Arno Strobel Das Rachespiel

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Inhaltsangabe zu „Das Rachespiel“ von Arno Strobel

»Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben.« Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert. Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten … »Meisterhaft spielt Arno Strobel mit den Nerven seiner Leser. Hochspannung pur!« Nele Neuhaus zu »Der Sarg« »Arno Strobel gehört zu den besten deutschen Thrillerautoren.« Für Sie

Mein erster Strobel und leider sehr enttäuschend, vor allem die Auflösung war unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.

— MellisBuchleben

Der Stil ist nach wie vor super von Arno Strobel. Die Geschichte hat mich dieses Mal nicht ganz so überzeugt. Dennoch lesenswert!

— Freundchen

Guter Thriller, auch wenn das Ende sehr plötzlich kam.

— paschsolo

Eine gute Idee langatmig umgesetzt, das Ende furchtbar und die Charaktere Stereotypen, aber trotzdem irgendwie spannend.

— Kitty_Catina

Dreißig Jahre bis zum Spiel, das nur ein Ziel vor Augen hat: Rache. Spielort super, Spieler nicht so. Rätsel bleiben.

— Buecherspiegel

Spannend von der erste Seite an.

— Medusay

Spannend

— andre-neumann

Sehr spannend!

— Daydreamer3

Kaum Spannung, unsympathische Figuren, eine dünne Story. Dazu ein Twist, den man schon lange vorausahnt..kann man getrost im Regal lassen.

— Queenelyza

Langeweilig, eintönig und vorhersehbar

— Miii

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  • Unglaubwürdige Auflösung

    Das Rachespiel

    MellisBuchleben

    25. September 2017 um 15:58

    Zu Beginn fand ich das Buch spannend. Ich wollte wissen, was dahintersteckt und wie es weitergeht. Doch im Laufe des Buches wurde ich leider tief enttäuscht. Für mich ist es das erste Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe. Die Spannung, die zunächst aufgebaut wird, setzt sich leider auf den nachfolgenden Seiten nicht fort. Oft sind sogar meine Gedanken beim Lesen abgeschweift, was mir bei Thrillern normalerweise nicht passiert. Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, die größtenteils mit einer Uhrzeit versehen sind. Daran konnte ich zwar erkennen, wie die Zeit im Buch vergeht (denn es ist eine spezielle Nacht, die thematisiert wird), aber als zielführend empfand ich das nicht.Die Spannung wird auch teilweise durch Wiederholungen aus der Story herausgenommen und bremst diese aus. So streiten sich die Protagonisten beispielsweise immer wieder um das Licht ihrer Handys, was ich auf Dauer als nervig empfand.Arno Strobel beschreibt alles sehr detailliert. Das mochte ich sehr gerne, auch wenn es der Geschichte zusätzlich ein bisschen Spannung herausnimmt, weil alles dadurch "länger dauert". Wie der Titel erahnen lässt, geht es um ein Spiel, das der Täter mit den Protagonisten spielt. Die Spielregeln dieses Spieles musste ich mehrfach lesen. Sie sind zwar verständlich, allerdings erscheinen sie mir im Nachhinein unlogisch und ohne großen Sinn. Mehr möchte ich hierzu nicht verraten. Ort des Geschehens ist hauptsächlich eine Atombunkeranlage, die sehr verwinkelt und wie ein Labyrinth dargestellt ist. Dies hat mich als Leser sehr verwirrt. Der positive Aspekt hierbei ist, dass ich mir die labyrinthartigen Gänge und die ausweglose Situation der Protagonisten gut vorstellen konnte. Leider konnte ich die vier Hauptfiguren trotzdem nicht verstehen und ihre Handlungen nur schwer nachvollziehen. Bereits zu Beginn ist ihnen z. B. klar, wo sie sich treffen werden - in einer Atombunkeranlage. Trotzdem kommt nicht einer der vier auf die Idee, Ausrüstung (warme Kleidung, Taschenlampe, etc.) mitzunehmen. Meinetwegen hätte die Ausrüstung später aus welchen Gründen auch immer abhanden kommen können, aber dass wirklich keiner auf diese oder eine ähnliche Idee gekommen ist, empfand ich als sehr schade, weil es der Geschichte ein bisschen mehr Glaubwürdigkeit verliehen hätte. Oft wollte ich die Protagonisten einfach nur schütteln, denn im Laufe des Buches handeln sie immer wieder merkwürdig. Eine Sache hat mich bei der Darstellung der Protagonisten ebenfalls gestört: Sie tragen im Laufe des Buches schwere Verletzungen davon und bewegen sich trotzdem fast uneingeschränkt durch die Atombunkeranlage, als wären sie "Superhelden" o. ä. und nicht von ihrer Situation überrumpelt worden.Die Handlung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Letztere ist kursiv geschrieben, was die Zeitsprünge erleichtert. Leider erfährt man in diesen Rückblenden nicht viel Neues. Bei der Auflösung des Ganzen hätte ich beinahe laut aufgelacht, denn ich fand sie unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen. Mir hat das Buch leider gar nicht gefallen. Erwähnen möchte ich noch, dass Ratten eine nicht unwesentliche Rolle spielen und Menschen mit ganz schwachem Magen sollten es nicht lesen. Ich bin "Schlimmeres" gewohnt und deshalb hat mich das nicht abgeschreckt.Es wird wohl mein erstes und letztes Buch von Strobel bleiben. Einzig "Fremd" von Ursula Poznanski und Arno Strobel hat mein Interesse geweckt, denn Ursula Poznanskis Schreibstil mag ich sehr gerne und bin gespannt, wie das mit Arno Strobel, den ich nun auch als Autoren kennen gelernt habe, zusammenpasst.

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  • Rachespiel / Arno Strobel

    Das Rachespiel

    Lenny

    03. July 2017 um 20:02

    Am Anfang drehte sich die Geschichte um eine Stick ( externer Datenspeicher) und ich dachte es geht um ein Computerspiel. Hatte mich auf eine ähnliche Geschichte wie Erebos eingestellt und gefreut, aber das änderte sich schnell, denn es ging hier nicht um ein Spiel, dass am PC gespielt wird, die Spieler wurden in einen Bunker gelockt und dort ging das Spiel los! Brutal ...Ein Katz und Maus Spiel unter ehemaligen Freunden, wer spielt hier ein falsches Spiel ? Sehr spannend mit einigen Längen

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  • etwas langatmig und ein nicht zufriedenstellendes Ende

    Das Rachespiel

    Kitty_Catina

    26. April 2017 um 20:10

    Als Frank Geissler einen Stick bekommt, der ihm ankündigt, Mitglied eines makaberen Spiels zu sein, denkt er erst an einen schlechten Scherz. Als dann aber die schrecklich zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden wird, ist schnell klar, dass es sich hier um ein ernst gemeintes, perfides Spiel handelt, welchem er nicht aus dem Weg gehen kann, ohne dass weitere Menschen sterben. Da dies mein erstes Buch von Arno Strobel war, kann ich es leider nicht mit anderen seiner Werke vergleichen. Leider konnte es mich auch nicht vollends überzeugen. Der Schreibstil des Autors ist hier sehr ausgeschmückt, doch recht flott zu lesen.Auch die Geschichte hätte mit wenigeren Worten erzählt werden können. Sie ist zwar auf eine bestimmte Art spannend, denn man will unbedingt wissen, wie sie ausgeht, doch zieht sich der Plot ziemlich in die Länge und viele Dinge geschehen, die im Nachhinein gar nichts für die Handlung getan haben. Das Ende war für mich teilweise vorhersehbar und plump, die Motive des Täters nicht nachvollziehbar. Gut hingegen fand ich den leichten Gruselfaktor und die Rückblenden in die Jugendzeit der vier Freunde, die hier eine bedeutende Rolle spielen. Diese Charaktere sind zwar unterschiedlich, doch sehr stereotyp. Mit Frank haben wir den erfolgreichen Geschäftsmann mit liebevoller Frau und toller Tochter. Jens ist ein von einem grausamen Vater geprägter Mann, Torsten ein grobschlächtiger Miesepeter mit großer Klappe. Und die ängstliche, hilfebedürftige Frau darf natürlich nicht auch fehlen. Alles in Allem ist Das Rachespiel ein eher durchschnittlicher Thriller, dessen Spannung an einigen Längen litt, mich dennoch insoweit packen konnte, dass ich wissen wollte, wie das Ganze ausgeht. Schlimmer war für mich allerdings das Ende. Trotzdem kann ich ihn eingeschränkt empfehlen. Nur sollte man ein nicht allzu zartes Gemüt haben, denn es fliest schon das eine oder andere Mal, wenn auch nicht übermäßig, Blut und einige Szenen sind schon sehr brutal. 

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  • fesselnd bis zur letzen seite

    Das Rachespiel

    Zimperliese

    23. April 2017 um 11:37

    Klappentext: Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten…Meine Meinung:Anfangs war ich etwas skeptisch was mich erwartet weil ich einige Rezis gelesen habe.. aber das hat wieder einmal mehr bewiesen das man sich lieber seine eigene Meinung bilden sollte.. ich jedenfalls war positiv überrascht.. Der schreibstil ist flüssig und dadurch kann man das Buch gut lesen..immer wenn ich gedacht habe ich weiß wer hinter dem spiel steckt musste ich dann doch feststellen das dem nicht so ist^^Fazit:ein bucht was sich wirklich lohnt zu lesen.

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  • Schuld, Sühne, Verantwortung, Ängste. Mach ein Spiel daraus!

    Das Rachespiel

    Buecherspiegel

    31. March 2017 um 16:51

    Für den Urlaub geliehen bekommen: Das Rachespiel, von Arno Strobel. Es soll ein Psychothriller sein. Achtung Spoiler!Ein Psychothriller deshalb, weil sich dreißig Jahre, nachdem ein Kinderfreund verschwand, jemand ein böses Spiel mit den verbliebenen Freunden erlaubt. Die Protagonisten scheinen aus dem Baukasten entnommen zu sein, in dem die üblichen Figuren aufbewahrt werden, die für eine Kinderbande nötig sind. Das burschikose Mädchen, Manuela, der zu Hause tyrannisierte Junge, Jens, der Korpulente, Torsten, und einer, der den Anführer spielt, Frank. Aber da will noch einer mitspielen. Einer, der nicht zu den Schlauen aus der Schule gehört, „ein Idiot“, genannt Festus. Während einer Mutprobe, die ihm als Aufnahmeritual verkauft wird, verschwindet er spurlos. Was war passiert? Hauptsächlich geht es um Ängste, Schuldgefühle, Verantwortungslosigkeit. Dabei darf nicht vergessen werden, es handelt sich um Kinder, etwa 13 bis 14 Jahre alt. Dreißig Jahre später erhält Frank, einen USB-Stick, der ihn zu einem Spiel auffordert. Spielt er nicht mit, kommt es zu Opfern. Das Erste wird von Tieren bei lebendigem Leib gefressen, denn Frank glaubt nicht an das Spiel. Seine ehemaligen Freunde melden sich nach und nach bei ihm, auch sie erhielten den Stick, glaubten nicht daran, dass es Ernst war. Doch ein Video beweist das Gegenteil. Nun werden sie aufgefordert, sich am Eingang eines ehemaligen Atombunkers zu treffen. Und der ist real (ausweichsitz-nrw.de/). Die ehemaligen Freunde kommen erst gar nicht richtig dazu, sich wieder neu kennenzulernen, da werden ihnen schon die Spielregeln erläutert. Ihnen wird klar, es kommen nicht alle lebend aus dem Bunker, und ihre Familien sollen auch dran glauben. Das Licht wird knapp, es ist kalt, Handys funktionieren nicht, das gegenseitige Misstrauen ist groß. Eines ist jedoch klar: es geht um Festus, der Junge, der damals verschwand. Und von dem sie glauben, er ist tot. Doch wer will sich jetzt rächen? Die Spielregeln ändern sich laufend, es wird ihnen nicht klar, obwohl es im Laufe dieser Nacht immer offensichtlicher wird, keiner soll überleben. Aber um ihre Familien zu retten, tun sie fast alles. Und überall laufen Ratten umher. Warum sie nicht Jens, der schwer verletzt ist und viel Blut verloren hat, genauso überfallen und beißen, wie sie es bei den unverletzten Freunden tun, bleibt ein Rätsel. Genauso wie die Gefühlsschwankungen bei Torsten. Er führt sich äußerst aggressiv auf, weil er nun mal hier ist und das Spiel wegen seiner Tochter gewinnen will, dann wieder zartfühlend gegenüber Manu. Und auch über das erste Opfer darf nach Ende des Thrillers weiter gerätselt werden, wie und warum es zu diesem kommt, wer er ist, es bleibt geheim. Dass der Täter aus dem engeren Kreis vermutet wird, liegt am Schreibstil, weitere Personen sind nicht beschrieben, auch bei den Rückblenden nicht. Nur Familienmitglieder und die Freunde. Trotzdem taucht fast zum Schluss ein völlig unbekannter Mann auf, ein Helfershelfer, der auch gleich sein Leben lassen muss, denn er hat seine Schuldigkeit getan. Und dann folgen die Erklärungen zur Lösung. Zwar völlig logisch, aber für den Aufbau des Thrillers viel zu spät eingeführt, es wirkt konstruiert. Zum guten Schluss kann sich Jens, obwohl durch eine schwere Verletzung gehandikapt, aus einer vertrackten Situation befreien. Schmächtig wie er ist, einen fast doppelt so schweren, großen, toten Mann seiner Waffe berauben, die unter ihm fest geklemmt schien, nach draußen laufen, den Täter erschießen und Frank aus einer Grube retten. Und das trotz großem Blutverlust und zeitweise kaum noch fühlbarem Puls. Meine Hochachtung. Da kann die Verletzung ja gar nicht so schlimm gewesen sein?

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  • Klare Empfehlung!

    Das Rachespiel

    Medusay

    02. March 2017 um 18:55

    Das Buch gefiel mir sehr gut. Der Protagonist war sympathisch und die Story war gut zu verfolgen. Es ging gleich auf der ersten Seite spannend los. Das war definitiv nicht das letzte gelesene buch von Arno strobel!

  • Spannend

    Das Rachespiel

    andre-neumann

    02. February 2017 um 11:05

    Ungewöhnliche Location, spannend beschrieben. Vielleicht ein bisschen weit hergeholt, aber mit durchaus glaubwürdigen Charakteren. Am Ende bleiben (unnötigerweise) ein paar Fragen offen, was schade ist, aber insgesamt sehr fesselnd und unterhaltsam.

  • Ein klaustrophobischer Psychothriller, der geschickt mit den Ängsten des Lesers spielt

    Das Rachespiel

    ClaudiasWortwelten

    31. January 2017 um 18:13

    Nachdem ich vor ein paar Monaten Die Flut von Arno Strobel gelesen hatte, habe ich mir vorgenommen, unbedingt mehr von diesem Autor lesen zu wollen, denn das Buch gefiel mir sehr gut. Da abgesehen von seinem kürzlich erschienenen Thriller Im Kopf des Mörders – Tiefe Narbe, der den Auftakt zu einer Trilogie bildet, alle seine bisherigen Bücher Einzelbände sind, die in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können, habe ich mich für Das Rachespiel entschieden, denn der Klappentext ließ auf eine sehr beklemmende Geschichte hoffen. Schnell und ohne langes Vorgeplänkel geht es auch sofort auf den ersten Seiten äußerst spannend los, denn das Videomaterial, das Frank zugeschickt wird, ihn aus seinem recht biederen, aber glücklichen Alltag reißt und mit seiner Vergangenheit konfrontiert, ist bereits überaus schockierend. So richtig Fahrt nimmt dieser Thriller allerdings erst auf, als Frank und drei weitere Mitspieler, seine ehemaligen Freunde aus Kindertagen, in die verlassene Atombunkeranlage gelockt und dort eingeschlossen werden. Nun müssen sie sich dem Spiel des Unbekannten stellen, einem Spiel um Leben und Tod, bei dem sie nicht nur um ihr eigenes Leben spielen, sondern auch um das der Menschen, die sie lieben. Sie müssen eine Reihe von Aufgaben erfüllen, die ihnen über Lautsprecher mitgeteilt werden und erfahren auch, dass nur zwei von ihnen die Chance haben, diese Nacht im Bunker zu überleben. Und so beginnt ein erbitterter Kampf ums Überleben, den sich nicht gemeinsam gewinnen können, sondern nur, wenn sie gegeneinander antreten. Arno Strobel hat für diesen Thriller einen Schauplatz gewählt, wie er beklemmender kaum sein könnte. Eine ehemalige Atombunkeranlage, voller dunkler, kalter und verwirrender Gänge und Räume, in denen der Unbekannte auch viele hungrige Ratten ausgesetzt hat. Der Autor spielt also sehr raffiniert mit den Ängsten seiner Leser. Vor Ratten habe ich zwar keine Angst, aber die Vorstellung, in einem stockdunklen und kalten Bunker eingesperrt zu sein, verursacht mir ausgesprochen klaustrophobische Gefühle. Hinzu kommt, dass der Unbekannte es sehr geschickt versteht, die vier Mitspieler gegeneinander aufzuhetzen, denn sie spielen nicht gemeinsam gegen ihren unbekannten Gegner, sondern wissen, dass nur zwei von ihnen diesen Albtraum überleben werden und versuchen deshalb, sich gegenseitig daran zu hindern, das Spiel zu gewinnen. Jeder kämpft im Grunde gegen jeden, sodass die Atmosphäre von gegenseitigem Misstrauen geprägt ist und die Spannungen untereinander immer wieder zu eskalieren drohen. Die Geschehnisse werden überwiegend aus Franks Perspektive geschildert, der sich in diesem Spiel auch häufig mit der Frage konfrontiert sieht, wie weit er gehen wird, um sich und seine Familie zu retten und ob er auch bereit wäre, einen seiner Mitspieler zu opfern, um selbst die Chance zu haben, zu überleben. Bedauerlicherweise war mir Frank nicht besonders sympathisch und auch alle anderen Figuren sind leider sehr klischeebehaftet und unsympathisch. Manuela, die einzige Frau im Bunde, ist vollkommen hysterisch, hat panische Angst vor Ratten, die nun wahrlich nicht ihr größtes Problem sind, und ging mir entsetzlich auf die Nerven. Jens ist ein entsetzlicher Feigling und Opportunist und Torsten ein rüpelhafter, aggressiver und unberechenbarer Widerling, der keine Skrupel kennt und dem man auch außerhalb dieses Bunkers nicht begegnen möchte. Mit unsympathischen Charakteren kann ich gut leben, auch wenn es der Spannung zuträglicher wäre, wenn man wenigstens einen Sympathieträger finden würde, auf dessen Seite man sich schlagen und mit dem man mitfiebern könnte. Noch mehr gestört hat mich allerdings, dass alle vier Protagonisten häufig vollkommen irrational und auch unglaubwürdig handeln, was die Spannungskurve zwar immer wieder ansteigen lässt, aber leider etwas auf Kosten der Plausibilität der Geschichte geht. Man weiß recht schnell, dass Frank, Manuela, Torsten und Jens in diesem Bunker für etwas büßen sollen, das sie in ihrer Kindheit angerichtet haben, denn schon von Beginn an macht der Unbekannte keinen Hehl daraus, dass er im Namen von Festus handelt. Wer Festus ist oder war, ob er überhaupt noch am Leben ist und was Franks Jugendbande ihm vor mehr als dreißig Jahren angetan hat, erfährt der Leser aber nur scheibchenweise. In den Dialogen und vor allem in zahlreichen mit „Damals…“ überschriebenen Kapiteln, in denen ein Blick in die Vergangenheit gewährt wird, offenbart sich ganz allmählich das grausame Geheimnis, das die vier Freunde noch immer verbindet und keinen von ihnen jemals losgelassen hat. Spannend war also nicht nur, ob sie diese Nacht im Bunker überleben werden, sondern auch, was in der Vergangenheit passiert ist und die Frage, wer sie nun für ihre Verfehlungen von damals büßen lassen möchte. Obwohl das Personal dieses Thrillers sehr überschaubar und der Plot nicht sehr verzwickt ist, hat mich das Ende von Das Rachespiel sehr überrascht und war für mich auch nicht vorhersehbar. Strobels Sprache ist schlicht, klar und prägnant, sodass sich dieser Psychothriller sehr schnell und flüssig lesen lässt. Hin und wieder hätte ich mir gewünscht, sein Erzählstil wäre etwas eindringlicher und atmosphärischer, denn mir war er häufig etwas zu nüchtern und distanziert. Schiebt man die Fragen nach der Plausibilität und Glaubwürdigkeit ein wenig zur Seite, ist Das Rachespiel ein überaus fesselnder und lesenswerter Psychothriller, der geschickt mit den Ängsten des Lesers spielt und vor allem aufgrund seines klaustrophobischen Schauplatzes für beklemmende Momente und ein durchgängig hohes Spannungslevel sorgt.

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  • Spannender Thriller

    Das Rachespiel

    Daydreamer3

    23. January 2017 um 09:46

    Sehr spannende Idee! Die Vergangenheit holt vier Menschen Jahrzehnte später in Form eines perfiden - und sehr spannend beschrieben! - Racheplans wieder ein. Die Idee ist etwas abgefahren, kommt aber trotzdem zumeist glaubhaft rüber. Und über die wenigen Schwachstellen im Plot schaut man aufgrund der teilweise extremen Spannung gerne hinweg, da man als Leser unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.Ein Punkt Abzug für das etwas abrupte Ende, das unnötigerweise leider einige wichtige Fragen offen lässt.

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  • Eintönig

    Das Rachespiel

    Miii

    22. December 2016 um 16:18

    Ich mag Arno Strobel ja wirklich sehr, aber ich finde, dass dieser Thriller ein absoluter Flop war. Die Handlung hat mich nicht wirklich mitreißen sollen, die Charaktere wurden viel zu offensichtlich in die Gut-Böse-Richtung gedrängt. Daraus zu schließen, dass das Ende vermutlich genau gegensätzlich sein wird, war nicht wirklich schwer. Das Buch fängt spannend an und da will man es eigentlich noch nicht aus der Hand legen. Aber nachdem das eigentliche Spiel anfängt, zieht es sich in die Länge. Man quält sich im Dunkeln durch Räume, teilt die Protagonisten auf und irgendwie passiert nichts Wesentliches. Vier Personen die ein Geheimnis aus der Kindheit verbindet und die nun in eine labyrinthische Bunkeranlage gelockt werden, um Aufgaben zu lösen und um gegeneinander aufgespielt zu werden. Alle sind verdächtig, keiner ist sympathisch und es ist kalt und unangenehm. Eine meiner Meinung nach irgendwie künstlich erzeugte Situation, vor allem die Charaktere. Ich habe das Gefühl, man hat sich hier einfach an soviele Klischees wie möglich bedient. Die eigentlich interessanten Handlungen waren meiner Meinung nach eher nur die Rückblenden. Insgesamt ist es aber einfach nur extrem konstruiert, unlogisch und unglaubwürdig. Das einzige, was irgendwie noch Spannung erzeugen kann, sind die Ratten und die Dunkelheit aber auch das wird irgendwann langweilig. Und die Auflösung konnte auch nicht unbedingt überzeugen. Ich würde das Buch nicht empfehlen.

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  • Nettes, aber vorhersehbares Lesevergnügen

    Das Rachespiel

    Krimifee86

    08. December 2016 um 13:14

    Klappentext: Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten…Cover: Tolles Cover. Ich finde es echt sehr gelungen und ansprechend. Zu sehen ist ein Mann, der sich in einem dunklen Raum befindet und dort im Spotlight steht. Er ist in sich zusammengekrümmt und verbirgt den Kopf in den Händen. Entweder als wolle er sich verstecken oder als würde er sich schämen – beides passt. Auch die große, fliederfarbene Überschrift passt ins Bild. Im Laden würde mir das Cover in jedem Fall direkt ins Auge springen. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr einfach und schlicht, was mir gut gefallen hat. Wobei ich auch sagen muss, dass ich die Bunkeranlage in Kall schon einmal selber besucht habe und somit eine noch bessere Vorstellung von dem hatte, was der Autor beschrieben hat. Schließlich weiß ich selber, wie es dort aussieht.Die Charaktere haben mir soweit auch ganz gut gefallen, obwohl ich sie auch schrecklich naiv und unbedacht fand. Hier hat mir irgendwie teilweise ein bisschen Dramatik gefehlt, zumindest ist bei mir die Angst, die die vier hätten empfinden müssen, nicht wirklich angekommen. Am sympathischsten fand ich übrigens Thorsten (hier er so, ist schon wieder eine Weile her, dass ich das Buch gelesen habe…). Naja, jedenfalls den brutalen Alleingänger, der auf seine Art und Weise aber eben auch einfach echt war, was ich mochte. Die Story: Vier Freunde verbindet ein schreckliches Geheimnis aus ihrer Kindheit. Jahre später werden sie von einem Fremden in eine Bunkeranlage gelockt und dieser Fremde macht klar, dass nicht alle von ihnen überleben werden. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt, der in meinen Augen gerne sehr viel erbitterter hätte ausfallen dürfen. Was mich auch direkt zum Manko an der Geschichte führt, denn diese wirkt in meinen Augen einfach viel zu gestellt und überhaupt nicht realistisch. Angefangen davon, wie es dem Täter gelingt, die vier in den Bunker zu locken, über die Aufgaben im Bunker, den Täter und seine Motive. Alles war einfach eine Spur zu viel und zu konstruiert. Hier hat mir einfach ein gewisser Grad an Kreativität gefehlt. Fazit: Was mich an dem Buch fasziniert hat, ist, dass es an einem Ort spielt, an dem ich selber schon einmal war. Denn den Atombunker in Kall kann man auch im Rahmen so genannter Fototage besuchen. Insofern hatte ich wie schon gesagt eine ziemlich genaue Vorstellung von dem, was der Autor so beschrieben hat und ich muss sagen, dass er dies wirklich gut gemacht hat. Jedoch muss ich auch sagen, dass mir die Geschichte nicht ganz so gut gefallen hat. Denn vieles war doch ziemlich unlogisch. Ich meine, wie blöd sind die vier, einfach in den Bunker reinzurennen? Jeder konnte sich denken, was dann passiert. Auch war mir sehr schnell klar, wer hinter allem steckt, was mir ebenfalls die Lesefreude genommen hat. Für mich ein insgesamt nettes Buch, das sich schnell weglesen lässt. Nicht mehr und nicht weniger.

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    • 3
  • Wenn die Vergangenheit dich nicht mehr los lässt

    Das Rachespiel

    ShineOn

    18. October 2016 um 19:32

    Anfang: Er betrachtete sein Werk und war zufrieden. Alles war so, wie es ihm aufgetragen worden war. Seit Tagen hatte er kaum geschlafen, zu viel war zu tun gewesen. Frank bekommt einen anonymen Umschlag mit einem USB Stick darin und wird in ein gefährliches Spiel verwickelt, von dessen Ausmaß er anfangs noch keine Ahnung hat. Auch seine drei Freunde aus Kindheitstagen haben den Umschlag erhalten. Da sie bedroht werden, treffen sie sich und werden eingesperrt. Ohne zu spiele schaffen sie es nicht mehr hinaus. Doch was der Spielleiter von ihnen verlangt ist zu viel und die ehemaligen Freunde streiten sich ununterbrochen. Als dann auch noch der Name Festus fällt, ist allen klar, dass das ganze mit dem schlimmen Vorfall in ihrer Kindheit zu tun hat. Arno Strobel, einer der besten und wohl erfolgreichsten deutschen Krimi- und Thrillerautoren, hat diesen Titel definitiv verdient. Mit Rachespiel zieht er seine Leser erneut in den Bann, lässt sie an den Gefühlen und Erlebnissen der Charaktere teilhaben und hält sie in spannenden Szenen in Atem. Nicht nur einmal habe ich während des Lesens die Lift angehalten und erst im nächsten Abschnitt wieder geatmet. Sein Schreibstil ist furchtbar angenehm zu lesen, man fliegt förmlich über die Seiten. Einen kleinen Fehler habe ich dennoch gefunden. Schon in der Mitte des Buches hatte ich einen Verdacht, wie das Buch endet und so traf es (teilweise) auch zu. Trotzdem gab es am Ende auch noch Überraschungen und Wendungen, die ich so nicht erwartet habe. Wieder einmal ein großartiger Thriller von meinem neuen Thriller-Lieblingsautoren Arno Strobel.

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  • Ein hervorragender Psychothriller

    Das Rachespiel

    KerstinTh

    06. September 2016 um 10:17

    Frank Geissler besitzt eine Softwarefirma. Eines Tages erhält er einen Briefumschlag ohne Absender. Dieser enthält einen Datenstick. Auf dem Datenstick befindet sich eine Datei, die auf eine Website hinweist und Frank auffordert diese am nächsten Mittag aufzurufen. Zunächst denkt Frank an eine Werbeaktion aufgrund seines Berufes. Als er am nächsten Tag die Seite aufruft und das Video auf dieser Seite sieht graut es ihn. In dem Video ist ein Mann zu sehen, der von Ratten angenagt wird und Todesschreie von sich gibt. Die Botschaft des Videos ist von einem gewissen Festus unterzeichnet. Als Frank dies liest bekommt er Gänsehaut und seine Gedanken driften 30 Jahre in die Vergangenheit ab. Am nächsten Nachmittag finden sich die vier Freunde von damals in einem alten Atombunker wieder und das brutale und grässliche Rachespiel nimmt seinen Lauf!   Es handelt sich hier wieder mal um einen hervorragenden Psychothriller von Arno Strobel. Er zeichnet sich durch Spannung von der ersten bis zur letzten Seite aus. Man mag beziehungsweise kann dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und muss es auf einmal durchlesen. Wieder mal wird das Geheimnis um den Täter erst ganz am Schluss gelüftet und es gibt währenddessen immer wieder irreführende Hinweise auf mögliche Täter. Es ist wirklich ein Genuss diesen Thriller zu verschlingen!! Es zeigt sich, wie Angst Menschen verändern kann und wozu diese durch ihre Angst fähig werden.

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  • eBook Kommentar zu Das Rachespiel von Arno Strobel

    Das Rachespiel

    Silvia E.

    via eBook 'Das Rachespiel'

    Mein erstes Strobel-Buch und ich bin total begeistert ! Sehr gut und spannend geschrieben. Weitere Bücher werden folgen.

    • 4
  • Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!

    Das Rachespiel

    Sunny0105

    02. August 2016 um 18:31

    Frank Geissler glaubt erst an einen schlechten Werbegag, als er einen USB-Stick geschickt bekommt, der ihn zu einer Website leitet, auf dem ein Mann zusehen ist, der in einem Käfig gefangen wird und die Ratten auf ihn losgelassen werden sollen.Er kann den Mann retten, indem er bei einem grausamen Spiel teilnehmen soll. Notgedrungen nimmt er teil und wird somit von der Vergangenheit und einem lang gehüteten, grausamen Geheimnis wieder eingeholt.Dies war mein erstes Buch von Arno Strobel und bestimmt nicht mein Letztes. Von Anfang an war ich in der Geschichte drin und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsbogen fällt zu keiner Zeit ab. Vor allem hat mich die ganze Zeit die Frage beschäftigt, wie weit würde man gehen um sein eigenes Leben und das Leben seiner Familie zu retten. Auch wusste ich bis zum Schluss nicht, wer der Drahtzieher des Spiels tatsächlich war.Fazit: Ein sehr spannendes Buch und absolute Kaufempfehlung für alle Thriller Fans!

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