte. Oft wollte ich die Protagonisten einfach nur schütteln, denn im Laufe des Buches handeln sie immer wieder merkwürdig. 
    Eine Sache hat mich bei der Darstellung der Protagonisten ebenfalls gestört: Sie tragen im Laufe des Buches schwere Verletzungen davon und bewegen sich trotzdem fast uneingeschränkt durch die Atombunkeranlage, als wären sie "Superhelden" o. ä. und nicht von ihrer Situation überrumpelt worden.
    Die Handlung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Letztere ist kursiv geschrieben, was die Zeitsprünge erleichtert. Leider erfährt man in diesen Rückblenden nicht viel Neues.
    Bei der Auflösung des Ganzen hätte ich beinahe laut aufgelacht, denn ich fand sie unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. 
    Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen. Erwähnen möchte ich noch, dass Ratten eine nicht unwesentliche Rolle spielen und Menschen mit ganz schwachem Magen sollten es nicht lesen. Ich bin "Schlimmeres" gewohnt und deshalb hat mich das nicht abgeschreckt.
    Es wird wohl mein erstes und letztes Buch von Strobel bleiben. Einzig "Fremd" von Ursula Poznanski und Arno Strobel hat mein Interesse geweckt, denn Ursula Poznanskis Schreibstil mag ich sehr gerne und bin gespannt, wie das mit Arno Strobel, den ich nun auch als Autoren kennen gelernt habe, zusammenpasst.

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    Lennys avatar
    Lennyvor einem Jahr
    Rachespiel / Arno Strobel

    Am Anfang drehte sich die Geschichte um eine Stick ( externer Datenspeicher) und ich dachte es geht um ein Computerspiel. Hatte mich auf eine ähnliche Geschichte wie Erebos eingestellt und gefreut, aber das änderte sich schnell, denn es ging hier nicht um ein Spiel, dass am PC gespielt wird, die Spieler wurden in einen Bunker gelockt und dort ging das Spiel los! Brutal ...

    Ein Katz und Maus Spiel unter ehemaligen Freunden, wer spielt hier ein falsches Spiel ?

    Sehr spannend mit einigen Längen

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    Kitty_Catinas avatar
    Kitty_Catinavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine gute Idee langatmig umgesetzt, das Ende furchtbar und die Charaktere Stereotypen, aber trotzdem irgendwie spannend.
    etwas langatmig und ein nicht zufriedenstellendes Ende

    Als Frank Geissler einen Stick bekommt, der ihm ankündigt, Mitglied eines makaberen Spiels zu sein, denkt er erst an einen schlechten Scherz. Als dann aber die schrecklich zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden wird, ist schnell klar, dass es sich hier um ein ernst gemeintes, perfides Spiel handelt, welchem er nicht aus dem Weg gehen kann, ohne dass weitere Menschen sterben.

    Da dies mein erstes Buch von Arno Strobel war, kann ich es leider nicht mit anderen seiner Werke vergleichen. Leider konnte es mich auch nicht vollends überzeugen. Der Schreibstil des Autors ist hier sehr ausgeschmückt, doch recht flott zu lesen.

    Auch die Geschichte hätte mit wenigeren Worten erzählt werden können. Sie ist zwar auf eine bestimmte Art spannend, denn man will unbedingt wissen, wie sie ausgeht, doch zieht sich der Plot ziemlich in die Länge und viele Dinge geschehen, die im Nachhinein gar nichts für die Handlung getan haben. Das Ende war für mich teilweise vorhersehbar und plump, die Motive des Täters nicht nachvollziehbar. Gut hingegen fand ich den leichten Gruselfaktor und die Rückblenden in die Jugendzeit der vier Freunde, die hier eine bedeutende Rolle spielen.

    Diese Charaktere sind zwar unterschiedlich, doch sehr stereotyp. Mit Frank haben wir den erfolgreichen Geschäftsmann mit liebevoller Frau und toller Tochter. Jens ist ein von einem grausamen Vater geprägter Mann, Torsten ein grobschlächtiger Miesepeter mit großer Klappe. Und die ängstliche, hilfebedürftige Frau darf natürlich nicht auch fehlen.

    Alles in Allem ist Das Rachespiel ein eher durchschnittlicher Thriller, dessen Spannung an einigen Längen litt, mich dennoch insoweit packen konnte, dass ich wissen wollte, wie das Ganze ausgeht. Schlimmer war für mich allerdings das Ende. Trotzdem kann ich ihn eingeschränkt empfehlen. Nur sollte man ein nicht allzu zartes Gemüt haben, denn es fliest schon das eine oder andere Mal, wenn auch nicht übermäßig, Blut und einige Szenen sind schon sehr brutal. 

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    Hier hat Arno Strobel wieder mächtig mit den Nerven seiner Leser gespielt. Die Geschichte ist richtig unheimlich und böse.

    Es ist ein spannender Thriller, nicht übertrieben und führt dennoch das grausame im Menschen vor Augen.

    ›Das Rachespiel‹ ist vermutlich die perfekte Bewältigungslektüre für alle Klaustrophobiker.

    ein perfides Spiel auf Leben und Tod

    Arno Strobel versteht es beängstigend gut, die Spannungsschraube immer fester anzuziehen. Bis der Leser den Schmerz fast selbst spürt, den Strobels Figuren durchleben müssen.

    So perfekt ist der Spannungsbogen und der Film, der vor dem geistigen Auge entsteht, könnte in Hollywood gedreht worden sein.

    ›Das Rachespiel‹, in dem virtuelle Realität und wirkliches Leben, Computerspiele und tödlicher Ernst, zu einer makaber-mörderischen Mixtur verschmelzen.

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