Arno Strobel Das Skript

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Inhaltsangabe zu „Das Skript“ von Arno Strobel

Wenn Bestseller Angst machen – der neue packende Psychothriller von Arno Strobel!

Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt – auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen ›nachgestellt‹ haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen …

Ein Entführungsfall, ein Serienkiller und ein Hauptverdächtiger mit beängstigender Phantasie: Brutal raffiniert erzählt Arno Strobel eine furchterregende Geschichte mit doppeltem Boden.

„Das Skript“ ist ein genialer Roman um Schriftsteller, Lektoren und Leser. Ich kann ihn allen Freunden dieses Genres empfehlen.

— NicoleP

Wieder ein absolut dramatischer Psychothriller nach bester Arno Strobel Manier! Top!

— Freundchen

Fantastisches Buch

— steffi5437

Einfach nur grandios

— Ein LovelyBooks-Nutzer

mehr Krimi als Thriller, dennoch gut

— HUnI

...... dieser Fall in Hamburg spielt, hatte ich sofort einen Draht zur Geschichte, die wie immer flüssig und mitreißend erzählt wird.

— GabiR

Gähnend langweilig und weit weg von meinen Erwartungen.

— MrsFoxx

Brutales Buch, das Spannung vermissen lässt. Wer Splatter in einfachem Schreibstil mag, wird das Buch lieben. Für mich war es nichts.

— sydneysider47

Guter Krimi/Thriller, der mich ziemlich gegruselt hat mit einer Spur Eckel. Zu empfehlen!

— EnysBooks

Wenn ein Buch in die Realtität umgesetzt wird. Ein fantastischer Thriller

— Miii

Stöbern in Krimi & Thriller

Flugangst 7A

Spannender Thriller, von dem ich etwas anderes erwartet hätte und der mich am Ende nicht komplett Über zeugen konnte.

corbie

Das Apartment

Langweilig. Thriller? na daran üben wir noh mal :)

Sternlein

Sleeping Beauties

Dieses Buch, werde ich immer wieder lesen!!

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: Das Buch hat mich total begeistert und ich lege es zu den Büchern, die nach dem Lesen noch präsent sind, was ein Zeichen von Begeisterung.

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SOG

Spannender Thriller, der bis zur letzten Seite Überraschungen bereithält. Toller 2. Teil um Huldar & Freya!

portobello13

Durst

Spannender Cliffhanger am Schluss...

ohnekrimigehtisabellanieinsbett

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  • Das Skript

    Das Skript

    NicoleP

    03. October 2017 um 12:06

    Einer Studentin wird ein Päckchen mit merkwürdigem Inhalt zugespielt. Es ist eine in einem Rahmen eingespannte Haut mit einer seltsamen Botschaft. Doch nicht nur die Botschaft gibt Rätsel auf, denn die im Rahmen befindliche Haut ist die eines Menschen.Die Tochter eines Zeitungsverlegers verschwindet spurlos. Die Ermittlungen führen die Polizei zu dem Autor Christoph Jahn. Sein Roman „Das Skript“ ist die Vorlage, nach welcher der Täter handelt. In diesem Roman wird ebenfalls Menschenhaut statt Papier verwendet.Dieses Buch verursacht Gänsehaut und ist zu Recht als Psychothriller deklariert. Als Leser begleitet man das Ermittlerteam. Dazu bekommt man Einblicke in die Gedanken einer gefangenen, gequälten Frau und was mit ihr geschieht. Das ist nichts für schwache Nerven.Arno Strobels Figuren sind vielschichtig beschrieben und kommen dadurch emotional beim Leser an. Es gelingt dem Autor, den von Beginn an gut gespannten Spannungsbogen bis kurz vorm Zerreißen zu strapazieren. Es ist so fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.Viele mögliche Täter sorgen für ein ständiges Hin und Her der Gedanken nach dem jeweiligen Grund, warum ausgerechnet diese Person das Verbrechen begehen sollte. Das Buch besitzt somit alles, was der Leser von einem Psychothriller erwarten darf. Geschickt gewählte Worte und der gute Schreibstil lassen die Zeit mit diesem Roman viel zu schnell vergehen.„Das Skript“ ist ein genialer Roman um Schriftsteller, Lektoren und Leser. Ich kann ihn allen Freunden dieses Genres empfehlen.Weitere Rezensionen gibt es unter www.nicole-plath.de

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  • Unglaublich fesselnd

    Das Skript

    steffi5437

    21. August 2017 um 21:58

    Ein Serienkiller schneidet seinen Opfern die Haut vom Rücken und tötet sie.
    Auf die Hautstücke schreibt er einen Roman und verschickt sie per Post. 
    Eine grauenhafte Vorstellung!
    Das Buch hat mich erschüttert aber auf der anderen Seite sehr in seinen Bann gezogen. 
     

  • Brutal, was Arno sich im "Skript" hat einfallen lassen.

    Das Skript

    GabiR

    01. March 2017 um 19:06

    Brutal, was Arno sich im "Skript" hat einfallen lassen. Es werden junge Frauen entführt, ermordet und mit fehlenden Hautstücken auf dem Rücken aufgefunden. Der Hauptverdächtige verblüfft die ermittelnden Beamten der *Besonderen Aufbauorganisation Heike*, doch nicht nur damit haben sie zu kämpfen. Erst seit kurzem sind die Kommissare zu einem Team zusammengewürfelt worden und müssen erst Vertrauen zueinander fassen.Etliche Wochen hatte ich keinen Dreh zu Thrillern, bis ich das von einer Freundin geliehene Buch in die Hand nahm. Da ich Arno schon auf einer Lesung erleben durfte und dieser Fall in Hamburg spielt, hatte ich sofort einen Draht zur Geschichte, die wie immer flüssig und mitreißend erzählt wird. Manchmal gruselte es mich beim Lesen, trotzdem konnte ich das Buch nur ganz schwer beiseite legen, denn nicht nur im zwischenmenschlichen Bereich der ermittelnden Beamten war es einfach faszinierend. Auch das doppelte Tatvorgehen hielt mich gefangen. Eindeutige Leseempfehlung und ein Muss für jeden Thrillerliebhaber, natürlich volle Punktzahl und ein herzlicher Dank, dass ich wieder im Crime angekommen bin.

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  • Das Skript - Eine Mordanleitung

    Das Skript

    MrsFoxx

    12. February 2017 um 17:39

    Klappentext: Wenn Bestseller Angst machen - Der neue packende Psychothriller von Arno Strobel! Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen nachgestellt haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen... Schon der zweite Roman von Christoph Jahn wird Wirklichkeit, natürlich fällt er da sogleich ins Fadenkreuz der Ermittler Matthiessen und Erdmann. Die beiden treten lange auf der Stelle, versuchen die vielen losen Fäden und die nicht immer ganz ehrlichen Zeugen zu einem Ganzen zusammenzufügen. Leider wird ihnen die Arbeit vom äußerst unsympathischen Vorgesetzten nicht immer leicht gemacht. Leider ist nicht nur der Vorgesetzte unsympathisch, auch die Ermittler, die der Leser hier begleiten darf/muss, sind weit weg von spannend und sympathisch. Beide sind außerhalb der typischen Klischees, die Arno Strobel ihnen ans Bein gedichtet hat sehr blass und konnten mich absolut nicht überzeugen. Von dem viel gelobten Autor wollte ich auch endlich mal einen richtig guten Psychothriller lesen, leider konnte Arno Strobels „Das Skript“ meine Erwartungen so gar nicht erfüllen. Sein Buch scheint sich ein Vorbild an dem so oft als langatmig und unlesbar betiteltem Skript seines Protagonisten genommen zu haben. Statt eines spannenden, gruseligen und mitreißenden Psychothrillers habe ich eine gähnend langweilige und von Verwirrungen überladene Geschichte gelesen, die von ewigen Autofahrten, längst überholten Klischees zu unzähligen verlogenen und nervigen Zeugen herumgeplätschert ist. Von der viel gelobten Spannung der abgedruckten Leserstimmen auf dem Klappentext habe ich leider nichts entdecken können. Fazit: Für mich ein absoluter Flop. Dieses Buch lässt mich genervt und gelangweilt zurück. Für den Skript-Mörder gibt es von mir keine Leseempfehlung.

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    • 7
  • Stellenweise grausam, aber nicht spannend

    Das Skript

    sydneysider47

    19. January 2017 um 11:08

    Von Arno Strobel und seinen Büchern hatten mir schon einige Bekannte vorgeschwärmt. Aber auch auf der Verbraucherplattform Ciao.de hatte ich positive Berichte gelesen. Ich wollte mir eine eigene Meinung bilden und freute mich deswegen, als mir das Buch „Das Skript“ zum Lesen ausgeliehen wurde. Dieses Buch habe ich 2014 gelesen. Wie ich es finde, zeigt der folgende Bericht. Die Handlung Die Handlung vollzieht sich aus zwei Perspektiven: Perspektive eins: aus der Sicht der ermittelnden Kommissare Die Studentin Nina Hartmann, die in Hamburg wohnt, bekommt ein merkwürdiges Paket. Der Inhalt ist Menschenhaut, auf die einige Passagen eines Romans geschrieben wurden. Entsetzt ruft sie die Polizei. Oberkommissar Erdmann und seine Kollegin Andrea Matthiessen nehmen die Ermittlungen auf. Sie befragen Verdächtige und recherchieren. Bald kommen sie darauf, dass hier die Handlung eines Krimis nachgespielt werden soll. Jedoch mit tödlichem Ernst. Frauen werden entführt, ihre Haut abgezogen, mit Sätzen aus einem Roman versehen und das Ganze dann an Leute gesandt. Aber wer tut das? Vielleicht der Romanautor Jahn? Will er sich etwa wichtig machen und mit dieser Methode den Verkauf seiner Bücher ankurbeln? Schon einmal wurde ein Roman von ihm auf grausige Weise nachgespielt – ein Mörder brachte Frauen genau auf dieselbe Art und Weise um, wie in einem seiner Romane geschildert. Daraufhin musste der Autor Köln verlassen und zog nach Hamburg um. Interessanterweise verkauften sich dann seine Romane wie „warme Semmeln“. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Befragt Leute, die Rezensionen über Jahns Romane geschrieben haben, befragt Buchhändler und andere Leute – und liest Jahns Romane, um auf die Spur des Verbrechers zu kommen. Die Zeit rennt davon – eine Tote wurde schon gefunden… Perspektive zwei: aus der Sicht einiger entführter Frauen In Zwischenkapiteln, die mit römischen Zahlen gekennzeichnet sind, erfährt der Leser, wie der Täter Frauen quält. Und das in allen Facetten. Er fügt ihnen Schmerz zu, er schneidet sie, er würgt sie mit einem Band, er fesselt sie, er lässt sie zusehen, wie er andere Frauen umbringt. Dabei nennt der Autor weder die Frauen, noch den Täter mit Namen. Brutaler Psychothriller, der Spannung vermissen lässt – oder: meine Leseerfahrung Wie gesagt, ich hatte mich auf das Buch gefreut. Ich wollte wieder einen spannenden Thriller lesen. Viele Romane, die sich mit dem „Prädikat“ „Psychothriller“ schmücken, sind letztendlich keine – und langweilen vorwiegend. Leider ist das bei „Das Skript“ von Arno Strobel nicht anders. Zwar bringt der Autor viele Dialoge und gestaltet so seine Handlung lebendig. Und auch die Charaktere sind meistens gut gezeichnet. Die ermittelnden Polizisten Erdmann und Matthiessen gefallen mir am besten, sie wirken sympathisch und glaubwürdig. Und das war’s auch schon. Der Rest ist unspannend, die Ermittlungen ziehen sich. Der Autor versucht, die nicht vorhandene Spannung durch einige dazwischen gestreute Splatter-Szenen aufzupeppen. Und da frage ich mich: muss das sein? Das liest sich wie ein sensationslüsterner, grausamer Stoff – die Masche, die Autoren, wie Cody McFadyen verwenden, um ihre Romane reißerisch zu gestalten. Mir scheint, der Autor will zeigen, dass auch er solche grausamen Szenen schreiben kann und seinen amerikanischen und britischen Kollegen hier in nichts nachsteht. Der Roman ist einfach geschrieben – vom Schreibstil erinnert mich das Buch an Aufsätze, die wir in der dritten Grundschulklasse geschrieben haben. Einfache Schreibe – das kann man positiv, aber auch negativ sehen. Positiv ist hier zu sagen, dass der Autor keinerlei Fachvokabular, wie man es eventuell aus der Ermittlersprache erwarten würde, verwendet. Negativ ist zu sagen, dass hier kein literarisches Meisterwerk entstanden ist. Mein Fazit „Das Skript“ von Arno Strobel ist ein nicht spannender Roman um eine verbrecherische Person, die ihren Opfern die Haut abzieht, um darauf irgendwelche Sätze aus einem Roman zu schreiben. Tote gibt es auch, sympathische Polizisten – ansonsten aber eine kaum spannende Handlung. Ich habe mich geärgert, das Buch nicht schon nach 50 Seiten weggelegt zu haben. Ich habe es ausgelesen. Für mich war es Zeitverschwendung. Von mir gibt es zwei Sterne und keine Empfehlung. P.S.: Diese Rezension habe ich in einer längeren Version 2014 bereits bei Ciao.de und im Buchblog der „Verrückten Leseratten“ bei Wordpress.com veröffentlicht.

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  • Fantastisch

    Das Skript

    Miii

    22. December 2016 um 15:49

    Nachdem ich den Klapptext gelesen hatte, musste ich diesen Thriller unbedingt haben. Es klang so... brutal und auf eine gewisse Art aber auch faszinierend, dass wissen wollte, was hinter der Story steckt. Enttäuscht wurde ich auch nicht. Das Skript hat mich von Anfang an gefesselt, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte, ehe ich es nicht komplett durchgelesen hatte. Die Charaktere waren sehr sympathisch und auch authentisch. Die Beschreibungen sind sehr realistisch, sodass man alle immer konkret vor Augen hatten. Vor allem die beiden Kommissare fand ich gut. Den Schriftsteller, Christoph Jahn, betrachte ich eher zwiegespalten. Unsympathisch war er mir jetzt nicht, aber er hat schon eine nervige Art an sich. Die Handlung wird geradeheraus erzählt. Eine junge Frau bekommt einen Bilderrahmen mit menschlicher Haut überzogen, auf dem der Beginn eines Romans notiert ist. Genauso wie im wirklichen Roman des Autors Christoph Jahn. Der Handlungsstrang ist leicht zu folgen, an der Spannung tut das aber keinen Abbruch. Man wartet ständig darauf, dass eine neue Seite auftaucht, immer wechselt man seinen möglichen Verdächtigen. Die Geschichte kam mir auch einfach total realistisch vor, überhaupt nicht konstruiert oder zusammengestellt, sondern relativ flüssig. Was den Täter angeht kann ich nur sagen, dass ich nicht hätte falscher legen können mit meinem Verdacht. Ich habe, glaube ich, im Laufe des Thrillers jeden verdächtigt, nur nicht den richtigen Täter. Große Klasse, dieses Buch verdient 5 Sterne!

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  • Einfach super

    Das Skript

    KerstinTh

    11. October 2016 um 14:52

    In Hamburg erhält die 23-jährige Studentin Nina Hartmann ein ungewöhnliches Päckchen. Es enthält eine Leinwand auf der Folgendes steht: „Der Leser – Kriminalroman von Anonymus“. Auf Nina macht die Leinwand den Eindruck, als wäre es Haut. Daraufhin ruft sie die Polizei. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Material der Leinwand tatsächlich um Haut handelt – Menschenhaut! Es werden Oberkommissar Stephan Erdmann und Hauptkommissarin Andrea Matthiessen darüber informiert. Diese sind gerade mit einem Entführungsfall beschäftigt. Die 21-jährige Heike Kleenkamp, die Tochter eines Zeitungschefs, ist spurlos verschwunden. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Haut der Leinwand, um die Haut von Heike Kleenkamp handelt. Die Ermittler erhalten einen Tipp, dass es einen Kriminalroman gibt – „Das Skript“ von Christoph Jahn – dessen Handlung eins zu eins dem bisherigen Tathergang entspricht. Dies geschah auch schon einige Jahre zuvor in Köln. Hier wurde ebenfalls ein Roman von Jahn nachgestellt. Die Kommissare begeben sich auf die Suche nach dem Autor. Wieder einmal gibt es sehr viele Tatverdächtige und Charaktere mit den unterschiedlichsten Motiven. Und wieder einmal wird der Leser am Ende überrascht, wer wirklich der Täter ist. Auch dieser Thriller von Arno Strobel ist durchgehend spannend und sehr unterhaltend. Ich konnte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Geschehen wird hauptsächlich aus Sicht des Oberkommissars Stephan Erdmann erzählt. Einige wenige Einschübe gibt es von der verschleppten Heike Kleenkamp, in denen der Leser grausige Einblicke in das perverse Spiel des Täters bekommt. Ich habe mittlerweile alle sieben Thriller von Arno Strobel gelesen und war von jedem einzelnen begeistert. Ich kann diesen Autor einfach nur weiterempfehlen. Sehr gut gefällt mir auch die Covergestaltung. Die Bücher sind in schwarz gehalten, der Titel ist in großen Buchstaben in einer leuchtenden Farbe darauf zu sehen. Passend zum Titel und zur Handlung ist auch ein kleines Bild abgedruckt, welches ebenfalls die Farbe des Titels hat.

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  • Extrem verzwickt und spannend

    Das Skript

    HEIDIZ

    29. February 2016 um 09:59

    Leseprobe: ========   Kapitel 14   „Was haben Sie?“, fragte Erdmann, obwohl er die junge Frau sehr gut verstanden hatte. „Sie haben also diese Rezension geschrieben? Warum sagen Sie uns das erst jetzt?“ „Diese Rezension? Was heißt das?“, fragte sie, offensichtlich verwirrt. …   Zusammenfassend: ==============   Schon länger ist es her, dass ich den ersten Fall gelesen einer Reihe gelesen hatte, die mittlerweile 6 Bücher umfasst und als letzte Geschichte mit „Die Flut“ kürzlich erweitert wurde.   Psychothriller kann ich nicht immer lesen, aber wenn es mich danach gelüstet, dann ist es auch gut so, wenn es hart zur Sache geht *g* - sage ich jetzt mal so …   Inhalt: =====   Im Buch „Das Skript“ geht es um eine junge Frau, die verschleppt wurde. Sie wurde entführt. Der Entführer schneidet einzelne  Stücke aus ihrer Haut heraus. Er schreibt darauf eine Geschichte – verrückt … Diese verschickt er per Post. Man hat einen Hauptverdächtigen, aber steckt er wirklich dahinter ???   Meine Meinung: ============   Die Geschichte ist dermaßen verstrickt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, man muss einfach am Ball bleiben, um zu erfahren, wie alles wirklich zusammenhängt. Das Buch ist durchweg von Beginn bis Ende absolut spannend geschrieben, undurchsichtig und man nimmt dem Autor die Geschichte ab.   Bis zum Schluss wird der Spannungsbogen gehalten und ständig weiter ausgebaut.   Die Bücher der Reihe sind allesamt in schwarz gehalten mit einem sehr ansprechenden Cover, bei dem der Titel heraus sticht.   Der Autor schreibt sehr bildhaft und detailliert, wird aber nicht langatmig, sondern geht in die Tiefe an Stellen, bei denen man es sich als Leser bezüglich des Verständnisses wünscht. Das Indietiefegehen fand ich während des Lesens sehr ansprechend, man wird bildhaft in die Handlung eingebunden, fühlt sich involviert und wird davon getragen.

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  • Arno Strobel - Das Skript

    Das Skript

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. February 2016 um 15:27

    Kurzbeschreibung:  Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt – auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen "nachgestellt" haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen... *Quelle* Zum Autor:  Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitete bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mittlerweile konzentriert er sich ganz auf das Schreiben und gehört zu den gefragtesten deutschen Thrillerautoren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier. Meinung:  Die Studentin Nina Hartmann bekommt eines Morgens ein Päckchen geliefert, in dem sich der Anfang eines Romans namens "Der Leser" befindet - auf menschlicher Haut geschrieben. Zeitgleich wurde die Tochter des Zeitungsverlegers Dieter Kleenkamp, Heike, entführt. Bald schon stellt die Polizei fest, dass beide Vorfälle im Zusammenhang stehen. Denn Ermittler Stephan Erdmann wird bewusst, dass ein Krimi von Autor Christoph Jahn eine ähnliche Handlung aufweist. Er und seine Kollegin Andrea Matthiessen finden heraus, dass es sich um den Roman "Das Skript" handelt, dessen Handlung der Täter in all seiner Grausamkeit nachstellt und das nicht zum ersten Mal: Vor einigen Jahren wurde bereits "Der Nachtmaler" vom gleichen Autor perfide und skrupellos nachgestellt und der Täter nie gefasst. Doch wer hätte Interesse daran, dem Autor Christoph Jahn zu schaden? Schon bald steht er selbst im Fokus der Ermittlungen, da sehr viele Indizien für ihn als Täter sprechen. Das Skript ist der nunmehr dritte Psychothriller von Arno Strobel, der mir erneut spannende Lesestunden bescherte. Die Geschichte wird aus der Sicht der ermittelnden Kommissare Stephan Erdmann und Andrea Matthiessen erzählt, die sich anfangs nicht wirklich grün sind. Gerade Erdmann kommt zu Beginn sehr arrogant rüber und scheint nicht viel von seiner Kollegin zu halten. Doch nachdem er erfährt, unter welchem Druck von oben Matthiessen steht, gibt er seine Haltung nach und nach auf und die beiden ergänzen sich ganz wunderbar. Zwischen den fortschreitenden Ermittlungen werden auch Sequenzen eingestreut, die sich mit den entführten Frauen befassen. Diese sind mit 1-2 Seiten kurz gehalten und berichten über ihre Ängste, die sie ausstehen müssen, ohne zu sehr in blutige Details zu gehen. Die Charaktere wurden von Arno Strobel gewohnt gekonnt herausgearbeitet. Im Fokus stehen hier die beiden Ermittler, aber auch der Autor Christoph Jahn spielt eine große Rolle, denn er macht sich schon recht früh verdächtig. Doch sorgen auch zahlreiche agierende Nebenfiguren für einige Wendungen und Irreführungen, denn einige von ihnen hätten ebenso ein Motiv, für die Taten verantwortlich zu sein. Ich hatte in der fortschreitenden Handlung einige Personen in Verdacht, doch mit dem eigentlichen Täter hätte ich nicht gerechnet. Genau so sollte ein guter Thriller sein. Allerdings ist mir eine Kleinigkeit etwas negativ aufgestoßen, denn obwohl bekannt ist, dass sich der Täter bei seinen Aktivitäten detailgetreu an den Roman "Das Skript" hält, wird dieser von den Ermittlern nie richtig durchgelesen, sondern "nur" durchgeblättert und somit hat der Täter immer einen gewissen Vorsprung. Außer diesem Aspekt kann ich den Thriller aber nur weiterempfehlen. Fazit:  Auch mit seinem dritten Thriller, Das Skript, konnte mir Arno Strobel wieder einige spannende, rasante Lesestunden bereiten. Dank der zahlreichen agierenden Verdächtigen kommt keine Langeweile auf und der Leser ist eingeladen, den Täter mitzuermitteln, der sich nicht sofort herauskristallisiert.

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  • 2 Sterne für den Absturz

    Das Skript

    CoffeeToGo

    29. December 2015 um 12:44

    Stephan Erdmann und Andrea Matthiesen müssen sich für die aktuellen Ermittlungen zusammentuen, obwohl sie sich nicht leiden können. Die Studentin Nina bekommt eine Romanseite zugeschickt, welche auf echter Menschenhaut geschrieben wurde. Wer ist der grausame Täter, der einen Psychothriller Wirklichkeit werden lässt? Die ersten beiden Bücher von Strobel habe ich verschlungen. Sie strozten nur so von Spannung, guten Charakteren und nachvollziehbarer Story. Hier bekam ich jedoch eher das Gegenteil. Die Geschichte ist leider durchweg langweilig. Ich war nicht an der Aufklärung interessiert, weil es mir egal war, wer der Täter war. Der Täter kam dann doch eher überraschend, aber im negativen Sinne... so richtig hatte ich die Person nicht auf dem Schirm, weil sie irgendwie nicht reinpasst. Man bekam die Sicht der Ermittler mit und ebenso die des Opfers. Die Sicht des Opfers, die mir sonst immer sehr gut gefällt, hat mich hier sehr enttäuscht. Es passiert jedesmal das gleiche und dafür wurden einfach zu viele Seiten eingeräumt. Das Ermittler-Duo ist ein einziger Albtraum. Beide können sich nicht leiden und zeigen das bei jeder sich bietender Gelegenheit, was die Dialoge der beiden extrem nervig zu lesen gestaltet. Allerdings gibt es plötzlich eine Wendung, als Andrea vom Ermittlungsleiter regelmäßig niedergemacht wird und Stephan sich urplötzlich für sie einsetzt. Den Übergang habe ich anscheinend verpasst. Flachere und unsympathischere Charaktere gibt es selten. Die Nebencharaktere wirken ebenfalls wie gewollt und nicht gekonnt. Ein dauerbetrunkener Lektor, ein dahinvegetierender Autor und ein geldgieriger Verlagschef... wobei mich der Freund des Freundes von Nina, ein angehender Jurist, am meisten gestört hat, da er in eigentlich jedem Satz den er hervorgebracht hat, klugscheißert und lateinische Sprichwörter von sich gibt. Mannomann schlimmer gehts kaum. Einen Psychothriller sucht man hier vergebens, eher einen schlechten Krimi. Hoffentlich war das der einzige Ausrutscher von Strobel.

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  • Auf Menschenhaut geschrieben

    Das Skript

    Kerry

    08. November 2015 um 14:26

    Studentin Nina staunt nicht schlecht, als sie unerwartet ein UPS-Paket erhält. Sie hat mit keiner Sendung gerechnet und auch der Inhalt kommt ihr mehr als suspekt vor. Es ist ein bespannter Keilrahmen, auf dem geschrieben steht "DER LESER, Kriminalroman von Anonymus". Da Nina das Ganze nicht geheuer ist, informiert sie die Polizei. Diese ist sehr interessiert, erweckt doch die Leinwand den Anschein, als könne sie aus Menschenhaut sein (denn es ist etwas zu erkennen, das ein Tattoo sein könnte). Nach entsprechenden Tests steht fest, es ist menschliche Haut. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hierbei um Haut eines Entführungsopfers handelt, der Tochter eines Zeitungsverlegers - was auch den Tatsachen entspricht. Als kurz darauf die Leiche einer Frau aufgefunden wird, gehen die ermittelnden Beamten Stephan Erdmann und Andrea Matthiessen davon aus, dass es sich um das Entführungsopfer handelt, zumal auch diesem Leichnam Haut fehlt, doch sie täuschen sich. Dem Opfer steht auf der Stirn 1-2 geschrieben, ein Hinweis darauf, dass ihre Haut für die Kapitel 1 und 2 herhalten musste, nicht jedoch für das Deckblatt, wie die Haut der Verlegertochter, diese könnte also noch am Leben sein.  Eher durch Zufall stoßen die Ermittler auf ein Buch namens "Das Skript" von einem gewissen Christoph Jahn, der seit seinem Umzug nach Hamburg jedoch nicht mehr schreibt. Schnell befindet sich jener Jahn als Hauptverdächtiger im Mittelpunkt der Ermittlungen, denn bereits in seiner Vergangenheit gab es einen ähnlich gearteten Fall - Morde, begangen nach seinen literarischen Vorlagen. Zwar macht Jahn dafür einen verrückten Fan verantwortlich, doch der Täter konnte seinerzeit nicht ermittelt werden. Wer steckt wirklich hinter der Entführung und wird das Opfer sterben müssen, bevor die Polizei sie findet und sind womöglich noch weitere Frauen in Gefahr, denn das Buch "Das Skript" von Christoph Jahn umfasst sehr viele Kapitel .. Auf Menschenhaut geschrieben! Der Plot wurde spannend und teils echt grausig erarbeitet, jedoch gibt es ein paar Kleinigkeiten, die mich doch etwas gestört haben. Dies betrifft vor allem die Ermittlertätigkeiten, denn wenn klar ist, dass sich die gesamte Mordserie an einem bereits existierendem Buch orientiert, warum lesen die Ermittler dies nicht gleich von vorn bis hinten, um so dem Täter zuvor zu kommen? Immerhin ist so ein Buch schneller gelesen, als einem Menschen Haut abgeschält und diese so weiterverarbeitet, dass darauf geschrieben werden kann und wer sind die Opfer, die gefunden werden und dennoch namenlos bleiben? Wurden diese nicht vermisst, soll wirklich nur die Verlegertochter als vermisst gemeldet worden sein? Irgendwie kann ich mir das in der realen Welt so gar nicht vorstellen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, auch wenn die Ermittler in meinen Augen leider keine Sympathieträger sind, wohl geschuldet der Tatsache, dass ich mit deren Ermittlertätigkeit so nicht einverstanden bin, siehe oben. Den Schreibstil empfand ich als sehr fesselnd erarbeitet, sodass ich mich in diesem Punkt kaum vom Buch lösen konnte. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch durchaus mit einer packenden Story und einem fesselnden Schreibstil aufwartet, es jedoch leider nichts das beste Werk des Autors ist.

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  • Das Skript

    Das Skript

    nonamed_girl

    05. November 2015 um 12:41

    Eine junge Studentin erhält eines Tages per Post ein merkwürdiges Paket - eine Botschaft, geschrieben auf Menschenhaut. Erster Verdächtiger ist der Schriftsteller Christoph Jahn. In seinem Buch >Das Skript< geht es eben um einen Serienmörder, der seinen Opfern die Haut vom Köper schneidet, um seinen einst von Verlagen abgelehnten Roman darauf zu schreiben. Jahn selbst vermutet einen geisteskranken Fan, der schon einmal Verbrechen aus Jahns Büchern nachgestellt hat und nie gefasst wurde... Arno Strobel hat mit seinem Buch ein verwirrend spannendes Werk kreiert, bei dem es schwer fällt, auch nur eine kurze Pause einzulegen. Jede Figur hat ihr eigenes Motiv und am Ende kommt doch alles anders. Packend und schnell. Empfehlenswert!

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  • Spannend

    Das Skript

    romanasylvia

    06. September 2015 um 06:09

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr empfehlenswert :-) Arno Strobel ist einer der besten deutschsprachigen Autoren. Ich liebe seine Bücher :-)

  • Leserkommentare zu Das Skript von Arno Strobel

    Das Skript

    Karin Schaefer

    via eBook 'Das Skript'

    Dieses Buch ist genauso spannemd und fesselmd wie Der Trakt oder Das Wesen. Einzig und allein die Geschichte um die Vergangenheit der Hauptkommissarin ist meines Erachtens nach ueberfluessig.
    Kurz gesagt: Ein gelungenes, sehr tolles Buch!

    • 5
  • Das Skript - Arno Strobel

    Das Skript

    Lesen_ist

    18. July 2015 um 15:04

    Inhalt Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt – auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen »nachgestellt« haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen. Meine Meinung Eine kurze Diskussion bei Twitter über ein anderes Buch von Arno Strobel hat mich nun doch neugierig gemacht auf den Autor. Die Empfehlung von Nina @hauptsachebunt war eben dieses Buch. Der Klappentext liest sich sehr spannend aber auch ziemlich erschreckend. Der Prolog lässt einen schon schaudern. Eine junge Frau ist an einer Wand festgebunden, nackt und in vollkommener Dunkelheit. Um ihren Hals eine dünne Drahtschlinge. Die Schlinge zieht sich enger bei der kleinsten Bewegung. Sie steht mit dem Gesicht zur Wand und sieht nicht, was hinter ihr passiert. Ihre Angst ist greifbar. Sie hört, wie eine Tür sich öffnet, und spürt die Anwesenheit eines anderen Menschen. Sie hört ein Schnauben, sie fleht »Bitte, tun sie mir nicht weh. Ich mache alles, was sie wollen.« Sie fühlt etwas dünnes, kaltes über ihr Schulterblatt streichen und dann explodiert der Schmerz. Wenn man gelesen hat, worum es in diesem Psychothriller geht, dann hat man auch eine gute Vorstellung davon, was mit der jungen Frau im Prolog passiert. Es wird zwar nicht beschrieben, aber diese Vorstellung allein reicht vollkommen aus, um eine Gänsehaut zu verursachen. Mir ist schlecht geworden, ganz ehrlich. Im ersten Kapitel bekommt die Studentin Nina ein Päckchen, darin ein Rahmen mit einem eigenartigen Material bespannt mit einem Text darauf. Der Leser weiß darüber Bescheid, was für ein »Material« das ist. Nina ruft die Polizei. Hauptkommissarin Andrea Matthiessen und Oberkommissar Stephan Erdmann bearbeiten den Fall einer Entführung. Die 21-jährige Tochter des Herausgebers einer Zeitung wird seit drei Tagen vermisst. Nun wird vermutet, dass dieses Päckchen was damit zu tun hat. Ist es vielleicht der größte Albtraum eines Thriller Autors, dass grausame Verbrechen aus seinem Buch in die Tat umgesetzt werden? Der Autor Christoph Jahn steht ganz oben auf der Liste der Verdächtigen, nachdem seine Bücher sich mehr schlecht als recht verkaufen und nun zum zweiten Mal ein Verbrechen aus einem seiner Bücher nachgestellt wird. Ganz klar, dass diese Bücher sich plötzlich auf der Bestsellerliste befinden, wenn der Fall in den Medien breitgetreten wird. Erdmann mag seine pedantische Partnerin Matthiessen nicht. Doch Kriminalhauptkommissar Georg Stohrmann scheint Matthiessen richtiggehend zu hassen. Erdmann will wissen wieso und Stohrmann erzählt es ihm in einem Vieraugengespräch. Die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Erdmann und Matthiessen während ihrer Zusammenarbeit fand ich wirklich gut. Je mehr Hintergrundwissen man bekommt umso sympathischer werden die Beiden. Was mich etwas gestört hat war ihre Arbeit selbst. Ich gebe zu, dass ich keine Ahnung von Polizeiarbeit oder Verhörtechniken habe, aber für mein Gefühl haben sie zu oft und zu viel Information vom Fall selbst an Verdächtige oder gar Unbeteiligte weitergegeben. Sollte die Polizei tatsächlich Wissen preisgeben während sie noch ermittelt? Eine Befragung im Beisein von anderen, unbeteiligten Personen, die noch dazu sogar dem Leser gehörig auf die Nerven gehen, fand ich auch nicht gut. Ansonsten fand ich die Polizeiarbeit sehr realistisch. Es gilt viele Befragungen durchzuführen und Hinweisen nachzugehen, es wird kreuz und quer durch Hamburg gefahren unter dem enormen Druck entführte Frauen zu finden und weitere entsetzlich grausame Verbrechen zu verhindern. Alles, was heute zu einem Buch dazugehört, ist dabei; Autor, Lektor, Verlag, Buchhändler, Rezensentin und natürlich auch die Medien. Besonders, was den Lektor und seinen Chef angeht, sollte man ihre Machenschaften nicht ernst nehmen und diesen Teil fand ich auch nicht glaubwürdig. Der Plot ist gut durchdacht, die Atmosphäre ist vor allem in den Kapiteln mit der gefangenen Frau extrem düster. Der Fall ist nichts für schwache Nerven und einen guten Magen sollte man auch haben. Es ist gar nicht notwendig, dass der Autor richtig ins Detail geht, man weiß was passiert und viel Fantasie braucht man nicht, damit es einem den Magen zu einem Knoten zusammenzieht. Es gibt einige Verdächtige, aber auf den tatsächlichen Täter kommt man lange nicht. Noch dazu, wo das Ganze einen ordentlichen Knick bekommt, wenn der widerwärtige Lektor befragt wird. Die Spannung steigert sich langsam bis zum Showdown zwischen Täter und dem Erdmann/Matthiesson Duo. Ein Buch über den Albtraum eines Thriller- oder Krimiautors. Dieses Buch würde ich aber doch eher als Kriminalroman bezeichnen, für einen Psychothriller war es mir zu wenig Psycho 

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